Geplantes Rechenzentrum in Neuenhagen - Google-Ansiedlung in Ostbrandenburg scheitert an Wassermangel

Fr 03.12.21 | 12:46 Uhr | Von Philip Barnstorf
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Symbolbild: Rechenzentrum, Handout Photo von Google am 19.Oktober 2012. (Quelle: Google Handout)
Video: Brandenburg Aktuell | 02.12.2021 | Philip Gerstner und Margarete Neubauer | Bild: Google Handout

Kommt nach Tesla auch Google nach Ostbrandenburg? Nein. rbb-Recherchen haben ergeben: Dafür ist nicht genügend Wasser da. Die immer knappere Ressource könnte das erhoffte ökonomische Wachstum in der Region ausbremsen. Von Philip Barnstorf

Am Wassermangel scheitern die Pläne des US-Unternehmen Google, ein Rechenzentrums in Neuenhagen (Märkisch-Oderland) zu bauen. Grund dafür ist, dass das Rechenzentrum nicht mit ausreichend Wasser hätte versorgt werden können. Das haben Recherchen des rbb ergeben.

Wasser reicht nicht - Rationierung droht

Das US-Unternehmen Google sucht schon seit mehreren Monaten ein Grundstück für ein Rechenzentrum in oder um Berlin. Ein Kandidat: Das Industrie- und Gewerbegebiet Neuenhagen. Dort verläuft eine Starkstromleitung, mit der sich die Rechner besonders gut versorgen ließen. Wie der rbb aus vertraulichen Quellen erfuhr, war der Betreiber der Immobilie schon in Gesprächen mit Google.

Für die Wasserversorgung wäre der Wasserverband Strausberg Erkner (WSE) zuständig gewesen, der aber ein Veto einlegte. Es gebe nicht genug Wasser in der Region. Deshalb hatte der WSE am Mittwoch entschieden, dass das Wasser für Bürger künftig rationiert werden soll. Bis 2025 soll für jedes Grundstück eine Maximalmenge Wasser pro Jahr festgelegt werden. Dabei soll vor allem die Zahl der Bewohner ausschlaggebend sein. Auch für Unternehmen im Verbandsgebiet soll es Kontingente geben.

Tatsächlich weist der Verband seit Jahren auf drohende Versorgungsengpässe hin, weil im Sommer weniger Regen fällt und außerdem immer mehr Menschen und Unternehmen in die Region ziehen. Die Tesla-Ansiedlung und ein in Strausberg geplantes Rechenzentrum der Bundeswehr hätten diese Sorge noch verschärft.

Auch wenn der Name Google nicht fiel, kam das Thema auf der letzten Verbandsversammlung des WSE am Mittwoch zur Sprache. Christiane Fälker von der Neuenhagener Bauverwaltung monierte, dass es wegen der Wasserknappheit "nicht mehr möglich ist, ein Rechenzentrum anzusiedeln". WSE-Chef Andre Bähler bestätigte das: "Wir haben diskret eine Anfrage dazu erhalten und haben die abschlägig entschieden." Dass es sich dabei um Google handelt, bestätigten mehrere Quellen, die nicht genannt werden wollen, gegenüber dem rbb.

1,3 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr

Auf Nachfrage erklärte Christiane Fälker, dass mit dem Rechenzentrum etwa 100 Arbeitsplätze entstanden wären. Bürgermeister Ansgar Scharnke (parteilos) sprach in diesem Kontext am Freitag sogar von bis zu 300 neuen Jobs. Er betonte zugleich, dass die Gemeinde keine Verhandlungen mit möglichen Nutzern des Rechenzentrums geführt habe. Es sei jedoch davon auszugehen, "dass Rechenzentren dieser Größenordnung nur von einigen wenigen internationalen Großunternehmen betrieben werden", hieß es am Freitag. Und solche "Rechnerfarmen" müssten mit Wasser gekühlt werden. Dadurch hätte das Zentrum mit 1,3 Millionen Kubikmeter pro Jahr ähnlich viel Wasser verbraucht wie die Tesla-Fabrik im nahen Grünheide.

Offensichtlich reicht das Wasser zwischen Strausberg und Erkner, in diese Region fällt auch Neuenhagen, derzeit für keine weitere Industrie-Ansiedlung mit diesem Wasserverbrauch. Das Land hat inzwischen einen Auftrag zur Erkundung von unterirdischen Wasservorräten in Hangelsberg ausgeschrieben. Aber selbst wenn sich dieses Wasser als geeignet erweisen sollte, dürfte es Jahre dauern, bis es mit einem neu zu bauenden Wasserwerk gefördert werden kann.

Google wollte den Vorgang auf Nachfrage nicht kommentieren.

Signal an Potsdam

Darüber hinaus teilte Scharnke mit, dass die Gemeinde Neuenhagen einer Satzungsänderung des Wasserverbands zugestimmt habe. Damit könnten nur bei Neuverträgen Spitzenverbräuche bei privaten und gewerblichen Nutzern begrenzt werden, hieß es. "Dazu zählen die tägliche Rasenbewässerung, das mehrmalige Befüllen von Swimmingpools im Jahr ebenso wie einige gewerbliche Spitzenverbräuche."

