Interview | Richter zu Silvester-Randale - "Hört auf, in der Politik nach härteren Strafrahmen zu schreien. Die bringen gar nichts."

Do 05.01.23 | 19:25 Uhr
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Feuerwehrmänner löschen an der Sonnenallee einen Reisebus, der von Unbekannten angezündet worden war. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
Audio: Antenne Brandenburg | 05.02.2023 | Richter Andreas Müller | Bild: dpa/Paul Zinken

Die Angriffe auf Einsatzkräfte in der Silvesternacht in Berlin haben bundesweit für Aufsehen gesorgt. Die Politik will gegen die Randalierer vorgehen. Das hätte sie schon vor Jahrzehnten tun sollen, sagt der Bernauer Richter Andreas Müller.

rbb|24: Herr Müller, erstmal ein kurzer Rückblick auf ihr Buch, das 2013 erschienen ist: "Schluss mit der Sozialromantik! Ein Jugendrichter zieht Bilanz". Welche Bilanz ziehen Sie heute? Was hat sich verändert?

Andreas Müller: Ich mache heute, im Verhältnis zu vor zehn Jahren, nur noch ein Drittel Jugendstrafrecht in meinem Kiez. Es hat sich sehr wohl verbessert. Die jungen Leute sind nicht mehr so straffällig. Es gibt nicht mehr so viel Körperverletzung und so weiter wie man denkt.

Zur Person

Richter Andreas Müller (Quelle: imago images)
imago images

Andreas Müller ist Jugend- und Strafrichter am Amtsgericht in Bernau (Barnim). Er setz auf erzieherische Maßnahmen mit Signalwirkung wie harte Arreststrafen zur Abschreckung und schnelle Gerichtsurteile. So untersagte er etwa Neo-Nazis das Tragen von Springerstiefeln, da er diese als Waffe einstufte, oder verurteilte eine 15-Jährige, die den Hitlergruß zeigte, dazu, Sozialstunden in einer Moschee zu leisten und mit jungen Türken gemeinsam Döner zu essen.
Seine Erfahrungen und Kritik an der deutschen Jugendgerichtbarkeit veröffentlichte er 2013 im Buch "Schluss mit der Sozialromantik!: Ein Jugendrichter zieht Bilanz". Aufsehen erregt Müller auch für seinen Einsatz zur Legalisierung von Cannabis. In der Justiz gilt er teilweise als umstritten.

Die Statistiken zeigen einen Rückgang. Und das hat natürlich damit zu tun, dass wir inzwischen für viele Menschen - insbesondere junge Menschen - in der Gesellschaft Perspektiven haben. Die Leute haben Arbeitsplätze und Lehrstellen. Es ist schon eine Menge passiert und das ist auch gut so.

Gewalt ist aber weiterhin ein Thema. Das haben wir zuletzt in der Silvesternacht gesehen. Und der Eindruck - zumindest in der Öffentlichkeit - ist, dass die Gewalt ein anderes Ausmaß annimmt. Sehen Sie das auch so?

Nein, die Diskussion ist ja immer die Gleiche. Ich bin jetzt 30 Jahre dabei. Man sieht irgendwas im Fernsehen und das ist dann ganz besonders heftig. Und dann denkt man irgendwie, die gesamte Jugend neigt zu wesentlich mehr Gewalttätigkeit.

In Wirklichkeit ist die Gewalttätigkeit rückläufig - jedenfalls soweit ich es beurteilen kann - und es ist nicht schlimmer geworden. Die Bilder produzieren die Gedanken auch in den Köpfen der Menschen, die jetzt denken, an jeder Ecke würden sie geschlagen. Dem ist nicht so.

Von Seiten der Polizei und Feuerwehr gibt es die Warnung, dass Angriffe auf sie zugenommen hätten oder in so einem Ausmaß noch nicht vorhanden gewesen seien.

Auch das ist eine Geschichte, die wiederholt sich immer wieder, solange ich denken kann. Es hat auch zwischenzeitlich eine Verschärfung des Gesetzes gegeben. Aber natürlich ist jeder Angriff auf Polizeibeamte nicht richtig, auf die Feuerwehr erst recht nicht.

Trotzdem diskutiert die Politik jetzt darüber, wie es zu dieser Gewalt in der Silvesternacht kommen konnte. Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey will einen Gipfel gegen Jugendgewalt durchführen. Was halten Sie von dieser Maßnahme?

Ich weiß nicht, was das bringen soll. Bei der ganzen Diskussion, die ich in den letzten Tagen verfolgt habe, habe ich nur mit dem Kopf geschüttelt. Bei den einen - das sind hauptsächlich CDU und AfD - weil das Migranten und nicht Deutsche waren. Und bei anderen, die sich darüber aufregen, das zu wenig gemacht wird: 'Wir brauchen mehr Sozialpolitik!'

Das ist die Diskussion, die ich in den vergangenen 30 Jahren immer wieder gehört habe. Ich weiß nicht, was so ein Gipfel bringen soll.

Der Bezirksbürgermeister von Neukölln, Martin Hikel (SPD), hat sich für ein schnelles Handeln ausgesprochen. Wo hakt es denn?

