Eine riesige PV-Anlage ist auf Ackerland im Boitzenburger Land geplant. (Quelle: Georg-Stefan Russew/rbb)
Audio: Antenne Brandenburg | 30.04.2021| Georg-Stefan Russew | Bild: rbb/Georg-Stefan Russew

Streit um Felder - Investoren-Run auf Ackerland für riesige Photovoltaik-Anlagen

Brandenburgweit existieren bereits knapp 39.000 Photovoltaik-Anlagen. Damit könnten eine Million private Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden. Jetzt planen Investoren Solarparks auf kostbarem Ackerland. Das löst Unmut aus. Von Georg-Stefan Russew

Brandenburg ist in Sachen Energiewende und Solaranlagen mittlerweile gut dabei. Aktuell stehen zwischen Elbe und Oder bereits knapp 39.000 instalierte Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von 3.700 Megawatt [eks.brandenburg.de]. Damit sei das in der aktuellen Energiestrategie gesetzte Ziel, bis zum Jahr 2030 rund 3500 Megawatt mithilfe von Photovoltaikanlagen zu erzeugen, schon jetzt erreicht, so das Wirtschaftsministerium.

Mit der installierten Leistung aller Solaranlagen von etwa vier Gigawatt könnten rein rechnerisch nach Angaben des Ministeriums eine Million private Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden. Man geht dabei von einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden aus. Und es könnten noch sehr viel mehr Anlagen in Brandenburg entstehen.

Goldgräberstimmung bei Investoren und Landwirten

Landwirte und auch Investoren planen derzeit, auf kostbarem Ackerland zum Teil riesige Freiflächenanlagen. Es herrsche Goldgräberstimmung. Denn mit Solarparks auf Ackerland lässt sich mittlerweile mehr Geld verdienen als beispielsweise dem Anbau von Getreide. Daher scheint es nicht verwunderlich, dass landesweit unzählige Anträge vorliegen, um Äcker in Industrieflächen umzuwandeln.

Umweltminister Axel Vogel (Grüne) erklärt den Run damit, dass sich "Photovoltaik auf Freiflächen rechnet, denn diese ist nicht mehr an Subventionen oder Vergütungen durch das EEG gebunden". Dementsprechend sei auch "Goldgräberstimmung an allen Ecken und Enden im Lande zu verzeichnen".

Vogel zufolge ist nicht nur die Uckermark im Visier der Investoren, wo inzwischen für 1.500 Hektar Anfragen vorliegen. "In allen Landkreisen Brandenburgs gibt es jetzt Investoren auf der Suche nach geeigneten Flächen. Das sehen wir als ausgesprochen problematisch an", sagt der Minister.

Moratorium für Solarparks auf Ackerland gefordert

Der ehemalige Bürgerrechtler und grüne Bundestagsabgeordnete Werner Schulz ist beunruhigt. Vor seiner Haustür nahe dem uckermärkischen Haßleben soll auf einer Ackerfläche von knapp 200 Hektar eine Mega-Anlage entstehen. Ein Unternehmer aus Hessen will rund 100 Millionen Euro investieren.

"Wir haben in Ostdeutschland viele Fehlentwicklungen erlebt - überdimensionierte Kläranlagen, falsch ausgewiesene Gewerbegebiete. Und wir haben es erneut mit etwas zu tun, wo so ein Wildwuchs ausgebrochen ist und der Osten wieder zum Experimentierfeld, in diesem Fall für Finanzhaie wird", sagt Schulz dem rbb. Brandenburg sollte zunächst einmal ein Moratorium durchführen, das heißt ein Stopp solcher Vorhaben.

