Baustelle der Tesla-Fabrik in Grünheide. (Bild: dpa/Thomas Bartilla)
Audio: rbb | 08.12.2020 | Franziska Hoppen | Bild: dpa/Thomas Bartilla

Grünheide (Oder-Spree) - Tesla-Fabrik: Fernwasserleitung nach Eisenhüttenstadt kommt nicht

Für die zweite Ausbaustufe der Tesla-Fabrik in Grünheide wird es voraussichtlich keine Fernwasserleitung aus Eisenhüttenstadt geben. Die würde sich laut Wasserverband Strausberg-Erkner wirtschaftlich nicht tragen. Von Franziska Hoppen

Wie die Tesla-Fabrik in ihrer möglichen zweiten und dritten Ausbaustufe mit Wasser versorgt werden kann, steht noch immer nicht fest. Für die erste Ausbaustufe der Fabrik in Grünheide (Oder-Spree) ist die Wasserversorgung gesichert. Dazu haben der US-Elektroautobauer und der Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) einen Vertrag unterschrieben - für einen maximalen Wasserverbrauch von 1,5 Millionen Kubikmeter pro Jahr.

Wächst die Fabrik wie geplant weiter und erreicht den zu Spitzenzeiten prognostizierten Wasserverbrauch von 3,6 Millionen Kubikmeter pro Jahr, dann reichen die Wasserreserven im WSE-Verbandsgebiet nicht mehr aus. Wasser muss also zusätzlich anderswo herkommen. Dieser Fall könnte laut WSE schon 2023 eintreten. Um mögliche Quellen zu erschließen, suchen die Brandenburger Umweltbehörden deshalb gerade in einer Arbeitsgruppe nach langfristigen Lösungen.

Wasser aus Eisenhüttenstadt keine Option

Als eine dieser möglichen Lösungen war bisher eine Fernwasserleitung aus dem rund 90 Kilometer entfernten Eisenhüttenstadt im Gespräch. Doch nun ist klar: Von dort kann das zusätzlich benötigte Wasser nicht kommen. "Wir haben durchaus freie Kapazitäten und Mengen, die wir nicht in Anspruch nehmen", sagte die Verbandsvorsteherin des dort ansässigen Trinkwasser- und Abwasserzweckverbands Oderaue (TAZV), Heike Herrmann dem rbb, "aber nicht so viel, wie von Tesla benötigt wird."

Der Wasserverband halte Reserven für die Entwicklung des eigenen Verbandsgebietes zurück, etwa für Ansiedlungen auf den noch freien Flächen im Eisenhüttenstädter Industriegebiet. Tesla benötigt etwa 3,6 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr. Der Wasserverband könnte jedoch lediglich noch rund 500.000 Kubikmeter an den WSE abtreten. Dafür lohne es sich jallerdings nicht, eine Fernwasserleitung zu bauen, da dies schlicht unwirtschaftlich sei.

Das bestätigte auch die Pressesprecherin des Wasserverbands Strausberg-Erkner, Sandra Ponesky. Damit sich der Bau einer Leitung auszahle, müsse sie zudem mindestens fünfzig Jahre lang Wasser transportieren. Die Übernahme der Kosten selbst sei nicht das Problem. Die müsste, wie üblich, Tesla übernehmen.

Veraltete Informationen

Neben Eisenhüttenstadt könnten sich laut WSE mögliche Wasserquellen für die weiteren Ausbaustufen der Tesla-Fabrik in Hangelsberg (Nord) in Grünheide sowie in Müncheberg befinden. Die letzten Erkundungen dieser Reserven liegen jedoch Jahrzehnte zurück. Sie müssten erneut ausgewertet, eine Nutzung genehmigt werden.

"Dieser Prozess dauert im Schnitt drei bis vier Jahre. Und das ist eine optimistische Einschätzung", sagt Sandra Ponesky. Ein Prozess, der also länger dauern könnte als Tesla mit dem Ausbau der Fabrik warten will. Wasserreserven in Spitzmühle anzuzapfen oder in Fürstenwälde sei laut WSE aber keine Option.

Einfluss auf die finale Fabrik-Genehmigung?

