Zwischenbericht des Bergamtes - Frankfurter Helenesee bleibt wegen Rutschgefahr weiter gesperrt

Der Frankfurter Helenesee von oben. Rechts mittig im Bild ist einer der Erdrutsche als Einbuchtung im Böschungsbereich zu sehen.
Audio: Antenne Brandenburg | 03.08.2021 | Torsten Glauche | Bild: rbb

Die Badestrände des Helenesees in Frankfurt (Oder) bleiben aus Sicherheitsgründen weiter gesperrt. Das teilte das Landesbergbauamt am Dienstag nach Vorlage eines Zwischenberichts mit. Untersuchungen von Sachverständigen hätten ergeben, dass in den bereits gesperrten Uferbereichen Gefahren aufgrund von weiteren Abrutschungen bestehen, so die Behörde.

Gefährdung bestätigt

Die angeordnete Sperrung des Nord- und Westuferbereiches bestehe deshalb weiter, hieß es. Zunächst hatte noch die Hoffnung bestanden, dass zumindest einzelne Strandabschnitte an dem 250 Hektar großen Gewässer im August wieder freigegeben werden können.

Nachdem in den vergangenen Wochen die geotechnischen Verhältnisse an dem ehemaligen Tagebau-Restloch erkundet worden waren, wurde nach Angaben des Landesbergbauamtes die Gefährdung für das gesamte West- und Nordufer bestätigt.

Der Helenesee ist nach Böschungsabrutschen bereits seit Pfingsten für Badegäste gesperrt.

Sendung: Antenne Brandenburg, 03.08.2021, 16:30 Uhr

Nächster Artikel