Symbolbild: Elon Musk auf einer Pressekonferenz (Quelle: Kim Shiflett)
Bild: dpa/Kim Shiflett

Tesla-Chef kündigt Besuch an - Elon Musk will diese Woche nach Deutschland kommen

Lange wurde gerätselt, ob und wann Elon Musk angesichts des Baus der Tesla-Fabrik in Grünheide nach Deutschland reisen wird. Nun kündigte der Unternehmenschef sein Kommen an. In Sachen Corona-Auflagen wird es für Musk keine Sonderbehandlung geben.

Tesla-Chef Elon Musk hat angekündigt, nach Deutschland zu kommen - unter anderem wegen der in Grünheide entstehenden Tesla-Elektroautofabrik. Das schrieb Musk am Sonntag auf Twitter.

Die genauen Umstände des Besuchs sind bisher allerdings nichts bekannt. Aus Insiderkreisen heißt es, Musk werde wahrscheinlich in dieser Woche die Baustelle besuchen. Tesla wollte sich dazu nicht äußern. Die Landesregierung hielt sich ebenfalls bedeckt.

Einen Hinweis zu Musks Reiseroute könnte sein Privatflugzeug geben, mit dem der Tesla-Chef häufig unterwegs ist. Der Jet der Firma Gulfstream steht laut einer Internetseite zur Flugzeugortung derzeit auf einem Flughafen bei Sheffield in Großbritannien.

Tesla kooperiert mit deutschem Unternehmen

Auch Grünheides Bürgermeister Arne Christiani tappt nach eigener Aussage noch im Dunkeln, was den angeblichen Besuch aus den USA angeht. Derzeit hält sich der Bürgermeister an der Ostsee auf. "Aber wenn Elon Musk kommt, komme ich sofort zurück", sagte der Kommunalpolitiker dem rbb. Gegenüber dem Handelsblatt bezeichnete er die Tesla-Ansiedlung als "Lottogewinn" für die Region.

Laut seinem Tweet will sich Musk bei seinem Besuch auch über die Zusammenarbeit von Tesla mit der Tübinger Firma CureVac informieren. Die beiden Unternehmen arbeiten gemeinsam an mobilen Produktionsgeräten für noch zu erforschende Corona-Impfstoffe.

Keine Extrawürste für Tesla-Chef

Die Tesla-Heimat USA ist Corona-Risikogebiet. Deshalb muss sich Musk nach seiner Einreise entweder zwei Wochen in Quarantäne begeben, oder er muss einen negativen Corona-Test dabei haben, der höchstens zwei Tage alt ist. Das Gesundheitsamt Oder-Spree betonte, dass für Musk die gleichen Regeln gelten, wie für alle anderen Einreisenden aus Risikogebieten auch.

In Grünheide baut Tesla derzeit eine Fabrik für Elektroautos. Ab Juli 2021 sollen dort bis zu 500.000 Tesla pro Jahr vom Band rollen. Derzeit prüft das Landesumweltamt die Genehmigungsunterlagen für die Industrie-Ansiedlung.

Beitrag von Philip Barnstorf

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31 Kommentare

  1. 31.

    Sie haben verdrängt, dass sich die Rechtslage geändert hat. Es entbehrt deshalb nicht einer gewissen Komik, dass Sie einerseits dieses Vorhaben aus einem Bauchgefühl heraus für illegal erachten, andererseits vor anderer Menschen Haustür aber so vorzugehen vorschlagen.

  2. 30.

    Geht das nicht schnell wenn eine Gemeinde einen B Plan aufstellt und beschließt? Ist doch in Grünheide genau so gelaufen. Da können sogar ungeprüft Landschaftsschutzgebiete in Industriegebiete umgeplant werden. Umweltverträglichkeitsprüfungen können noch zwanzig Jahre später nach Umwandlung und nach dem Bau der Fabrik durchgeführt werden. Ist doch scheinbar kein Problem? Ich verstehe die Frage nicht.

  3. 29.

    Auf Grund welcher Rwchtsvorschrift analog z.B. zum BImSchG 8a hätte der Bebauungsplan schnell aufgestellt werden können?

  4. 28.

    Nochmal. Jeder kann hier sagen was er denkt. Welche Meinungsbeiträge stubenrein sind, bewertet und verantwortet einzig und allein RBB24, nicht Sie oder Ihre Rechtsanwältin.
    Dass hier zuweilen sehr emotional diskutiert wird, ist der Sache geschuldet und wer hier seine Meinung kundtut muss auch Kritik aushalten können.
    Die permanenten Versuche, die Probleme Ihrer Firma Tesla anzuhängen nerven eigentlich nur noch. Als Selbständiger ist man zuallererst selbst für seinen Erfolg verantwortlich. Wenn Sie sich hier nicht wohl fühlen, eine gute Reise.

