Die Baustelle der Tesla-Fabrik in Brandenburg am 29.11.2020 (Bild: imago images/Christian Thiel)
Video: Brandenburg Aktuell | 08.12.2020 | Michel Nowak | Bild: imago images/Christian Thiel

Geplante Autofabrik - Gericht stoppt neue Rodungen durch Tesla in Grünheide

Tesla muss die Rodung des nächsten Kiefernwaldes für seine Fabrik bei Grünheide erst einmal einstellen. Das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) verhängte einen vorläufigen Fäll-Stopp. Naturschutzverbände hatten juristische Schritte ergriffen.

Der US-Autobauer Tesla darf vorerst nicht wie geplant weitere 83 Hektar Wald auf seinem Werksgrundstück bei Grünheide (Oder-Spree) roden. Das hat das Verwaltungsgericht in Frankfurt (Oder) am Montagabend im Eilverfahren entschieden. Es handelt sich um einen vorläufigen Abholzungs-Stopp, wie das Gericht mitteilte. Eine endgültige Entscheidung hat das Verwaltungsgericht noch nicht gefällt.

Gericht: Vollendete Tatsachen wären schnell geschaffen

Zunächst hatte der "Tagesspiegel" berichtet, dass das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) einem entsprechenden Eilantrag der Brandenburger Landesverbände des Nabu und der Grünen Liga stattgegeben habe. Demnach begründete das Gericht seine Entscheidung nach einer Klage des Naturschutzbunds Brandenburg und der Grünen Liga damit, dass davon auszugehen sei, dass die Rodung der 82,9 Hektar Waldfläche nur wenige Tage in Anspruch nehmen werde. Mit dem Beschluss werde sichergestellt, dass keine vollendeten Tatsachen geschaffen würden.

Das Landesumweltamt hatte die Erlaubnis für die Rodungsarbeiten in der vergangenen Woche erteilt. Der amerikanische Autohersteller Tesla darf damit zusätzlich 82,8 Hektar Waldfläche auf dem geplanten Betriebsgelände in Grünheide roden. Die Umweltverbände hatten umgehend angekündigt, dagegen juristisch vorzugehen. Sie verweisen darauf, dass das geplante Elektroauto-Werk noch nicht abschließend genehmigt sei.

Rodungsstopp schon im Februar

Auf der gerodeten Fläche sollten Container für die Bauarbeiter eingerichtet werden und Wasserleitungen gelegt werden. Im Februar gab es schon einen ähnliche Situation: Nach einem Eilantrag von Umweltverbänden die Rodung zunächst unterbrochen. Nach ein paar Tagen hatte das Gericht den Eilantrag damals abgelehnt.

"Naturschutzfachlich völliger Blödsinn"

"Es ist auf jeden Fall erstmal eine Zwischenetappe, die uns freut, weil das Gericht gesagt hat: Das ist ein Antrag, der ernst zu nehmen und zu prüfen ist", sagte Nabu-Landesgeschäftsführerin Christiane Schröder der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag.

Schröder hat eine klare Position: "In den vorliegenden Fall in der vorzeitigen Zulassung, hat das Landesumweltamt aus unserer Sicht ziemlich blauäugig entschieden. Hier sieht man drei Tage keine Tiere mehr, also sind hier keine Tiere. Was naturschutzfachlich völliger Blödsinn ist." Auf dem Gelände befinden sich Tiere, die sich zum Winter in unterirdische Quartiere zurückziehen, wo sie von der Witterung zum Beispiel in Mäusegängen und im Wurzelwerk von Bäumen geschützt sind. "Man kriegt die da nicht rausgesammelt", sagt Schröder, "aber man kriegt die getötet, wenn man die Wurzeln rauszieht und man mit großen Maschinen rüberfährt."

Stohn: Keine Ausnahmen für Tesla

Die Fraktionen im Brandenburger Landtag bewerteten am Dienstag den Rodungsstopp an der Tesla-Baustelle unterschiedlich. SPD-Fraktionschef Erik Stohn sagte, er erwarte eine Verzögerung bei den Bauarbeiten. Für Tesla würden aber diesselben Regeln gelten wie für alle anderen auch. Auch Benjamin Raschke, Fraktionsvorsitzender der Grünen, sagte, es sei gut, dass die Verbände ein Klagerecht hätten; am Ende sei wichtig, dass die Umweltauflagen erfüllt seien. Ähnlich äußerte sich Sebastian Walter, Co-Fraktionsvorsitzender der Linken im Brandenburger Landtag. CDU-Fraktionschef Jan Redmann betonte, das Verwaltungsgericht habe noch keine endgültige Entscheidung gefällt.

Gericht entscheidet über Verlauf

Das Gericht wartete am Dienstagnachmittag auf Stellungnahmen des Landesumweltamtes, wie der rbb auf Anfrage erfuhr. Nach Prüfung der Argumentation der Umweltverbände sollchen weitere Entscheidungen getroffen werden.

 

Die Kommentarfunktion wurde am 08.12.2020 um 17:45 Uhr geschlossen

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74 Kommentare

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  1. 74.

