Blick auf das Straßenschild "Tesla Straße 1" vor der Baustelle der Tesla-Fabrik. (Quelle: Jörg Carstensen)
Bild: dpa/Jörg Carstensen

Konzern-Ansiedlung in Grünheide (Oder-Spree) - Frankfurt (Oder) und Fürstenwalde hoffen auf den Tesla-Effekt

Die Tesla-Fabrik verändert nicht nur Grünheide. Auch in umliegenden Städten und Gemeinden stellt sich die Frage, ob Wohnungen und Infrastruktur ausreichen, um Pendler und Industrieansiedlungen aufzunehmen. Ein Blick nach Frankfurt (Oder) und Fürstenwalde.

Die Eröffnung der Tesla-Fabrik wird 2021 nicht nur Grünheide (Oder-Spree) verändern, sondern mit ziemlicher Sicherheit auch Städte wie Frankfurt (Oder) und Fürstenwalde (Oder-Spree) beeinflussen, wenn tausende Angestellte und Zulieferern in die Region ziehen.

Weil momentan ein großes Loch im Frankfurter Haushalt klafft, setzt der Oberbürgermeister der kreisfreien Stadt, René Wilke (Die Linke), auf Wirtschaftsimpulse durch den US-Autobauer. Doch dafür muss er städtische Gewerbeflächen für Zulieferer finden. Zwischenzeitlich hatte Wilke dafür sogar ein Gelände ins Auge gefasst, welches eigentlich dem Zoll versprochen war. So hieß es in einem Strategiepapier, das Wilke im August vorlegte. Inzwischen hat sich dieses Szenario geklärt: das Zollamt bekommt nun doch die Gewerbeflächen auf dem Gewerbezentrum Nordost. Die Erlöse daraus will Wilke wiederum in die Entwicklung anderer Gewerbegebiete stecken.

Suche nach Gewerbeflächen

Mit der Aufgabe, diese neuen Gebiete zu finden und zu erschließen, ist André-Benedict Prusa betraut, der Geschäftsbereichsleiter Stadtentwicklung Frankfurt (Oder). Er sucht nach Orten, an denen sich Tesla-Zulieferer ansiedeln könnten. Einiges an Platz gibt es in der Oderstadt schon jetzt. Aber Prusa meint: da geht noch mehr.

"Wir fahren da nicht auf Sicht, sondern gehen in die Perspektive und sagen: 42,3 Hektar müssen nicht reichen. Und deshalb wollen wir noch mehr vorbereiten", sagt er. Und zwar viel mehr. Die stadteigenen Flächen für neue Gewerbe könnten sich nämlich fast verzehnfachen. Zusätzlich zu den noch freien 42 Hektar, die auf bereits aktiven Gewerbegebieten zur Verfügung stehen, sollen 350 weitere Hektar neu erschlossen werden. Der Großteil dieser Flächen liegen fern des Stadtkerns, nördlich und südlich der Autobahn 12.

Neue Jobs für Frankfurt

Der Grund für den Enthusiasmus: Auf den Flächen könnten bald neue Jobs für Frankfurt (Oder)entstehen. 2022/23 erwartet die Stadt eine echte Investitionswelle - auch wenn es zur Zeit auf dem platten Land direkt neben der A12 noch nicht nach Wirtschaftsboom aussieht. Aber das soll sich unbedingt ändern.

"Da kann noch einiges passieren", sagt Prusa. "Das ist keine Raketenkunst. Wir haben direkte Nähe zu einem bestehenden Gewerbegebiet. Das macht es einfach. Und dass es große Gebiete sind, darf nicht schocken, denn die werden ja möglicherweise nachgefragt", sagt er. "Wir planen deshalb auch noch nicht durch, sondern gucken, wer dann kommt, deswegen ist hier auch noch nicht viel zu sehen." Schließlich habe jeder Kunde eigene Ansprüche.

Stadt geht in Vorleistung

Zahlende Kunden kommen Frankfurt (Oder) sehr gelegen. Die Pandemie hat ein Millionen-Loch in den Stadthaushalt gerissen. Da könnte der Schwung durch Zuzug von Menschen und Unternehmen Abhilfe leisten, sagt Oberbürgermeister René Wilke (Linke). "Ich glaube, wir machen deutlich, dass wir uns gerade sehr stark auf diese Entwicklung einstellen", sagt er.

