Firmengründer Indes Adler und Alexander Sohl testen ihre mobile Ladesäule.
Audio: Antenne Brandenburg | 04.09.2020 | Eva Kirchner-Rätsch | Bild: rbb / Eva-Kirchner-Rätsch

Elektromobilität - Wildauer Startup produziert Schnell-Ladesäulen

Ein E-Auto zu laden dauert je nach Ladegeschwindigkeit und Säule zwischen 30 Minuten und 40 Stunden. Ein Wildauer Startup-Unternehmen zeigt, wie Stromtanken schnell, netzunabhängig und CO2-neutral funktioniert. Von Eva Kirchner-Rätsch

Spätestens seit den Ansiedlungsplänen von Tesla in Grünheide ist auch in Brandenburg klar, dass die Elektromobilität auf dem Vormarsch ist. Ganz ohne Abgase soll es künftig auch über die Straßen gehen. Doch bisher hat die Sache einen Haken. Die Anzahl an E-Ladesäulen ist überschaubar. Im ganzen Land Brandenburg sind es laut Bundesnetzagentur gerade mal 300 Stück. Das heißt, pro 100 Quadratkilometer gibt es eine Ladesäule. Doch das könnte sich bald ändern, denn das Wildauer Startup-Unternehmen "Me Energy" hat eine Schnell-Ladesäule entwickelt, die unabhängig vom Netz – also Strom – ist. Und das Ganze funktioniert in der Stromerzeugung vor Ort auch noch CO2-neutral.

Volle Ladung in 40 Minuten

In Wildau (Dahme-Spreewald), direkt vor der Firma im Zentrum für Luft- und Raumfahrt steht bereits eine solche Ladestation. Noch wird diese, die in etwa so groß wie ein Transporter ist, getestet. Strom tanken geht aber schon, erklärt Ines Adler. Wie bei einer normalen Tanksäule kann der Nutzer erkennen, wie viel Strom er bereits getankt hat und wie lange es noch dauert. "35 bis 40 Minuten, dann ist die Batterie des vorgefahrenen E-Autos voll", so Ines Adler.

Gemeinsam mit Alexander Sohl hat sie die Firma "Me Energy" 2017 in Wildau gegründet. Mit dem Ziel, eine CO2-neutrale, netzunabhängige und vor allem schnelle Ladestation für E-Autos zu entwickeln. Heute, drei Jahre später, sei dieses Ziel erreicht, erzählt Alexander Sohl. In der Ladesäule befindet sich ein Tank mit Bio-Methanol oder Ethanol. "Daraus wird in der Ladesäule selbst Strom erzeugt und das Ganze ist CO2 neutral und netzunabhängig", erklärt der Firmenchef.

CO2-neutrale Kette noch nicht vollständig geschlossen

Da die Kraftstoffe Bio-Ethanol und Methanol für die Ladesäule hauptsächlich aus Biomasse gewonnen werden, wird im Produktionsprozess CO2 gebunden und dann in der Stromerzeugung wieder freigesetzt, so Sohle. Der Kraftstoff selbst stamme ausschließlich aus Brandenburger Raffinerien für zertifizierten Energieträger aus biologischem Anbau. Perspektivisch könne dieser aus Restoffen und Müll wie Zellulose und Hausmüll gewonnen werden.

Die komplette Kette vom Transport bis zum Laden der Akkus ist allerdings nicht vollständig CO2-neutral und noch nicht geschlossen. So sei der Transport des Kraftstoffes zu den Ladesäulen derzeit nur mit herkömmlichen Lkw möglich. Diese Emissionen kompensiert das Start-Up laut Alexander Sohle in Zusammenarbeit mit dem spezialisierten Partner-Unternehmen "atmosfair", die nach eigenen Angaben erneuerbare Energien fördern [www.atmosfair.de]. Sohl zufolge sind E-Lkw in der benötigten Gewichtsklasse für den Transport im ländlichen Raum derzeit nicht verfügbar. In der Nähe städtische Räume und urbanen Randzonen seien jedoch auch kleine Wagen und E-Fahrzeuge möglich.