Diese Einschätzung des WSE könnte indirekt auch in die Entscheidung über die finale Tesla-Genehmigung der ersten Ausbaustufe mit einfließen. Denn: Grünheider Gemeindevertreter wollen in der kommenden Woche über die Änderung des Bebauungsplanes für das Tesla-Gelände entscheiden. Dieser B-Plan ist Voraussetzung für die finale Genehmigung. Auch in diesem Prozess können sich öffentliche Träger wie der WSE äußern. Und dass laut WSE eine langfristige, zukunftssichere Wasserversorgung der Fabrik noch nicht sicher gestellt ist, dürfte bei der Abstimmung eine Rolle spielen.

Landesweiter Versorgungsplan gefordert

Der WSE kritisiert zudem, dass die Verantwortung für die Erschließung neuer Wasser-Dargebote vor allem bei den Verbänden und Kommunen liegt. Immer wieder hatte der WSE im vergangenen Jahr einen landesweiten Wasserversorgungsplan gefordert, der zentral festhält, wo welcher Wasserbedarf entstehe und wo er gedeckt werden kann.

Während sich die Verbände bisher aus eigenen Wasserreserven versorgen konnten, sei mit der Tesla-Ansiedlung, die plötzlich den Bedarf einer weiteren Kleinstadt einfordert, überregional Unterstützung nötig. Tesla wirke in der Region wie ein Katalysator, so WSE-Verbandsvorsteher André Bähler: "Auch ohne Tesla fahren wir zu Spitzenzeiten derzeit schon über dem Limit." Tesla beschleunige lediglich einen Prozess, den die Region in den kommenden Jahren - durch weiteren Zuzug und Dürre - ohnehin zu spüren bekommen hätte.

Beitrag von Franziska Hoppen

37 Kommentare

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  1. 37.

    Auf Wunsch der Kriterien werden die Unterlagen von Tesla über das gesetzliche virgeschriebene Maß hinaus befüllt. Sie wissen ja nichtmals, was angeblich gefehlt hat, sondern plaudern einfach daher. Sie erkennen nuchtmaks, dass Sie mal wieder etwas durcheinander bringen. Tesla wurde erst für die Ausführlichkeit der Unterlagen weit über das gesetzliche Maß hinaus bei der zweiten Auslage gelobt.

    Mit 'nem Drehmomentschlüssel Könnens vielleicht umgehen und als DDR-Kernfusionfirscher das Fake-Experiment der US-Amerikaner nachvollziehen. Bau- und Naturschutzrecht interessiert Sie aber nicht die Bohne wie Sie auch vieles komplexeres wie die Anzahl der Ordner schnell wieder vergessen.

  2. 36.

    Auch sie sollten sich an die paar blauen Ordner erinnern und über die Lobhudelei zur Gründlichkeit von Tesla. Mehr kenne ich nicht. Was wurde aber alles nachgereicht und konkretisiert ? Salamitaktik ?

  3. 35.

    Ich hoffe, dass Tram88 Ihren Kommentar versteht, brachte doch er das übernatürliche Wesen, über das Sie hier zum Thema Tesla philosophieren, in die Diskussion ein.

  4. 34.

    Nochmals: Butter bei die Fische! Sie stellen immer wieder gerne unbelegte Behauptungen auf, dabei wissen Sie nichtmals wie viele Ordner im vergangenen Winter ausgelegt waren. Da verwundert es nicht, dass Sie deren Inhalt nicht kennen und stattdessen über dessen Inhalt fabulieren.

  5. 33.

    Da missverstehen Sie etwas.
    1) Für die aktuelle Baustufe reicht das Wasser. D.h. die Autos werden produziert, aber für Batterien reicht es nicht.
    2) Für die nächste Ausbaustufe (Batteriefertigung) hat eine erste Möglichkeit nicht funktioniert. Das heisst aber nicht, das jetzt aufgegeben wird, sondern es wird eine andere Möglichkeit gesucht.
    Wenn Sie eine neue Wohnung suchen, brechen Sie ja auch nicht nach der ersten Absage ab.

  6. 32.

    Was erwarten Sie eigentlich? Sie wohnen am Stadtrand von Berlin, der grössten Stadt Deutschlands!
    Wenn Sie eine Stunde lang in jede Richtung fahren wollen ohne andere Menschen zu sehen, müssen Sie etwas ländlicher wohnen.
    Abgesehen davon: Das dieses Baugrundstück für Gewerbe gedacht ist, wissen Sie doch seit sich BMW dafür interessiert hat! Also siet 20 Jahren. Nur weil sie das verdrängt haben, heisst das nicht, dass es nicht mehr so ist.