Es kommt immer wieder dazu, wenn es irgendwelche jugendliche Gewaltausbrüche wie in der Silvesternacht gibt, dass man sagt: 'Wir müssen da irgendwie etwas machen.' Aber de facto wird es nicht umgesetzt. Und diese Äußerungen werden wieder verschwinden, so wie sie in den letzten zehn, zwölf Jahren immer wieder verschwunden sind. Sie könnten etwas machen, machen es aber nicht. Sowohl unter CDU-, als auch unter SPD-Ägide wird es vernachlässigt.

Hier handelt es sich, ohne das ich genaue Kenntnisse habe, um junge Leute, die die Grenzen erheblich überschritten haben. Da muss schnell, effektiv und bisweilen auch hart reagiert werden. Dafür müssen die Strukturen hergestellt werden. Die sind aber nicht da. Nach diesen Strukturen wird seit ewiger Zeit gerufen. Wenn jetzt Politiker hingehen und sagen: 'Ja, wir brauchen schnelle Verfahren', dann sind es in aller Regel Politiker, die seit Jahren an der Macht waren. Denen werfe ich vor, dass sie das vernachlässigt haben.

Sie sagen von sich, Sie seien schnell, konsequent, aber auch sehr autoritär. Wäre das in diesem Fall angebracht?

Ja, natürlich. Erstmal ist Schnelligkeit unheimlich wichtig. Da hat man als Richter aber keinen Einfluss. Es kann auch sein, dass junge Leute, die aus meinem Bezirk kommen, bei mir vor Gericht kommen. Dann würde ich mich freuen, wenn die in drei Wochen vor mir stehen. Was passiert: Die werden rechtstaatlich verurteilt und dann wird im Einzelfall geschaut, ob Härte notwendig ist oder Erziehungsmaßnahmen auf geringerer Basis.

Allein der Umstand, dass junge Leute zeitnah zum Richter kommen, ist schon eine erzieherische Maßnahme. Aber dafür braucht es Strukturen. Frau Giffey sollte sich - statt über runde Tische zu sprechen - mit der Justizsenatorin zusammensetzen, um die Strukturen zu schaffen. Wenn sie all diejenigen, die personell erfasst wurden und gegen die die Beweise reichen, innerhalb von einer oder zwei Wochen zu den zuständigen Jugendrichtern bringen, wäre das der Runde Tisch, der notwendig wäre.

Und das ist auch realisierbar?

Wenn man sich genügend darum bemüht, mit dem Präsidenten der Gerichte darüber redet, dass man den jungen Leuten zeigen möchte, dass wir ein Rechtsstaat sind und das auch schnell geht - dann geht das. Aber dafür muss der politische Wille da sein. Und nicht nur im Wahlkampf versprechen: 'Wir machen dies und jenes.' Ich sage: Gebt der Justiz die personellen Ressourcen, damit die Justiz schnell und effektiv erzieherisch reagieren kann.

Was versprechen Sie sich denn von so schellen Verfahren? Glauben Sie, dass solche Gewaltausbrüche dadurch auch perspektivisch verhindert werden können?

Sie werden immer wieder Ausbrüche von jungen Leuten haben. Das werden sie in fünf Jahren haben oder in zehn Jahren. Aber es geht auch darum, eine gewisse Art der Abschreckung zu schaffen, damit die Ausbrüche nicht zu doll werden.

Die Leute wissen, wenn ich mit einer Schreckschusspistole auf die Polizei schieße, dann komme ich eventuell gleich morgen zum Jugendrichter. Das sind die Signale, die gesetzt werden müssen. Und diese Signale werden hoffentlich in den nächsten Wochen von der Berliner Justiz gesetzt.

Sie fordern schon seit vielen Jahren eine Art Zentralregister für Intensivtäter, sodass die Vernetzung zwischen den einzelnen Behörden besser funktioniert. Was hat sich dahingehend getan?

Relativ wenig. Aber es ist mittlerweile eine bessere Vernetzung da - auch bei der Berliner Staatsanwaltschaft. Die wissen sehr wohl, wie viele Verfahren gegen die Jungs oder die paar Mädchen, die da eine Rolle spielen, anhängig sind.

Aber es muss in die Tat umgesetzt werden. Es muss schneller gehen bei Jugendlichen und Heranwachsenden, aber auch bei Erwachsenen. Und wenn man Beweise hat, dann gibt es Verfahrensmöglichkeiten.

Das Register selber macht es auch nicht. Es ist die Umsetzung des Registers. Wenn man Kenntnisse über diese Leute hat, die da in Erscheinung getreten sind, dann kann man die mit einbringen und schnell reagieren.

Welche Fehler hat die Politik in den vergangenen Jahren gemacht, aus denen sie jetzt lernen sollte?

Sie muss hingehen mit viel, viel Kraft, um Jugendverfahren auf allen Ebenen zu beschleunigen. Die Jugendstaatsanwaltschaften und -gerichte müssen ausgestattet werden und man muss mit der Polizei zusammenarbeiten, was ich seit 15 Jahren immer wieder gepredigt habe.

Die lieben Politiker sollten endlich die Strukturen dafür machen, das Jugendgerichtsgesetz ändern und der Polizei sagen, sie müssen sofort in Sachen Jugend ermitteln. Sagt der Staatsanwaltschaft, sie müsse sofort anklagen, die Instrumente benutzen, die bereits in Gesetzen verankert sind und hört auf, in der Politik nach härteren Strafrahmen zu schreien. Die bringen gar nichts.

