Fernwanderweg im Barnim - An sieben Tagen rund um die Schorfheide

Schild für den Wanderweg Rund um die Schorfheide mit einem blauen Baum als Zeichen
Audio: Antenne Brandenburg | 26.04.2021 | Autorin: Dilan Polat | Bild: rbb/Dilan Polat

In Eberswalde ist am Montag der neue Fernwanderweg "Rund um die Schorfheide" vorgestellt worden. Der 135 Kilometer lange Weg soll ein touristischer Anlaufpunkt in der Region werden. Es ist der erste Fernwanderweg im Barnim. Der Weg ist durchgängig mit einem blauen Baum als Wegzeichen ausgeschildert.

Auf sieben Etappen geht es auf Wanderung durch die Schorfheide. Auf dem Weg liegen das UNESCO Weltnaturerbe Buchenwald Grumsin, das Kloster Chorin und das Schiffshebewerk Niederfinow. Der Fernwanderweg kann auch abgekürzt werden. Startpunkt ist der Hauptbahnhof Eberswalde, die erste Etappe führt über den Ort Biesenthal durch den Naturpark Barnim.

Landschaft von der Eiszeit geprägt

Weitere Etappen auf dem Wanderweg sind Marienwerder, wo auch Paddeln möglich ist, der Werbellinsee, die Aussichtsplattform in Joachimsthal und das Geoparkzentrum in Groß Ziethen. In einer Ausstellung dort zeigt der Verein, wie die Eiszeit vor 15.000 Jahren die heutige Landschaft und den Naturraum geprägt hat. In der Ausstellung ist etwa auch ein Gletschertunnel nachgebildet.

Die einzelnen Etappen sind jeweils 14 bis 26 Kilometer lang. In der Broschüre des Wanderwegs um die Schorfheide findet man neben allen Infos auch ein Gastgeberverzeicheichnis. Laut Amt Schorfheide sind die Etappen so gelegt, dass an deren Ende jeweils Übernachtungsmöglichkeiten und Gastronomie-Angebote auf die Wanderer warten. Auch kleinere Badeseen finden sich an der Strecke.

Sendung: Antenne Brandenburg, 26.04.2021, 15:10 Uhr

14 Kommentare

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  1. 14.

    Mir läuft die Zeit auch davon... Aber Mal als Tip: Wünsdorf, die Bunker Touren. Kummersdorf, Führung übers Kasernen Gelände. Sielmannn Stiftung abwandern. Etc etc

  2. 13.

    Was denn noch alles, nach Corona kommt doch nur noch Rest des Lebens ind das ist kürzer wie bei den jungen Leuten die immer stoehnen was sie jetzt alles versaeumen.

  3. 12.

    Die/der ReporterIn verläuft sich und kommt in die Ausgangssperrzeit.
    Großer Bundeswehreinsatz in der Schorfheide.
    Wollen sie das? :-)

  4. 11.

    Vielen Dank für die aufmerksamen Leser. Für den Fehler mit der Verwechslung des Klosters bitten wir um Entschuldigung. Uns ist sehr wohl bewusst, dass im Barnim das Kloster Chorin und in Oder-Spree das Kloster Neuzelle ist. Leider hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Wahrscheinlich weil wir am Montag über beide berichtet haben. Eine Verwechslung, die nicht passieren darf. Deshalb noch einmal: Entschuldigung.
    Die Redaktion

  5. 10.

    Schöne Idee. Wenn man nun noch einen Reporter hingeschickt hätte, der wenigstens mal auf die Karte geguckt hat.... meine Güte, das ist hier rbb und nicht südwestdeutscher Rundfunk. Peinlich.

  6. 9.

    Naja - Umwege erhöhen die Ortskenntnis - wenn vorhanden.
    "Aussichtsplattform in Johannisthal" - Rama Hama ... Biorama ;-).

  7. 8.

    Kloster Neuzelle in der Schorfheide und die Aussichtsplattform in Johannisthal.
    na super

  8. 7.

    Ähm ... Kloster Chorin vll.?

  9. 6.

    „ Laut Amt Schorfheide sind die Etappen so gelegt, dass an deren Ende jeweils Übernachtungsmöglichkeiten und Gastronomie-Angebote auf die Wanderer warten.“
    Wir warten auch darauf ....
    Aber bis Kloster Neuzelle wandere ich dann doch nicht, darf es auch Kloster Chorin sein?

  10. 5.

    Ach wie schön. Eine richtig gute Meldung für positive Ziele... und Wandern geht immer!

  11. 4.

    Dann bedanken sie sich bei den Leute, die nicht mal einfache Sachen einhalten können. Dann würde es auch wieder eine Perspektive geben.

  12. 3.

    Liebes rrb-Team oder liebe Dilan Polat,
    bitte Konzentration. Daß das Kloster Neuzelle auf dem Wanderweg um die Schorfheide liegen soll, naja, ich meine, das muß doch auffallen. Wer liest denn über die Beiträge, bevor sie veröffentlicht werden?
    Schönen Abend

  13. 2.

    Wow, ein super Tip, würde ich gerne machen. Aber täglich heimfahren nach Südberlin ist mir doch zu heftig. Da muss man wohl noch ein bisschen warten, um ggf. übernachten oder campen zu können. Vielleicht nächstes oder übernächstes Jahr... aber Lust hätte ich schon drauf. Ist gespeichert im Bereich: machen wir alles nach Corona.

  14. 1.

    Schöne Idee. Bringt nur nichts wenn alles dauerhaft ohne Perspektive geschlossen ist und bleibt

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