Erstmals in Berlin-Brandenburg - Wasserstoffzüge sollen Ende 2024 auf Heidekrautbahn fahren

Mo 27.06.22 | 07:25 Uhr
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Wasserstoffzug Heidekrautbahn
Audio: Antenne Brandenburg | 27.06.2022 | | Bild: Siemens Mobility

Wasserstoff statt Diesel: In zwei Jahren sollen die ersten Wasserstoffzüge in der Region Berlin-Brandenburg auf der sogenannten Heidekrautbahn fahren. Dabei soll der Wasserstoff für die Züge direkt in Brandenburg erzeugt werden.

Der Zugverkehr auf der Heidekrautbahn zwischen Berlin-Karow und Groß Schönebeck im Landkreis Barnim soll von Diesel auf Wasserstoff umgestellt werden. Den Auftrag dafür hat nun die Siemens-Tochter Siemens Mobility erhalten. Im Herbst 2024 soll das Unternehmen sieben zweiteilige Wasserstoff-Züge an die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) liefern, die die Strecke betreibt. Ab Dezember 2024 sollen die Züge bereits rollen, wie beide Unternehmen am Montag mitteilten.

Der Auftrag umfasse auch einen Instandhaltungs- und Ersatzteil-Liefervertrag, hieß es. Wie viel Siemens mit dem Auftrag verdient, wurde zunächst nicht bekannt. Es handle sich um die erste Bahnstrecke in der Region Berlin-Brandenburg, auf der Wasserstoff-Brennstoffzellenzüge eingesetzt werden.

Elektrische Züge sollen mit Wasserstoff aus Brandenburg fahren

"Diese Fahrzeuge lösen 20 Jahre alte Diesel-Fahrzeuge ab", sagte NEB-Vorstand Detlef Bröcker dem rbb. Beim Wasserstoffbetrieb wird laut Bröcker lokal nur Wasserdampf ausgestoßen. Die elektrischen Fahrzeuge sollen mit Brennstoffzellen Strom aus dem Wasserstoff produzieren. Der Wasserstoff selbst soll in Brandenburg erzeugt werden.

Die Wirtschaftlichkeit des Projekts soll schneller als gedacht erreicht werden, da die Energiepreise für Brennstoffe überall steigen, so Bröcker weiter. Es gehe aber auch um den Wunsch der Politik, erneuerbare Energien vor Ort zu erzeugen und dadurch unabhängig von Einkäufen zu werden. Die Umstellung von Diesel auf Wasserstoff soll laut Unternehmensangaben jährlich den CO2-Ausstoß um rund drei Millionen Kilogramm reduzieren und 1,1 Millionen Liter Diesel einsparen.

Hybridkraftwerk und Wasserstofftankstelle werden gebaut

Die Züge des Typs Mireo-Plus-H von Siemens erreichen rund 160 Kilometer pro Stunde. Die Fahrzeuge sollen mit ausreichend Platz für Kinderwagen, Rollstühle und ein Dutzend Fahrräder, Klimaanlagen sowie kostenlosem W-Lan ausgestattet sein. Laut NEB-Vorstand Bröcker seien die elektrischen Züge innen und außen ziemlich leise.

Für die Strecke soll im Rahmen des Pilotprojekts von Bund und Ländern auch ein Hybridkraftwerk und eine Wasserstofftankstelle gebaut werden. Partner des Wasserstoffprojektes sind die uckermärkische Firma Enertrag und der Landkreis Barnim, denn der benötigte Wasserstoff wird in der Region produziert.

Im Einsatz sein werden die Fahrzeuge bis mindestens 2034. Dann läuft der Verkehrsvertrag der NEB aus. Gut möglich aber, dass die Fahrzeuge auch unter einem anderen Unternehmen weiter auf der Strecke fahren werden.

Sendung: Antenne Brandenburg, 27.06.2022, 7:30 Uhr

Mit Material von Jeanette Bederke

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76 Kommentare

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  1. 76.

    "Die Verbindung von Wasserstoff und Brennstoffzelle ist vor allem auf entlegenen Strecken ohne Oberleitung" genau die Nische, in der H2 Sinn macht. Auf vielen Bahnlinien wird derzeit aber auch unter Draht gedieselt. Damit sind wir wieder bei den 31 Mireo Plus B, die die NEB bereits vergangenen Herbst bestellt hat.

  2. 75.

    Mea Culpa! Ich haben an die realen Abbauländer von Li gedacht. Mittelamerika spielt das keine Rolle. Insofern ist Ihr Einwand dann noch unsinniger.

  3. 74.

    Die 114 TWh entsprechen in etwas der die Windenergie erzeugten Strommenge. 6 TWh Windenergie werden abgeregelt. Das Verhältnis zeigt klar auf, dass eben nur wenige WKA stillstehen.

  4. 73.