Nach Meinung des Firmenchefs ist die Speicherung von Energie in flüssigen Trägern, wie Ethanol und Wasserstoff und auch der dezentrale Einsatz ohne Zuleitungen trotz allem wesentlich umweltfreundlicher und effizienter als bei elektrischen Speichern.

Flexibel mit dem Lkw verladbar

In der Praxis könnten sich die neuen Ladesäulen künftig bequem überall aufstellen. Egal wo, einen Extra-Stromanschluss braucht es nicht. "Die Ladesäule kommt einfach mit dem Lkw an und wir setzen sie auf einen Parkplatz", erläutert Alexander Sohl die unabhängige, dezentrale Handhabung. Zwei bis sechs Fahrzeuge können an einer Ladestation gleichzeitig tanken. Wird diese an einem Platz nicht mehr gebraucht, dann kann sie einfach umgesetzt werden.

Schon Anfang nächsten Jahres soll die Produktion der E-Ladesäulen in Serie gehen. Hier legt das Unternehmen Wert darauf, dass diese zu 100 Prozent "Made in Brandenburg" sind. Statt sich aus aller Welt beliefern zu lassen, arbeitet "Me Energy" ausschließlich mit regionalen Firmen zusammen. Das ist ein riesiger Vorteil, so Alexander Sohl. Er betont vor allem die Flexibilität und die Schnelligkeit der lokalen Zulieferindustrie. "Hier sitzt eben viel guter deutscher Mittelstand, auf dem es sich gut bauen lässt."

Hohe Nachfrage nach Schnellladung

Geplant ist für das nächste Jahr, etwa 50 bis 60 Ladesäulen in Wildau zu produzieren. Diese sollen in der Region Berlin-Brandenburg aufgestellt werden. Die Nachfrage ist bereits groß. "Man merke, dass der Bedarf an Schnellladung wächst", so Ines Adler. Und das verstärkt, seit nur 15 Kilometer weiter die Tesla-Fabrik in Grünheide im Entstehen ist.

"Auch Brandenburger Kommunen und Städte haben ihr Interesse bereits angemeldet. Die wollen Elektromobilität fördern und gleichzeitig ihre CO2-Reduktionsziele einhalten", erzählt Firmenchef Sohl. "Und da ist so eine Ladestation ein schöner Baustein, der es möglich macht, ohne lange Planungs- und Bauzeiten Elektromobilität zu fördern."

Sendung: Antenne Brandenburg, 04.09.2020, 14:30 Uhr

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels wurde eine durchschnittliche Ladezeit von 12 bis 40 Stunden angegeben. Die minimale Ladezeit wurde dabei zu hoch dargestellt. Die Ladegeschwindigkeit muss differenzierter betrachtet werden. Das Unternehmen "Me Energy" berechnet für einen durchschnittlichen Tankvorgang eine Lademenge von 35 Kilowattstunden. Eine durchschnittliche Steckdose liefert 3,7 Kilowatt. Demnach würde beispielsweise eine Ladung etwa zehn Stunden beanspruchen. Bei Schnellladesäulen mit 70 Kilowatt Ladeleistung dauert der Vorgang - je nach Aufnahmefähigkeit des Autos - entsprechend nur 30 Minuten. Außerdem könnte der Eindruck entstanden sein, dass der Energiekreislauf der Ladesäulen komplett CO2-neutral vonstatten geht. Das bezieht sich auf die Wandlung vom Kraftstoff der Säule auf Strom am Einsatzort und wurde nun präzisiert.

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33 Kommentare

  1. 33.

    Der Herr Neumann hat vor allem eine universelle Bildung genossen und kennt sich mit der Technik des Neulandes aus. Russisches Öl in CO2 zur "Freude" von Greta und Co. umwandeln kann jeder, dafür reicht altes Wissen. In älteren Kommentaren zur Energiewende finden Sie mehr Details. Ich will Sie nicht mit Links zu überbordender Information erneut überfordern.

