Solarpark Hohensaaten - Investor möchte 370 Hektar Wald für Solarpark roden

Mi 04.05.22 | 06:18 Uhr | Von Philipp Gerstner
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Das zartes Grün der Blüten und Blätter von Ahornbäumen leuchtet zwischen den dunkelgrünen Nadeln von Kiefernbäumen. (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Video: Brandenburg Aktuell | 04.05.2022 | P. Gerstner/W. Siebert | Bild: dpa/Patrick Pleul

370 Hektar Wald sollen für den Bau eines riesigen Solarparks in Hohensaaten gerodet werden. Das Projekt der Lindhorst-Gruppe ist umstritten - und wurde trotzdem mit großer Mehrheit von Stadtverordneten abgesegnet. Eine Recherche von "Correctiv" und dem rbb.

Immer wieder schaut Revierförster Martin Krüger mit besorgtem Blick aus dem Fenster, während er mit seinem Auto über die Landstraße Richtung Hohensaaten (Märkisch-Oderland) fährt. Noch ist der Wald um ihn herum dicht bewachsen, doch das könnte sich bald ändern. Geht es nach den Plänen des Waldeigentümers, soll das üppige Grün in Zukunft durch Solarpanele ersetzt werden, wie eine Recherche von correctiv [www.correctiv.org] und dem rbb ergab. Mitten im Wald soll ein riesiger Solarpark entstehen, der Ökostrom gewinnen soll und damit unter anderem ein neu entstehendes Rechenzentrum und ein Industrie- und Gewerbegebiet versorgen soll.

370 Hektar Wald sollen für den Bau eines riesigen Solarparks in Hohensaaten gerodet werden. Das Projekt der Lindhorst-Gruppe ist umstritten - und wurde trotzdem mit großer Mehrheit von Stadtverordneten abgesegnet. (Quelle: rbb)
Förster Martin Krüger | Bild: rbb

Für das Vorhaben müsste eine Fläche von 370 Hektar gerodet werden, eine Fläche, die größer ist als das Betriebsgelände von Tesla. Das Projekt soll die Energiewende vorantreiben, doch dass dafür Wälder gerodet werden müssten, hält der Revierförster für einen falschen Ansatz. "Wir haben 2020 geweint, dass 300.000 Hektar Wälder in Deutschland gestorben sind - und heute, zwei Jahre später, geben wir Waldflächen zur Abholzung frei. Diese Widersprüche in der Gesellschaft sind gravierend."

Infobox

Axel Vogel (Bündnis 90/Die Grünen), Brandenburger Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (Quelle: dpa/Soeren Stache)
dpa/Soeren Stache

Der Brandenburger Umweltminister Axel Vogel (Grüne) hat den Plänen für einen Solarpark in der brandenburgischen Gemeinde Bad Freienwalde eine Absage erteilt. Im rbb24 Inforadio sagte Vogel am Mittwoch, es gebe ausreichend andere Flächen. Es sei "völlig absurd", für einen Solarpark Wald zu roden.

Wert des Waldes umstritten

Für Passanten ist der Wald schon lange nicht mehr nutzbar. Ein verrosteter Metallzaun umschließt das gesamte Gebiet. Schilder warnen "“Sperrgebiet! Betreten verboten! Lebensgefahr". Auf dem Gelände gibt es militärische Ruinen mit offenen Schächten.

Auch Fundmunition aus dem Zweiten Weltkrieg könnte verstreut auf dem Boden liegen. Damals dienten die hochgewachsenen Kiefern als Versteck, um Sprengstoff herzustellen. Seit Mitte der 1950er Jahre nutzte die NVA das Gelände als Tanklager. Aufgrund der vielen Altlasten ist der Wald laut Stadtverwaltung Bad Freienwalde unbrauchbar und somit ein geeigneter Standort, um Solarenergie zu erzeugen.

Förster Martin Krüger sieht das anders. Durch seine Unberührtheit sei der Wald zum Rückzugsgebiet verschiedener Wildtiere geworden, wie dem Uhu, dem Schwarzstorch oder dem Seeadler. Außerdem entwickele sich der Wald bereits von selbst zu einem nachhaltigen Mischwald. “So wie wir es eigentlich alle wollten", sagt der 52-Jährige.

Der Förster warnt davor, dass das Roden der Waldfläche zum Artensterben führen und massiv das lokale Klima stören könnte. "Dieser Waldkeil, der hier in die Landschaft reingeht, kühlt das Klima vor allem in den Sommermonaten. Das ist unheimlich wichtig für die Bevölkerung. Die Hohensaatener werden das schon spüren."

