Schwedt (Uckermark) - PCK-Raffinerie bekommt keine zweite Öl-Pipeline zum Hafen Rostock

Do 26.01.23 | 16:36 Uhr
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Ein Tanklager für Rohöl der PCK-Raffinerie GmbH, aufgenommen am 09.06.2022. (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Audio: Antenne Brandenburg | 26.01.2023 | Dorett Kirmse | Bild: dpa/Patrick Pleul

Für Öl-Lieferungen von Rostock nach Schwedt steht aktuell eine Pipeline zur Verfügung. Das PCK hält diese für zu klein und forderte deshalb eine zweite Leitung. Der Bund erteilte dem nun eine Absage - und will stattdessen die bestehende ausbauen.

Zwischen dem Hafen Rostock und der PCK-Raffinerie in Schwedt (Uckermark) wird keine zweite Öl-Pipeline gebaut. Das hat die Raffinerie dem rbb am Donnerstag mitgeteilt und auf ein Schreiben aus dem Bundeswirtschaftsministerium verwiesen. Vom Ministerium hieß es ebenfalls am Donnerstag, dass ein Bau nicht notwendig sei.

400 Millionen Euro für Ertüchtigung

Schwedt wird über eine kleine Pipeline mit Öl aus Rostock versorgt. Für einen Dauerbetrieb ist diese allerdings nicht vorgesehen. Um die Produktion erhöhen zu können, hatte die PCK-Leitung bis zuletzt für eine zweite Leitung geworben. Hinzu kommen Befürchtungen, im Fall eines Defektes der Leitung von der Versorgung abgeschnitten zu sein.

Statt eines Neubaus soll laut Bundeswirtschaftsministerium die vorhandene Pipeline ausgebaut werden. Demnach sind dafür in diesem Jahr 400 Millionen Euro vorgesehen. Ein Neubau hätte nach Recherchen des rbb hingegen Kosten von 600 bis 700 Millionen Euro zur Folge gehabt.

Für die Instandsetzung sollen nun unter anderem zwei spezielle Pumpen montiert werden. Nach Fertigstellung könnten damit rund 9 Millionen Tonnen pro Jahr statt derzeit möglichen 6 bis 7 Millionen Tonnen transportiert werden, teilte eine Sprecherin des Bundeswirtschaftministeriums mit. "Mit diesen Maßnahmen erhöht sich die Auslastung der PCK auf ca. 75 bis 80 Prozent mit dem Transport über den Hafen Rostock. Daneben kann die PCK-Auslastung durch zusätzliche Ölmengen aus Polen beziehungsweise Kasachstan weiter erhöht werden."

PCK will Kapazität für vorhandene Pipeline erhöhen

PCK reagierte enttäuscht auf die Absage: "Wir bedauern diese Entscheidung, da der Bau einer neuen Pipeline aus unserer Sicht energiestrategisch eine sinnvolle und nachhaltige Investition für eine gesicherte Versorgung von gesamt Ostdeutschland und eine erfolgreiche Transformation gewesen wäre." Aus dem Bundeswirtschaftsministerium hieß es dazu, dass nichts gegen eine Investition von PCK oder an der Raffinierie beteiligter Firmen spreche. Steuermittel seien aber nur für die Ertüchtigung der vorhandenen Pipeline vorgesehen.

Die Raffinerie kündigte an, die Kapazität der vorhandenen Pipeline durch die Instandsetzung um 50 Prozent erhöhen zu wollen. Dazu müssten die von der Bundesregierung zugesagten finanziellen Mittel zügig bewilligt werden, forderte die PCK-Leitung.

Steinbach fordert schnelle Planung

Der Brandenburger Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) sieht in der Entscheidung auch etwas Positives. "Ich weiß, einige haben sich mehr erwartet und stark auf den Neubau gesetzt. Dennoch bin ich froh, dass wir eine Entscheidung und Klarheit haben, wie es weitergeht", sagte er. Für die Zukunft des Standortes Schwedt sei die Modernisierung der Pipeline dringend notwendig. "Jetzt kommt es darauf an, die Planungen zu beschleunigen und das Projekt zügig zu realisieren. Es ist wichtig, dass die modernisierte Leitung für die künftigen Anforderungen fit ist, das muss sichergestellt sein."

Von der Linke-Fraktion im Bundestag hieß es, dass selbst die 400 Millionen Euro zur Ertüchtigung der bisherigen Röhre mit Bundesmitteln aus "beihilferechtlichen Gründen" auf der Kippe stehen. Der Abgeordnete Christian Görke fordert deshalb am Donnerstag von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) Aufklärung drüber, wie die Finanzierung realisiert werden soll.

Ersatz für Öl aus Russland

Der Schwedter Standort ist einer der größten deutschen Raffineriebetriebe. Seit Inkrafttreten des Importstopps für russisches Erdöl am 1. Januar wird das PCK anstatt über die Druschba-Pipeline über den Hafen Rostock beliefert und ist zu 56 Prozent ausgelastet. Die zusätzliche Rohöllieferung über Polen sorgt für eine höhere Auslastung.

Laut Wirtschaftsministerium hatte am vergangenem Sonntag - und damit eine Woche früher als geplant - der erste Tanker mit Rohöl in Danzig angelegt. Dank einer speziellen Beimischung für eine höhere Fließgeschwindigkeit sowie Mengen aus Polen und Kasachstan im Januar und Februar kann die Kapazität der Raffinerie nach Ansicht des Bundeswirtschaftsministeriums auf rund 70 Prozent steigen.

Ob demnächst auch Erdöl aus Kasachstan über Russland und Belarus geliefert werden wird, ist nach wie vor unklar.

Sendung: Antenne Brandenburg, 26.01.2023, 10:30 Uhr

139 Kommentare

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  1. 139.

    Wenn ich mich recht entsinne ist NH3 für den Transport von Namibia angedacht.
    Aber auch liquid ist kein Hexenwerk mehr. Frage der Effizienz und Kosten.
    Herr Habeck ist kein Politamateur und hat sich deshalb von einer Wirtschaftsdelegation mit Schwerpunkt Energiewirtschaft begleiten lassen. Das macht man so um dem zukünftigen Partner das ernstgemeinte Interesse an Zusammenarbeit zu zeigen und Kontakte zwischen denen die es umsetzen sollen/wollen zu knüpfen.
    Ja Photovoltaik in der prallen Sonne Afrikas ist suboptimal. Deshalb hat man bei Desertec auch vorrangig an solarthermische Kraftwerke gedacht, die als Nebenprodukt Süßwasser produzieren. Sind ja auch keine Amateure die da am Werken waren/sind.

  2. 138.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Klimadiagramm-metrisch-deutsch-Windhuk.Namibia.png

    Können Sie Klimadiagramme lesen?

    Wahrscheinlich nein, geben Sie morgen um die Mittagszeit mal Windhoek in Ihrer Wetterapp ein um die aktuelle Temperatur im Sommer um die Mittagszeit in Namibia zu bekommen. Sie waren wahrscheinlich noch nie dort.

    Ist denken aus der Mode geraten?

  3. 137.

    Das hab ich ihm durch die Blume versucht zu verstehen zu geben. Pro kJ Energie wird beim Verbrennen von Benzin MEHR Wasserdampf frei als beim Verbrennen von H2, sind eben KohlenWASSERSTOFFE...

    PS: zum Glück kommt aus einer Gasbrennwert-Therme bei knapp 20 C Abgastemperatur kaum Wasserdampf (gesättigte Luft sind bei 20 C rund 17gr/m3)mehr raus, dafür ist der Wasserablauf da...

  4. 136.

    Es geht hier vorranging um das existente Werk PCK. Sie haben hier eine Raffinerie, das ehemalige Petrolchemische Kombinat Schwedt/Oder, das zu dem einzigen Zweck errichtet wurde das Öl aus der Pipeline zu verarbeiten und daß netterweise eine Ausweichpipeline nach Rostock hat, um Havarien bei der Belieferung aus dem fernen Rußland für überschaubare Zeiten zu überbrücken. Das ist der status quo und dafür war die Wirtschaftichkeit gerechnet. Jetzt verändern Sie diesen status quo und erzeugen damit (mindestens vorübergehend) Zusatzkosten. Und auf diesen veränderten Status bezieht sich die Frage nach dem wirtschafltich sinnvollen Betrieb von PCK bzw. wie lange der Zwischenzustand dauern darf bis zu einer neuen Wirtschaftlichkeit, es geht nicht Vordergründig um technisch prinzipelle Machbarkeiten, die Firma muß (!) Gewinn abwerfen, um Bestand zu haben.