Warum bringen die Ihrer Meinung nach nichts?

Weil kein Jugendlicher sich vorher überlegt, ob eine Sachbeschädigung mit einer Woche Jugendarrest oder einem halben Jahr Jugendstrafe verurteilt wird. Die denken nur darüber nach, ob sie vor Gericht kommen oder nicht, wenn sie erwischt werden. Wir haben Strafrahmen, die reichen völlig aus. Wir haben nur keine vernünftigen, effektiven Strukturen bei jungen Männern, die sofort sehen müssen, dass es so nicht geht.

Herr Müller, vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Felicitas Montag für rbb|24.

 

Sendung: Antenne Brandenburg, 05.01.2023, 16:10 Uhr

69 Kommentare

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  1. 69.

    Andreas Müller kriegt es gebacken. Er ist Jugend- und Strafrichter am Amtsgericht in Bernau (Barnim). Er setz auf erzieherische Maßnahmen mit Signalwirkung wie harte Arreststrafen zur Abschreckung und schnelle Gerichtsurteile. So untersagte er etwa Neo-Nazis das Tragen von Springerstiefeln, da er diese als Waffe einstufte, oder verurteilte eine 15-Jährige, die den Hitlergruß zeigte, dazu, Sozialstunden in einer Moschee zu leisten und mit jungen Türken gemeinsam Döner zu essen.
    Seine Erfahrungen und Kritik an der deutschen Jugendgerichtbarkeit veröffentlichte er 2013 im Buch "Schluss mit der Sozialromantik!: Ein Jugendrichter zieht Bilanz". Aufsehen erregt Müller auch für seinen Einsatz zur Legalisierung von Cannabis. In der Justiz gilt er teilweise als umstritten.
    https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/panorama/2023/01/jugend-richter-silvester-angriffe-strafen-bernau-berlin.html dort Kolumne "Zur Person"

  2. 68.

    Achachach - die anderen Länder mit jahrzehntelanger Praxis von Böller- und Raketenverboten doktoren also nur an Symptomen herum. Welchen sinnvollen und logischen Alternativvorschlag haben Sie auf Lager? Keinen?
    Es sind an Silvester Poliziei-, Feuerwehr- und Rettungskräfte in bisher unbekannter Vielzahl angegriffen worden. Wieviele dieser höchst wichtigsten Personen wollen Sie zusätzlich opfern? Da hilft nur Riegel vor und aus die Maus. Schade, dass Roland Schill nicht Gutes mehr bewirken kann.

  3. 67.

    ja schon richtig, auch wenn der Vergleich jetzt hingt, ein Angriff auf ein Kind wiegt schwerer als der auf einen Erwachsenen

  4. 66.

    "Wer will, dass Jugendliche in ihrer Freizeit keinen Mist bauen, muss sinnvolle Freizeitoptionen bieten."

    Die Berliner Jugendlichen leben in der tollsten Stadt Deutschlands mit Freizeitoptionen en masse.
    Wie sehr wollen Sie sie noch pampern, damit sie keinen "Mist" bauen?

  5. 65.

    "Statt Kuscheljustiz hilft nur ein endgültiges und unwiderrufbares Raketen- und Silvesterverbot. Andere Länder kriegen das seit Jahrzehnten ohne Nörgler perfekt hin. "
    Sie wollen nur an den Symptomen herumdoktern.
    Das Problem sind aber nicht die Raketen oder Böller, sondern die, die damit Straftaten begehen.
    Viele Grüße von einem Nörgler.

  6. 64.

    "Genau dieser Blick ist es, der ander (u.a. diese HJugendlichen) wütend macht-verständlicherweise. Es sind Berliner Kids."
    Sie machen die Täter zu Opfern.
    Und nein: Es sind keine Kids, die hier irgendwelche Lausbubenstreiche begangen haben.

  7. 63.

    Es geht darum, dass eine Minderheit in Deutschland Rettungs- und Polizeikräfte in noch nie dagewesener Höhe grundlos angegriffen und verletzt hat. Statt Kuscheljustiz hilft nur ein endgültiges und unwiderrufbares Raketen- und Silvesterverbot. Andere Länder kriegen das seit Jahrzehnten ohne Nörgler perfekt hin. https://www.swp.de/panorama/feuerwerk-silvester-2022-2023-boellerverbot-was-gilt-wo-67614697.html
    https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/feuerwerk-boellerverbot-ausland-regeln-100.html
    Noch besser: Nie wieder Silvester (ironie) https://www.welt.de/satire/article243022259/Boeller-Problem-endlich-geloest-Bundesregierung-schafft-Silvester-ab.html

  8. 62.

    Ich schlage vor,dass sich einige bzw.mehrere Politiker,Silvester 23 zu freiwilligen ehrenamtlichen Einsätzen bei der Feuerwehr und bei Noteinsätzen und im Sommer im Freibad nützlich machen.
    Danach können sie objektiv beraten,ob und was grundsätzlich zu ändern ist.

  9. 61.