Idee und Geld kommen aus Niedersachsen

Investor und Vorhabenträger des Solarparks ist die Lindhorst-Gruppe, ein niedersächsischer Agrargroßkonzern. 2019 kaufte die Gruppe das Waldgebiet. Neben dem Solarpark plant der Konzern auch eine Wasserstoff-Industrie auf dem Gelände anzusiedeln. Doch die Produktion von Wasserstoff und auch das Betreiben eines Rechenzentrums benötigen viel Wasser. In der jetzt schon sehr trockenen Region könnte das Vorhaben den Wassermangel verstärken.

Erneuerbare Energien sind ein offizielles Geschäftsfeld des Konzerns. Schon in der Boom-Phase des Biogases zählte Lindhorst zu einem der größten Investoren. Jetzt setzt das Unternehmen im großen Stil auf Photovoltaik, sogar mit eigenem Planungsbüro.

Im Internet präsentiert sich Lindhorst als nachhaltiger Landwirtschaftsbetrieb und betont, wie wichtig Wälder für den Erhalt der biologischen Vielfalt sind. Zudem setzt sich der Konzern nach eigenen Angaben verstärkt für die Aufforstung ein. Die Versprechen aus dem Internet scheint Lindhorst aber nicht immer einzuhalten. Nach Informationen von "Correctiv" sollen bei bereits existierenden Solar-Projekten auf Lindhorst-Flächen Bäume teilweise ohne Absprache gefällt und die Auflage von Ausgleichsmaßnahmen nicht erfüllt worden sein. Auf die Anfrage von rbb und dem Recherche-Netzwerk "Correctiv" zu diesen Vorwürfen und über das Vorhaben in Hohensaaten zu sprechen, haben weder Lindhorst noch das beauftrage Planungsbüro reagiert.

370 Hektar Wald sollen für den Bau eines riesigen Solarparks in Hohensaaten gerodet werden. Das Projekt der Lindhorst-Gruppe ist umstritten - und wurde trotzdem mit großer Mehrheit von Stadtverordneten abgesegnet. (Quelle: rbb)

Bad Freienwalde stimmt für Lindhorst-Projekt

Trotz der Probleme, die das Projekt mit sich bringen könnte, stimmten in Bad Freienwalde 16 von 21 Stadtverordneten im Dezember für den Solarpark mit Industrie- und Gewerbegebiet.

Reinhard Schmook von der SPD sagt, er sei vor allem von der Präsentation des Planungsbüros überzeugt gewesen. Außerdem erhoffe er sich wirtschaftliche Vorteile für Hohensaaten. “Wenn ein Industrie- und Gewerbepark entsteht, entstehen Steuereinnahmen", sagt der Stadtverordnete, "Wir gehen davon aus, dass die Gemeinde Hohensaaten einen gewissen Anteil am wirtschaftlichen Gewinn erwarten kann, um ihre eigenen infrastrukturellen Dinge mitzufinanzieren."

Auch die Grünen im Stadtparlament stimmten für das Lindhorst-Projekt. Wie es zu der Entscheidung kam, wollten sie uns aber nicht erklären. Daher sprachen wir mit Susann Altvater, die für die Grünen im Kreistag Märkisch-Oderland sitzt. "Es wurde im Stadtrat behandelt. Es wurde gesagt, wir wollen klimaneutral werden. Wir wollen die Energieversorgung auch hier dezentralisieren", sagt sie. "Und da haben dann wahrscheinlich die positiven Argumente überwogen."

Jetzt seien sich ihre Parteifreunde aber nicht mehr sicher, ob sie wirklich die richtige Entscheidung getroffen haben, sagt Altvater. "Allmählich merkt man, dass doch ein sehr großes Waldstück gerodet werden soll und dass wahrscheinlich die Umweltverträglichkeitsprüfungen andere Ergebnisse bringen werden - und dass man da nochmal umsteuern muss, zumindest die Anlage verkleinern muss."

Gegenwind kommt von der AfD. Die Fraktion stimmte als einzige gegen den Solarpark. "Wir haben schon genug Photovoltaik-Flächen" sagt der AfD-Stadtverordnete Lars Günther. Für ihn biete die Technik zu wenig Sicherheit in der Stromversorgung. Außerdem habe die AfD Zweifel an der Lindhorst-Gruppe, sagt Günther. "Die Befürchtung bei mir und vielen anderen ist, dass dann in Salami-Taktik, scheibchenweise, die anderen Gebiete auf dem Areal auch mit Photovoltaik erschlossen werden."

Endgültige Entscheidung noch offen

Ralf Lehmann (CDU), der Bürgermeister von Bad Freienwalde, will sich zu dem Vorhaben nicht äußern. Es gebe nichts Neues, sagt er. Zurzeit prüften die zuständigen Behörden das Projekt, seine Auswirkungen auf Umwelt, Natur und Wasser. Das kann bis zu zwei Jahre dauern. Wann oder ob der Solarpark überhaupt kommt, ist also noch nicht abzusehen.

