Gebiet um die Tesla-Fabrik - Wasserverband warnt vor Wassermangel schon in zwei Jahren

Archiv - Luftaufnahme der künftigen Gigafactory Berlin-Brandenburg in Grünheide vom 15.09.2020 (Bild: dpa/Sören Stache)
Bild: dpa/Sören Stache

Der Wasserverband Strausberg-Erkner fordert, einen Versorgungsplan für Brandenburg auszuarbeiten. In den nächsten Jahren werde das Wasser in der Gegend knapp. Auch für die geplante Tesla-Fabrik brauche es Vorkehrungen.

Der Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) befürchtet, seine Kunden in zwei Jahren nicht mehr aus eigenen Wasserreserven versorgen zu können. Das sagte der Verbandsvorsteher des WSE, André Bähler, am Mittwoch dem rbb. Aktuell untersuche eine Kommission des Brandenburger Ministeriums für Umwelt, in welchen Verbandgebieten noch Reserven seien und wie sie in die Region rund um Strausberg, Erkner und Grünheide transportiert werden können.

Wassermenge hängt auch an der Flächennutzung

Der Wasserverband darf genau so viel Wasser fördern, wie sich im Umfeld der Förderung neu ansammeln kann. Wieviel Wasser sich wieder ansammelt, hängt unter anderem von den Niederschlägen ab, von den Reservoirs und von den Gewässern, die im Einzugsgebiet vorhanden sind", sagte Bähler. "Letztlich ist auch die Flächennutzung entscheidend, also wieviel von dem Wasser, dass auf die Erde prallt auch wirklich versickert und irgendwann im Grundwasser ankommen kann", sagte er.

Diesen Punkt hatten auch etliche Kritiker beim Erörterungstermin für die Tesla-Fabrik vorgebracht. Das Klima habe sich veränderte, es regnete unregelmäßiger. Durch Zuzug und Industrie werde immer mehr Boden versiegelt - so auch bei Tesla. Flächen für eine natürliche Versickerung von Niederschlag verschwinden allmählich. Gleichzeitig steigt der Bedarf für Wasser.

Wasserverband plädiert für Vorratsspeicher

In Zukunft werde das Wasser nicht mehr reichen, heißt es auch beim Wasserverband. Durch die Tesla-Ansiedlung werde ein Engpass sichtbar, den der Verband ohnehin in den nächsten zehn Jahren zu spüren bekommen hätte, sagte Bähler. Er plädierte dafür, dass auf dem künftigen Fabrikgelände ein Vorratsspeicher eingerichtet werde, damit der Wasserbedarf des Werks zu Spitzenzeiten nicht das restliche Versorgungsnetz belaste.

Der Verbandsvorsteher sprach sich für einen landesweiten Wasserversorgungsplan aus. Dieser solle zentral festhalten, wo welcher Wasserbedarf entstehe und wo er gedeckt werden kann. Momentan liege die Verantwortung dafür vor allem bei den Kommunen.

63 Kommentare

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  1. 63.

    "Ihre Aussagen hatte andere, die schon vor rund einem Jahr getätigt...."
    Ja, was soll ich dazu sagen, wenn das auch schon Anderen aufgefallen ist, sollten Sie eben doch ab und an die Hinweise ihrer Mitmenschen beherzigen. In der Regel meinen die es nur gut, auch wenn man mal das Eine oder Andere vergisst.
    Nicht vergessen habe ich, dass die Tesla Manufacturing Brandenburg SE auf eigenes Risiko baut.
    Machen Sie sich da nicht auch schon Sorgen, ob genügend finanzielle Mittel für den Rückbau zur Verfügung stehen?
    Denn die 120.000€ Mindestkapital werden noch nicht einmal die Entsorgungskosten decken.

  2. 62.

    Sind Sie wirklich so naiv und glauben immer noch tatsächlich, dass es außerhalb des Versorgungsgebietes der WSE nur Steingärten gibt? Zudem haben Sie immer noch nicht verstanden, was einer der Gründe gewesen ist, dass Tesla sich für das Industriegebiet Freienbrink entschieden hat. Es gibt den B-Plan Grünheide Nr. 13. Die baurechtlichen Voraussetzungen überfordern Sich nach Monaten der Diskussion immer noch.

    Stöbern Sie zur Auffrischung Ihres Gedächtnisses in alten RBB-Artikeln, s. #53. Auch die WSE hat schon immer kommuniziert, dass genügend Wasser für die erste Ausbaustufezur Verfügung steht. Dass die lokalen Wasservorkommen für weitere Ausbaustufen nicht reichen, war lange bekannt.

    Wenn Sie sich mit Geschichte etwas auskennen würden, wüssten Sie, dass Berlin früher ein Teil Brandenburgs gewesen ist. Erst nach dem WK II erfolgte die Trennung. Vergessen haben Sie schon wieder z.B. den Hinweis auf die Holzexporte der Brandenburger weit über die Grenzen der Mark hinaus .

  3. 61.

    Erhellend ist vor allem, dass Sie an meinem Kommentar nur die Essbarkeit der Bäume und des Bleches stört. Aber keine Angst, Sie müssen nicht wegen der 300 ha Kiefern in einem Industriegebiet Ihre Ernährung umstellen. Es gibt noch weitere rund 750.000 Hektar Kiefernmonokulturen in Brandenburg. Ihren Speiseplan können Sie auch bald um andere Bäume erweitern, da z.B. im Landkreis Potsdam-Mittelmark die Erstaufforstung von über 700 ha Mischwald beantragt ist. Sie müssen dann nicht mehr so weit zur Nahrungsbeschaffung fahren.

  4. 60.