    Immer diese einfach gestrickten Verschwörungstheorien! Die Straßenbahn wurden zurück gebaut, weil sie einfach nur zu teuer gegenüber dem Bus waren. Diesel war billiger als die Wartung der Gleisanlagen. Die nötigen Zuschüsse wollten die Kommunen einfach nicht mehr tragen. Im Osten war das anders. Dort gab es zwar ausreichend Braunkohlestrom aber einen Mangel an Diesel und Benzin. Sonst wäre dort das Gleiche passiert. Und selbst dort hat man fast sämtliche O-Bus-Netze zurück gebaut, ganz ohne Lobby.

  10. 60.

    Herr Müller spricht mir aus dem Herzen. Wenn die Anhörungen vor Gericht nicht sehr zeitnah durchgeführt werden ist es für Jugendliche nicht zielführend. Aus meiner Sicht sollten die Jugendlichen, die Silvester Feuerwehr und Rettungswagen angegriffen haben zu hohen Sozialstunden verurteilt werden, die ausschließlich bei der Feuerwehr und im Rettungswagen abzuleisten sind!

  11. 59.

    Glaubt man wirklich, dass eine schnelle Verurteilung abschreckt?! Hat die Justiz eigentlich schon einmal mit bekommen, was in den Gefängnissen ab geht?! Diese besagten Jugendgruppen feiern sich für jede einzelne Verurteilung…. Es werden Videos gedreht aus der Zelle und gleichzeitig wird der Rechtsstaat verhöhnt. Überall wird nur um den heißen Brei geredet und vor der Tatsache, dass es immer schlimmer wird, die Augen verschlossen

  12. 58.

    Gut, dass Sie das nicht entscheiden. Da alle in Berlin leben, sind sie auch Berliner-selbstverständlich. Das heißt nicht, dass man nicht straft. Aber das heißt, das diese unselige Migrationsdebatte endlich ein Ende finden muss. Wer hier geboren ist und hier lebt ist Berliner-so einfach ist das. Aber Sie unterscheiden nach Hautfarbe und nach Haarfarbe. Und das ist das eigentliche Problem.

  13. 57.

    "Wer will, dass Jugendliche in ihrer Freizeit keinen Mist bauen, muss sinnvolle Freizeitoptionen bieten. ..."
    Sehe ich genauso und habe eine sehr große Befürchtung, dass in Berlin durch die vielen "sonstigen" Ausgaben weitere Jugendclubs ect. geschlossen werden.

  14. 56.

    "Es sind Berliner Kids."
    Wenn sie das sein wollen, dann sind sie das auch.
    Wenn sie aber lieber türkische oder arabische Jugendliche in ihren Cliquen sein wollen, dann sind sie es eben nicht. Dann ist Berlin nur zufällig ihr Wohnort.

  15. 55.

    Meines Erachtens gibt es keinerlei Rechtfertigung dafür, Polizisten zu Menschen bzw. Opfern zweiter Klasse zu machen. Angriffe bleiben Angriffe, egal ob auf die Feuerwehr oder die Polizei. Da gibt es nichts zu relativieren.

  16. 54.

    "Von Seiten der Polizei und Feuerwehr gibt es die Warnung, dass Angriffe auf sie zugenommen hätten oder in so einem Ausmaß noch nicht vorhanden gewesen seien.

    Auch das ist eine Geschichte, die wiederholt sich immer wieder, solange ich denken kann."

    Bei der Aussage halte ich mich lieber an Menschen die angegriffen wurden, als an einen Amtsrichter in Bernau (Barnim):
    "https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2023/01/einsatz-bericht-feuerwehrmann-berlin-angriffe.html"

  17. 53.

    Ich habe das Interview im Radio gehört und hier noch mal nachgelesen und finde: Der Herr Müller sollte Innen- oder Justizsenator werden. Dann wäre mal jemand im Senat, der was von der Praxis und der Theorie versteht.
    Zur Zeit geht es den Verantwortlichen wohl vor allem darum, das Problem unter die Decke zu kriegen. Mir persönlich ist's egal wie der Randalierer mit Vornamen heißt. Wer sich nicht an die Ordnung hält, gehört entsprechend bestraft.

  18. 52.

    Solange zwischen echten und unechten Berliner unterschieden wird und sei es in Klammern, solange wird sich jedenfalls nichts ändern. Denn es sind fast immer die Nicht-Dazugehörigen, die ihren aufgestauten Ventilen Luft machen.

    Was hingegen debattiert werden muss, ist die stärkere Verankerung eines ausgesprochenen Macho-Kults und wie diesem zu begegnen sei. Winfried Kretschmann sprach mal von testoterongesteuerten Jungmännerhorden. Horde würde ich weglassen, weil dass Menschen das Menschsein in letzter Konsequenz abspricht, die Testoterongetriebenheit bei angelerntem Machoverhalten ist allerdings offenkundig.

    Das ist manchmal sogar in der U-Bahn offenkundig, wenn ein ca. Fünfjähriger seine ca. sechs Jahre alte Schwester von der Bank gegenüber wegzerrt, um sich dort hinzusetzen, vor den Augen der Mutter, die teilnahmslos danebensitzt und zuschaut.

  19. 51.