Revierförster Martin Krüger hofft, dass Lindhorst seine Ideen nicht verwirklichen kann. "Wenn das hier Schule macht, dass wir Wälder abholzen für Solaranlagen, dann sind wir auf dem Holzweg. Das ist der falsche Weg für eine zukünftige Gesellschaft."

Sendung: rbb24-Brandenburg Aktuell, 04.05.2022, 19:30 Uhr

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Beitrag von Philipp Gerstner

66 Kommentare

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  1. 66.

    Warum,muss das wichtigste Gut... für die Umwelt.. getötet werden,um Sonnenenergie zu erhalten...was für eine Wertschätzung liegt im politischen Sinn, im Moment für die Natur da ????Ein Baum ist ein lebendiges Wesen...wer kommt auf solche Ideen..das Bäume gefällt werden, um Stahl und Glaselemente (Solaranlagen) auf den Boden zu pflastern ???Wenn neue Bäume angepflanzt werden,ist das ja okay ,diese gedeihen aber wesentlich besser in schon vorhanden Wäldern und sind Wiederstandsfähiger, nicht im Bezug auf Wachstum, sondern aus Sichtweise der Natur.Da vorhandener Wald das Alter von mehreren Generationen hat und dadurch eine gewisse Stärke ...was in einem Moment zerstört wird ,kann vielleicht Jahrhunderte dauern,bis es wieder in diesem Zustand gebracht wird,was soll das alles Bewirken?????.das wahr bei Tesla schon so...warum nicht einfach auf Flachdächern der Industriegebäude Solaranlagen bauen,was für Einwände sprechen dagegen und wer hat diese Einwände und kann Sie begründen....

  2. 65.

    "Allmählich merkt man, das es sich doch um ein ziemlich großes Waldstück handelt..." Hallo?? Man sollte sich als Abgeordneter vorher informieren, worüber man abstimmt, das gehört zum Job! SPD sagt, worum es geht, nämlich um Geld für "Infrastruktur". Also Wald gegen Schwimmbad?? Toller Deal, haha, hilft dem Klima ungemein....

  3. 64.

    Wie bereits beschrieben, ist die irreparable Vernichtung unserer Umwelt mit dem Ziel "erneuerbare Energien" zu erzeugen absoluter Unfug und schafft kein Vertrauen in die eigentliche Zielstellung. Dann hätte man auch alles so lassen können wie es war.
    Was ist denn eigentlich aus den Projekten geworden, nach denen Europa in Nordafrika riesige Paneelfelder errichten und den Strom über Unterwasser-Übersee-Kabel nach Europa bringen wollte.
    Alles zerschlagen?
    Es gibt dort viel mehr Sonnentage und die Intensität ist auch höher. Und die Staaten hätten bestimmt auch mitverdient.
    Wenn die einzige Idee ist unsere Wälder abzuholzen für Paneele, Windmühlen und provitgierige Automobilinvestoren, haben die Verantwortlichen bis heute nichts kapiert.

  4. 63.

    Ehrlich jetzt? Herr Lindhorst hat Herrn Höcke von der AFD empfangen? Ich denke die AFD will die Braunkohletagebaue weiter betreiben. Dann bauen die bestimmt heimlich ein Kohlekraftwerk in den Wald?

  5. 62.

    Mir wird schlecht wenn ich das lese. Nur der Profit zählt sonst nichts mehr. Ekelhaft.

  6. 61.

    Deutschland hat soviel Dächer, warum nicht zupflastern was schon zu gepflastert ist?
    Am meisten leiden wieder Mal die Tiere wie immer...
    Alle Abgeordneten sehen nur Cash ekelhaft .

  7. 60.

    "Was ist denn eigentlich aus den Projekten geworden, nach denen Europa in Nordafrika riesige Paneelfelder errichten und den Strom über Unterwasser-Übersee-Kabel nach Europa bringen wollte.
    Alles zerschlagen?"
    Diese Frage habe ich mir auch schon vor Monaten gestellt.
    Nun wird selbst das schmutzigste Öl/Gas um die halbe Welt geschippert....ohne Worte.


  8. 59.

    Wald zu roden für Solarstrom, echt, geht's euch noch gut? Was brauchen wir zum Leben? Strom oder Sauerstoff? Wald wird auf der ganzen Erde immer weniger, macht nix wir haben ja Strom.



  9. 58.

    Haben die Bad Freienwalder überhaupt vorher recherchiert, an wen sie das Gelände verkauft haben? Sicher nicht.
    Aber schön, dass die Alternativen nun als Nestbeschmutzer dastehen.
    https://jusos-os.de/2020/12/16/jusos-osnabrueck-keine-deals-solange-juergen-lindhorst-im-amt-ist-keine-geschaefte-mit-unterstuetzern-von-faschistinnen/
    Hoffentlich kann sich der Brandenburger Umweltmini durchsetzen.

  10. 57.