Damit solle ein Signal an die Genehmigungsbehörden in Potsdam gesendet werden, "dass sowohl für die zweite Ausbaustufe von Tesla als auch für die Daseinsvorsorge und das Wachstum der Städte und Gemeinden Handlungsbedarf bestehe", erklärte Scharnke. Das Land müsse seiner Pflicht zur Genehmigung höherer Entnahmemengen nachkommen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 02.12.2021, 16:30 Uhr

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Beitrag von Philip Barnstorf

83 Kommentare

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  1. 83.

    Das ist ja eben der Punkt:
    Nicht einmal in Dubai oder in Mexico City, wo es naturgemäß einen extremen Wassermangel gibt, werden Gewerbeansiedlungen wie dieses Rechenzentrum faktisch unmöglich gemacht.
    Im diesem Vergleich "ertrinkt" Brandenburg förmlich in Wasser und bekommt es trotzdem nicht gebacken einen bundesweit vergleichsweise dünn besiedelten Landstrich mit ausreichend Wasser zu versorgen.

  2. 82.

    Es geht hier um das trinkbare Grundwasser, dass bei der Trockenhaltung des Kalksteintagebaues anfällt. Sie sollten den ehemaligen Heinitzsee kennen. Unser Badeparadies. Ungeschadet konnte man das klare Wasser trinken. Heute gibt es den nicht mehr; ist vereinigt mit dem neueren Alvenslebenbruch. ( Google hilft ). Übrigens: Nach der Trockenheit war sogar der braune "Rasen" vor dem schönsten Gebäude der Genossenschaft innerhalb von 10 -12 Tagen wieder supergrün. Dort wurden nur die Gehölze und die Jungbäume gewässert. Alles graffityfrei; gepflegt. Genossenschaftler sind Werterhalter. Berliner fordern nur. Die passen ja auch nicht zum freundlichen Brandenburg. Übrigens; In Bergmannsglück haben einige Siedler Fischteiche; auch spiegelnde Wintergärten; sind keine Pools. Berliner haben verdreckte Parks. Aber erst nach 1990.

  3. 81.

    Die Mainframes mit denen ich als Student/Absolvent zu tun hatte(ESER, SM04, SM21, VAX/VMS)sind bei entsprechender Auslastung sehr schnell warm geworden und standen in klimatisierten Räumen. Prozesswasser zu kühlen ist nix Besonderes. Dazu hatten wir als Anlagenbaustudenten eine Belegarbeit.
    Ich kann Herrn Bähler verstehen, wenn er in Potsdam Druck machen will. Deswegen Google so vor den Kopf zu stoßen geht gar nicht.

  4. 80.

    "Wenn ein Investor vor der Tür steht sollte man nach Lösungen suchen..."
    Wenn ein Investor allerdings mit der Tür ins Haus fällt, so wie hier, wird es schwierig.
    Die Schuld für das Desaster jetzt beim Wasserversorger zu suchen ist billiger Populismus. Es hätte vor Baubeginn ein reguläres Planfeststellungsverfahren stattfinden müssen, welches auch die Frage der Wasserversorgung hätte klären müssen.

  5. 79.

    Man kann doch den Brandenburgern nicht das Wasser abdrehen? Natürlich kann man. War in Bad Oeynhausen - ein Kurbad mit schönen Springbrunnen. War in einer Privatunterkunft in einem Zweifamilienhaus. 3 Monate durfte der Rasen nicht gesprengt werden, hohe Bußgelder bis zu 1000€ bei Verstößen, privates Autowaschen verboten, ein Freibad geschlossen

  6. 78.

    Ohne Investitionen in die Zukunft wird der "nackte Mann" sich nie Bekleidung kaufen können. Schön blöd, wenn man ein Unternehmen wie Google durch rückwärts gewandte Politik und überalterte Infrastruktur verschreckt. War Deutschland nicht angeblich mal das Land der Dichter und Denker und ein führender Industriestaat? Inzwischen sind wir an manchen Orten eher das Land der Bedenkenträger, Querköpfe, Geizhälse und Zukunftsverweigerer.

  7. 77.

    Nicht zu viel Infos. So manchem fällt zum eigentlichen Thema eh selten etwas was ein, so dass der sich unter wechselnden Namen an anderen Dingen hochzieht. On-Topic können Sie sich mal ein Satbild z.B. von der Weismüllerstraße 38, 60314 Frankfurt am Main anschauen und recherchieren, worin das Geschäft von Interxion besteht. Die erforderlich Kühlleistung wird im den Serverräumen (bei Goggle ist die Fläche pro Raum gerne vierstellig) schon mit Kalt-/Warmgängen wie im aktuellen Symbolbild optimiert wie auch teils direkt mit Wasser gekühlt werden anstelle Luft.

  8. 76.

    David, ach ja México City hast Du ja noch erwähnt, wo es keine Wasserknappheit geben soll. Wenn Du mehr wissen willst, schau hier: https://taz.de/Wasserversorgung-in-Mexiko-Stadt/!5025163/

  9. 75.

    Kostet halt alles mehr Geld als wenn man das Wasser einfach "verbraucht". Warum sollte Google mehr ausgeben nur um in Brandenburg zu sein?

  10. 74.

    Komischerweise gibt es auch in Emiraten Wasserknappheit und nicht zu knapp.

  11. 73.

