Tesla darf den Bau seiner Batteriefabrik in Brandenburg vorbereiten. Die Baustelle am 22.01.2021. (Quelle: dpa/Thomas Bartilla)
Audio: Antenne Brandenburg | 23.01.2021 | Franziska Hoppen | Bild: dpa/Thomas Bartilla

E-Autofabrik bei Grünheide - Wer die Tesla-Baustelle kontrolliert

Eine Baustelle wie die von Tesla hat es in Brandenburg noch nicht gegeben. Die Größe des Vorhabens und die Geschwindigkeit, mit der Tesla voranschreitet, sind nicht vergleichbar. Wie kann da sichergestellt werden, dass es mit rechten Dingen zugeht? Von Franziska Hoppen

 

Wer in Deutschland baut, muss sich an viele klare Regeln halten: Dazu gehören Auflagen zum Gewässerschutz, zum Brandschutz oder etwa zur Sicherung von Maschinen. Auch Tesla muss sich an diese Regeln halten. Zusätzlich sind in jeder der bisher erteilten Vorab-Genehmigungen, nach denen Tesla bereits bauen darf, zusätzliche Auflagen festgeschrieben.

23 Stichproben-Besuche

Ob diese Auflagen eingehalten werden, kontrollieren unterschiedliche Instanzen. Dazu gehört der Landkreis Oder-Spree. Seine Untere Wasserbehörde überprüft die Einrichtung der Baustelle im Hinblick auf mögliche Wasserverschmutzungen. Sie hat zum Beispiel festgestellt, dass nach der Pfahlgründung die dafür notwendige Grundwassersenkung wieder rückgängig gemacht wurde. Seit Beginn der Bauarbeiten waren die Gutachter insgesamt 18-mal für Stichproben auf der Baustelle – meistens unangekündigt.

Im Vergleich sei das oft, sagt Sascha Gehm, Dezernent für Bauen beim Landkreis. "Dass Tesla auf einem Trinkwasserschutzgebiet baut, bedeutet eine höhere Kontrolldichte." Das Bauordnungsamt überprüft zudem, ob Tesla auch wirklich nur das baut, was in den vorläufigen Genehmigungen erlaubt ist und sich dabei an die Bauordnung hält. Die Gutachter waren bisher fünf Mal vor Ort.

Tesla muss auch selbst kontrollieren

Tesla selbst hat einen Gewässerschutzbeauftragten ernannt. Er ist Mitarbeiter des Unternehmens und täglich auf der Baustelle, genauso wie ein Mitarbeiter eines externen Unternehmens, das Tesla beauftragt hat - eine Art ökologische Baubegleitung. Sie soll auf den Umgang mit Maschinen achten, mit Schmierstoffen oder die Betankung und alle Vorgänge protokollieren, ist im Notfall geschult, einzugreifen. Ähnlich wie ein TÜV wird dieses Unternehmen zwar von Tesla bezahlt, soll aber neutral prüfen.

Sowohl Tesla als auch dieses beauftragte Unternehmen dürften daran interessiert sein, die Auflagen einzuhalten. Denn sollte der Landkreis bei seinen Stichproben Umweltstraftaten feststellen, könnte das Tesla und seinen Dienstleister teuer zu stehen kommen. "Ich denke schon, dass es auf der Baustelle so abläuft, wie die Vorab-Genehmigungen festlegen", sagt auch Axel Heinzel-Berndt, Naturschutzreferent beim BUND – auch, wenn er es besser fände, wenn nicht Tesla diese ökologische Baubegleitung beauftragen würde sondern eine Umweltbehörde, die Tesla nach der finalen Genehmigung die Kosten in Rechnung stellt. So entstünde gar nicht erst die mögliche Versuchung, Spielräume in den Auflagen zu Gunsten des Investors zu interpretieren.

Der Wille ist da

Tesla selbst sei bemüht, sich an die Auflagen zu halten, sagt Sascha Gehm. Unter anderem vermutlich auch, weil die Firma unter großem Öffentlichkeitsdruck steht. Kaum eine andere Baustelle in Deutschland dürfte so gut durch Drohnenvideos und Fotoaufnahmen von Fans dokumentiert sein – für jeden einsehbar in den sozialen Netzwerken. Auch Umweltschützern dienen diese Aufnahmen, um den Fortschritt auf der Baustelle unter die Lupe zu nehmen - quasi eine vierte Überwachungs-Instanz - nach dem Landkreis, Tesla selbst und Teslas Dienstleister.