Damit etwas vom Tesla-Schub auch in Frankfurt (Oder) landet, muss die Stadt erstmal in Vorleistung gehen. Denn in die Erschließung der neuen Flächen muss die Stadt erst einmal Geld investieren. Geld, dass dann vielfach zurückkommen soll, wenn die Investoren schließlich kommen - so die Rechnung im Rathaus.

Grenznahe Region

"Durch neue Ansiedlungen kann das die finanzielle Kraft von unserer Stadt und der ganzen Region stärken", sagt Wilke. Zur Region gehört auch die Grenznähe. Tesla will immerhin tausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Polen anwerben. Warum sollen die nicht nach Frankfurt ziehen, fragt sich die Stadtverwaltung und verweist auf mehr als 1.200 leer stehende Wohnungen.

"Ich glaube, dass Frankfurt (Oder) auch als Tor nach Polen ein guter Ort sein kann, weil wir eben sowohl eine gute Anbindung an die Tesla-Fabrik haben als auch eine gute Anbindung an ihr Heimatland", sagt der Oberbürgermeister. Und auch für Tesla-Mitarbeiter aus Deutschland könnte die Stadt interessant sein, denn das Werk ist durch die Autobahn und den Regionalexpress gut zu erreichen. In 45 Minuten ist man mit dem Auto am Tesla-Werk. Mit dem Zug dauert es sogar nur eine halbe Stunde. Hier wurde der Takt mit dem Fahrplanwechsel am vergangenen Sonntag erhöht.

Straßen rund um Fürstenwalde

Noch näher dran am Werk liegt Fürstenwalde (Spree). Auch diese Stadt hätte noch Platz für Industrieansiedlungen im Gewerbegebiet. 40 zusätzliche Hektar etwa in der sogenannten "Staatsreserve" im Westen der Stadt sollen schon kommendes Jahr dazukommen. Es sind auch durchaus noch freie Wohnungen vorhanden, zum Beispiel in der Heideland-Siedlung an der Landstraße 35, wobei es gerade im Zentrum eng werden könnte. Dort führt nur eine Brücke über die Spree. Hier stellt sich eine andere Frage: halten die Straßen mehr Pendler und Lieferverkehr aus?

Rainer Schieben ist Unternehmer in Fürstenwalde. Ihm liegt die Wirtschaft am Herzen und für die müsse auch die Infrastruktur besser funktionieren, fordert er. "Fürstenwalde hat ein sehr großes industrielles und sonstiges Potenzial, und die Verkehrsinfrastruktur ist sicherlich ein nicht wirtschaftswachstumsförderlicher Zustand", sagt er. "Wir haben hier Zustände, die zu Verkehrblockaden führen, zu Staus und auch zu einer Situation, die es nicht unbedingt attraktiv macht, hier zu leben."

Stadtplan Fürstenwalde
Bild: rbb

Lärmbelastung an der Autobahn

Rainer Schieben sagt, dass es ihm nicht nur um Schlaglöcher geht. Ihn beschäftigt auch die A12 im Süden der Stadt. 50.000 Autos und Lkws rollen schon jetzt jeden Tag hier über die Autobahn. Damit auch Tesla-Pendler und Zulieferer aus Polen schnell zum Werk in Grünheide kommen, soll ein Ausbau auf sechs Spuren her.

Rainer Schieben findet das gut, hat aber auch Sorgen. "Je nachdem wie der Wind steht, hat man es doch mit einem erheblichen Lärmeintrag zu tun, auch weil die Lkw in der Nacht fahren. Da müsste man sicherhlich im Verkehrskonzept und im Lärmschutzkonzept nochmal nacharbeiten, damit hier die Lärmbelästigung in Grenzen gehalten werden kann", sagt er.