    Jedes andere Bundesland hätte den roten Teppich ausgezogen. Und der strukturschwache Osten bekommt ein Lichtblick. Jammern, wenn die Leute keine Arbeitsplätze, Hartz IV bekommen. Wie bekloppt sind manche Leute in unserem Land. Zukunft so zu verbauen. Armes und vor allem zukunftfeindliches Deutschland.

  2. 73.

    Mit Raubbau an der Natur und den Bau von Teslaschlorren kann niemand Klimaschutz betreiben. Wie wäre es mit Gewächshäusern für BIO-Frühgemüse ? Autowerke baut man heute in Wüstenland oder Ödland. S. die US-Ausführung im Muskenland.

  3. 72.

    Der Wald war bis zur Ausweisung als Industriegebiet für BMW Teil des Landschaftsschutzgebietes. BMW hatte gute Gründe dort nicht zu bauen. Nachdem BMW (vor zwanzig Jahren)abgesagt hatte versprach die damalige Bürgermeisterin das Gebiet wieder in das LSG einzugliedern. An dieser Stelle kommen Hr A. N. 's Argumente ins Spiel. Jedoch Bis zur diesjährigen rodung ist dort nichts mehr passiert. Der Wald konnte sich entwickeln bzw dessen Fauna. Dazu zählt für mich auch der Boden. Mittlerweile ist es Trinkwasserschutzgebiet. Einige Grundwasserleiter befinden sich nur wenige cm unter der Oberfläche. Das nahe angrenzende Naturschutzgebiet lebt auch von den umliegenden Wäldern und vom Wasser. Egal was für Bäume es sind. Schließlich sind dort auch große Vogelarten heimisch. Was auf jeden Fall hätte durchgeführt werden müssen ist eine reelle UVP. Sowie ein Raumordnungsverfahren...

  4. 71.

    Wer Baurecht dort in Grünheide für diese USA-Firma durchsetzen konnte, der hätte absolut keine Schwierigkeiten den BER einfach nicht zu bauen und den alten SFX abzureißen. Baurecht erteilt leider nicht der liebe Gott. Es sind nur sterbliche Menschen. Nun halten sie lieber mal die Finger still und grübeln über Abrisse in Berlin nach. Oder gehen sie auf Streife um brennende Autos zu verhindern. Was ist nur aus Berlin geworden ?

  5. 70.

    Eine Parade für die deutsche Wirtschaftsfreundlichkeit...
    Minderwertiger Kiefernforst würde in jedem Falle durch höherwertigen ersetzt, doch hier spielt der Mehrwert für Flora und Faune keine Rolle. Hauptsache diese klagegeile Selbstdarsteller haben ihre Show...

  6. 69.

    Aufregung, Vorfreude oder Unmutsbekundungen sind sämtlich verfrüht: Über den Eilantrag der Antragsteller wurde bislang keineswegs entschieden. Aus der Presseerklärung des Gerichts: "Durch das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) wurde eine Zwischenverfügung erlassen, mit der vorläufig ein Rodungsstopp verhängt wurde. Sinn der Zwischenverfügung ist es, eine Prüfung in der Sache zu ermöglichen und den Antrag im Hinblick auf den schnellen Fortgang der Rodungsarbeiten nicht ins Leere laufen zu lassen. Eine Entscheidung in der Sache ist bisher noch nicht ergangen."

  7. 68.

    Und Schwaben dürfen gerne unterm Spätzleäquator ihre Kehrwoch´ ausleben. Es reicht, dass Ihr hier den Leuten ihren Raum nehmt.
    Kauft in Zuffenhausen und in Stuttgart - und kommt nie her - hier könntet Ihr noch lernen was es heißt zu leben UND zu arbeiten.

  8. 67.

    "...Seit wann waren/sind die bereits gerodeten/zur Rodung geplanten Flächen eigentlich Wald? Auf Google-Maps sieht das Gebiet nicht wie eine homogene Fläche aus, sondern eher wie unterschiedlich aufgeforstete Stücke. "
    Sie sagen es, die Bäume sind unterschiedlichen Alters. Hier wird seit fast 30 Jahren Waldumbau durch Unterpflanzung betrieben.
    Besonders auffällig sind die drei mehrere Hektar großen Eichenhaine innerhalb des angeblichen Industriegebietes.
    Nicht umsonst liegt das Gebiet inmitten des LSG "Müggelspree-Löcknitzer Wald- und Seengebiet".
    Bis auf ein kleines Gebäude und einer FLAK im 2.Weltkrieg ist das gesamte Gebiet seit dem Ende der letzten Eiszeit bewaldet. Vor ca. 200Jahren begann man auch hier das Gebiet forstwirtschaftlich zu nutzen.
    Auch ein Forst ist im gewissen Sinne ein Wald, dann halt ein Nutzwald, aus dem Teilgebiete für die Holzgewinnung gerodet und wieder AUFGEFORSTET werden.



  9. 66.

    so ein Quatsch. Fast90 % der Wälder bestehen aus Forstwirtschaftsflächen. Die können alle weg ?
    Was in Grünheide passiert ist ein von den Mächtigen organisiertes Waldsterben. Tesla, Umspannwerke, Wasserwerke, Windpark Hangelsberg und örtlich geplante Rodungen für Einfamilienhäuser ( in Hangelsberg fast 20 ha guter Wald) sind eine Naturvernichtung ohne Beispiel.
    Allerdings ist mit Tesla soviel passiert, dass ein Scheitern eine noch größere Katastrophe wäre.

