"Nicht mehr nachzuvollziehen" - Umweltverbände kritisierten Entscheidung zu Tesla-Weiterbau

Do 24.12.20 | 13:57 Uhr
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Die Baustelle der Tesla Gigafactory
Bild: imago-images/Christian Thiel

Vertreter von Naturschutzverbänden haben die Entscheidung des Brandenburger Landesumweltamtes zum Weiterbau der Tesla-Fabrik in Grünheide (Oder-Spree) kritisiert.

"Eine solche gravierende Entscheidung kurz vor den Weihnachtsfeiertagen zu treffen, ist für die beiden agierenden Naturschutzverbände Nabu und Grüne Liga nicht mehr nachzuvollziehen", erklärten die Verbandsvertreter Christiane Schröder und Michael Ganschow am Donnerstag.

Brandenburg hat sich mit dem US-Elektroautobauer auf eine längere Frist bis 15. Januar zur Zahlung einer Sicherheitsleistung geeinigt. Tesla kann so auf der Baustelle seiner geplanten Fabrik weiterbauen.

"Besonders schockierend finden die Verbände, dass die Fachaufsicht des Umweltministeriums zu Gunsten wirtschaftlicher Interessen ausgeübt wird", sagten Schröder und Ganschow. Sie beziehen sich dabei auf einen Satz im Schreiben des Landesumweltamts vom Mittwoch, in dem erklärt wird, dass der Weiterbau der Elektroauto-Fabrik nicht mehr an die Bedingung geknüpft werden müsse, dass eine Sicherheitsleistung für einen möglichen Rückbau tatsächlich erbracht wurde. "Im Rahmen der Ermessensausübung hat das Landesamt für Umwelt auch eine entsprechende aufsichtsbehördliche Weisung berücksichtigt", hieß es dort.

Frist für Sicherheitsleistung bis Mitte Januar verlängert

Das Brandenburger Umweltministerium hatte am Mittwoch mitgeteilt, das Land Brandenburg habe sich mit Tesla auf eine verlängerte Frist bis zum 15. Januar zur Hinterlegung von 100 Millionen Euro für mögliche Rückbaukosten geeinigt. Das US-Unternehmen hatte die Sicherheitsleistung nach einer vorzeitigen Zulassung für eine weitere Waldrodung und den Einbau von Maschinen für die Lackiererei nicht fristgerecht bis zum 17. Dezember erbracht. Daraufhin ruhten die Arbeiten vorerst.

Der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Christian Rechholz warf dem Landesumweltamt in einer Mitteilung am Mittwochabend Mauschelei vor. "Auf den letzten Drücker" und wenn" alle gedanklich" schon im Weihnachtsurlaub seien, habe die Behörde Tesla die Genehmigung zum Weiterbau erteilt. Es werde weiter gebaut und damit weitere Tatsachen geschaffen, kritisierte Rechholz. Das Vorgehen des Landesumweltamts nannte er "eine riesige Sauerei".

54 Kommentare

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  1. 54.

    Neumann, es ist schon peinlich was sie hier abziehen. Mensch; ich bin eigentlich Erkneraner und kannte Robert Havemann persönlich. Bis zu seiner Bewachung; das war zu gefährlich. Einige Kollegen wohnten damals auch schon in Grünheide. Wir trafen uns dann immer unten am S.Bhf. Erkner.

  2. 53.

    Auch wenn ich kein Arzt bin; irgendwie abwegig ist so einiges. Der Alfred N. beherrscht entweder die Tastatur nicht oder es fehlt an kleinsten Rechtschreibkenntnissen oder der ist derzeit eingeschränkt fähig. Ob der uns mal etwas näheres berichten kann ?

  3. 52.

    Nur sie schicken derart schreibfehlerbehaftete Kommentare ab. Warum das ? Sind sie Augenarztdauerpatient und haben derzeit die Brille verlegt oder sind es Auswirkungen hochprozentiger Dinge ? Ich selbst kann nicht verstehen, dass rbb 24 da mitspielt.

  4. 51.