Längerer Bahnsteig, neuer Radweg

Aber Bürgermeister und Amtsdirektoren aus Fürstenwalde und den Nachbargemeinden des Tesla-Werks haben nicht nur Straßen im Blick. Neben der Sanierung der L35 in der Fürstenwalder Innenstadt und dem Ausbau der A12 soll auch der Bahnsteig am Fürstenwalder Bahnhof verlängert werden. Dann könnten bald mehr und längere RE1 Züge halten. Auch soll die Regionalbahn 35 bald von Bad Saarow nicht mehr nur bis Fürstenwalde sondern weiter bis zur Station Fangschleuse beim Tesla-Werk fahren. Außerdem plant die Stadt im Zentrum einen neuen Radweg entlang der L35.

Einige der Bauarbeiten könnten schon bald beginnen: "Was das Thema Landesstraßenausbau und Radwege betrifft, da kann ich mir gut vorstellen, dass wir 2022 zumindest bauen", sagt Fürstenwaldes Bürgermeister Matthias Rudolph (Bündnis für Zukunft). Aber bei der Bahnsteigverlängerung und dem Autobahnausbau könnte es wesentlich länger dauern. Immerhin wird Fürstenwalde wahrscheinlich nur für den Radweg zahlen müssen. Den Rest übernehmen wohl Bund, Land und Bahn.

Was letztere angeht, hat Rudolph noch mehr Ideen. Viele Fürstenwalder Industriegebiete sind über Schienen mit den Gleisen der RE1 Linie verbunden. Allerdings wurden diese Schienen seit der DDR Zeiten nicht mehr saniert. Auch weil Tesla nach eigener Ankündigung, möglichst viel Rohstoffe über Güterzüge beziehen, würde Rudolph diese DDR-Gleise gerne sanieren.

Beitrag von Philipp Barnstorf und Franziska Hoppen

44 Kommentare

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  1. 44.

    Herr TESLA-Neumann; sie haben ja schon wieder die Klebebandtechnologie für den Wärmetauscher und das Blech mit den willkürlichen Spaltmaßen vergessen. So ein Teslablech ist doch niemals das Ende der Hochtechnologie. Weshalb sollte der Musk denn an deutschen Ingenieuren für sein Berlinvorhaben interessiert sein ? Sie werden doch wohl auch nicht so narrisch sein, dass unsere deutsche Autoindustrie stets hintenan stehen bleibt; hinter TESLA. Selbst Hyunday wird den Musk abhängen. Ganz ohne ihre PR-Gags . Irgendwann aber ganz bald ist es wieder wie Frühling.

  2. 43.

    Totaler Unsinn, beim Klimawandel und dem Ziel des verkehrsträgerwechsels noch viele Straßen und eine Autofabrik zu bauen, die 500000 Verkehrshindernisse/Jahr produziert, die auf Busspuren, Geh+Radwegen den Verkehr behindern, und durch Fehlverhalten an Bahnübergängen den Verkehr sabotoeren. Da soll man lieber die anderen Autofabriken schließen. Um elektriasch zu fahren, braucht man keine Autos. Denn die meisten Eisenbahnen sind seit Jahrzehnten elektrifiziert. Wer dazu Autos baut, handelt falsch.

  3. 42.

    Da ich viele Jahre dort in Rahnsdorf in einem sehr bekannten Forschungsinstitut beschäftigt war ist es mir bekannt, dass es auch denkende Rahnsdorfer gibt. Da kommt so ein Typ aus den USA und die Politik kniet nieder. Es gab mal eine BM in Grünheide, die alles um Grünheide erhalten wollte. Wer ein Autowerk bauen will muss es ja nicht unbedingt dort so dicht zwischen Löcknitz und Spree bauen. Dort in noch heiler Natur. Woanders steht so ein Betonklotz in der Wüste. Batterieautos ist eine temporäre Erscheinung und dann sind die wieder weg. Rohstoffe einfach alle; weg wie mal gute Ware beim Discounter. Obendrein kann man doch E-Autos nicht mit Kohlestrom -oder Atomstrom betreiben. Viel dringlicher ist außerdem die baldigste Abschaffung der Schiffschwerölantriebe. Die sind die Verpester und nicht die modernsten Verbenner.

  4. 41.