  10. 65.

    Wer das alles nur durch Google "kennt", der sollte lieber schon längst entlang der Löcknitz gepaddelt sein oder mit dem Rad bis Klein-Wall zum angeln. Geschwungen verlief die ALTE POSTSTRASSE durch das noch gesunde Naturgebiet, das auch Fontane kannte. Grünheide beginnt mit Ortsteil Fangschleuse und Grünheide ist heute groß; alles schöne Fleckchen zum leben. Eine Seenkette und die Löcknitz mit dem Löcknitztal einmalig und schön. Absolut zu schade um gerede dort ein US-Autobaubetrieb und nun noch Akkus zu fertigen; noch mehr Kahlschlag im Wasserschutzgebiet. Es wird eine Nachfolgegeneration geben, die das alles mal beurteilt.

  11. 64.

    Wenn Sie sich in den letzten dreizehn Monaten für den demokratisch verabschiedeten Bebauungsplan interessiert hätten, wüssten Sie, warum dieses Industriegebiet ausgewählt worden ist und nicht irgendeine Branche, die Sie nicht benennen wollen. Ihr wiederkehrender Hinweis auf den Flughafen Schönefeld belegt dabei nur wieder Ihre Ahnungslosigkeit in Bezug auf das Baurecht.

    "Basta" hilft vor Gericht nicht weiter und auch nicht jemanden nach einer Flasche Fernsehbier schicken.

  12. 63.

    An alle Naturschützer und Auskenner: Seit wann waren/sind die bereits gerodeten/zur Rodung geplanten Flächen eigentlich Wald? Auf Google-Maps sieht das Gebiet nicht wie eine homogene Fläche aus, sondern eher wie unterschiedlich aufgeforstete Stücke. Und Gebäude gab es offensichtlich auch vor mehr als 30 Jahren dort schon.
    https://www.rbb24.de/wirtschaft/thema/tesla/beitraege/tesla-stasi-gelaende-gruenheide-historie-ddr-heimatverein.html
    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13507390.html
    Warum ist nun genau dieser Wald so wertvoll?
    (Eine Diskussion über den Sinn von E-Autos und den Wasserbrauch kann ich nachvollziehen, über den unbedingten Erhalt von Nutzwald an genau dieser Stelle jedoch nicht.)

  13. 62.

    Der A. Neumann nennt das aber alles INDUSTRIEGEBIET. Wozu die Milliarden für den BER ? Da wäre Tesla richtig.

  14. 61.

    So ist eine Gesamtbetrachtung der Ökologie und Wirtschaftlichkeit nicht zu beurteilen. Ob es gelingt, die Erderwärmung durch den Menschen um höchstens 0,5 grad zu verlangsamen, wird ja nicht in Grünheide, sondern in Indien entschieden. Profis zeigen einen hier, wie man den Politikern ein Zugeständnis nach dem anderen abringt und noch gleich zukünftig eine Milliarde € nach der anderen "hinterherwerfen" muss. Wer 30 Jahre lang einfältig Fördermilliarden "versenkt", sendet ein Signal: ja da ist noch mehr zu holen. Wetten das E.Musk die Politiker hier vorführt? Wetten das eine Milliardenschwere Wasserleitung und noch vieles andere gebaut werden muss, vom Steuerzahler natürlich. Und die Politikerbegründung dann: man hätte für die Menschen in Erkner sowieso "etwas tun müssen". Etwas schaffen ist immer besser als nichts machen - aber so? Ohne Wirtschaftlichkeitsbetrachtung unter Berücksichtigung der Ökologie? Ein Paradebeispiel wie man mit Politikern und deren Verwaltungen "umgehen muss".

  15. 60.

    Monokultur oder nicht ist manchmal gar nicht so sehr die Frage bezüglich der Schutzwürdigkeit - viel eher, wie nährstoffreich oder andersrum zugedüngt Wälder sind. Eine Monokultur auf nährstoffarmem Untergrund, z.B. mit bodenbewohnenden Becherflechten oder Flachbärlapp ist viel wertvoller als eine Mischkultur, die nur noch für Brenn-Nessel & co. gut ist. Falls es sich um nährstoffarme Forste handelt, sind sie schützenswert und dann nicht zu opfern, auch nicht für Herrn Musk (über dessen Größenwahn ich hier kein weiteres Fass aufmache)

  16. 59.

    Ohne diese "Monokulturwälder" hätten unendlich viele Häuser keinen Fußboden und keinen Dachstuhl. Dort will der Musk noch diese weltgrößte Akkufabrik hinstellen und das im Trinkwasserschutzgebiet. Diese Fabrik gehört auf eine alte versiffte Industriebrache. Basta hätte Gerd gesagt.

  17. 58.

    Das Trinkwasserschutzgebiet? Das Naturschutzgebiet LÖCKNITZTAL? Das Trinkwasser?