Dem Naturschutzbund Brandenburg (Nabu) reicht das aber nicht. Landesgeschäftsführerin Christiane Schröder wünscht sich, dass der Nabu auch offiziell in Arten- und Biotopschutz auf dem Gelände mit einbezogen wird und dafür Mitglieder die Baustelle auch betreten dürfen. Noch ist das nicht möglich, auch weil das generell nicht üblich ist. Allerdings ist die Tesla-Baustelle mit ihrer Größe und ihrem Tempo schwer mit anderen Industriebaustellen zu vergleichen. Schröders Argument: Der Nabu müsse sich in seiner Bewertung nicht an Teslas Rahmenbedingungen halten. Zu Kompromissen sei man im Gespräch.

Kleinere Verstöße sofort korrigiert

Nachweisliche Verstöße auf dem Gelände, so Sascha Gehm, seien kleinere gewesen, zurückzuführen etwa auf versehentliche Unaufmerksamkeiten einzelner Subunternehmer. Zum Beispiel habe zu Beginn der Bauarbeiten im Wachhäuschen unter einer Dieselheizung die zweite Wanne gefehlt – für den Wachdienst war es vermutlich das erste Mal, in einem Trinkwasserschutzgebiet zu arbeiten. Ein anderes Mal sei ein Abdichtset nicht in der Nähe gewesen. Auf den Hinweis hin seien diese Verstöße aber sofort korrigiert worden. Bei größeren Verstößen droht Tesla ein Bußgeldbescheid.

Vier Verfahren bei der Staatsanwaltschaft

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) berichtet außerdem von vier Verfahren, die seit Baubeginn vorliegen. Drei der Verfahren wurden jedoch eingestellt: zu Verschmutzungen durch Betankungen auf dem Gelände, zu Öl auf einem Waldweg, zu Tötung geschützter Tierarten und verunreinigtem Grundwasser. Wegen mangelndem Anfangsverdachtes oder weil die Verschmutzungen sehr geringfügig waren, kam es gar nicht erst zu Ermittlungen. Ein viertes Verfahren läuft noch, zu Verstößen gegen das Bundesnaturschutzgesetz betreffend Schlingnattern und Zauneidechsen, da der Lebensraum dieser geschützten Tierarten zerstört worden sei. Das werde zurzeit geprüft.

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Sendung: Antenne Brandenburg, 23.01.2021, 07:30

Beitrag von Franziska Hoppen

80 Kommentare

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  1. 80.

    Nicht meine Behauptung. Ich habe ihnen das MLUK zitiert. Das BImSchG schreibt wie auch das MLUK vollständig, nicht inhaltlich geprüft. Sie haben also nur zu schauen ob erforderlichen Dokumente im Antrag vorhanden sind, der in diesem Fall am 20.12 eingereicht wurde. Ist z.B. der UVP Bericht vorhanden. Oder wie im BImSchG „ erforderlichen Zeichnungen, Erläuterungen und sonstigen Unterlagen beizufügen. Reichen die Unterlagen für die Prüfung nicht aus, so hat sie der Antragsteller auf Verlangen der zuständigen Behörde innerhalb einer angemessenen Frist zu ergänzen.“. Die inhaltliche Prüfung dauert dann eh viel länger, grundsätzlich aber 7 Monate. Verlängerungen um jeweils 3 Monate sind möglich.

    Und tatsächlich traue ich es der Behörde es zu, sich einen Überblick darüber zu verschaffen, ob die Unterlagen da sind, die sie brauchen. Das ist ja ihr täglich Brot. So ein Projekt wird kaum von einer Person betreut. Mit mehreren Mitarbeitern sollte die Vollzähligkeit schnell geprüft sein.

  2. 79.

    Herr Neumann, es gibt keine Ausschlusskriterien, wenn man nicht weiß und auch nicht wissen will, was die Folgen sein werden. So wiederholt unser Wirtschaftsminister in regelmäßigen Abständen, dass es darum geht, das Projekt juristisch abzusichern. Das geschieht über Gebühr unter Ausnutzung aller möglichen juristischen Winkelzüge. Ich habe noch nicht einmal erlebt, dass er sich Gedanken über die gravierenden Folgen für Mensch, Klima und Umwelt gemacht hat. Nur eins von vielen Beispielen, laut Brandenburger Waldgesetz sind Kahlschläge verboten, außer der Forst erlaubt es. Es war kein Problem, mit welchen Mitteln auch immer von der oberen, abgehobene Forstebene die Zustimmung zu erhalten. Zur juristischen Absicherung gehörte dann, wie ich selbst erfahren habe, dass unteren Forstbeamten verboten wird sich zu diesem Fakt gegenüber der Öffentlichkeit zu äußern.

