Eine Seniorin trägt am 03.10.2020 in Hoppegarten, Märkisch-Oderland, Brandenburg einen selbstgenähten Mund-Nasen-Schutz. (Quelle: imago images/Sabine Brose)
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Strengere Corona-Maßnahmen - Märkisch-Oderland überschreitet unteren Grenzwert

In Märkisch-Oderland gelten wegen steigender Infektionszahlen ab sofort strengere Regeln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Wie das Landratsamt am Montag mitteilte, stieg die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis über den unteren Grenzwert von 35. In den vergangenen sieben Tagen wurden pro 100.000 Einwohner 35,8 Neuinfektionen registriert.

Damit gelten nun auch in Märkisch-Oderland erste Regelungen eines zweistufigen Maßnahmenkatalogs, den die brandenburgische Landesregierung beschlossen hatte. Ab einer 7-Tage-Inzidenz von 50 würden noch einmal strengere Maßnahmen gelten.

Masken, Ausschankverbot und Teilnehmerbegrenzungen

Im Landkreis sind Veranstaltungen nun auf maximal 250 Personen im Ferien beschränkt; beziehungsweise auf 150 Personen, wenn es sich um ein Indoor-Event handelt.

Private Feiern sind nun auf 15 Personen innerhalb von privaten Wohnräumen begrenzt, beziehungsweise auf 25 in öffentlichen oder angemieteten Räumlichkeiten. Außerdem muss unter bestimmten Umständen das Gesundheitsamt im Vorfeld über die Feier informiert werden.

In Gaststätten, Kneipen und Bars gilt nun zwischen 23 und 6 Uhr ein Ausschankverbot für Alkohol. Außerdem wird das Maskengebot ab sofort strenger ausgelegt.

Die neuen Maßnahmen sollen vorerst für zehn Tage gelten.

Sendung: Brandenburg aktuell, 26.10.2020, 19:30 Uhr

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