    Ihre Aussagen hatte andere, die schon vor rund einem Jahr getätigt. Sie wiederholen sich jetzt sogar selber. Sind Sie so vergesslich oder nur verzweifelt, dass Sie nicht nur die Standortentscheidung verpasst hatten, sondern auch mehrere Jahrzehnte sich nicht für die Vorgänge in dieser Region interessiert hatten? Ich hatte auch Sie anlässlich Ihres sehr spätem Diskussionseinstieges mit eben solchen Aussagen darauf hingewiesen, dass es hier dank der nach mehreren öffentlichen Anhörungen verabschiedeten Wasserverordnung legal ist, eine Fabrik in diesem seit Jahrzehnten ausgewiesenen Industriegebiet zu errichten. Tram88 hatte andere KFZ-Fabriken in WSG später bekanntlich auch lobend erwähnt.

  5. 59.

    Es war der letzte Mittwoch; nicht der vor Ostern ! Sie jubelten doch vor einigen Wochen, dass wir hier nun Wasser im Überfluss haben werden durch die 18 km lange Fernleitung. Da hier niemand einen Schottergarten hat wird natürlich auf einem Grundstück mit Garten etwas mehr verbraucht. In meinem so 300m² großen / kleinen Gemüsegarten benötigte ich bis so 40m³ im Jahr. Sie kauften ja schon immer alles bei ALDI oder Ulrich. Ich bin kein Fabrikgegner; ich plädiere lediglich für einen anderen Ort. Wie wäre es mit Tempelhofer Feld; eben nicht nur 2 sondern 4 Etagen. Dann reicht die Größe und Wasser, so sie schrieben, hat ja Berlin im Überfluss.

  6. 58.

    Richtiger ist: Berlin wurde immer größer und der Hunger nach Holz, Kalksteinmörtel und Ziegel wurde immer gößer. Hier gibt es noch die tiefe Senke vom ehemaligen Magistratsbruch- hier wurde extra für Berlin der beste Kalkstein abgebaut. Was wäre Berlin ohne Umland ? Hier wurde geplündert was man benötigte. Sie kennen doch die Kurfürsten und Nachkommen. Grünheide / Freienbrink ( schöne Ortsbezeichnungen ! ) sind nun mal Brandenburg und nicht Berlin. Kümmern sie sich um diese verdreckte Stadt und nicht um unsere Wasserprobleme, die durch Tesla so zugenommen haben.

  7. 57.

    A. Neumann, einfach herzerfrischend Ihre Kommentare. Köstlich, wie Sie sich angesprochen fühlen. Versuchen Sie einfach Bestandteile eines Baumes und Blech oder Bestandteile eines Autos zu genießen. Dann können Sie sich nochmal melden.

  8. 56.

    "... iffe sichtlich vielfach die Berichterstattung des RBB missfällt, weil die hilft, Favrik-Fegnwr..."
    Wenn Sie genauso schnell und schusselig denken, wie Sie schreiben, ist es auch kein Wunder, dass Ihnen nicht einfällt, die Errichtung der GF4 durch die Tesla Manufacturing Brandenburg SE im Trinkwasserschutzgebiet inmitten des Landschaftsschutzgebietes „Müggelspree-Löcknitzer Wald- und Seengebiet“ kritisch zu hinterfragen.

  9. 55.

    Immerhin kann ich Zahlen lesen wie z B. den Pro-Koof-Wasserverbrauch in Bereich der WSE und den Zusammenhang dann in Relation setzen zum Rest des Landes kann. Wenn das für Sie schon iverschlau ist wie Ihnen iffe sichtlich vielfach die Berichterstattung des RBB missfällt, weil die hilft, Favrik-Fegnwr der Lüge zu überführen. Für Sie ist da aber offensichtlich andersrum.

  10. 54.

    Was nützt es, wenn man das - was man in der Schule gelernt hat - aufgrund von Verblendung oder Erreichung wirtschaftlicher oder politischer Ziele ausblendet? Energiewende findet nicht allein mit Elektroautos statt, mit Verbrennern allerdings , schon gar nicht.

  11. 53.

    "Das sagte der Verbandsvorsteher des WSE, André Bähler, am Mittwoch dem rbb. " Welcher Mittwoch ist eigentlich gemeint? Einer aus dem vergangenen Winter oder einer aus dem Juli. Vergl. dazu eine Artikel aus der MAZ mit Bezugnahme auf den RBB, der jedoch noch weiter ins Detail geht als dieser Artikel:
    https://www.maz-online.de/Brandenburg/Wasserverband-schlaegt-Alarm-fuer-Versorgung-von-Tesla-Fabrik-in-Gruenheide

    Dass später die lokal Förderbare Wassermenge nicht ausreicht und deshalb eine Fernwasserleitung gebaut werden soll, konnte man im Januar hier auf RBB24 lesen:
    https://www.rbb24.de/wirtschaft/thema/tesla/beitraege/tesla-wasser-grundwasser-trinkwasserschutzzone-gruenheide.html

  12. 52.

    Blödsinn in die Zeit der Expansion des Römischen Reiches fällt die Entwaldung des kompletten Mittelmeerraums für Bauholz, landwirtschaftliche Nutzfläche. Daraus entstanden dann auch die weiträumigen Wassernetze.
    Wir sind heute schon wesentlich effizienter in der Flächennutzung und können uns wieder große Waldflächen leisten. Auch Mitteleuropa war schon mal großflächig entwaldet. Nachhaltige Forstwirtschaft ist erst einige hundert Jahre alt.
    Natürlich gehört auch die Forstwirtschaft zum Wassermanagement im Lande. Aber mit dem richtigen Wald. Grundwasserneubildung in der Kiefernschonung findet nur halb so intensiv wie im Laubwald und mit wesentlich niedrigerem pH-Wert also Versäuerung statt.

  13. 51.

