Elon Musk trifft Woidke und Steinbach (Quelle: privat)
Video: Brandenburg aktuell | 02.09.2020 | Bild: privat

Fabrikbau in Oder-Spree - Tesla-Chef Elon Musk trifft sich mit Woidke

Tesla-Chef Elon Musk hat sich am Mittwoch mit Politikern aus Berlin und Brandenburg getroffen. Ein mit Spannung erwarteter Besuch auf der Baustelle in Grünheide blieb nur ein Gerücht. Am Freitag soll dort Richtfest gefeiert werden.

Die Eröffnung der Tesla-Fabrik in Grünheide (Oder-Spree) ist nach Angaben der Brandenburger Landesregierung trotz der Corona-Krise weiter für den Sommer 2021 geplant. Das sei bei einem Treffen des Tesla-Chefs Elon Musk mit Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (beide SPD) in Berlin besprochen worden, teilte die Staatskanzlei in Potsdam mit. Die ersten Autos sollen demnach im Sommer nächsten Jahres produziert werden.

Woidke sieht Frage der Wasserversorgung noch ungelöst

Woidke nannte das Gespräch im Anschluss "angenehm und konzentriert". "Elon Musk ist mit allen Details der Gigafabrik Grünheide befasst", sagte der Ministerpräsident, es gebe tägliche Telefonschalten im Unternehmen, bei denen Musk über den aktuellen Stand informiert werde. Die geplante Autofabrik zeige bereits jetzt eine "Sogwirkung".

Woidke betonte aber auch, es gebe noch Herausforderungen und viel Arbeit. Als Beispiel nannte Woidke die Frage der Wasserversorgung. "Aber ich halte diese Herausforderung auch für lösbar", sagte Woidke am Mittwoch dem rbb.

Journalisten und Tesla-Kritiker warten vor der Tesla-Fabrik in Grünheide in Brandenburg auf die Ankunft des Tesla-Chefs Elon Musk. (Quelle: rbb/M. Woller)
Journalisten, sowie Gegner und Befürworter des Tesla-Projekts in Grünheide | Bild: rbb/M. Woller

Demonstranten und Fans am Baugrundstück

Am späten Nachmittag sollte der Tesla-Chef dann auch zum ersten Mal die Baustelle des Tesla-Werks in Grünheide (Oder-Spree) aufsuchen - das zumindest hatte ein Sprecher des Unternehmens dem rbb bestätigt. Journalisten, mehrere Dutzend Befürworter wie auch Gegner des Projektes warteten seit dem Vormittag am Baugrundstück. Gesichtet wurde Musk dort allerdings bis zum Abend nicht.

Gegner des Bauprojekts trugen Transparente mit Aufschriften wie "Keine Industrie im Wasserschutzgebiet" oder "Raubbau an Natur und Grundwasser". "Ich möchte ihn sehr daran erinnern, dass das hier ein Trinkwasserschutzgebiet ist und es für mich ein absoluter Widerspruch ist, in einem Trinkwasserschutzgebiet eine Fabrik zu errichten", sagte Beatrix Hundertmark, die sich in einer Bürgerinitiative gegen den Bau des Tesla-Werks engagiert, in Richtung Musk dem rbb.

Richtfest für Freitag angesetzt

Der US-Elektroautobauer will vom Sommer nächsten Jahres an in Grünheide rund 500.000 Fahrzeuge im Jahr und die passenden Batterien produzieren, dafür sind etwa 12.000 Arbeitsplätze geplant, so die Darstellung des Unternehmens. Es ist die vierte Tesla-Fabrik weltweit, in Brandenburg soll ausschließlich das Kompakt-SUV Model Y hergestellt werden. Aktuell ist Tesla Marktführer bei reinen E-Autos in Deutschland.

Weil die komplette umweltrechtliche Genehmigung für das Projekt bislang fehlt, baut Tesla auf dem Gelände auf eigenes Risiko - mit Hilfe vorläufiger Einzelgenehmigungen. Unter anderem der Wasserverbrauch ist umstritten. Trotzdem soll bereits am Freitag das Richtfest für die Fabrik gefeiert werden, wie der rbb am Mittwoch erfuhr. Gut möglich, so rbb-Informationen vom Mittwoch, dass Elon Musk an diesem Richtfest teilnehme.