    Die gesetzliche Handhabe, um gegen Krawallbrüder angemessene Strafen zu verhängen, ist gegeben. Was wir aber benötigen, sind schnelle Strafverfahren und bei ausländischen Tätern deren Abschiebung. Das wären Aufgaben der Politik. In Berlin sind wir leider weit von einem konsequenten Vorgehen gegen diese Gewaltausbrüche entfernt. Die jüngste Diskussion zeigt, daß Grün/Rot nicht gewillt ist, das zu ändern.

  20. 50.

    Gibt es zwei Formen der Gewalttätigkeit, der geduldeten bei Fußballspielen einschließlich Sylvesterfeuerwerk im Juli, und der "Bösen" besonders wenn sie ja gar nicht so gewalttätig ist, wie das Festkleben auf Straßen, aber eben die Politiker auf ihre jahrzehntelangen Versäumnisse hinweist.Wie ist z.B. Der Zusammenhang der Abschaffung der Westberliner Straßenbahn mit dem späteren Vorstandsposten des Sohnes des damaligen regierende Bürgermeisters bei dem Auto- und Buskonzern Daimler Benz.

  21. 49.

    Zumindest was das Register angeht, was nach kulturellen Merkmalen aufgeschlüsselt ist, sträuben sich mir die Nackenhaare. Es ist ja keineswegs an den Haaren herbeigezogen, dass durch eine Überrepräsentation anhand einiger Merkmale fatale (Kurz)Schlüsse gezogen werden.

    Was zur NS-Zeit bei Juden, wurde unter völlig anderer Zielsetzung in Erfassungsbögen der DDR gemäß Klassen- u. Parteizugehörigkeit geschieden. Dies alles hat weder in den Erfassungsbögen noch in offiziellen Statistiken etwas zu suchen.

    Ich male mir grad aus, dass eine Statistik belegt, dass Männer oberh. von 2 m Körpergröße und oberh. von zwei Zentner Gewicht weitaus überproportional an Schlägereien beteiligt sind (umgekehrt: Frauen unterh. von 1,60 m unterdurchschnittl.) und dass daraus der Schluss gezogen würde, dass sich die einschlägige Männergruppe jeden Morgen auf der zuständigen Polizeiwache melden müssten zwecks nachweisbarem Alibi.

    Absurd?
    Ggf. nur ein logischer Anfang ...

  22. 48.

    Inwiefern stand das Neuköllner Modell für "Vorverurteilung, Sippenhaft und Ausbau des strukturellen Rassismus in der Justiz"?
    Es ging doch, soweit ich weiß, um die zeitliche Verkürzung der Reaktion der Justiz, um möglichst zeitnah auf Jugendkriminalität reagieren zu können.
    Das zumindest steht in Kirsten Heisigs Buch "Ende der Geduld" aus dem Jahre 2007.

  23. 47.

    Hallo GV, Migrationshintergrund sieht man jemandem an?? Oder meinst Du weil die Jugendliche dunkle Hautfarbe haben und schwarze Haare?? Genau dieser Blick ist es, der ander (u.a. diese HJugendlichen) wütend macht-verständlicherweise. Es sind Berliner Kids.

  24. 46.

    Hoffentlich muss kein*e Jugendliche*r die Erfahrung machen "wenn ich mit einer Schreckschusspistole auf die Polizei schieße, werde ich von der Polizei erschossen!" ...

    Und vor allem sollte kein Polizist die Erfahrung machen müssen, dass er - in vermeintlicher Notwehr - einen "harmlosen" Jugendlichen erschossen hat, weil dieser ihn oder andere mit seiner "Schreckschusspistole" bedroht hat!
    Mal ganz abgesehen von dem nachfolgenden Aufschrei der Medien über "Polizeigewalt"...

  25. 45.

    Eben. Weil wir bereits genug "eigene" Idioten haben (also mit deutschem Pass), benötigen wir nicht auch noch welche von anderswo.
    Die, die ausweisbar sind, dürfen sehr gerne da weitermachen, wo sie herkommen.
    Ich finde schon, dass ein Land sich aussuchen darf, wen es aufnimmt und wen nicht.
    Nö, wir benötigen keine importieren Straftäter. Wir benötigen auch nicht die deutschen, aber die können wir ja schlecht woanders hin schicken. (Die Tradition der Verbannung auf einsame Insel ist ja leider Vergangenheit.)
    Erst mal mit den "eigenen" fertig werden, bevor man sich an Level 2 wagt.
    Dem Herrn Richter glaube ich, dass das bestehende Gesetz ausreicht für angemessenes Strafmaß. Es scheitert ja meist an der konsequenten und raschen und damit einprägsamen Umsetzung.

  26. 44.

    >"Wer will, dass Jugendliche in ihrer Freizeit keinen Mist bauen, muss sinnvolle Freizeitoptionen bieten."
    Erst bei Jugendlichen anzufangen, ist zu spät. Das muss gesellschaftlich und im Elternhaus schon im Kindesalter mit dem Vorleben allgemeiner Verhaltensregeln, dem Interesse wecken für bildende oder kreative Hobbys und vielem mehr anfangen, was zu einem gesellschaftlich wichtigen Menschen gehört. Da ist nämlich heutzutage das große Manko. Für Freizeitangebote der Kinder ist nicht der Staat zuständig, sondern doch ersmal das familiäre Umfeld. Ergänzend dazu sind weitere Angebote verschiedenster Träger sinnvoll. Es liegt nicht an den Angeboten. Es besteht im Jugendalter schlicht kein Interesse an eben solchen Angeboten, wenn man als Kind keine Interessen entwickelt konnte.