  5. 135.

    Wieviel Wasserdampf wird eigentlich in so einem Kraftwerk wie in Jänschwalde in die Atmosphäre geblasen?
    Wieviel Verdunstung verursachen die AKW im Einzugsgebiet des Rheins?
    Wieviel Wasserdampf kommt aus den Schornsteinen der Gas und Ölheizungen raus?
    Von den Nebenprodukten außer CO2 mal ganz abgesehen.

  6. 134.

    Scheinbar viele Wirtschaftsprofis hier, die keinerlei Probleme damit haben sich an nur 1! LIEFERANTEN zu Ketten.

    Naja dann muss man sich nicht wundern, wie Ungarn zb dann ein mehrfaches des Weltmarktpreises für Gas zahlen zu müssen...

  7. 132.

    https://www.pv-magazine.de/2013/07/29/brderle-und-sein-photovoltaik-moratorium/

    Die FDP halt...

  8. 131.

    Klingt nicht nur teuer, was Habeck da an Schlagzeilen fabriziert, es ist m.E. völlig unrealistisch. Einen größeren Flop mit ähnlichen Ideen gabs vor etlichen Jahren, "Desertec". Da sollte Afrika's Wind und Sonne vor Ort in Afrika in Gleichstrom umgewandelt werden, der dann über gigantische Gleichstromleitungen nach Europa gebracht werden sollte. Diesmal statt Gleichstrom will Habeck "Grünen" Wasserstoff vor Ort in Namibia erzeugen. Wie er den in welchem Aggregatzustand nach Europa bringen will, hat Herr Habeck noch nicht verraten. Mit solchen nebensächlichen Details beschäftigt sich der Filosof nicht.
    Aber eines hatten seinerzeit die Voruntersuchungen bei Desertec gezeigt, die auch Habecks Namibia Projekt betreffen würden, falls das ganze ernst gemeint sein sollte. Fotovoltaik in der prallen Sonne vergammelt schneller, als man sehen kann.

  9. 130.

    Wer ein bisschen Ahnung hat, weiß dass Russland dank unserer Rohstoffkäufe ein prall gefülltes Portmonaie hat. Einiges konnte man einfrieren aber nicht alles.

    Russland lebt jetzt vom Ersparten, aber das geht irgendwann zuneige. Die Chefin der russischen Zentralbank wirkte gar nicht so positiv wie Sie...

  10. 129.

    Angebot und Nachfrage + eine gute Portion Spekulation? Der Preis pro Barrel allein bringt dem PCK aber noch keine Wirtschaftlichkeit, da das PCK nicht aus einen Hafen- und Pipelinekapazitäten sich direkt voll versorgen könnte - es entstehen also Zusatzkosten bei der Versorgung auf alternativen Wegen. Die Konkurenz bei der Wirtschaftlichkeit heißt Direktversorgung aus der Fernpipeline - egal wer da nun als Förderer einspeist - denn dafür ist das Werk gebaut worden.

  11. 128.

    Was hat denn der Herr Brüderle, außer ungeschickten Komplimenten, gemacht, um die ganze deutsche Solarindustrie zu vernichten? Da ist mir was entgangen - evtl. war’s doch blos die Suche nach dem billigsten Anbieter?

  12. 127.

    Sie behaupten also, dass Griechenland aktuell die Sanktionen bricht?

    Dafür hätte ich gerne eine Quelle.

    PS: DE kann sogar bis 4. FEBRUAR noch russischen Diesel importieren.

  13. 126.

    Es geht um den wirtschaftlichen Betrieb vom PCK aus anderen Quellen und um keine sonstigen Raffinerien. Und momentan wäre die Sorte Ural unschlagbar preiswert und die erzielbare Gewinnspanne entsprechend groß.

  14. 125.

    Die Industrieansiedlung muß doch nicht in dem Naturpark sein. Aber wenn es in der Nähe ist, kann man den Wasserstoff über eine Leitung akzeptabler Länge dorthin befördern.

  15. 124.

    Tja und wenn man bedenkt, wieviel Wasserdampf in der Atmosphäre ist, ist so ziemlich egal, wieviel Wasserstoff der Mensch verbrennt, das hat keinerlei Einfluss auf das Wasserkreislauf der Erde.

    Noch dazu, da der Wasserstoff bei den BSZ als Wasser heraustropft.

    Schonmal drüber nachgedacht was Reaktionsprodukte beim Verbrennen von Benzin sind?

  16. 123.

    Brüderlle brach zwar der Deutschen PV-Industrie mit 100.000 Arbeitsplätzen das Genick, war aber kein Grüner, sondern von der FDP.

    Altmaier handelte zwar vernunftkräftig gegen die WKA-Industrie, ist aber auch kein Grüner.

    Und jetzt raten Sie mal, wer 2011, als in Prenzlau Wasserstoff das Thema, die Regierung gestellt hatte. Tipp: Die Grünen waren es nicht.

  17. 122.

    Wie wird eigentlich ganz Westdeutschland mit Öl, Diesel und Benzin versorgt?

    Wissen Sie wo die größte deutsche Raffinerie ihr Rohöl anlandet?

  18. 121.

    "deutschen Industrieansiedlung" in einem Naturpark ...
    Na, wer's mag ... für mich hat es wieder einen unschönen Beigeschmack.


  19. 120.

    Muss ich jetzt echt nen Chart der Preise von den Ölsorten Brent und Ural von Anfang 2022 verlinken?

    https://www.neste.com/investors/market-data/urals-brent-price-difference#f0ed4013

    Warum kostete Ural dann Anfang 2022 genausoviel wie Brent.

    Brauchen Sie dass für 2021 auch noch? Erzählen kann man viel wenn der Tag lang ist, auch die Donne wäre grün...

  20. 119.

    Neu in Deutschland? Unter Merkel haben CDU/CSU und FDP den Atomausstieg beschlossen, die Grünen saßen in der Opposition. Der verbliebenen Rest ist bestenfalls ein Tropfen auf dem heißen Stein derjenigen, die die Stromtrassen blockiert haben. In beiden Fällen war Söder von der 10H-CSU ein wichtiger Protagonist. Jetzt hat er Angst vor den Folge seiner Stammtisch-Politik.

    Die BNetzA hatte dargelegt, dass es ohne AKW gerade im Süden zu Engpässen kommen könnte, wenn Erdgas knapp werden würde. Die Gasspeicher sind aber auch dank des milden Winter mit 82% weit über Soll gefüllt, es wird eingespeichert. Putins im Sommer '21 begonnener Energiekrieg ist bisher gescheitert.

    So mancher Pensionär ist strahlender Atomkraft-Anhänger und hatte früher in unSinnigen Studien behauptet, dass bei 20% EE in Deutschland die Lichter ausgehen würden. Diese Studie musste er mehrmals revidieren. Voriges Jahr waren es knapp 50%.

  21. 118.

    Wenn das zu einer deutschen Industrieansiedlung in Namibia führt, ist das schon sinnvoll, denn nebenan liegt Südafrika als Markt. Aber das führt jetzt ganz schön weit weg vom PCK.

  22. 117.

    "dass PCK natürlich auch mit anderen Ölsorten betrieben werden kann" Hat das rein technisch je jemand angezweifelt? Eine Raffinerie betreiben, heißt aber auch wirtschaftlich betreiben und die meisten anderen Ölsorten sind per se schon teurer oder wegen des komlizierteren/aufwendigeren Tranports zur Raffinerie teuerer und damit leidet die Wirtschaftlichkeit für den sinnvollen Betrieb der Raffinerie. Wieviel Gewinn macht denn PCK noch in der aktuellen Lage?

  23. 116.

    "Wie er den grünen Wasserstoff dann nach Deutschland bringt, ist noch ungeklärt. " Ironie on. Indem Namibia wieder DSW wird, dann ist er dort schon in Deutschland. Ironie off. Ginge nur per Schiff in Kryotanks - klingt teuer. Besser wäre sicher vor Ort zu besser transportablen Produkten verarbeiten.

  24. 115.

    Sicher. Aber lieber Freund, was wird denn aus Wasserstoff, wenn man es verbrennt?

    Denk selber nach, was ich gemeint habe.

  25. 114.