    Mit kommen gleich die Tränen angesichts Ihrer Aussagen, dass Sie sich alle drei Jahre einen neuen Verbrenner gönnen und Ihrem Hang zu Westäpfeln, weil Ihnen die gleiche Sorte aus Brandenburg nicht gut genug ist. Fragen Sie mal PotsMi, was der für den m³ Wasser zahlt. Den bereits mehrfach erwähnten, sehr langen Artikel aus der Zeit (s. #66) können Sie sich übrigens auch vorlesen lassen.

  12. 72.

    Dass der WSE dabei eben seit Jahren bei seinen Brandenburger Privatkunden das Gegenteil von sparsame Verwendung sieht, haben Sie erfolgreich verdrängt wie Sie ja auch gerne wie damals enteignen würden. Gerne können Sie die Rohrleitung nach Berlin kappen und das Wasser in Brandenburg in die Vorflut entlassen.

  13. 71.

    Sie werden mir ja richtig frech; hier verwendet niemand aus unserer WEG Kochsalz ( NaCl ) oder andere Salze. Unten in der TG steht echter Brandenburger Weißsand; gesiebt ohne Wurzelwek etc. Haben Sie es begriffen ? Es ist auch nicht ihr alleiniges Recht Äpfel aus dem Alten Land zu essen. Scottie-Netto hatte die im Angebot; sollen die da verfaulen ? Berliner ohne Importe aus anderen Bundesländern würde verhungern. Von dummen Worten wie ihren wird niemand satt. Ihre Krümelkackerei scheint aber bezirksgebunden zu sein. Habe Verwandte in Buch- ganz vernünftige Leute; allerdings Audifahrer.

  14. 70.

    "... ist unter Menschen mit ein bischen Ahnung selbstverständlich. "

    Sollte es sein, aber Sie haben eben keine Ahnung - jedenfalls nicht von Politik! In Brandenburg und Sachsen liegt die AfD an zweiter Stelle und in Dresden hat die SPD nur einen Vorsprung von 0,1% zur AfD, sonst wäre das Ergebnis identisch mit dem der Lausitz. Also erst vor der eigenen Haustür kehren, bevor man andere massregelt.

  15. 69.

    Das bezieht sich aber auf sparsame Verwendung. Wir werden das Tagebauwasser lieber nicht mehr in Berliner Gewässer einleiten. Das hat in Brandenburg zu bleiben. Berlin soll selber sparen und nicht hier Klugscheißer ins "Gelände" schicken.

  16. 68.

    Sie haben schon einem nackten Mann in die Taschen gefasst ? Alles klar. Hier ist nischt mehr zu holen oder alle Bürger müssen als Verbraucher vertrieben werden. Unweit von hier liegt ein riesiger Kalksteintagebau. Die Anlagen zur Trockenlegung befinden sich unter Tage. Beeindruckend; versuchen Sie da mal Zugang zu bekommen. Die Grundwasserabsenkung ist km weit weg nachweisbar. Die abgepumpte Menge / Jahr ist enorm. Hatte die mal parat; werde nachsehen. Das Wasser dient auch der Spree und dem Müggelsee und somit Berlin.

  17. 67.

    Wie groß waren da die Rechenleistungen ? Grundsätzlich ist ein geschlossener Kreislauf mit Neutralwasser/ destilliert oder höher ja die Lösung. Gleichtemperierung erreicht man durch Parallelzuleitungen; gleichmäßige Temperierung alles machbar. Frage: Warum so hoher Wasserverbrauch bleibt erst mal ungeklärt.

  18. 66.

    Der WSE braucht halt anders als die Privatwirtschaft etwas länger. "Wir planen oft 30 Jahre nach vorne", erklärt Ponesky von der WSE gegenüber der Zeit kurz nach dem Frontal21-Beitrag im ZDF Anfang April. "Jetzt sind wir an dem Punkt, dass wir anders denken müssen. Dahin wären wir ohnehin gekommen."

  19. 65.

    Ja war ich genau vor 3 Jahren, als das Wasser für eine Region, vergleichbar mit Berlin, rationiert wurde. Da wurden in den öffentlichen Einrichtungen spezielle Armaturen eingebaut und das Wasser durfte nicht getrunken werden. Garten bewässern war grundsätzlich verboten.
    Jetzt entwickeln Experten aus Deutschland ein Konzept für diese Region. Die sollten nach Brandenburg kommen.
    Richtig: Kapstadt wird mit einem p geschrieben.

  20. 64.

    Das ist doch ein Witz! Woher zaubern die Wasserversoger in Dubai oder Mexiko City ihr Wasser aus der Leitung?
    Das jammern über Wasserknappheit ist auf einem Niveau, dass es geradezu beschämend ist.
    Warum baut man unnötige Erdgas-Pipelines quer durch die Ostsee, aber kommt nicht auf die Idee eine Pipeline mit Brauchwasser vom Oder Fluss oder der Ostseeküste bis nach Berlin zu verlegen?
    Warum fehlt es an derart elementarer Infrastruktur?

  21. 62.

    "Ich bin schon ein bisschen rumgekommen in der Welt... ."

    Das freut mich für Sie! Aber in Kapstadt waren Sie offensichtlich noch nicht, denn dann wüssten Sie, dass man diese Stadt mit einem "p" schreibt.