Land Brandenburg könne Freiflächenanlagen auf Ackerland nicht verhindern

Schulz favorisiert eine landesweite Koordinierung, um einen kommunalen Wildwuchs zu vermeiden. Doch Umweltminister Vogel sagt, ihm seien die Hände gebunden. Kommunen hätten die letztliche Entscheidungsgewalt über die Bebauungsplanung. "Hintergrund ist der, dass die Kommunen im Rahmen ihrer Kommunalautonomie frei entscheiden können, ob sie derartige Flächen umwidmen - also aus landwirtschaftlichen Flächen Sondernutzungsgebiete für PV-Freiflächen machen." Am Ende sehe es laut Vogel so aus, dass es sein Ministerium nicht in der Hand habe, "den Kommunen diese Ausweisung der Gebiete zu verbieten."

Städte- und Gemeindebund besteht auf Entscheidungshoheit

Der Städte- und Gemeindebund besteht auf der Entscheidungshoheit der Kommunen. Sie gingen damit stets verantwortungsvoll um, sagt Geschäftsführer Jens Graf. "Es ist nicht selten, dass eine Gemeindevertretung auch Nein sagt: Wir wollen so eine Freiflächenanlage nicht haben, weil der Nutzen für die örtliche Gemeinschaft nicht darstellbar ist." Eine bessere Regulierung, so Graf, könne es gar nicht geben.

Haßleben Solaranlage Werner Schulz infomiert sichWerner Schulz lässt sich das Ausmaß des Solarparks auf Ackerflächen vor seiner Haustür erklären.

Auf 191 Hektar soll Solarpark bei Haßleben entstehen

Zurück zum aktuellen Beispiel aus Haßleben (Uckermark): Dort hat der hessische Unternehmer Dietrich Twietmeyer zusammen mit seinem Bruder vor fünf Jahren einen Hof gekauft. Weil der Boden nach seiner Ansicht zu wenig Ertrag abwirft und es zu trocken ist, will er für 100 Millionen Euro einen Solarpark auf sein Ackerland stellen.

286 Hektar sollten zunächst dafür herangezogen werden. Doch nach ersten Protesten von Anwohnern plant Twietmeyer jetzt etwas kleiner. "Wir haben jetzt ein Plangebiet von zirka 190 Hektar und da planen wir die Errichtung für rundweg 175 Megawatt Stromproduktion", sagt Twietmeyer dem rbb. Er habe mit 3D-Simulationen und Firmen, die das könnten, seine Anlage jetzt so projektiert, dass sie von den umliegenden Dörfern nicht zu sehen sei.

Bürgermeister sieht sprudelnde Gewerbeeinnahmen für das Boitzenburger Land

Zusätzlich hat Twietmeyer den Park in drei "Einzelanlagen" aufgeteilt, die allerdings in einem Radius von drei Kilometern dicht beieinander liegen. Doch Doris Kohlschmidt aus Kuhz ist das immer noch zu groß. Sie ist nicht nur Anwohnerin und vermietet an Feriengäste. "Ich finde es schade, dass die Natur doch ganz schön verunstaltet wird", sagt sie. "Man hat sein Leben lang gespart und ich habe Ferienwohnungen. Jetzt werden die irgendwie entwertet."

Der Bürgermeister der Gemeinde Boitzenburger Land, Frank Zimmermann, befürwortet trotz der Sorgen einiger Gemeindemitglieder den Solarpark und findet es auch nicht bedenklich, dass er auf Ackerland stehen soll. "Ich sehe dieses Projekt als Chance auch für die Gemeinde, ihren Teil zur Reduktion von schädlichen Treibhausgasen beizutragen, in dem hier erneuerbare Energien erzeugt werden." Zum anderen sei es auch eine wirtschaftliche Chance - für eine schwache wirtschaftliche Region wie das Boitzenburger Land.

Anwohner wollen Bürgerentscheid

Auf das Argument Gewerbesteuer setzt auch Twietmeyer. Er prognostiziert, bei 4,5 Cent pro erzeugte Kilowattstunde schnell in die Gewinnzone zu fahren. Spezifisch sei es so, dass es sich im Moment so rechnen würde, wie wir es machen auch ganz gut. Für alle Parteien wird was drinnen sein. Wir wollen für die Bürger einiges tun, wollen natürlich auch gerne Gewerbesteuern zahlen von Tag eins an. Im Moment scheint das möglich. Doch Anwohner glauben den Versprechen des Investors nicht, wollen stattdessen einen Bürgerentscheid zum Mega-Solarpark, um Klarheit.