  18. 57.

    ja genau. Hier noch ein QUadratkilometerchen, und da noch ein QUadratkilometerchen. Dort noch eine Autobahn durch den Wald. Und in Hinterlochingen wird eine Fabrik in ein Wasserschutzgebiet gestellt, weil die Gemeinde sich die Gewerbesteuer nicht entgehen lassen will.

    Genau deswegen ist Deutschland jetzt so zubetoniert, und unsere Kühlergrills müssen wir inzwischen auch nur noch einmal im Jahr reinigen.

  19. 56.

    Bitte bitte keine Arbeitsplätz nach Berlin und Brandenburg. Das erhöht sinnlos den Druck auf die Bevölkerung zu arbeiten.
    Als nächstes gibt es Proteste gegen das Pflücken der Erdbeeren von den Pflanzen.
    DAS IST EIN NUTZWALD und dazu noch eine Monokultur, was wollt ihr da denn SCHÜTZEN

  20. 55.

    Es geht hier nicht mal um einen Quadratkilometer Wald. Das ist doch Verhältnis Peanuts.

  21. 54.

    Wälder sollten man aufjedenfall schützen, ob solche Monokulturwälder darunter fallen, bleibt offen.

  22. 53.

    Deutschland ist ein Rechtsstaat. Hier wird nicht, wie Sie es gerne hätten, aus der Abneigung gegen batterieelektrische Autos heraus entschieden, sondern, wie dieser Artikel auch aufzeigt, nach Recht und Gesetz. Es steht Ihnen aber frei, eine Initiative zu starten, das Baurecht und die Naturschutzgesetzgebung etc. zu ändern.

  23. 52.

    André, na das wird spaßig, es wird auf eigenes Risiko gebaut, jeder kann umpflügen, Roden, platt machen, wie er möchte, Ersatzpflanzungen versprechen, die nicht kontrollierbar sind.... Musk reibt sich jetzt schon die Hände wegen der weitsichtig denkenden Politiker...

  24. 50.

    Jemand verstirbt 2010, weil aktuell der E.-Auto-Absatz boomt.
    Ein riesiges Loch wurde gegraben, weil aktuell der E-Auto Absatz boomt.
    Der Strommix von 2008 belegt, das E-Autos heute merh CO2-Prozieren.
    ...
    https://www.swr.de/swr2/film-und-serie/umweltsuender-e-auto-unnoetig-verteufelt-100.html

  25. 49.

    @ Viktor

    "aber auch hier wird kontinuierlich CO2 aufgenommen"

    Wie stellst du dir das mit der kontinuierlichen Aufnahme vor? Wo landet das C02?

    Ein ausgewachsener Wald produziert KEINEN Sauerstoff. Er stellt einen eigenen vollwertigen Kreislauf dar.
    Damit will ich nicht sagen, dass Wälder nichts nützen. In erster Linie durch den Erhalt von Artenvielfalt(vielleicht weniger bei dieser Monokultur).
    Aber der Effekt durch C02-Speicherung ist gleichzusetzen mit einer Menge an Erdöl, die in sehr kurzer Zeit aus der Erde gepumpt wird.

  26. 48.

    Die Rodung des Dannröder Forstes (A49) ist abgeschlossen. Die Aktivisten können also sofort weiter ziehen.

  27. 47.

    Ich bin in Grünheide aufgewachsen. Es gibt dort keine Fichtenwälder, weil es viel zu trocken ist. Die Diskussion sollte also eher um Wasser als um angeblich wertvollen Wald gehen. Dort wachsen, ausser dicht an den Gewässern praktisch nur Kiefern, die plantagenmässig aufgeforstet wurden.

  28. 46.

    Die Rodungen wurden gestoppt, damit keine vollendeten Tatsachen geschaffen werden können, bevor das Gericht genügend Zeit hatte, zu prüfen, ob ausreichende Maßnahmen zum Schutz der Tiere ergriffen worden sind.

  29. 45.

    A. Neumann, was soll die Hinterlegung von Geld? Ausgewachsene Bäume, sind der Pfand.....
    Das Geld wird so verrechnet, dass noch ein Plus rauskommt und nur beim Steuerzahler verrechnet wird....

  30. 44.

    Die Kiefern sind Großteils hiebreif und speichern zunehmend weniger CO2 neu als in jüngeren Jahren. Fürdie Grundwasserneubildung gibt es fast keine schlechteren einheimischen Baum als diese Kiefern, so dass durch das vorgeschriebene Versickern des unbelasteten Oberflächenwasser in das Erdreich der Grundwasserspiegel sich heben könnte. Extrem viel Wasser verbrauchen im Vergleich zum Rest des Landes vor allem die privaten Anschließer. Die Zahl der geschützten Arten ist überschaubar, weswegen so mancher welche hat erfinden müssen.

    Es wäre schön, wenn die Menschen auf den PKW verzichten könnten oder wenigstens wollten. Bei vielen ist das aber nicht gegeben, egal ob Tram88 oder der Invalidenstraßenaktivist.

    Solche Monokulturen sind Gift für die Natur, die sich gerade vehement dagegen wehrt - s. der aktuelle Waldschadensbericht des Landes Berlin oder die Waldbrände, die 2018 und 2019 ein Vielfaches an Nutzforst vernichtet hatte als hier für Tesla umgewandelt wird.