  3. 78.

    Als man die kreisförmigen Buchenflächen pflanzte -möglicherweise mit den Kiefern zusammen gab es noch mehr Niederschlag und keine Hitzesommer um 40° . Aber, hier bepflanzte man eine erneuerte Straße mit Buchen; die Anlieger haben iimmer wieder gewässert. Nur wenige Ausfälle auf der einen Seite. Die andere Seite liegt am Hang mit Baumbestand; schattig und trockener für die Buchen. Viele geschädigt, vertrocknet und so einseitige karge Zweige-Lichtmangel- Habe mal im Maerker ( Hinweisportal ) das Problem angeführt. NIX- NIX- wie hier beim Teslathema. Die Würfel sind gefallen u.die Folgen kommen später.

  4. 77.

    Die unvollständigen antragsunterlagen sind das KO Kriterium! Da braucht niemand drum herum zu lamentieren! Darauf hätte keine Entscheidung getroffen werden können. Übrigens, interessanter Artikel von heute “Ostsee-Flutung wegen Trockenheit gestoppt“ mal sehen, von wo das benötigte Wasser herkommen soll. Wie viele Ausbaustufen soll es geben? Wie viel Zuzug wird geplant? Wie viel weiteres Gewerbe soll sich unmittelbar ansiedeln?

  5. 76.

    Ich kann leider wegen der Beschränkung der Kommentare auf 1000 Zeichen nicht alle Verstöße gegen die geltende Wasserschutzverordnung aufzeigen, die ich beim Betrachten dieses Videos festgestellt habe:

    https://www.youtube.com/watch?v=YeluVTVCd4s&t=28s

    Jeder kann sich dort selbst ein Bild machen. Auf insgesamt 6 DIN A$-Seiten habe ich meine Beobachtungsergebnisse zusammengefasst und ans LfU gesandt, das sich nicht zuständig fühlte und mein Schreiben an die Untere Wasserbehörde weiterleitete, die mir die in meinem letzten Kommentar eingefügte Mitteilung zugesandt hat, die von der oben im rbb24-Text erwähnten Person unterschrieben wurde. Ich mache mir wenig Hoffnung, dass dem wirklich nachgegangen wird. Die Untere Wasserbehörde hat es seit Anfang des vorigen Jahres nicht einmal geschafft hat, durch entsprechende Beschilderung die Grenzen der Wasserschutzzonen kenntlich zu machen. Darauf angesprochen während der Erörterung im September, erfuhr man, daran wird arbeitet. Im Home Office?

  6. 75.

    "Nachweisliche Verstöße auf dem Gelände." so wird oben Sascha Gehm zitiert, Ich bin gespannt, wie das Umweltamt in Beeskow auf die von mir während der Bauphase aufgezeigten Verstöße reagieren wird. Ein bisschen mehr wie nachfolgende Benachrichtigung sollte es schon sein:

    "Sehr geehrter Herr Klink,
    vielen Dank für Ihre Hinweise, die wir nunmehr genauer prüfen werden. Sofern sich hieraus Rechtsverstöße ergeben sollten, wird die Kreisverwaltung entsprechende Maßnahmen einleiten. Bitte haben Sie Verständnis, dass eine Information des Anzeigenden in ordnungsrechtlichen oder Bußgeldverfahren nicht erfolgen kann. Sollten Sie als Zeuge in Betracht kommen, werden Sie separat angeschrieben. Ich entnehme Ihrem Schreiben aber, dass vor allem das verlinkte Video als Beweismittel dienen soll. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Sie keine Nachricht über den Ausgang der Prüfung erhalten werden.

    Grüße aus Beeskow und bleiben Sie gesund!
    In Vertretung

    ???? ????
    1. Beigeordneter"



  7. 74.

    Mal abgesehen, dass Sie sich beim Datum der Beantragung um 1 1/2 Wochen vertan haben, obliegt die Qualität der Unterlagen dem Vorhabenträger. Die war offensichtlich trotz Ihres Lamento so gut, dass der NABU darin kein KO-Kriterium hatte finden können, ebenso auch die beteiligten Fachbehörden. Das führte zur positiven Genehmigungsprognose und damit zur Zulassung der Rodung.

