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Audio: Antenne Brandenburg | 20.03.2020 | Philip Barnstorf | Bild: www.imago-images.de

Geplante Tesla-Fabrik in Grünheide - Wasserverband darf mehr Wasser für Tesla-Fabrik fördern

Der Wasserverband Strausberg Erkner (WSE) darf mehr Wasser fördern, um damit die in Grünheide geplante Tesla-Fabrik zu versorgen. Das Landesumweltministerium hat die entsprechenden Genehmigungen erteilt. Derzeit fördert der WSE jährlich knapp 11 Millionen Kubikmeter Wasser und versorgt damit ungefähr 160.000 Menschen. Mit den neuen Genehmigungen darf der Verband seine Wasserwerke in Erkner und Petershagen/Eggersdorf ausbauen und dann insgesamt knapp 15 Millionen Kubikmeter pro Jahr fördern.

Damit könne der Wasserverband die geplante Tesla-Fabrik mit ausreichend Wasser versorgen, teilte die Verbandssprecherin Sandra Ponesky am Donnerstag mit. Allerdings fehlten noch weitere Genehmigungen vom Landesumweltministerium, um auch künftige Einwohner und weitere Industrie versorgen zu können.

Trotz hoher Investitionen will der Strausberger Waserverband die Wasserpreise stabil halten. Das Abwasser der geplanten Tesla-Fabrik soll im Klärwerk der Berliner Wasserbetriebe in Münchehofe gereinigt werden.

Sendung: Antenne Brandenburg, 20.03.2020

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1 Kommentar

  1. 1.

    "„Zugelassen sind 16 Millionen Kubikmeter“, sagte [Umweltminister]Vogel." bereits im Februar zur erlaubten Wasserförderung vor Tesla.
    https://m.tagesspiegel.de/berlin/geplante-gigafactory-in-brandenburg-wasserproblem-fuer-tesla-fabrik-sind-geloest/25540994.html

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