  22. 61.

    Schall und Rauch war damit #40, auch wenn Ihnen das nicht gefällt. Eine Quelle habe ich angegeben. Hilfreich für Recherchen im Neuland sind dabei übrigens Firmen wie die hier im Artikel thematisierte.

  23. 60.

    In der Gegend ist es seit Jahrzehnten verpennt worden, ein zeitgemäßes Wasserwerk zu bauen. Das Problem ist doch schon lange bekannt. Anstatt an der Zukunft zu arbeiten, denkt man lieber über die Rationierung von Wasser nach, wie in der Dritten Welt. (Ost-)Deutschland macht sich selber zum Entwicklungsland. Innovation passiert woanders. Selbst das Handy-Netz hat immer noch böse Löcher. Die Welt dreht sich weiter, aber die deutsche Provinz denkt nur rückwärts und jammert.

  24. 59.

    Nun klären Sie doch Mal auf. Wieviel Berliner, wieviel Brandenburger. Sie wissen doch mehr als Sie verraten. Ansonsten sind Ihre Bemerkungen nur Schall und Rauch!

  25. 58.

    Das sehe ich genauso. Herr Bähler und der WSE-Vorstand sollten abgelöst werden. Wenn ein Investor vor der Tür steht sollte man nach Lösungen suchen und diesen nicht vor den Kopf stoßen.
    Das Problem der Kühlung von Rechenzentren haben wir schon in der DDR in den 80ern gelöst. Das ist in einem geschlossenen Kühlkreislauf hinzukriegen.

  26. 57.

    Danke für die Frage, dass geht mir auch immer durch den Kopf... das sind doch KühlKREISLÄUFE die bestenfalls die Wärm über Wäremtauscher wieder in Energie umwandeln.. außerdem kann man zusätzlich auch mit Luft kühlen, oder? oder die Umliegenden dörfer mit warmen Wasser und Heizung versorgen...

    @rbb24 könnt ihr das mal erklären?

  27. 56.

    Ja, warten wir es doch einfach mal ab. Tesla wird im nächsten Jahr die Autoproduktion hochfahren, die Batterieproduktion wird folgen. Da bin ich mir absolut sicher.
    Was EM danach vor hat weiß keiner. Das Wasser dafür muss in Zusammenarbeit der Wasserverbände bereitgestellt werden. Der Bedarf existiert, wächst unabhängig von Tesla und kann mit zügigen Investitionen gedeckt werden.
    Ich bin schon ein bisschen rumgekommen in der Welt und stelle immer wieder fest auf welch hohem Niveau wir Deutschen jammern.

  28. 55.

    Kann diesen panikmache Wasserversorger nicht endlich mal einer ablösen, austauschen oder auflösen? Meine Rechner verbrauchen kein Wasser, Google seine auch nicht. Kühlen ist kein Verbrauch, das Wasser ist hinterher nicht weg sondern noch da.. nur eben wärmer und es muss auch kein Trinkwasser sein. Und das kann man wiederverwenden, im Idealfall zum heizen.
    Die Serverräume die ich kenne arbeiten alle mit "normalen" Klimaanlagen. Nur eben größer dimensioniert. Genug Ökostrom der mangels Leitungen nicht abtransportiert werden kann gibt es doch in Brandenburg.

  29. 52.

    Wegen mangelnder Wasserkapazität wird eine aufstrebende Region inkl. Arbeitsplätze abgehangen bzw. der weitere Aufbau gestoppt. Dann jetzt auch noch den Bürgern das Wasser abdrehen bzw rationieren, nur weil die Politik jahrelang gepennt hat. Was soll noch alles passieren in Brandenburg um endlich zu verstehen, dass Wodke & Co nicht mehr tragbar sind.
    Außerdem, wie unfähig muß die WSE sein, um zu dem Mittel zu greifen, den Menschen in der Region das Wasser zu rationieren. Wo soll da die grenze gezogen werden pro Kopf 50m3 100m3 oder wo? Darf ich dann nicht mehr auf Toilette gehen bzw Duschen, keinen Besuch mehr enpfangen, der ja auch Wasser benötigt, etc. etc wenn ich als Grünheidener bei meiner Ration angekommen bin? Was für ein Schwachsinn. Da müßen bessere Ideen her als das Wasser einfach abdrehen

  30. 51.

    ...ist es nicht. Seine geplanten Ausbaustufen sind ad acta zu legen. Allein die voraussichtliche Bevölkerungszahl durch die Erweiterung ist so nicht mehr zeitgemäß. Nur damit lässt sich die fortschreitende Vernichtung von Wald und die exponentielle flächenversiegelung und damit ein Grund für mangelnde neubildung von Grundwasser verhindern. Auch ein weiteres großes loch im Boden gerade einmal zehn Kilometer von der GIGA Fabrik entfernt, wird das Wasser Problem nicht lösen, eher noch verschärfen. Aber vielleicht ist es bald nur noch als Brauchwasser zu nutzen weil verseucht. Natürlich nicht durch Tesla ???

  31. 50.

    Google sollte sich vielleicht mit einem regionalen Wärmeversorger zusammentun. Ich kann mir nicht vorstellen, wie man bei reiner Kühlung keinen geschlossenen Wasserkreislauf hinkriegt.

