Bürgermeisterwahl 2021 - Christian Stauch setzt sich in Stichwahl in Woltersdorf durch

Die Straßenbahnhaltestelle Woltersdorf Schleuse. Stadtführerin Katrin Fleischer (M) erklärt einer Besuchergruppe die Geschichte des Ortes (Quelle: Patrick Pleul/dpa).
Bild: dpa-Zentralbild

Christian Stauch ist neuer Bürgermeister der Gemeinde Woltersdorf (Oder-Spree). Der SPD-Politiker setzte sich am Sonntag in einer Stichwahl gegen Mandy Schaller durch. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis [woltersdorf-schleuse.de] entfielen auf Stauch 63,7 Prozent der Stimmen. Schaller konnte 36,3 Prozent der Stimmen auf ihre Person vereinigen. Da laut des Gemeindewahlleiters Thomas Vetter das notwendige Quorum von 15 Prozent von beiden Kandidaten übertroffen wurde und Stauch eindeutig die 50-Prozent-Marke übertroffen hat, hat der SPD-Politiker die Stichwahl für sich entschieden.

Mehr Kommunikation mit dem Bürger

"Dass das Ergebnis am Ende so klar ausgegangen ist, damit habe ich nicht gerechnet. Ich dachte, dass es knapp wird und ich wusste bis gestern Abend nicht, in welche Richtung die Wahl schlagen wird", sagte Stauch am Montag dem rbb. Es sei auch ein Zeichen gegenüber der jüngeren Generation, "dass uns da Verantwortungsbewusstsein zugeschrieben wird", so Stauch.

Schwerpunkt auf Radwege-Instandsetzung

Der 31-jährige hat in Woltersdorf seine Kindheit verlebt und saß bislang als Mitglied in der Gemeindevertretung. Im Beeskower Landratsamt war er bisher persönlicher Referent des Landrats von Oder-Spree. Stauch kündigte aufgrund seines Alters an, einen Draht zur Jugend in Woltersdorf aufbauen zu wollen und gemeinsame Projekte anzuschieben. Einen weiteren Schwerpunkt will er auf die Radwege-Instandsetzung legen. Neue Trassen könnten entstehen, erklärte er.

Im Februar 2022 Amtsantritt

Die Bürgermeister-Neuwahl in Woltersdorf war notwendig, weil die Amtsinhaberin Margitta Decker (parteilos) aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus der Lokalpolitik aussteigen will. Sie führte die Amtsgeschäfte seit 2015. Im Februar 2022 übergibt sie die Rathausschlüssel an Christian Stauch, knapp anderthalb Jahre früher als geplant.

Sendung: Antenne Brandenburg, 10.10.2021, 20 Uhr

8 Kommentare

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  1. 8.

    Da muss ich es ihnen eben so sagen: Wenn der Ansatz nicht stimmt muss auch das Ergebnis falsch sein. 4 Kinder hat nun die Frau. Wenn der Mann nun aber 4 Kinder von der Frau adoptiert sind und er 2 Kinder mit in die Ehe einbringt sind es zwar 6 Kinder. Aber de 2 Kinder haben ja nun auch eine Mutti. Begreifen Sie was hier geschrieben steht. Allerdings sind 4 Kinder heute eine Ausnahme.

  2. 7.

    Kenne ganz viele BM aus Wdf. Es gab unschöne Zeiten. Chr. Stauch wird ein würdiger BM sein. Frau Schaller wäre es auch geworden. Meine Frau ist geb. Woltersdorferin und unsere 3 Kinder auch.

  3. 6.

    hallo herr wilhelm, ja das stimmt. christian stauch ist sehr engagiert und ich gratuliere ihm sehr zu seinem sieg. was aber wirklich gar nicht geht ist ihre bemerkung über frau schaller. auch sie hat einen ehrlichen hochenagierten wahlkampf gemacht und muss sich von ihnen auf keinen fall nachsagen lassen, dass ihre eigenschaft als vierfache mutter sie in irgeneiner art und weise weniger für ihre ambitionen als bürgermeisterin befähigen würde. würden sie so einen satz auch zu einem mann sagen? vermutlich nicht.
    unser neuer bürgermeister ist übrigens gerade vater geworden. herzlichen glückwunsch auch dazu. ich bin sicher, er wird es lernen, beide rollen gut zu vereinbaren.

  4. 5.

    Vier eigene und zwei weitere mit dem jetzigen Mann, sind nach Adam Ries, sage und schreibe sechs!

  5. 3.

    Das war auch der richtige Kandidat! Woltersdorfer, hoch arrangiert und mit der richtigen Einstellung. Eine Kandidatin zu wählen, die familiäre Verpflichtungen hat, nämlich sechs Kinder, geht gar nicht. Entweder die Kinder oder die Politik. Beides geht nicht, da bleibt eine wichtige Sache auf der Strecke und das sollten nicht die Kinder sein.

  6. 1.

    Der gute heißt Stauch und nicht Strauch

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