Archiv - Luftaufnahme der künftigen Gigafactory Berlin-Brandenburg in Grünheide vom 15.09.2020 (Bild: dpa/Sören Stache)
Bild: dpa/Sören Stache

Gebiet um die Tesla-Fabrik - Wasserverband warnt vor Wassermangel schon in zwei Jahren

Der Wasserverband Strausberg-Erkner fordert, einen Versorgungsplan für Brandenburg auszuarbeiten. In den nächsten Jahren werde das Wasser in der Gegend knapp. Auch für die geplante Tesla-Fabrik brauche es Vorkehrungen.

Der Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) befürchtet, seine Kunden in zwei Jahren nicht mehr aus eigenen Wasserreserven versorgen zu können. Das sagte der Verbandsvorsteher des WSE, André Bähler, am Mittwoch dem rbb. Aktuell untersuche eine Kommission des Brandenburger Ministeriums für Umwelt, in welchen Verbandgebieten noch Reserven seien und wie sie in die Region rund um Strausberg, Erkner und Grünheide transportiert werden können.

Wassermenge hängt auch an der Flächennutzung

Der Wasserverband darf genau so viel Wasser fördern, wie sich im Umfeld der Förderung neu ansammeln kann. Wieviel Wasser sich wieder ansammelt, hängt unter anderem von den Niederschlägen ab, von den Reservoirs und von den Gewässern, die im Einzugsgebiet vorhanden sind", sagte Bähler. "Letztlich ist auch die Flächennutzung entscheidend, also wieviel von dem Wasser, dass auf die Erde prallt auch wirklich versickert und irgendwann im Grundwasser ankommen kann", sagte er.

Diesen Punkt hatten auch etliche Kritiker beim Erörterungstermin für die Tesla-Fabrik vorgebracht. Das Klima habe sich veränderte, es regnete unregelmäßiger. Durch Zuzug und Industrie werde immer mehr Boden versiegelt - so auch bei Tesla. Flächen für eine natürliche Versickerung von Niederschlag verschwinden allmählich. Gleichzeitig steigt der Bedarf für Wasser.

Wasserverband plädiert für Vorratsspeicher

In Zukunft werde das Wasser nicht mehr reichen, heißt es auch beim Wasserverband. Durch die Tesla-Ansiedlung werde ein Engpass sichtbar, den der Verband ohnehin in den nächsten zehn Jahren zu spüren bekommen hätte, sagte Bähler. Er plädierte dafür, dass auf dem künftigen Fabrikgelände ein Vorratsspeicher eingerichtet werde, damit der Wasserbedarf des Werks zu Spitzenzeiten nicht das restliche Versorgungsnetz belaste.

Der Verbandsvorsteher sprach sich für einen landesweiten Wasserversorgungsplan aus. Dieser solle zentral festhalten, wo welcher Wasserbedarf entstehe und wo er gedeckt werden kann. Momentan liege die Verantwortung dafür vor allem bei den Kommunen.

63 Kommentare

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  1. 63.

    "Ihre Aussagen hatte andere, die schon vor rund einem Jahr getätigt...."
    Ja, was soll ich dazu sagen, wenn das auch schon Anderen aufgefallen ist, sollten Sie eben doch ab und an die Hinweise ihrer Mitmenschen beherzigen. In der Regel meinen die es nur gut, auch wenn man mal das Eine oder Andere vergisst.
    Nicht vergessen habe ich, dass die Tesla Manufacturing Brandenburg SE auf eigenes Risiko baut.
    Machen Sie sich da nicht auch schon Sorgen, ob genügend finanzielle Mittel für den Rückbau zur Verfügung stehen?
    Denn die 120.000€ Mindestkapital werden noch nicht einmal die Entsorgungskosten decken.

  2. 62.

    Sind Sie wirklich so naiv und glauben immer noch tatsächlich, dass es außerhalb des Versorgungsgebietes der WSE nur Steingärten gibt? Zudem haben Sie immer noch nicht verstanden, was einer der Gründe gewesen ist, dass Tesla sich für das Industriegebiet Freienbrink entschieden hat. Es gibt den B-Plan Grünheide Nr. 13. Die baurechtlichen Voraussetzungen überfordern Sich nach Monaten der Diskussion immer noch.