  5. 27.

    Sie haben Ihre Meinung, andere eine weitere. Das Forum ist zum fairen Meinungsaustausch geschaffen worden. Tritte unter die Gürtellinie, haben dort nichts verloren. Viele Kommentare sind derart grenzwertig, dass ein klarer Straftatbestand vorliegt. Das hat für mich nichts mehr mit Meinungsfreiheit zu tun (Kommentar 15, lässt sich alles belegen).

    Sie wollen sich nicht abqualifizieren lassen, tun es aber mit anderen Teilnehmern, was Ihnen nicht passt, wird ausgeblendet und Gegner durch Provokation eingeschüchtert. Kein schöner Stil!

    Warum wundert es mich nicht, dass Sie mich angeschrieben haben?

  6. 26.

    Es ist nicht meine Wunschregion. Es ist nur ein wirtschaftlicher Aspekt Tesla möglichst nahe an günstigen Arbeitskräften zu platzieren. Da macht sich nicht nur die Auswahl des Ackers ökologisch Bemerkbar sonder auch der wesentlich kürzere Fahrweg der Langstreckendiesel. Bei mehr als zehntausend Pendler umgerechnet ein Gewinn für unsere Umwelt! Und “überplanen“ lässt sich doch ganz leicht.

  7. 25.

    Es sein Ihnen weiterhin unbenommen, zu behaupten dass Ihr Polen- und Brandenburgtourismus durch den Bau dieser Fabrik in dem seit Jahren von der Gemeinde Grünheide beworbenen Industriegebiet an Auto- und Eisenbahn sowie einem GVZ leidet wie Sie auch gerne Ihre Veranstaltungen im in einem Landkreis mit vorhandener, jesddoch massiv geschrumpfter Schwer-und Reifenindustrie deshalb absagen können. Es ist halt nicht jeder mit dem Erhalt von lediglich 200 Arbeitsplätzen in einer Margarinefabrik zufrieden. Ebenso können Sie weiterhin die Meinung vertreten, dass es hier keiner Industriearbeitsplätze bedarf, weil Ihre Firma keine Mitarbeiter im Tourismusbereich gefunden hat. Ich halte das jedoch weiterhin trotz zig-facher Wiederholung für wenig glaubwürdig und , zumal z.B. die statistischen Landesämter Ihre Aussage zum Einbruch des Tourismus nicht bestätigen. Etwas akribisch dazulegen sieht anders aus. Belege für Ihre Aussagen können oder wollen Sie nicht liefern.

  8. 24.

    Niemand zwingt Sie und Frau Wolf am Forum teilzunehmen. Welche Kommentare veröffentlicht werden liegt allein in der Verantwortung von RBB24.
    Den Frust der Tourismusbranche kann ich angesichts der Corona-Krise verstehen, was Ihre Probleme mit Tesla zu tun haben allerdings nicht.
    Ich hatte schon in einem anderen Post geschrieben, dass es einigen hier schwer fällt andere Meinungen zu respektieren. Dazu zähle ich auch Sie beide. Ich lasse mich als Tesla-Befürworter jedenfalls nicht pauschal von Ihnen abqualifizieren.

  9. 23.
    Antwort auf [Inanna] vom 01.09.2020 um 21:14

    Da sind sie wieder "die ewig Gestrigen" !!

  10. 22.

    Sieht unsere Anwältin etwas anders! Die Provokationen richten sich direkt und unmissverständlich gegen meine Person.

    Das Benehmen der Tesla-Befürworter spricht für sich und scheint die gängige Umgangssprache zu sein. Da dieses Verhalten einfach nur peinlich und weit unter meinem Niveau ist, verzichte ich auf ein juristisches Nachspiel, auch wenn das Internet kein rechtsfreier Raum ist.

    Wenn ich eine Meinung habe , vertrete ich diese und lasse mich nicht durch gezielte Provokationen einschüchtern.

  11. 21.

    Das Interesse eines deutschen Unternehmensq führte zur Überplanung dieses Industriegebietes, während es entlang Ihrer Wunschregion kein solches gibt.

    In einer idealen Welt würde es keinen MIV geben. Für viele gerade in Flächenländern ist der aber, egal ob gefühlt oder tatsächlich, immer noch alternativlos. Der gesellschaftliche und politische Konsens sieht deshalb E-Autos anstelle von Verbrennern vor, weil die nach nahezu einhelliger Meinung von Experten das kleinere Übel darstellen.

  12. 20.

    Eine lange Liste von Verdrehungen und aus dem Zusammenhang gerissener Behauptungen. Dies ist typisch für einige Fabrikgegner.

  13. 19.

