Vorsitzender des Landesbauernverbandes Henrik Wendorff
Beitrag: Antenne Brandenburg | 07.08.2019 | 14.10 Uhr | Beng, Phil/ Polat, Dilan | Bild: Antenne

Landesbauernpräsident beklagt schlechten Absatz - "Unsere Lager mit Biogetreide sind voll"

Schon vor 20 Jahren hat sich der Bio-Landwirt und Präsident des Brandenburger Bauernverbandes, Henrik Wendorff, entschieden, ökologisch anzubauen. Doch trotz schlechterer Ernte bleiben seine Getreidelager derzeit voll. Eine völlig neue Situation, sagt er, doch hat eine Erklärung.

Bio-Nahrungsmittel sind im Trend, doch das Angebot an Biogetreide aus Brandenburg ist größer als die Nachfrage. Die Mark ist mit zwölf Prozent Ökolandbau eines der Bundesländer mit dem höchsten Anteil, aber: die Lager seien voll und nun dränge auch noch Konkurrenz aus dem Ausland auf einen begrenzten Markt, klagt der Präsident des Landesbauernverbandes, Henrik Wendorff. 

rbb|24: Herr Wendorff, warum sind Sie selbst Bio-Landwirt?

Henrik Wendorff: Weil das für unseren Betrieb ein Konzept ist, welches aufgeht und wir uns da vor fast 20 Jahren zu entschieden haben. Einmal "Bio" heißt in der Regel auch, dass man es länger und nachhaltig macht. Wir stellen uns dem und wollen natürlich für uns als Unternehmen und als Landwirte auch Märkte erschließen, die uns bessere Bedingungen bieten als konventionelle Märkte.

Das heißt, Sie produzieren auch Biogetreide, das ich im Markt kaufen kann?

Wir produzieren hauptsächlich für den Lebensmittelmarkt. Vorrangig Brotroggen und Hafer für die Haferflocken-Produktion. Also das, was fast bei jedem tagtäglich auf den Tisch kommt.

Aber jetzt finden Sie nicht ausreichend Abnehmer für Ihr Biogetreide?

Wir haben in diesem Jahr eine ganz schwierige Situation. Die Ernte läuft noch, aber wir können jetzt schon feststellen: die Lager sind voll, trotz geringerer Ernteerträge. Unsere Partner, wie der Handel und Vermarkter, sind zurückhaltend. Dies trifft insbesondere auf unsere Brot- und Butterpflanze zu, den Brotroggen. Der wird derzeit kaum bis gar nicht nachgefragt. Ich kenne Kollegen, die haben noch Ware aus der letzten Ernte im Lager und der Absatz stagniert. Zur Zeit wird keine Ware abgerufen, das ist für uns eine ganz neue und schwierige Situation.

Woran liegt es, dass das Getreide nicht abgerufen wird?

Es hat sicherlich viele Ursachen. Unsere Partner sagen, es liegt noch Ware aus der Vor-Vorernte im Lager, die noch abzubauen ist. Zugleich drückt aber auch Ware aus dem Ausland auf unseren Markt, die durchaus preiswerter produziert wird als bei uns. Hinzu kommt, dass die Verarbeitung, insbesondere von Brotgetreide stagniert und dem Angebot hinterher hinkt. Dazu kommt, dass viele Landwirte sich entschieden haben, insbesondere in den letzten zwei Jahren, nach ökologischen Regeln zu produzieren. Diese Ware ist jetzt auf dem Markt und belastet uns alle.

Also mehr Angebot als Nachfrage. Auf die Nachfrage haben Sie ja jetzt schlecht Einfluss. Was müsste sich ändern, damit dieses Problem beseitigt ist?

Wir brauchen regionale Vermarktungsstrategien. Das heißt, da spielen verschiedene Dinge eine Rolle. Man muss den Markt analysieren. Wir brauchen aber auch regionale Verarbeiter und auch regionale Händler, die uns in die Lage versetzen, mit denen auch zu kommunizieren und unsere Ware anzubieten. Daran mangelt es in Brandenburg. Es fehlt ein Gesamtkonzept, wie wir den ökologischen Landbau bei zunehmender Fläche und bei zunehmenden Produkten auf dem Markt besser aufstellen können als derzeit.