  32. 49.

    Alles diskutieren ist da zwecklos. Solange Entscheidungen der Politik über Gewerbeansiedlungen immer nach der Sucht auf Steuereinnahmen getroffen werden, ist die Zerstörung unseres Lebensumfeldes vorprogrammiert. Das ist bei unseren Lobby gesteuerten Politikern nicht anders als bei dem Adel des Mittelalters, deren Nachkommen noch bis heute in die jetzige Gesellschaft wirken.

  33. 48.

    "Tesla rekrutiert hauptsächlich regionale Arbeitskräfte
    Entgegen den Befürchtungen der Gegner profitieren vor allem Berlin und Brandenburg von Teslas neuer Fabrik in Brandenburg. ... Der Anteil an polnischen Arbeitskräften ist geringer als erwartet." kam gestern auf golem.de mit der MAZ als Quellenangabe. Anders als Sie glauben, gingen damit bisher die Erwartungen zur Herkunft der Arbeitnehmer in Erfüllung. Auch so mancher Rentner, der sich immer für extra3 zu bewerben versucht, dürfte enttäuscht sein.

  34. 47.

    Im Grundgesetz der BRD steht, dass in allen Landesteilen gleiche Lebensverhältnisse zu schaffen sind. Deshalb ist es nicht hinnehmbar, dass wegen einer seit Jahren falschen Politik eine ganze Region an der wirtschaftlichen Entwicklung nicht wie möglich teilnehmen kann. Wir reden aber in diesem Land immer nur zu den Tagesereignissen (Corona, Wahlen usw.) Die strategisch wichtigen Dinge, wie eine ausreichende Wasserversorgung wird nicht diskutiert.

  35. 46.

    Es gibt schon länger Überlegungen, die Abwärme anderweitig zu nutzen. Nur bedarf es dafür auch eines geeigneten Standortes mit Fernwärmenetz.

  36. 45.

    Das man ein Werk mit potenziell 40000 Menschen Arbeitskräftebedarf (in 10 Jahren) nicht in eine latent fremdenfeindliche Gegend mit schlechtem Ruf baut, ist unter Menschen mit ein bischen Ahnung selbstverständlich. Die Demografie Keule schlägt in 10 Jahren erst noch richtig zu und kann nicht durch Zuwanderung ausgeglichen werden, weil Lausitz ne NoGo Area für Mitbürger mit Migrationshintergrund ist.

  37. 44.

    Heute wurden in den Nachrichten die von dem Zentrum benötigten Wassermengen `zwecks Kühlung der Rechenkapazitäten`offiziell. O-ha! Dann ist zu empfehlen, dass sich das Unternehmen mal Gedanken macht, über den Umgang mit der Ressource Wasser ernsthafte nachzudenken. Und bitte auch die "versteckten" Belastungen durch den Ressourcenverbrauch offenlegen. Am Geld kann es ja bei den Einkommen durch die Mrd-Nutzer nicht fehlen! Wenn allein dieser Wasserverbrauch ´zwecks Kühlung....` einen WSE überfordern muss, dann stimmt etwas nicht beim Antragsteller zur Nutzung der Ressourcen...

  38. 43.

    Nochmal, das Thema Tesla ist durch. EM ist nicht in die Lausitz oder Prignitz gegangen, weil er dort keine Arbeitskräfte findet. Laut Umweltminister muss die Wasserversorgung in der Region neu organisiert werden und da müssen schnell große Investitionen her.
    Vorher muss sich aber der Umgang mit dem Wasser insgesamt ändern. Wie wäre es mit einer Zisterne, wo man jetzt das Wasser für die heißen Monate speichert.
    Wir lassen das Regenwasser unseres Mietshauses in die Gartenbereiche ab, wo es versickert. Gewässert wird überhaupt nicht und die Gartenflächen sind sich selbst überlassen. Toll, wie sich die Natur ohne unser Zutun entwickelt.
    In andern Grundstücken wird die Natur mit Blumenerde, Dünger, Pestiziden und viel Wasser regelrecht zu Tode gepflegt. Gut für die Baumärkte, schlecht für die Wasserressourcen.

  39. 42.

    Haben Sie seit den ersten Grindsatzdiskussionen rund um Tesla seit dem Spätherbst 2019 dort einen geeigneten Standort gefunden, der für eine Autofabrik in einem demokratischen Verfahren überplant worden ist?

    Wasser ist übrigens auch dort so knapp, dass die LEAG dort ungestört von den Boulevardmedien einen erkläglichen Anteil der Spree verdampfen will. Vielleicht wird dann auch ja bald auch die Post im Spreewald im Sommer mit dem E-Auto statt dem Kahn, nicht nur im Winter.

  40. 41.

    Um die Situation zu verstehen würden man etwas mehr Hintergründe erfahren müssen:
    Gibt es keine Möglichkeit geschlossene Kühlkreisläufe zu verwenden, aus denen keine 1.3 Mio m3 Wasser verdampfen?
    Hätte man dieses Rechenzentrum nicht gleichzeitig als Heizwerk für den kommunalen Fernwärmeversorger eine entsprechend großen Stadt verwenden können? Damit hätte man die anstehende notwendige dekarbonisierung der Wärmeversorgung nebenbei erledigt.
    Nichts genaues erfährt man nicht. Was bleibt ist das Gefühl, dass hier mal wieder Steinzeit-Kühltechnik mit High-Tech verheiratet werden sollte. Misserfolg garantiert. Schade.