    „Das Brandrisiko bei Erdgasfahrzeugen ist nicht erhöht. Auch bei Unfällen verhält sich das Gasmodell kaum anders als die Standard-Version“, schrieb der ADAC bereits. Erdgas besteht großteils aus Methan und ist leichter als Luft. Falls doch einmal Gas austritt, verflüchtigt sich dieses schnell – im Gegensatz zu einem Benzin-Luftgemisch, das länger in Bodennähe verbleibt. Die Tanks der Gasautos haben Überdruckventile, durch die bei einem Brand kontrolliert Gas entweichen kann. Der ADAC empfiehlt eine regelmäßige Überprüfung der Tanks. Wasserstoff spielt in der Praxis noch kaum eine Rolle, wird aber aus sicherheitstechnischer Sicht ähnlich eingestuft wie Erdgas. Wasserstoff ist zwar explosiv, als leichtestes Element aber auch extrem flüchtig.

  5. 72.

    "Ihre Prognose für Liebenwalde?"
    Was wollen Sie hören?
    Da ich mich an Fakten halte, kann ich nicht helfen.
    Wenn das Unterholz und die bodennahe Vegetation abgebrannt ist, könnte es Spontanwuchs geben.
    Aber auf die Flächen wird keiner gehen.
    Und wenn denn die Fläche bewachsen und der Munitionsbestand großer Hitze ausgesetzt und damit einer massiven physischen Beanspruchung unterlag, ist das Beräumen wohl fast unmöglich.

  6. 71.

    Das erklärt wenigstens im Ansatz Ihren Hass auf alles US-Amerikanische, der dabei auch Ihren Blick für das Geschehen rund um elektrische Antriebe sieht den Ihrer aktiven Zeit in den 70ern trübt. Geflissentlich sehen Sie auch über die Beschaffung von 31 batterieelektrischen Zügen der NEB hinweg, sondern versuchen mal wieder von Ihren ideologisch geprägten Irrtümern abzulenken
    https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/panorama/2021/11/neb-vbb-batterieelektrische-zuege-bestellung-ostbrandenburg.html

    Und zum Spargel:
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/jubilaeum-wie-der-spargel-zur-waehrung-wurde/3946630.html

  7. 70.

    "Ihre Prognose für Liebenwalde?"
    Was wollen Sie hören?
    Da ich mich an Fakten halte, kann ich nicht helfen.
    Wenn das Unterholz und die bodennahe Vegetation abgebrannt ist, könnte es Spontanwuchs geben.
    Aber auf die Flächen wird keiner gehen.
    Und wenn denn die Fläche bewachsen und der Munitionsbestand großer Hitze ausgesetzt und damit einer massiven physischen Beanspruchung unterlag, ist das Beräumen wohl fast unmöglich.

  8. 69.

    "absoluten Abregelungsmengen [...] 6.146 GWh [...] 67 Prozent der Ausfallarbeit bleibt Windenergie an Land der am meisten abgeregelte Energieträger,"
    Und hier haben Sie richtig verhauen:
    "Jetzt folgt höhere Mathematik: (0,67+0,20)x6,146=5,9 entspricht rd. 6."
    67% von 6.146 GWH sind: 4117,82 GWH
    Mathe Dreisatz. Was sie mit ihren 0,20 wollen, ist mir schleierhaft.
    Wobei das vollkommen egal ist.
    67% der abgeregelten Leistung gehen auf 23% der Leistungserbringer.
    Darum stehen die Mühlen still. Das ist die Aussage und zu der stehe ich.

    Ihre 114 TWH haben Sie noch immer nicht erläutert.
    Seien Sie einfach ehrlich und versuchen nicht mit Taschenspielertricks ihre Interpretation durchzudrücken.

  9. 68.

    Bitte? Sie sagen das Sie den Kommentar von Brandenburger verstanden haben, ich frage nach und kriege die Antwort ich soll mich selber kümmern. Genau das versuche ich doch.
    Ich weiß nicht wer Herr Brandenburger ist und was er in den 70ern gemacht hat. Das soll er doch mal auf den Tisch legen. Bislang bin ich derjenige der in eine Schublade "Teslajünger" gelegt wurde, was völliger Blödsinn ist.
    Und jetzt unterstellen Sie mir noch Frust? Ich habe höflich aber gezielt, um Aufklärung eines fachlich inhaltlosen Kommentars gebeten. Mehr nicht. Was Sie gelesen haben, weiß ich nicht.
    Da es mich interessiert, wiederhole ich die Frage.
    Was hat Herr Brandenburger in den 70ern erforscht und was ist davon in der Schublade verschwunden?
    Google gibt bei 70er Jahre und Brandenburger ausser ein paar Hitkollektionen und Bilder vom Plattenbau nicht all zu viel zurück.

  10. 67.

    Es gab bestimmt auch ein Patent auf Dederon. Nur hat man vom Brennstoffzellenprototypen des Brandenburgers nichts gehört. Ich bezweifle, dass Gerd Dudenhöffer dazu weiterhelfen kann, warum der in den 70gern keinen Einzug in den Fahrzeugbau der DDR gefunden hatte, sondern auch nach der Wende streng geheim geblieben ist. Stoff für Erzählungen findet der hier aber bestimmt.

  11. 66.

    Sie meinten dass hier?