  7. 31.

    Vorsicht mit solchen Äußerungen! Geht man als bibelfester Christ davon aus, dass Gott der Schöpfer allen Lebens ist, bestimmt dieser sehr wohl, ob und was dort gebaut wird. Ist er mit dieser Entscheidung nicht einverstanden , wird er es uns wissen lassen. Glaubt man nicht an Gott, wird es uns eben die Natur wissen lassen. Da nutzen dann auch keine fundierten Einwände.

  8. 30.

    Lassen sie doch endlich ihre "Volksreden". Haben nun die 4 oder 5 blauen Ordner völlig das Ansinnen von Tesla zum Inhalt gehabt oder wurde salamitaktikmäßig immer wieder " nachgeschoben" ? Ihre Phantastereien scheinen einen ernsthafteren Hintergrund zu haben. Stolpe konnte von einem TESLA-Musk nicht die geringste Ahnung gehabt haben und BMW erkannte alsbald die Probleme. Stöbern sie doch mal in alten Zeitungen. Warum Pflaumen sie nicht Brandenburgs Regierungsmitglieder voll ? Die fahren Großverbrenner. Nach Binz fahre ich mit dem ICE oder Regio; theoretisch packt das aber auch der kleine i-10. Sogar im Winter. Unsere neuen TRAM-- Züge sind Spitze; nur kein Neid.

  9. 29.

    Wie wäre es denn, wenn man anderen Verbrauchern einfach die Rationen kürzt. Warum sollten die ansässigen ihre Pfründe alleine behalten. Das muss neu ausgehandelt werden.
    Und wo doch die Anwohner so gegen Wirtschaft und Jobs sind, könnten sie doch mit gutem Beispiel vorangehen und ihre eigenen Betriebe beukottieren und schließen. Und dann auf den Geländen Spanplattenmonoplantagen anpflanzen.

  10. 28.

    Ich mache Ihnen immer wieder Ihre Scheinheilligkeit zum Vorwurf. Sie bräuchten gar kein Auto, wollen aber verhindern dass in Ihrem Hinterhof etwas umweltfreundlicheres für andere gebaut als Ihre koreanische CO-Schleuder.
    Dabei spielen Sie den Umweltengel, der gerne von den eigenen Sünden ablenkt und ab andere eine stregeren Maßstab anlegt als an sich selber. Den Monegassrn mut seiner dicken Karre kritisieren. Dabei muss der damit für eine Bouillabaisse nur einmal um den Pudding, während Sie hunderte km für Bratkartoffeln an die Ostsee fahren. Welche Monegasse gibt dabei so wie Sie den Umweltschützer? Die Bäume wären eh in Bälde begeisterten Amazon-Kunden wie Sie es sind, zu gute gekommen. Schließlich muss Ihr Paket wesentlich aufwendiger verpackt werden als beim Kauf im stationären Einzelhandel. Dass ich z.B. on-topic der SenUVK immer wieder ebenfalls Scheinheilligkeit vorwerfe, hatte ich schon angemerkt. Die hält von der Tram ebensowenig wie Sie.

  11. 27.

    Sie sollten ebenso wie Ihr Alter Ego Tram88 mal in der alten Berichterstattung stöbern. Das neue Klärwerk war ebenso Gegenstand der damaligen Überlegungen wie eine Fernwasserleitung. Sie liegen also wie gewöhnlich falsch.

    Wenn Tesla die laut Naturschutzgesetz ib der Vegetationsphase zulässigen Waldrodungen bis in März hätrevorgenommen hätte, hätten Sie sicherlich ebenfalls due Rechtslage nicht akzeptiert

    Auf welcher Vorschrift beruht Ihre erneute Forderung nach einem Raumordnungsverfahren?
    Genau wie Tram88 hatten auch Sie behauptet, dass die Unterlagen bei der Erstauflage unvollständig gefehlt sein sollen. Nachfragen sind Sie aber ebenfalls genau wie er ausgewichen.

    Dass die Nachzahlungen die Richtigkeit der gerichtsbestätigten Worst-Case-Annahmen aus der UVP bestätigt hatten, hatten wir auch schon mehrfach.

  12. 26.

    Sie haben schon wieder vergessen, dass eine Fernwasserleitung, ein neues Klärwerk etc. bereits seit vergangenen Winter in der Diskussion ist.