    Schauen SIE endlich mal auf eine Karte bevor sie andere als Lügner bezeichnen. Dazu können sie auch gleich die Stellungnahmen der naturschutzverbände komplett lesen. Da steht mehr geschrieben als das was sie sich wünschen oder an was sie glauben. Ihre Hoffnung einer “grünen Tesla Fabrik“ hat mit Fakten wenig zu tun. Aber in einem Punkt gebe ich ihnen recht, von größenverhältnissen haben sie andere Vorstellungen. Wenn ihnen die größte Batterie Produktion der Welt immer noch zu klein ist?....

  5. 50.

    Meinen Sie, dass die Stadt FF ohne Vorverträge mit Communicant die gesamte Erschließung gebaut hat? Das ist schon ne steile These, die Sie jetzt mal belegen müssten. Von welcher Bank soll denn FF das Geld ohne solche Verträge bekommen haben. Den Goldesel hat hier keiner im Stall stehen und Bürgschaften waren ja das fehlende Problem für alle Beteiligten.
    Wie die Verträge in Grünheide aussehen weiß ich nicht aber wenn es reine Lieferverträge sind, was Amerikaner gerne machen, wird ein Großteil der Investkosten für Rohr, Kabel etc. im Preis verrechnet. Wenn dann keine Lieferung zustande kommt, sieht es schlecht aus. Das zeigt aber welcher Druck inzwischen auf dem LfU lastet, die Genehmigung für Tesla möglichst unbeschadet durchzuwinken. Deshalb müssen Verbände und Bürger eben genau hinschauen. Schließlich wird ein Gebiet das bislang eher mit Naherholung und Natur in Verbindung gebracht wird zum Industriegebiet.

  6. 49.

    "Die meisten Brandenburger ticken aber, wie man an den Wahlergebnisse sieht, anders".

    Sehe ich anders! Zwar hat die SPD die meisten Wahlstimmen erzielt, aber sehr hohe Verluste erlitten. Die einzigste Partei, die mit über 11% Zuwachs , am meisten Wählerstimmen gewinnen konnte, ist die AfD und die ist bekanntlich gegen die Tesla-Ansiedlung. Bei der Europawahl ist das Ergebnis noch eindeutiger, da war sie die stärkste Partei in Brandenburg, mit über 23%. Der Stimmenzuwachs der Grünen ist zum Teil darauf zurückzuführen, weil sich viele Wähler getäuscht sahen und dachten, die Grünen wäre für den Umweltschutz, nicht dagegen. Ähnliche Zwickmühle, wie in Hessen. Auch dort wurden die Grünen, um gegen den Ausbau der A49 vorzugehen, gewählt, um jetzt als Koalitionspartner der CDU, dafür sein zu müssen.

  7. 48.

    Faktenbezogen Kommentieren ist offensichtlich nicht Ihr Ding weil Sie keine liefern können.

  8. 47.

    Bei der Chifavrok köete es in der Tat bei der Bürgschaft. Private Investoren hatten sich dort deshalb erst gar nicht investiert. Im Industeiegebiet Feienbrink hat Tesla den gegenüber bereits allein laut informierten Presse für den Rohbau eine mitteren dreistellige Miioenbeteag verbaut.

    Für die Versorgung der Fabrik hat Tesla entsprechende Verträge abgescloissen, so dass Grünheide anders als Frankfurt eben nicht in Vorleistung gehen muss.

  9. 46.

    Ich habe nur Ihren Maßstab angewendet? Ist der etwa falsch?

    Die Auswirkungen auf das NSG wurden im UVP-Gutachten dargelegt. Sie können gerne die Naturschtuzvernände dabei beraten, um gegen den Fabrikbau vorzugehen. Nur müssen Sie sich beeilen, denen sachkundige Fakten zu liefern, damit die mehr in der Hand haben als bisher. Ihr Glaube allein reicht nicht aus.

  10. 44.