    Letztendlich geht es wieder nur um Geld.
    Hauptsache der Profit stimmt.
    So zeigen auch die Grünen wieder einmal ihr wahre Gesicht.
    Es gibt genug andere Flächen die nutzbar sind.

  11. 56.

    Das sich hier die ahnungslosen Grünen Basher austoben war zu erwarten. Bei 40 Grad ist der Wirkungsgrad geringer als bei 15 Grad.....Aber egal, die Sache ist richtigerweise abgeblasen.
    @Jablonski19, auch Sie können nur hetzen und substanzlose Sprüche klopfen. Das Speicher derzeit noch nicht gebraucht werden und Solarparks inzwischen ohne Subventionen gebaut werden passt nicht in Ihre Filterblase.

  12. 55.

    Ja, damit sie hier günstig Fleisch zum Grillen bekommen. Und Palmöl usw.....Die Wälder werden vor allem für die erste Welt abgeholzt.

  13. 54.

    Natur zerstören für erneuerbare Energien
    Widerspricht sich irgendwie

  14. 53.

    Die Lindhorst-Gruppe, Vater Jürgen Lindhorst hat einen festen Bezug zur AfD, er hat Höcke persönlich empfangen, mehr muss man dazu nicht wirklich wissen.

  15. 52.

    Mit welchen Strom laufen Rechenzentrum und Wasserstofferzeugung in der Nacht?

  16. 51.

    Mir geht die Hutschnur hoch, wenn ich so etwas lese. Statt Wälder zu roden, können ja parallel zu allen Autobahnen ja Solarfelder aufgestellt werden.
    Jeder von den Grünen macht sein eigenes Ding . Hoffe nur nach den nächsten Wahlen sind die wieder weg. Leider ist bis dahin schon viel von den Grünen versaut.

  17. 50.

    Die Lindhorst Gruppe kann bei sich in Niedersachsen solche Anlagen aufbauen und nicht noch Wälder zerstören. An die Abgeordneten der Stadt Bad Freienwalde überdenken sie noch einmal ihre Entscheidung in meinen Augen ist eine Schande bei so was zuzustimmen veralldingen die Grünen die immer für Umweltschutz schreien. Falls der Wald gerodet werden sollte müsste man alle die dafür die Verantwortung tragen vor Gericht stellen wegen Verstoß gegen Umweltschutz.

  18. 49.

    Was möchten Sie denn direkt neben einer Autobahn oder einer Bundesstraße machen? Ich bin froh, wenn ich möglichst weit von stark befahrenen Straßen entfernt bin und finde es besser solche Flächen für die Erzeugung regenerativer Energie zu nutzen, als Flächen in der Nähe von Ortschaften.

  19. 48.

    Was is denn eigentlich aus den Projekten geworden, nach denen Europa in Nordafrika riesige Paneelfelder errichten und den Strom über Unterwasser-Übersee-Kabel nach Europa bringen wollte.
    Alles zerschlagen?
    Es gibt dort viel mehr Sonnentage und die Intensität ist auch höher. Und die Staaten hätten bestimmt auch mitverdient.
    Wenn die einzige Idee ist unsere Wälder abzuholzen für Paneele, Windmühlen und provitgierige Automobilinvestoren, haben die Verantwortlichen bis heute nichts kapiert.


  20. 47.

    Sowas am Ziel vorbei. In Brandenburg gibt zig verfügbare Freiflächen und in den Städten X Dächer, die zur Verfügung stehen. Da könnte man gleich einen See leer pumpen und da drin das Solarkraftwerk errichten. Ökologisch gleiche Liga.

  21. 46.

    Hätte man jemals ökologisches Interesse an dem Wald gehabt wären die Altlasten schon längst weg. Das macht jetzt ein Konzern, für das Land ein preiswerter Deal auf Kosten der Umwelt. Dann soll Investor aber auch den Wiederaufbau der Bahnstrecke dort bezahlen, dann hätte es ein Gutes.

  22. 45.

    Es gibt Millionen leere Dächer. Es gibt Ideen Parkhflächen und Autobahnen mit Solardächern zu überdachen. Warum muss man dafür einen Wald roden? Das Dach von Stadler an der Storkower Straße hat 1,5 Hektar Solarpotential. Und diese ganzen Supermarktbungalows.. ungenutzt. Bahnhofsdächer.. ungenutzt, Sporthallen.. ungenutzt, BVG Werkhallen.. ungenutzt usw. usw.
    Warum kommt NRW nach BRB für Strom, der dann über nicht existiernde Leitungen wieder nach NRW oder Bayern transportiert werden muss?

  23. 44.

    Was is denn eigentlich aus den Projekten geworden, nach denen Europa in Nordafrika riesige Paneelfelder errichten und den Strom über Unterwasser-Übersee-Kabel nach Europa bringen wollte.
    Alles zerschlagen?
    Es gibt dort viel mehr Sonnentage und die Intensität ist auch höher. Und die Staaten hätten bestimmt auch mitverdient.
    Naja, holzen wir eben unsere Wälder ab für Paneele, Windmühlen und provitgierige Automobilinvestoren.