    Griechenland importiert auch russisches Öl... Soll ich weiter machen?

    "Damit lässt sich kein Krieg finanzieren."

    Nicht? Na vielleicht träumen wir ja alle, aber es sieht irgendwie im 2. Jahr der Invasion weder nach Abzug noch nach Waffenstillstand aus.

  26. 113.

    Ist es wirklich so sinnvoll, dass sich ein grüner Minister an Wind-/Solaranlagen in einem Nationalpark in Namibia beteiligt?

  27. 112.

    Ach ja? Sie meinen so, wie als ich im Frühjahr gesagt habe, dass PCK natürlich auch mit anderen Ölsorten betrieben werden kann, während die üblichen Verdächtigen hier "NEIN das geht gar nicht, Sie haben gar keine Ahnung, das ist unmöglich ohne Jahrelange umbauten..."

    Aber was solls in Zeiten von alternativen Fakten, glaubt wohl jeder was er will....

  28. 111.

    und weiter?

    Kennen Sie die Preise für Gas und Ölimporte in Ungarn?

    Die Türkei hat Putin knallhart erpresst. Muss man Erdogan lassen, er hat Putin gnadenlos abgezockt. Ist im Endeffekt auch in Ordnung, weil die Preise die Russland erzielt sind sehr niedrig, dass denkt fast nur die Förder-/Transportkosten. Damit lässt sich kein Krieg finanzieren.

  29. 110.

    Eines muß ich Ihnen lassen, Ihre Aussagen, so wie die von Ausländerfreund2015, werden nach allen Regeln der Kunst in sämtlichen Diskussion, an denen sie teilnehmen, von sachkundigen Foristen faktenbasiert widerlegt. Dennoch stehen Sie immer wieder auf. Bewundernswert.

  30. 109.

    Der Herr Habeck bereiste neulich Namibia. Die haben viel mehr Wind und Sonne. Und daraus wird dann der grüne Wasserstoff durch Elektrolyse gewonnen. Dann brauchen wir keine pck-erdoel Pipeline. Denn die funktioniert für Wasserstoff sowieso nicht. Wie er den grünen Wasserstoff dann nach Deutschland bringt, ist noch ungeklärt.

  31. 108.

    "Russisches Öl kann tatsächlich nur schwer von anderen Raffinerien weltweit verwendet werden. Entschwefelung kann man relativ einfach weglassen, wenn man aber keine Anlage dafür hat wird es wirklich kompliziert."

    Täuschen sie sich mal nicht, Schweröl ist billig und noch in riesigen Mengen vorhanden. Leichtes Öl (Brent) hat auf den Förderfeldern der Welt längst Peak Oil überschritten. Viele verarbeiten daher inzwischen billiges Schweröl.

  32. 107.

    Leute, ihr könnt diskutieren wie ihr wollt, die grundlegenden Probleme mit dem viel gepriesenen "Grünen Wasserstoff" sind völlig ungelöst. Das ganze Wasserstoff-Gerede ist ohne physikalische Realität. Professor Sinn hat in seiner aktuelle Vortragsreihe vorgeschlagen, erstmal das Neue auszuprobieren, ehe man das Bisherige verschrottet. Bei den Grünen stimmt doch was nicht. Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur und Habecks Stellvertreter, lobt den Bezug von französischem Atomstrom und in Deutschland werden moderne Atomanlagen verschrottet

  33. 105.

    ich glaube nix, ich halte mich an den Weltmarktpreis der Ölsorte Ural.....Ramschniveau.

    PS: Lange wurde hier doch den Leuten weißgemacht, PCK könne keine anderen Ölsorten verarbeiten. Das gleiche würde auch für die anderen Ölraffinerien gelten. Russisches Öl kann tatsächlich nur schwer von anderen Raffinerien weltweit verwendet werden. Entschwefelung kann man relativ einfach weglassen, wenn man aber keine Anlage dafür hat wird es wirklich kompliziert.

  34. 104.

    #13@Dominik:
    "Die Frage wäre, ob die Pipelines auch für andere Flüssigkeiten ausgelegt werden könnten.
    Bekommt vielleicht insgeheim Leuna eine Rohölpipeline nach Rostock? Dann hätte man ein Dreieck und dadurch eine bessere Ausfallsicherheit"

    Sie haben also nicht höchst persönlich diesen Schwachsinn von Rostock-Leuna ins Spiel gebracht, nein? Deswegen haben ihnen einige Kommentartoren lediglich geantwortet, dass die Verbindung von Rostock auch nach Leuna längst existiert. Kein Mensch redet hier davon, dass Leuna tatsächlich über Rostock mit Rohöl versorgt würde. Jeder weiß, dass sich Total inzwischen über die Gleise und aus Danzig mit Rohöl versorgt.

  35. 103.

    Indien, China, Saudi Arabien etc. beziehen es in großen Mengen direkt für den Eigenbedarf.
    Und Ungarn, Tschechien und die Slowakei beziehen offiziell weiter Urals Öl über Drushba und Bulgarien und Kroatien über den Seeweg.
    Außerdem wird das russische Öl auf dem offenen Meer mit anderen Ölsorten verschnitten.

    Ja sie gehören sicher auch zu den Träumer die dachten oder denken Putin so in die Knie zu zwingen. Leider ist das Reich des Bösen, wie Bush es so treffend nannte, größer als der Westen.

  36. 102.

    Indien, China, Saudi Arabien etc. beziehen es in großen Mengen direkt für den Eigenbedarf.
    Und Ungarn, Tschechien und die Slowakei beziehen offiziell weiter Urals Öl über Drushba und Bulgarien und Kroatien über den Seeweg.
    Außerdem wird das russische Öl auf dem offenen Meer mit anderen Ölsorten verschnitten.

    Ja sie gehören sicher auch zu den Träumer die dachten oder denken Putin so in die Knie zu zwingen. Leider ist das Reich des Bösen, wie Bush es so treffend nannte, größer als der Westen.

  37. 101.

    „Der notwendige Netzausbau (Stromtrassen in den Süden)hat aber nicht stattgefunden.“
    Perfekt ist die falsche Zeitform in dem Zusammenhang.
    Es müsste heißen Der notwendige Netzausbau (Stromtrassen in den Süden)ist noch nicht im ausreichenden Maßstab verfügbar.
    Wichtig für Schwedt Anfang nächsten Jahres dürften Schwedt, die Uckermark und der Interconnector nach Polen mit 4facher Leistung ans deutsche Übertragungsnetz angeschlossen sein.
    Süd-Ostlink wird aber noch ein paar Jahre dauern.
    Gute Voraussetzungen um z.B. in Schwedt energieintensive Industrie auszubauen bzw. anzusiedeln.

  38. 100.

    Stimmt russisches Ural ist gerade spottbillig, weil Russland es praktisch nicht los wird.

  39. 99.

    Ihre Kommentare werden immer ...
    (Für "..." gibt es mehrere Möglichkeiten. Halte mich jedoch zurück, sonst geht's nicht durch.)

  40. 98.

    Berlin ohne Benzin, was wollen die Grünen mehr?

  41. 97.

    Ich habe hier schon längst eine genauere Abschätzung gepostet. Nur die Idee von Rostock nach Leuna weiterzuleiten war nicht von mir und ist vollkommen sinnlos.

    Bezüglich der Unabhängigkeit Leunas hatte Total direkt OHNE Embargo nach dem Krieg erklärt, auf russisches Erdöl zum Jahresende zu verzichten. Man hat schlicht alle Verträge nach und nach auslaufen lassen. Man war ja vertraglich erst einmal noch gebunden. Auf diese vorbildliche Entscheidung hatte ich mich bezogen. Was Total noch abnehmen musste weil schon bestellt ist nicht bekannt.

  42. 96.

    Kann sich die AFD eigentlich mal umbenenne? in AfO Alternative für Ostdeutschland?

    Wie gut, dass ich auch locker nen Job in Westdeutschland finde....

  43. 95.

    Wasserdampf und Wasserstoff, hört sich ähnlich an, man mag es kaum glauben ist aber was anderes....

  44. 94.

