Frankfurts Oberbürgermeister René Wilke zu verstärkten Maßnahmen gegen das Corona-Virus
Sendung: Antenne Brandenburg | 17.03.2020 | Bild: rbb

Wilke kritisiert Verhalten in Corona-Krise - "Viele haben den Ernst der Lage nicht begriffen"

Der Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder) wirft den Bürgern Nachlässigkeit im Umgang mit Corona vor. Infektionen wären vermeidbar gewesen, sagt Wilke. Er warnt davor, das Verbot von Veranstaltungen zu missachten. Von Uta Schleiermacher

Weite Bereiche des öffentlichen Lebens werden auch in Frankfurt (Oder) ab Mittwoch eingestellt, um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen. Dies teilte Oberbürgermeister René Wilke (Linke) am Dienstagnachmittag auf einer Pressekonferenz mit.

Demnach werden - wie für ganz Brandenburg angeordnet - bis auf weiteres Bars, Clubs und Kneipen geschlossen, auch Museen und Theater, Kinos, Freizeit- und Tierparks, Spielhallen, Wettannahmestellen und Bordelle sowie Sportanlagen, Schwimmbäder, Fitnessstudios, Läden des Einzelhandels und Outlets sowie Spielplätze. Läden, die der Grundversorgung dienen, bleiben geöffnet.

Wilke ermahnt Bevölkerung

Der Oberbürgermeister wandte sich gleichzeitig mahnend an die Bevölkerung. "Mir fällt auf, dass manche die Dramatik der Lage noch nicht erkannt zu haben scheinen", sagte er. "Besonders, wenn ich in sozialen Medien sehe, dass gestern die Fitnessstudios noch einmal voll waren und sich zum Teil Schlangen an den Geräten bildeten. Es hat Aufrufe gegeben, noch mal in die Muckibuden zu gehen, weil sie ja geschlossen werden sollten", so Willke. Das sei "das Falscheste, was man aktuell tun kann."

Es habe auch andere Formen von Ansammlungen gegeben. Die Menschen hätten nun zwingend eineinhalb bis zwei Meter Abstand einzuhalten. "Auch bei Einrichtungen, die noch nicht geschlossen sind, gilt, Abstand zu halten. Es ist keine Einladung dort hinzugehen, sondern liegt nur daran, dass Schritt für Schritt weitere Maßnahmen ergriffen werden", sagte Wilke.

Vermeidbare Infektionen?

Wilke war sichtlich verärgert und erhob konkrete Vorwürfen an manche Mitbürger: "Ich will es so klar aussprechen: Die Ausbreitung würde jetzt nicht in dem Maße in Frankfurt (Oder) und auch darüber hinaus voranschreiten, wenn sich einigen Personen, die jetzt für eine weitere Verbreitung der Infektion sorgen, an das bisherige Regelwerk gehalten hätten", sagte er. Infektionen hätten vermieden werden können.

Zuvor war bekannt geworden, dass sich zwei weitere Personen im Stadtgebiet mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hatten. So wurde eine Krankenschwester am Klinikum Frankfurt im dritten Anlauf positiv getestet worden. Auch ein Schüler des Gauß-Gymnasiums hat sich infiziert. Der Schüler sei durch eine infizierte Person im häuslichen Umfeld angesteckt worden, die sich zuvor in einem Risikogebiet im Urlaub befunden hatte. Die Schülerinnen und Schüler der zwölften Jahrgangsstufe befinden sich daher nun in häuslicher Isolation.

Wilke gegen fächendeckende Tests

Weil das Virus sich nach einer Infektion im Körper erst langsam vermehrt, war im Fall der Krankenschwester erst der dritte Abstrich positiv, sie sei zuvor vermutlich bereits seit sieben Tagen infiziert gewesen, erklärte der Oberbürgermeister.