  41. 40.

    Genau, Lausitz und Prignitz wären auch geeignete Standorte für Tesla. In Berlin und Umland mangelt es ja nachweislich nicht an Arbeitsplätzen und Bevölkerungsdichte.

  42. 38.

    Von der RAG könnten sich allerdings LEAG und Co. eine dicke Scheibe abschneiden, US die doch erster Ansprechpartner für die Ewigkeitskosten des Steinkohlebergbaus.

  43. 37.

    Wenn Sie zwischen meinen Zeilen lesen können. Schrecklich! Trotz Proteste wurde diese Dreckschleuder genehmigt, u. a. mit von einem Mitarbeiter des LfU, der heute mit über die Manufaktur in Freienbrink richten muß.

  44. 36.

    Sie haben mir nie geantwortet, wie lebt es sich denn eigentlich mit einer Chemiefabrik mitten in der Stadt? Muss ja die Hölle sein, eine Chemiefabrik mit einigen der giftigsten Chemikalien der Welt nebenan und dann noch potentiell außer Kontrolle geratenen Reaktionen. Kann Ihnen da was aus Pirna erzählen....

  45. 35.

    Danke, dass Sie meinen Ausführungen zustimmen und deshalb mit solchen rhetorischen Fragen antworten.

  46. 34.

    Ihre Überlegungen verlangen von mir Respekt ab. Wir kennen Sie ja als Mensch aus einer ganz anderen Fachrichtung. Man schätzt dort ihre Beiträge. Internet ist schon eine tolle Sache. Auf die viele Werbung verzichte ich aber gern. Selbst fahrende Autos müssen aber m.E. nicht sein. Der denkende Mensch sollte weiter fahren aber mit heute üblichen Bordhilfen. Wir dürfen nicht Opfer der Digitalisierung werden.

  47. 33.

    Das Endlager gönne ich aus tiefsten Herzen für FJS den Bayern. Wer so geil auf Atomkraft war soll auch das Endlager bekommen ;)

    Aber Brandenburg sollte Spielwiese für neuartige AKW sein. Dort ist die politische Unterstützung für Atomkraft wohl sehr hoch. Thoriumbrüter, MSR, SFR, SMR usw. sollten in Cottbus, bzw. der Lausitz realisiert werden. Dünn besiedelt und der Fallout geht in Polen nieder (meistens ;))

  48. 32.

    2. Versuch! Ein(ige)? Forist(en) hatten Zahlen des WSE für den akt. Wasserverbrauch von einigen großen Siedlungsorten in dem WSE-Gebiet veröffentlicht. Der Verbrauch der Haushalte örtlich soll dort zw. 172 L/d bis ü 180L/d liegen. Auch wenn es nur gemittelte Werte sind, ist festzustellen, dass das heute schon eine ganz "große Ecke" ist. Logisch ist, dass jeder Bauherr seine Medienbedarfe bei dem entspr. Ver-fahren offenzulegen hat. Hinzukommt, dass auch der "Betrieb einer Anlage" mit berechnet wird. Und natürlich auch die Flächenversiegelung wird umgerechnet. Es muss das Umdenken sich auch durchsetzen: Flachbauten mit gr. Flächenverbrauch gehen einfach nicht mehr! Nur muss die Industrie mit Auflagen zum Wasserverbrauch einfach leben. Wer da nicht senkt, auffängt, reinigt, was viel Geld kostet, der hat schlechte Karten. Und nur mal so: Auch in Protzzeiten (Wir bieten 172L/d !) musste man sich eingestehen, dass es schwierig war, dies bereitzustellen. Es gibt viel zu tun beim Wasserspare

  49. 31.

    Bei der RAG ist das schon was anderes.

    Der Staat ist Anteilseigner der RAG, da sitzen massenweise schon immer hochrangige Politiker im Aufsichtsrat. Ist bei VW nicht anders...

  50. 30.

    Der WSE hat von der von Ihnen behaupteten sparsamen Bewässerung nichts bemerkt, im Gegenteil - s. deren PM vom 05.07.2021 Die "grossen"Anbauflächen kann man sehr gut auf den Sat-Bildern erkennen. Sind die Brandenburger wirklich ein Volk der Gras- und Blaualgen-Esser oder warum dominiert Rasen unterbrochen von kleineren hellblauen Flächen? Die Zeiten der Mangelwirtschaft scheinen vorbei zu sein, heute muss etwas besseres sein, für Sie z.B. Westäpfel, obwohl Ihre Lieblingssorte die meistangebaute in Brandenburg ist, durch die halbe Republik getrucktes Bier oder Bratkartoffeln von der Ostsee. Bei Glatteis geben Sie sich ja auch nicht mit schnöden Steinsalz (NaCl)zufrieden.

  51. 29.

    ... aber auch nicht ohne Flieger und Großmarkt. So. Für die Berliner kutschen fast rund um die Uhr S-und U-Bahnen rum. Oft sitzt kaum einer drin. Ist eure Sache ihr Betonstadtbewohner. Aber- kümmert euch um euren Kram. Da gibt es massig zu tun. Für Google brauchten wir eine Kaltluftleitung aus Werschojansk. .=)

  52. 28.