Wie sieht denn die Situation auf dem Markt aus?

Wenn man in den Brandenburger Ökomarkt reinschaut, dann wissen wir, dass viele Produkte aus unserem Bundesland hinausfahren, die dann als verarbeitete Ware aus Mühlen oder Molkereien herauskommen, und dann bei uns auf dem Markt zum Verkauf angeboten werden. Aber das ist ja ein Markt, der relativ offen ist. Unser Wunsch wäre natürlich, alles regional im Land zu verarbeiten, zu veredeln und zu verkaufen. Wir haben natürlich auch offene Grenzen, wo Ware - etwa aus dem osteuropäischen Ausland - auf den offenen, freien Markt drückt. Das belastet uns und widerspricht ein bisschen dem Charakter der Regionalität, dem wir uns ja stellen wollen. Aber leider gibt es da keine Grenzen oder Beschränkungen, so dass das für uns eine schwierige Situation ist.

21.07.2018, Brandenburg, Worin: Henrik Wendorff, Präsident des Landesbauernverbandes Brandenburg, prüft auf seinem Feld die viel zu kleinen Ähren vom Weizen.Henrik Wendorff prüft Ähren auf einem seiner Felder

Sie erwähnten die osteuropäischen Staaten, aber nun gibt es mit den Mercosur-Staaten - also Südamerika - und ja auch US-amerikanische Landwirtschaftsprodukte, die mehr auf den Europäische Markt drängen, sehen Sie auch darin ein Problem?

Da wird noch ein Problem auf uns zukommen. Süd- und nordamerikanische Ware, insbesondere aus dem Rindfleischmarkt, wird vermehrt auf unsere Märkte drücken. Das sind vor allem Edelfleischteile, wie Filets oder Rumpsteaks vom Rind, die bei uns angeboten werden. Wir stehen vor der Aufgabe, Anforderungen gerecht zu werden, einer Tierkennzeichnung, einer Antibiotikadatenbank, Nachverfolgbarkeit gerecht zu werden. Für uns ist das Aufwand, der kostet und den hat außereuropäische Ware nicht unbedingt. Diese kommt aber bei uns auf den Markt und ich warte auf den Moment, wo sie dann unser Rindfleisch, dass wir mit Mühe in den Handelsketten vermarkten wollen, vom Markt drückt.

Das Gespräch mit Henrik Wendorff führte Phil Beng für Antenne Brandenburg

Sendung: Antenne Brandenburg, 07.08.2019, 14:10 Uhr

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Antwort auf [Arkesilas] vom 08.08.2019 um 18:20
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32 Kommentare

  1. 32.

    Danke fuer das Kompliment: Ohne radikale Loesungen, die also an die Wurzel gehen, haben wir naemlich eine ganz miese Zukunft. - Abgesehen davon aber zwei Lesetipps: 1. Grundlagen Prozentrechnung. 2. Aeltere Kommentare. Weil, auch fuer nette Leute wie Sie kann ich nicht immer alles wiederholen.

  2. 31.

    „Nicht die doppelte... sondern nur ... bis zu 50%“.. Wen wollen Sie grad auf den Arm nehmen? Aber der Rest Ihres Kommentars verdeutlicht schon Ihre radikale Einstellung. Wichtiger ist vielmehr die Produktionskosten zu senken, weil das Ausland günstiger produziert.

  3. 30.