Sendung: Antenne Brandenburg, 30.04.2021, 16:10 Uhr

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54 Kommentare

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  1. 54.

    Was ist mit den zahlreichen Tieren bzw. Vögeln zB. Störche die sich in der Regel auch von dem Biotop Ackerfläche ernähren."
    Ich wage mal zu behaupten, daß man auf den in der Regel einige Quadratkilometer großen Monokulturflächen nur relativ selten Störche antrifft. Wenn man schon eine erhöhte Sensibilität für die Ansprüche von Wildtieren an ihr Umfeld zeigt, dann sollte dies bitte nicht erst einsetzen, wenn es um die Installation von Fotovoltaik geht.

  2. 53.

    Danke schön @Axel 10Uhr08 für diesen Kommentar!!Berlin ist schnell am Meckern, wenn es um Windräder oder PV geht. Warum nur soll bei uns im schönen Brandenburg immer alles aufgebaut werden?? Wir haben nun wirklich genug davon . Fangt endlich bei euch selbst an, genug Dächer gibt's in Berlin!

  3. 52.

    Ihr könnt das ganze Land zupflastern mit Krähenspiegeln und Vogelschredderanlagen. Nur die Physik läßt sich nicht herbeireden. Klartext: haben wir Windstille dreht sich weder ein Rad noch tausende. Sie stehen alle still. Und die Sonne? Ok im April, Mai, Juni.... danach wird es den Panelen zu heiß und ihre Effektivität sinkt mit jedem Grad Wärme.... haben wir noch September und bissl Oktober und dann wars das mit der Solarenergie. Dieses Spiel kann man jedes Jahr aufs Neue in seriösen Quellen beobachten. Da wir "hoffentlich recht früh" ohne Speichermöglichkeit aus Atom- und Kohleenergie aussteigen wird es spannend, wenn wir am Nabel unserer Nachbarn (mit ihren Atom- und Kohlekraftwerken) und vermeintlicher Freunde aus Übersee mit ihrem Frackingas hängen und fleißig bezahlen. Dann kostet die kWh wirklich soviel wie ne Kugel Eis.

  4. 51.

    Grüne wollen Einfamilienhäuser abschaffen. ....
    Macht das Spaß solchen Unfug zu verbreiten?

  5. 50.

    Eigentlich geht es bei den Tagebauen so aber auch nicht weiter. Vollaufen lassen ist keine Renaturierung. Eigentlich müsste der Urzustand wie vor dem Eingriff wieder hergestellt werden und zwar zu Lasten des Verursachers bzw. seiner Nachfolgefirma. Das für alle Zeit. Dasselbe gilt natürlich für Atomstrom, die Firma haftet für die entstandenen und zukünftigen Schäden, auch den Abbau unf fdie Entsorgung.
    Bei den ehemaligen Tagebauen braucht man nicht no h mehr Wasserflaechen wodas kostbare Nass nur verdunstet.

  6. 49.

    Erst mal richtig was sie schreiben. Ich selbst kann es nicht mehr ertragen, dass hier reiche Wessis Brandenburger Laand aufkaufen um dann dort massenhaft Solarplatten aufzustellen um reich zu werden. Jeden Boden kann man auf natürliche Weise fruchtbarer und wasserhaltender machen. Das war schon Thema beim RIAS-Landfunk ! Hier in BB ist schon so viel Stahlbeton verbuddelt- WKA-Fundamente. Aber so viele Dächer noch ungenutzt für Solarplatten. Brandenburg benötigt Frühgemüse; baut Gewächshäuser. Radieschen müssen nicht aus Italien kommen. Wessis können in ihrer Heimat wüten. Nicht hier.

