Das Tesla-Gründstück in Grünheide nach der Rodung
Audio: Antenne Brandenburg | 18.03.2020 | Philip Barnstorf | Bild: rbb / Philip Barnstorf

Geplante Fabrik in Grünheide - Tesla baut trotz Corona vorerst weiter

Die Bauarbeiten für die in Grünheide geplante E-Autofabrik des US-Konzerns Tesla laufen nach rbb-Informationen trotz der Corona-Krise bisher ungehindert weiter.

Die Ansteckungsgefahr unter den rund 80 auf der Baustelle arbeitenden Menschen sei vergleichsweise gering, weil die Arbeiter meist einzeln Baumaschinen bedienten, hieß es. Außerdem seien zusätzliche Container aufgestellt worden, damit die Angestellten beim Essen mehr Abstand zueinander halten können.

Einwendungen müssen später angehört werden

Ursprünglich sollte am Mittwoch öffentlich über die rund 370 Einwendungen zu den Tesla-Plänen diskutiert werden. Doch der Termin wurde wegen der Corona-Krise abgesagt. Das Genehmigungsverfahren verzögere sich nicht, wenn die Einwendungen später angehört würden, erklärte Frauke Zelt vom Landesumweltministerium, das die Tesla-Pläne genehmigen muss.

Zurzeit sind auf dem 300 Hektar großen Tesla-Grundstück dutzende Planierraupen, Walzen und Spezialtransporter damit beschäftigt, den Boden zu planieren. Auch werden letzte Baumstümpfe geschreddert und abtransportiert.

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Antwort auf [Alfred Neumann] vom 19.03.2020 um 16:50
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6 Kommentare

  1. 6.

    Ein sehr gutes Zeichen von Tesla. Die Fabrik wird trotz der Corona Krise gebaut werden. Es werden schon genügend Schäden für die Deutsche Wirtschaft, übrig bleiben. Da wird die Tesla-Ansiedlung mit tausenden von Arbeitsplätzen, umso mehr gebraucht.

  2. 5.

    Dafür, dass Sie die in Kleinbussen haben nach Hause fahren sehen, stehen allerdings eine Menge PKW auf der Baustelle rum. Das könnte vor allem daran liegenden, dass die ausführenden Firmen aus der Region kommen.

  3. 4.

    Ist doch gut so, ab nächstem Jahr, E-Autos auch mal aus Brandenburg. Das wird auch andere Industrieansiedlungen, in Brandenburg nach sich ziehen. Es sollte aber auch darauf geachtet werden, das ein Großteil der Mitarbeiter, auch im Umland der Fabriken wohnen.

  4. 3.

    Gut, dass es trotz Coronakrise zügig weiter geht.
    Zu den 370 Einwendungen kann doch virtuell diskutiert werden. Die Einwendungen kann man nach Sachgebieten bündeln und in einer vom RBB übertragenen Veranstaltung kann man dazu Stellung nehmen. Ebenso können die Teilnehmer auch virtuell ihre Meinung dazu äußern. Dies würde den Diskurs auch erheblich versachlichen.

  5. 2.

    Na siehste läuft doch....einzeln auf Baumaschinen arbeitende Mitarbeiter, auf Abstand sitzend zur Mahlzeit im Pausencontainer aber zum Feierabend fahren alle in Kleinbussen nach Hause..... lachhaft.....

  6. 1.

    Auch hier in Berlin wird auf vielen Baustellen gearbeitet, so z.B: an der Haltestelle Moritzstraße wg. Kasseler Bord.

    Da nach Corona die Nachfrage nach Autos sicherlich wieder anziehen wird, ist es durchaus begrüßenswert, dass zügig Produktionskapazitäten für BEV geschaffen werden. BMW und Mercedes kommen nur sehr langsam zu Potte.

    Dabei darf man nicht vergessen, dass selbst für das sehr große Akku eines Model S Lithium mit dem Gewichtsäquivalent lediglich einer Bierkiste benötigt wird und Kobalt ein Abfallprodukt der Kupfergewinnung ist. Dem gegenüber scheinen viele zu glauben, dass das Benzin aus der Zapfsäule kommt und vergessen den enormer Energieaufwand für die Raffination des Benzins sowie die fortlaufenden Umweltschäden bei der Rohölgewinnung. Insofern sind BEV die bessere Alternative zum ICE gerade außerhalb des S-Bahnringes.

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