    Hab kürzlich etwas zum Wasserbedarf gelesen, weiß aber nicht mehr wo.
    Nur dass der Bedarf der H2-Wirtschaft deutlich unter dem der C-basierten Wirtschaft liegt.
    Die Mio Kubikmeter Wasserbedarf der Tagebaue, Kraftwerke und Ölraffinerien sind ja schon eine Riesenbank.
    Aber auch beim H2 dürfte ähnlich wie beim Strom verteilte verbrauchernahe Erzeugung gut funktionieren.
    Kläranlagen und Wasserwerke z.B. können mit dem Nebenprodukt der Elektrolyse O2 ganz viel anfangen und den H2 verstromen bzw. im Fuhrpark verwerten. Im Stahlwerk natürlich auch wo H2 im Roheisen und O2 im Stahlprozess genutzt wird. Spart bzw. reduziert den größten Stromverbraucher im Hüttenwerk Luftzerleger.

  45. 93.

    Deswegen hatte ich - als Chemiker - schon mal die Idee in den Ring geworfen, Schwedt zu einem chemischen Großbetrieb auszubauen (Modell BASF Ludwigshafen oder Leunawerke) im Zuge der Umstellung auf Wasserstoff. Ein chemisches Kernwerk mit Fachpersonal wäre vorhanden, Versorgungstrassen im Prinzip auch und die geographische Lage in der Nähe vom Haff ist auch nicht so schlecht und die Stadt Schwedt hat die Möglichkeit sich auch auszudehen.

  46. 92.
    Antwort auf [Lisa] vom 27.01.2023 um 13:35

    Wegen der Süßwasserproblematik würde ich dem widersprechen (#71). Wie gesagt, die Klimawende verlangt nach den intelligentesten Lösungen. Die Zeit für einfache Lösungen sind längst verstrichen. Zweites Argument, es muss in jedem Fall aus regenerativer Primärenergie oder Kernfusion (ist noch Zukunft) erzeugt werden. Der notwendige Netzausbau (Stromtrassen in den Süden)hat aber nicht stattgefunden. Es existiert daher nicht genügend saubere Energie an den benötigten Orten. Und H2 ist gerade für unsere Industrie sowohl chemisch als auch energetisch sehr wichtig. Die benötigen leider Unmengen davon.
    Die eigentliche Herausforderung ist die Rampup-Phase, also die Zeit bis zum eingeschwungenen grünen Zustand. Die hohe Kunst besteht nun darin, in dieser Zeit unseren Fussabdruck nicht noch stärker zu vergrößern und unsere Natur, da gehört viel mehr als nur saubere Primärenergie dazu, weiter zu ruinieren.

  47. 91.

    fall Sie die afd favorisieren greifen Sie voll daneben: Seit afd-Gründung vor fast 10 Jahren hat die afd ausser Hass gegen unser Grundgesetz und gegen Flüchtlinge, Grün und Europa absolut garnichts zustande gebracht bis hin dazu, dass keine andere Partei mit der afd koaliert.

  48. 90.

    Sorry Zahlendreher, die atmosphärische Dichte von H2 ist 0,09 kg/m^3 und nicht 0,06 kg/m^3 also beträgt der atmosphärische Massetrom 324 t/h.
    Übrigens für ihre H2-Verflüssigung bezahlen sie mit 40% Energieäquivalent des Wasserstoffs. Wirkungsgrade scheinen bei ihnen und vielen anderen Kommentatoren offenbar keine Rolle zu spielen und noch sind Kernfusionskraftwerke am Netz!

  49. 89.

    700bar ist nur für den stationären Betrieb/Speicher bzw. Transport über sehr kurze Strecken oder Tankwagen relevant.
    Also im LKW, Schiff, Fabrik da wo kleines Volumen wichtig ist, um den Nutzraum nicht zu verringern. Flüssig ist da auch eine Alternative.
    In Pipelines sind 700bar Unsinn.
    Sie vermischen hier verschiedene Technologien und Anwendungen und somit ist das in der Tat nicht zielführend.
    Ich denke die 20GW Einspeiseleistung mit H2 für EUGAL angibt, sind doch ein Ansatz den man greifen kann und der nicht durch tafelwerkbasierte Berechnungen entstanden ist. Das wären dann ungefähr 5% des derzeitigen deutschen Primärenergiebedarfs. Der wird aber durch die Sektorenkopplung und Effizienz deutlich sinken und zum Großteil im eigenen Land rohstoffarm durch EE erzeugt werden. Somit muss man die Relation zum zukünftigen Importbedarf und den anderen Importwegen.
    Ich sehe kein Problem sondern Arbeit die Lösungen umzusetzen.

  50. 88.

    Was ist an meinem Kommentar #82 und einem atmosphärischen Äquivalent eines H2-Volumenstrom von 3,6 Mio. Kubikmeter/h bzw. 216t/h Massenstrom nicht zu verstehen? Reichen ihnen 216t/h H2 nicht oder wo liegt jetzt ihr Problem?

  51. 87.

    Die Diskussion ist m.E. nicht zielführend. Nennen Sie doch die Energiedichte von Wasserstoff-Gas bei 70 bar, das ist der Druck, mit dem die Erdgaspipelines arbeiten. Es ist einfach zu wenig. Die Zahlen, die in dem von mir zitierten Link stehen, einfach intrapolieren. Warum muss man auf gewaltige 700 bar hochgehen, um eine nennenswerte Größenordnung an Energietransport zu erreichen, wofür die Rohre für Erdgas-Pipelines explodieren würden?

  52. 86.

    Wasserstoff wird auch in Deutschland bereits seit längerem wie Erdgas gasförmig in Pipelines transportiert wie er andernorts auch seit Jahrzehnten ebenfalls in Salzkavernen gespeichert wird.

  53. 85.

    Für die Herstellung von Wasserstoff mittels Windenergie gibt es seit 2011 ein Pilotprojekt bei Prenzlau. Letztens standen wieder irgendwelche Politiker drumrum und beschworen die Zukunft, die vor etwa 12 Jahren hättte beginnen können. Wenn man den Klimaaktivisten glaubt, hätte das sogar geschehen müssen.
    Ich fürchte aber, in weiteren 12 Jahren stehen wieder andere Politiker davor und lassen sich erklären, was man tun könnte.

  54. 84.

    Welche Erdgaspipelines werden mit atmosphärischem Druck betrieben? Das wäre wirtschaftlicher Unsinn.
    Welche These meinen Sie denn? Ihre eigene?
    Das Thema hatten wir doch schon bei der Kaverne in Rüdersdorf wo sie partout nicht verstehen wollten das man Gas egal ob H2 oder CH4 nicht mit atmosphärischem Druck aber deshalb noch lange nicht verflüssigt einspeichert.
    Bei 100bar ist das immer noch Gas.
    Zur Erinnereung EWE speichert 6 Tonnen H2 in 500m³ Testkaverne ein. Den Rest in Bezug auf Druck und Energiegehalt rechnen Sie sich selbst aus.

  55. 83.

    Auch Erdgas wird nicht mit atmosphärischem Druck gespeichert und transportiert.
    Im Verteilnetz (Mitteldruck) ja, aber nicht im Übertragunsgnetz (Hochdruck) und schon gar nicht im Fernleitungsnetz oder im Kavernenspeicher. In Gasdruckstationen stehen keine Gebläse sondern Turbinen.
    Gasometer als Speicher unter quasi Normdruck finden sie nur noch in Industrie- oder Biogasanlagen, die ihr Gas selbst verbrauchen.
    1/3 des Energiegehalts bei gleichem Druck, ist eine gut machbare Sache. Wenn man den Nachschub gut abgesichert bekommt oder auch selbst absichern kann, dürften die vorhandenen Gasspeicher auch für H2 gut ausreichen. Neue Speicher sind ja auch nicht grundsätzlich verboten.
    Da ist auch nichts zunächst zu prüfen. Das machen die Betreiber und Planer schon länger.
    Der Transformationspfad Kohle->Erd/Biogas->Wasserstoff+Bio/Synthesegas wurde nicht erst 2022 entwickelt.

  56. 82.

    Der Transport und die Einlagerung sind nicht zwangsläufig, das selbe paar Schuhe. Denn sie können H2 nach Bedarf am Endpunkt verflüssigen, wenn sie es müssen. Ich denke aber eher, dass die richtigen industriellen Mengen in entsprechenden Kavernen verpresst werden. (anderes Thema)
    Bei einer DN 1000-Pipeline können sie H2 mit einem Druck von 85 bar über eine moderate Querschnittsgeschwidigkeit von 15 m/s einen Volumenstrom von 3,6 Mio. Kubikmeter/h generieren.
    Das wäre der effizienteste Weg H2 über max. Längen von 10.000 km zu transportieren.

