Ein Regionalexpress der Deutschen Bahn fährt in der Uckermark an blühenden Rapsfeldern vorbei (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Audio: rbb | 15.03.2021 | Martina Rolke | Bild: dpa/Patrick Pleul

380 Millionen Euro vom Bund - Ausbau der Bahnstrecke Angermünde–Stettin soll noch dieses Jahr beginnen

Am Montag haben der Bund und die Deutsche Bahn einen Vertrag für die Finanzierung für den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke Angermünde-Stettin unterzeichnet. Rund 380 Millionen Euro zahlt der Bund, die Länder Berlin und Brandenburg beteiligen sich mit je 50 Millionen Euro. Ronald Pofalla, der Vorstand der Deutsche Bahn sagte zu, dass noch in diesem Jahr die ersten Bagger rollen sollen.

Damit kommen Reisende künftig in anderthalb Stunden, 20 Minuten schneller als bisher, von Berlin nach Stettin. Die Bahn macht die gesamte Strecke fit für Tempo 160 und elektrifiziert sie durchgängig. Zwischen Passow und der deutsch-polnischen Grenze wird ein zweites Gleis verlegt. Zusätzlich werden fünf uckermärkische Stationen entlang der Strecke (Passow, Schönow, Casekow, Petershagen und Tantow) modernisiert.

Sendung: Antenne Brandenburg, 15.03.2021, 11:30

9 Kommentare

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  1. 9.

    Ja kenn ich . Und da war noch der Grenzverkehr der einige Zeit davon in Anspruch.
    Wird Zeit das die Strecke reaktiviert wird

  2. 8.

    Der in Kommentaren erwähnte "Usedom-Express" könnte später mal wie früher über die Karniner Brücke zwischen Ducherow und Usedom-Stadt fahren. In Stettin wird es immer einen Umstieg geben und in Swinemünde wird nur ein Autotunnel zur Insel gebaut.

  3. 7.

    Na, das ist doch was. Gemäß dem Kursbuch der Deutschen Reichsbahn von 1943 benötigte ein D-Zug (D 19) von Berlin Stettiner Bf. mit Halt in Eberswalde und Angermünde zum Stettiner Hbf. 118 Minuten.

  4. 6.

    Usedom über Swinemünde anzufahren, wird wohl auch künftig nicht direkt mit dem Zug möglich sein, weil der dortige Bahnhof auf der Ostseite der Swine am Hafen liegt, die Stadt selbst sowie die deutschen Badeorte aber auf der westlichen. Der bestehende kleine Bahnhof für den Zug der Usedomer Bäderbahn befindet sich zwar auch in der Stadt, aber ohne Verbindung zum eigentlichen Bahnhof am Hafen. Die baulichen Bedingungen in der Stadt lassen auch keine künftige Verbindung zu. Mit Umstieg, Fähre und Wartezeit dürfte die Strecke über Swinemünde auch künftig keine sinnvolle Alternative sein.

    Zur Strecke nach Szczecin selbst: Wird auch langsam mal Zeit. Die Polen warten schon Ewigkeiten darauf, gerade für den Güterverkehr. Die aktuelle Strecke ist ein absolutes Nadelöhr und auf deutscher Seite nur mit Dieselloks befahrbar, während in Polen längst alles elektrifiziert ist.

  5. 5.

    Die Lok vor dem Berlin-Warschau-Express belegt, dass man auch ohne Umspannen nach Polen hineinfahren kann.

  6. 4.

    Was niemand mal hinterfragt oder auch anregt, ob dann auch gleich eine neue Usedom-Anbindung entsteht. Denn von Stettin nach Swinemünde kann man schon heute auf einer schnellen elektrifizierten Bahnstrecke fahren. Hier könnte ein neuer Usedom Express direkt über Stettin verkehren.
    Kann der RBB da mal recherchieren ?

  7. 3.

    Jawoll so macht bahn fahren dann wieder Spaß.
    So muss es sein.
    Schagga Schagga her mit dem Bagger

  8. 2.

    Es wird Zeit, dass dieses Vorhaben schnell realisiert wird.

  9. 1.

    Wohlgemerkt: Das ist die theoretische Fahrzeitverkürzung.

    Es gibt schon heute kaum Direktverbindungen, der obligatorische Umstieg in Angermünde und die dortige Wartezeit dürften ja bleiben.

    Und dann werden ja wohl auch kaum auf einmal Mehrsystemfahrzeuge vorhanden sein, die beide Stromsysteme und die entsprechenden Zulassungen haben...



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