    Hier gab es in der Tat zu Zeiten der Römer mehr Bäume, da hier kaum jemand wohnte. Dan kam der Brandenburger und holzte die Laubwälder zu Gunsten der Landwirtschaft und der hochkommerziellen Kiefernäcker mit mittlerweile bekannt schlechtem Einfluss auf das Grundwasser ab.

    Dabei geht es auch Ihnen gar nicht um die nicht essbaren Bäume, sondern um den Kampf gegen die Elektromobilität als Teil der Energiewende. In älteren Kommentaren haben Sie das schon früh deutlich zum Ausdruck. Bei manchem Reptilienerfinder hatte es wesentlich länger bis zu seinem Outing gedauert.

  14. 50.

    Zu den immer gleichen wilden erfundenen Geschichten gibt es die immer gleichen Antworten. Auch Ihre rhetorische Frage wurde bereits von wegen der ständigen Überführung der Lüge verzweifelter Fabrik-Gegnern mehrfach ähnlich gepostet. Belegen Sie Ihre Aussagen einfach mit Fakten. Gerade klassisch doch Ihrer 13 km², die sich als ein ein paar hundert Meter lange Strasse und ein Umspannwerk entpuppten oder die Reptilien eines anderen E-Auto-Gegners, die die Grüne Liga nicht kennt.

    Ihr Horizont beschränkt sich hier bei RBB24 zudem wohl nur auf ein Thema. Zumindest ist mir Ihr Name ansonsten nicht aufgefallen. Da stellt sich mir die Frage ob Sie tatsächlich einer der paar wenigen Anwohner sind oder ob Sie überhaupt aus der Region stammen.

  15. 49.

    .... nur gab es zur Zeit der alten Römer noch mehr Bäume. Wenn heute Bäume gefällt werden, ist da Wüste oder Beton.... Es interessiert keinen mehr, ob das eigentlich höchste Gut, die Bäume, platt gemacht werden. Sinnlose Industrie- und Verkehrsprojekte werden vorgeschoben, wegen der Arbeitsplätze. Statt dessen Raubbau, wo immer es möglich ist, Wer braucht schon Wasser, schliesslich gibt es doch einen E. SÜV., der ergänzt den Speisezettel

  16. 48.

    Herr Neumann, angesichts Ihrer Kommentare, mit ausgesprochen hohem Wiederholungs- und Diffamierungspotential, darf mal eine Frage erlaubt sein.
    Arbeiten Sie für die Tesla Manufacturing Brandenburg SE als angestellter oder freier Mitarbeiter?

  17. 47.

    Das Thema sollte bitte von Tesla losgelöst und somit emotionsfreier diskutiert werden. Das Teslaprojekt ist doch nur ein Beschleuniger für die Wasserprobleme die langfristig sowieso auf uns zu kommen. Wir sehen doch schon das die Lausitzer Talsperren nicht ausreichend für stabile Fliessgewässer sind. Wenn das Thema Braunkohle mal beendet ist, wird vielleicht die Qualität besser aber die Menge wird weniger. Der Warnruf deutet darauf hin, dass in Brandenburg ein landesweiter Wasserplan nicht oder kaum existiert. Jeder wirtschaftet so gut er kann für seine Belange ohne Koordination vom Land und Behörden. Was wird denn eigentlich mit den Wasserentnahmeentgelten gemacht. Wie kann man lokal verfügbare Kapazitäten an anderer Stelle für Schwachpunkte nutzen? Was erwartet uns mit dem Klimawandel und Bevölkerungswanderungen? Das und viel mehr müsste vom Umweltministerium und zuständigen Behörden geklärt werden, um die zukünftige Wasserversorgung und -Verteilung im Land zu sichern. Ein großes und schönes Land wie Brandenburg muss sowas doch hinbekommen! Die Römer und Griechen von vor 2000 Jahre würden uns auslachen, vor allem mit dem Wissen und der Technik die uns heute zur Verfügung stehen.

  18. 46.

    Der A.Neumann und sein Fernsehbier- immer die selbe Leier. Das Fernsehprogramm ist so besch....n geworden; da ist jedes Bier zu schade. Leitungswasser trinke ich nicht mehr; habe gestern einen langen Text über Wasserasseln und deren Exkremente im Rohrsystem gelesen. Unfassbar ! Schreiben sie nicht immer so primitiv worüber der RBB berichtete. Die haben viel an Glanz verloren. Voriges WE brachte der MDR eine Wiederholung aus Maastricht. Man sah fröhliche Menschen aus der ganzen Welt und "Kalinka" habe ich mitgesungen. Auf russisch. :=). Der "grüne" Rasen war hier überall fast nur vertrocknet. Nun ist der wieder grün. Berliner sind eben überschlau.

  19. 45.

    Der hochwertige Mischwald braucht so bis 100 Jahre eher der ein solcher ist. Hier in unserer Region eine derartige Teslagiga mit all den Folgen zu bauen ist für mich eine Straftat. Dieses Gebiet wurde durch wenige Menschen dazu gemacht was wir heute zu registrieren haben. Schlimm ist die Salamitaktik und das Verschweigen vieler Nachfolgeprobleme. Nicht nur Wasser-auch Gas und Strom. Diese Giga aus Beton und Stahl ist erst mal ein riesiger CO2 Verursacher. Wer viel in der Welt rumgekommen ist hat auch viel mehr CO2 produziert als der Durchschnittsbürger. Der Herr "Josti" sollte das nie vergessen. Für Flora und Fauna ist das nun zerstörte Stück Natur bestens entwicklungsfähig gewesen. Eben ein Stück blühende Landschaft. Wer braucht in Zukunft den BER ? "Marxwalde" hatte genügend Potential.

  20. 44.

    "Es kamen auch Kriminelle, die hier ihre Fähigkeiten täglich beweisen." Das erinnert mcih an die alte Dame, die auf einer der ersten Demos gegen Tesla ein Interview gegeben hat. Bei extra3 ist das bestimmt noch im Archiv zu finden.

