Kontraste: Fernbusse bremsen Bahn aus, Quelle: rbb

Entwarnung - Polnischer Corona-Patient stieg nicht in Frankfurt (Oder) aus

Der erste polnische Corona-Patient aus Cybinka aus der Woiwodschaft Lebus, einem Ort nahe der polnisch-deutschen Grenze, ist nicht in Frankfurt (Oder) gewesen. Der Erkrankte hatte sich nach bisherigen Erkenntnissen bei einer Karnevalsveranstaltung in Heinsberg in Nordrhein-Westfalen angesteckt. Anschließend fuhr er mit einem Reisebus quer durch Deutschland bis nach Swiecko.

Zunächst hatten polnische Behörden gesagt, dass der Mann in Frankfurt aus dem Bus in sein Auto umgestiegen sei. Jetzt heißt es, dass der Patient erst in Polen ausgestiegen sei. Die Liste der Passagiere liegt den polnischen Behörden vor. In dem Bus des Unternehmens "Sindbad" wären nur polnische Reisende an Bord gewesen.

Frankfurt sieht sich vorbereitet

Die Stadt Frankfurt sei auf das Virus gut vorbereitet und sehe sich derzeit nicht dazu veranlasst, weitere Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen. Speziell für Infektionsverdächtige bereitgestellte Krankenwagen wie in der Nachbarstadt Słubice sind Meier zufolge nicht geplant. Die Fahrtwege zu den medizinischen Einrichtungen seien kurz und die Einsatzfahrzeuge schnell genug einsetzbar.

Auch eine eigene Hotline für die zahlreichen Anfragen werde derzeit zwar geprüft, allerdings wolle die Stadt die aktuelle Erreichbarkeit für Anfragen am Gesundheitsamt zunächst nur ausweiten. Nach der Meldung über den infizierten Mann aus Polen sei keine weitere Steigerung der Nachfragen festzustellen. Fahrgäste fragten lediglich nach dem Verhalten am Busbahnhof.

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