  57. 81.

    Bei meinem Einwand geht es um die These, vorhandene Erdgaspipelines mit atmosphärischem Druck für den Transport von Wasserstoff-Gas zu verwenden. Das funktioniert nicht und wird auch nirgends m.E. untersucht. Weil dann Wasserstoff faktisch keine Energie transportiert bei geringer Energiedichte von 0,09 kg/m³. Man muss Druck aufwenden, dann bekommt man bei 700 bar 42 kg/m³. Am besten natürlich in flüssiger Form bei -252,9 ° eine Energiedichte von 71 kg/m³. Nur derartige Leitungen gibt es aus physikalischen Gründen nicht.


    https://demaco-cryogenics.com/de/blog/die-energiedichte-von-wasserstoff-eine-einzigartige-eigenschaft/

  58. 80.

    Tja irgendwie gibt es keine 40 Milliarden für erneuerbare Energien, nur für Braunkohle. Das mag auch mit der Einstellung der Bevölkerung zusammenhängen.

  59. 79.

    Das habe ich verstanden, dass eine Querschnittsgeschwindigkeit von 2,8 m/s für den anvisierten Volumenstrom notwendig ist. Und genau Ölsorte; deswegen bezog ich mich in #60 scherzhaft auf die Sorte "Brent", also leichtes, "süßes" Rohöl, mit geringerer Viskosität und dem höchsten API. Ich verstehe auch ihr Argument mit der Pumpenkaskadierung. Alles notwendige Voraussetzungen für diesen Querschnitt.
    Aber ich denke, die Viskosität muss trotzdem runter, vielleicht mit Hilfe von Brent, was aber eine teure Ölsorte ist; teurer jedenfalls als die üblichen Schweröle, wie beispielsweise das russische Urals bzw. das kasachische Öl.

  60. 78.

    Nicht so weit weg gucken. Das findet auch in Europa statt.
    Die Umstellung der Leitungen und Produktion von H2 aus der Nord- und Ostsee ist in vielen Büros und Firmen bereits sehr weit fortgeschritten.
    Da diese Leute an Effizienz denken, ist der Anstaz das vorhandene System nach Lubmin (Ostsee) einfach auf H2 umzustellen doch die naheliegende Variante. Ostseewasser kann man auch elektrolytisch zerlegen. Dänemark ist da ganz weit vorn und denkt, ohne Furcht, in großen Zahlen was beim Thema Energie gut ist.
    Eine 2te Leitung nach Rostock wäre vielleicht gut aber dann nicht steuerfinanziert, weil ja schon etwas vorhanden ist dass in wenigen Jahren liefern kann, schneller als man die Raffinerie umbaut.

  61. 77.

    " "Der Osten" könnte ja auch Windräder und Solaranlagen und die dazugehörige Technik herstellen. " Gab es doch bis vor einigen Jahren noch im Osten. Solarbranche ist schon ein paar Jahre länger zu und daß zuletzt z.Bsp. Vestas als Windenergieanlagenhersteller BRB verlassen hat, wird ihnen auch nicht entgangen sein.

  62. 76.

    Das Thema Energiemangel passt nun gerade im Osten des Landes nicht so richtig.
    In der 50Hz Regelzone besteht eigentlich kontinuierlich Überangebot von Strom mit externem Bilanzüberschuß in alle Richtungen außer Norden vielleicht. Ja auch durch Braunkohle. Aber der Anteil EE ist auch bei 50Hz schon lange über dem deutschen Durchschnitt.
    Und beim Ausbau der EE sind die Ostländer noch immer führend (Berlin ausgenommen). Der Vorsprung steigt also.
    Wird Zeit dass der zukünftige sinnvolle Energieverbrauch/Umformung mehr im Osten stattfindet.
    Die These dass sich amerikanische Unternehmen auch deshalb im Osten ansiedeln, hat schon seine Berechtigung.

  63. 75.

    "Bei Erdgaspipelines ist eine Umstellung auf Wasserstoff mit überschaubarem Aufwand grundsätzlich möglich ", Zunächst wäre zu prüfen, ob Wasserstoff in gasförmiger Form, denn nur dort wären auch die Erdgasleitungen für Wasserstoff verwendbar, überhaupt rentabel in den fraglichen Mengen transportiert werden kann. Die volumetrische Energiedichte von gasförmigem Wasserstoff bei atmosphärischem Druck beträgt 0,09 kg/m³. Folglich wird unter normalen Bedingungen viel Platz für die Speicherung von gasförmigem Wasserstoff benötigt. Daher wird Wasserstoff bei Atmosphärendruck praktisch nicht in gasförmiger Form gespeichert oder transportiert, da dies einfach nicht effizient ist. Für den flüssigen Wasserstoff sind die vorhandenen Erdgaspipelines unbrauchbar.

  64. 74.

    Vorab ich will gar nichts mit Öl machen. Eigentlich nicht mal verbrennen, leider gab es vor 5 Jahren noch keine tauglichen Campingbusse mit alternativem Antrieb. So schnell tausch ich den nicht aus. Fahre nur weniger.
    Die 2,8m/s sind notwendig für den genannten Durchfluss der notwendig ist, um die genannte Jahresmenge zu erreichen.
    Wie schon in #43 erwähnt, wird auch das Thema Vorbehandlung des Öls eine Rolle spielen.
    Rohöle sollen sich ja signifikant unterscheiden, hat man uns am Anfang der Krise erzählt, weshalb das PCK angeblich nur mit russichem Öl funktionieren sollte.
    Den Gedanken mit der Erwärmung durch die Reibung hatte ich auch schon, dürfte in dem Fall also hilfreich sein. Ob das signifikant ist, kann ich nicht einschätzen.

  65. 73.

    Ich bin mir dessen sehr sicher dsas die Leute die damit ihr Geld verdienen wissen wie sie das Problem lösen. Ich habe auch keine Zweifel, dass sie es hinbekommen.
    Deshalb verwende ich ja den Konjunktiv "ich würde", ganz im Gegensatz zu einigen die hier mit ungeprüften Fakten hausieren.
    Leider erfahren wir es nicht so detailliert, daher kann man ja mal mutmaßen.
    62 Jahre für ein Aggregat heißt nicht zwingend, dass es nicht mehr existiert. Da gibt es noch reichlich Maschinen mit mehr Jahren auf dem Buckel die täglich zuverlässig ihren Dienst leisten.

  66. 72.

    Sie stellen das so dar als wäre Ostdeutschland eine Sammlung von Lehmhütten irgendwo in der Pampa wo es unmöglich ist etwas anderes zu tun als in der Erde zu wühlen. Das finde ich traurig. Ostdeutschland hat alle Infrastruktur die man braucht um moderne Industriezweige aufzubauen. Lediglich der Wille fehlt. Man ist zu gefangen in der "die haben uns alles weggenommen" Mentalität um etwas frisches zu starten.

  67. 71.

    Wenn man die Dinge wirklich zusammendenkt, liegt die Zukunft in der Elektrolyse von Salzwasser und nicht im kostbaren Süßwasser. Die Chinesen arbeiten längst an so einer Lösung. Dann erschlagen sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Erstens zapfen sie rückwirkungsfrei Wasserquellen an und zweitens gewinnen sie bei der Stromerzeugung über die Brennstoffzelle oder direkte Verbrennung Süßwasser. Dann wäre die gesamte Offshore-Energie mal zu was nütze, wenn man die schon nicht direkt über Stromtrassen transportieren kann oder "will".
    Für den H2-Transport wäre daher eine Pipeline von Rostock nach Schwedt hilfreich, insbesondere in der Übergangsphase, in der wir bei den enormen Mengen viel H2 importieren werden müssen, oder soll die Primärenergie dafür etwa aus Kohle oder anderen fossilen Brennstoffen stammen??

  68. 70.

    Tja, und jetzt denken wir mal darüber nach, warum die Raffinerie unter Treuhönderschaft gestellt wird. Tipp: Anders als Total in Leuna haben die Kremlins an russischem Öl festhalten wollen. Shell transferiert lieber andere Raffinerien in eine postfossile Zukunft als die in Brandenburg.

  69. 69.

    Putin steht nicht zur Wahl. Ich bin aber bei Ihnen, dass die Parteien, die sich in Brandenburg immer wieder lautstark für die weitere Nutzung fossiler Energien einsetzen, abgewählt gehören.

  70. 68.