    "In blindem Hass auf alles was mal Osten war, wird auch nach 30 Jahren noch diffamiert. Meist gab es mal irgendein traumatisches Erlebnis, dass noch nicht verarbeitet ist. Das ist gefährlich, da es zur Spaltung der Gesellschaft beiträgt. Als ob es mit extremistischen Parteien nicht schon genug Probleme gibt."

    Na darüber sind wir doch erhaben. Wir wissen doch woher es kommt.
    Ihrem Kommentar 34 kann man nur zustimmen. Das der Frankfurter deshalb eingeschnappt ist versteh ich nicht aber die "beleidigte Leberwurst" zu spielen scheint ja mittlerweile modern zu sein.

  12. 65.

    Lassen Sie es gut sein.
    Was ich will habe ich von Anfang an gesagt.
    " Deren Elektrifizierung rechnet sich meist nicht bei solch dünnen Zugfolgen leichter Triebwagen."
    Die Info ist gut und hätte ich gern früher gehabt, anstelle von sarkastisch anmutenden Fragen. #Diesel
    Und mit der Hindenburg, VW und Propan habe ich nicht argumentiert sonder veranschaulicht, was ich meine. #Peng

  13. 64.

    Da der Unterschied zwischen Mittelamerika und Südamerika offensichtlich nicht bekannt ist - googeln sie doch einfach mal wieder, bevor sie sich noch lächerlicher machen.
    Neumann, Ich habe noch nie etwas vergleichbares wie sie erlebt. Sie zerstören mit ihrer Art jegliche Kultur und man sollte auf ihre primitiven Pöbeleien gar nicht reagieren. Sie kriegen einfach nicht mit, wenn es genug ist.

  14. 63.

    "Die Gewinnung von Lithium ist nirgendwo unproblematisch." Da hätte ich den Vorschlag der Bergakademie zum Abbau von Zinnwaldit in die Runde zu werfen (https://tu-freiberg.de/presse/das-zinnwald-lithium-projekt-aktueller-stand-und-kuenftige-entwicklung).

  15. 62.

    Nachtrag:
    Aus einem Artikel des SWR:
    "Die Verbindung von Wasserstoff und Brennstoffzelle ist vor allem auf entlegenen Strecken ohne Oberleitung interessant" - "Für den elektrischen Bahnbetrieb an Oberleitungen seien Brennstoffzellen eher keine Konkurrenz, weil sie weniger effizient sind."
    Link: www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/wasserstoffzug-coradia-ilint-100.html
    Und SIEMENS gibt an:
    "Der Mireo Plus H bringt alles mit, was Sie für die Unabhängigkeit von einer Oberleitung brauchen: Einen optimal dimensionierten und sicheren Wasserstofftank..."
    Link: www.mobility.siemens.com/global/de/portfolio/schiene/storys/der-mireo-plus-h-umweltfreundlich-fahren-ohne-emissionen.html
    Klingt Alles sehr gut : )

  16. 61.

    Sorry, ist nicht meine Einflugsschneise! Wenn es so ist, dann sollte es ja gut sein. Und Ihre Prognose für Liebenwalde?

  17. 60.

    Wessen Wissen über Batterien ähnlich alt ist wie die eigene Lehre aus den 70ern zur Brennstoffzelle, hat natürlich noch nichts davon gehört, dass in Kürze NA-Batterien für E-Auto serienreif sein sollen. CATL hat sich dabei bisher nicht als Schaumschläger hervorgetan, sondern als ernsthafter Marktteilnehmer.

  18. 59.

    Ich dachte immer, dass die Generation "Google-Wissen" unter 20 ist. Jetzt outen sich schon alte Rentner.
    Und was können sie persönlich zum Thema beisteuern? So wie bei ihrer Hausmarke "Tesla" - nichts? Was wollen sie denn eigentlich wurden sie in #48 gefragt. Wie wahr.

  19. 58.

    Wer hier mit der Hindenburg argumentiert, zeigt eher unglaubliche Ahnungslosigkeit. Allein schon der Hinweis auf ein Propangasleck in einem geschlossenen Gebäude spricht für sich die gleichen Bände. Zu Nebenbahnen können Sie sich gerne auch selber im Neuland auf die Suche begeben. Deren Elektrifizierung rechnet sich meist nicht bei solch dünnen Zugfolgen leichter Triebwagen.

  20. 57.

    Kinderarbeit in Südamerika bei der Lithiumgewinnung? Mein Ironiedetektor geht auf Anschlag.

  21. 56.

    Aus Ihrer Quelle, S. 28:
    "Die absoluten Abregelungsmengen von Strom aus Erneuerbaren Energien im Rahmen des Einspeisemanagements (EinsMan) lagen im Jahr 2020 bei 6.146 GWh
    ...
    Mit rund 67 Prozent der Ausfallarbeit bleibt Windenergie an Land der am meisten abgeregelte Energieträger, gefolgt von Windenergie auf See mit knapp 29 Prozent"
    Jetzt folgt höhere Mathematik: (0,67+0,20)x6,146=5,9 entspricht rd. 6.

  22. 55.
    Antwort auf [TRAMSR] vom 27.06.2022 um 20:25

    Danke für ihren Beistand. Lesen Sie sich #20 in "Brandenburger Spargelbauern beklagen sinkende Nachfrage", dann wissen sie um die Ursachen.