    Herr Neumann, ich habe keinerlei Patronatserklärung in Aussicht gestellt und auch in keiner Weise exakte Parallelen zwischen Tesla und Chipfabrik hergestellt. Das konstruieren Sie sich zurecht.
    Eine Parallele die man ziehen kann ist die das externe Investoren in Bezug auf Risikoabsicherung zurückhaltend agieren. „Opfer“ bleibt beim Scheitern die lokale Kommune. Bund, Land oder der Investor selbst machen nach ein paar Entlassungen einen Haken dran und weiter geht es. Die lokale Kommune sitzt auf dem Scherbenhaufen, für den sich keiner verantwortlich fühlt. Und wenn bei Tesla die Risikoabsicherung aus USA kommen soll, sollte jeder ahnen was das wert ist.
    Ich persönlich hoffe das die ganze Geschichte am Ende gut ausgeht.
    Infrastruktur entsteht schon einiges mehr als eine verbreiterte Straße, 110kV Trasse und Schaltanlage, Gas und Wasserleitungen, Wasserwerke erweitert und was weiß ich nicht alles. Das steht dann in den Büchern der Versorger und wird beim Scheitern durch uns getragen.

  11. 43.

    Aber ihr habt euch gern...... eben Weihnachten,

  12. 42.

    Na dann wollen sie es wohl weiß machen, dass die GIGA Fabrik keine negativen Auswirkungen auf das NSG sowie auf den gesamten Lebensraum um das NSG hat. Und nun leugnen sie auch noch die Größe der weltweit größten Batterie Produktion? Sagt doch schon die Ankündigung aus! Sie widersprechen sich!

  13. 41.

    Ach ja, eine putzige Parallele, dass Gerhard zwar immer wieder beweist, dass er das Industriegebiet gar nicht kennt, aber Ihnen ebenfalls Ortskenntnisse unterstellt.

  14. 40.

    Da Russland auch das Erdöl für die PCK liefert, aus dem der Sprit gewonnen wird word, mit dem Sie als überzeugter MIVler die Luft verpesten, belegt Ihr Kommentar zum Erdgas nur erneut wieder Ihre Scheinheilligkeit.

    WSG weist man in unterschiedlichen Stufen aus, weil eben je nach Stufe so wie hier der Bau einer Autofabrik grundsätzlich zulässig sein kann. Stöbern Sie mal in den alten Kommentaren vom vergangenen Winter. Auch den hier thematisieren Umweltverbänden fiel seitdem kein gerichtsfestes ko-Kriterium ein, auch nicht zur Hydrologie. Sie haben doch angeblich einen Bekannter vom Fach. Könnte der die nicht beraten?

    Ihre Abneigung gegenüber der E-Mobilität ist für Sie ebenso typisch wie "kriminelle Zugereiste". Die meisten Brandenburger ticken aber, wie man an den Wahlergebnisse sieht, anders.

  15. 39.

    Für den Glauben sind die Religionsgeneinschaften zuständig. Denen Lügen nachzuweisen ist vor Gericht aussichtslos, das deren Aussagen unter die Religionsfreiheit fallen. Bei Ihnen wäre das aber sehr einfach, da Sie sich nicht auf GG Art. 4 berufen könnten, um den Bau der Fabrik zu verhindern.

    So groß ist die Fabrik dann ja auch nicht, wenn es nach Ihrem Maßstab es nur "wenige Meter" bis zum NSG sind.

  16. 38.

    Er wird das Gebiet schon kennen-wie es mal war. Es ist ja ausführlich über das Grundwasser im gesamten Gebiet geschrieben und diskutiert worden. Wenn sie uns hier auch noch den Hydrologen "vormachen" wollen schlägt es aber 13 ! Warum wohl weist man Trinkwasserschutzgebiete in Stufen aus ? Was geschieht da "unten" so alles wenn ein Stück weiter Brunnen aktiv genutzt werden ? Eine derartige Vergewaltigung der Natur und Umwelt wird Folgen haben. Tagein-tagaus fahren dann Dieseltransporter rund um die Uhr. Alugießerei-Erdgasverbrennung- Gas aus der "Putinpipeline" für ein US-Werk ; unser kostbarer Ökostrom für die Batterieproduktion etc. Maulwurfsartig Deutschlands Straßen durchwühlt für Ladestationen. Wie könnte man es besser machen ? Wo wäre auch ein besserer Standort ?

  17. 37.

    Ich vermisse die von Ihnen angekündigte "gut dokumentierte und recherchierbare" Patronatserklärung als Parallele zu dieser Baustelle im Industriegebiet Freienbrink. Allein das bereits von Tesla am Markt eingeführte Produkt zeigt einen eklatanten Unterschied auf wie hier das Land auch nicht selber auf die Idee gekommen, eine Autofabrik als Ausgründung einer Uni zu bauen. Da wären fast Streetscooter (wird abgewickelt) und e.Go (insolvent übernommen) treffendere Beispiele.