  24. 43.

    Ich bin prinzipiell sehr für Erneuerbare Energien, aber einen Wald abzuholzen für PV ist Blödsinn. Es gibt genug freie Flächen dafür.

  25. 42.

    Bin eher ein Befürworter von Solarparks
    Aber was hier geplant ist, ist in meinen Augen ein vergehen an der Natur
    In Städten wie Berlin gibt es genug ungenutzte Dächer von Fabriken, Hallen und Wohnhäuser
    Im ländlichen Bereichen gibt es Brachflächen, die für die Landwirtschaft ungeeignet sind
    Da muss ich nicht 370 ha. Wald abholzen
    Wald ist wichtig für den Sauerstoffgehalt in der Luft, die wir alle jeden Tag einatmen
    Wald ist Wichtig für die Tierwelt
    Wald ist Wichtig für das Trinkwasser usw.
    Reicht es nicht das schon für Tesla und Co. Soviel Wald vernichtet wird, bzw. Wurde

  26. 41.

    " Jetzt seien sich ihre Parteifreunde aber nicht mehr sicher, ob sie wirklich die richtige Entscheidung getroffen haben, sagt Altvater. "Allmählich merkt man, dass doch ein sehr großes Waldstück gerodet werden soll ... "

    Mein Gott, womit beschäftigen sich diese sogenannten " Grünen " wenn über solche wichtigen Belange Entscheidungen getroffen werden müssen ?
    Die Investoren sollen bitte im Westen bleiben, diese Leute brauchen wir hier nicht !

  27. 40.

    Oha...So sieht also die zukunft des grünen stroms aus.
    Ein tagebau wird wieder aufgeforstet und da wird abgeholzt....na dann.grüne überheblichkeit und brandenburg wird zur wüste.

  28. 39.

    "Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß..."
    Und so weiter. Ich hätte nie gedacht, dass ich an dieses Marx-Zitat aus Schulzeiten noch einmal so lebhaft erinnert werde..... :-)

  29. 38.

    Wald weg für Solarzellen - sowas kann man sich gar keiner ausdenken...
    Und wieviel Steuern genau werden die Solarzellen an die Gemeindekasse zahlen? (Ja, ich weiß schon, sind auch noch andere Dinge geplant...)
    "Wir gehen davon aus, dass die Gemeinde einen gewissen Anteil erwarten kann..." - das sagt doch schon alles: Man weiß es also gar nicht! "Von etwas ausgehen" ist das Gegenteil von wissen.
    Offenbar ist hier ein großer und erfahrener (um nicht zu sagen gewiefter) Investor einer kleinen Gemeinde in jeder Hinsicht überlegen und kann deswegen alle um den kleinen Finger wickeln...

  30. 37.

    Die grüne Energiewende treibt schon seltsame Stilblüten. Wir schützen die Natur, indem wir sie irreparable Vernichten.

  31. 36.

    Soviel zum Thema Umweltschutz
    Immer noch mehr grün weg.
    Danke an die Grünen

  32. 35.

    "Seit Mitte der 1950er Jahre nutzte die NVA das Gelände als Tanklager. Aufgrund der vielen Altlasten ist der Wald laut Stadtverwaltung Bad Freienwalde unbrauchbar und somit ein geeigneter Standort, um Solarenergie zu erzeugen."

    Der Investor bezahlt die Beräumung der Altlasten, um anschließend das "Gelände" gefahrlos zu nutzen? Was hat er als Ausgleichflächenmaßnahmen zu bieten? Müssten ja lt. Gesetzen Aufforstungsflächen oder Waldumbaukosten in anderen Kiefernforsten sein. Haben das die Bad Freienwalder mit beschlossen? -- Wenn das so läuft, ist hohe Anteil nicht umgebauter Forstflächen kein Wunder!

  33. 34.

    Da haben 16 Stadtverordnete mal kurz vergessen, ihre Stadt besitzt den Status einer Kurstadt.
    Aus dieser Perspektive sollten Natur und Erholung das Kapital bilden. Also weiter auf diesem Weg
    und nicht die kurzfristigen Steuereinnahmen im Blick.

  34. 33.

    Die Investition in den Solarpark ist doch nur für Geldhaie interessant,damit schützt man kein Klima sondern zerstört es noch durch die Waldrodung.Seit 1990 hat sich der CO2-Anteil in der Luft um kein Zentel verändert,außerdem brauchen wir CO2 für die Pfotosynthese,ohne würden wir verhungern.Daß das fehlen der Wälder und Urwälder schuld am Klimawandel ist,hat biahwe niemanden interessiert,denn damit läßt sich kein Geld machen! Blickt nach Afrika und Südamerika und Südostasien, keine Spur mehr von den riesigen Urwäldern!

