Archivbild: Silas Heineken ist mit seiner Drohne neben dem Elektrofahrzeug der Marke Tesla seines Vaters am Baugelände der künftigen Tesla Giga-Factory zu sehen. Silas ist ein großer Tesla-Fan. Mit seiner Drohne dokumentiert er den Bau der Giga-Factory. Der 13-Jährige hat nun sogar Unterstützung vom Tesla-Chef, Elon Musk, bekommen. (Quelle: dpa/P. Pleul)
dpa/P. Pleul
Video: rbb|24 | 07.07.2020 | Philip Barnstorf, Larissa Mass | Bild: dpa/P. Pleul

Musk-Besuch in Deutschland - 14-jähriger "Tesla-Boy" bekommt Praktikumszusage

Mit Drohnen-Aufnahmen der Baustelle in Grünheide waren die sogenannten "Tesla-Boys" überregional bekannt geworden - und sogar auf dem Radar von Elon Musk gelandet. Beim Deutschlandbesuch des Tesla-Gründers nutzte einer von ihnen die Gunst der Stunde.

Der 14-jährige Tesla-Fan Silas Heineken aus Grünheide (Oder-Spree) soll nun ein Praktikum bei einer Firma von Elon Musk im Silicon Valley erhalten.

Heineken war deutschlandweit durch seine Drohnen-Aufnahmen vom Tesla-Gelände bekannt geworden. Nach Problemen mit dem Sicherheitsdienst hatte Firmenchef Musk persönlich die Einwilligung für die Aufnahmen gegeben. Über das Internet landeten die Videos auch bei dem Tesla-Gründer, der mit einem einfachen "Fine by me" über Twitter reagierte.

Mit dem Taxi nach Berlin

Nun habe Heineken den Deutschlandbesuch des US-Unternehmers für ein spontanes Treffen genutzt. Sein Sohn habe am Mittwoch auf dem Gelände der künftigen Fabrik über Stunden ausgeharrt, weil er seinem Idol begegnen wollte, sagte Vater Peer Heineken am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Er bestätigte einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Als sein Sohn erfahren habe, dass Musk mit CDU-Bundestagsabgeordneten in Berlin zusammentreffe, habe er spontan entschieden, in die Hauptstadt zu fahren. Er habe geduscht, sich umgezogen, dann sei er mit dem Taxi nach Berlin, erzählte sein Vater.

Silas Heineken konnte demnach nach dem Gespräch von Musk mit den Politikern die Aufmerksamkeit des Tesla-Gründers wecken. "Kann ich ein Praktikum bei der Firma Neuralink bekommen", fragte er ihn auf Englisch. Musk habe geantwortet: "Sure, it's in California", berichtete Vater Peer von dem Treffen. Sein Sohn werde jetzt die offizielle Bewerbung schreiben.

 

Nach dem Gespräch mit den Politikern konnte Silas die Aufmerksamkeit von Musk wecken. "Kann ich ein Praktikum bei der Firma Neuralink bekommen", fragte er ihn auf englisch. "Musk habe geantwortet "Sure, it's in California"", berichtete Vater Peer von dem Treffen. Sein Sohn werde jetzt die offizielle Bewerbung schreiben.

 

"Wenn alles klappt, ist er zu den Osterferien nächstes Jahr dort", sagt Heineken. Sein Sohn interessiere sich derzeit mehr für diese Firma als für Elektroautos. Neuralink mit Firmenquartier im kalifornischen Fermont befasst sich etwa mit Hirnimplantaten und elektronischen Signalen. Musk plant, eine elektronische Verbindung zum menschlichen Gehirn zu schaffen.

 

Silas war bekannt geworden, weil er den Fortschritt der Bauarbeiten auf dem Gelände der künftigen Tesla-Fabrik mit Drohnen-Aufnahmen dokumentierte. Ab kommenden Sommer sollen dort jährlich 500 000 Elektroautos gebaut werden. Über das Netz landeten die Videos auch bei Tesla-Gründer Musk, der mit einem einfachen "Fine by me" über Twitter die Einwilligung von ganz oben für Silas' Aufnahmen erteilte.