  31. 43.

    Was ist an dem Bau illegal? Die bisherigen Maßnahmen sind alle legal genehmigt. Lediglich diese lang angekündigte Rodung wurde gestoppt, um keine vollendeten Tatsachen zu schaffen. Illegal wäre es, wenn man hier Kiefern neu anpflanzen würde wie bekanntlich auch Mischwälder neu geschaffen werden. Der Oberboden wird auch nciht verworfen, sondern andern verwendet. Wie naturfern Sie sind, beweisen Sie immer wieder mit der angeblichen Wertigkeit dieser Kiefern für das Klima, die ihren Wachstusmzenith überschritten haben. Stöber Sie mal in den forstwirtschaftlichen Links aus den alten Grundsatzdiskussionen.

  32. 42.

    Ich habe von Anfang an nicht verstanden, warum Musk, der sonst ja genial ist, so doof war, in Deutschland ein Werk auch nur in Erwaegung zu ziehen. Und dann auch noch so ein riesiges. Es war doch klar, dass der deutsche Regelungs-, Klage- und Umweltschutz-Wahn ihm frueher oder spaeter so viele Steine in den Weg legen wuerde, dass das ganze wahrscheinlich ein Milliarden-Grab wird. Naja, er "kann" zwar Technologie, aber wahrscheinlich keine Politik ;) Trotzdem einer der wichtigsten Menschen der Weltgeschichte :)

  33. 41.

    Elektroautos können mit Strom aus Kohlekraftwerken geladen werden. Aber eben auch aus regenerativem Strom. Benzin verbrennen auf jeden Fall Kohelwasserstoffe und das mit schlechtem Wirkungsgrad und in den Städten. Und selbst ein Kohlekraftwerk hat einen besserern Wirkungsgrad als ein Verbrennungsmotor.

    Macht schon Sinn man muss es aber wollen.
    Und mit der Teslafabrik besteht die Chance, dass die deutschen Hersteller mal aufwachen.


  34. 40.

    Wenn ich es richtig verstanden habe sind E-Autos nicht wirklich zukunftsfähig sondern der bedarfsgerechte Ausbau des Öffentlichen (Nah)Verkehrs notwendig, um die klimaneutrale Verkehrswende zu erreichen. Wie viel Wald hat Tesla denn seit letzter Woche bis zum Rodungsstop bereits vernichtet?

  35. 39.

    500000 e-Autos brauchen Platz. Musk wird sich das nicht lange ansehen. Er wird auf seine Art reagieren und das ganze Unternehmen stoppen. Nabu und Co geht es doch nur noch um Macht. So nach dem Motto: „ Wenn unser starker Arm es will, stehen alle Räder still!“ Diese Haltung wird uns noch große Probleme bereiten.

  36. 38.

    Tja - was wiegt wohl schwerer? Bäume oder Beton für Elektroschrott.
    Ich präferiere ganz klar Bäume - seien es welche, die in einer Monokultur angebaut wurden, die aber immer zu einem Mischwald konversiert werden könnten, wenn man nur wollte. Aber Beton und der Raubbau an der Erde ist ja viel wichtiger.

  37. 37.

    Weil u. a. geschrieben wird das es sich um einen Fichtenwald handelt.. Auf dem Foto sind für mich als Laien eindeutig Kiefern zu sehen

  38. 36.

    Propaganda “waldacker“ ist ja prima aufgegangen. Bis vor zwanzig Jahren gehörte dieses Gebiet zum Landschaftsschutzgebiet. Um Grünheide und dem illegalen Bau sind es immer noch Landschaftsschutzgebiete und ein Naturschutzgebiet. In einem Wald wird immer geerntet. Aber ohne total rodungen, abtragen des wertvollen Oberbodens und verdichten des märkischen Sandbodens. In einem Trinkwasserschutzgebiet! Da können sie x fach wieder aufforsten, es werden wieder Kiefern sein, die angeblich dreifachen Flächen liegen in großer Zahl weit verstreut. Toller Ausgleich! Mit viel Glück stehen sie in fünfzig Jahren Klimaschutz technisch mit dem Wald etwa auf gleicher Stufe wie das, was jetzt vernichtet wird. Ach ja Arbeitsplätze, fragwürdiger wirtschaftlicher Fortschritt... an die Folgen für die Umwelt denken wir später wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Aber Giga Berlin! Ich habe es schon mal geschrieben.. die Schildbürger lassen grüssen

  39. 35.

    Fichtenschonung.... man sieht, hier ist ein Fachmann am Werke.
    Ich empfehle zum Thema E-Mobilität mal die arte-Doku: "Umweltsünder E-Auto?"
    Es ist nicht alles Gold was glänzt.

    (https://www.arte.tv/de/videos/084757-000-A/umweltsuender-e-auto/)

  40. 34.

    Da diese Arbeitsplätze noch nicht genehmigt sind, macht es keinen Sinn einfach drauf los zu roden und damit einen Schaden für uns Steuerzahler anzurichten, sollte die letztliche Genehmigung der Fabrik doch nicht erteilt werden.

    Zudem ist eine intakte Umwelt Arbeitsplätzen immer vorzuziehen, da auch 100 Mio Arbeitsplätze nichts bringen, wenn andererseits unser einziger Planet und unsere Heimat vor die Hunde geht.