  35. 32.

    Mittlerweile zerstören wir Ökosysteme für angeblich nachhaltige Energie. Neben der Zerstörung von Lebensraum verstärkt es den Klimawandel. Es geht hier einzig und allein um Kommerz, um Geld, um die Gewinne Einzelner, befördert durch unsere Landesregierung. Natur, Klimaschutz und die Interessen der Bevölkerung bleiben auf der Strecke. Wenn das weiter Schule macht, können wir wirklich bald einpacken. Solch ein Solarpark wird eingezäunt und stellt nebenher ein Hindernis für größere Wildtiere dar. Aber auch das stört wohl niemanden in einer Landesregierung mit grüner Beteiligung.

  36. 31.

    Wenn man seit Jahren im Bund und den Ländern ausdrücklich und plakativ propagiert und verspricht:
    „Natur- und umweltfreundliche Energiegewinnung.“
    „Mit uns keine neuen Autobahnen/Betonpisten und keine neue Startbahn (Flughafen Frankfurt).“
    „Keine Waffenlieferungen in Kriegs- und Krisengebiete.“
    Wenn man gegen Genpflanzen und chemische Düngung ist und dann Menschen gegen ihren Willen mit neuen chemischen Stoffen impfen will; dann ist es auch berechtigt wenn man heftig kritisiert wird wenn nach Wahlen das extreme Gegenteil umgesetzt werden soll.

  37. 30.

    Schwarzstorch und Uhu sind schon mal ziemlich seltene, geschützte Arten. Die würden nicht in einer Kiefern - Plantage vorkommen. Wenn der Förster die benennt, ist das schon ein starker Hinweis auf einen ungewöhnlich artenreichen und wenig gestörten biodiversen Lebensraum.

  38. 29.

    Bei uns im Havelland direkt an der A10 und B5, werden ganze Landschaften, durch Solarparks und Windparks, dem Menschen entzogen. Statt Freiflächen endlich aufzuforsten, schaffen Wir dauerhafte Freiflächen und damit Wärme und Trockenheit in ganz Brandenburg. Auch Berlin, in der Mitte von Brandenburg, wird diese Auswirkungen bald zu spüren bekommen: Trockenheit, Wärme, fehlendes Wasser und das Fehlen von Frischem Wind.

  39. 28.

    Die Grünen hatten 3 von 16 Stimmen, selbst ohne die Grünen wären es 13 von 22 Stimmen, wer rechnen kann sieht, dass auch diese 13 Stimmen die Mehrheit von 22 möglichen Stimmen sind. Und nur, weil drei Provinzpolitiker hier zugestimmt haben, spiegelt es nicht die Meinung der gesamten Partei wider...
    Ich finde die Entscheidung auch nicht gut, dieses Stück Natur sollte weiterhin unberührt bleiben.
    Übrigens: die AfD stimmt aus Prinzip fast immer dagegen, egal, worum es geht...

  40. 27.

    Es gilt nicht nur um den Wald zu weinen. Auch für die Grundwasserneubildung ist der Wald extrem wichtig!

  41. 26.

    Wälder im Land Brandenburg sind doch sehr oft Industrie-Wälder als Monokulturen oder mit irgendwelchen Ruinen, Munition und Unrat verseucht. Wer die Energiewende will, soll auch irgendwelche ,,Brandenburger Wälder,, nicht als Alibi, gegen die Energiewende benutzen.

  42. 25.

    Der Wandel der Energieversorgung ist unumgänglich, denn fossile und nukleare Energie ist am Ende. Wir brauchen also auch Wind- und Solar-Energie. Aber NICHT in riesigen "Monokulturen", die uralte Lebensräume unwiederbringlich zerstören! - Solarzellen sind enorm flexibel einsetzbar. Man muss dazu keine Wald- oder Wiesenflächen plattmachen, nur weil die Damen und Herren Investoren ein bisschen günstiger wegkommen , wenn sie am Stück bauen. Das ganze Land ist z.B. voll von ungenutzten Dachflächen, die man problemlos überbauen kann. So lange also nur ein einziges geeignetes Dach in Deutschland keine Solarzellen drauf hat, dürfen KEINE Landwirtschafts- oder Naturflächen für unseren Energiehunger sterben (z.B. zum Antrieb überdimensionierter E-Autos...).

  43. 24.

    Eine eigenartige Stellungnahme der Stadtverwaltung! Der Wald wäre unbrauchbar. Wahrscheinlich ist für die Damen und Herren Wald nur brauchbar wenn man ihn ernten kann. Für sie zählt nur die Nutzfunktion. Wald ist aber auch etwas anderes, besonders wenn er in den letzten Jahrzehnten unberührt wachsen konnte. Die Flächen sind ja bestimmt Kampfmittelverdachtsflächen und müssen abgesucht werden, kostet viel Geld. Scheinbar kann man mit Solar viel verdienen! Das Grüne Stadtverordnete dem zustimmen, ist eine Schande und die sollten sich schämen. Andere Kommunen haben eine Flächenobergrenze für Solarparks festgelegt und Waldflächen dürfen nicht überplant werden.