 

Nach dem Gespräch mit den Politikern konnte Silas die Aufmerksamkeit von Musk wecken. "Kann ich ein Praktikum bei der Firma Neuralink bekommen", fragte er ihn auf englisch. "Musk habe geantwortet "Sure, it's in California"", berichtete Vater Peer von dem Treffen. Sein Sohn werde jetzt die offizielle Bewerbung schreiben.

 

"Wenn alles klappt, ist er zu den Osterferien nächstes Jahr dort", sagt Heineken. Sein Sohn interessiere sich derzeit mehr für diese Firma als für Elektroautos. Neuralink mit Firmenquartier im kalifornischen Fermont befasst sich etwa mit Hirnimplantaten und elektronischen Signalen. Musk plant, eine elektronische Verbindung zum menschlichen Gehirn zu schaffen.

 

Silas war bekannt geworden, weil er den Fortschritt der Bauarbeiten auf dem Gelände der künftigen Tesla-Fabrik mit Drohnen-Aufnahmen dokumentierte. Ab kommenden Sommer sollen dort jährlich 500 000 Elektroautos gebaut werden. Über das Netz landeten die Videos auch bei Tesla-Gründer Musk, der mit einem einfachen "Fine by me" über Twitter die Einwilligung von ganz oben für Silas' Aufnahmen erteilte.

Praktikum in den Osterferien?

"Wenn alles klappt, ist er zu den Osterferien nächstes Jahr dort", sagt Heineken. Sein Sohn interessiere sich derzeit mehr für diese Firma als für die Elektroautos von Tesla. Neuralink, mit Firmensitz im kalifornischen Fermont, befasst sich etwa mit Hirnimplantaten und elektronischen Signalen. Musk plant, eine elektronische Verbindung zum menschlichen Gehirn zu schaffen.

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

18 Kommentare

  1. 18.

    Einfachen Antworten führen doch zu was. Nämlich dazu, dass er ein Praktikum in einem weltweit führenden Unternehmen und Aussicht auf eine erfolgreiche, abgesicherte, sorgenfreie Zukunft (wenn dann noch RRG abgewählt wird) für sich und seine zukünftige Familie samt Ausbildung, Qualifizierung und Absicherung seiner Kinder hat.
    Alles richtig gemacht der Junge.
    Ob Gates, Jobs oder Bezos. Alle haben den A.. hoch gekriegt. Nur wer sich bewegt kommt auch vom Fleck. Die anderen sollen sich raus halten.

  2. 17.

    Junge Menschen benötigen Arbeitsplätze- und alte Menschen nörgeln, weil irgendwo in ,, ihrer Nähe,, Arbeitsplätze geschaffen werden.

  3. 16.

    12000 neue und innovative Industrie Arbeitsplätze, auf 3 Quadratkilometern Fläche an einer Sechsspurigen Bundesautobahn, ist schon eine ausreichende und einfache Aussage. Dazu noch Milliarden Investionen von Tesla, vom Land, vom Bund/der EU, der DB und vielen Anderen.

  4. 15.

    An dieser Diskusion wird mal wieder deutlich, dass die Menschen dazu tendieren, die einfachen Antworten zu finden.
    Der geht ja gar nicht zur Schule oder was auch immer ist die eine einfache Antwort......und die Aussage, wer es nicht schafft gehört zu grauen Masse oder neid und mißguhst, isr die zweite einfache Antwort.
    Nur führen diese einfachen Antworten und interpretationen zu nichts. Denn das Leben ist vielschichtig und alles andere als mit einfachen Antworten zu erklären. Das fällt uns schwer auszuhalten......

  5. 14.

    Da haben doch junge Menschen echt mehr im Kopf, als diese ganzen Neider, Nörgler und Miesepeter. Hauptsache der eigene Frust, wird hier rausgelassen. Wie heißt es: Gift und Galle spucken ??? Noch ein paar wenige Monate, dann kommt hoffentlich ein hoher Zaun und genügend Wachschutz, vor eine schöne neue und fertig gebaute Elektro-Autofabrik mit mehreren tausend Mitarbeitern.

  6. 13.

    Idiotischer Artikel. Beim Duschen habe ich aufgehört zu lesen. Leider ist mein Kommentar nicht veröffentlicht worden. Ich Pflege mich täglich nass zu machen und nicht nur zu "besonderen Anlässen".

  7. 12.