  8. 73.

    Da meine letzten Kommentare auf der Seite

    https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/wirtschaft/tesla/2021/01/tesla-gruenheide-elektro-mobilitaet-genehmigungsverfahren.html

    nicht mehr veröffentlicht wurden, versuche ich an dieser Stelle noch einmal die Unsinnigkeit der Kommentare 52 und 53 der Herren Robert und Neumann zu beleuchten. Die behaupten doch tatsächlich, dass es nicht erforderlich ist, vor der Auslegung von Unterlagen den Inhalt zu prüfen. Wichtig ist nur, dass sie Papier enthalten, das in einer gewissen Frist veröffentlicht wird. Ich nehme an Reiseprospekte oder Toilettenpapier hätten es auch getan. Unser Wirtschaftsminister kann dann stolz behaupten, das Verfahren juristisch sauber im Griff zu haben. Bedenklich finde ich es schon, dass man auf der Basis von Toilettenpapiersprüchen das Abholzen von über 90 ha Wald genehmigen kann. Hintergrund ist sicher, der Bedarf an neuem Toilettenpapier.

  9. 72.

    Nur nochmal zur Erinnerung, nicht genehmigungsfähige Antragsunterlagen mit Gutachten auf denen das Gericht ein Urteil gefällt hat??? Logisch, dass muss so schnell wie möglich unter den Teppich gekehrt werden. Ich kann es nur nochmal wiederholen. Sofortiger Baustopp!!!

  10. 71.

    Die groben Grundrisse der Hallen inkl. der weiteren Ausbaustufe ist frühzeitig kommuniziert worden.

  11. 70.

    Mit meinen einfachen Worten möchte ich hier nur mal meine Meinung zur Tesla Ansiedlung mitteilen. Ich verstehe durchaus, das die Schaffung von Arbeitsplätzen wichtig ist, bin aber auch der Meinung, das man alles im Zusammenhang betrachten muss. Für mich ist die rasant fortschreitende Klimaänderung wie unter anderem jährlich weniger Niederschlagsmengen, besonders im Land Brandenburg von großer Bedeutung. In Teilen des Einzugsgebietes wird die Bereitstellung des Trinkwassers in den Sommermonaten immer schwieriger. Daher kann ich es nicht verstehen, wenn in diesem Bereich eine Fabrik in dieser Größenordnung gebaut wird.
    Ich gieße bereits seit einigen Jahren den Rasen im Garten nicht und habe auch keinen Pool und bin der Meinung, Wasser ist das A und O für die Menschheit.

  12. 69.

    Der Fortschritt des Baus soll offensichtlich dazu dienen der Meinung zu sein, dass es nur noch um die Schaffung der Infrastruktur gehe. Nein, weit gefehlt... jetzt wird vielen bewusst, bei Anblick des “Rohbaus“, welche ökologische Katastrophe sich anbahnt. Zumal die wirklichen Ausmaße immer noch nicht vollständig kommuniziert werden. Von bis zu 40000 Mitarbeitern und zwei Millionen Autos im Jahr, war zunächst nicht die Rede. Bis heute werden in den Medien unterschiedliche Zahlen genannt. Nun dringen auch immer mehr Informationen zum Ablauf der Beantragung duch die auf politische Einflussnahme schließen lassen. Die logischer Weise immer noch vehement verneint wird. Oder warum werden die Akten und Gutachten durchgewunken, die das LFU als nicht genehmigungsfähig bezeichnet hat?

  13. 68.

    Ich gehe eher davon aus, dass ihnen generell das Verständnis für die Entwicklung eines angepflanzten Kieferforst zum mischwald auf märkischen Sand nicht bekannt ist. Zumal sie eine Industrieansiedlung im Trinkwasserschutzgebiet für ökologisch besser halten als einen Wald. Und das auch noch als Argument für den Bau einer Giga Fabrik im Trinkwasserschutzgebiet genutzt haben. Und falls sie sich nicht daran erinnern können, stöbern sie mal in alten Kommentaren. Im übrigen gehe ich davon aus, dass das auch das Argument eines ehemaligen Präsidenten der USA sein könnte um der Bevölkerung zu erklären was richtig oder falsch wäre....dazu fällt mir gleich der Zusammenhang zum Klimaschutz ein. Wir Fällen einen Wald um das klima zu schützen....