    Stöbern Sie zur Auffrischung Ihres Gedächtnisses in alten RBB-Artikeln, s. #53. Auch die WSE hat schon immer kommuniziert, dass genügend Wasser für die erste Ausbaustufezur Verfügung steht. Dass die lokalen Wasservorkommen für weitere Ausbaustufen nicht reichen, war lange bekannt.

    Wenn Sie sich mit Geschichte etwas auskennen würden, wüssten Sie, dass Berlin früher ein Teil Brandenburgs gewesen ist. Erst nach dem WK II erfolgte die Trennung. Vergessen haben Sie schon wieder z.B. den Hinweis auf die Holzexporte der Brandenburger weit über die Grenzen der Mark hinaus .

  3. 61.

    Erhellend ist vor allem, dass Sie an meinem Kommentar nur die Essbarkeit der Bäume und des Bleches stört. Aber keine Angst, Sie müssen nicht wegen der 300 ha Kiefern in einem Industriegebiet Ihre Ernährung umstellen. Es gibt noch weitere rund 750.000 Hektar Kiefernmonokulturen in Brandenburg. Ihren Speiseplan können Sie auch bald um andere Bäume erweitern, da z.B. im Landkreis Potsdam-Mittelmark die Erstaufforstung von über 700 ha Mischwald beantragt ist. Sie müssen dann nicht mehr so weit zur Nahrungsbeschaffung fahren.

  4. 60.

    Ihre Aussagen hatte andere, die schon vor rund einem Jahr getätigt. Sie wiederholen sich jetzt sogar selber. Sind Sie so vergesslich oder nur verzweifelt, dass Sie nicht nur die Standortentscheidung verpasst hatten, sondern auch mehrere Jahrzehnte sich nicht für die Vorgänge in dieser Region interessiert hatten? Ich hatte auch Sie anlässlich Ihres sehr spätem Diskussionseinstieges mit eben solchen Aussagen darauf hingewiesen, dass es hier dank der nach mehreren öffentlichen Anhörungen verabschiedeten Wasserverordnung legal ist, eine Fabrik in diesem seit Jahrzehnten ausgewiesenen Industriegebiet zu errichten. Tram88 hatte andere KFZ-Fabriken in WSG später bekanntlich auch lobend erwähnt.

  5. 59.

    Es war der letzte Mittwoch; nicht der vor Ostern ! Sie jubelten doch vor einigen Wochen, dass wir hier nun Wasser im Überfluss haben werden durch die 18 km lange Fernleitung. Da hier niemand einen Schottergarten hat wird natürlich auf einem Grundstück mit Garten etwas mehr verbraucht. In meinem so 300m² großen / kleinen Gemüsegarten benötigte ich bis so 40m³ im Jahr. Sie kauften ja schon immer alles bei ALDI oder Ulrich. Ich bin kein Fabrikgegner; ich plädiere lediglich für einen anderen Ort. Wie wäre es mit Tempelhofer Feld; eben nicht nur 2 sondern 4 Etagen. Dann reicht die Größe und Wasser, so sie schrieben, hat ja Berlin im Überfluss.

  6. 58.

    Richtiger ist: Berlin wurde immer größer und der Hunger nach Holz, Kalksteinmörtel und Ziegel wurde immer gößer. Hier gibt es noch die tiefe Senke vom ehemaligen Magistratsbruch- hier wurde extra für Berlin der beste Kalkstein abgebaut. Was wäre Berlin ohne Umland ? Hier wurde geplündert was man benötigte. Sie kennen doch die Kurfürsten und Nachkommen. Grünheide / Freienbrink ( schöne Ortsbezeichnungen ! ) sind nun mal Brandenburg und nicht Berlin. Kümmern sie sich um diese verdreckte Stadt und nicht um unsere Wasserprobleme, die durch Tesla so zugenommen haben.

  7. 57.

    A. Neumann, einfach herzerfrischend Ihre Kommentare. Köstlich, wie Sie sich angesprochen fühlen. Versuchen Sie einfach Bestandteile eines Baumes und Blech oder Bestandteile eines Autos zu genießen. Dann können Sie sich nochmal melden.

  8. 56.

    "... iffe sichtlich vielfach die Berichterstattung des RBB missfällt, weil die hilft, Favrik-Fegnwr..."
    Wenn Sie genauso schnell und schusselig denken, wie Sie schreiben, ist es auch kein Wunder, dass Ihnen nicht einfällt, die Errichtung der GF4 durch die Tesla Manufacturing Brandenburg SE im Trinkwasserschutzgebiet inmitten des Landschaftsschutzgebietes „Müggelspree-Löcknitzer Wald- und Seengebiet“ kritisch zu hinterfragen.