    Dass Sie auch den Betrieb erwähnen, hat gar nichts mit dem Aufschrei der weitgehend vor Gericht unterlegenen Umweltverbänden zu tun. Der aktuell anstehende Aufwand für die Infrastruktur beschränkt auch im Wesentlichen nur auf eine zu verbreiternde Straße zwischen Industrie- und Gewerbegebiet Freienbrink. Die temporäre Autobahnabfahrt will Tesla selber finanzieren. Weitere Infrastrukturmaßnahmen stehen erst für den weiteren Ausbau der Fabrik an - vergl. dazu das Verkehrskonzept.

  18. 36.

    Glauben sie wirklich, dass das Naturschutzgebiet noch eine überlebenschance hat? Bei einem nur wenige Meter entfernten Industriegebiet mit (geplanter) größter Batterie Produktion der Welt? Dass das jetzige noch Naherholungsgebiet seinen Charakter behält? Ich zähle ihnen gerne die Lügen auf, die der Bevölkerung aufgetischt wurden und nach und nach erweitert werden. Dafür reicht aber mittlerweile die Buchstaben Anzahl der Kommentarfunktion nicht aus.

  19. 35.

    "Funken" sie uns doch mal kurz zu wie groß die Teslabäumchen sind über die schon Funk und Fernsehen berichtet hat. Die Kleckerwirtschaft mit den Kleinflächen gefällt auch mir nicht. Unlängst hatte ich auf DLF ? gehört wieviel Landfläche jedes Jahr "zuge...n" wird. Konkret: Betoniert oder bitumiert wird. Sie verdammen ja immer wieder die kleinen Häuslebauer; splitten sie doch mal die Flächen auf; wofür wird am meisten platt gemacht ? Warum dürfen hier kriminelle Zugereiste Wohnraum beanspruchen während so viele anständige Menschen wohnungslos sind ? Ob es mal einen Bundeskanzler geben wird, der alles wieder ins Lot bringt ? So habe ich mir unser vereintes Land nicht gewünscht wie es heute real existiert.

  20. 34.

    Und wieder die NSG-Lüge. Wenn Sie schon weder das Industriegebiet Freienbrink noch das Löcknitztal kennen, sollten Sie nach Monaten endlich mal auf eine Karte schauen.

  21. 33.

    Gut und einfach erklärt beschreibt dies aber auch ein Problem. Das Risiko für die genehmigende Behörde ist eben nicht gesichert. Sie können das ganze gar nicht mehr unvoreingenommen bewerten und evtl. notwendige Auflagen erteilen. Wenn das Ding platzt, gibt es in Amerika einen Aufschrei, vielleicht ein paar Kündigungen und das war es. Danach setzt sich eine Armada von Anwälten mit irgendwelchen Klagen aus dem fernen Brandenburg auseinander. Das dürfte dann nicht mal Thema auf Vorstandssitzungen sein. Wer hat jetzt noch den A... in der Hose hier volle Kompensationen für Umweltschäden durch Bau und Betrieb für die Gemeinde oder das Land rauszuholen?
    Die Stadt FF hat bis heute die Folgen der gescheiterten Chipfabrik zu tragen. Die Vorleistungen für Infrastruktur auch wenn eventuell gefördert, verursachen Kosten ohne je wirklich genutzt worden zu sein. Auch hier große Versprechungen von US und Arabischen Investoren. Die Zwischennutzung des Gebäudes für die Solarbranche war ja nur ein kurzer Tropfen auf den heißen Stein und hat weitere öffentliche Finanzmittel gebunden. Das andere Beispiel First Solar zeigt wie zuverlässig man in USA an seinen Standorten festhält. 2te Fabrik eröffnet und kurz darauf den ganzen Laden zu machen und ab nach Asien damit.
    Genaueres weiß ich natürlich nicht, sicher kein Kapitel des Stolzes in FF.

  22. 32.