    Leider sind bei solchen Freiheiten, die den großen Unternehmen gestattet werden, Umweltschutz und Naturschutz Dinge die an letzter Stelle stehen...weit hinter Kapital und Macht. Dazu gehören auch die Unternehmen von Musk. Wie hoch muss er in der Gunst von Präsident Trump stehen, bei seinem privat organisierten Raumfahrtprogramm. Da kommen ihm die Blinden Konsumenten gerade recht. Denen kann man alles verkaufen und wenn es das umweltneutrale Auto ist. Jede Herstellung eines gebrauchsgegenstandes verbraucht Ressourcen. Diese müssen nicht auch noch Bestandteil des Brandenburger Waldes sein. Dafür hätten auch zehntausend Hektar ausgelaugter Acker an der Autobahn nach Osten genügt.

  14. 18.

    nicht nur das, sondern das eigene Volk verprellt... wo kommen die gefüllten Portokassen her, die strafen zu zahlen ? Das hat man dem Volk alles aus der Tasche geholt... nie wieder deutsche Autos sagt ein Deutscher... Sorry, wer mich in die Fresse schlägt, darf nicht auf einen Liebeskuss hoffen.

  15. 17.

    Es sollte der Sinn der freien Marktwirtschaft sein, dass Sie und die Unternehmen so etwas machen KÖNNEN, nicht machen MÜSSEN. Natürliche dürfen Sie Ihren Ihren V 6 weiter selbst fahren und abends Ihren stinkenden Kaminofen anfackeln...

  16. 16.

    Das "gute Benehmen" der Tesla-Befürworter, spricht für sich und bedarf keiner weiteren Worte.

    "Stuss und Fisematententen sind Worte der Gegner" Die Worte sind keine Beleidigung! Jemanden, gegen dessen Willen zu duzen und über Dritte zu verunglimpfen , schon.

    Bevor man mit Fremdsprachen auftrumpft, sollte man dessen Bedeutung kennen, Herr Nuhr!

    Fisimatenten (frz.) Visitez ma tente.

    https://de.wikipedia.org"wiki"Fisi"

  17. 15.

    Geduldig? Bei keinem Tesla-Gegner finden sich so viele Verfehlungen, wie bei den Befürwortern.

    1. Anstiftung zu Straftaten Gezielter Aufruf an unbescholtene Personen, Straftaten zu begehen.
    2. Beleidigungen Unaufgeforderdes duzen einer fremden Person
    3. Diffamierungen Sie vermuten ... stammt aus ...
    4. Geschäftschädigung Alle kennen ..., außer ...
    5. Nötigung Aufforderung eine Aussage zu bestätigen, die niemand behauptet hat
    6. Pöbeleien Schlechtreden über Dritte
    7. Provokationen Personen werden gezielt verunglimpft

    Sie werden keine Kommentare von Fabrikgegnern , mit so vielen Verfehlungen finden.

  18. 14.

    Tesla möchte seine Elektro-Autofabrik nicht in Mecklenburg-Vorpommern, direkt in der Müritz bauen, sondern auf einem Industrie Gebiet, direkt neben der Sechsspurigen Bundesautobahn A10. Und das Einzige was durch solche Diskussionen in Gefahr ist, sind Milliarden Investionen in Brandenburg und 12000 Arbeitsplätze. Der Flächenverbrauch dieser Fabrik für Elektro-Mobilität liegt bei, klitzekleinen winzig kleinen 3 Quadratkilometern Brandenburger Fläche, im Einzugsgebiet des Hauptstadtflughafen BER, direkt neben dem Berliner Ring. Die genaue Fläche von Brandenburg kann man ja nachlesen, muss irgendetwas um die 29700 Quadratkilometer sein-also geeignet für 10 Millionen Einwohner und einer Handvoll Tesla-Fabriken.

  19. 12.

    Es gab schon ganz andere angebliche fortschrittliche Erfindungen die heute keiner mehr kennt oder nur noch wenige benutzen. Und Man muss nicht jeden Sche... mitmachen. Die meisten Menschen lassen sich jedoch von jenen, die mit der Unwissenheit und Bequemlichkeit der normal sterblichen rechnen und damit viel Geld verdienen und Macht besitzen, soviel Honig um mäulchen schmieren, dass sie nicht einmal merken wie sehr ihnen die Selbständigkeit und somit auch selbstständiges denken genommen wird. Wer sich ein bisschen mit autonomen fahren beschäftigt, weiss, das es in naher Zukunft nicht möglich sein wird. Mit oder ohne Tesla. Unfälle mit Tesla und anderen Autonomen Fahrzeugen zeigen die Tücken normaler Programmierungen. Und übrigens sollte für alle Menschen der Zugang zur Gesellschaft möglich sein ohne sich von riesigen privaten Konzernen zu jeder Zeit und in jeder Lebenslage abhängig zu machen. Dazu gehört auch die Freiheit der Fortbewegung!

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