  9. 55.

    Immerhin kann ich Zahlen lesen wie z B. den Pro-Koof-Wasserverbrauch in Bereich der WSE und den Zusammenhang dann in Relation setzen zum Rest des Landes kann. Wenn das für Sie schon iverschlau ist wie Ihnen iffe sichtlich vielfach die Berichterstattung des RBB missfällt, weil die hilft, Favrik-Fegnwr der Lüge zu überführen. Für Sie ist da aber offensichtlich andersrum.

  10. 54.

    Was nützt es, wenn man das - was man in der Schule gelernt hat - aufgrund von Verblendung oder Erreichung wirtschaftlicher oder politischer Ziele ausblendet? Energiewende findet nicht allein mit Elektroautos statt, mit Verbrennern allerdings , schon gar nicht.

  11. 53.

    "Das sagte der Verbandsvorsteher des WSE, André Bähler, am Mittwoch dem rbb. " Welcher Mittwoch ist eigentlich gemeint? Einer aus dem vergangenen Winter oder einer aus dem Juli. Vergl. dazu eine Artikel aus der MAZ mit Bezugnahme auf den RBB, der jedoch noch weiter ins Detail geht als dieser Artikel:
    https://www.maz-online.de/Brandenburg/Wasserverband-schlaegt-Alarm-fuer-Versorgung-von-Tesla-Fabrik-in-Gruenheide

    Dass später die lokal Förderbare Wassermenge nicht ausreicht und deshalb eine Fernwasserleitung gebaut werden soll, konnte man im Januar hier auf RBB24 lesen:
    https://www.rbb24.de/wirtschaft/thema/tesla/beitraege/tesla-wasser-grundwasser-trinkwasserschutzzone-gruenheide.html

  12. 52.

    Blödsinn in die Zeit der Expansion des Römischen Reiches fällt die Entwaldung des kompletten Mittelmeerraums für Bauholz, landwirtschaftliche Nutzfläche. Daraus entstanden dann auch die weiträumigen Wassernetze.
    Wir sind heute schon wesentlich effizienter in der Flächennutzung und können uns wieder große Waldflächen leisten. Auch Mitteleuropa war schon mal großflächig entwaldet. Nachhaltige Forstwirtschaft ist erst einige hundert Jahre alt.
    Natürlich gehört auch die Forstwirtschaft zum Wassermanagement im Lande. Aber mit dem richtigen Wald. Grundwasserneubildung in der Kiefernschonung findet nur halb so intensiv wie im Laubwald und mit wesentlich niedrigerem pH-Wert also Versäuerung statt.

  13. 51.

    Hier gab es in der Tat zu Zeiten der Römer mehr Bäume, da hier kaum jemand wohnte. Dan kam der Brandenburger und holzte die Laubwälder zu Gunsten der Landwirtschaft und der hochkommerziellen Kiefernäcker mit mittlerweile bekannt schlechtem Einfluss auf das Grundwasser ab.

    Dabei geht es auch Ihnen gar nicht um die nicht essbaren Bäume, sondern um den Kampf gegen die Elektromobilität als Teil der Energiewende. In älteren Kommentaren haben Sie das schon früh deutlich zum Ausdruck. Bei manchem Reptilienerfinder hatte es wesentlich länger bis zu seinem Outing gedauert.

  14. 50.

    Zu den immer gleichen wilden erfundenen Geschichten gibt es die immer gleichen Antworten. Auch Ihre rhetorische Frage wurde bereits von wegen der ständigen Überführung der Lüge verzweifelter Fabrik-Gegnern mehrfach ähnlich gepostet. Belegen Sie Ihre Aussagen einfach mit Fakten. Gerade klassisch doch Ihrer 13 km², die sich als ein ein paar hundert Meter lange Strasse und ein Umspannwerk entpuppten oder die Reptilien eines anderen E-Auto-Gegners, die die Grüne Liga nicht kennt.

    Ihr Horizont beschränkt sich hier bei RBB24 zudem wohl nur auf ein Thema. Zumindest ist mir Ihr Name ansonsten nicht aufgefallen. Da stellt sich mir die Frage ob Sie tatsächlich einer der paar wenigen Anwohner sind oder ob Sie überhaupt aus der Region stammen.