    Der größte "Einmischer" ist ja wohl ein ganz anderer. Aber mal ein bissel Nachhilfe: Warum wollte die Politik es so wie es geschichtlich festgeschrieben nun mal gelaufen ist. Zu DDR-Zeiten konnte der Westen nicht genug hochwertige Zulieferungen oder Einzelerzeugnisse aus dem Osten haben. Für uns war die 2. Wahl bei vielen Erzeugnissen verordnet gut genug.Nach 1990 kam dann so viel Mist an Möbeln z. B. aus dem Westen. Gut ausgebildete Fachkräfte aus dem Osten hinterließen nun mal leere Wohnungen. Warum haben wir hier keinen Politikermangel ? Grübeln sie mal.

  5. 40.

    Wer Fragen wie "wieso wird wenige Meter weiter die Natur plötzlich so wertvoll, dass sie den Titel Naturschutzgebiet trägt?" stellt, mag zwar persönliche Interessen haben, ist aber schon ganz lange nicht mehr in Grünheide gewesen. Es war offensichtlich kein Irrtum, als Sie von Ihren Eindrücken beim Passieren der vierspurigen (!) Autobahn berichtet hatten.

  6. 39.

    In diesem Artikel geht es aber um Fürstenwalde und Frankfurt.

  7. 38.

    S. g. A. N., das mit dem Horizont riecht etwas anrüchig. Die Kenner haben aber den Wissensstand, dass man von Ihnen nichts anderes erwarten darf. Halt, nur kollerische Anektoden... ..

  8. 37.

    Also die Folgen der Wende sind glaub ich verarbeitet und weitestgehend überwunden.
    In Füwa haben sich inzwischen Unternehmen mit großer Bedeutung und ihren jeweiligen deutschen Zentralen neu angesiedelt. (Bonava , e-dis).
    FF hat einige Jahre vertrödelt eventuell weil man dachte oder glaubte das mit den blühenden Landschaften geht von ganz alleine. In den 2000er Jahren gab es dann ein paar heftige fremdverantwortete Fehlschläge die der Stadt noch heute zusetzen, Chipfabrik, Solarfabriken. Da wurden viele kommunale Vorleistungen durch staatliche oder kapitalistische Entscheidungen zunichte gemacht. Aber wir stehen bislang immer wieder auf und hoffen von neuen auf eine wirtschaftlich bessere Zukunft. Historisch war Frankfurt aber nie eine echte Industriestadt. Ein paar Jahre Halbleiterwerk und ein bissel Möbelfabrik das war es dann auch schon an überregional bedeutender Industrie.

  9. 36.

    Sie haben in der Tat nicht verstanden, dass die Qualität der Tesla aus China ein ganz andere sein soll als aus den USA. Da kann so mancher deutscher Hersteller nicht mithalten und hat trotzdem Fabriken in Wasserrscdhutzgebieten. Stöbern Sie mal in der Auto Motor Sport.

    Wenn Sie Ihren Horizont rechtzeitig über die Stammtischkante äh Lokalpresse hinaus nicht nur über die baurechtliche Situation in Grünheide sondern auch in Bezug auf die Qualität der Fahrzeuge erweitert hätten, wäre Ihnen leicht aufgefallen, dass das ebenfalls kein neues Thema ist. Auch darüber hatte AMS schon vor längerer Zeit berichtet.

  10. 35.

    ...weil ich einen sehr starken Bezug zu Grünheide und seine Umgebung habe. Welchen, kann ich hier nicht nennen. Es gibt Kommentatoren, die auch nur den kleinsten Ansatz suchen, persönlich zu beleidigen. Ich bin nicht gegen Entwicklung. Aber sie sollte Nachhaltig sein. Das was dort geplant wird, passt nicht mehr in die Zeit. Und Wohlstand und Arbeitsplatz Sicherheit würde ich auch nicht unterschreiben. Im übrigen geht es mir in Berlin ebenfalls auf den Geist, jede Grünfläche oder noch schlimmer auch kleingartenkolonie zu zu betonieren.

  11. 34.

    Frankfurt und Fürstenwalde haben nicht solche Luxusprobleme wie Berlin. Die Städte leiden immer noch unter den Folgen der Wende. Warum mischen Sie sich überhaupt in die Angelegenheiten der Brandenburger ein?

  12. 33.

    Schade aber auch kennzeichnend dass sich nur einer von 30 Kommentaren halbwegs mit dem eigentlichen Artikel und der Rest mit einem anderen umstrittenen Projekt in einer anderen Gemeinde beschäftigt hat. Wobei in dem einen (Nr.17) das T Wort auch enthalten ist. Dann auch noch ein Berliner.