Flächendeckende Tests seien laut Wilke daher auch nicht sinnvoll. Einerseits reichten die Laborkapazitäten dafür nicht aus, andererseits sei bei einem negativen Testergebnis nicht sicher, ob nicht doch eine Infektion stattgefunden habe. Daher sei es so wichtig, Abstand zu anderen einzuhalten, die Auflagen häuslicher Isolation zu beherzigen, den Alltag entsprechend umzustellen und auch die weiteren Erlasse zu befolgen, betonte der Oberbürgermeister mehrfach.

Lebensmittelläden bleiben geöffnet

Geöffnet bleiben bis auf weiteres Lebensmittelläden, Wochenmärkte, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, auch Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Friseursalons, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Hier sollen die Öffnungszeiten außerdem auf die Sonntage ausgedehnt werden.

Die Stadt folgt damit in weiten Teilen den Vorgaben, die bereits auf Ebene von Bund und Ländern diskutiert und am Dienstag auch für Brandenburg und Berlin beschlossen worden sind. Berlin hält dabei allerdings ausdrücklich Spielplätze weiterhin geöffnet, um Familien auch Erholungsmöglichkeiten zu bieten. Ziel der Maßnahmen sei es, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, ohne dass dabei das öffentliche Leben gänzlich zum Erliegen komme.

Vereinstreffen und Gottesdienste verboten

Verboten sind nun auch Zusammenkünfte in Vereinen, Kurse oder Unterricht in der Volkshochschule und Musikschule oder ähnlichen privaten Bildungseinrichtungen, außerdem Gottesdienste und Versammlungen von Glaubensgemeinschaften und Reisebusreisen.  

Außerdem werden Besuche in Krankenhäusern, in Vorsorge- und Reha-Einrichtungen stark engeschränkt. Wer Atemwegsinfektionen aufweist, wer jünger als 16 Jahre ist oder sich innerhalb der vergangenen zwei Wochen in einem Risikogebiet aufgehalten hat, darf diese Einrichtungen bis auf weiteres nicht mehr betreten.

Restaurants müssen Abstände zwischen den Tischen einhalten und dürfen nur noch zwischen 6 Uhr morgens und 18 Uhr abends geöffnet haben. Hotels dürfen keine Touristinnen und Touristen mehr beherbergen.  

Kliniken nicht überfordern

"Jeder Einzelne von uns gefährdet ist – und jeder Einzelne von uns ist ein potenzieller Gefährder", sagte Wilke. "Das muss man für sich selbst tief verinnerlichen, denn einige haben glaube ich den Ernst der Lage immer noch nicht verstanden."  

Der Oberbürgermeister führte aus, dass sich nach Ansicht von Expertinnen und Experten 70 Prozent der Menschen voraussichtlich innerhalb der kommenden Monate - oder im besten Fall Jahre - mit dem neuartigen Corona-Virus anstecken werden. Bei 80 Prozent der Menschen verlaufe die Krankheit voraussichtlich harmlos, 20 Prozent der Infizierten bräuchten den Prognosen zufolge einen Krankenhausaufenthalt, sechs Prozent intensivmedizinische Betreuung und ein Prozent werde künstliche Beatmung brauchen.  

Zahl der Beatmungsplätze wird hochgefahren

In Frankfurt (Oder) mit 60.000 Einwohnerinnen und Einwohnern würden nach jetzigem Stand potenziell 12.000 Menschen einen Klinikaufenthalt brauchen und mehr als 400 Menschen künstlich beatmet werden müssen. Normalerweise würden im Krankenhausbetrieb weniger als fünf Menschen gleichzeitig beatmet.

Die Kapazitäten würden nun hochgefahren, aber auch in Zukunft vermutlich unter 100 Beatmungsplätzen liegen. "Da kann man sich schnell ausrechnen, dass das nicht aufgeht. Bei den üblichen Kapazitäten kann man sich ausmalen, was passiert, wenn wir auf einen Schlag eine hohe Ansteckungsrate haben", sagte Wilke. Ab Mittwoch soll es zudem eine Spezialsprechstunde zum Coronavirus von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) in Frankfurt geben.