  23. 54.

    Um diese Aufklärung sollten Sie sich schon selber bemühen. Sie tun doch sonst so als ob sie die Weisheit mit dem sprichwörtlichen Löffel....
    Ich habe nicht lange genug in der DDR gelebt um ihnen helfen zu können, aber ich weiß, dass bis 90 über 50% deutscher Patente aus dem Teil östlich der Elbe kamen. Und ich kenne noch Ardenne persönlich.
    Wenn sie sagen dass sie die 70er nur auf ihre Großeltern assoziiere, frage ich mich allerdings woher sie dann den Frust in ihrem Kommentar hinbekommen haben. Aber vermutlich ist das unsere heutige Zeit, geprägt durch Googlewissen.

  24. 53.
    Antwort auf [TRAMSR] vom 27.06.2022 um 20:25

    Sie waren doch der begnadete Kernfusions-Mann, der hier damit hausieren ging und sich später auf Mikrochips spezialisiert hatte. Dabei hatte doch sogar das ND stolz über Ihren Erfolg berichtet. Ich stelle mir auch gerade vor, wie ein Brandenburger in der 70ern beim ZK vorstellig wurde und einen Trabbi mit E-Antrieb als Ersatz für den Zweitakter vorgestellt hat.

  25. 52.

    Ich möchte mal zum Thema Wasserstoffherstellung in die Runde werfen, daß man das auch photokatalytisch tun kann. Es gibt also durchaus ein Spektrum an möglichen Herstellungstechnologien, aus dem man wählen könnte (nur über Kerkraftwerke fällt hier natürlich vollständig weg, wäre eher was für Frankreich in Europa).

  26. 51.

    Für den Fall dass der Brandenburger nicht drauf eingeht und da ich der Urheber des Diskussionszweiges bin.
    Was war denn inhaltlich in der Aussage enthalten? Außer Unterstellungen, Warnungen und einer gehörigen Portion Eigenlob ohne konkret zu werden, hab ich keinen Inhalt gefunden. Vielleicht verstehe ich es auch nur nicht. Die 70er Jahre der DDR verbinde ich für mich mit dem Spielplatz vor dem Haus und vielleicht noch mit dem Garten meiner Großeltern.
    Bitte also um Aufklärung.

  27. 50.

    Ein Brandenburger und Sie versteht oft gemeinsam nicht, was Sie herum passiert, sich selber aber gut. Und jetzt dürfen Sie gemeinsam auch mich als Tesla-Jünger beschimpfen.

  28. 49.

    Ich stimme Ihnen voll zu. Die Lithiumblase wird in wenigen Jahren platzen, da die weltweiten Vorräte endlich und die Abbaubedingungen in Mittelamerika unmenschlich sind, so wie jede Form von Kinderarbeit. Die heute wegen fossiler Brennstoffe demonstrieren werden dann wegen dem Lthium auf die Strasse gehen.
    Es gab damals keine politischen Zwänge, sonst hätten wir heute schon H2 als Universaltreibstoff. Aber er wird kommen, weil es keine Alternativen gibt. Und es ist dabei unerheblich ob das jetzt allen gefällt. Das heliozentrische Weltbild wollten im MA auch nicht alle verstehen. Heute lacht man über die.

  29. 48.

    Das erste war ein "Kurzschluss in der Elektrik" und der Rest ist unbekannt. Was hat das mit Benzin/Diesel zu tun?
    Ich habe im Forum um eventuelle Expertise/Infos angefragt, ob Oberleitungen eventuell effizienter und sicherer sind.
    #Hindenburg_1937 war da nur ein anschauliches Beispiel für Risiken mit Wasserstoff.
    Bei Lkw scheint Wasserstoff auf jeden Fall effizienter zu sein, als die Oberleitung. Bei Zügen fand ich noch nichts.
    Haben Sie dazu Infos? Scheinbar nicht. Was möchten Sie also?

  30. 47.

    Ein Brandenburger und Sie verstehen sich eh immer sehr gut. Blöd halt, dass die Autokonzernen aber anderer Meinung. H2 hat seine Berechtigung, aber eben nicht bei PKW. Dafür hat sich die Welt in den letzten 50 Jahren zu sehr weiterentwickelt.
    https://youtu.be/V-uJRnH450U

  31. 46.

    "Die 6 TWh wurden allein bei WKA abgeregelt"
    NEIN! Warum lesen Sie nicht, was ich Ihnen schon liefere?
    https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Mediathek/Monitoringberichte/Monitoringbericht_Energie2021.pdf?__blob=publicationFile&v=6
    Seite 30 - 1.3.3. Absatz 5 - später ist das noch weiter ausgeführt.
    Das ist eine offizielle Quelle. Darauf geht auch regelmäßig die Berechnung der NE / EEG-Umlage zurück.

    Und es erklärt noch immer nicht, wo ihre abwegige 114TWH herkommen und was die abbilden.
    Die Abschaltung der WKA ist die billigste Lösung, das sollte auch Ihnen klar sein, da die Vergütung für die abgeschaltete Leistung weit billiger als die Vergütung aus PV ist.
    Von daher sehe ich - nachdem auch die BNetzA etwas anderes darstellt - die in Ihrem Beitrag vorgelegten Zahlen als vollständig widerlegt an.