  41. 33.

    Ihr Einwand, dass dies kein Mischwald ist, ist richtig. Aber einen Wald komplett abzuholzen und den Boden der Erosion freigeben, ist unsinnig. Ein Wald wird umgebaut, indem man einzelne Bäume rausnimmt und dafür Laubbäume anpflanzt. Alles andere ist Populismus und unlogisch.

  42. 32.

    Ihren Kommentar haben Sie wohl nicht ernst gemeint ? 83 hektar Fichten sind wichtiger als Arbeitsplätze ?

  43. 31.

    Hier wird so viel gegen "Monokultur" und "Forst vs. Naturwald" (schein-)argumentiert - dabei werden ganz wesentliche Tatsachen ignoriert. 1) Wieso sollte ein Kiefernforst nicht auch einen ökologisch wertvollen Beitrag leisten können? Sicher nicht wie ein Naturwald, aber auch hier wird kontinuierlich CO2 aufgenommen, auch hier gibt es einen intakten Wasserkreislauf, auch hier können geschützte Tier- und Pflanzenarten vorkommen. Eine bebaute Industriefläche kann das nicht (verbraucht sogar das letzte bisschen Wasser, das es dort noch gibt). 2) Wieso brauchen wir plötzlich kein Holz oder Papier mehr? Oder sollen wir das einfach von den "gepriesenen" Naturwäldern nehmen? Solche "Produktionsforste" sind wichtig für unseren Ressourcenbedarf - Autos dagegen (von Ausnahmen abgesehen) Luxusartikel. Wir reden hier nicht von Elektrobussen für den ÖPNV, der auf den Dörfern völlig unzureichend ist. 3) Redet auch mal jemand über Musks Union Busting und Ausbeutung der Angestellten in anderen Ländern?

  44. 29.

    Ein Affentanz um ökologisch wertlosen Forst, nein nicht mal Forst, sondern ein Industriegebiet, das schlichtweg mit Bäumen überwachsen ist.

    Man sollte dringend diese destruktiven Klagemöglichkeiten für Prozesshansel abstellen, denn das beschädigt den wirtschaftsstandort. Wenn Tesla hier eine Fabrik baut, können wir super zufrieden sein und müssen sämtliche Hürden aus dem Weg räumen.

  45. 28.

    Gibt es dazu eine Quelle?

    Deutschland ist immernoch Netto-Stromexporteur, exportiert also mehr Strom als es importiert.

    Nur ca 20% des importierten Stroms kommt aus anderen Ländern als Frankreich, Niederlande oder Österreich. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/09/PD20_352_43312.html
    Polen wird hier unter "sonstige Länder" zusammengefasst, ist also nicht besonders relevant.

  46. 27.

    Propaganda “waldacker“ ist ja prima aufgegangen. Bis vor zwanzig Jahren gehörte dieses Gebiet zum Landschaftsschutzgebiet. Um Grünheide und dem illegalen Bau sind es immer noch Landschaftsschutzgebiete und ein Naturschutzgebiet. In einem Wald wird immer geerntet. Aber ohne total rodungen, abtragen des wertvollen Oberbodens und verdichten des märkischen Sandbodens. In einem Trinkwasserschutzgebiet! Da können sie x fach wieder aufforsten, es werden wieder Kiefern sein, die angeblich dreifachen Flächen liegen in großer Zahl weit verstreut. Toller Ausgleich! Mit viel Glück stehen sie in fünfzig Jahren Klimaschutz technisch mit dem Wald etwa auf gleicher Stufe wie das, was jetzt vernichtet wird. Ach ja Arbeitsplätze, fragwürdiger wirtschaftlicher Fortschritt... an die Folgen für die Umwelt denken wir später wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Aber Giga Berlin! Ich habe es schon mal geschrieben.. die Schildbürger lassen grüssen

  47. 26.

    Für alle die hier den Wald vor Bäume nicht sehen: Die Rodung wurde nciht gestoppt, weil die einzele Fichte so wertvoll ist sondern weil die Keintiere nicht umgesiedelt werden konnten. Für die Umsiedlung werden normalerweise 2 Jahre benötigt.

  48. 25.

    Das "Volk" hier schäumt, weil Gerichte unabhängig entscheiden und Herr Musk (noch) nicht alle Hebel in der Hand hat. Dann war es wohl ein gutes Urteil!

  49. 24.

    Das ist es ja Strategie der Grünen, auf der großen Politik Bühne große Reden schwingen und im kleinen vor Ort immer dagegen sein.

    Wir dürfen aber auch nicht vergessen das die Grünen bedeutend weniger Autos auf den Straßen haben wollen, den Nahverkehr Bus und Bahn ausbauen, aber wenn es um neue Trassen der Bahn geht demonstrieren die Ortsverbände der Grünen auch wieder.

  50. 23.

    Ein guter Tag für Brandenburg. Ein guter Tag für die Menschheit.

  51. 22.

