Bralitz Munitionsfund Bad Freienwalde
Bild: Polizeidirektion Ost

Bralitz (Märkisch-Oderland) - Illegales Waffen- und Munitionslager in Wohnung ausgehoben

Bei Durchsuchungen in einer Wohnung in Bralitz (Märkisch- Oderland) hat der Zoll Waffen entdeckt. Die Polizei stellte nach eigenen Angaben unter anderem zahlreiche Spreng- und Mörsergranaten, Munition und weitere Waffenteile sicher. Der Einsatz in dem Ort bei Bad Freienwalde (Märkisch-Oderland) fand bereits am vergangenen Donnerstag im Rahmen eines Vollstreckungsauftrags statt. Eine waffenrechtliche Erlaubnis konnte der Besitzer nicht vorlegen, wie die Polizei am Montag weiter mitteilte. Sie leitete Ermittlungen wegen des Verstoßes unter anderem gegen das Sprengstoffgesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz ein.

Sendung: Antenne Brandenburg, 12.04.2021, 14:30 Uhr

5 Kommentare

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  1. 5.

    Hat das jemand gesagt? - Sicher darf man gefundene Waffen nicht mitnehmen, sondern hat sie der Polizei zu melden. Am besten nichts anfassen.

  2. 4.

    Das heißt alle Sondler /Sammler, mit Metalldetektor passen nicht in die eigene Welt oder sind kriminell?

  3. 3.

    Da die Munition nicht Gewahrsamlos ist, ist der KMBD in seiner Eigenschaft dafür nicht zuständig. Dies ist Aufgabe des LKA.

  4. 2.

    Bei den abgebildeten Gegenständen handelt es sich um Artillerie- und Mörsergranaten; u.a. liegt auf dem Foto auch ein Gefechtskopf einer Panzerfaust 60M aus dem 2. Weltkrieg (ganz links, mittlere Gruppe)... Zum Glück ohne die entsprechende Waffe nicht zu gebrauchen, aber gerade in dem rostigen Zuständ höllisch gefährlich... Sieht nach Bodenfunden aus, die "Sammler" leider immernoch mit Hilfe von Metalldetektoren auf den Schlachtfeldern des 2. Weltkriegs an der Oder finden...

  5. 1.

    Könnte der rbb nachrecherchieren?
    Würden die USBV-Entschärfer des LKA oder der KMBD hinzugezogen, oder welcher lebensmüde Zollbeamte oder Streifenpolizist hätt die handhabungsunsichere Munition nach KWKG ins Freie getragen?

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