  32. 45.

    Naja, es ist schon schwierig Allen etwas zu vermitteln was verstanden wird, da haben sie recht. Als ich habe verstanden was er meinte und stimmevoll inhaltlich zu, aber das muss nichts zu sagen haben.

  33. 44.

    Zu Ihrer Zeit war die DDR auch führend in der Kernfusionsforschung und hat erfolgreich ein Fake-Experiment der US-Amerikaner nachvollziehen können. ;-) Wie immer, wenn Ihnen die realen Sachargumente ausgehen, zeigen Sie Ihre völlige Forschungs- und Marktunkenntnis, indem Sie andere als "Tesla-Jünger" beschimpfen.
    Ich halte es da lieber mit Prof. Maximilian Fichtner, der früher auch im Bereich H2 tätig gewesen ist und mittlerweile dazugelernt hat. Der kennt übrigens auch die schon sehr praxisnahen Forschungen zu Natrium-Batterien. Auch hat er 2021 eine durchaus sehenswerten Vortrag zu Wasserstoff in PKW auf einem Kongress gehalten. Mehr dazu findet man z.B. auf Youtube.

  34. 43.

    War zu Ihrer Zeit Ulbricht noch an der Macht? Ich hielt Wasser früher auch für die Kohle der Zukunft. Die Dampfmaschine hat sich auf der Straße aber nie durchgesetzt.

  35. 42.

    Habe mir gerade die neuen Bevölkerungszahlen der Landkreise und kreisfreien Städte angeschaut. Um Berlin, Bevölkerungswachstum ohne Ende, selbst bis nach Brandenburg an der Havel wachsen die Einwohnerzahlen - guter ÖPNV und alternative Antriebsarten werden daher immer wichtiger werden. Nur in LOS ist Bevölkerungsrückgang um Berlin - ,, liegt wahrscheinlich an Tesla ,, oder aber, an der Diskussion über neue Arbeitsplätze und E.- Mobilität.

  36. 41.

    Wenn Sie zu einem ehemaligen akademischen Kreis gehört haben, sollten Sie auch in der Lage sein, kurze Kommentare vollständig zu lesen und nicht voreilig zu interpretieren. Ich denke das man das als ehemaliger Wissenschaftler können sollte.
    Wie Sie auf ihre eigenartigen Behauptungen und auf Tesla kommen, will ich gar nicht wissen. Augen auf, der Markt ist größer als Tesla.
    Sie haben quasi alternativlos H2 als Zukunft beschrieben. Das Verb müssen finden Sie nur in Ihrer eigenen Aussage.
    Ich habe aufgezeigt, dass die Zukunft eben nicht alternativlos sein wird. Wie so vieles im technischen Alltag.
    H2, H2+Batterie finden genauso wie reine Batteriespeicher ihren Markt.
    Warum man Ihre Forschungsergebnisse in der Schublade gelassen hat? Wird schon seine Gründe haben. Über mehr als Mutmaßungen kommt man in so einen Format wie rbb24 nicht hinaus, daher müßig darüber zu diskutieren.
    Kurzer Einblick in Ihre 50 Jahre alte Forschung wäre interessanter als Angeberei und Verben wie müssen.

  37. 40.

    Die 6 TWh wurden allein bei WKA abgeregelt. Es ist in der Tat aber etwas
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/665177/umfrage/menge-des-abgeregelten-windstroms-in-deutschland/
    Es ist in der tat etwas faul, wenn man dabei von "zahlreich" spricht.

  38. 39.

    Mehrere Diesel-Strecken der NEB werde zeitgleich auf batterieelektrischen Betrieb umgestellt:
    https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/panorama/2021/11/neb-vbb-batterieelektrische-zuege-bestellung-ostbrandenburg.html

  39. 38.

    Ich nehme an, Sie meiden auch die Mitfahrt in konventionell angetriebenen PKW oder Diesel-Bussen, oder?
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/berlin-reinickendorf-doppeldecker-der-bvg-ausgebrannt/12782752.html
    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2022/04/unfaelle-a100-fahrzeugbrand-britz-tunnel.html
    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2022/05/berlin-tunnel-flughafen-tegel-polizei-feuerwehr.html



  40. 37.

    "Das wird langfristig also nur für die Züge machbar sein, die bis Gesundbrunnen weiterfahren. "
    Der Ausbau des Streckenabschnitt bis BGS war doch auch nur auf 80KMh vorgesehen. https://www.neb.de/stammstrecke/faq/

  41. 36.

    Sie verstehen den Kern der Aussage. Ist diese Technologie nun eine sinnvolle Ergänzung oder eine "Ablösetechnologie" wenn man Ihren Gedanken "zu Ende bringt" bezüglich Emissionen, Wirtschaftlichkeit usw?

  42. 35.