  2. 32.

    Aber bald fehlt der Atomstrom und dann der Kohlestrom. Wer ersetzt diese bisher verfügbaren Energiemengen ? Wieviel werden bis dahin die BEV wegschlucken. In Deutschland leben immer mehr Menschen; verbrauchen eben auch mehr Energie. Wieviel m² darf im Winter ein Normalbürger beheizen und wieviel die "Creme" z.B. in Potsdam ? Herr Neumann kennt sich aus ?

  3. 31.

    Ein Irrtum des Herrn Sinn liegt darin, dass er plakativ Energie für einen längeren Zeitraum in Batterien speichern will. Die sollen nur kurzfristige Lastspitzen abdecken oder z.B. den Einfamillienhausbesitzer nachts mit dem darin gespeicherten Strom der eigenen PV-Anlage versorgen und das E-Auto für die Fahrt zur Arbeit aufladen.Ein Mosaik aus einem Stein ergibt kein Bild.

    Umgekehrt kommt es ihm aber nicht in den Sinn, dass die weltweit Kernkraft immer mehr an Bedeutung verliert und insbesondere hier in D. keine gesellschaftliche Akzeptanz mehr hat. Welcher CDU-Ministerpräsident hebt freiwillig die Hand, um die Abfälle der von einigen wenigen in der Partei immer wieder mal hervorgeholten KKW in seinem Bundesland end- oder auch nur zwischenzulagern? Die Hoffnung,die Sinn in der Kernfusion sieht, ist noch so ferne Zukunftsmusik, dass es wohl noch mehrere Generationen an WKA brauchen würde, bis die funktioniert, falls überhaupt jemals.

  4. 30.

    Prof. Sinn ignoriert mit Strom hergestelltes Gas komplett. Deutschland hat jetzt schon 24.6 Millionen Kubikmeter an unterirdischen Gasspeichern. Da passen 62TWh Gas rein wenn ich richtig rechne (https://www.wolframalpha.com/input/?i=%28energy+density+of+natural+gas+*+density+of+natural+gas+*+24.6*10%5E6+cubic+meters%29+in+TWh). Besonders schwierig zu bauen sind die auch nicht. Niemand schlägt vor saisonale Schwankungen allein mit Batteriespeichern auszugleichen.

  5. 29.

    Werden Sie doch mal konkret. Wo gibts in Deutschland die Möglichkeit und auch die Bereitschaft, große Täler für neue Stauseen für Pumpspeicher voll laufen zu lassen? Man braucht nur die normalen Grundrechenarten, nicht einmal den Professor Sinn, um zu erkennen, daß solches Ansinnen, Pumpspeicherwerke als Pufferung des Wind- und Sonnenzappelstroms für die Versorgung eines Industriestaates zu verwenden, völlig unrealistisch ist. Dasselbe gilt für Ihren Vorschlag, Batterien hierfür einzusetzen. Prof Sinn hat sich den Spass gemacht, zu ermitteln, wieviele BMWs i3 (mit je einem Speichervolumen von 60 Ah) man bräuchte, um 14 TWh, so beziffert er den Bedarf des Industrielandes Deutschland, abzudecken.

  6. 28.

    Wohlwollend formuliert wird Prof. Sinn allerdings von Rest kontrovers diskutiert:
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hans-Werner_Sinn#Elektromobilit%C3%A4t
    Als Referenz taugt der auf Grund falscher Annahmen eher wenig.

    Viel Spaß mit der Kernfusion, deren Realisierbarkeit nichtmals nachgewiesen ist.

  7. 27.

    Man arbeitet ja weiterhin an der Realisierung der Kernfusion. Aber es wäre doch eine "tolle Idee" wenn jeder sein Methanol mitbringen würde und das sebst gebrannte Zeug gegen eine entsprechende Akkuladung eintauschen könnte.

  8. 26.