  7. 48.

    "Der ehemalige Bürgerrechtler und grüne Bundestagsabgeordnete Werner Schulz ist beunruhigt"
    Zu recht.
    Es ist andererseits bemerkenswert, wie die radikalen Befürworter erneuerbarer Energien plötzlich beunruhigt werden, wenn eine Wind- oder Solaranlage vor ihrer Haustür entstehen soll. Solange andere darunter zu leiden haben hält sich die Unruhe in Grenzen.
    Diesen Satz kann man auch ruhig den Gegnern der individuellen Mobilität und Befürwortern ruinöser Coronamaßnahmen ins Stammbuch schreiben. Solange man selbst nicht von Auswirkungen betroffen ist, sieht man klar nur Vorteile.

  8. 46.

    Monokulturen sind kein Biotop. Da wird so viel gespritzt und umgegraben, eben damit da nur die Nutzpflanze wächst und nichts anderes. Hingegen ist unter den Solarzellen ja keine Betonplatte, sondern Wiese. Da das Mähen recht fricklig wäre, nutzt man da oft Schafe, die zwischen dein einzelnen Reihen der Solarmodule umherwandern und sich im Schatten unter den Zellen ausruhen können.

    Und Strom kann man über Leitungen transportieren, z.B. in Metropolregionen wie Berlin, zu einem Stahlwerk, einer Autofabrik oder ins Netz der deutschen Bahn. Wir haben im Jahresmittel kein Abnahmeproblem ;)

  9. 45.

    Es gibt unzählige Beteiligungsmodelle, auch bzw. gerade für Kleinanleger. Von Solar(bau)fonds (z.B. Wattner) über Mieterstrommodelle, die Pacht einzelner Solarmodule in Genossenschaftsmodellen (z.B. Energiegewinner eG) und vielem mehr.

    Eine kleine Kommunen kann das in der Regel finanziell nicht stemmen, zumal die Kompetenz für Betrieb und Planung fehlen. Aber man kann die Einwohner an den Gewinnen beteiligen (z.B. eben über Anteile am Solarpark) und die Kommune über Steuereinnahmen. In meinen Augen spricht auch nichts dagegen, das für anderen Investoren zu öffnen. In einer Stadt wie Berlin, Leipzig oder Dresden gibt es viele Einwohner (Kapital), aber kaum Fläche. In Brandenburg genau andersherum.

    "Bürger sollten sich wehren, damit das erwirtschaftete Geld vor Ort bleibt."

    Deswegen funktioniert das nicht. Niemand investiert dreistellige Millionenbeträge, wenn der Umsatz nicht wieder zurückfließt. Und Gemeinde X hat keine hunderten Millionen auf der hohen Kante.

  10. 44.

    Typisch für die Grünen, vordern mehr grüne Energie aber wenn sie vor der eigenen Haustür produziert werden soll, heulen sie auf einmal wieder rum.
    Was spricht dagegen die eh schon trockenen versendeten Felder in Brandenburg einer anderen Nutzung zuzuweisen ? Die Mais monokulturen sind jetzt auch nicht optisch ansprechend, zumal würde weniger Dünger/Pestizide auf den Flächen ausgebracht werden was auch nicht schlecht ist.

  11. 43.

    Richtig! Wenn diese 2.4 MILLIONEN Hektar für "Energiepflanzen" mit Photovoltaik bestückt werden, hätten wir das dreißigfache an Energie direkt zu ernten und würden uns die chemische Bodenvernichtung sparen.

  12. 42.

    Ein Hektar Solarfarm produziert so viel elektrische Energie (direkt) wie dreissig Hektar mit Brennstoffpflanzen (Mais, Raps, Sonnenblumen) an Treibstoffenergie (Biodiesel) erzeugen können. (Wikipedia)
    Und die 30 Hektar werden außerdem noch mit so viel Unkraut- und Insektenvernichtern besprüht, daß darauf wohl 30 Jahre keine Lebensmittel mehr wachsen werden, es wird eine Biowüste erzeugt.