    Ich weiß nicht ob Sie nicht können oder nicht wollen. Für all ihre klugen Ideen brauchen wir zunächst mal Energie. Das betrifft die stabile Versorgung mit Elektroenergie um bestimmte Produkte, von mir aus auch die genannten, herzustellen. Um diesen Prozess zu aktivieren müssen die benötigten Einzelteile transportiert werden und wenn mich nicht alles täuscht, brauchen wir auch dafür Strom und Kraftstoffe und die Grundlagen dafür gilt es zunächst einmal zu sichern.

  71. 67.

    "Der Osten" könnte ja auch Windräder und Solaranlagen und die dazugehörige Technik herstellen. Oder Wärmepumpen, Hydrolyseure und Batterien. Das sind auch hochwertige Industriearbeitsplätze. Es stellt sich nämlich heraus, dass man auch durch andere Dinge als Bergbau Geld verdienen kann, wenn man denn mal anpackt statt zu jammern.

  72. 66.

    Waren Sie es nicht, der hier vor Monaten schon geschrieben hat, dass Leuna unabhängig von Erdöl ist? Und dort schon die erfolgreiche "Umstellung" vollzogen ist? Übrigens, wenn in Schwedt über Drushba Öl aus Danzig und aus Kasachstan zusammen ankommt und dann noch zusätzlich Öl aus Rostock per Pipeline ist es kein Nullnummernspiel mehr. Dann wäre die Weiterleitung nach Leuna gesichert. Der Bund baut schon keine 2.Leitung Rostock/Schwedt, aber bestimmt eine Leitung Rostock/Leuna, woher haben Sie diese "Erkenntnis "?

  73. 65.

    Die Viskosität (innere Reibung, Zähigkeit) von Erdöl ist x-Mal höher, als die von Wasser, der Geschwindigkeitsgradient über dem Querschnitt sehr groß.
    Und sie wollen diese Pampe mit 2,5 m/s durch den „Strohhalm“ pressen?
    Ja klar, dazu sind zwingend weitere Pumpzwischenstationen notwendig, sonst fliegt gleich was auseinander. Aber ohne Viskositätsverringerung meiner Meinung unmöglich. Vielleicht erhitzen die das Zeug? Ich meine das Öl wird bei der Fließgeschwindigkeit und Reibung sowieso warm.

  74. 64.

    Wählt doch endlich die Parteien ab, die uns das einbrocken. Keine Ahnung von Wirtschaft, eine blamable Außenministerin, Krieg, Tod und Verderben. Von ganz unten angefangen. Abgeordnetenhauswahlen in Berlin.

  75. 63.

    Seien Sie sicher, daß es da draußen einige spezialisierte Ingenieure gibt, die sich diese Fragen schon gestellt haben und Antworten gefunden haben.
    Die Pumpen von 1960 werden wohl nicht mehr in Betrieb sein, sie wären jetzt 62 Jahrd alt.

  76. 62.

    Wie gesagt, wenn man den Druck auf der gesamten Leitung durch kaskadierte Pumpen hochhalten kann, kann ich auch mit mehr Fließgeschwindigkeit fahren.
    9 Mio cbm/a macht ca 1.030cbm/h bei Dauerbetrieb. Mit Warrtungspausen und Reserve würde ich auf 1.200 cbm/h auslegen.
    Bei DN400 ergibt das ca. 2,8 m/s das klingt mit ausreichend Energie noch beherrschbar. Bissel leichter als Wasser, Reibungskoeffizient Öl/Stahl würde ich geringer als bei H2O abschätzen also vermutlich weniger spezifische Energie als beim Wassertransport.
    Ich würde aber summierte Pumpenleistung im knapp einstelligen MW-Bereich abschätzen. Kavitation bei Öl?

  77. 61.

    Also Rostock ist zum einem nördlicher und auch etwas westlicher als Dresden Herr Oberlehrer.
    Wo wohnen Sie nochmal? Ymmd :-P

  78. 60.

    Mir ist das schleierhaft, wie man dauerhaft durch die alte ostdeutsche 40 cm Havariepipeline nun 9 Mill. t Rohöl im Jahr ohne Materialermüdung bewegen will.
    Vielleicht wird das PCK zukünftig über Rostock mit Rohöl der Marke Brent beliefert?

  79. 59.

    Welch ein Unsinn. Dann geben Sie mal fein alles westliche wieder ab, wenn se meinen dass sie abgehängt seien.

  80. 58.

    Na mit den Erhaltungssätzen scheinen sie aber auch so ihre Probleme zu haben.

  81. 57.

    Fast richtig; die saudische Raffinerie in Danzig hat den gleichen Hunger wie Plock.
    Also bleiben bestenfalls 8-10 Mill. t für Ostdeutschland. Leuna wird sich 8 Mill. t vertraglich gesichert haben und den Rest über die Schiene bewegen.

  82. 56.

    Ok, das kleine Anfängerseminar organische Chemie war ihnen jetzt wichtig?!
    Und vor allen Dingen ist es ein mächtiger Beitrag zum Thema.

  83. 55.

    Eigentlich haben sie die Versorgung von Rostock nach Leuna ins Spiel gebracht, nicht ich.
    Aber ich kenne ja die schrägen Debatten mit ihnen schon.

  84. 54.

    Haaaahaahaa, ich geh kaputt - verwechseln Sie etwa Wirtschaft mit "Gast"-wirtschaft. Raffinerie und Preise an der Tankstelle - haaaahiihaaa... Ohne Handel? Und Schwedt ist der Mittelpunkt der Erde- Ich glaub es nicht...

  85. 53.

    Wenn man das Beispiel EUGAL mit geplant 20GW Einspeiseleistung nimmt, könnte man damit ca. 15-20% des mittleren derzeitigen deutschen Gasimports ersetzen. Der Bedarf dürfte langfristig etwas steigen aber Lubmin ist ja nicht der einzige geplante Einspeisepunkt im deutschen Netz.
    Es wird sich lohnen, weil uns gar keine andere wirtschaftliche Alternative bleibt außer zurück in die Steinzeit. Eisen und Bronze geht ja nicht ohne Energie.
    Ca. ein Drittel Energiegehalt im Vergleich zum Erdgas bei gleichem Druck ist ja nicht nichts.
    Dafür ist H2 ca. 85% leichter als Erdgas also wird auch weniger Hilfsenergie zum Transport benötigt.

  86. 52.

    Die Chance ist nicht vergeben.
    Es existiert ja bereits eine Alternative die deutlich billiger und parallel betriebsbereit sein wird.
    Wenn man vorhandene Infrastruktur umnutzen kann und es bereits Pläne dafür gibt, ist es weniger sinnvoll mit Steuermitteln zusätzlich aktiv zu werden.
    Wenn die Umnutzung von EUGAL und eigene Elektrolyse dem PCK nicht ausreicht, müssen sie selbst in Leitungen investieren.
    Schließlich bezahlen wir alle über die Netzentgelte schon die Vervierfachung der Kapazität der Stromnetzanbindung oder anders gesagt der Standort Schwedt gewinnt auf Grund seiner Lage ganz nebenbei deutlich höhere Verfügbarkeit von Elektroenergie.

  87. 51.

    War doch zu erwarten..... der Osten wird abgehängt und hat wieder den großen Preis zu zahlen..... genau wie vor 32 Jahren..

  88. 50.

    Ok über elektrische und magnetische Polarisation. Aber schaltbare statische Magnetfelder (über 1 Minute) im Tesla-Bereich über dem Pipelinequerschnitt mit gewisser Längen bedeutet eigentlich schon den Einsatz von Supraleitern, denn die dafür zu treibenden elektrischen Ströme sind enorm.
    Wie auch immer, diese energiehungrige Lösung werden die sicher nicht anstreben.
    Auch eine Verdünnung schmälert ja den Nettodurchsatz. Weil man nun für die gleiche Produktionsmenge aller Endprodukte entsprechend mehr verdünntes Öl benötigt.

  89. 49.

    Der DVGW und seine Mitglieder sind da wohl anderer Ansicht.
    Mal die Suchmaschine mit "Gasnetzgebietstransformationsplan" beauftragen.
    Bei fast 96% der Gasleitungen ist man sich sicher das H2ready bereits gegeben ist. Gibt auch einen Einblick in den Weg zur klimaneutralen oder wenig klimaschädlichen Gaswirtschaft.
    Ein Wort das nur die deutsche Sprache hervorbringen kann.

  90. 48.