    "Es ist durchaus möglich, längere kalte Dunkelflauen zu überbrücken. Die Spanne reicht u.a. von Batterien (sowohl stationär wie die von E-Autos) über Pumpspeicherwerke bis hin zu thermischen Kraftwerken, die mit E-Gas betrieben werden." Professor Sinn hat sich im Detail zu den Speichermöglichkeiten geäußert. Ich will das nicht wiederholen. Lesen Sie nach, seine Vorträge über die "Energiewende ins Nichts" zu hauf im Netz.
    Quintessenz: Es gibt diese Speichermöglichkeiten (Pumpspeicher, Batterien) nicht, weder technisch, noch wirtschaftlich.

    „Projekte zur Kernfusion und zu kleinen modularen Reaktoren“ sollen „ergebnisoffen“ geprüft werden – und zwar „als mögliche Variante für eine CO2-freie Energieproduktion“ heißt es in einem CDU Papier.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article205498035/Positionspapier-CDU-zeigt-sich-offen-fuer-Rueckkehr-zur-Atomkraft.html

  9. 25.

    Viele Grüsse aus Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima. Es ist durchaus möglich, längere kalte Dunkelflauen zu überbrücken. Die Spanne reicht u.a. von Batterien (sowohl stationär wie die von E-Autos) über Pumpspeicherwerke bis hin zu thermischen Kraftwerken, die mit E-Gas betrieben werden. Dabei hat niemand behauptet, dass die Energiewende einfach funktionieren wird. Die besteht aus vielen Bausteinen, die parallel gesetzt werden müssen.

  10. 24.

    Also, entweder das ist ein Witz oder ich verstehe die Welt nicht mehr. Da steht ein "Verbrenner", der Strom erzeugt und alle finden das toll? Darf ich dann im Garten auch demnächst so etwas aufstellen? Ich verbrenne meine Gartenabfälle und gewinne damit Strom für zB die Beleuchtung. Das soll klimafreundlich sein?

  11. 23.

    Auf die Atomenergie in modifizierter Form wird man langfristig nicht umhinkommen. Um das Klima zu schützen. Beim Einsatz von Zappelstrom aus Wind und Sonne muss parallel Grundlast immer daneben gestellt werden. Denn Kobolde und Speicher im Netz gibt es nicht, die den Zappelstrom glätten könnten. Will man kein CO2, darf man keine fossilen Energien wie Gas, Kohle und Erdöl einsetzen. Da bleibt Atomstrom nur übrig.

  12. 22.

    An dieser Innovation ( wie kann man dafür Fördergelder ausgeben ) sieht man mal wieder was für Altmaier und Co Umweltpolitik bedeutet. Den Urwald abholzen und das zu viel geförderte/deutsche Gelder in Brasilien Mehanol/Ethanol in Strom umwandeln. Wenn es nach Altmaier und Co ginge würde er wohl am liebsten die Windkraftanlagen mit einem Dieselgenerator betreiben. Oder wie in der DDR geschehen das Fischer-Tropsch-Verfahren wieder reaktivieren und aus ( Braun )Kohle Benzin und Kunststoffe herstellen.

  13. 21.

    Sie haben etwas Wichtiges unterschlagen:
    Laut PayPal-Mitgründer Peter Thiel sind Elektroautos
    nur in D oder Kaliforniern
    "Unsinn",
    wenn andernorts immer mehr Kohle verbrannt wird. Er hält Nukleearenergie für die die saubere Energie der Zukunft.

  14. 20.

    Methanol wurde traditionell aus Holz gewonnen. Passende Holzäcker gibt es ja in Brandenburg noch genügend. In Brasilien baut man viel Zuckerrohr an, um daraus Ethanol zu gewinnen, welches in PKW verbrannt wird. Man könnte natürlich auch aus mit Öko-Strom H2 gewinnen, daraus mit dem CO2 aus der Luft Methan und letztendlich Methanol erzeugen. Ist alles technisch beherrschbar. Nur vertragen die wenigsten aktuellen Verbrenner größere Beimischungen solcher Stoffe.

  15. 19.