  21. 43.

    Mit ist der Spatz in der Hand lieber als die Taube auf dem Dach. Einwände wie Ihre kamen schon häufiger, prallen aber am medial gehypten Ivalidenstraßenaktivisten, der sein Lastenrad gegen 2t Blech für seine Wege in Mitte getauscht hatte, ebenso ab wie an dem Rentner, der unbedingt mit dem Auto zum Supermarkt fahren muss, weil es in dem Fernsehbier im Angebot gibt und er nicht mit der Tram 88 zum nächstgelegenen fahren will, weil es das Sonderangebot dort nicht gibt. Erzählen Sie auch mal einem Naturschützer, dass die Eisenbahnstrecke vor seiner Haustür reaktiviert werden soll. Die NIMBY-BI wird ähnlich schnell gegründet wie die derjenigen, die mit dem Schild in der Hand Wasser für ihren Rasen fordern.

    Ihr Einwand bezgl. des Wasserverbrauchs pro Auto relativiert sich allerdings, wenn man die Fertigungsstiefe betrachtet. der RBB hatte darüber berichtet. Der RBB hatte berichtet.

  22. 42.

    [2] Außer natürlich, naja... man weiß ja, was man über Leute sagt, die dicke, protzige Autos unbedingt brauchen... Kompensation von...

  23. 41.

    Zu wenig Schmelz- und Regenwasser = zu wenig (Grund-)Wasser. Berlin-Brandenburg musste über Jahrhunderte das Wasser immer möglichst schnell abführen, um landwirtschaftliche Flächen zu erhalten bzw. Gebäude und Infrastruktur vor zu viel (!) Wasser zu schützen. So ist technisch (noch fast) alles ausgelegt hier. Da muss die Wasserwirtschaft jetzt flott umbauen. Sehr flott, offensichtlich.
    ...
    Und bundesweit Wasser-Pipelines legen, um bei Bedarf Wasser aus wasserreichen Gebieten in wasserarme leiten zu können. Hin und her. Es kann ja auch hier mal wieder Überfluss herrschen.

  24. 40.

    Können sie mir bitte das Konzept verraten, wie man von jetzt auf gleich einen 100jährigen Mischwald auf bekommt? Das könnte uns allen helfen. Vor allem, wenn Tesla dann endlich zurückbauen muss & auf die Fläche dort Mischwald hingepflanzt werden wird.
    & wo genau soll die zusammenhängende 600qm große Fläche Aufforstung sein?
    & wo genau steht, dass es eine doppelt so große Aufforstung geben wird?
    wenn sie die Aussage seitens Tesla, meinen. Diese betonten auf der Erörterung selbst, dass sie sich nicht daran binden wollen. Also kein Argument.
    Bei der Frage wie wir künftig konsumieren, vertrete ich die Ansicht, dass wir künftig eher Fahrten in Bussen konsumieren sollten anstatt mit dicken Autos die Straßen zu verstopfen. Rad fahren ist auch ne Option. Die gibt's auch in E- und brauchen zumindest nicht so viele Rohstoffe wie protzige Teslas mit vielen energieverschwendenden PS, nur um von 0 auf 100 ein paar sek früher zu sein - braucht kein Mensch! [1]

  25. 39.

    In der Tat glaube ich Ihne in Bezug auf den Baumbestand nicht, sondern verlasse mir lieber auf die unzähligen Fotos und die Kartierung. Abgesehen von einem kleinen Eichenhain gibt es demnach nur ein paar wilde Laubbäumen an den Rändern.

    Im Inforadio des RBB werden Sie das zu den angeblich vertrockneten Bäumen sicherlich nicht gehört haben, da das für Tesla zuständige Reporterteam auch einen RBB24-Artikel verfasst hätte. Der DLF hat eine sehr gute Internetseite. Vielleicht finden Sie ja dazu einen Link - sofern Sie dabei nicht wieder einmal etwas verwechselt haben. Nach fünf Jahren müssen laut Vertrag 75 % der Bäume noch stehen, der RBB hatte berichtet.

    Definitiv haben Sie etwas verwechselt bezüglich Ihrer latenten Polen-Angst. Es wird nämlich erwartet, dass kaum jemand aus Polen in dieses Industriegebiet pendeln wird. Ich hatte Ihnen neulich schon einmal den Tipp gegeben, sich mit dem Verkehrskonzept zu befassen. Haben Sie das unterlassen, weil das Ihre Vorurteile widerlegt?

  26. 38.

    Das ist das Grundübel im Kapitalismus: Der Zwang immer mehr produzieren zu müssen auch um die riesigen Schulden abzutragen-was leider nicht so funktioniert. Viele Läden sind voll mit unverkäuflichen Waren. Darunter so viel Kinderspielzeug aus Plastik. Unendliche Aufzählung erspare ich mir. Aber auch minderwertige Textilien bei Discountern und auf Märkten. Dann die übergroße Zuwanderung; es sind die wenigsten mit Asylberechtigung. Für die muss produziert werden, Wohnraum geschaffen werden etc. Es kamen auch Kriminelle, die hier ihre Fähigkeiten täglich beweisen. Mehr Einwohner heißt auch mehr CO2-Ausstoß. Wir sind in einem Teufelskreis und es wird nur schlimmer. Auch der Teslabau in gesunder Natur trägt dazu bei; wer dagegen ist wird obendrein nieder gemacht. Tesla gehört da nicht hin !

  27. 37.

    Ich dachte,alles ist geklärt,deshalb bin ich jetzt etwas verdutzt.

  28. 36.