Die Landesregierung teilte indessen mit, dass sich am Dienstag landesweit bei 20 weiteren Menschen eine Infektion bestätigt sei. Damit haben sich in Brandenburg insgesamt 114 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt.

Sendung: Antenne Brandenburg, 17.04.2020, 15:30 Uhr

Beitrag von Uta Schleiermacher

20 Kommentare

  1. 20.

    Weil es halt keine e Funktion ist!

    Selbst in Italien verlangsamt sich die Ansteckungssteigerung.
    Italien 4.3.->11.3. Steigerungsfaktor 4,03
    Italien 11.3. -> 18.3. Steigerungsfaktor 2,87

    Südkorea: 4.3.--11.3. 1,38 Steigerung und letzte Woche 1,08

    Selbst in Deutschland hat sich die Steigerung verlangsamt, auch wenn nur leicht.

    Die Zahlen aus China nehme ich nicht ernst!

    Nicht das wir uns falsch verstehen. Die Zahlen in Deutschland werden noch deutlich steigen, aber halt nicht in den Dimensionen wie Sie sich das Ausrechen.

    Es ist eben kleine simple Mathematik, da gehören viel mehr Faktoren rein als nur ein 2 Zahlen.

  2. 19.

    Der OB Wilke beschimpft hier in seinem Beitrag eine positiv getestete Krankenschwester.auf t-online. de/Gesundheit.. Kann man nachlesen wie es dazu kam. M. E. verdient sie eine Entschuldigung. Er kann sich auch selbst gern im Pflegebereich an vorderster Front bewähren und sollte seine Selbstgefälligkeit etwas zurückstellen!

  3. 18.

    Frankfurt hatte bis zum Interview 2 nachgewiesene Positivtestungen. Zumindest die Betroffene Krankenschwester hat sich vorbildlich verhalten, wird aber durch die Aussage "vermeidbare Infektionen" diskreditiert. Sie kann eine Entschuldigung erwarten! Vielleicht sollte Herr Wilke selbst mal im Klinikum mithelfen!
    @Gisela: Ich kann Ihnen nur zustimmen. Schlimm ist, dass sich rbb24 dafür hergibt!

  4. 17.

    Wenn ich richtig informiert bin weist der Test die gebildeten Antikörper nach. Wie dem auch sei; oft erbringt auch erst der 2. oder 3. Test das Ergebnis. Ist der Test positiv erst mal ab in die Quarantäne. Sie bekommen alles erklärt und sei es nach dem 1. Anruf bei ihrem Hausarzt. Sie können sich auch belesen; der Virologe Prof. Drosden informiert jeden Tag. Beim Einkauf sollte jeder Abstand halten; schwer einzuhalten wenn zu viele Kunden im Markt sind. Man sollte den Einlass begrenzen. Es muss mehr Disziplin herrschen und nicht wie ich aus Berlin hörte, dass man aus Trotz und Dummheit sich umarmt und die Hände schüttelt. So geschehen in nun geschlossenen Kneipen. Distanz zu anderen Bürgern heißt in diesen Tagen den anderen achten. Italiens Ärzte u. Virologen wissen was sie uns raten; sonst wird es hier so sein wie dort.

  5. 16.

    Na blöd nur wenn er sich bald selber angesteckt hat. Aber dann sind sich auch die Andern schuld.

  6. 15.

    Was soll genau veraltet und schlicht flasch sein, kann ihre Argumentation leider nicht folgen.
    Also hier mal eine ganz einfache Rechnung von einer Exponentiellen Funktion. Ich nehme mal die Daten von der Morgenpost, 12.03 - 2745 // 17.03 - 9360 Infizierte. Mit diesen beiden Daten kommt man auf eine e-Funktion, bei der nach 30 Tage ab dem 12.03 etwa 4 Millionen infiziert sind. Jetzt kann man noch die dunkel Ziffer mit einrechnen. Dann sind 70% schon realistisch. Es ist halt ein einfache mathematische Berechnung. Jetzt können sie hoffen, die Ausbreitung ist nicht exponentiell.