    Für die Herstellung von 7 Liter Benzin benötigt man 11 KW/h Strom, dazu kommen Transport und die Produktion von Zusatzstoffen wie AdBlue, Additive etc. wenn man jetzt noch die ganzen Verschleißteile der Verbrennungstechnik dazu nimmt, deren Herstellung ebenfalls Energie und Rohstoffe verbraucht, ist das gar nicht so viel Strom, der da mehr gebraucht wird.

  52. 21.

    Sie sollten schon aufmerksam lesen: Bei der „Grünen Liga“ handelt es sich nicht um die Partei der Grünen.

  53. 20.

    Ich kann dazu nur sagen ... egal was er will und wie der das durchsetzen möchte ... es muss sich hier an deutsches Recht sowie Umweltauflagen gehalten werden. Seit er hier in Deutschland ist wird eine Skandal nach dem anderen von Tesla selber hoch beschworen. Warum die umliegende Bevölkerung ausgrenzen in Ihrer Entscheidung? Warum die Umwelt direkt umgehen und so einen Schaden zufügen? Warum unsere Elektroautoindustry gefährden, wenn er die Autos in den USA nicht mal ohne 1000 Klagen auf den Weg bringen kann. Es gibt schon klare Unterschiede zwischen so einer heißen Luftblase (https://www.golem.de/news/kritik-an-qualitaet-und-service-taxiunternehmen-verlangt-von-tesla-1-3-millionen-euro-2012-152647.html) wo am Ende wenig raus kommt und Volkswagen. Ich würde persönlich niemals so ein Auto kaufen, weil ich beim Neustart der Autoindustry auf sichere Anlagen & Werte baue.

  54. 18.

    Populismus!
    Deutschland "verkauft" oder besser verschenkt jedes Jahr weit mehr als die dafür benötigte Menge Strom ins Ausland.
    Dieser stammt zum größten Teil aus der Überproduktion von Solar und Windenergie.

  55. 17.



    Wer braucht denn in Berlin/Brandenburg Arbeitsplätze und Steuerzahler?

    Ist doch viel einfacher, die Milliarden aus dem Länderfinanzausgleich abzusaugen.


    Und die Leute vom Naturschutzbund: Demnächst wird wieder die Erhöhung der Sozialhilfe gefordert

    .

  56. 16.

    Irendwie nur noch zum lachen oder wahlweise zum weinen , da fordern speziell die Umweltverbände ( auch NABU ) und grüne / linke Parteien E-mobilität und dann soll der Bau einer Fabrik zur Produktion von E-Autos verhindert werden .
    Also wo sollen denn die vielgepriesenen E-Autos gebaut werden ? Vorschläge erwünscht !

  57. 15.

    Man sollte bei der ganzen Sache nicht vergessen, dass es sich bei diesem "Wald" um eine Monokultur handelt, welche zum Zwecke der Papierproduktion angebaut wurde. Es war schon immer kein gewachsener Wald, sondern eine Produktionsfläche, ein bewirtschafteter Forst. Argument wie Co2-Speicherung etc. greifen nicht, da durch die Rodung dieses ja nicht freigesetzt wird, sondern das Holz zu Papier und Bauholz weiterverarbeitet wird.
    Tesla hat sich im Gegenzug übrigens freiwillig zur Aufforstung der dreifachen Menge an gerodeten Bäumen verpflichtet, obwohl gesetzlich nur die gleiche Menge gefordert wäre. Auch findet diese in Form von ökologisch sinnvollen Mischwäldern statt.
    Das ist Populismus von Seiten der Umweltverbände in seiner reinsten Form.

  58. 14.

    Es handelt sich um eine Fichtenschonung (sieht man schon auf dem Bild)! Das ist weder gewachsener Naturwald noch besonders nachhaltig, sondern - streng genommen - eine Umweltsünde durch Monokultur. Der Nabu schützt hier also Monokultur gegen den mehr als überfälligen Ausbau von e-Auto-Infrastruktur. Der Verein verliert damit immer mehr an Legitimation...

  59. 13.

    Der Strom für die "500.000 Elektroautos mehr" würde dann aus polnischen Kohlekraftwerken kommen. Schön für Sie ("ohne Abgase"), weniger schön für die Polen.

  60. 12.

    Recht haben die Naturschutzverbände! Für was braucht man denn Arbeitsplätze - Wald ist doch viel wichtiger!

  61. 11.

    Wie viele große Neuansiedlungen gibt und gab es denn in Deutschland und Brandenburg in den letzten Jahren?
    Die Welt dreht sich überall schneller als in Deutschland. Das kann man gut finden oder nicht. Naturschutz ist wichtig aber in Europa und speziell in Deutschland nur noch Show. Für Palmöl (ist in fast allen verarbeiteten Lebensmitteln und 7% im Diesel) und Soja (Tierfutter) wird rund um den Globus der Urwald abgebrannt aber hier kümmert sich der NABU um ein paar Kiefern? Die Krönung der Dekadenz sind die Umsiedlungen von Zauneidechsen für Stuttgart21 - Kosten 10.000€ pro Stück (das muss ja monitored werden, damit diese Typen nicht umsonst 10 Silvester auf der Uni waren)
    Ich bin kein Tesla Fan. Die Technik ist noch nicht ausgereift. (600Kg Batterien durch die Gegend zu fahren ist keine Lösung). Aber in ein paar Jahren wird sie es sein und sich dann durchsetzen, auch ohne idiologische politische Förderung.
    Wir sollten froh sein, wenn Deutschland und Brandenburg dann noch an dieser Wertschöpfung teilhaben kann!