    Hab' nix anderes erwartet.
    Die Grünen haben schon immer jede Menge Arbeitsplätze und Konjunktur ... versprochen. Von der ganzen Solarindustrie und auch den Windkraftherstellern ist aktuell nicht viel übrig.
    Nachwachsende Rohstoffe sind nun auch schon wieder Teufelszeug - demnächst wird man entdecken, daß Wasserdampf das Klimagas schlechthin ist.
    In Schwedt wird nicht mehr viel kommen - außer Hinhaltetaktik und Versprechungen.

  91. 47.

    Die Pipeline von Rostock nach Schwedt gehört der PCK, Leuna ist da außen vor. Genauso ist PCK bei der Danzig- Pipeline außen vor und sind abhängig ob es Kapazitäten gibt.

  92. 46.

    PCK ist eine Konsortialraffinerie und verfügt nicht über eigenes Geld. Den Daumen heben oder senken die Eigner bzw. das BMWK.

  93. 45.

    Ich habe noch nie jemanden Kohlenwasserstoffe als gebundenes H2 bezeichnen "gelesen", schon allein, weil es nichtmal H-H Bindungen in Kohlenwasserstoffen gibt...8 Klasse Chemie, ok in BB vielleicht 9te...

  94. 44.

    Na ihre Ideen muss man mal verstehen.

    Wenn die PCK die 6,8 Mio t im Jahr der Rostock Schwedt Leitung auslasten, wie soll dann nach Leuna was weitergeschickt werden?

    Rostock kann man nicht ausbauen? Ich dachte im Osten steht man auf fossile Investitionen?

    Und ja die Polen müssen da mit ins Boot geholt werden.

    36 Mio t kann Danzig umschlagen, etwa 10 Mio t braucht die Raffinerie in Danzig direkt, bleiben 26 Mio t bei 30 Mio t Pipelinekapa nach Plock. Also von den 26 Mio t braucht die Raffinerie in Plock 14 Mio t. Bleiben 12 Mio t, die entweder Leuna auf fast 100 %(eh unrealistisch) laufen lassen oder eher 80-90% und dafür PCK 10-20% Pipelineauslastung von Danzig lassen. Zusammen mit der 50% Steigerung von Rostock ist man bei realistischen 80-90% Auslastung welche normal für chemische Anlagen ist. 100 % denken nur Id*****.

  95. 43.

    Viskosität ist sicher ein Weg. Vielleicht auch ein paar andere Tricks.
    Ich würde bei der begrenzten Restlebensdauer der Leitung versuchen die Hydraulik zu optimieren, in dem ich ein paar Pumpstationen mehr dazwischen baue und somit den Druckverlust entlang der Leitung häufiger ausgleiche somit kann der Druck über das gesamte System am zulässigen Limit des Materials gehalten werden. Kostet etwas mehr Strom, könnte aber für die Restzeit günstiger als eine neue Leitung sein und man kann die Pumpen optimal an den einzelnen Abschnitten und ihren Besonderheiten auslegen. Man muss ja einmal über ein paar Hügel, irgendwann fließt das Öl ja alleine den Berg nach Schwedt hinunter. Wenn die Pumpen noch von 1960 sind geht da evtl. inzwischen auch mehr durch bessere Maschinen und Antriebstechnik.
    Ein paar Armaturen modernisieren bringt auch oft noch ein paar %te.
    Wir werden es irgendwann vielleicht erfahren.

  96. 42.

    Ok über elektrische und magnetische Polarisation. Aber schaltbare statische Magnetfelder (über 1 Minute) im Tesla-Bereich über dem Pipelinequerschnitt mit gewisser Längen, also großes Hohlvolumen, bedeutet eigentlich schon den Einsatz von Supraleitern, denn die dafür zu treibenden elektrischen Ströme sind enorm.
    Wie auch immer, diese energiehungrige Lösung werden die sicher nicht anstreben.
    Eine Verdünnung mit Chemikalien schmälert ja den Nettodurchsatz. Weil man nun für die gleiche Produktionsmenge aller Endprodukte entsprechend mehr verdünntes Öl benötigt.

  97. 40.

    Sehen Sie, und ich weiß, dass Sie von Physik und Technik null Ahnung haben.
    Und falls Sie nicht verstehen wie mein Satz gemeint ist, ist das auch nicht schlimm, Rechtsgrundlagen für die Enteignung von Gazprom/Rosneft als russischen Staatskonzerne hat man wohl langsam genügend. Mag Jahre dauern bis das im einzelnen durchgefochten hat, ist aber wichtig ist diese Geld/Sachwerte für Entschädigungen jetzt zu sichern.

  98. 39.

    Hatte Herr Habeck nicht versprochen die Produktion sollte nicht weniger werden. Da zur Zeit nur eine Auslastung von etwa 55 Prozent vorhanden sind merkt man es jetzt an der Tankstelle mit den hohen Diesel und Benzinpreise.

  99. 38.

    Nachtrag. Der Transport von Wasserstoff in gasförmiger Form könnte bestehende Pipelines in der Tat nutzen. Allerdings wird erforscht, ob sich das wegen der geringen Energiedichte von gasförmigem Wasserstoff überhaupt lohnt.

  100. 37.

    Dann sollten Sie Ihre Physikkenntnisse mal auffrischen.

    Was genau soll an z.B. grünem Wasserstoff nicht machbar sein?

    Fakt ist: Wenn wir nicht umsteuern, sollten wir besser keine Kinder mehr zeugen. Das Klima und damit praktisch alle Ökosysteme werden sich massivst verändern und zwar deutlich stärker als in der Geschichte der Menschheit jemals zuvor.

  101. 36.

    Der Osten braucht so etwas nicht. Nur Windräder, Solarparks, Wölfe und möglichst keine hochwertigen Industriearbeitsplätze.

  102. 35.

    Das wird der grüne Zeitgeist nicht machen, weil dann klar ist, daß die grüne Stromwende außerhalb der physikalischen Machbarkeit stattfindet.

  103. 34.

    Ich habe schon immer an Ihrem Rechtsverständnis gezweifelt. Jetzt weiß ich, daß es schlichtweg nicht vorhanden ist.

  104. 33.

    "Dank einer speziellen Beimischung für eine höhere Fließgeschwindigkeit" Es muß die Viskosität runter. Wird vielleicht einfach fertiger Diesel oder Benzinfraktionen beigemischt und später im Destillat wieder eingesammelt? Alles andere würde doch zusätzlichen technologischen Aufwand bedeuten bei der nowendigen Abtrennung.
    Ansonsten vielleicht das (ist aber keine Beimischung):
    https://www.weltderphysik.de/gebiet/technik/nachrichten/2006/wie-rohoel-schneller-durch-roehren-fliesst/

  105. 32.

    Welche Rolle Gazprom dabei im Hintergrund als Anteilseigner irgendeiner der Anteilseigner spielt, erschließt sich mir nicht.
    Der Besitzer und Betreiber (Gascade) scheint sich diesbezüglich wenig von Ihren Befürchtungen beeindrucken zu lassen und plant ausdrücklich mit Link nach Schwedt und Umnutzung von EUGAL, schon ab 2025.
    https://www.flow-hydrogen.com

  106. 31.

    Dann haben die die was von Gas verstehen offensichtlich nicht bei Ihnen angefragt.
    https://h2vorort.de
    Der DVGW ist mit seinen Mitgliedern schon lange an dem Thema dran und sieht das recht entspannt, gerade hier im Osten des Landes wo das Gasnetz noch recht neu ist, ist man schon nahezu 100% H2ready.

  107. 29.

    Durch die gleiche Leitung die Schwedt versorgt....ein Nullsummenspiel....

  108. 28.

    Wenn es geht Leuna über Rostock zu versorgen, warum macht es dann keinen Sinn?

    Ich kenne nur eine Produktleitung von Leuna nach Rostock, über eine Umkehrmöglichkeit und Umrüstung auf Erdöl ist mir nichts bekannt. Ihnen?

  109. 27.

    Bei Erdgaspipelines ist eine Umstellung auf Wasserstoff mit überschaubarem Aufwand grundsätzlich möglich und typischerweise deutlich günstiger zu haben als ein Neubau. Zu beachten sind die Dichtigkeit vor allem der Armaturen und Verdichterstationen. Pipelinestahl ist zudem relativ unempfindlich gegenüber Wasserstoffversprödung, sofern die Betriebsbedingungen dem eh nicht schon entgegen wirken. Problematischer sind die Endgeräte., die heute oft nur für eine Wasserstoffbeimischung ausgelegt sind. Vielleicht kann man da mit Sekundenkleber etwas befestigen. ;-)

  110. 26.

