Über 70 Prozent stimmen gegen Homuth - Abwahlverfahren gegen Wildauer Bürgermeisterin erfolgreich

So 03.04.22 | 19:13 Uhr
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Wildauer Bürgermeisterin Angela Homuth (Quelle: rbb)
Video: rbb24 Brandenburg aktuell | 03.04.2022 | Bild: rbb

Das Abwahlverfahren gegen die Bürgermeisterin von Wildau (Dahme-Spreewald) Angela Homuth (SPD) war erfolgreich. Das hat die Wahlleiterin am Sonntagabend dem rbb bestätigt.

Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis haben 72,4 Prozent der Wählenden für eine Abwahl der Amtsinhaberin gestimmt. Die Wahlbeteiligung lag bei 46,2 Prozent.

Bürgerinitiative wirft Intransparenz und Vetternwirtschaft vor

Wenn der Wahlausschuss am Montag das Ergebnis bestätigt, wird als nächstes die Kommunalaufsicht des Landkreises Dahme-Spreewald einen Termin für die Wahl eines neuen Stadtoberhaupts festsetzen.

Eine Bürgerinitiative hatte das Abwahlverfahren auf den Weg gebracht. Sie wirft Homuth unter anderem politische Intransparenz und Vetternwirtschaft vor. Die SPD-Politikerin habe sich die Siegerparty nach ihrer Wahl von einem Investor sponsern lassen, der ein städtisches Grundstück kaufen wollte.

Ein Ermittlungsverfahren gegen Homuth wurde nach Zahlung einer Geldauflage eingestellt.

Sendung: rbb24 Brandenburg aktuell, 04.04.2022, 19:30 Uhr

11 Kommentare

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  1. 11.

    User Paul hatte uns zuvor geschrieben, wir haben daraufhin korrigiert.

    Wir hätten die nachträgliche Korrektur transparenter darstellen sollen.

    Herzliche Grüße aus der Redaktion

  2. 10.

    Meine Bemerkung zu Demokratie und Transparenz bezog sich nicht auf Frau Homuth, sondern auf die Beteiligten der BI.
    Das ist eine Verhöhnung der Wildauer.

    Bin gespannt wer neuer BM wird. Bei den Namen die da kursieren …

  3. 7.

    Nun ist endlich Platz für einen Neuanfang geschaffen. Egal, wie Frau Homuth menschlich ist, ich kenne sie nicht persönlich, in Ihrer Funktion als BMin war sie, denke ich, einfach überfordert. Und Ihre Verteidigung bestand jedesmal daraus, Kritiker zu diffamieren und Fakten zu verdrehen. Es ist doch klar, dass so eine Art der Amtsführung immer mehr Widerstand hervorrruft. Nun benötigt Wildau jemanden, der oder die die Fähigkiet hat, zu versöhnen und die Menschen mit einzubeziehen.

  4. 6.

    als ehemaliger Wildauer glaube ich nicht an eine Trockenlegung ........
    Ich sage nur Fichtestraße, Wildauer wissen was ich meine

  5. 5.

    Ach lieber RBB, wenn die Wahlbeteiligung bei 46,2 % lag, können dann wirklich 72,4 % der Wahlberechtigten für die Abwahl gewesen sein? Oder waren es 72,4 % der abgegeben Stimmen?

  6. 4.

    … warten wir mal ab. Wenn Sie die Beteiligten kennen würden, …
    Egal. In ein paar Monaten wissen wir mehr.

  7. 3.

    Hallo Marco Rose,
    wohl im falschen Duden die Worte Demokratie und Transparenz
    übersetzt ?
    Frau Homuth agierte weder mit den Bürgern, noch mit ihren Mitarbeitern auf Augenhöhe und hat irgendwelche Schuld immer bei Anderen gesucht. So kann man nur verlieren.
    Dank Demokratie.

  8. 2.

    Peinlicher Kommentar. Sehen 72% der zur Wahl gegangenen übrigens genau so. Der Homuth'sche Sumpf ist trockengelegt.

  9. 1.

    Wenn man sich die „Köpfe“ der Bürgerinitiative ansieht, dann ist Demokratie und Transparenz ein Witz.
    Es geht hier um nichts anderes als Geld.
    Angela Homuth wollte kein ungesundes Wachstum.
    Das will die BI und die ansässige BAUWERT nicht.
    Ich vermute, dass sich jetzt die Eiskunstläuferin oder der Herr Professor aufstellen wird.

    Dass die Wildauer auf diese fragwürdigen Methoden hereingefallen sind, ist bedenklich.

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