  14. 67.

    Das Thema zum aktuellen Bau ist doch schon seit einiger Zeit durch. Es sind doch die nächsten Phasen wo noch Diskussionsbedarf besteht. Das man das natürlich vorher klären sollte ist richtig. Aber kurz vor Abschluss stehen wir noch nicht.

    1. Der Geltungsbereich der Verordnung liegt aber leider nur innerhalb der Grenzen. Und grob 100 Hektar wiederum nicht im WSG. Wenn man mehr Schützen hätte wollen, hätte man die grenzen weiter stecken müssen.
    4. Wo diese Lagerhalle entstehen soll ist doch nicht wirklich bekannt oder?
    Und wenn müsste man diese jetzt schon so Planen, das sie überhaupt geeignet wäre als Batteriefertigung zu dienen. Zudem ist die Halle kleiner als die bekannten Fabriken von Tesla. Das würde nicht u der Aussage Weltgrößte passen, auch wenn sich das eher auf den Ausstoß beziehen dürfte.

  15. 66.

    Trump ist übrigens vor Gericht immer gescheitert. Ich argumentiere da eher für die Seite, die bisher die Gerichtsverfahren gewonnen hat, stehe also, um es für sie einfach auszudrücken, auf Biedens Seite. Sie können sich aber an der Herrn aus Storkow wenden. Der versucht wie Trump Geld für Klagen zu sammeln und ist auf Ihrer Seite.

  16. 65.

    Sie begehen einen Fehler, wenn sie von naturfernen Menschen wie Gerhard, der eine Kiefernmonokultur schon für das blühende Leben hält, auf andere zu schließen. Den könnten sie zu einer Waldführung einladen, glaubt er mir doch nicht, dass in Brandenburg auch Laubbäume mit einem grösseren Anteil am Bestand so wie von ihnen beobachtet wachsen könnten.

  17. 64.

    Wir werden im Rahmen dieser Diskussion nicht die Frage beantworten können, ob die genannten 5 Punkte zur Ablehnung des gesamten Vorhabens führen werden.
    Aber würden sie mir zustimmen, dass deren Relevanz vor dem Beginn des Baues und nicht kurz vor dessen Abschluss hätten geklärt werden sollen?
    Zum Punkt 1: Die Grenzen des Wasserschutzgebietes ergeben sich aus den Isochronen des Grundwasserflusses, hier die 30-Jahres-Isochronen. Verunreinigungen an der Grenze des WSG erreichen den Förderbrunnen nach 30 Jahren. Ob nun knapp innerhalb oder knapp außerhalb des WSG macht praktisch keinen Unterschied. Für die heutigen Entscheider scheint dieser Zeithorizont leider keine Rolle zu spielen. Darüber hinaus steht nicht fest, dass die geplante Lagerhalle im WSG nicht noch in eine Batterie-Manufaktur umgewidmet wird?
    Noch zum Pkt. 4: die mittelamerikanische Fabrik eines bayerischen Fahrzeugherstellers arbeitet wohl komplett abwasserfrei, d. h. mit einem geschlossenen Wasserkreislauf.

  18. 61.

    Warum sie in dem Fall nicht tätig geworden ist, kann hier wohl keiner beantworten. Aber grundsätzlich sind sie dafür auch nicht zuständig. Richtig wäre es, diese Art von Verstößen bei den untere Wasserbehörden anzuzeigen. Die sind dafür originär zuständig. Die könnten dann ein Amtshilfeersuchen bei der Polizei zu stellen, oder einfach selbst vor Ort erscheinen.
    Eine Möglichkeit wäre aber sicher auch, das entweder der Funkwagen den Anzeigen darauf hinweist wer zuständig ist oder aber selbst die untere Wasserbehörde kontaktiert.

  19. 60.

    Wir hatten mehrere Thermokomposter und nach der Hitzefase war der voller Leben. Ein sehr gutes Zeichen; ein richtig gepflegter Komposter stinkt nicht.

  20. 59.

    Punkt 5 kann ich voll bestätigen. Die wollen da eine eigene Reinigungsstufe betreiben aber welch Gefährdung durch das verbleibende Konzentrat ausgeht muss uns Herr Neumann sagen. Das normale Abwasser aus Sanitäranlagen , Küche ? etc geht nach Münchehofe zur Behandlung und landet letztlich in der Spree oder versickert ? Wir lesen doch oft genug vom kontaminierten Gegenden aus der DDR-Zeit. Das macht alles "allergisch".

