Union Fürstenwalde nach Corona-Pause wieder im Training
Audio: Antenne Brandenburg | 12.02.2021 | Robert Schwaß | Bild: Robert Schwaß/ rbb

Union Fürstenwalde trainiert wieder - Aus der Kurzarbeit zurück auf den Platz

Nach mehr als zwei Monaten Pause startet Regionalligist FSV Union Fürstenwalde wieder ins Mannschaftstraining. Wegen der Corona-bedingten Saisonunterbrechung waren die Spieler zwischenzeitlich in Kurzarbeit. Von Robert Schwaß

Der Ball rollt wieder, zumindest auf dem Gelände des FSV Union Fürstenwalde. Beim ersten Mannschaftstraining am Mittwoch ist der Trainingsplatz im Friesenstadion noch schneebedeckt. Einen Tag später ist der Rasen schon geräumt, bleibt bei Minusgeraden und gefrorenem Boden aber schwer bespielbar. Doch das ist für viele Spieler des FSV in diesem Moment eher zweitrangig. Zu groß ist die Freude, nach der langen Pause wieder gemeinsam trainieren zu können.

Seit November ist die Regionalliga-Saison wegen der Corona-Pandemie unterbrochen. Die Spieler von Union Fürstenwalde wurden Anfang Dezember in Kurzarbeit geschickt. Jetzt wollen sie sich auf einen möglichen Liga-Neustart vorbereiten. Doch wann der Spielbetrieb in der viertklassigen Regionalliga Nordost fortgeführt wird, ist noch unklar.

Seit November ist die Regionalliga-Saison wegen der Coronapandemie unterbrochen. Die Spieler von Union Fürstenwalde wurden Anfang Dezember in Kurzarbeit geschickt. Jetzt wollen sie sich auf einen möglichen Liga-Neustart vorbereiten. Doch wann der Spielbetrieb in der viertklassigen Regionalliga Nordost fortgeführt wird, ist noch unklar.
Seit November ist die Regionalliga-Saison wegen der Coronapandemie unterbrochen. Die Spieler von Union Fürstenwalde wurden Anfang Dezember in Kurzarbeit geschickt. Jetzt wollen sie sich auf einen möglichen Liga-Neustart vorbereiten. Doch wann der Spielbetrieb in der viertklassigen Regionalliga Nordost fortgeführt wird, ist noch unklar.

Den Trainingsrhythmus wiederfinden

Die Spieler sind bei den ersten Einheiten mit vollem Einsatz dabei. Auch wenn die Wetterbedingungen nicht optimal sind, stehe der Spaß im Vordergrund, sagt Mittelfeldmann Lukas Stagge. Nach der langen Pause sei es wichtig, sich wieder an den Ball zu gewöhnen und Spielformen auszuprobieren, so der 23-jährige Offensivspieler. Stagge, der bereits in seiner vierten Saison für die Fürstenwalder aufs Feld geht, hat sich zwischenzeitlich individuell fit gehalten, Laufpläne von Trainer Matthias Maucksch abgearbeitet und sich mit Kraftübungen körperlich fit gehalten.

Trainer will sportlichen Wettkampf

Auch Chefcoach Matthias Mauksch freut sich, seine Jungs nach der langen Abstinenz wieder auf dem Platz zu begrüßen. Bis auf einige Langzeitverletzte ist der Kader komplett. Das soziale Umfeld habe ihm und der Mannschaft gefehlt, erzählt Maucksch. Auch bei Union Fürstenwalde sind viele Spieler hauptberuflich als Fußballprofi tätig und es sei schön, "endlich wieder seinem Beruf nachgehen zu können", so der 51-jährige FSV-Trainer. Maucksch wünscht sich jetzt, dass auch der Punktspielbetrieb möglichst bald wieder losgeht. In der Corona-bedingt unterbrochenen Spielzeit liegen die Fürstenwalder derzeit auf dem 11. Platz, Saisonziel ist der Klassenerhalt. "Auf- und Absteiger sollten sportlich ermittelt werden und nicht über theoretische Modelle", sagt Maucksch und spricht sich gegen eine Quotienten-Regelung wie in der letzten Saison aus.

Finanzielle Einbußen für kleine Vereine

Doch wann und in welchem Modus die Regionalliga Nordost nach der Pause fortgesetzt wird, ist noch offen. Eine Variante sieht vor, dass nur die Hinrunde zu Ende gespielt wird. Wie es weitergeht, diskutieren am Freitag alle 20 Vereine der Regionalliga Nordost gemeinsam mit Vertretern des Nordostdeutschen Fußballverbandes in einer Videokonferenz. Unabhängig von einer Saison-Fortsetzung ist die Corona-Pandemie für die Vereine eine große Herausforderung. Fehlende Zuschauereinnahmen seien auch für Union Fürstenwalde eine große Belastung, sagt FSV-Präsident Sieghardt Richter. Doch wann Fans wieder ins Stadion dürfen, ist selbst bei einer Liga-Fortsetzung noch unklar.

Sendung: Antenne Brandenburg, 12.02.2021, 14:40 Uhr

Beitrag von Robert Schwaß

2 Kommentare

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  1. 2.

    Ein weit verbreiteter Irrtum. Gute Leute verdienen ca. 1.500 bis 2.500 Euro netto. Und im Bericht wird doch erwähnt, dass bei Union viele hauptberuflich dort Fußball spielen. Wenn der Spielbetrieb quasi eingestellt wird, kommt es zu Kurzarbeit. Aber stellen Sie sich vor, in der Bundesliga oder 2. Bundesliga würde das passieren... Auch ein Grund, warum dort gespielt wird. Kurzarbeit bei Fussballmillionären kann sich keiner leisten ;-)

  2. 1.

    Wieso in Kurzarbeit geschickt? Ich denke Regionalligisten sind Amateure? Oder habe ich da was falsch verstanden?

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