Elon Musk mit einem Bandana vor dem Mund besucht das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac (Quelle: DPA/Sebastian Gollnow)
Musk in Tübingen | Bild: DPA/Sebastian Gollnow

Seinen Trip machte Musk im Privatjet. Am späten Dienstagabend landete er am Flughafen Schönefeld. Vor seinem Gespräch mit Woidke und Steinbach traf sich Elon Musk am Mittwoch in Berlin am Westhafen mit Mitgliedern der Unionsfraktion des Bundestages. Nach Angaben aus Teilnehmerkreisen sprach Musk mit dem Wirtschaftsminister Peter Altmaier, dem Gesundheitsminister Jens Spahn und dem Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (alle CDU).

Am Dienstag, zu Beginn seiner kurzen Deutschland-Reise, hatte der 49 Jahre alte Multiunternehmer Musk das Biotech-Unternehmen Curevac, das an einem Covid-19-Impfstoff arbeitet, in Tübingen besucht.

Börsenwert: 300 Milliarden Euro

Der Technologie-Investor und Unternehmer Musk wurde 1971 in Pretoria als Sohn eines südafrikanischen Ingenieurs und eines kanadischstämmigen Models geboren. Er besitzt die US-amerikanische und die kanadische Staatsbürgerschaft. Eine Promotion in Stanford brach Musk ab und widmete sich stattdessen seinen unternehmerischen Tätigkeiten im Silicon Valley. Mit dem Verkauf einer Softwarefirma wurde er Multimillionär, später durch Investitionen wie in den Bezahldienstleister "PayPal" Milliardär. 2002 gründete er das Raumfahrtunternehmen "SpaceX", das unter anderem kommerzielle Weltraumflüge für Privatpersonen anbieten will. Daneben investiert er in zahlreiche andere Startups.

Nachdem er sich bereits seit 2003 in den Elektrofahrzeughersteller Tesla eingekauft hatte, übernahm er 2008 den Posten des Vorstandsvorsitzenden. Der US-Autobauer wird an der Börse gegenwärtig auf einen Wert von rund 300 Milliarden Euro geschätzt. Volkswagen kommt derzeit auf einen Börsenwert von 70 Milliarden Euro, Daimer auf 45. 2019 lieferte Tesla eigenen Angaben zufolge insgesamt 367.500 Fahrzeuge aus und landete damit am unteren Ende des angepeilten Absatzes von 360.000 bis 400.000 Autos. Besondere Konzentration richten Musk und sein Führungsteam auf China, den größten Automarkt der Welt. Durch die neue Fabrik in Shanghai kann Tesla Einfuhrzölle umgehen.

Ein einfacher Typ ist Musk nicht. Er gilt als schnell verärgert, wenn Gesetze und Regularien seine unternehmerischen Pläne durchkreuzen. Mit einer Reihe verärgerter Tweets brachte er den Aktienkurs seines Unternehmens in diesem Jahr vorübergehend zu Fall. Im vergangenen Mai kündigte er an, den Tesla-Konzernsitz und seine künftigen Programme mit sofortiger Wirkung nach Texas oder Nevada zu verlegen [tagesschau.de]. Der Grund: die vergleichsweise strikten Corona-Beschränkungen im Bundesstaat.

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82 Kommentare

  1. 82.

    " niemand kauft sich solch ein Produkt, um dann jahrelang auf eine Deutschland- oder Europaweite Ladeinfrastruktur warten zu müssen." Das hat Tesla bereits zur Markteinführung des Model S erkannt. Die stellen seit Jahren Schnelllader entlang der Autobahnen und Ziellader mit mittlerer Ladeleistung in Hotels etc. auf.

  2. 81.

    In Brandenburg kommt erstmals nach 30 Jahren Mauerfall mal Leben in die Bude und zeigt auf welchen technischen Rückstand in Sachen E-Auto die deutschen Kopierer haben.