    Es geht hier nicht um mehr, sondern wie wir in Zukunft produzieren und konsumieren.
    Industrieansiedlungen erfordern immer eine Schaden/Nutzen-Bewertung. Wenn der verlorene Wirtschaftswald an anderer Stelle durch einen doppelt so großen, hochwertigen Mischwald ersetzt wird, ist dies ein eindeutiger Gewinn für Fauna und Flora. Das Regenwasser kann auch in einem Industriegebiet so aufgefangen werden, dass es langsam im Grundwasser versickert oder laut WSE in Vorratsspeichern aufgefangen wird.
    Ich bin genug in der Welt rumgekommen, um zu sehen, dass man mit guten Konzepten Umweltbelastungen minimieren kann. Wer wie die BI grundsätzlich gegen Alles ist, wird nichts erreichen.
    Wenn das Gelände für Euch so ökologisch wertvoll ist, warum habt Ihr Euch in den letzten 15 Jahren nicht nach einem Alternativstandort umgeschaut?
    Die Erderwärmung hat zuallererst etwas mit den fossilen Brennstoffen zu tun und da liefert Tesla eine wichtige Bausteintechnologie.

  29. 35.

    Jetzt fehlt nur noch, dass sie schreiben Tesla wird ein Segen für die Region und den WSE. Sie verleugnen auch, dass die bereits durch Auslichtung der Kieferbestände sich dort natürlicher Mischwald gebildet hat. Einher ging leider der Verbiss durch Wild. Allerdings ist die natürliche-könnte man aber auch durch Neupflanzung unterstützen-Walddurchmischung viel weniger durch Trockenschäden gefährdet. Kürzlich berichtete eine Waldbesitzerin , dass 80% ihrer Buchenneuanpflanzungen vertrocknet sind ( inforadio oder dlf ) ! Dann erfährt man hier, dass man mit 2% Teslabelegschaft unmittelbar aus der Region rechnet. Alle anderen kommen mit PKW oder ÖPNV als Pendler; TAUSENDE aus Polen. Verstopfte Straßen sind schon heute das Problem. Dann war die A12 abermals durch LKW-Zusammenstoss gesperrt. Obendrein kommen die meisten Polen mit-ihre Bezeichnung: CO2-Schleudern. Eine größere Neuansiedlung muss man wegen der prikären Wasserversorgung ausschließen.

  30. 34.

    Sie sprechen das Problem an!
    Die wahren Nachhaltigkeitsverhinderer sind die, die nicht den ÖPNV nutzen "möchten".
    Weil sie eben nichts an ihrem Konsum ändern möchten.
    Dann verlagern wir die Probleme einfach ein bisschen. Anstatt unökologisch mit dem Verbrenner zu fahren, produzieren wir gigantische Akkus aus endlich vorhandenem Lithium, verschiffen Kobalt und Lithium aus Kongo und Anden, produzieren Autos in der "umweltfreundlichsten" Fabrik der Welt mit Technik der "next generation", die zu denen gehört, die den höchsten Wasserverbrauch pro Auto hat und freuen uns, dass wir dicke Autos mit ordentlich PS unterm A*** fahren dürfen und nennen das nachhaltig, weil dies das Gewissen einiger beruhigt. Wir können damit dann einfach alles entschuldigen und brauchen über die Konsequenzen nicht weiter nachzudenken... das kann ja vllt die "next generation" machen.

  31. 33.

    Natürlich gibt es ein Wasserproblem in Brandenburg. durch Klimawandel verstärkt. Dieses sollte jedem klar sein.
    Genau aus diesem Grund gehört in die Verträge mit TESLA, daß TESLA erst dann und nur dann Wasser fördern darf, wenn der private Verbrauch und die kommunalen Versorger abgesichert sind.
    TESLA darf also nur den "Überschuß" nutzen. Wieviel das ist? Schauen wir mal? Das hätten unsere Schlaumeier gleich mit aushandeln sollen und nicht blauäugig in irgendwelche Verträge reinstolpern und mit vielen leeren Versprechungen hausieren gehen und abspeisen lassen.
    Liebe Grüße aus Steglitz

  32. 32.

    Erstaunlich, erst kürzlich den Vertrag unterzeichnen und nun auf einmal doch Wassermangel!
    Hauptsache den Vertrag in der Tasche und nach uns die.... , aber anscheinend wird keine Sintflut erwartet.
    Sollten etwa die Bürger mit ihren Befürchtungen Recht bekommen, nicht auszudenken.

  33. 31.

    [2] ...aber nachhaltig im Sinne von ökologisch ist das nicht. Und das haben wir schon in der Schule gelernt.
    https://www.umweltbundesamt.de/daten/flaeche-boden-land-oekosysteme/boden/bodenversiegelung


  34. 30.

    [1] Das Problem ist, dass die Leute auf keinen cm ihres Konsums verzichten wollen & dann glauben, dass man mit mehr Wachstum, Flächen-, Ressourcen-Verbrauch, irgendwie, irgendwas besser machen kann, wenn nur Geld fließt.
    Sie müssen das glauben, denn etwas anderes würde bedeuten, dass sie Ihren Lebensstil ändern müssen und evtl. nicht mehr mit protzigem SUV die Straßen verstopfen können.
    Man glaubt das, denn wir haben pro 50qm versiegelte Fläche einen Baum irgendwohin gestellt und ein paar Pflänzchen, die, wenn wir Glück haben, in 100 Jahren so etwas sind wie Wald auf Äcker, die zu wenig Nährstoffe für die Bewirtschaftung hatten, gepflanzt. Wir können auch mehr Wasser verbrauchen, als von oben runter kommt, denn irgendwo wird es schon irgendwie welches geben. Wir brauchen uns keine Gedanken machen, ob wir das vllt an eine Stelle packen wollen, die schon versiegelt ist. Und wenn wir nur genug daran glauben, ist Versiegelung doch eigt total nachhaltig.

  35. 29.