    Das Klärwerk steht auf Brandenburger Boden. Ratzfatz ist das Ding enteignet. Das geklärte Abwasser geht doch nach Berlin. Brandenburger sind auch fürsorglich. Die Berliner trinken ihr Berliner und Brandenburg sorgt für das Wasser. Der Neumann ist nicht mal dieses wert.

  53. 27.

    Nun hat es mit unserer Suchmaschine nicht geklappt.
    Ich freu mich schon darauf, wenn unser Dreigestirn NeDoJo sich für ein Endlager zur Entwicklung meiner Heimatregion stark machen. Bereits schon jetzt Hinweise von mir: Ein Endlager schafft Arbeitsplätze, die Infrastruktur ist da, man braucht wenig Wasser, die Monokultur verschwindet und Herr Musk kann was aus dem Zeug erfinden!
    Schaun ma mal!

  54. 26.

    Das ist die Erklärung für ein großes Problem: Die Berliner- wie der A:N lungern abends mit dem Feierabendbier auf dem Balkon rum. Brandenburger haben oft genug bis spätabends ihren Garten bestellt. Mit Erdbeeren bis Sellerie oder Bohnen. Man wässert so etwasdann später abends und sparsam. Berliner beziehen die ersten Erdbeeren und Bohnen aus Marocko. Ohne Wasser geht da zwar auch nichts aber ohne Flieger und Großmarkt. Nicht alle Brandenburger lungern im Pool rum. Dazu haben die gar keine Zeit. Oft genug hat man tagsüber geschindert- für andere, die in Faultierfarmen "arbeiten". Da ist dringend eine Statistik nötig. Habe vorhin leider Stienitz statt Straussee geschrieben. Das liegt an meiner Wut gegen Neumannverdrehungen. Die auszuhalten mutet man uns zu.

  55. 25.

    Warum haben Sie sich nicht rechtzeitig als WSE-Chef beworben? Sie hätten wohl alles richtig gemacht und alle in Brandenburg mit ausreichen viel Wasser beglückt.

  56. 24.

    Digitalisieren, wir müssen mehr digitalisieren. Jeder muss mit einem Smartphone in der Tasche rumlaufen, der mehr Rechenleistung hat als der NASA-Computer, der für die Mondlandung zuständig war, wirklich jeder. Und wenn er nicht am Smartphone fummelt, muss er am Tablet, Laptop oder heimischen PC sitzen. Internet muss allgegenwärtig werden, digitales Geld muss das Geld das wir kennen ersetzen, alle Bezahlvorgänge müssen bargeldlos abgewickelt werden. Internet der Dinge muss in jede Wohnung, jedes Zimmer und jede Besenkammer einziehen. Autos brauchen mehr Chips damit sie intelligenter fahren. All das bedeutet Serverfarmen die mehr Energie verbrauchen als manche Großstädte. Und mehr Wasser als Einwohner mancher afrikanischen Länder im Jahr trinken.

  57. 23.

    Hoher Wert, geringer Preis - Wasser vom WSE
    1,04 Euro zahlt man je m³ an den WSE, z.B. 1,66 Euro an die MA

  58. 22.

    Sind dass dann schon Hybridkühler?

    Bei dem was die Leag sonst so verdampft wäre auch dass nur ein feuchter Klecks....

    Wenn Herr Bähler Wirtschaftspolitik zum Nachteil der Bürger machen möchte soll er das tun. Westlich von Berlin dürfte auch noch Platz sein...

  59. 21.

    ....und Hannelore Kraft ex MP NRW bei de RAG.
    Für mich sind diese Leute korrupt bis ins Mark.

  60. 18.

    Welche brandenburgisch Ex-Landespolitiker hat sich die Leag eigentlich schon gekauft. Ex MP Tillich soll es im Mibrag Aufsichtsrat ja ganz gut gehen....

  61. 17.

    Dazu müsste der WSE dann aber erstmals ein eigenes Klärwerk bauen und nicht den Dreck einfach nur exportieren. Viel Spaß, die NIMBYs davon zu überzeugen, dass deren Sch... vor deren eigener Haustür aufbereitet wird.

  62. 16.

    Naja, auch das Brauchwasser muss irgendwoher stammen. Laut einem Artikel auf golem.de braucht Google für ein RZ bei Dallas 5,5 Mio. m³/a. Darüber sollten sich diejenigen, die sich Sorgen um das Wasser für ihre Pools und ihren Rasen machen, auch mal Gedanken machen.

  63. 15.

    Der WSE hat kein Veto eingelegt, weil er selber zu der Erkenntnis gelang ist, dass seine Wasserrechte für den Erstausbau reichen. Er hatte laut eigener PM nur Probleme mit dem Zeitplan und zukünftigen Ausbaustufen des Werkes gesehen. gleichzeitig aber auch wie andere immer wieder gerade den in den Abendstunden von Sommermonaten sprunghaft ansteigenden Wasserbedarf kritisiert. Beim RBB TV gab es dazu auch mal eine ausführliche Dokumentation auch über andere Wasserversorger in Brandenburg..

  64. 14.

