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Audio: Antenne Brandenburg | 23.11.2020 | Guido Noack | Bild: imago-images/Stefan Boness

Corona-Pandemie - IHK befürchtet Pleiten von Brandenburger Busunternehmen

Die Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg (IHK)hat die Lage der Busunternehmen in Brandenburg als dramatisch bezeichnet. Aufgrund der Corona-Pandemie sei die Auftragslage vieler Unternehmen zusammengebrochen.

Weihnachtssaison fällt aus

Dies werde laut Guido Noack von der IHK Folgen für die Branche haben. "Hier muss man leider auch sagen, dass es Pleiten geben wird. Das ist für uns schmerzhaft, denn wir haben Unternehmen, die schon lange auf dem Markt sind und für ihre Kunden über viele Jahre eine große Stütze waren. Die haben jetzt große Probleme. Gerade jetzt im Dezember wäre nochmal eine Hochsaison für die vielen Weihnachtsmärkte in ganz Deutschland, aber auch für Reisen über die Feiertage gewesen." Einige Unternehmen hielten sich aktuell mit dem Bereitstellen von Bussen im Schülerverkehr über Wasser.

Große Unsicherheit bei Planung

Schwierigkeiten bereite den Busunternehmen vor allem die Planungsunsicherheit für die kommenden Monate und die laufenden Kosten. Dazu gehören unter anderem die Raten für die Busse. Noack sagte dazu: "Die Unternehmen bekommen natürlich auch für die Mitarbeiter weiter das Kurzarbeiter-Geld, aber der Bus kostet noch die gleiche Rate, wie vorher." Dies werde nicht gefördert.

Hinzu komme die große Unsicherheit bei der Planung. "Es wäre manchmal fast besser, auch wenn es schmerzhaft ist, den Unternehmen zu sagen, dass sie bis Februar keine Reisen planen brauchen. Da fehlt einfach die Verlässlichkeit."

Sendung: Antenne Brandenburg, 23.11.2020, 07:30 Uhr

2 Kommentare

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  1. 2.

    Befürchtet ist gut, wenn die diesen Corona Wahn überstehen sollten, wäre das ein mittelschweres Wunder, so wie viele andere Branchen.

  2. 1.

    Warum verhindert die Verwaltung den Einsatz im Schülerverkehr ? Die Busse sind zum Teil extrem überfüllt.

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