    Es soll nicht mehr, sonders anders konsumiert werden, also z.B. - wenn man schon nicht den ÖPNV nutzen möchte - mit dem E-Auto nach Berlin pendeln statt mit dem Verbrenner, wenn man schon täglich an der Baustelle vorbei fährt und dann nur zur Autobahn kommt.

  36. 28.

    Es verwundert eher, dass manche immer noch so tun als ob die Meldung eine Neuigkeit wäre. Der WSE drängt sein Jahren auf höhere Förderrechte wie auch schon seit vergangenem Winter beim Land eine Fernwasserleitung auf der To-Do-Liste steht.

  37. 27.

    "Brandenburger mit 111,4L/Kopf "scheiben Sie. "Die Schön­eicher und Woltersdorfer haben 2018 pro Kopf 66 Kubikmeter Trinkwasser verbraucht. Das entspricht fast 181 Litern pro Tag und ist der höchste Pro-Kopf-Verbrauch im Gebiet des Wasserverbands Strausberg-Erkner (WSE). Es folgen folgen Grünheide (65 Kubikmeter/172 Liter), Neuenhagen mit 63 Kubikmetern (173 Liter am Tag) und Rüdersdorf (61/167).
    ...
    Am sparsamsten waren demnach die Menschen in Gosen-Neu Zittau mit 37 Kubikmetern jährlich (101 Liter täglich), gefolgt von Oberbarnim/OT Klosterdorf (44/121), Rehfelde (49/134) und Strausberg (52/142). In Erkner lag der Wasserverbrauch im gesamten Jahr bei 59 Kubikmetern pro Kopf (162 Liter). " schreibt die MOZ.
    https://www.moz.de/lokales/erkner/versorgung-wo-das-meiste-wasser-fliesst-49148682.html

  38. 26.

    Sie sprechen von notwendigem ökologischen Umbau und von den Mitteln, die dafür nötig sind und durch Steuereinnahmen von der Industrie kommen sollen, die mit Tesla nach Grünheide ziehen wird. Merken Sie nicht, daß wir uns damit in einem circulus vitiosus befinden? Weil wir so viel konsumieren / produzieren verändern wir unsere Umwelt, das Klima, die Temeratur, die Regenfälle etc.. Um dem zu begegnen, sollen wir weiter produzieren / konsumieren, die Umwelt weiter verändern (auch ein „ausgegliedertes“ Landschaftsschutzgebiet war vor der Ausgliederung ein Landschaftsschutzgebiet), die Temperatur weiter hochtreiben (es wird eine lokale Temperaturerhöhung um das Werk von 2 - 3° C prognostiziert), die Flächen weiter versiegeln um dann mit den Steuereinnahmen aus der Produktion … ein circulus vitiosus!

  39. 25.

    Wenn ich Elon Musk wäre, würde ich langsam den Wünschen der Anwohner nachgeben und das Werk nicht weiterbauen...
    Dann haben Die und ich unsere Ruhe...
    Und ich würde mein Werk da aufbauen, wo es günstigere Arbeitskräfte und willige Anwohner gibt, die sich über ein Plus an Wirtschaftskraft freuen. (davon haben wir ja in Deutschland scheinbar zuviel - oder jedenfalls manche Bürger)

    Wenn das mit dem Vergraulen von Investoren so weitergeht, wird das erreicht, was die Alliierten nach dem zweiten Weltkrieg als mögliche Zukunft für uns geplant, aber dann -Gott sei Dank- doch nicht umgesetzt haben:
    Deutschland wird zum Agrarstaat ohne Bedeutung in der Weltpolitik!

  40. 24.

    Das der Wasserverbannt erst jetzt zu der Beurteilung, das es in zwei Jahren knapp werden könnte, verwundert nun überaus.
    Müssen jetzt die Anwohner, mitsamt den Fabrikarbeitern, bis 18:00 Uhr auf den Toilettengang verzichten?
    ;-) zwinker smiley.
    Hätte diese Fabrik nicht besser im hohen Norden oder Osten, Ihren Platz, am Meerwasser finden können?
    Wäre da nicht eine Trinkwasseranlage zur Umwandlung von Salz auf Süßwasser, umweltverträglicher gewesen???
    Erst denken, dann handeln!!!

  41. 23.

    "Der Verbandsvorsteher sprach sich für einen landesweiten Wasserversorgungsplan aus" Tesla stellt die gesamte Landesversorgung auf dem Kopf. Und der Klimawandel.

  42. 22.

    höherer Wasserverbrauch als im Rest des Landes: stimmt nicht. die Menschen in Brandenburg verbrauchen im Durchschnitt reltiv wenig, sie sind auf Platz 5.
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/249427/umfrage/wasserverbrauch-nach-bundesland

    regionaler Klimawandel... vllt meinen sie damit den Temperaturanstieg von ~2°C im Durchschnitt, der sich in der Bebauungsplanänderung bei Ausführung dessen, auf die Region auswirken wird. Klingt nicht nach viel. Aber durch die langjährige Debatte um den Klimawandel wissen wir ja inzwischen: Doch, das ist viel.

  43. 21.

    Sie müssten als Privatperson nur etwas bauen, was nach BImSchG genehmigt werden muss. Dann könnte auch für Sie der § 8a auf Antrag gezogen werden. Das Baurecht macht in der Hinsicht keinen Unterschied, ob eine natürliche oderjuristische Person Antragsteller ist.

  44. 20.

    Mir ist schon vor einiger Zeit aufgefallen, dass die Fabrik- und Energiewendegegner selten faktenbasiert argumentieren, sondern eher zu fiktiver Prosa mit bestenfalls Halbwahrheiten neigen. Die Worst-Case-Annahmen aus dem UVP-Gutachten waren aber in der Tat falsch. Es leben wesentlich weniger Tiere im Untersuchungsgebiet als angenommen. Eine Coronela phantastica wurde dabei wie erwartet auch nicht vorgefunden.