    Von Demokratie verstehen Sie auch wenig und haben schon wieder vergessen. Dass die Industriegebiet unter Ihrem Idol Manfred Stolpe einem Autohersteller angedient worden ist. Wo sind Ihre fundierten Einwände? Warum haben Sie noch nicht geschrieben, welche gesetzliche vorgeschriebenen Unterlagen Tesla nicht in vergangenen Winter ausgelegt hatte?

  13. 25.

    Der Bericht der MOZ mit der WSE wurde hier schon mehrfach verlinkt. Fakten werden aber gerne von den Fabrikgegner verdrängt.

  14. 23.

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. In meiner Heimat (DDR) haben die Leute ihre Bierflaschen unter fließenden Wasser gekühlt. Es mußte ja nicht bezahlt werden. Der pro Kopf Wasserverbrauch war wesentlich höher und es wohnten viel mehr Menschen im Land. Es gab richtige große echte Industrieanlagen mit einem erheblichen Wasserverbrauch. Nicht so winzige Handwerkerhütten wie heute. Und trotzdem ist keiner verdurstet. Aber seitdem meine Heimat an ein fremdes Land angeschlossen wurde, vertrocknet hier alles? Seltsam.

  15. 21.

    Herr Neumann, bleiben Sie mal Realist und schieben nun nicht den Ortsansässigen den "Schwarzen Peter" zu. Das ist unredlich, wenn nicht unverschämt. Woher haben Sie nur Ihre ach so genauen Zahlenwerke?

  16. 20.

    Was kostet denn ein vergleichbarer Verbrenner?Also Audi A6 oder 5er BMW im Vergleich zum Tesla Modell 3.
    Wieviel Wasser benötigt denn das PCK, das EKO und vielleicht noch die Massentierhaltung in Brandenburg?Vielleicht könnte das jemand mal aus zuverlässiger Quelle posten.

  17. 19.

    "... wo einst unser Kiefernwald war". Sie meinen Ihre Wellpappen-Plantage!?

  18. 18.

    Warum nutzt TESLA nicht das Niederschlagswasser von 1mm/qm/Jahr (=1Liter/qm) der genutzten Fläche (900.000 qm versiegelt + 600.000 qm überbaut) von Dächern und Wegen/Stellflächen. Ein paar Mini-Kläranlagen von Bill Gates (die aus Gülle Trinkwasser machen)davor und dahinter geschaltet plus ein paar Puffertanks verbuddeln, und schon sind 50% des Tagesbedarfs von 3 Mio Liter/Tag abgedeckt (Verdunstung mal außen vor).

  19. 17.

    Es stimmt nicht, dass die B-Planänderung Voraussetzung für die finale BImSchG-Genehmigung ist. Das LfU wird das bestätigen. Hier wird unnötig Druck auf die Gemeindevertreter erzeugt. Richtig ist, dass sobald der B-Plan genehmigt ist dann die neuen Festsetzungen bei der Genehmigung zu berücksichtigen sind.

  20. 16.

    Danke für den treffenden Kommentar.

    Zum Glück kann man bei den wahnsinnigen Grundstückspreise umziehen in ruhigere Gebiete.

    ( Und bekommt dann einen Windpark oder eine Massentierhaltung vor die Nase.)

  21. 15.

    Es ist/wird ein unfassbares Horroszenario:
    Die Amerikaner kommen hier her und wollen 500000 EAutos bauen, die sich nur ein winziger Bruchteil der Deutschen leisten kann. Das sind Autos für Leute die damit den Kudamm rauf und runter rasen. Und dann gleich diese wahnsinnige Menge!
    Das Schlimmste ist der exorbitante Wasserverbrauch! 3,5 Millionen Kubikmeter!!! So eine Umweltsauerei! Für Autos die keiner braucht!
    Das wird das ganze Ökosystem sukzessive zerstören. Wasser gehört allen und ist nur begrenzt verfügbar.
    Deshalb sollten wir sparsam damit umgehen und es nicht für die Produktion von Luxusautos verschleudern.
    Aber die Gier der Menschen kennt keine Grenzen.
    Wir kriegen den Globus schon kaputt. Das werde ich noch erleben obwohl ich 59 Jahre alt bin.

  22. 14.