    Oekologischer Anbau braucht nicht die doppelte oder dreifache Anbauflaeche, sondern nur 10 bis 50% mehr. Im Gegensatz z.B. zu zehntausenden Shops mit riesigen SUV-Parkplaetzen aber sind die Flaechen fuer Oeko-Landbau eine Investition in die Zukunft: Bio-Kriterien fuer die Landwirtschaft sind am Ende kein Hype! Sie sind vielmehr unverzichtbar fuer eine Landwirtschaft, die auch in Zukunft noch Menschen ernaehren kann. Kunstduenger aus Erdoel und anderen versiegenden Quellen, Medikamente, die Menschen toeten, Gifte, die Bienen toeten usw sind schlicht keine Option fuer die Zukunft. Wir koennen nicht staendig ueber unsere Verhaeltnisse leben. Gerade wir als Leute mit geringem Einkommen wissen, das wir nur so viel ausgeben koennen, wie auch wieder reinkommt. Je eher wir uns fuer einen nachhaltigen Weg entscheiden, desto besser. Denn die Natur gewaehrt keine Privatinsolvenz.

  4. 29.

    Und was ist mit den Zukäufen aus herkömmlicher Landwirtschafr, um den Hype auf BIO zu brfriedigen? Deutschland hat für diesen BIO-Hype die Anbaufläche nicht.

  5. 28.

    Manfred, ich bin auch Verbraucher mit geringem Einkommen. Ich kann und will mir das etwas teurere Biogetreide aber leisten. Und hab dabei kein Klingeln im Ohr. Auch wenn dann kein Geld mehr fuer die 100-Zoll-Glotze bleibt. Wo das Getreide angebaut wird, koennen Sie u.a. im Bericht lesen.

  6. 27.

    Vielleicht wollen oder können sich die Verbraucher das teure Bio-Getreide nicht leisten. Und bei dem mittlerweile inflationär genutzten Wort BIO klingeln bei vielen schon die Alarmglocken. Wo das jetzt plötzlich alles angebaut wird, bleibt fraglich. Bald bekommen die Plastiktüten in den Supermärkten auch noch ein BIO-Label.

  7. 26.

    WER ist es denn, der Regionen mit Hungerproblem (vllt auch bald wieder Brandenburg?) von oekologischer Landwirtschaft abraet? Die Propagandamaschine derer, die Bauern die Mittel verticken, die man fuer konventionelle Landwirtschaft oft massenhaft braucht! - Eines der Biosiegel erhaelt man, wenn man sich konkreten Grundsaetzen verpflichtet. Dass das einen Unterschied macht, geben Sie selber zu! Denn wie Sie sagen sind die Ertraege pro Flaeche geringer. Und das ist ja auch gut so: Wer im Wortsinn nachhaltig wirtschaftet, beutet Ressourcen eben nur so weit aus, dass sie gesund bleiben. Und dass noch Raum fuer andere Lebewesen ist (z.B. Stichwort 'Bienen'). Das kann auch ein Bauer, der sich kein Siegel holt. Ein Siegel bringt nur eben mehr Klarheit.
    Alle Wirtschaftszweige brauchen klare Standards, wenn die Enkel noch gut leben sollen: '100% nachhaltig' ist auf Dauer die einzige (!) Moeglichkeit (!), ob es gefaellt oder nicht. Und nun verweise ich z.B. auf den Kommentar von Mike, #23.

  8. 25.

    Nicht für förderungswürdig habe ich nicht gesagt, sondern, daß es dafür keinen Markt gibt. Schon jetzt gibt es Betriebe in D, welche von den Molkereien keinen Vertrag bekommen, wenn sie auf
    Bio umstellen wollen, weil es eben die Nachfrage nicht gibt. Und daß sog. Bio-Landwirtschaft per se gut und
    sog. konventionelle per se schlecht sei, genauso wie der Einsatz bestimmter Planzenschutz- und Düngermittel, ist in der Tat Propaganda. Fragen der Bodenbehandlung und Tierpflege reguliert man über Verordnungen und Vorschriften. Und das geschieht ja auch. Mit Bio oder nicht BIO hat das nichts zu tun. Und ich bekomme auch kein Geld dafür, wenn ich mich an die Verkehrsregeln halte.

    Im übrigen sollte man einen Nachteil sog. Bio-Landschaft nicht vergessen: Für gleich große Erträge ist mehr Fläche erforderlich, der Flächenverbrauch ist also größer. Daher wird sie auch für Länder, in welchen Hunger noch eine reale Option ist, auch nicht empfohlen.