  45. 19.

    Sie verschweigen, dass das Wasser, was über die Lanzen entnommen werden soll, kurzdarauf wieder dem Grundwasser zugeführt wird und dass das lediglich eine temporäre Maßnahme während der Bauphase ist.

    Die 15.000 Pfähle, die Sie uns voreilig mal verkaufen wollten, sind in der Realität auf wenige hundert zusammengeschrumpft. Die Hydrologen haben daraus durchaus eine Grundwasserbeeinflussung gesehen. Der Effekt ist jedoch nur lokal auf das Industriegebiet beschränkt und soll deshalb keinen Einfluss auf die Brunnen haben. Es sind schließlich nicht die ersten Pfähle, die in einem WSG gesetzt werden. Dem gegenüber steht ein erwarteter Grundwsseranstieg, weil das Oberflächenwasser nach Möglichkeit versickert werden muss, während es heute auf den Kieferäckern zu Großteil verdunstet.

    Wer das Verfahren von Beginn an verfolgt hat, weiß zudem, dass schon früh eine Fernwasserleitung angedacht gewesen ist.

    Gute Fahrt auf ihrem täglichen Wegen an der Baustelle vorbei.

  46. 18.

    Liebe Frau Schroeder, bitte den Bericht nochmal gründlich ansehen. Die Aussage der WSE: Die Wasserknappheit würde auch ohne Tesla sehr bald zum Problem werden. Allein durch den jährlichen Zuzug nach Berlin entsteht ein Mehrbedarf von einem Tesla-Werk.
    Der Einfluss auf den Wasserleiter durch Pfähle und temporäre Lanzen ist schon von anerkannten Hydrologen seit Monaten widerlegt, auch wenn Ihre "Fachleute" da anderer Meinung sind.
    Man kann auch mit simpler Physik kontern: Durch die Erderwärmung kann die Atmosphäre mehr Flüssigkeit aufnehmen, was zu Wetterextremen(heiße Sommer und sindflutartige Regenfälle) führt. Nur ist unser Verhalten und unser Wirtschaften nicht darauf eingerichtet. Es ist ein ökologischer Umbau notwendig, welcher zu mehr Grundwasserbildung und weniger Verdunstung führt.
    Wer soll den bezahlen, wenn wir auf moderne Investitionen und Steuereinnahmen verzichten?

  47. 17.

    "...Wenn in den Industriegebiet mehr Wasser in Boden versickert als auf dem bisherigen Kiefernacker..."
    Kompletter Unsinn.
    Gerade Ihnen hätte inzwischen schon längst aufgefallen müssen, dass nicht alles, was in den Antragsunterlagen zur UVP steht, realistisch ist.

  48. 16.

    Angedacht ist den anderen Orten in Grünheide z.Bsp. Hangelsberg das Wasser mit einem Wasserwerk abzugraben.

  49. 15.

    Der WSE musste Bußgeld zahlen, weil sie gemerkt haben, im Verlaufe eines sehr trockenen Jahres (wie wir sie schon längere Zeit haben, da kann auch der Kiefernbestand nichts für - übrigens ist Kiefer sehr trockenheitsresitent & der Bestand kann beim Waldumbau helfen, da Böden hier nicht durch bspw. Landwirtschaft ausgelaugt sind & vor Verdunstung schützen, also Wald UMBAUEN nicht versiegeln!)festgestellt haben, dass zu wenig Wasser für die Versorgung da ist. Sie haben deshalb beantragt, mehr fördern zu dürfen. Dies wurde nicht genehmigt. Aber da Sie sicherlich & alle anderen auch, auch zu Weihnachten noch gerne Wasser aus dem Hahn bekommen wollten & der WSE uns das nicht einfach abgrehen wollte, haben sie mehr gefördert & mussten Strafe zahlen. Nun kommt Tesla und sie dürfen plötzlich 8 Mio m³ mehr fördern. Wenn das bisschen Wasser mehr, das damals gebraucht wurde, offensichtlich nicht da wahr, können auch die 8 Mio mehr nicht da sein. Das hat der WSE auch schon letzten Winter gesagt.

  50. 14.

    Was ist regionaler Klimawandel?
    Und warum ist der Trinkwasserverbrauch so viel höher als im Rest des Landes?
    Wieviel Schadstoffbelastung kommt eigentlich von der A10/12(LKW)?
    Wieviel Wasser braucht das PCK?
    Fragen über Fragen...

  51. 13.

    Auf den Kiefernäckern verdunstet der Großteil des Wassers, wesgensoclche Monokulturen so zeimlkch die übelteWldart sind, aber auch in Brandenburg sehr weit verbreitet. Dem gegenüber muss das auf versiegelten Oberflächen anfallende Niederschlagswasser nach Möglichkeit lokal versickert werden. Deshalb rechnen Hydrologen sogar mit einem Grundwasseranstieg im Bereich des Industriegebietes.

  52. 12.

    Der Tagebau Rüdersdorf pumpt pro Jahr 12 Millionen Liter Grundwasser in Richtung Spree und das geklärte Abwasser aus dem Einzugsgebiet WSE fließt auch in gleiche Richtung . Seit mehr als 1 Tausend Jahren kann Wasser auch Bergauf fließen. Warum werden Probleme nicht gelöst.

  53. 11.