  21. 58.

    Das müssen Sie sofort dem NABU melden. In deren Klage haben die die Regenwürmer vergessen. Die sollte die unbedingt bei der nächsten Klage auch vorbringen und nicht nur Zauneidechsen.

  22. 57.

    1. Schauen sie sich die Karte des WSG an und wo eine eventuelle Batteriefertigung entstehen soll. Wenn diese im Nordöstlichen Bereich entsteht, liegt sie nicht im WSG. Somit findet die Verordnung keine Anwendung.
    2. Wenn dem so ist. Das kann ich nicht beurteilen. Da geht der Hut an die Wasserbehörden.
    3. wie 2
    4. Ist ein komplett geschlossener Kreislauf bei anderen Fahrzeugherstellern die Norm? Weiß wer wo Mercedes seine Abwässer einleitet?
    5. Und trotzdem hat man auch in die dortigen Verordnung in Kombination mit dem Wasserhaushaltsgesetz die Möglichkeit eingebaut Befreiungen zu erteilen.

  23. 56.

    Mein Komposthaufen ist auch kein Biotop, hat aber viele kleine Lebewesen u. a. den Regenwurm fürn Humus!

  24. 55.

    Meine Bekannte arbeitet(e ?)dort. Dann habe ich mir mal ein Video über die Fertigung angesehen. Das wars. An der war nichts auszusetzen. Bin schließlich kein Spandauer, der da heimatforschend unterwegs ist. Nirgends war zu lesen, dass VW BS im TSG liegt. Nun beruhigen sich doch auch mal.

  25. 54.

    Das Werk von BMW in Spandau hat der Rüdersdorfer sogar gelobt und VW-Werke wie das in Braunschweig fand er auch toll. Er musst halt gerne mit zweierlei Maß.

  26. 53.

    Der Hinweis auf andere Fabriken in Wasserschutzgebieten kam hier bereits mehrfach. Dazu:
    1. Nach wie vor sind Einzelheiten zur Batteriefabrik unbekannt, es ist daher vom Gefährdungspotential einer Chemiefabrik ausgehen, die laut WSG-Verordnung Erkner unzulässig ist.
    2. Der Boden ist hier extrem durchlässig und hat kein Rückhaltevermögen für Schadstoffe.
    3. Der Grundwasserleiter hat hier keine bedeckende Schutzschicht, er liegt nur wenige Meter unter der Erdoberfläche.
    4. Das Berliner Trinkwasser wird zu einem bedeutenden Teil aus Uferfiltrat in der Müggelseeregion gewonnen. Eine 100%ige Reinigung des Abwassers der Fabrik ist anscheinend nicht möglich - sonst könnte ja ein geschlossener Wasserkreislauf realisiert werden - so landet ein großer Teil der eingeleiteten Reststoffe letztlich im Berliner Trinkwasser.
    5. Wir haben mittlerweile das Jahr 2021 und im Gegensatz zum Jahr 2001 eine umfassende Gesetzgebung zum Schutz des Grundwassers, die Vorsorge ist oberstes Prinzip.

  27. 52.

    Fragen sie doch beim heutigen WSE nach: Warum sind seid Ende der 70-er Jahre so viele Brunnen in Erkner still gelegt worden. ? Man wich dann auf die Gegend um NEU-ZITTAU aus. Warum gab es das Akkuproblem mit der Boeing ?

  28. 51.

    Nehme mal Bezug auf ,#38 und Ihre Aussagen dort.
    Wenn Sie z.B. die riesige Öllache bei der Polizei anzeigen wollen oder ähnliches, nimmt die Polizei diese Anzeigen der Straftaten nicht auf, entweder kommen sie gar nicht erst zum Schadensort oder lehnen die Aufnahme
    bzw. Feststellung der Tatsachen ab. Da interessiert es die Polizei überhaupt nicht, ob man ihnen sogar die Paragr. dazu benennt. So läuft das hier. Eigentlich müssten die überallhin kommen und alles aufnehmen, aber der Schutzmantel für alles bei Tesla betrifft wird ausgebreitet.

  29. 50.