    Was ist denn mit Ihnen los? Wer wird denn da gleich persönlich werden?
    @Karsten: Dachte, die Schulen sind wieder auf Normalbetrieb?!
    Der Grund meines Beitrages war die Brandenburg Aktuell-Sendung, nach welcher "bereits seit den frühen Morgenstunden" Leute, u.a. auch Silas Heineken (Videobeitrag hier: https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/wirtschaft/tesla/2020/elon-musk-tesla-besuch-gruenheide-brandenburg-peter-altmaier.html) auf Musk warteten.
    An meiner Schule damals hätte das als Schwänzen gegolten und Konsequenzen nach sich gezogen. Da hätte kommen können, wer will. Und gerade nach der Schul-Zwangspause wäre es auch angemessen, Wert darauf zu legen, dass die Schülerschaft erscheint.
    In seiner Freizeit kann er tun, was er will. Und vielleicht ist ja wirklich noch immer wieder keine Vollzeitbeschulung , ok. Aber ansonsten gleiches Recht bzw. gleiche (Schulbesuchs-)Pflicht für alle. So einfach ist das eben.

  8. 11.

    Viel Spaß Kleena... mach dein Ding. Du bist der, der dann eine Eigentumswohnung im Friedrichshain mit Tesla vor der Tür hat, während die Anderen rumjammern, dass sie es zu nix gebracht haben und darum andere enteignen wollen und den Mietendeckel bejubeln.
    Ich wünsche dir alles Gute und eine Spannende, aufregende Zukunft an der Spitze der Forschung. Hut ab !!!!!

    Und diese kranke Duschdiskussion: natürlich macht man sich frisch und stylt sich etwas und zieht "bessere" Klamotten an, wenn man einen wichtigen Termin hat. Ich verstehe gar nicht, wie hier manche zu ihrem Job gekommen sind. Jogging und Aldiletten? Das ist halt der Unterschied ob man Erfolg hat oder zur grauen Masse gehört.

  9. 9.

    Hier kommentieren schon sehr sehr kleine Lichter. Namen lass ich mal weg.

  10. 7.

    Zum Thema Duschen und häufigem Klamottenwechsel sei für kinderlose Unwissende angemerkt, dass pubertierende 13/14jährige Jungen in dem Alter oft barbarisch muffeln (Testosteronüberschuss!), erst recht wenn sie sich sportlich betätigen (Fahrradfahren). Der Junge weiß, worauf es ankommt, um Erfolg zu haben! Bravo und viel Glück weiterhin!

  11. 6.

    Tolle Aktion! Nicht jammern oder sein Leben dadurch definieren alles was andere tun und/oder erreichen wollen im WWW schlecht zu machen (siehe unten..."ungeduscht"..."Schulpflicht".)
    Der macht seinen Weg. Die die hier rumnögeln hätten für so einen Schritt einfach keinen A.rs.ch in der Hose.

  12. 5.

    Auch wenn ich diesen Traum nicht teile, weil mir diese Riesenkonzerne immer etwas suspekt vorkommen, finde ich seine Zielstrebigkeit gut. Manch einer möchte Pilot, Astronaut oder Musiker werden. Er möchte halt seine Visionen in diesem Unternehmen verwirklichen. Besser als besoffen und ohne Mundschutz auf einer Coronaparty in der Hasenheide.

  13. 4.

    Na Peer, dann kannste deinen ollen Diesel LC wohl verschrotten...

  14. 3.

    Der Junge ist wohl nicht mehr schulpflichtig? (Sodass er erst einmal über Stunden am Gelände warten und dann nach Berlin fahren kann?)

  15. 2.

    Ist das alles, was Sie am Artikel interessiert? Ich finde die Ambitionen dieses Jungen einfach toll. Ich drücke ihm beide Daumen. Kalifornien muß man einfach lieben und es selbst mal persönlich kennenlernen. Ich habe dort eine Zeitlang gelebt und den besonderen amerikanischen Menschenschlag dort sehr gemocht.

  16. 1.

    " Er habe geduscht, sich umgezogen, dann sei er mit dem Taxi nach Berlin,"

    Ein wenig verwundert dass Hervorheben dieser Tätigkeiten schon...

    (Ist der Junge sonst ungeduscht im Pyjama unterwegs?)

Das könnte Sie auch interessieren