    Wieder zeigt sich die erfolgreiche Propaganda pro Tesla in einigen Kommentaren. Angefangen bei“ Plantage“ die selbst wenn komplett Gerodet würde wieder aufgeforstet und nicht versiegelt, über “dreifache Nachpflanzungen“ die in der Stadthalle Erkner schon direkt von Tesla wieder zurück genommen wurden, bis Arbeitsplätze, die Tesla bis jetzt nicht einmal zur Hälfte besetzen konnte. Dafür werden Landschaftsschutzgebiete, ein Naturschutzgebiet und ein wunderschönes Löcknitztal geopfert. Bei vernünftiger Planung, hätte man ein besseren Platz finden können.

  23. 31.

    Ich habe Ihren CQD-Ruf empfangen. Schön, dass Sie
    a) das mit der UVP-Pflicht eingesehen haben
    Und b) dargelegt haben, dass man selbst die kleinen Schläge nachvollziehen kann. Wenn man dann noch auf eine Karten guckt, stellt man fest, dass die oft räumlich nicht weit voneinander liegen,weil z.B. rund im ein kleines Waldstück verschiedene Felder, die nicht direkt aneinander stoßen, aufgeforstet werden.

  24. 30.

    S. g. A. Neumann, da können Sie mal sehen, dass aus Ihrer Feder nur Wirrwarr kommt.
    Ich stehe zu meinem Kommentar...

  25. 29.

    Sind Sie finanziell unabhängig oder brauchen in Corona Zeiten keinen neuen Job? Glückwunsch! Dieses Privileg hat nicht jeder.

  26. 28.

    Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass für die Aufforstung einer Fläche zwischen 2 und 20ha eine standortbezogene Vorprüfung, sowie bei einer Fläche zwischen 20 und 50ha eine allgemeine Vorprüfung zur UVP-Pflicht notwendig ist.
    Noch interessanter ist der Aspekt, dass die dargebotenen Ausgleichs- oder Aufforstungsflächen größtenteils kleiner als 2-5ha sind, und diese dann für eine spätere Umwandlung von Wald in eine andere Nutzungsart überhaupt keiner UVP-Pflicht unterliegen.

  27. 27.

    Strak vereinfach übernimmt Tesla USA die Haftung für den Rückbau, wenn Tesla Brandenburg dies nicht leisten kann. Anders als bei einem BGB-Bürgen ist das aber nicht gesetzlich geregelt. Nebenbei ist die Sicherheitsleistung laut BImSchG lediglich eine "kann"-Bestimmung. Aber das haben Sie bestimmt schon gewusst.

    Sie haben ja angedeutet, dass in diesem Zusammenhang die Vorgänge rund um die Chipfabrik " gut dokumentiert und recherchierbar." sein sollen. Ich bin gespannt, ob Sie das Buzz-Word mit passendem Leben erfüllen können.

  28. 26.

    Stöber Sie mal in den alten Diskussion. Dort finden Sie Links zu detaillierten Auflistungen der von Tesla unter Vertrag genommenen Flächen. Praktischerweise wurden die auch gleich addiert.
    Sehr rege ist bekanntlich mittlerweile auch der NfG Brandenburg in der Hinsicht tätig. Auch dort finden Sie weitere Informationen.

  29. 25.

    Das ist offensichtlich die berühmte laute Minderheit. Hauptsache auf Plantagen-Kiefern klettern.

  30. 24.

    Sorgfältige Rechercher ist nicht Ihr Ding, Hoffentlich funktioniert Ihr Funk besser als auf der Titanic. Den werden Sie aber wieder einmal brauchen, wenn Sie sich den Punkt 17.1 der Anlage 1 zum UVP-Gesetz angeschaut haben und Ihre Falschbehautptung so leicht erkennen können.

  31. 23.

    "Von Eidechsen kann man nicht leben...."
    Sie dürfen gern mal Betonpfeiler und Asphalt probieren, Sie Feinschmecker.

  32. 22.

    Was halten Sie davon, wenn Sie es erklären. Dann aber auch soweit gehen wie das Land bzw. die Gemeinde im schlimmsten Fall evtl. Schaden bzw. Rückbaukosten aus Amerika ersetzt bekommt. Beim Crash der vorläufigen Baugenehmigungen dürfte der deutsche Teslaableger sofort Insolvenz anmelden. Eigenkapital dürfte ja kaum vorhanden sein und somit alle Kredite platzen.
    Dann erklären Sie uns Unwissenden doch einfach mal wie unser Land abgesichert ist.
    Die Erfahrungen mit der Chipfabrik in Frankfurt sind sicher gut dokumentiert und recherchierbar.

