Afrikanische Schweinepest in Brandenburg - EU will Deutschland bei Bekämpfung der Schweinepest unterstützen

Archivbild: Die EU-Flaggen wehen vor dem Hauptquartier der Europäischen Kommission. (Quelle: dpa/Z. Huansong)
Bild: dpa/Z. Huansong

Die Europäische Union will alle betroffenen Mitgliedsländer im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) finanziell und technisch unterstützen. Das sagte Stella Kyriakides, Kommissarin für Lebensmittelsicherheit, am Montag im Agrarrat der EU-Kommission.

Deutschland stößt EU-Debatte an

Die Afrikanische Schweinepest grassiert derzeit in Deutschland und mehreren ost- und südosteuropäischen Ländern. Nachdem das Virus in der vergangenen Woche auch bei Hausschweinen in Brandenburg festgestellt worden war, hatte das Bundeslandwirtschaftsministerium das Thema auf die Tagesordnung des EU-Gremiums gesetzt.

Bei der Debatte betonte der slowenische Ministerpräsident Janez Jansa, das Virus kenne keine Grenzen. Daher müssten alle Staaten zusammenarbeiten. Wichtig seien Transparenz und die Einhaltung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Krankheit.

3 Kommentare

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  1. 3.

    Wenn Deutschland Geld von der EU zur Eindämmung der ASP bekommt, werden unsere polnischen Nachbarn bestimmt auch mitmachen.

  2. 2.

    Oh, da ist wohl jemand aufgewacht.
    Wenn man mal gleich bei den ersten Fällen aktiv werden würde, könnte man sich vieles ein Jahr später ersparen!
    z.B. 2fach Zaun Deutschland-Polen

  3. 1.

    Personelle Unterstützung wäre auch gut. Am besten jemanden schicken der schnellstmöglich Frau Nonnemacher ablöst. Damit sollte die größte Gefahr erstmal gebannt sein und Brandenburger können wieder aufatmen und auf Besserung hoffen.

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