    Von einer Havarie bei Mercedes in Ludwigsfelde oder anderen Fahrzeugherstellern hierzulande? Nein
    Und auch was die Infrastruktur angeht. Der ein oder andere sollte vielleicht mal das Geoportal von Brandenburg aufmachen und schauen wo es überall Wasserschutzgebiete gibt. Das sind mitnichten völlig unberührt Gebiete. Wie schon angesprochen sind da einige größere Städte bei mir allen was dazu gehört. In der Regel kann man sich überall die Analysen des Trinkwasser ansehen.

  30. 49.

    Dazu müsste man das vielleicht ein wenig mehr ausführen. Warum stellt Tesla eine Gefahr fürs Trinkwasser dar? Mercedes tut es ja scheinbar nicht. Wie zig andere Industrieansiedlungen im WSG rund um Berlin. Und wenn die anderen in einem bauen durften und dürfen, warum Tesla nicht? Da nach den Plänen nur die Fahrzeugfertigung in WSG liegt, ist die Frage wohl berechtigt, warum jetzt der Mercedes okay, ist der Tesla aber nicht. Aber im Endeffekt ist es für die zuständige Behörde okay, sonst hätten sie auch ihren Part versagen können.

    Warum stellt also Tesla jetzt so eine Gefahr dar? Das passt irgendwie nicht mit der Realität überein, die rund um Berlin herrscht und auch in anderen Bundesländern.

  31. 48.

    Es geht nicht um das ruhende Werk. Wir können nur hoffen, dass die noch zahlreichen Anpassungen der Infrastruktur im zusammwirken mit der Gesamtproduktion stets fehlerfrei funktionieren. Es gibt aber auch reichlich viel Grünheider, die nicht so denken wie ihre Familie. Bisher war da alles halbwegs im Gleichgewicht. Haben sie noch nie von Havarien gehört oder gelesen ? Das was damals in Erkner passierte war auch nicht geplant. ( Broschüre Dämmeritzsee).

  32. 47.

    Das zu beurteilen ist Aufgabe der zuständigen Behörden. Als Außenstehender sehe ich eine Autofabrik die in einem WSG entsteht. Kann also nur abgleichen mit dem was in der Realität schon vorhanden ist. Und diese Szenario gibt es nunmal und bisher seit bald 70 Jahren. Warum soll ich also bedenken haben, wenn eine solche Kombination schon existiert und bisher keine Probleme verursacht hat. Die benötigten Wassermengen im Vergleich zu Berlin/Brandenburg und gerade bestimmten Industriezweigen Peanuts sind und die Genehmigungsbehörde ebenfalls seinen Stempel aufdrückt.
    Wenn in allen Bereichen das Gegenteil der Fall wäre, hätte ich da sicher auch bedenken.

  33. 46.

    Wollen oder können sie nicht verstehen was Eberhard anspricht ? Die Versorgung und die nicht gebaute Leitung von EHST ist eine ganz andere Problematik. Geht mit absoluter Sicherheit keine Gefahr für Trinkwasser und Umwelt aus ?

  34. 45.

    Sie lesen also auch meine Beiträge nicht. Verbiegen ist, wenn man behaupten, das nicht genehmigt werden kann, wenn jemand auf der Baustelle Mist baut.
    Das jeder seine Meinung haben kann, wie sie sich sein mag, habe ich mehrfach geschrieben. Aber man sollte halt auch bei dieser bleiben. Aber man sollte nicht wild Dinge in den Raum stellen, wenn man diese nicht belegen kann. Oder eben Dinge mit einander verknüpfen wo keine Verknüpfung gegeben ist.
    Aber wo ich Jubel ich? Wenn jemand was stichhaltiges liefert, so das das Werk nicht Genehmigt werden kann, so sei es, mir egal. Obwohl meine ganze Familie nahe dem Werk wohnt, hat keiner Bedenken deswegen.
    Gab es denn Havarien bei Mercedes/Ludwigsfelde?

  35. 44.

    Der Verbrauch des Werkes wird nicht die Versorgung Berlins gefährden. Dazu ist er viel zu gering und Berlin hat mal doppelt soviel verbraucht wie jetzt, das ging auch. Auch das ein Autowerk nicht in einem WSG stehen kann, muss erstmal belegt werden. Mercedes produziert in Ludwigsfelde ebenso im WSG. Zeigt also, das das eine das andere nicht ausschließt. Die noch nichtmal beantragte Batteriefertigung wird wohl nichtmal im WSG liegen. Denn das Grundstück liegt nur zum Teil in einem und die Flächen die im WSG liegen sind größtenteils mit der Fahrzeugfertigung selbst überplant.