  62. 10.

    Ihnen ist aber schon klar warum die Dinger Bundesautobahnen heißen? Aber ja das Land Brandenburg ist schuld! Und für alle die dieses Urteil feiern wir reden immer noch von einer technisch gezüchteten Monokultur und keinem Mischwald mit Buchen Eichen und Tannen!

  63. 9.

    82 Hektar, dass sind als Viereck 900x900 Meter, wo ist das das Problem? Das entspricht in etwa 18 Kilometer Autobahn. Haben Sie nicht genug Mono-Kulturen Wald in Brandenburg? Naja, nach dem Nabu geht's zurück in die Steinzeit :)

  64. 8.

    So sieht man wieder, dass NABU und Grüne die Wirtschaft blockieren und die Schaffung von Arbeitsplätzen verhindern
    Sorry, in der aktuellen Situation sind jeder Arbeitsplatz und jeder Investor wichtig.

  65. 7.

    Wow jetzt gibt es in Brandenburg tausende neue Superreiche.
    Bei viele Eigenheimen die gebaut werden sollen müssen auch Bäume gefällt werden. Das wird oft über die gleiche Sondergenehmigung gemacht, da so ein Bauantrag bis zur Genehmigung etwas dauert und es Sperrzeiten für das Baumfällen gibt. Das das kann jeder Bauherr beantragen und viele machen das auch. Mir ist kein Fall bekannt bei dem je so ein Antrag abgelehnt wurde.
    Der Unterschied zu Tesla ist nur die Dimension, die rechtliche Situation ist die Gleiche und von Rechtsverletzung keine Spur. Ich habe nur einen Baum gefällt.

  66. 6.

    dann kommt aber keiner um zu Investieren. Die siedeln sich in andere Länder an wo Subventionen fließen ohne Staatsbeteiligung. Warum soll ich den Staat bei mir mitreden lassen in der Firma. Das würden Sie doch auch nicht wollen. Träumen Sie weiter von der schönen heilen Welt Deutschland. Die gab es nie und wird es auch nie geben. Übrigens sind subventionen immer an Bedingungen geknüpft.

  67. 5.

    Da haben Sie auf jeden Fall recht! Stellen Sie sich vor, jedes Jahr würden 500.000 E-Autos mehr leise und ohne Abgase durch die Städte fahren!
    Wie schön ist es dagegen, wenn das weiterhin Diesel bleiben, die laut in die Welt hinausposaunen und nageln: 'ich bin ich! Eure Kinder vergifte ich als erstes, weil ihre Nasen viel näher an meinem Aupuff sind!'

    Unvorstellbar, das dafür 83 Hektar vertrocknende Hackschnitzelplantage weichen müsste!

  68. 4.

    Gefördert wird nur ein kleiner Teil des Investitionskosten. Bisher soll Tesla dem Vernehmen nach eine deutlich dreistellige Millionensummer verbaut haben, die damit schon höher wäre, als die erwartete Förderung, Dabei steht der Großteil des Innenausbaus noch aus, Staatliche Gelder fließen erst nach Inbetriebnahme. Zudem mussten die Sicherheitsleistungen ebenfalls in dreistellgier Millionenhöhe hinterlegen.

  69. 3.

    Das Landesumweltamt hatte die Rodungsarbeiten für 82,8 Hektar! Wald erlaubt. Das ist Wahnsinn! ... und glücklicherweise konnte dieser für mich unüberlegte Beschluss durch Antrag von Nabu und Grünen gestoppt werden. Wann dringt es in die Köpfe der gierigen Verantwortlichen, daß Absprachen gelten müssen und man in der jetzigen Zeit nicht alles kaputt hauen darf ... wir haben nur diese eine Erde!

  70. 2.

    Diese ganzen Ausnahmeregelungen für Superreiche sind zum erbrechen.
    Ach was sage ich denn, das sind ja die Wohltäter der Republik. Sie bringen doch tatsächlich Arbeitsplätze und Infrastruktur.
    Am Ende zahlt jeder Steuerzahler seinen Anteil, durch Subventionen getarnt, dem Herrn Musk an seiner schöne neue Fabrik. Sollte es aber leider nichts werden, weil geltendes Recht verletzt wird, hat er kaum Risiko. Sollte es es doch etwas werden, hat er den Gewinn für sich allein.
    Subventionen sollten immer an Firmenanteile gekopoelt werden, so hat die Gemeinschaft nicht nur heiße Luft in der Hand, sondern Tatsachen.
    Es würden nur Investoren kommen, die den Wert der deutschen Gemeinschaft zu schätzen wissen und die Heuschrecken wären wir los.

  71. 1.

    Hat die Politik in Brandenburg überhaupt ein Konzept, bisher bekommt man doch kaum etwas auf die Reihe. Ewigkeiten baut man an den Autobahnen, viele Flickenteppiche und nichts wird fertig. Sinnvoll wäre ein langfristiges System aufzubauen, ist für unsere Politiker sicher Träumerei.

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