    Jetzt darf man mal vergleichen, und es wird sichtbar, daß hier nur eine Scheindiskussion zur Ablenkung geführt wird.
    Brennstoffäcker sind es, die eigentlich verboten gehören. Neben und unter Solaranlagen kann immer noch Klee wachsen.

  13. 41.

    Viel besser wäre es natürlich, bestehende Dachflächen zu nutzen! Und da könnten wir auch schon viel weiter sein, würde das nicht die Bundesregierung mit immer neuen Gesetzesänderungen und Vorschriften gezielt bekämpfen. Selbst das Bundesverfassungsgericht sah sich nun gezwungen festzustellen, dass diese Politik in verfassungsfeindlich-verantwortungsloser Weise die Zukunftschancen kommender Generationen vernichtet. Man kann nur hoffen dass die Umweltzerstörungs- und Selbstbedienungspartei CDU und die wachsweiche Verräterpartei SPD bei den nächsten Wahlen die Quittung bekommen. Ich bin aus verschiedenen Gründen kein Fan der Grünen und würde sie nicht wählen - aber ich wundere mich nicht über ihren Erfolg, angesichts der unglaublichen Scheisse die uns die "Volksparteien" da eintüten.

  14. 40.

    Eine Volierung von Feldern ist selbstverständlich unnatürlich und etwa dasselbe wie Solarfelder. Aber Felder bis zum Horizont im Land Brandenburg kenne ich nicht. Wo informieren Sie sich?

  15. 39.

    Wenn Sie schon die pflanzliche Nahrungsmittelproduktion abschaffen wollen um Schatten zu schaffen, dann pflanzen Sie Bäume. Wälder sind noch viel nachhaltiger als Platten aus Glas und Kunststoffen.

  16. 38.

    Zwei Dinge möchte ich anregen zu diskutieren.:
    Was ist mit den zahlreichen Tieren bzw. Vögeln zB. Störche die sich in der Regel auch von dem Biotop Ackerfläche ernähren...
    Wird nicht schon genug Strom im nördlichen Brandenburg in Form von Windrädern produziert, der zum grössten Teil weder genutzt noch abtransportiert werden kann...

  17. 37.

    Die Gewinne dieser Solarparks fließen in die Westdeutsche Privatwirtschaft. Es wird Zeit, dass sich Kommunen um eigene Anlagen bemühen ansonsten haben wir die nächste Abhängigkeit. Bürger sollten sich wehren, damit das erwirtschaftete Geld vor Ort bleibt.

  18. 35.

    Die Herren haben vor fünf Jahren diesen Hof gekauft und jammern jetzt das der Boden nicht genug Ertrag abwirft? Sie werden sich doch wohl vor dem Kauf erkundigt haben, welche Bodenwert-Zahl dieses Land hat. Wir sind hier in der Streusandbüchse des Landes Brandenburg. Rekordernten werden hier nie eingefahren. Wie haben den die Vorbesitzer des Betriebes nur soviel Jahre gut mit dem Ertrag des Bodens leben können? Zuallererst ist Boden zur Ernährung da. Aber seitdem es nur noch in Deutschland um Profite geht Ist solches Verhalten leider an der Tagesordnung. Wie drückte sich Frau Klöckner so schön aus D kann sich nicht allein ernähren. So ganz sicher nicht. Ich werde den Bürgermeister an seine Aussagen zu diesen Anlagen erinnern wenn ich mal in solche Verlegenheit kommen sollte irgendwo Windkraft oder ähnliches bauen zu wollen. Aber sobald hier einer behauptet er oder sie zahlen irgendwann mal-wenn denn endlich mal Gewinn eingefahren wird- Gewerbesteuer ist alles in Ordnung.

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