    Schon.
    Doch ist es gerade die Sache des hohen Drucks für die Verflüssigung, die ich zu bedenken gebe.
    Bsp. explodierte Erdgastanks bei VW-Autos oder Propan-Falschen
    Link: www.rbb24.de/panorama/beitrag/2021/10/explosion-einfamilienhaus-lentzke-opr-propangas.html
    (Ein Zug wird natürlich regelmäßig gewartet - trotzdem die Frage für mich Unerfahrenen)

  43. 34.

    Da sind sie aber sowas von falsch informiert, dass mir echt die Worte fehlen oder gehören sie neuerdings auch zum Kreis der Teslajünger, die darauf verpflichtet sind keine Alternativen zum Lithium zuzulassen.
    Bereits in den 70ern war die von mir und unserem Lehrstuhl favorisierte Technologie komplett durchentwickelt und es waren international schon Prototypen unterwegs.
    Warum das in Deutschland nicht weiter verfolgt wurde sollten sie Herrn Dudehöfer fragen. Der kann dazu aus dem Stehgreif zwei Stunden referieren. Es geht um Verquickungen. Außerdem gab es damals keine politischen Forderungen.
    Und vielleicht noch etwas. Wer zu welchem Kreis von Fachleuten gehört und weshalb bezahlt wird ist ein komplexes Thema. Sie sollten die Finger davon lassen.
    Und abschließend noch etwas. So wie heute wegen fossiler Brennstoffe demonstriert wird man in spätestens 10 Jahren wegen der Schäden durch Lithium demonstrieren, die jetzt schon bekannt sind aber noch nicht im Mittelpunkt stehen.

  44. 33.

    "der Zug nur einmal pro oder gar nur aller zwei Stunden fährt?"
    Wie kommen Sie darauf?
    Auf dem an Berlin anliegendem Streckenteil bis Basdorf fährt die heute schon im 30 Minuten-Takt und im Berufsverkehr noch häufiger.
    Tipp: https://www.neb.de/fileadmin/redakteure/Fahrpl%C3%A4ne/2022/RB27_Fahrplan2022_web_ab_12.6..pdf
    Und wenn die Anbindung Liebenwalde fertig gestellt ist, dann dürfte das eine der meist genutzten Strecken sein.

  45. 32.

    "So zahlreich sind die die stillstehenden WKA dann doch nicht."
    Da scheint ja was faul zu sei.
    Zum einen mischen Sie wieder einmal Äpfel mit Birnen.
    Die 6TWH ist die Gesamtmenge, die über alle Quellen abgeregelt wurde.
    Der Anteil der an Land befindlichen WKA beträgt an der abgeregelten Gesamtleistung 67% (4TWH)
    Dagegen ist der Anteil der WKA nur 23% der Gesamtleistung aller Quellen.
    (Monitoringbericht 2021 BNetzA)
    Ihre 114TWH sehe ich nirgend. Aus EE wurden insgesamt 236TWH erzeugt.
    Was sollen also Ihre 114TWH sein?

  46. 31.

    Neben den sieben plus H hat die NEB bereits vergangenen Herbst 31 plus B aus der gleichen Baureihe bestellt. Der Ausbau der Heidekrautbahn gehört auch zu den i2030-Projekten. Dabei gab es dort eine überhasteten ersten Spatenstich von Günther, da in der letzten Legislatur beinahe versäumt worden ist, mit dem Baumaßnahmen am Bhf Wilhelmsruhe zu beginnen. Das Baurecht drohte zu verfallen.

  47. 30.

    Das mit den 160 km/h Vmax bringt natürlich wenig, wenn die Heidekrautbahn selbst nur für 80 km/h ausgebaut ist. Das wird langfristig also nur für die Züge machbar sein, die bis Gesundbrunnen weiterfahren.

    Als Pilotprojekt auf jeden Fall spannend, für die meisten Strecken ohne durchgehende Oberleitung werden aber Akku-Züge die Lösung sein, da Wasserstoff einfach zu viel Energie in der Herstellung benötigt um von sich aus konkurrenzfähig zu sein.

  48. 29.

    Sollen denn andere Bahnstrecken, langfristig auch mit Wasserstoff betrieben werden ? Wäre wahrscheinlich für die Reaktivierung weiterer Bahnlinien nutzbar, müsste aber auch die Taktung stimmen - stündlich ist aber auch zu wenig.

  49. 28.

    "Komplex" ist für so manchen alles, was mit der Energiewende zu tun hat.

  50. 27.

    Naja dann schauen wir mal die nächsten 20 Jahre wird das aber so schnell nichts! Im Moment fahren wir mit unsere Hybridloks zum Beispiel eher mit Diesel als elektrisch weil einfach der Strom zu teuer ist! Auch wird es für den Bahnbau weiter mit Diesel gehen da es keinen Hersteller von Triebfahrzeugen in Europa gibt der da neue Wege gehen möchte und überhaupt dort etwas entwickelt! Und die kleinen Rangierloks H3 und H4 sind leider nicht zu gebrauchen! Zu leistungsschwach und Hitzeempfindlich!

  51. 26.

    Sie wissen aber schon, dass bei der Hindenburg der H2 nicht unter hohem Druck gespeichert worden ist, um daraus dann den Strom für die Motore zu gewinnen, oder?

  52. 25.