  15. 49.

    .... nur gab es zur Zeit der alten Römer noch mehr Bäume. Wenn heute Bäume gefällt werden, ist da Wüste oder Beton.... Es interessiert keinen mehr, ob das eigentlich höchste Gut, die Bäume, platt gemacht werden. Sinnlose Industrie- und Verkehrsprojekte werden vorgeschoben, wegen der Arbeitsplätze. Statt dessen Raubbau, wo immer es möglich ist, Wer braucht schon Wasser, schliesslich gibt es doch einen E. SÜV., der ergänzt den Speisezettel

  16. 48.

    Herr Neumann, angesichts Ihrer Kommentare, mit ausgesprochen hohem Wiederholungs- und Diffamierungspotential, darf mal eine Frage erlaubt sein.
    Arbeiten Sie für die Tesla Manufacturing Brandenburg SE als angestellter oder freier Mitarbeiter?

  17. 47.

    Das Thema sollte bitte von Tesla losgelöst und somit emotionsfreier diskutiert werden. Das Teslaprojekt ist doch nur ein Beschleuniger für die Wasserprobleme die langfristig sowieso auf uns zu kommen. Wir sehen doch schon das die Lausitzer Talsperren nicht ausreichend für stabile Fliessgewässer sind. Wenn das Thema Braunkohle mal beendet ist, wird vielleicht die Qualität besser aber die Menge wird weniger. Der Warnruf deutet darauf hin, dass in Brandenburg ein landesweiter Wasserplan nicht oder kaum existiert. Jeder wirtschaftet so gut er kann für seine Belange ohne Koordination vom Land und Behörden. Was wird denn eigentlich mit den Wasserentnahmeentgelten gemacht. Wie kann man lokal verfügbare Kapazitäten an anderer Stelle für Schwachpunkte nutzen? Was erwartet uns mit dem Klimawandel und Bevölkerungswanderungen? Das und viel mehr müsste vom Umweltministerium und zuständigen Behörden geklärt werden, um die zukünftige Wasserversorgung und -Verteilung im Land zu sichern. Ein großes und schönes Land wie Brandenburg muss sowas doch hinbekommen! Die Römer und Griechen von vor 2000 Jahre würden uns auslachen, vor allem mit dem Wissen und der Technik die uns heute zur Verfügung stehen.

  18. 46.

    Der A.Neumann und sein Fernsehbier- immer die selbe Leier. Das Fernsehprogramm ist so besch....n geworden; da ist jedes Bier zu schade. Leitungswasser trinke ich nicht mehr; habe gestern einen langen Text über Wasserasseln und deren Exkremente im Rohrsystem gelesen. Unfassbar ! Schreiben sie nicht immer so primitiv worüber der RBB berichtete. Die haben viel an Glanz verloren. Voriges WE brachte der MDR eine Wiederholung aus Maastricht. Man sah fröhliche Menschen aus der ganzen Welt und "Kalinka" habe ich mitgesungen. Auf russisch. :=). Der "grüne" Rasen war hier überall fast nur vertrocknet. Nun ist der wieder grün. Berliner sind eben überschlau.

  19. 45.

    Der hochwertige Mischwald braucht so bis 100 Jahre eher der ein solcher ist. Hier in unserer Region eine derartige Teslagiga mit all den Folgen zu bauen ist für mich eine Straftat. Dieses Gebiet wurde durch wenige Menschen dazu gemacht was wir heute zu registrieren haben. Schlimm ist die Salamitaktik und das Verschweigen vieler Nachfolgeprobleme. Nicht nur Wasser-auch Gas und Strom. Diese Giga aus Beton und Stahl ist erst mal ein riesiger CO2 Verursacher. Wer viel in der Welt rumgekommen ist hat auch viel mehr CO2 produziert als der Durchschnittsbürger. Der Herr "Josti" sollte das nie vergessen. Für Flora und Fauna ist das nun zerstörte Stück Natur bestens entwicklungsfähig gewesen. Eben ein Stück blühende Landschaft. Wer braucht in Zukunft den BER ? "Marxwalde" hatte genügend Potential.

  20. 44.

    "Es kamen auch Kriminelle, die hier ihre Fähigkeiten täglich beweisen." Das erinnert mcih an die alte Dame, die auf einer der ersten Demos gegen Tesla ein Interview gegeben hat. Bei extra3 ist das bestimmt noch im Archiv zu finden.

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