  3. 79.

    Und kein Windrad in Brandenburg, würde sich ohne staatliche Subventionen drehen und trotzdem werden damit ganze Landstriche versaut. Und Tesla an der Autobahn ist jetzt der Weltuntergang von Brandenburg- alles klar - Kann man glauben, muss man aber nicht !!!

  4. 78.

    Das klassische Henne/Ei-Problem führt dazu, dass derzeit reine E-Autos nur als Zweitwagen, für solvente Kunden als Prestigeprojekt oder durch staatlich ZwangsAuflage an Behörden verkaufbar sind, so man zu denen gehört, die nicht nur Kurzstecken absolvieren. Denn niemand kauft sich solch ein Produkt, um dann jahrelang auf eine Deutschland- oder Europaweite Ladeinfrastruktur warten zu müssen.

    Ich behaupte nicht einmal, dass die Infrastruktur vor den Autos da sein müsste, aber wenn der potentielle Käufer merkt, dass sich außer Beteuerungen nichts tut, dann trifft er seine Entscheidung für einen Verbrenner.

    Legen sie doch bitte mal dar, welche Ausbaustufen vorgesehen sind und wie weit die Realisierung bereits fortgeschritten ist. Sie scheinen sich ja intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und können doch sicherlich Auskunft geben.

  5. 77.

    Konkurrenz belebt das Geschäft. Und VW, Audi und Co. bräuchten mal ernsthafte Konkurrenz. Da haben Sie vollkommen recht. Und wenn diese Konkurrenz im Brandenburg, tausende Arbeitsplätze schafft, umso besser. Und neue Tesla Pkw,s sieht man von Tag zu Tag immer mehr, sogar auf dem Lande in Brandenburg.

  6. 76.

    Meine persönliche Situation ist kein allgemeingültiger Maßstab, Ihre aber auch nicht. Dennoch sieht der gesellschaftliche und politische Konsens einen gleitenden Übergang hier zum elektrischen MIV vor, wo der alternativlos ist.

    Bei Hybriden bin ich skeptisch: Klassische wie ein Prius bringen vor allem im Innenstadtverkehr Vorteile gegenüber klassischen Verbrennern, die sich ins Negative kehren können, wenn man wie Sie regelmäßig auf langen Strecken unterwegs ist. Plug-In-Hybride benötigen auch eine Ladeinfrastruktur, fallen also aus Ihrem persönlichen Raster. Da demnächst die Euro 6 FCM für alle Neuzulassungen gilt, wird es für einige Hersteller spannend, wie sich der tatsächliche Verbrauch entwickelt.

    Bzgl. der Ladeinfrastruktur ist Ihr Einwand berechtigt, gehört aber auch zu den klassischen Henne/Ei-Problemen, gerade wen Dritte investieren sollen. Mittlerweile sind aber schon so viele BEV unterwegs, dass auch Dritte ein Geschäfts- und nicht nur ein Werbemodell sehen.

  7. 75.

    Ich bin ja mal gespannt, wenn die ersten Modelle vom Band gehen, wie viel Anklang sie finden bzw. wie schnell sie sich dann auf deutschen Straßen verbreiten werden. Habe bisher vielleicht 2 oder 3mal einen Tesla gesehen, sehr futuristische Optik. Jedenfalls, gesetzt den Fall die Autos werden ein Renner (und vielleicht durch den Wegfall der Importgebühren auch noch billig), wirft sich die Frage auf, was das für die Zukunft von VW, Audi und Konsorten bedeutet. Da kommt u.U. starke Konkurrenz!

  8. 74.