    Das ganze Land Brandenburg gehört den Brandenburgern. Die politischen Fehler und die Flucht in die Stadt habe ich nicht zu verantworten. Sie erkennen am Beispiel des Wasserproblems wie oberflächlich man an die ganze TESLA-Angelegenheit ranging. Auch ich habe das Recht auf Fehler hinzuweisen. Nun will man den Freienbrinkern noch die Teslajauche in die Nähe pumpen. Stellen sie sich nur mal vor dort würde der Minister Steinbach wohnen.

  23. 13.

    Wer ist denn “das Land“? Der Ministerpräsident? Ein Bewohner (meinetwegen) Hamburgs? Was glauben sie warum es nicht einmal eine ordentliche Umweltverträglichkeitsprüfung gab? Warum der Wald plötzlich innerhalb von wenigen Tagen mit etlichen Harvestern gefällt wurde? Warum die geplanten Ausmaße nur scheibchenweise kommuniziert wurden? Warum gibt es bis heute kein Raumordnungsverfahren? Apropos Kommunikation von Tesla, da werden sie nichts aber auch gar nichts erfahren. Das lässt viel auf das betriebsgebaren schließen, wenn die Werkstore erstmal zu sind. Aber sie können sich gerne Wasser aus dem zu bauenden klärwerk abzapfen...

  24. 12.

    Danke Frau Hoppen (rbb) für Ihren interessanten Artikel.
    Was nun? Der erste Teil Abschnitt der Fabrik steht nun schon im Rohbau und die von Minister Steinbach versprochene technische Lösung für das Wasser ist in weiter Ferne gedrückt? Wie nun weiter mit den anderen Ausbau Stufen und der größten Batterie fertiegung der Welt mit einem enormen Wasserverbrauch. Wann hören endlich diese unrealistischen Träume bei Woidke, Steinbach, Christiani und natürlich Alfred Neumann auf. Und wann wachen die Grünen auf die den Wald, voller Bäume nicht mehr sehen,an erster stelle Minister Vogel und wann wacht endlich Berlin auf da es auch um ihre Wasserversorgung geht, von 3.5 Millionen Menschen. Naturschutz ist die innovative Zukunft nicht E Autos.

  25. 11.

    Stöbern sie mal wieviel Grundwasser im Kalksteintagebau Rüdersdorf stündlich zur Trockenhaltung in den Kanal gepumpt wird und letztlich das verdreckte Spreewasser etwas aufhellt. ( klarer macht ). Wieviel Tonnen CO2 hier täglich bei der Kalk-und Zementherstellung entstehen nur um in Berlin noch ein Stück Autobahn bauen zu können etc. Die Grünheider ernten auch selbst angebautes BIO-Gemüse, gießen ihre Obstbäume. Andere wässern ihr GOLF-Großgelände. Sie kaufen alles beim Discounter oder im Supermarkt. Null Ahnung wo ihre Gurke angebaut war und wer da für wenig Geld schuftete. Mich annöhlen wegen eines i-10 aber da gibt es einen Grünminister, der jagte seinen Großschlorren mit 170 km/h wo nur 120 erlaubt waren. Hey, ich bin grüner im denken als sie; auch mit i-10. Zur Not steht der bereit und basta.

  26. 10.

    Die Bäume gehörten nicht Ihnen, sondern dem Land. Brandenburg hat genügend entvölkerte Landstriche mit Kiefernplantagen, in denen Sie Pilze suchen fahren können.

  27. 9.

    Es ist schon dreist, die Ausbaustufen einer Fabrik zu genehmigen, ohne deren Wasserverbrauch einzuplanen.
    Wenn es deswegen zu einer Wasserverknappung kommt, steigt wohl der Preis... und irgendwann "lohnt" sich dann selbst eine Entsalzungsanlage an der Ostsee samt Pipeline.

    Ein "landesweiter Wasserversorgungsplan" könnte bei der nächsten Fabrikplanung deutlich mehr "Rechtssicherheit" für den Fabrikbetreiber bringen. ;-)

  28. 8.

    Gemäß der WSE vom vergangenen Winter ist zumindest genügend Wasser für den im Bau befindlichen Teil der Fabrik vorhanden. Das bestätigt auch dieser Artikel wieder. Man muss sich aber etwas für die ggf. folgenden weiteren Ausbaustufen einfallen lassen, wobei die dann erwarteten 4,5 Mio m³/a immer noch wenig im Vergleich zu anderen Großverbrauchern sind.