  27. 42.

    Was soll das ganze Getöse? NICHTS wird sich ändern! Ich weiss es, die Kommentargemeinde hier weiss es und die Politik weiss es erst recht!
    In 2Wochen redet kein Mensch mehr drüber! Es grüßt ein resignierter (echter) Berliner

  28. 41.

    Sorry. Aber das geben die zahlen im Verhältnis nun gar nicht her, dass es uberwiegend Deutsche waren. Von 195 Personen waren 45 Deutsche, und je in die 20er Afghanen und Syrer. Und was ist mit der Differenz von rund100 Personen? Das wurde mich interessieren.

  29. 40.

    Die Idole dieser jugendlichen sind Clans, die unseren Staat laufend auf der Nase tanzen.
    Vorbestraft sind ohne Arbeit aber mit Geld so prassen. Da diese Menschen alle einen deutschen Pass haben, ist das Gerede von Abschiebung nur Geschwafel.
    Man könnte es ja über die Finanzbehörde regeln aber leider sind die total unterbesetzt.
    Das ist der einzigste Weg um den Herr zuwerfen. Siehe früher Transit Autobahn da wurde jeder erzogen.

  30. 38.

    Auch wenn ich es befürworte, dass Jugendgerichte sowie Staatsanwaltschaften besser aufgestellt werden, muss man bedenken, dass es im Bereich Justiz nur um die Zeitdauer von Begehung der mutmaßlichen Straftat bis zur Verhandlung geht. Dass das nicht eineinhalb Jahre dauert, ist sinnvoll, auch vor dem in der Präambel des Jugendstrafrechts anvisierten Anspruchs, vor allem erzieherisch und nicht strafend wirken zu wollen.

    Als enger Freund von Kirsten Heisig weiß er aber auch, dass man damit weit über das Ziel hinausschießen kann. Das sog. Neuköllner Modell stand eben nicht für schnelle Verfahren allein, sondern für Vorverurteilung, Sippenhaft und Ausbau des strukturellen Rassismus in der Justiz - im Zshg. mit Menschen, denen von der Gesellschaft grds. weniger Chancen gegeben werden, ist das ein weiterer Schlag in dieselbe Kerbe. Was der Richter hier mit dem Register zudem einfordert, ist verfassungswidrig, unverhältnismäßig und nicht zielführend. Jugendhilfe ist ein effizienter Weg.

  31. 37.

    Die "Berliner Kids" haben keinen "Mist gebaut" oder "randaliert", sondern vorwiegend jungen Männer mit Migrationshintergrund (nicht nur) haben Straftaten begangen. Hier wurden Polizei u. Rettungskräfte gezielt angegriffen u. verletzt.Unbeteiligteite wurden mit Feuerwerk u. Böllern beschossen. In Lichtenberg wurde ein Hochhausbrand verursacht. Menschen mussten (dauerhaft?) d. Wohnungen verlassen...Die niedlichen Umschreibungen für die Straftäter u. Straftaten, sind z.Z.Ursache des Problems.

  32. 36.

    "Aber natürlich ist jeder Angriff auf Polizeibeamte nicht richtig, auf die Feuerwehr erst recht nicht." Zitatende

    Diese Aussage suggeriert, dass ein Angriff auf Polizeibeamte für den Richter weniger ins Gewicht fällt, als ein Angriff auf die Feuerwehr. Welchen Schluss kann man daraus ziehen, dass ein Richter und somit Organ der Judikative, eine solche Aussage tätigt?

  33. 35.

    Gratulation , endlich mal ein Kommentar, der Hand und Fuß hat. Solche Leute braucht die Politik. Aber leider sitzen da nur , nunja, ich schreib es lieber nicht.

  34. 34.

    Es gibt nur eine einzige richtige Antwort darauf. Jeder der erwischt wird/wurde, wird ohne Diskussion und Verhandlung abgeschoben."
    Wohin wollen Sie denn Enrico B,. aus F oder Mario S. aus C. abschieben?

  35. 33.

    Auch wenn es Jugendliche sind, wer sich so daneben benimmt, gehört hart bestraft und zu Schadenersatz verpflichtet.
    Der deutsche Staat muss hier hart durchgreifen. Je früher desto besser.
    Diese Personen müssen gleich beim ersten Mal kapieren, dass so etwas gar nicht geht.

  36. 31.

    Ne, da muss ich Sie enttäuschen. Ich war live dabei in der Silvesternacht. Und in Tempelhof-Schöneberg hat unsere Straße in meiner Wohngegend gebrannt, mit brennenden Mülltonnen sowie abgebrannten Silvestermüll und noch einigen anderen Sachen die Sie gefunden haben. Richtig ist es waren 30-ca.40 Jugendliche aber richtig ist auch das davon fast alles Jugendliche mit Migrationshintergrund waren. Erkannt haben wir mindestens 10-15, weil sie in unserem Kiez wohnen. Und dann haben sie uns gejagt.

  37. 30.