  44. 23.

    Wieder eine schockierende Meldung. Gibt es wirklich keine andere Lösung, als für erneuerbare Energien großflächigWald zu roden? Jede Rodung von Wald setzt CO2 frei, ganz zu schweigen, dass viele Tiere und Insekten ihren Lebensraum verlieren. Ich hoffe sehr, dass andere freie Flächen für dieses Projekt gefunden werden und die Entscheidung wirklich nochmal auf den Prüfstand gestellt wird.

  45. 21.

    Wer auf diese Idee kommt müsste dauerhaft im Forst arbeiten um zu erfahren wie wichtig der ist...gebt den Leuten Anreize für solar und nicht nur 6,5ct wogegen der Großinvestor 13ct auf die kWh bekommt. Aktuell zahlt man als privater für jeden anlage drauf...das darf nicht sein...macht es gerecht für den Bürger und wir müssen nicht Wälder holen, das ist so bitter

  46. 20.

    Das haben die Bad Freienwalder Stadtverordneten prima hin gekriegt! Wen wunderts, einen Wessi freie Hand zu lassen unser schönes Land zu verschandeln. Solche Maßnahmen erleichtern die Entwicklung Brandenburgs zur Steppe!
    Einen einzigartigen Mischwald im Biosphärenreservat Schorfheide- Chorin abzuholzen ist eine nie wieder gut zu machender Frevel an die Natur. Und, natürlich wieder mal die Grünen stimmen für Rodung von Wald. Alle ihre mit totaler Hingabe vorgetragenen Erklärungen zur Rettung von Pflanzenvielfalt, Artenschutz bis zum Klima eine einzigartige Lüge.
    Nun erkläre mir mal Einer, warum ich Grüne wählen soll. Die Grünen sind der Untergang Deutschlands!

  47. 19.

    Es ist ein unduchdachtes Konzept und nur "rentabel" durch Subventionierung, "die Energiewende ins Nichts" (Prof. Sinn), eine unnötige Verschandelung der Natur. Das Schlimme ist, es gibt weit und breit keine realistische Speichermöglichkeit, "Speicher im Netz" (Barbock) gibt es nicht, den grünen Solarstrom zwischenzulagern, wenn gerade mal kein Abnehmer da ist. Ganz davon abgesehen scheint die Sohne in unseren Breitengraden ohne hin nur mäßig. Unter den zehn sonnigsten Städte in Europa ist keine deutsche Stadt dabei.

  48. 18.

    @RBB
    Vielen Dank für diesen Beitrag, gern mehr davon.

  49. 16.

    Hoffentlich wird dieser Wahnsinn doch noch gestopt !! Sollen sie es doch dort bauen, wo diese Firma herkommt , und nicht im Osten.

  50. 15.

    Warum immer dieses Grünenbashing? 16 von 21 Stimmen für das Projekt. Wieso werden die anderen Parteien nicht kritisiert?

    Und hier schleicht ein Förster durch seinen Forst. Auf dem Bild ist von Biodiversität auf jeden Fall wenig zu sehen. Ein Forst ist eben noch lange kein Wald.

    Möchten Sie solche Projekte verhindern? Na dann sorgen Sie dafür, dass eine PV-Anlage auf alle Häuser in Ihrer Nachbarschaft kommt und diese Großflächigen Anlagen sind weniger bis gar nicht rentabel.

  51. 14.

    Wären die Resultate, könnte man das Zerschellen grünen Wunschdenkens amüsant finden:
    Da will man unbedingt eine absolute und geradezu fanatische Pazifistenpartei sein, befeuert aber beim ersten, fast unmittelbaren Kontakt mit der Realität Waffenlieferungen in ein Krisengebiet.
    Und da will man den Umweltschutz unbedingt glorifizieren, muss dann aber massenhaft Bäume fällen, da der bisherige Atom- und Kohlestrom ohne entsprechende Kraftwerke einfach nicht aus der Steckdose kommen will.
    Ich betrachte JEDEN Wald als wertvoll.
    Danke übrigens für die überraschend neutrale Erwähnung der AfD-Fraktion; das darf gern öfter vorkommen.

  52. 13.

    Na ja, daraus jetzt ein Grünenbashing zu machen ... Die sind jetzt auch nicht für alles zuständig. Bad Freienwalde ist ja jetzt nicht wirklich dafür bekannt eine Grünen Hochburg zu sein. Die haben da 3 von 22 Sitzen. Nee, das haben schon die industriefreundlichen Parteien durchgesetzt und die Grünen halt mitgemacht. Aber bevor ich so einen diversen Mischwald abholzen würde, würde ich mal im einer Stadt wie Berlin die Pflicht für Solardächer durchsetzen. Hier gibt es Quadratkilometer unbebauter Dachflächer, wo es niemanden stören würde. Direkt am Verbraucher.

