Staatsorchester spielte die Beethoven 3. Sinfonie "Eroica". (Quelle: imago-image/Winfried Mausolf)
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Corona-Risikogebiet Frankfurt (Oder) - Staatsorchester spielt Konzert dreimal hintereinander

Nachdem auch Frankfurt (Oder) seit Freitagmorgen zu den Corona-Risikogebieten zählt, spielt das Brandenburgische Staatsorchester das für den Abend geplante Konzert gleich dreimal hintereinander. Von Orchesterseite möchte man damit sicherstellen, dass alle, die bereits eine Karte für das Konzert haben, es auch anhören können. Denn dass Frankfurt (Oder) nun als Risikogebiet gilt, hat Auswirkungen auf zulässige Anzahl von Teilnehmern bei öffentlichen Veranstaltungen.

Laut Gesundheitministerium hat Frankfurt (Oder) hat den Sieben-Tage-Inzidenz-Wert von 50 am Freitag überschritten. Damit gelten nach Brandenburger Eindämmungsverordnung die verschärften Regelungen für Risikogebiete. Demnach dürfen bei Veranstaltungen in Innenräumen maximal 100 Menschen anwesend sein, anstatt der bisher erlaubten 150 Personen. Das dritte Konzert ist daher notwendig, um die Zuhörer-Platz-Anzahl in der Messehalle weiter reduzieren zu können.

Besucher können auf 21 Uhr ausweichen

Das Zusatz-Konzert beginnt am Freitag um 21:00 Uhr und damit im Anschluss an die bisher geplanten Konzerte um 17 und 19:30 Uhr. Der Sprecher des Staatsorchesters, Uwe Stiehler, empfiehlt Besucherinnen und Besuchern des Konzerttermins um 19:30 Uhr auf das letzte Konzert um 21 Uhr auszuweichen. Um Wartezeiten zu verkürzen solle es ein Freigetränk geben. "Wir bedanken uns ausdrücklich bei unserem Publikum, dass es die Maßnahmen bisher alle mitträgt und uns die Treue gehalten hat", sagte er.

Wegen der ohnehin geringen Platzzahl sind beide Konzerte des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt ausverkauft. Insgesamt können dann 300 Besucher das vorerst letzte Konzert des Brandenburgsichen Staatsorchesters vor den ab Montag geltenden weiteren Einschränkungen zur Pandemiebekämpfung anhören.

Sendung: Antenne Brandenburg, 30.10.2020 um 12:30

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