Bundeswettbewerb "Jungend forscht" - Auszeichnung "Jugend forscht Schule 2021" geht nach Neuenhagen

Jugend forscht: Marik Müller vom Helmholtz-Gymnasium in Potsdam, Foto: Antenne Brandenburg/Ivo Ziemann
Jugend forscht: Marik Müller vom Helmholtz-Gymnasium in Potsdam | Bild: Antenne Brandenburg/Ivo Ziemann

Das Einstein-Gymnasium in Neuenhagen (Märkisch-Oderland) hat einen Sonderpreis beim Bundeswettbewerb "Jugend forscht" bekommen. Es belegt einen der beiden zweiten Plätze bei der Auszeichnung "Jugend forscht Schule 2021". Das teilte Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) am Sonntag als Präsidentin der Kultusministerkonferenz mit.

Besondere Förderung von Talenten

"Schülerinnen und Schüler des Landes Brandenburg sind sowohl kreativ als auch leistungsstark", so Ernst in einer Mitteilung. "Der zweite Platz beim diesjährigen 'Jugend-forscht'-Sonderpreis der Schulen für das Einstein-Gymnasium Neuenhagen zeigt dies erneut."

Das Neuenhagener Gymnasium nutzt den Angaben zufolge Wettbewerbe und Olympiaden, um Begabungen besonders zu fördern. Lehrkräfte betreuen Schüler, die sich hierfür qualifizieren wollen. Weiter heißt es, dass auch begabte Fünft- und Sechstklässler der umliegenden Grundschulen in Mathematik gefördert werden.

Ministerin Ernst verwies außerdem auf den Landessieg des Gymnasiasten Tom Weigelt mit seinem Chemie-Projekt "Was Nudeln lila färbt". Der 18-jährige Neuenhagener erhielt dafür einen Sonderpreis.

Brandenburg stark in Bio und Physik

Erfolgreich präsentierten sich junge Brandenburger und Brandenburgerinnen auch insgesamt bei "Jugend forscht". Der Bundessieg im Fachbereich Biologie ging an Marik Müller aus Potsdam. Der 17-Jährige entwickelte eine innovative Methode, die das Antibiotikum Florfenicol spaltet und inaktiviert, bevor Reste davon nach der Anwendung in die Umwelt gelangen.

Platz 5 in der Kategorie Biologie ging an Konrad Sebastian Frahnert vom Weinberg-Gymnasium in Kleinmachnow. Er untersuchte, wie Mauerbienen ihre Nisthöhlen am Geruch erkennen. Im Fachbereich Physik belegte Finn Michler vom Hermann-von-Helmholtz-Gymnasium in Potsdam ebenfalls Platz 5. Er untersuchte anhand von Honig Flüssigkeitsströme.

Die Siegerehrung des 56. Bundeswettbewerb "Jugend forscht" fand am Sonntag coronabedingt im Internet statt. Insgesamt hatten sich 169 Teilnehmer mit 113 Projekten qualifiziert.

Sendung: Antenne Brandenburg, 31.05.2021, 07:30 Uhr

2 Kommentare

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  1. 1.

    Es ist immer erfreulich, wenn ich sehe ,dass es so angangierte Jugendliche gibt. Mal ohne Messer, Schlagstöcken u.a. Was ja schon zum täglichen Stadtgeschehen gehört. Aber das Gute siegt:)

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