  13. 32.

    S. g. A. Neumann, was wollen Sie denn mit Ihrer Aussage von sich geben?
    Man muss sich mal vorstellen, dass Tesla den Menschen solche Qualität anbietet. Nicht die Qualität, sondern die Kohle auf dem Finamzmarkt ist sein Augenmerk. Nun schön unwissend, wer dem Glücksritter auf dem Leim geht. (doof.wollte ich nicht schreiben, ist nicht mein Stil)
    Namentlich bekannt sind die Brandenburger Entscheidungsträger.

  14. 31.

    Es macht schon einen gewaltigen Unterschied ob wir elektrisch oder fossil unterwegs sind.Und mit "wir" meine ich nicht Brandenburg oder Deutschland, sondern auch chinesische und indische Konsumenten.Tesla tritt halt den etablierten Auto(schummel)konzernen in den Arsch.

  15. 30.

    Was für ein Vergleich... wissen sie überhaupt,was mit Verkehrswende gemeint ist? Vielleicht sollte man in diesem Zusammenhang gleich noch die Komsumwende einleiten. Im übrigen finde ich es schwach, Fahrzeuge mit solchen offensichtlichen Mängeln auszuliefern. Lässt ja auf eine “zuverlässige und sichere“ Produktion schließen. Mit ebenso unsicheren Umgang mit Chemikalien im Trinkwasserschutzgebiet?

  16. 29.

    >>So übergibt Tesla in Berlin Fahrzeuge an die Kunden.
    Man überlege sich mal, dies alles für 54000 Euro. <<

    Ja, in der kleinen Akkuversion für 43.000€ ab züglich 6.000€ Umweltprämie.

    Tesla hat ein unglaublichers Wachstum. Im November 2020 verkaufte Tesla 500% der Fahrzeuge vom Nov. 2019 in Deutschland. Deshalb schafft es die Firma im Moment nicht, genug Personal und Gebäude für die Übergabe zur Verfügung zu stellen.
    Dazu kommt, dass im Quartal erstmal die Kunden der eigenen Märkte bedient werden und dann erst die Märkte mit den langen Transportwegen. Lange Transporte kosten viel Geld. Deshalb stauen sich am Quartalsende die Fahrzeugübergaben in Deutschland. Das wird sich aber bessern, wenn die Autos ab 2021 direkt in Deutschland gebaut werden.

  17. 28.

    >>Verkehrswende und dann ein Autowerk. Schuss gehört? <<

    Klimakrise, Umweltverschmutzung, aber dreckige Diesel. Schuss gehört?

  18. 27.

    Alles absolut richtig. Das in Brandenburg seit Jahren der Wald vertrocknet ist ausschliesslich die Schuld der Teslafabrik, die nächstes Jahr eröffnet...

  19. 26.

    Sie sollten sich mal mit Landschaftsschutzgebieten auseinandersetzen, weil die diese ja immer so hoch halten . Dann werden sie feststellen, das 40% der Landesfläche von BB LSG ist. Gleichzeitig machen Wälder, Gewässer und sonstige Vegetation 41% der Landesfläche aus. Noch mehr Fläche nimmt nur die Landwirtschaft ein, grob 47%. Der kleine Rest sind dann Bebauung und Verkehrsfläche. Auf welche Flächen jetzt das LSG fällt werden sie sicher erraten. Somit stehen Monokulturen auf einer Ebene mit Mischwäldern.
    Auch ihr Vergleich wieder zu einem Chemiewerk...
    Leuna hab ich schon aus der Nähe gesehen, vom Runstedter See weiter bis zu L38 gelaufen. Da sie ja Internet haben, sollte es ihnen möglich sein, den Unterschied zwischen jenem und einem Teslawerk festzustellen. Weder ist das Werk so hoch noch so groß. Auch äußerlich gibt es keine Ähnlichkeiten.

  20. 25.

    Erneut Ihre wiederkehrende Lüge mit dem Naturschutzgebiet. Sie können weder Mischwald von Kiefernmonokultur unterscheiden noch kennen Sie offensichtlich die Situation in Grünheide und Chemiewerke wie Buna/Leuna.

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