    Warum haben Sie sich nicht rechtzeitig als WSE-Chef beworben? Sie hätten wohl alles richtig gemacht und alle in Brandenburg mit ausreichen viel Wasser beglückt.

  65. 13.

    Rechenzentren baut man gerne in der Nähe von Internetknoten. DE-CIX ist der wichtigste in Deutschland und befindet sich in Frankfurt/M wie auch der ECIX. In FFM und Umgebung haben sich deshalb eine Vielzahl von Rechenzentren angesiedelt. In Berlin ist der BCIX zu finden.

  66. 12.

    Schade, dass Sie das Verfahren rund um Tesla nicht von Beginn an verfolgt haben. Es galt schon immer die Ansage, dass das Wasser für den Erstausbau von T. reicht, danach sich der WSE etwas einfallen lassen muss. Hangelsberg ist z.B. ein altes Thema. Der lehnt sich aber schon seit Jahren entspannt zurück, wartet auf Fördergelder für die Sanierung maroder Brunnen und verkauft derweil das Wasser selbst für Brandenburger Verhältnisse sehr billig für die Hälfte des in D. üblichen Preises. Dass Fördergelder auch irgendwie erwirtschaftet werden müssen und sich nicht auf wundersame Art vermehren, hat sich aber noch nicht überall rumgesprochen.

  67. 11.

    Wenn früher Reiche und Herrscher kamen, gab es noch Glasperlen. Heute nimmt man uns Wasser.

  68. 10.

    Offensichtlich hat man von den Fehlern bei Tesla gelernt .

  69. 9.

    Wie man in einer Region, in der seit Jahren die Wasserknappheit bekannt ist, Tesla ansiedeln kann ist mir schleierhaft
    Und wie dann noch der Zuzug und alles drumherum versorgt werden soll.. na das kann noch lustig werden

  70. 8.

    Es wird Zeit, das das Abwasser der region nicht mehr im Klärwerk Münchehofe entsorgt wird und somit in den Berliner Gewässern landet, sondern so entsorgt wird, das es in der Region verbleibt.
    Eine andere Lösungsvariante wäre, die Internetnutzung wird rationiert auf ein paar Stunden in der Woche, dann werden solche Rechenkapazitäten nicht benötigt und Strom wird auch eingespart, was zur CO2 Reduzierung beiträgt.
    Jetzt sagt manch einer sicher es geht nicht, aber wenn einfach per Order Muffti Silvesterfeuerwerk verboten werden kann ist die Rationierung des Internets sicherlich auch kein Problem.
    Eine dritte Lösungsvariante ist, den Bevölkerungszuzug in diese region zu unterbinden, denn mehr Menschen verbrauchen auch mehr Wasser.

  71. 7.

    der Kampf um Wasser hat gerade erst begonnen. Lange vorhergesagt wollte kein MP in BRB was davon wissen.
    Der größte Wasserverschmutzer, Umweltvernichter und mit CO2 den Klimawandel befeuernder Verursacher ist die von nichts kapierenden Politikern hofierte LEAG !

  72. 6.

    Google kommt, keine Sorge. Wenn die Leute kein Wasser haben, können sie ja Cola trinken und damit duschen. Nestle ist dann auch ansässig.

  73. 5.

    Der Zuzug in den "Speckgürtel" wurde über Jahre forciert. Grundstücke wurden geteilt, Bäume wurden gefällt, die Böden versiegelt. Felder wurden bebaut um immer mehr Menschen anzusiedeln. Jetzt bekommen die Kommunen, bzw. die Menschen die hier seit Jahrzehnten leben, die Quittung. Wachstum braucht nun einmal Grenzen und dafür ist die Politik verantwortlich. Diese hat hier in Brandenburg vollständig versagt. Warum hat der WSE eigentlich kein Veto bei Tesla eingelegt?

  74. 4.

    Wenn der Vorgängen des derzeitigen technischen Leiters sich um die Sanierung maroder Brunnen gekümmert hätte, wäre das Wasserproblem gleich 4 Mio. m³ kleiner. Herr Bähler wird sich aber kaum selber zur Rechenschaft ziehen.

  75. 3.

    Schade, aber das galt auch bei der „verkorksten“ Tesla-Ansiedlung. Es gibt aber Gegenden, wo Wasser in Brandenburg ohne „Niedrigwasserkonzeptlosigkeit“ möglich und ausreichend ist... Das hat Elon auch bemerkt... aus dem Flugzeug heraus... und Herr Steinbach wird einen geeigneten Ort finden? Die Herausforderung: Google muss die Lausitz oder die Prignitz gut finden... da wird doch was gehen...

  76. 2.

    Will ja nix sagen, aber für Kühlung braucht man kein Trinkwasser. Wie wärs mal mit ner Brauchwasserversorgung.....manmanman, dass öffentliche Unternehmen die Entwicklung einer Region so ausbremsen können ist einfach Panne.

    Doof, dass Wasserversorgung privatisieren auch dämlich wäre.

    Wer träumt da noch von Intel in Brandenburg....

  77. 1.

    Vielleicht dann doch eher die Starkstromleitung bei Ückermünde anzapfen und das Wasser aus dem Stettiner Haff nehmen. Neben Wasser ist da oben ja auch sehr viel günstiger Platz für die erforderlichen Neubauten.

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