  53. 12.

    Wenn das Geld wunkt, setzt der Verstand aus.
    Was bitte ist da klimafreundlich, wenn immer mehr Wald abgeholzt wird???? Was ist aus den Grünen geworden? Geldgeier??? Machtgeier???
    Habek, Özdemir, Baerbock und Co. Bitte alle mal den Kopf einschalten.
    Genau wie Rapsfelder für Benzin??? Wir brauchen Lebensmittel!!!
    Politiker, bitte alle mal Kopf einschalten und an das eigene Volk denken.
    "Alle Macht des Staates geht vom Volk aus."

  54. 11.

    Ich kann ihrem Beitrag nur voll zustimmen. Und zu den Grünen, da zeichnet sich eine Spaltung ab. Eine Gruppe Energiewende um jeden Preis und eine Gruppe Naturschutz/ Artenschutz.

  55. 10.

    Ökostrom? Da lachen ja die Hühner. Bäume sind die einzigen Klimaretter. Bei über 40 Grad lohnt das Solargeschäft richtig…. Es gibt in BRB genug Freiflächen. Wer sowas genehmigt meint es nicht ernst mit dem Klimaschutz. Punkt.

  56. 9.

    Schrecklich wie die Profitgier unter den Deckmantel des Umweltschutzes umgesetzt werden soll. Bis so ein Wald an einer anderen Fläche als Augleichsfläche enstehen würde, vergehen mindestens 100 Jahre. Verrückt, dass so ein Waldschatz nicht respektiert wird und längst schon unter Naturschutz steht. Aber in Deutschland steht wohl immer noch Profit und menschlicher Irrglaube über der Natur zu stehen im Fordergrund.

  57. 8.

    Wenn die Heizungen und Warmwasserzubereitungen und die Automobile mit riesigen Akkumulatoren und die Industrie und alle digitalen Systeme und alle elektrischen Geräte in Deutschland zukünftig nur mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden sollen brauchen wir noch viel mehr Solaranlagen und zehntausende mehr Windräder und viele Stromspeicher und große Stromtrassen. Und die brauchen Platz, auch in der Natur. Aber das weiß man vorher.

  58. 7.

    Solaranlagen können auch auf Hausdächern errichtet werden. Die Eigentümer könnten dafür eine Miete erhalten. Man muss doch nicht unnötigerweise Wald roden.

  59. 6.

    Ok, ich komme aus der Stadt und nicht aus der Gegend, die sich vermutlich mehr wirtschaftliche Entwicklung erhofft. Aber Wald mit offenbar hoher Biodiversität abzuholzen für einen Solarpark, das erscheint mir grotesk. Da kann ich dem Förster nur ausdrücklich beipflichten. Aus der Perspektive ökologischer Nachhaltigkeit ist so ein Projekt eine Katastrophe. Gleichzeitig wird meines Erachtens deutlich, dass Erhalt von Biodiversität und Schutzmaßnahmen gegen die Ausdörrung des Landes für die lokale Bevölkerung finanziell lohnend werden müssen. Das sollte nicht von Möglichkeiten zur Entwicklung von Tourismus abhängen (im vorliegenden Fall ja offenbar nicht möglich), sondern die Bewahrung der Biodiversität muß direkt lohnend werden. Wie soll z.B. gegen die Umweltzerstörung in anderen Ländern zugunsten irgendwelcher ökonomischer Projekte argumentiert werden, wenn in Deutschland derartig irre Projekte durchgeführt werden ? Wie Grüne so einem Irrweg zustimmen können, ist mir ein Rätsel.

  60. 5.

    Man kann nur hoffen, dass der Wald bleibt, es gibt genügend Freiflächen. Wieder ein Beispiel dass die Grünen unsere Natur für die Energiewende opfern. Es geht auch anders.

  61. 4.

    Wer es immer noch nicht verstanden hat, hier geht es nicht um unser Klima, hier geht es um Profit. Nettes Zubrot für die Gemeindekasse. Genau so sinnfrei, wie für Batterien Millionen von Litern Wasser zu verseuchen. Bei den Einen ist es die Gier, bei den Anderen die Idiologie, die das Hirn lahmlegt.

  62. 3.

    Ah, Tesla macht Schule. Jetzt drehen “sie“ durch. Energiewende und Industriealisierung über alles. Das ist also der Plan?

  63. 2.

    ..wenn Ideologie die Vernunft besiegt..

  64. 1.

    Schade, dass bei unseren Politikern immer der Verstand aussetzt, wenn das Geld winkt. Ist der Wald erstmal weg, kann man hinterher immer jammern. Der Klimawandel wird dadurch nicht aufgehalten.

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