    Wenn ich den Richter richtig verstanden habe, sind die Medien mit ihrer Berichterstattung Schuld daran, dass man jetzt denken soll, alle Jugendlichen sind so irre wie die aus der Sonnenallee, was ja nicht so ist. Es sind nur einige wenige.
    Bekommt die SocialMedien eigentlich für jeden Klick oder Kommentar Geld wie die Influenzer?

  38. 29.

    Kann es sein, das sie ein Träumer sind und deswegen solche Äußerungen machen, wie z.B. “Deren plumpe Forderung nach "Abschiebungen" ist sowas von armselig. Als wären wir als Gesellschaft nicht in der Lage, mit ausflippenden jungen Männern fertig zu werden.“.

    Natürlich sind wir nicht in der Lage, was wohl jeden die letzten 30 Jahre zeigen. Und daran ist auch die Politik mit schuld.

    PS. Es ist keine plumpe Forderung, sondern die einfachste Lösung. Vor allen, würde dann diese Menschen ihre Ansichten ganz schnell ändern und es ist nehmen.

  39. 28.

    Danke für dieses spannende und aufschlussreiche Interview.

    Es ist mal wieder traurig wie abschätzig die vielen Laien hier in den Kommentaren diese fundierte Expertise des erfahrenen Profis behandeln. Deren plumpe Forderung nach "Abschiebungen" ist sowas von armselig. Als wären wir als Gesellschaft nicht in der Lage, mit ausflippenden jungen Männern fertig zu werden. Deshalb jemanden abszuschieben wäre ein super peinliches Armutszeugnis für Deutschland. Und ungerecht, denn 40 % sind ja deutsche!

    Natürlich sind die Gewalttaten unentschuldbar, insbesondere wenn Läden, Wohnungen und zivile Menschen angegriffen wurden. Ansonsten scheint mir die Gewalt sehr ähnlich mit der von Fussball-Hooligans. Gewaltbereite Ultras zünden jedes Wochenende und hassen und prügeln die Polizei. Das sind wohl sehr überwiegend deutsche, oder?

    Klar muss bei jungen Tätern mit Migrationshintergrund spezifisch gehandelt werden - das schreibt das Jugendstrafsricht aber ohnehin vor. Profi Müller kann es!

  40. 27.

    Wenn Ideologie und Realität nicht übereinstimmt, muss wohl die Realität falsch sein.

  41. 26.

    Es wurden ja diverse Ermittlungserfahren eingeleitet, die Identität der mutmaßlichen Straftäter ist bekannt. Da wo es geht, sollte man je nach Schwere der Tat ins Heimatland abschieben. Das ist die wirksamste Bestrafung.

  42. 25.

    Der rbb könnte mal (was würde wohl näher liegen) den damaligen Bezirksbürgermeister von Neukölln Heinz Buschkowsky befragen.
    Also rbb, wie sieht's aus?
    Traut Ihr Euch?
    Wäre auch mal schön, wenn man eine Stellungnahme von Jarasch zu lesen bekäme.

  43. 24.

    Die erprobte Technik des Verharmlosens und Verniedlichens wird diesmal nicht den erwünschten Erfolg bringen, vermute ich. Dafür war die Gewalt und der Hass auf den Straßen diesmal einfach zu groß.
    Und eine Täter-Opfer-Umkehr ist auch zum Scheitern verurteilt. Niemand hat Rettungsdienste, Polizei und Berliner Bürger anzugreifen.
    Wer das nicht akzeptiert, muss es durch entsprechende Strafen eben lernen.
    Was ist eigentlich mit der Verantwortung der Eltern der teilweise noch minderjährigen Gewalttäter?

  44. 23.

    Was für ein weltfremder Blödsinn. Die beste Strafe wäre ausweisen und Wiedereinreiseverbot. Punkt. Und klar würde das helfen. Weniger Gewalttäter in unserem Land und die hier verbleiben würden vielleicht in die richtige Richtung erzogen. Solche Richter sind mit Schuld an den Zuständen in unserem Land.

  45. 21.

    Die überwiegende Mehrheit der Randalierer waren Deutsche. Wohin wollen Sie die abschieben?

  46. 20.

    Der klügste Kommentar bisher zu dem Silvesterabend! Genügend Personal, schnell und klar reagieren, das wär sinnvoll. Nur leider: Konjunktiv....

  47. 19.

    Welch Überraschung, dass ausgerechnet der linkeste aller Richter vom RBB interviewt wird. Der Typ will auch auf Biegen und Brechen Cannabis legalisieren.

    Dieser Richter repräsentiert auf jeden Fall nicht die Mehrheitsmeinung. Hätte der RBB mal einen Richter aus Bayern zitiert, wo nicht solche Zustände herrschen.

  48. 18.

    Sorry,aber dieser Staatsanwalt wurde offenbar auch schon "weich gespült "

  49. 17.

    Sehr, sehr interessant was da Herr Müller sagt und dringend fordert. Sehe ich auch so.

  50. 16.

    Der Richter hat schon Recht: die bestehenden gesetzlichen Möglichkeiten ausschöpfen und konsequent verfolgen .
    Hier in Leipzig gibt es ein "Haus der Jugend",hier sitzen Vertreter des Jugendamtes ,die Jugendstaatsanwälte und Jugendsachbearbeiter in einem Haus sitzen. Das scheint recht effizient zu laufen,kurze Wege usw.