  9. 24.

    Arkesilas, ich hatte Sie in #16 gefragt, warum Sie zwar regionale Wirtschaft okay finden, aber das, was nach allgemeinem Verstaendnis "echte" Bioqualitaet ausmacht, offenbar nicht fuer foerderungswuerdig erachten. Daraufhin bezichtigen Sie mich der Verbreitung von Propaganda, weil sie im Radio gehoert haben, dass es auch im Bio-Bereich grosse Qualitaetsunterschiede gibt. - Also bitte ich Sie um eine Antwort (bitte nicht nur einen Link) auf folgende zwei klaren Fragen: Halten Sie eine Landwirtschaft mit weniger Pestiziden, Herbiziden, Medikamenten und Kunstduenger fuer erstrebenswert oder nicht? Falls ja, wie kann man das erreichen?

  10. 23.

    Vorbei die Zeiten als die Studentenwerks Mensen mit ihrer Teilumstellung auf Bio den regionalen Markt leerräumten?! Berlin kann einen Beitrag leisten z.B. mit der Umstellung der Schulmensen. Doch wundere auch ich mich, dass die Hafermilch in der LPG aus Finnland und Süd-Deutschland kommt während hier die Lager überquellen. Was ist aus dem landwirtschaftlichen Genossenschaftsgedanken geworden? Wie wär's zusammenzulegen und selbst das Getreide zu veredeln? Ich kenne die Umsatzzahlen nicht aber wundere mich über die Transportwege z.B. von Oatly; da hier Haferflocken genannt wurden.
    Auch staatliche und betriebliche Kantinen können mehr Bio einkaufen; der Einkauf macht nur einen Bruchteil der Produktionskosten aus. Das kann auch politisch bzw. finanziell gefördert werden.
    Apropos Fleisch: weniger ist mehr. Qualität wird immer mehr gefragt. Siehe Nachfrage bei Büffelfleisch und anderen Produkten.

  11. 22.

    Bleiben Sie sachlich und beim Thema, ansonsten macht diskutieren einfach keinen Sinn.
    Daß Fragen des Tierwohles nicht relevant seien, habe ich überhaupt nicht behauptet. Fakt ist, regional und bio sind nun mal keine Synonyme.
    Ansonsten erlaube ich mir nur noch einen Lektüretip:
    https://www.deutschlandfunkkultur.de/der-mythos-vom-gesunden-biotier-artgerecht-gehalten-und.976.de.html?dram:article_id=408386

  12. 21.

    Ja, was denn nun, Arkesilas? Diskutieren oder nicht? Ueber Pestizide und Herbizide? Ueber Kunstduenger? Ueber Fruchtfolgen? Ueber toedliche Antibiotika-Resistenzen durch regelmaessige Medikamentengabe in Fleischfabriken? Ueber zwecks Patentierung gentechnisch modifiziertes Saatgut? - Und ueber welche Emissionen soll ich denn nachdenken? Die fuer Ihre Fahrt nach McPom, wo der fiese Bio-Eierhof die Illusion begraebt, das Omas Stall mit sechs Hennen ganz Deutschland mit Eiern versorgen kann? Und darf ich mir als jemand, der gerade John Fogerty hoert und den DLF meist viel zu affektiert findet, die Einschaetzung erlauben, dass Fragen des Tierwohls nicht einfach, aber dennoch hoechst relevant sind?

  13. 20.

    Wie kommen Sie darauf, dass ich Ihren Kommentar nicht richtig gelesen haette? Mein Kommentar bezieht sich zu 100% auf Ihre Aussagen. Sie dagegen gehen auf keines meiner beiden Argumente ein: Weder darauf, dass Bio-Anbau natuerlich keine Gifte abschirmen kann, aber selber weniger Gifte produziert. Noch darauf, dass weitere Lohnsenkungen m.E. der falsche Weg fuer alle sind - also fuer Sie, fuer mich (der ich uebrigens Selbststaendiger an der unteren Einkommensgrenze bin) UND fuer alle anderen.