    Also ihre eigene Fragestellung und die Worte Intellekt oder komplex in einem Zusammenhang unterzubringen, bedarf aber schon einiges an Phantasie.
    Für die Erklärung was lokale Emmission bei einer mobilen Maschine sind, benötigt es auch keinen akademischen Abschluss.

  53. 24.

    Scheint so als ob diejenigen die damit ihr Geld verdienen und sicher auch etwas davon verstehen noch nicht auf Ihre Ansicht hören. Beide Technologien werden im Nahverkehr eingesetzt. Jetzt und sicher auch in Zukunft. Auch im H2-Antrieb ist eine ordentliche Batterie enthalten. Brennstoffzelle direkt zum Motor funktioniert nicht da die Lasten nicht konstant sind. Man müsste ja die Brennstoffzelle für das Anfahren also quasi Kurzschluss auslegen. den Rest der Zeit dann wieder knapp über Leerlauf. H2 verbrennen, nur um Bewegung zu erzeugen ist pure Energieverschwendung.
    Auch im Individualverkehr scheinen die Hersteller andere Technologieen zu bevorzugen.
    Woran liegt das? Ist Ihre Expertise doch nicht so gut oder lesen die einfach nicht Ihre Berichte?
    Versuchen Sie mal die Erkenntnis, dass wir mehr als eine Technologie benötigen jetzt und auch in Zukunft. Ist gar nicht so schwer der Gedanke.

  54. 23.

    Sehr gut das neue Antriebsarten ausprobiert werden. Sollte auf der Strasse auch mal schneller gehen - Diesel und Benziner stinken doch gewaltig, zum Himmel. Aber wahrscheinlich nur wieder, einspurige Strecke mit 1 oder 2 Stunden Takt, da bleiben viele doch beim Auto hängen ?

  55. 22.

    Die pauschale Ablehnung mancher Leute bei der Umstellung auf umweltfreundliche Energie erinnert ein bisschen an die Umstellung von Dampflok auf Elektrozüge. Aber es wird nichts nützen: Dampfloks sind inzwischen im Museum. Der Diesel wird da auch irgendwann landen. Schon alleine deshalb, weil der Treibstoff immer teurer wird und von fragwürdigen Lieferanten wie Russland kommt. Erneuerbare Energien können wir uns selber herstellen. Die Sonne scheint auch bei uns.

  56. 21.

    Finde Ich, sehr gut dieses Pilotprojekt - ohne Wenn und Aber !!!

  57. 20.

    Klingt gut : )
    Der Preis der Mobilität wird schon steigen, weil die billige Nutzung der Energie aus mio. Jahre alten Algen(Erdöl) seine Grenzen hat und möglichst wenige Regionen vom öffentlichen Verkehrsnetz ausgeschlossen und so "abgehängt" werden sollten. Dass da gegebenenfalls steuerliche Umverteilung erforderlich werden könnte scheint mir vertretbar, da zum Einen die staatliche Eigentumssicherung kein Selbstzweck ist (Art. 14 Absatz 2 GG) und weil Viele davon profitieren könnten.
    Interessant wären noch Überlegungen zum Vergleich mit Oberleitungszügen und der Sicherheit. #Hindenburg_1937

  58. 19.

    Lokal bedeutet hier am vorbeifahrenden Zug keine schädl. Emissioen ausgestoßen werden. Da wo der Wasserstoff erzeugt wirt bzw. die Energie dafür eventuell schon. Aber auch das soll minimal gehalten werden. Das ist der Grundgedanke.

  59. 18.

    "wikipedia" - Sie "beleidigen" Ihren Intellekt. Komplexe Dinge lassen sich so nicht beantworten. Deshalb "fällt" man auch mit solchen Wissen durch Uni-Prüfungen...

  60. 17.

    Zur RB26 eine ältere Meldung über die Beschaffung neuer BEMU:
    https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/panorama/2021/11/neb-vbb-batterieelektrische-zuege-bestellung-ostbrandenburg.html

  61. 16.

    Knapp 6 TWh wurden 2020 bundesweit sbgeregelt und 114 TWh tatsächlich eingespeist. So zahlreich sind die die stillstehenden WKA dann doch nicht. Wenn man die nutzen könnte, wäre es nicht schlecht, aber dennoch lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein. Nur muss grüner H2 kontinuierlich erzeugt werden, da sonst der Wirkungsgrad bei dessen Erzeugung noch schlechter wird. Die NEB wird sich schon Gedanken gemacht haben, warum die bereits vorigen Herbst bei Siemens BEMU bestellt haben.

  62. 15.

    "Was bedeutet lokal"
    Na was da steht. Wie eine Brennstoffzelle funktioniert -> wikipedia

    "2024"
    Das sind nur 2,5 Jahre. Was denken Sie denn, wie viele Vollzüge im Jahr gebaut werden können und wie lange das Abnahmeverfahren dauert?
    Schauen Sie mal auf die S-Bahn Berlin, wie die Entwicklung und beginnende Auslieferung der BR 483 auf einem Zeitstrahl aussieht. Allein die Prüfung des Triebzuges hat 1 Jahr gedauert.

  63. 14.