    Ich fahre bereits ein E-Auto in Form eines Hybridmodells und sehe darin die perfekte Kombination von E-Mobilität und Reichweite.
    Zur Laternenparker-Problematik. Wenn überhaupt, steht nicht neben jedem Auto eine Laterne und im öffentlichen Straßenraum herumliegende Verlängerungskabel werden sie wohl nicht für ein praktikable Lösung halten?
    Das Argument von den Leuten, die ihr Auto ja stets zu Hause in ihrem eigenen Carport oder der eigenen Garage laden könnten, zieht auch nicht, solange die Kapazität und damit Reichweite des E-Mobils mangels ausreichender Ladeinfrastruktur am Ziel nur für Hin-und Rückfahrt + Reserve reicht. Da bleibt nicht mehr viel von der theoretischen Reichweite übrig.
    Baustellen für Schnellader an den Autobahnen in der ausreichenden Menge gleichmäßig im Autobahnnetz verteilt, die dem geplanten Ausstoß an TESLAs entsprechen würden, sind wo geplant?
    Ihre persönliche Wohn-und Lebenssituation ist kein Maßstab für die Umstellung eines kompletten Antriebskonzeptes.

  9. 73.

    Die übergroße Mehrheit der Laternenparken machen hier in Berlin gerade mal 54% aus. Für die gibt Konzepte wie Laternenlader. Menschen, die in Ballungsräumen unterwegs sind, könnten vielfach ganz auf einen PKW verzichten. Zum einen ist der ÖPNV dichter wie auch die täglichen Wege kürzer sind. Für Langstrecken gibt es entlang der Autobahnen Schnelllader, bei denen man während einer Kaffeepause das Akku bis auf 80% füllen kann. Dabei steigt sowohl die Ladegeschwindigkeit wie auch die Reichweite der BEV seit Jahren immer weiter an.

    Sie wollen sich kein E-Auto kaufen, weil Sie damit nicht zu Ihrer Tochter hin und zurück kommen. Ich kann seit Jahren ganz auf einen privaten PKW verzichten, weil zudem Familie und Freunde in Metropolregionen wohnen. Das zeigt, dass BEV nicht die Lösung sind, aber trotzdem für immer mehr Käufer. Die sind auch nicht der einzige Baustein für die Dekarbonisierung der Gesellschaft, jedoch wie der D-Takt der Bahn einer.

  10. 72.

    Auch das hatten wir schon zig-fach gehabt. Bereit im UVP-Cutachten vom vergangenen Jahreswechsel gibt es dazu eine Karte, die immer noch durch unzählige Fotos beim RBB und anderen Medien bestätigt wird, wobei sich, anders als Sie früher behauptet hatten, die Lage des Industriegebietes auch im laufenden Änderungsverfahren nicht änderte.

    Welche Tierarten fehlen in dem UVP-Gutachten? Sie hatten dazu ja in den Artikel rund um die Rodung mehrfach einen Verdacht geäußert und hoffentlich der Grünen Liga zugearbeitet. Die hatte solche Tiere ja wohl nicht auf dem Schirm gehabt.

  11. 71.

    Und Herr Neumann? Was ist in den Dekaden nach “Umbenennung“in ein Industriegebiet mit dem Wald passiert? Haben sicH die Bäume und Tiere zurückgezogen? Weil sie wissen dass es jetzt Industriegebiet ist? Oder hat sich der Wald weiterentwickelt das laubgehölz nachgewachsen und haben sich weitere Tierarten angesiedelt? Vielleicht hätte VOR neuer Benennung des Bebauungsplans eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden sollen. Das hätte auch ihnen neue Erkenntnisse gebracht!

  12. 70.

    Die meisten Nutzer von Kurzstrecken wohnen in Großstädten in Mehrfamilienhäusern und davon die übergroße Mehrzahl sind Laternenparker, die schon froh sind, jeden Abend überhaupt eine Parkmöglichkeit zu ergattern. Für diese Straßenrand- oder Großparkplätze vor Mietwohnungs-Häuserblöcken gibt es bislang überhaupt keine Konzepte.

    Der Vergleich mit der Anfangszeit der Verbrenner hinkt, weil über Jahre diese Autos nur in kleiner Stückzahl gebaut, als Luxusgut verkauft, und keinesfalls so umfassend wie heute genutz wurden.

    Dazu kommt, dass es viel mehr Ladestationen als bisherige Tankstellen geben muss, da die Ladezeiten viel länger als ein Kraftstofftankvorgang sind sind.