  29. 7.

    Schon vergessen: Der Wasserverbrauch der Privatanschließer in Grünheide (65 m³/a), Rüdersdorf (61 m³/a) und anderen Orten im Bereich der WSE ist bekanntlich im Vergleich zum Landesschnitt (rd. 40 m³/a) extrem hoch. Das Wasser graben Sie sich selber ab.

  30. 6.

    In einem Rechtsstaat haben das weder Se noch Gott zu entscheiden, was dort gebaut werden darf. Es gilt immer noch bundesdeutsches Baurecht. Dabei steht es Ihnen frei, fundierte Einwände gegen das Vorhaben bei den zuständigen Stellen vorzubringen. Genau daran hat es aber an Ihren Kommentaren hier bisher gemangelt.

    Sie müssen dabei auch entscheiden, ob Tesla allein die erste Ausbaustufe auslasten kann oder ob weitere erforderlich sein werden. Bei Ihren Zweifeln dürften Sie sich doch keine Sorgen machen, das das Industriegebiet werter bebaut werden wird.

  31. 5.

    Es scheint, die Behörden haben insofern versagt, weil es keine Konzepte um Lösungen gegeben hat. Hier zeigt sich, wie li/gr brb. Behörden, "sehenden Auges" in die Katastrophe laufen, denn diese wollen gönnerhaft Verteilungskämpfe führen und nichts machen. Das Leben, hier mit Tesla "schlägt" dann brutal zurück und zeigt auf, das man komplexen Dingen nicht gewachsen ist - zu langes regieren führt dann eben auch zu hoffnungslos unterlegener, oft arrogant anmutendem erfolglosen Handeln (30jährige "versenkte" Großprojekte, wird Tesla das Nächste?). Wir brauchen Lösungen, länderübergreifenden Hochwasserschutz (auf Augenhöhe mit Polen/Tschechien!) unter Niedrigwasserbedingungen und der sinnvollen gleichzeitigen Nutzung von Flüssen/Seen/Grundwasser m i t Investitionen einschl. Kostenbeteiligung. Nicht jede kleine Idee oder Positionspapier mit Marketingbegriffen ist ein richtiger konzeptvoller Plan von Profis.

  32. 4.

    Jetzt reicht es :
    Man will uns mit Verkehr zudröhen.
    Die Luftraum durch den BER vergiften.
    Die Wälder vernichten.
    Mit 280 Meter hohen Windkraftanlagen umzingeln.
    Und jetzt auch noch das Wasser abgraben.
    Als Ausgleich erhalten wir in Hangelsberg nur den Beifall von Berlin und Brandenburg.

  33. 3.

    Schlimm genug, dass da schon so viel Beton steht wo einst unser Kiefernwald war. Es wäre ja nun sinnvoll es mit der 1. Ausbaustufe zu belassen; das weltgrößte Akkuwerk darf dort auch nicht entstehen. Wer jetzt anders handelt riskiert das Ende einer Region in Brandenburg. Backen wir also die Brandenburger Brötchen, die angemessen sind. Herr Minister Weißbach sollte den Tatsachen und Gegebenheiten Folge leisten. 500 000 Teslas müssen erst mal jährlich verkauft werden und die Akkus kommen dann eben aus Schwarzheide.

  34. 2.

    ... aber es wird erst einmal angefangen zu bauen. Alle reden über den Wald, die Wasserversorgung jedoch ist in der Gegend schon ohne die Fabrik am Limit - Sprengverbot für Brunnennutzer im Sommer. Da wird sich auch die Absenkung des Störitzsees merklich beschleunigen.

    Das ist scheinbar alles egal!


  35. 1.

    Schon wurde diskutiert, was man der befürchteten perspektivischen Versteppung (Ost-)Brandenburgs entgegensetzen könnte. So wurde auch vorgeschlagen, in prekären Sommerphasen private Wasserentnahmen aus Hausbrunnen ggf. zu verbieten.
    Dann kommt Tesla angerobbt und verbrät gleich mal ein paar Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr.
    Und die Fabrik muss und wird laufen, ob es monatelang nicht regnet und die Wälder brennen oder ob der Himmel Schleusen öffnet.
    Ich frage mich ernsthaft, ob in solchen Fragen auch jemand weiter denkt, als eine fette Sau zu springen vermag.

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