    Leuna hat indirekt über Schwedt einen Rohölanschluss nach Rostock. Siehe Mineralölverbundleitung GmbH.

  111. 25.

    Wird das Öl - woher auch immer - dann per Tankwagen über die Straßen transportiert?

  112. 24.

    Jedenfalls nicht ohne "Ertüchtigung". Außerdem bedeutet der leichtere Transport, aufgrund geringerer Anforderungen an das Behältermaterial, über gebundenem H2 mehr Energie. Mit jedem Transformationsschritt sinkt der Wirkungsgrad weiter. Heißt man benötigt immer mehr primäre saubere Energiesklaven für den zukünftigen Energieträger H2.
    Ich hoffe irgendjemand denkt das alles mal zusammen. Sonst erleben wir den grünen eingeschwungen Zustand in einer Wüste.

  113. 22.

    Erstens ist von einer Erhöhung der Leitungskapazität von 50 % die Rede. Damit würde die Kapazität gerade für eine unabhängige Auslastung des PCK reichen, wenn die Ports und Tanks in Rostock überhaupt diese Leitungskapazität auslasten können.
    Und zweitens könnte Leuna jetzt schon über Rostock versorgt werden, was aber keinen Sinn macht.

  114. 21.

    Da verraten Sie mir nichts neues ;-)

    Man kann eine Öl-Pipeline, wie auch eine Erdgas-Pipeline auf den Transport von H2 umrüsten, bei bisheriger Gasnutzung einfacher als bei Öl, aber beides geht und ist so auch vorgesehen.
    Die bisher geplante Pipeline aus Rostock zum PCK sollte später nach dem fossilen Zeitalter eben auf H2 umgerüstet werden. Schade, dass man diese Chance nun vergibt.

  115. 20.

    Wasserstoff, ob nun grün oder nicht, kann nicht mit Pipelines für Öl oder Gas transportiert werden. Selbst wenn Wasserstoff irgendwann eine wirtschaftliche Alternative darstellen würde, was bisher ungeklärt ist, müsste man für den Transport von Wasserstoff eine neue eigene Infrastruktur aufbauen. Öl- und Gas-Pipelines sind dafür ungeeignet. Und Dual Use Pipelines, die beides transportieren, gibt es nicht und wird es auch nicht geben, da so etwas astronomische Kosten verursacht.

  116. 19.

    Sie haben offensichtlich nicht alles gelesen. Aber nochmals, es geht um den Erhalt des PCK und da gibt es viele Wackelkandidaten, aber Herr Kellner ist ja DER Fachmann.

  117. 18.

    Wer hatte es versprochen?
    Die GRÜNEN,

  118. 17.

    Sie verwechseln da etwas; Die PCK hätte gerne eine neue Pipeline, die Politik hatte aber nur Ertüchtigung/Ausbau der vorhandenen Pipeline zugesagt - s. z.B.
    https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/wirtschaft/2022/11/pck-weitere-pipeline-rostock-wasserstoff-produktion.html
    und
    https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2022/09/brandenburg-pipeline-rostock-schwedt-ausbau-400-mio-bundeskanzler-scholz.html

  119. 16.

    Nachdem Gazprom in Russland Wintershall praktisch enteignet hat dürfte das ja kein Problem mehr werden.

  120. 15.

    Also Öl und Erdgas/H2 sind bei Pipelines komplett unterschiedliche Sachen.

    Die Frage wäre ob man die Öl Pipeline auch auf andere Flüssigkeiten wie Methanol oder Ammoniak auslegen könnte.

  121. 14.

    Die Tschechen wollten immer eine "Vernetzung" wie Sie ansprechen, da die sonst 100% von Druschba Süd abhängig sind.

    Von Litvinov gibt es eine Chemikalienpipeline nach Leuna. Dort entlang wollten die Tschechien schon vor 15 Jahren sich an Druschba NORD anschließen (was jetzt auch nichts mehr bringen würde). Es ging hauptsächlich um Havarien, heute könnte man die Leitung gleich bis Rostock ziehen UND gleichzeitig sich auch bei Ingolstadt an die Pipeline im südlichen Deutschland anschließen.

  122. 13.

    Die Frage wäre, ob die Pipelines auch für andere Flüssigkeiten ausgelegt werden könnten.

    Bekommt vielleicht insgeheim Leuna eine Rohölpipeline nach Rostock? Dann hätte man ein Dreieck und dadurch eine bessere Ausfallsicherheit

  123. 12.

    Erst hat die Politik wortreich den Neubau einer Pipeline verkündet und nun der Rückzug. Polen ist beim Öl ein Wackelkandidat. Wenn es nicht nach deren Pfeife geht, drehen sie den Hahn zu und bei Kasachstan haben wir nur Absichtserklärungen. So wird Politik gemacht und das PCK an die Wand gefahren.

  124. 11.

    Bis zur Enteignung von Gazprom sind die von Ihnen erwähnten Pipelines leider nicht nutzbar.

  125. 10.

    Sie wissen aber schon, dass diese neuen Pipelines, die heute gebaut werden sollen um noch mit Öl oder Erdgas befeuert zu werden, zukünftig grünen Wasserstoff und ähnliches transportieren können?
    Oder was denken Sie, wie eine wasserstoffbasierte Industrie zukünftig an ihren Energieträger kommt? beamen? ;-)

  126. 9.

    Michael Kellner, grüner Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium und aus der Uckermark stammend, gesagt: „Mit Hochdruck arbeiten wir an der Ertüchtigung der Pipeline von Rostock nach Schwedt.“
    S. Nordkurier v. 06.07.2022

  127. 8.

    Den, in dem zu lesen ist: "Wir bedauern diese Entscheidung, da der Bau einer neuen Pipeline aus unserer Sicht energiestrategisch eine sinnvolle und nachhaltige Investition für eine gesicherte Versorgung von gesamt Ostdeutschland und eine erfolgreiche Transformation gewesen wäre."

  128. 6.

    Es zeigt sich immer mehr was die öffentlichen Zusagen von Herrn Habeck wert sind.

  129. 5.

    Nicht weit weg von Schwedt liegen mind. 2 quasi nagelneue Gasleitungen in der Erde, die ohne Nord Stream bedeutungsarm sind.
    Da Lubmin auf LNG mit späterer H2 Option umgerüstet wird, wäre es evtl. denkbar und einfacher eine der Gasleitungen mit H2 zu betreiben.

  130. 4.

    Hallo, 
    kann man nicht die Raffinerien mit Pipelines untereinander vernetzen, indem man die Raffinerien jeweils mit einer Pipeline von Rotterdam, Hamburg oder Ingolstadt verbindet bzw. von Litvinov oder Kralupy, die ebenfalls über eine Pipeline zusätzlich noch mit einer Pipeline Ingolstadt verbunden sind, nochmit einer Pipeline mit Leuna bzw, Schwedt verbinden. Dazu müßten auch die notwendigen Genehmigungsverfahren entbürokratisiert und beschleunigt werden...

  131. 3.

    Was heißt "Ertüchtigung"? Um die Durchflussmenge zu steigern muss ja eigentlich der Pipeline-Querschitt erhöht oder der Druck gesteigert werden. Wobei zweiteres seine Grenzen in der Materialbelastbarkeit und Viskosität des Rohöls hat.
    Aus dem Bauch heraus muss doch der Bau einer zweiten Pipeline günstiger sein, als die "Ertüchtigung" dieser bereits sehr alten DDR-Pipeline. Oder wo liegt mein Denkfehler? Es geht ja auch um die zukünftige Versorgung mit H2.

    Solange wir in Schwedt keine kontinuierliche Belieferung mit zugesicherten und für Schwedt planbaren Mengen aus Plock über Drushba erhalten, würde ich im Artikel weder Polen und erst recht nicht Kasachstan erwähnen.

  132. 2.

    Neue Pipelines zu bauen wenn wir Verbrenner loswerden wollen wäre ja auch rausgeschmissenes Geld. Ein Glück wird das jetzt wohl verhindert.

  133. 1.

    Das klingt nach einem deutlich erlahmten Ehrgeiz seitens der PCK, die Raffinerie fit für die Zukunft zu machen.

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