    Ich könnte einem E-Fahrzeug durchaus etwas abgewinnen und hätte auch die Möglichkeit zu Hause eine Ladesäule installieren zu lassen, nur stellt sich mir die Frage, wenn das E-Auto die 360 km zum Wohnort meiner Tochter in einem Ritt schaffen sollte, wo ich es dort wieder laden sollte.

  13. 69.

    Vom Model 3 hat Tesla über 30.000 Stück im ersten Halbjahr importiert,dessen SUV-Version soll für Europa in der 1. Ausbaustufe in Grünheide gebaut werden. Später soll das Model 3 hinzukommen, gerüchtweise auch als Hatchback ala Golf und eine Batteriefertigung wird nicht ausgeschlossen. Tesla baut gerade in den USA eine Pilotfertigung auf.

    Die Zulassungszahlen für BEV explodieren zudem gerade. Deren Marktanteil stieg im August auf 7,2 % gegenüber 2,4 % im Vorjahresmonat. Allein in D stiegen die Zulassungszahlen um +221,5

    Q(Auswahl):
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/431419/umfrage/anzahl-verkaufter-elektroautos-in-europa/

    https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/tesla-battery-day-zellfertigung-kosten-catl/

    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/auto-verkehr/neuzulassungen-in-der-eu-elektroauto-anteil-7-2-prozent-16935801.html

    https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/Fahrzeugzulassungen/pm21_2020_n_08_20_pm_komplett.html?nn=646300

  14. 68.

    Recherche ist nicht gerade die Stärke von manchen Journalisten.
    Die Fabrik wurde schon längst verkleinert. Gebaut werden sollen max. 100.000 in Worten einhundertausend Autos pro Jahr und schon gar keine Batterien (Anm: die bezieht Tesla von CatL bzw. Panasonic und baut sie nicht selbst).
    Dann sollten sich unsere Politiker mal die Zulassungszahlen von Tesla ansehen und sich fragen wem er denn die Autos verkaufen will.
    Alle Fake, Grünheide giobt die größte Industriebrache im Osten

  15. 67.

    Recherche ist nicht gerade die Stärke von manchen Journalisten.
    Die Fabrik wurde schon längst verkleinert. Gebaut werden sollen max. 100.000 in Worten einhundertausend Autos pro Jahr und schon gar keine Batterien (Anm: die bezieht Tesla von CatL bzw. Panasonic und baut sie nicht selbst).
    Dann sollten sich unsere Politiker man

  16. 65.

    "Haben sie sich die restlichen mehr als zweihundert Hektar Landschaftsschutzgebiet bzw Wald angesehen?" Sie haben immer nicht eingesehen, dass dieses Industriegebiet seit Dekaden nicht mehr im LSG liegt und kennen nach Monaten der Diskussion offensichtlich immer noch nur diesen Holzacker.

    Da zudem in der Region größere Gewerbegrundstücke (> 5(!) ha) knapp werden (der RBB hatte berichtet), wäre es wohl in Bälde zu anderen Ansiedlungen gekommen. Nur hätte es dann nicht den Medienhype mit unzähligen RBB-Artikeln geben, in denen übrigens sehr wohl auch kritische Stimmen zu Wort kommen.

  17. 64.

    War das in der Anfangszeit des Verbrenner-Verkehrs anders?
    Tesla errichtet übrigens schon seit Jahren Ladesäulen wie auch die Energiekonzerne ebenso langsam aufwachen wie auch andere PKW-Hersteller.
    Bedenken Sie auch zwei weitere Punkte:
    - Viele Menschen haben eine Parkmöglickeit auf privatem Grund und fahren täglich nur relativ kurze Strecken.
    - Die Fabrik soll Europa beliefern. 2019 wurden hier über 18 Mio.PKW verkauft, davon über 15. Mio. in der EU.

  18. 63.

    Das beantwortet aber immer noch nicht die Frage nach der noch nicht vorhandenen und auch in absehbarer Zeit nicht ausreichenden immensen Ladestruktur für den gewaltigen Ausstoß an E-Fahrzeugen, den dieses Werk angeblich hat.

    Wer soll die eigentlich errichten? Der Staat oder Energiekonzerne?

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