    Herr Neumann,
    so langsam nervt es mit Ihren immer wieder falschen und polemischen Behauptungen.
    Wie kommen Sie darauf, dass die versiegelten Flächen eines Industriegebiets mehr Regenwasser in die Grundleiter durchließen als Waldboden?? Hanebüchen!
    Wieso behaupten Sie wiederholt, dass der private Wasserverbrauch exorbitant höher als im Rest des Landes wäre? Schauen Sie sich die Zahlen an! Freienbrink liegt in LOS. In LOS verbrauchen die von Ihnen so häufig diffamierten Einwohner mit 113,8L/Kopf nur leicht und ganz sicher nicht exorbitant mehr als der durchschn. Brandenburger mit 111,4L/Kopf und immer noch weniger als der durchschn. Berliner mit 114,3L/Kopf.
    Quelle: https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/regionalstatistiken/r-gesamt_neu.asp?Ptyp=410&Sageb=32002&creg=BBB&anzwer=5

    MOL ist sicher ein Ausreißer, jedoch liegen die Gründe hier ganz sicher nicht darin, dass die Menschen scharf ab der Landkreisgrenze Ihren Garten anders bewässern, als Ihre Nachbarn.

  54. 10.

    Ich finde es viel interessanter, dass Tesla hier schalten und walten darf, ohne überhaupt die Baugenehmigung zu haben. Das müsste man sich dann mal als Privatperson erlauben. Hier wird einem Unternehmen, welches erwiesenermaßen sehr fragwürdig mit Arbeitnehmern umgeht, dermaßen in den Hintern gekrochen, dass einem die Spucke wegbleibt. Das bei einer Regierung unter grüner Beteiligung!

  55. 9.

    Wird der Wasserverband von der BI gesteuert damit sie dauernd gegen die Fabrik hetzt?

  56. 8.

    Wie soll über versiegelte Flächen mehr Wasser einsickern als über unbebautem Boden? Und was hat Schwedt in der östlichen Uckermark mit dem südlichen märkischen Oderland zu tun?


  57. 7.

    Die Bürgerinitiative Grünheide versammelt Menschen, die sich aus Sachkenntnis (Ingenieure, Juristen, Geohydrologen u.a.) und etliche auch, weil sie in Grünheide leben und auch weiter leben wollen, größte Sorgen um die Teslaansiedlung machen. Die Erörterungen in Erkner erbrachten, daß der größte Teil der Sorgen, zu welchen die Wasserknappheit gehört, mehr als berechtigt ist und das Verhalten der Teslavertreter zeigte umgekehrt, daß diese gar keinen Anlaß zu Sorgen haben - wenn sogar Frau Bundeskanzlerin Partei für sie ergreift? So werden die Anwohner der Region, die Tesla unter seinen künftigen Arbeitskräften mit einem Anteil von 2% vermutet, zu 100% auszubaden haben, was überstürzte Baugenehmigungen zur Folge haben: der Verkehrkollaps, der Schadstoffeintrag, die Wasserknappheit, die Beschleunigung des lokalen Klimawandels, all das wird zu 100% hier stattfinden.

  58. 6.

    Wozu braucht man denn Wasser, wenn man stattdessen mit einem angeblich umweltfreundlichen Auto verreisen kann?

  59. 5.

    Tja - erst dem "Investor" hinterherkrauchen und jetzt jammern. Wenn man sich zum Knecht von ausländischen Milliardären macht, passiert das schonmal.

  60. 4.

    Na, was kommt jetzt noch alles ans Tageslicht, jetzt wo die Fabrik schon fast steht? Da wurden wir vom Wirtschaftsministerium echt vera.....! Da wird nicht nur Klopapier gehortet, nein jetzt geht's ums Wasser, was zum Überleben gehört!

  61. 3.

    Der Wasserverband Strausberg Erkner bringt seine Bedenken zur Wasserknappheit durch die genannten Faktoren (geringerer Niederschlag, höhere Temperaturen, verstärkter Bedarf, größere Flächenversiegelung, weniger Wasser im Oberlauf der Spree ...) seit Jahren vor und nennt auch permanent die Massnahmen, wie dem begegnet werden könnte. Folgerichtig war er auch der einzige, der Bedenken gegen die 5te Zulassung zum vorzeitigen Baubeginn Teslas hatte, zumal diese die für die Grundwasserleiter nach Aussagen von Geohydrologen schädigenden Pfahlbohrungen und das Einbringen von Lanzen beinhaltete. Und? Was passiert? Gar nichts! Immer weiter im Eiltempo mit dem Bau Teslas ohne über die fehlenden Voraussetzungen (hier das Wasser) nachzudenken, voll mit der Karre gegen den Baum - dann aber wenigstens mit E-Antrieb!

  62. 2.

    Der Waldumbau muss massiv beschleunigt werden. Wenn in den Industriegebiet mehr Wasser in Boden versickert als auf dem bisherigen Kiefernacker, sollte das zu denken geben. Auch gehört geprüft, warum der private Wasserverbrauch so exorbitant höher ist als im Rest des Landes und der Rasen so schon grün bleiben soll, dass dafür demonstriert wird.

    Fernwasserleitungen kannten schon die alten Römer. Wenn z.B. der Krafstoffe und Heizöl spezialisierte PCK wegen sinkender Nachfrage weniger produziert, würde ein gigantischer Wasserverbraucher entfallen. Da auch das jedoch eher in der mittleren Zukunft Einfluss haben wird, muss kurzfristig ab anderen Stellschrauben gedreht werden. Der WSE hatte sich dabei allerdings in der Vergangenheit vielfach nicht gerade mit Ruhm bekleckert und musste dafür Bußgelder zahlen.

  63. 1.

    Jetzt hat man die Katze aus dem Sack geholt! Es ist noch gar nicht so lange her, als sich Leute, die wohl Ahnung haben, über den Bau der neuen Tesla Fabrik Sorgen gemacht hatten, eben wegen dem Wasserproblem! Was haben die vom Wasserverband hier beim rbb24 geantwortet? Ich habe es noch im Ohr, "da braucht man sich keine Sorgen zu machen, es steht ausreichend Wasser zur Verfügung" und das im Beisein von einem Brandburger Minister.

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