  33. 21.

    Da baut also jemand auf einer Fläche, die als Bauland für ein Automobilwerk vorgesehen war, ein Autombilwerk. Das tut dieser auch noch auf eigenes unternehmerisches Risiko. Dazu musste ein erntereifer Industriewald abgeholzt und Mischwalgä angelegt werden.
    Den Foristen fällt mal wieder nix besseres ein als zu jammern. Solche Luxusprobleme muss mann einer satten Gesellschaft erst mal haben.

  34. 20.

    Diese Verhinderer und Bedenkenträger sind Schild daran, dass in Deutschland nichts voran geht. Ich freue mich, das es hier bald einen großen Arbeitgeber gibt, der noch weit mehr Arbeitsplätze in seinem Umfeld schaffen wird. Von Eidechsen kann man nicht leben.

  35. 19.

    Anscheinend gibt es viele Mitbürger, die woher auch immer finanziell unabhängig sind genügend Zeit haben, dieses Projekt was endlich Arbeitsplätze nach Grünheide bringt mit allen möglichen Ökoargumenten versuchen schlecht zu reden und zu behindern. Im Gegensatz zu diesem Personenkreis gibt es durchaus Mitbürger, die Jobs benötigen um auch in diesen Zeiten ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

  36. 18.

    "...Zudem ist die erwähnte UVP- Pflicht erst ab 50 ha gegeben..."
    Was die UVP-Pflicht hinsichtlich der Fläche betrifft, unterliegen wiederum einem Irrtum, oder Sie bedienen sich vorsätzlich einer Falschaussage, deren Grund mir jedoch unverständlich bleibt.
    Wahrscheinlich versuchen Sie mit allen Mitteln das langsam aber stetig sinkende Schiff namens Tesla-Ansiedlung in Grünheide vor dem Untergang zu bewahren.

  37. 17.

    Sie irren wieder gleich mehrfach. Wie Sie aus den verlinkten Berichten entnehmen könnten, ist lange bekannt, dass nicht 300 ha am Stück aufgeforstet werden. Sie waren dich derjenige, der erst behauptet hatte, dass die Bäume schon längst wieder eingegangen seien, um kurz darauf zu fragen, wo Tesla aufforsten wolle.

    Zudem ist die erwähnte UVP- Pflicht erst ab 50 ha gegeben. Sie sollte schon die Situation kennen, über die Sie lamentieren.

  38. 16.

    Genau das ist es nämlich, viele kleine Splitterflächen, die im Endeffekt nicht mehr überschaubar sind, aber man hat ja angepflanzt und dann vielleicht nur solch Gestrüpp welches vor Märkten, an Parkplätzen ect zu finden ist und in dem sich allerhand Müll sammelt. Aber wem es reicht und gefällt..... bitte. Alles reine Ansichts und Auslegungssache, wenn man die richtigen Sprecher und Ausreden parat hat....

  39. 15.

    "...Sehr grosse zusammenhängende Flächen, die man schnell und einfach zusammenaddieren kann, sind deshalb kaum möglich...."
    Richtig.
    "...Besonders lustig, dass jemand behauptete, dass die "Tesla"-Bäume eingegangen sein und kurz darauf wissen wollte, wo Tesla überhaupt aufforsten lasse...."
    Noch lustiger ist, dass Sie im ersten Satz zugeben müssen, dass es sich bei der angeblichen Aufforstung um mehrere Teilflächen handelt, während Sie im zweiten Satz blind zum Rundumschlag ansetzen, ohne zu merken, dass Sie sich wieder einmal selbst widersprechen.
    Bei all jenen Teilflächen, welche selten größer als 2ha sind, ist es durchaus üblich, dass auf einer Fläche die Bäume eingehen, während die andere Fläche noch gar nicht frei oder bekannt gegeben wurde.
    Im Übrigen handelt es sich hier meist um Flächen, die zum Teil schon vor Bekanntgabe der der Tesla-Ansiedlung in Grünheide aufgeforstet wurden.