  7. 14.

    Tests bringen ja nichts, wenn sich das Verhalten und sich somit die Ausbreitung nicht verändert.

  8. 13.

    Was für vorgeschädigte Menschen? Die Quarantäne dient, damit die Ausbreitung sich verlangsamt. Da bringen ihnen auch ihre Stichworte Logik und Menschenverstand wenig, wenn sie selber die Zusammenhänge nicht verstehen.

  9. 12.

    Ich schätze Hr .Wilke sehr. Aber, gerade in Frankfurt/Oder wurde es viel zu spät versäumt, rechtzeitig ALLE Kinder und Jugendeinrichtungen zu schließen.

  10. 10.

    Was genau sollte den Ihrer Meinung nach getan werden laut Ihrer "Logik" und Ihres "gesunden Menschenverstandes"? Kritik ohne Substanz nur um der Kritik wegen ist sinnlos und fällt auf den Kritiker zurück. Also jetzt mal raus mit Ihren konkreten sachlichen, nachvollziehbaren und in der Praxis realisierbaren Vorschlägen! Nicht nur ich bin gespannt...

    Übrigens: Unser jugendlicher Frankfurter OB Wilke ist für seine Selbstdarstellungen mittlerweise hier in der Stadt bekannt und berüchtigt. Bürgerbeschimpfungen gehören seit seiner Wahl 2018 zu seinem Instrumentarium. Inmitten seiner Blase schießt er gerne mal übers Ziel hinaus und überschätzt individuelle subjetive Aussagen, die er in sogenannten sozialen Netzwerken findet, während er sich von der analogen Frankfurter Realität entfernt und fernhält.

  11. 9.

    Die einzigen, die den Ernst der Lage nicht richtig erkannt haben, sind die verantwortlichen in der Regierung.
    Als die Lage in China bereits eskalierte, haben die Entscheidungsträger in Deutschland nichts getan, außer abzuwarten.
    Zu diesem Zeitpunkt wäre eine konsequente Schließung der Grenzen und die Absage von Großveranstaltungen angesagt gewesen, um Schaden abzuwenden!
    Jetzt haben wir alle den Schaden und müssen uns auch noch von den Entscheidungsträgern beschimpfen lassen.

  12. 8.

    Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Partyraum und einem Bus, Tram, U-Bahn? Hier haben einige den Ernst der Lage nicht begriffen.

  13. 7.

    Herr Wilke ist der richtige Mann zur richtigen Zeit, dies hat er in den letzten Jahren, aber auch gerade jetzt wieder bewiesen. Er bringt genau die richtigen Zahlen zur Sprache. Die Menschen die das alles locker nehmen sollten sich schämen! Ich selbst kenne Menschen die vergangene Woche noch zum Ski fahren in Südtirol waren, absolut traurig. Ihnen vielen Dank für die tolle Arbeit Herr Wilke!

  14. 6.

    "In Frankfurt (Oder) mit 60.000 Einwohnerinnen und Einwohnern würden nach jetzigem Stand potenziell 12.000 Menschen einen Klinikaufenthalt brauchen" "70 Prozent der Menschen ... anstecken" "20 Prozent der Infizierten bräuchten den Prognosen zufolge einen Krankenhausaufenthalt" 60000*0,7*0,2 ergibt aber nur 8400 und keine 12000, die einen Klinikaufenthalt brauchen.

  15. 5.

    Den Ernst der Lage haben weder die Politik, noch die hamsternden Einkäufer begriffen, denn man zäumt das Pferd von der falschen Seite auf. Statt nur die Menschen mit Vorerkrankungen zu schützen, werden alle in mehr oder weniger Quarantäne geschickt, was aber zur Folge hat, dass vorgeschädigte Menschen arbeiten müssen, um den Rest des öffentlichen Lebens aufrecht zu erhalten. Ich weiß, wovon ich rede. Das was jetzt getan wird, ist purer Aktionismus und ist meilenweit von Logik und gesundem Menschenverstand entfernt.