  14. 19.

    Sie haben meinen Kommentar scheinbar nicht richtig gelesen.
    Glauben Sie weiter an BIO.
    Und ich zahle auch Steuern. Wenn Sie einen gut bezahlten Job haben finanzieren Sie die BIO Leute und für was Sie sonst noch einstehen mögen.
    Kaufen Sie ruhig das BIO Rot und sonstiges BIOzeug.
    Aber eins sollten Sie wissen, auch Sie essen oder trinken nicht rein BIO.
    Viel Spaß beim finanziellen ausquetschen.

  15. 18.

    Sie unterliegen einem ideologischen Irrtum, wie das Aufmachen falscher Gegensätze zeigt. Daß normale, also sog. konventionelle Landschaft per se nicht menschen- tier und umweltschonend sei, ist eine Propagandaente. Das ganze Thema ist ziemlich komplex und läßt sich hier nicht ausdiskutieren, aber ich bin z.Z. auf Familienbesuch in Mecklenburg(Großraum Rostock), etwa 1km von einem Demetereierhof entfernt. Mal ganz davon abgesehen, daß auf den Betrieb auch der schwammige Begriff Massentierhaltung zuträfe, so verkauft der Hof die meisten Eier nach Berlin. Schon mal über die Transportemissionen nachgedacht? Er mußte sogar erweitern, also noch mehr Hühner halten und Eier produzieren, weil der Großhändler nur entsprechende Mengen haben will. Das Demeterzertifikat orientiert sich im wesentlichen am Futter. Genannte Faktoren spielen da keine Rolle. Fragen des Tierwohles sind auch nicht so einfach, wie alle regelmäßiges Hörer des DLF wissen dürften.

  16. 16.

    Wofuer denn dann mehr Regionalitaet, Arkesilas? Wenn es egal ist, ob unsere Lebensmittel menschen-, tier- und umweltschonend erzeugt werden, ist es doch auch egal, wo und wie sie herkommen, oder?

  17. 15.

    Hr Sturm, danke fuer diesen aufschlussreichen Beitrag. - 1.: Bio-Anbau bedeutet nicht, sich nach aussen abzuschirmen. Sondern vor allem, SELBER so wenig negative Auswirkungen wie moeglich zu verursachen. (Gifte, Bodenverbrauch, Tierleid...) - 2. Verstehe ich Sie richtig? Sie berichten von ihrem niedrigen Einkommen, wollen dann aber, dass hier die Produktionskosten noch niedriger werden? Wer soll denn dann Ihr Hartz4 bezahlen? Globale Konzerne mit Steuersparmodellen wohl eher weniger. Es sind nicht zuletzt ehrliche Steuerzahler mit passablen Einkommen, wie z.B. fair bezahlte Bauern, die in diesem Land die Sozialleistungen finanzieren.

  18. 14.

    Der Artikel besagt im Grunde genommen nur folgendes: Von Mißernten kann übehaupt nicht die Rede sein. Es gibt eher zuviel Getreide auf dem Markt, egal ob Bio oder nicht.
    Und zweitens, daß der sog. Biomarkt im eigentlichen Sinne ein Nischenmarkt ist und augenscheinlich bleibt. Umsatzanteil liegt m.W. bei ca. 6 %. Steigende Tendenz nicht erkennbar. Da hilft auch keine Förderung.
    Gegen mehr Regionalität ist nichts einzuwenden, das hat aber mit BIO im hier diskutierten Sinne nichts zu tun.

  19. 13.

    BIO, da kann ich nur lachen. Glauben die Produzenten selber dran?
    BIO, ist alles hermetisch abgeschottet von den Umwelteinflüssen.
    Ich werde weiterhin billig einkaufen... oder gibt es irgendwo ein ein GELD-NACHWACHSENDES-GEWÄCHS?
    Ich habe nur Hartz4 und eine Job der nicht viel abwirft.
    Im übrigen kann ich mich nur dem Kommentar von EZ anschließen.

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