  40. 14.

    Wie ich lese, haben auch Sie das mit der Patronatserklärung nicht verstehen wollen.

  41. 13.

    Wie schon durch A. Neumann kommentiert, ganz einfache Lösung, wir schieben (wörtlich gemeint) die Zahlungsfrist nach hinten. Der Heilsbringer ist zufrieden gestellt, Schmierenkomödiant Woidke hat die Wähler vera.. VERALBERT, Wem interessiert dies noch in der Zukunft, zu dem ist Weihnachten, da regt sich so und so keiner auf.

  42. 12.

    Die Tatsache, dass Herr Woidke sich zuversichtlich zeigt, ob die Tesla Manufacturing Brandenburg SE "bald weiterbauen könne" ist genauso bedeutungslos, als würde er in China einen gut gefüllten Sack mit Reis umstoßen.
    Auch Ihnen hätte schon längst auffallen müssen, dass wir hier in einer noch ganz anderen Liga spielen.
    Zudem versuchen doch gerade Sie regelmäßig den politischen Druck auf die Entscheidungsträger kleinzureden oder gar als demokratische Willensbekundung zu verkaufen.
    Auch das Ergebnis der Abstimmung zur Änderung des B-Planes hat längst nicht den Rückhalt in der Bevölkerung, wie es sich die politischen Protagonisten wünschen würden.
    Tatsache ist, dass ein großer Teil der Einwohner in und um Grünheide, infolge der Unüberschaubarkeit der Ereignisse, in eine Art Schockstarre versetzt wurde.
    Die, gerade von Ihnen, so oft propagierte angebliche Befürwortung dieses Projektes ist im Grunde nichts weiter als ein unheilbringendes Phlegma.

  43. 11.

    Die" Ersatzpflanzung" beginnt in der Prignitz, nur das nicht Bäume sondern Solarflächen, zusammen fast 1000ha gepflanzt werden sollen, wobei nicht ein einziger Arbeitsplatz ,der Tarifgebunden ist entsteht. SO BEZAHLEN WIR AUF DEM LAND DAFÜR. DIESELVERBOT, FÜR UNSERE ENTFERNUNGEN,die wir zurücklegen müssen untaugluche und unbezahlbare Elektrofahrzeuge gleichzeitig wird die Bahnlinie zerstört,während der Fettgürtel über neue Verkehrstakte berichtete. Die Wut wird größer. Eventuell muss der Ring mal mitDiesel Lkw zugeparkt werden, um Grüne Gedanken zu fördern. Mal drei Tage die Versorgung einstellen. Saubere Luft. Gut wäre auch wenn die Schichttuensen Pendler mal drei Tage nicht zur Arbeit Dieseln.

  44. 10.

    Mit den Aufforstungen wurde bereits vergangenen Winter begonnen. Der RBB hatte hier wie im Radio und TV mehrfach berichtet, z B.
    https://www.rbb24.de/wirtschaft/thema/tesla/beitraege/brandenburg-tesla-aufforstung-nach-rodung-orte.html
    https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/wirtschaft/tesla/2020/tesla-wald-kiefern-landeswaldgesetz-gruenheide-umwelt.html
    https://www.nfg-brandenburg.de/ unter Presse
    Fristen sind Bestandteil der Genehmigungen.

    Bei der Aufforstung greifen verschiedene Gesetze. Laut BNatSchG dürfen z.B. nicht beliebige Flächen aufgeforstet werden. Zudem sind dafür ggf. UVP erforderlich wie sie teils abschloßen sind oder aktuell weitere laufen. Sehr grosse zusammenhängende Flächen, die man schnell und einfach zusammenaddieren kann, sind deshalb kaum möglich.

    Auch in den Diskussionen hier war das schon zig-fach Thema. Besonders lustig, dass jemand behauptete, dass die "Tesla"-Bäume eingegangen sein und kurz darauf wissen wollte, wo Tesla überhaupt aufforsten lasse.

  45. 9.