    "Lokal" bedeutet direkt am Zug, wo heute der Auspuff für die Dieseslschwaden zu finden ist,
    Ab 2024 bedeutet dabei übrigens einer der ersten Mireo Plus H aus der Serienproduktion. Ab dem gleichen Jahr sollen laut NEB auch Mireo Plus B eingesetzt werden.
    https://www.neb.de/unternehmen/fahrzeuge/mireo/

  64. 13.

    Gut so, es müssen Erfahrungen gesammelt werden, um die Probleme dann zu lösen oder auch das Projekt zu verwerfen. Natürlich wird das alles von dem Gemeinen bezahlt. Ziel mus es aber sein schädliche Emissionen zu senken oder aufzufangen

  65. 12.

    Hoffentlich zieht die NEB bald auch bei den anderen Strecken nach. Diese maroden Züge, die derzeit bspw. auf der RB26 eingesetzt werden, sind nur noch eine Katastrophe.

  66. 11.

    "lokal nur Wasserdampf ausgestoßen" - Was bedeutet lokal genauer?
    "bereits" 2024... läuft...

  67. 10.

    Es könnte überschüssiger Strom zur Erzeugung genutzt werden. Zahlreiche Windräder stehen jetzt schon still, weil es keine Speichermöglichkeit für den Strom gibt. Da ist die Erzeugung von Wasserstoff nur folgerichtig.

  68. 9.

    Anstatt froh zu sein das sich endlich was tut kommt meckern und nörgeln.
    Die Frage nach wie teuer stellt sich nicht weil Nichtstun noch viel teurer wäre.

  69. 8.

    Das Windkraftunternehmen Enertrag war schon mit dabei, als für das in weiten Teilen steuerfinanzierte Hybridkraftwerk Prenzlau mit Wasserstoffgewinnung, das weltweit erste Wasserstoff-Hybridkraftwerk ans Netz gegangen ist. Durch Kanzlerin Merkel wurde 2009 der Grundstein gelegt wurde. Damals noch mit dabei der europäische Energieriese Vattenfall, der Tankstellenbetreiber Total und die Deutschen Bahn. Diese sind mittlerweile alle aus dem Projekt ausgestiegen. Eigentlich mußte man nach über zehn Jahren inzwischen mehr wissen über die großtechnische Rentabilität einer solchen Anlage, denn sie ist ja schließlich mit Kosten von 21 Millionen zu dieser Erkennnisgewinnung errichtet worden.
    Von einer wirtschaftlichen Anwendung dieser Technologie kann man leider nicht ausgehen.

  70. 7.

    ... hm, und eingleisig. Ist das jetzt die Verkehrswende?
    Wie kommen die Leute zur Arbeit oder wohin auch immer? Keine Verkehrsverdürfnisse von A nach B? Oder liegt es daran, dass der Zug nur einmal pro oder gar nur aller zwei Stunden fährt? Was sagen denn die Leute in dieser Region?

  71. 6.

    Richtig gelesen?
    Die Wirtschaftlichkeit ist gegeben, Amortisation schneller als gedacht, weil auch Dieselproduktion ist "sehr Energieintensiv und damit teuer". Klingt eher so als ob die neuen Züge langfristig sogar billiger sein könnten als Diesel.
    Da wir in Zukunft reichlich Zeiten mit überschüssigem Strom haben werden, in den man billigst Wasserstoff herstellen kann. In BB haben wir diese Zeiten sicher schon des öfteren.
    Sicherlich werden auch direkte Subventionen fließen und Siemens wird sicher auch seinen Teil dazugeben als Referenzprojekt für den flächenmäßig größten Nahverkehrsverbund Deutschlands.
    Alles besser als Panzer und Raketen kaufen oder Gas- Ölpipelines zu fördern.

  72. 5.

    Vermutlich wird mittels Strom aus Solarenergie, per Elektrolyse, H2 erzeugt. Dies is nach einigen Jahren grün und in der Energiekette effizienter als das H2-Gas zu kühlen oder zu komprimieren, da dies sehr viel Energie verschwendet.

  73. 4.

    "werden die Kosten wieder mal durch den Steuerzahler gedeckelt?"
    Mir ist lieber, ein Windrad dreht sich und mit dem Strom wird H2 produziert, als das Ding abzuschalten und über die Netzentgelte (Immerhin jährlich ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag) die Mühlenbetreiber zu entschädigen.

  74. 3.

    Das ist der richtige Weg und man muss ihn auch im Individualverkehr beschreiten. Ich habe hierzu schon ein Dutzend umfangreicher Beiträge geschrieben. Lithium ist niemals eine Lösung, wenn man ernsthaft die Natur schützen will.

  75. 2.

    Wasserstoffproduktion ist sehr Energieintensiv und damit teuer. Wie teuer werden die Fahrkarten für diesen Zug, bzw. werden die Kosten wieder mal durch den Steuerzahler gedeckelt?

  76. 1.

    Womit wird das Hybridkraftwerk betrieben? 20 Jahre sind kein Alter für ein Schienenfahrzeug, die übliche Nutzungsdauer sind mindestens 35-40 Jahre.

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