Geflügelpest in Oder-Spree - 9.500 Peking-Enten müssen in Philadelphia (Storkow) getötet werden

Peking Enten in einem Stall (Quelle: dpa/Peter Förster)
Bild: dpa/Peter Förster

Im Landkreis Oder-Spree ist ein erster Fall der Geflügelpest in einem Hausgeflügelbestand aufgetreten. Betroffen ist ein Tierbestand in Philadelphia, einem Ortsteil von Storkow. Der Befund wurde am Montag durch das Landeslabor Berlin-Brandenburg sowie das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt und damit der H5N1-Erregers bereits am vergangenen Samstag festgestellt.

Sperrbezirk eingerichtet

Laut Veterinäramt des Kreises wurden die insgesamt 9.500 Peking-Enten vorsorglich gekeult und entsorgt. Zudem müssen die drei betroffenen Ställe gereinigt und desinfiziert werden. Darüber hinaus ist in einem Radius von drei Kilometern um das betroffene Objekt ein Sperrbezirk ausgewiesen worden. Der Radius von zehn Kilometern gilt als Beobachtungsgebiet. Dort müssen die Geflügelhalter ihre Tiere in Ställen unterbringen.

Zehnter Fall in Brandenburg

Die ersten Fälle der Geflügelpest wurden Anfang November des vergangenen Jahres in Deutschland festgestellt. Seitdem breitet sich der Virus auch in Berlin und Brandenburg weiter aus. Wie Senatsverwaltung in der vergangenen Woche mitteilte, sind in Berlin bislang sieben Fälle der Geflügelpest aufgetreten. Zusammen mit dem aktuellen Fall in Storkow sind in Brandenburg mittlerweile zehn Ausbrüche erfasst worden.

Sendung: Antenne Brandenburg, 16.03.2021, 05:30 Uhr

4 Kommentare

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  1. 4.

    Ich staune immer wieder, wie die Geflügelpest in diese hermetisch abgeriegelten Ställe kommt? Soll doch angeblich durch Wildvögel übertragen werden.

  2. 3.

    Die Bilder zeigen aber keine Enten.

  3. 2.

    9500 Enten auf wieviel quadreatmetern? Wahrscheinlich in Stallhaltung und vollgepumpt mit Medikamenten, also so richtig artgerecht (Ironie off) Die armen Tiere. Dann sind sie immerhin jetzt von ihrem Leid befreit worden.

  4. 1.

    Allein beim Anblick des Fotos muss man sich doch schon übergeben.

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