    Nicht jede Leuchte ist halt die hellste. Vielleicht zieht Ihre Miele-Waschmaschine ja zu viel Strom. Wie reagiert ihr Samsung 8060-TV?

  16. 18.

    Natürlich ist per se Bio-Methanol oder Ethanol umweltvertäglicher als Diesel, egal wieviel davon "schmutzig" ist, es ist beiden Fällen Dasselbe, gleich schmutzig oder gleich sauber, wie man will. Nur, wie hier schon ausgeführt, der Wirkungsgrad über die gesamte Kette Verbrennung-Strom-Batterie-Elektromotor-Bewegungsenergie ist grottenschlecht im Vergleich zum inzwischen handelsüblichen PKW der direkt mit Bio-Methanol oder Ethanol arbeiteten könnte. Die dabei auftretenden Problem scheinen technisch beherrschbar zu sein.
    Hinzukommt, dass es keiner gigantisch teuren neuen Infrastruktur bedarf. Das vorhandene Tankstellennetz wird weiter genutzt und "Ladezeiten" werden zu bisherigen Tankzeiten.

  17. 17.

    Noch ist sie nicht ausgetauscht; unsere Deckenleuchte mit Bewegungsmelder. ( Ersatz aber schon da ). Folgendes: Bereits derzeit; noch Sommer-aber zeitiger dunkel; viel öfter im Winter: Die Lampe geht oft für einige Zeit aus; eher werktags wo das Netz überlastet ist. Am WE so gut wie nie; auch als es länger hell war gab es keine Probleme. Die Leuchtmittel sind ok; nicht verschlissen. Unterspannung habe ich noch nicht gemessen und die Frequenz soll lt. Netzinfo i.O. sein. Im Winter hatten wir den Eindruck, dass die Helligkeit abends abnahm; später-nachts-wieder voll da war. Was wird wohl sein wenn einige Nachbarn so mit 100A laden ?

  18. 16.

    Liebes rbb24-Team,
    mein E-Auto BMW i3 ist an der Haushaltssteckdose in 6 Stunden voll geladen. Stört mich überhaupt nicht, den meist liege ich nachts länger im Bett.
    Die optimale Ladepause am Schnelllader auf der Autobahn dauert bei mir nur 15 Minuten, wie kommt ihr auf 40 Stunden ?
    300 Ladesäulen nur zählt die Bundesnetzagentur im ganzen Land ? Damit ist hoffentlich nicht ganz Deutschland gemeint? In Deutschland gibt es nämlich inzwischen mehr öffentliche Ladestationen (>20.000, schnell wachsend)als Tankstellen (<14.500, abnehmend).
    https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/statistik/
    Wenn Brandenburg nur 300 öffentliche Ladestationen hat (kenne die Zahl nicht), dann wären das weniger als in Stuttgart, einer Stadt mit 500.000 Einwohnern. Da hätte Brandenburg wohl erheblichen Nachholbedarf.
    Hier in Baden-Württemberg gibt es in der Fläche das Safe-Netz: mindestens alle 10 km eine Ladestation.
    https://safe-bw.net/safe-ladeinfrastruktur/

  19. 15.

    Mir fehlt eine wichtige Info. Da könntet Ihr nachlegen, wie viel Ethanol/Methanol wird denn benötigt für welche Strommenge? Sprich, wie effektiv ist das System? Und weshalb ist es CO2 neutral? Wird zwar oft im Text festgestellt, aber nicht begründet.

  20. 14.

    Genau so sieht es aus... Das deutsche respektive das europäische Stromnetz ist regelmäßig kurz vor dem Kollaps. Durch die massive Zunahme von erneuerbaren Energien ist eine stabile Grundlastabsicherung im europäischen Verbundnetz nicht mehr gewährleistet.
    Hier hat die Politik verschlafen den Netzbetreibern aufzuerlegen zügig die Netzte auszubauen.
    Und jede Tonne CO2 die Deutschland einspart, wird im Rahmen des Emissionshandels irgendwo anders Kohleverstromt.

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