  16. 4.

    Bei aller Hochachtung vor dem Oberbürgermeister, epidemiologische Vorhersagen wie mit den ominösen Prozenten, die sich infizieren werden und auch virologische Verlautbarungen, wann ein Infizierter Viren ausscheidet, da stimmen seine nur teilweise, sie sind veraltet oder sogar schlicht falsch. Bitte überlassen Sie solche Dinge den Fachleuten, weil Sie sonst alle möglichen Märchen und Halbwahrheiten nur befördern. Ob Bürgerschelte wirklich hilft, darf man bezweifeln, allerdings gibt es natürlich Unbelehrbare...

  17. 3.

    Bitte? Gottesdienste am Sonntag absagen, aber die Leute in die Läden schicken? Wo ist den da die Logik. Entweder alles oder garnichts. Macht den Sonntag zum Quaratänetag bis April, da Sonntags eh immer zu ist. Aber die Mitarbeiter des Lebensmitteleinzelhandels noch mehr an die Belastungsgrenze zu schicken, noch einen Tag mit eventuellen Coronakunden umgehen lassen und dadurch noch mehr einen Schub für das Gesundheitswesen zu riskieren halte ich für sehr kurzsichtig. Sonntag sollte für alle Quarantäne herrschen mit Ausgangssperre, um wenigstens ein Tag zu gewinnen, wo Leute sich nicht anstecken können.

  18. 2.

    Warum keine flächendeckenden Tests?
    In meinem persönlichen Umfeld allein kenne ich (nebst meiner Person) bis zu 15 Personen, die meinen - und zwar nach reichlicher Abwägung aller Faktoren - sich eventuell schon vor einer Woche angesteckt zu haben, mit minder schwachen Symptomen. Ab und an doch auch Fieber, aber naja... es ist ja "Erkältungs-Saison". Und die Kinder spielen noch die ganze letzte Woche fröhlich miteinander. Nur.. testen geht eben nicht! In einem Risikogebiet war ich nicht, einen offiziell Infizierten habe ich auch nicht kontaktiert, da bleibt mir die Möglichkeit zum Virchow zu fahren und mich abweisen zu lassen. Es müsste dringend flächendeckende Tests geben (a lá Drive-In) und wenn nur jeder Dritte davon ein korrektes Ergebnis lieferte wären wir auch schon weiter als jetzt. (War das nicht auch nur ein ganz bestimmter Test, der eine so hohe Fehlerquote aufwies?) Ich bin mir leider sicher: dort draußen läuft leider eine sehr hohe Dunkelziffer herum. Jetzt.

  19. 1.

    Tja, leider hat er nur zu Recht... Die Kids haben frei und rotten sich zusammen, hängen auf Bänken gemeinsam ab, lassen Gesöff kreisen, rauchen eine Fluppe zusammen... da hätte auch Schule weiter laufen können.

    Heute im Modepark, wollte Hemd bezahlen - 10 Kassen, EIN Kassierer mit Gummihandschuhen. Riesen Schlangen. Menschen rücken dicht auf (?warum?). Die unzähligen Kassiererinnen kramen ihre Kassen zusammen, in 15 Minuten ist Feierabend, da will man ja Punkt 8 rauslaufen. Wenn jede der Damen 2 min kassiert hätte statt Handtasche zu packen, hätte ich nicht 10 min angestanden sondern eine. Die anderen auch. Aber ne, den einigen Mann im ganzen Haus aus der oberen Herren-Etage runterrufen und kassieren lassen - ich als Kerl wäre AuSgErAsTeT.

    Sie peilen es alle einfach nicht, was es heisst, "VEREINZELN" und soziale Kontakte minimieren. Echt nicht. Da fehlts irgendwie - da ist das Licht auf der Tanne ganz dunkel.

    Gut, ab morgen ist eh Schluss mit Socken-Kauf.....

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