  51. 15.

    Ich hoffe, daß die Worte dieses "Praktikers" bei den Politikern auf fruchtbaren Boden fallen. In diesem Interview deckte er offen und schonungslos die Versäumnisse der Vergangenheit auf und zeigt aber auch, wie nun in der Straf- und Justizpolitik vorgegangen werden muß. Dazu gehört ein "langer Atem" der Politiker, den sie nicht hätten und haben. Sie sind lieber für medienwirksame "Geschwafel" und "heiße Luft", anstatt im täglichen Kleinklein die Lösungsvorschläge von Herrn Müller umzusetzen.

  52. 14.

    Wenn aktiv wegeguckt wird, landen natürlich weniger Fälle vor Gericht.

  53. 13.

    Wichtiger Beitrag zur aktuellen Debatte. Denn würde man der Logik folgen: Härtere Strafen=weniger Kriminalität müsste ja jedes Land mit Todesstrafe automatisch sicherer sein (sind sie aber nicht!). Lassen wir doch lieber Experten sprechen...

  54. 12.

    Wer will, dass Jugendliche in ihrer Freizeit keinen Mist bauen, muss sinnvolle Freizeitoptionen bieten.

    Und wenn Jugendliche Randale-Videos wie Trophäen hochladen, dann muss man auch Youtube & Co heranziehen und Teile der Werbeeinnahmen in die Schadensbeseitigung umleiten.

  55. 11.

    Welch wohltuende klare Botschaft. Solche Dinge passieren nun mal. CDU und afd versuchen es zu skandalisieren, weil sie ja sonst kein Thema haben. Die da randaliert haben sind Berliner Kids, und nicht Jugendliche mit Migrationshintergrund. Allein schon das Wort...

  56. 10.

    Aus meiner Sicht eine Befragung mit aufrichtigen und objektiven Antworten.
    Und entscheidend dabei (für mich) - es wird nicht zwischen Migration und Nationalität differenziert.
    Entscheidend empfinde ich z.B.: "Da muss schnell, effektiv und bisweilen auch hart reagiert werden. Dafür müssen die Strukturen hergestellt werden.".
    Aber wie optimistisch darf man diesbezüglich für die Zukunft sein?
    Die Demokratie, Strafrechtsausübung nimmt jetzt schon schaden bzw. der Datenschutz hemmt manch "staatliche" Handlungen.
    Alles lediglich meine Auffassung.

  57. 9.

    Was soll das alles, es gibt das Gesetz, dass es verboten ist wagen, Messer und Schlagstöcker bei sich zu tragen. Nun frage ich mich wozu gibt es diese Gesetz ? Wer auf Polizisten und Feuerwehrleute egal womit gehört ins Gefängnis.

  58. 8.

    Zeugen werden bedroht.
    Und linksgrüne Innen- und Justizpolitik macht unserer Polizei zusätzlich die Arbeit schwer.

  59. 7.

    Was soll eigentlich die Diskussion über Verbote des Sylvesterfeuerwerks. Das ist doch quatsch, denn die Böller haben es wohl kaum verursacht. Die Diskussion über Strafen ist auch sinnlos, da die Personen nur darüber lachen.

    Es gibt nur eine einzige richtige Antwort darauf. Jeder der erwischt wird/wurde, wird ohne Diskussion und Verhandlung abgeschoben. Wenn man sich in einen Restaurant daneben bewegt, kriegt man auch Hausverbot.

    Leider färbt so ein Verhalten auch auf Personen ab die nichts dafür können.

  60. 6.

    Herr Müller irrt gewaltig, ich empfehle mal das Studium der jährlichen PKS und dann wird er erkennen, dass von einem Rückgang der Gewalt gar keine Rede sein kann.

  61. 5.

    Ich denke auch es müsste Schnellgerichtsverfahren geben.

  62. 4.

    Am besten erst mal Bürgergeld für Straftäter stoppen.
    Dann müssen sie sich eine Arbeit suchen und haben keine Langeweile mehr.
    Aber die Politik will ja noch mehr Steuergeld in den Problemberg reinkippen.
    Immer die selbe falsche Medizin.
    So wird natürlich Berlin immer kranker und kranker.

  63. 3.

    Endlich einer, der das Übel an der Wurzel packen will: die fehlenden oder ungenügenden Strukturen in der Polizei, Staatsanwaltschaft oder Justiz! Die
    pragmatische Ansicht eines langjährigen Praktikers ist wohltuend anders als das hastige Geschrei nach härteren Strafen oder die widerliche Zuordnung Gewalt=Migranten durch CDU/CSU und AfD.

  64. 2.

    Na, da bringt mal jemand vom Fach etwas Licht in die allgemeine Polemik, aber da traut sich wieder keiner zu kommentieren. Typisch.

  65. 1.

    Mit der Antwort auf die letzte Frage "Warum bringen die Ihrer Meinung nach nichts?" hat Herr Müller meiner Meinung nach völlig Recht. Das gilt auch für Krawallmacher aus den Parallelgesellschaften. Denen interessieren unsere gesellschaftlichen Verhaltensregeln sowieso nicht.

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