    Soweit ich mich erinnere ging es bei dem Baustopp um die fehlende Sicherheitsleistung, die durch Tesla hinterlegt werden sollte. Das ist nun geklärt und folglich kann weiterhin gebaut werden. Mühsam haben sich die Umweltschützer noch etwas einfallen lassen, sie fanden plötzlich und völlig unerwartet, Eidechsen und Ameisen. Ich kann nur sagen, wer als Bauherr je mit diesen Leuten zu tun hatte kann ein Lied von ihren absurden Vorstellungen ind Ideen singen. Sie reden Lebewesen herbei die es in der Region noch nie gab. Wenn alle Stränge reißen werden sie umgesetzt. Mich hat dieses Kasperltheater 7 Monate Bauverzug und eine Preiserhöhung gekostet, da die vereinbarte Festpreisbindung abgelaufen war. Mit entsprechenden Gutachten konnte ich die Behauptungen dieser Leute widerlegen, aber es hat mein Geld gekostet.

  46. 8.

    Wie überall in diesem Land. Man kann einfach nicht akzeptieren wenn man verloren hat. Aber unsere Politiker machen es ja täglich vor, wo soll der Realitätsverlust der Gegner denn sonst her kommen.

  47. 6.

    Bei der ganzen Diskussion hier über Baugenehmigung, Sicherheitsleistungen, Arbeitsplätze, Rückbau ect ... wurde denn auch schon mit Ausgleichspflanzungen begonnen? Wenn ja, wo sind diese erfolgt und wie groß sind denn diese ? Handelt es sich dabei um zusammenhängende oder nur um Splitterflächen , die im Endeffekt niemand nachvollziehen kann??

  48. 5.

    Auch die Potsdamer Umweltverbände haben das mit der Patronatserklärung nicht verstanden. Dabei hatte Woidke die Tage - s. Bericht z.B. im Berliner Tagesspiegel, dem Mutterverlag der PNN, vom 21.12. - sich dahingehend geäußert, dass er zuversichtlich sei, dass Tesla bald weiter bauen könne. Die von denen vorgespielte Überraschung ist das also nicht, zumal das OVG auch die letzte Genehmigung zum vorzeitigen Beginn letztinstanzlich weitgehend für rechtmäßig erklärt hatte und auch lokal eine breite politische Mehrheit den Bau der Fabrik weiterhin befürwortet. Die Abstimmung zur Änderung des B-Planes im Gemeinderat war eindeutig.

  49. 4.

    Die "Umwelt"verbände sind doch eh erst zufrieden, wenn NICHTS mehr gebaut wird!

    Wie immer kommt es auf einen gesunden Mittelweg an: Inmitten intakter, von vielen Tierarten bewohnter, Wälder lebt es sich leider ohne Einkommen auch nicht gut...
    Die Region braucht doch AUCH Wirtschaftskraft, wir können nicht ALLES renaturalisieren und darauf hoffen, dass die Region dann von Kultur und Tourismus leben kann (siehe Ruhrgebiet oder die ehemaligen Tagebaue in der Lausitz).
    Selbst die Kunstbegeisterten und Touristen müssen irgendwo in diesem Land wirtschaftliche Werte schöpfen, damit sie sich Kultur und Tourismus leisten können.
    Warum also nicht auch vor den Toren Berlins in einem ökologisch orientierten, zukunftsweisenden Unternehmen?

  50. 3.

    Aus gegebem Anlaß weisen wir darauf hin, daß natürlich jeder vor den deutschen Gesetzen gleich behandelt wird.

  51. 2.

    Ich kann das Handeln der Umweltverbaende und der Gruenen Liga auch nicht nachvollziehen. Aber so ist es im Leben man ist oft anderer Meinung
    Im Gegensatz zu den Umweltverbaenden habe ich aber auch gelernt Entscheidungen zu akzeptieren

  52. 1.

    Wer glaubt denn daran, dass mit erstmal geschaffenen Tatsachen jemals einen Rückbau fordern würde - egal ob die umwelttechnischen Erkenntnisse eine Bau- und Betriebsgenehmigung zulassen oder nicht? Also ist die Hinterlegung einer Sicherheitsleistung reine Makulatur.
    Das Blenden mit dem Versprechen nach wirtschaftlichem Aufstieg dieser Region hebelt nur allzu gerne alle bestehenden Gesetze aus. Man muss nur groß genug mit seinen Versprechungen daher kommen.

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