  36. 43.

    Was soll ich mehr schreiben als dass sie sich mal wieder selber vorgeführt haben.

  37. 42.

    Verbiegen sie sich doch noch weiter. Nehmen sie einfach zur Kenntnis, dass es Menschen gibt, die zum Standort eine andere Meinung haben als sie und die anderen "Neumanns". Habe mich auch immer gefragt: Was kommt denn nun noch ? Ich erinnere an die wenigen blauen Ordner. Habe auch einiges vom Schriftverkehr der Bürgerinitiative mit dem BM von GH ( VOLVO-Stinkerfahrer, nicht in GH wohnend) gelesen. Fakt: Da fiehlen ganz woanders Vorentscheidungen;; so meine Meinung. Nun dort noch diese Batterieextremfabrik.- Nichts zu löten ander Holzkiste. Sie jubeln; andere hoffen, dass da nie etwas wie eine folgenschwere Havarie passiert. Hoffentlich ändert sich baldigst die Impfstoffsituation; nicht nur ältere sterben weg.

  38. 41.

    Wenn hier auf der Baustelle mal ein bischen Öl ausläuft - das sind Peanuts im Vergleich zum späteren laufenden Betrieb. Das Trinkwasser-Reservoir des Wasserverbandes Strausberg-Erkner und darüber hinaus das der Müggelseeregion, wo das Berliner Trinkwasser gewonnen wird, wird diesem Industrieprojekt geopfert.
    Soviel kann man nicht kontrollieren - weder jetzt noch später. Und was nützen Kontrollen, wenn der Schaden erstmal da ist?
    Die einzige wirksame Vorsorge ist der endgültige Stop des Weiterbaus der E-Auto- und Batteriefabrik in einem Trinkwasserschutzgebiet.

  39. 40.

    Das Überraschende an der rbb-Kommentarline ist, dass ich von Kommentar zu Kommentar immer wieder aufs Neue überrascht werde.
    Mit Ihrem letzten Kommentar haben Sie sich wahrlich keinen großen Gefallen getan, denn jeder aktive Kommentator weiß genau, wenn Sie so kommentieren wie in #35, sind ihnen wie so oft die Argumente ausgegangen.

  40. 39.

    Die Umweltverbände haben aufgezeigt, das es kein Problem darstellt zu klagen. Auch die Verfahrenskosten waren mit 7.500€ nicht astronomisch. Allerdings haben sie entweder kein Interesse gehabt den Bau zu verhindern oder aber es fehlen ihnen Belege dafür, das das Werk nicht genehmigungsfähig ist.

  41. 38.

    Aber um mal auf ihre Öllache einzugehen.
    Verordnung zur Festsetzung des WSG für das Wasserwerk Erkner, etc.
    §12
    (1)Ordnungswidrig im Sinne des § 103 Absatz 1 Nummer 7a des WHG handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig eine nach den §§ 3, 4, 5 oder 6 verbotene Handlung ohne eine Befreiung gemäß § 52 Absatz 1 Satz 2 des Wasserhaushaltsgesetzes vornimmt, ausgenommen das Verbot nach § 5 Nummer 16.

    Wer? Der Arbeiter der mit dem Öl hantiert hat, eventuell noch der der sagte er soll es dort machen. Vorsatz/ Fahrlässig? Ich würde da zu Fahrlässig tendieren. Denn mit der Absicht dort das Öl einbringen zu wollen wird derjenige kaum gehandelt haben. Die Verbotene Handlung? §3 Nr. 27 der Umgang mit wassergefährdenden Stoffen im Sinne des... usw. Check gegeben.
    Wie wird derjenige bestraft? §12 (2) Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu fünfzigtausend Euro geahndet werden.
    Außer es gibt die besagte Befreiung nach WHG §52 (1) S.2
    Wobei es die sicher nicht dafür gibt.

  42. 37.

    Leider wird dafür niemand in Haftung genommen, sondern die Tatsachen werden amtlich ignoriert... und sie haben Recht, dafür gibt es keine Möglichkeit der Rechtsprechung. Das zeigt aber, auf welche Schäden an der Umwelt und besonders am Trinkwasser wir uns noch einrichten können und welche narrenfreiheit Tesla von Amts wegen hat. Ja, und dagegen kommen sie als Otto Normalverbraucher nicht an. Zeigt für mich eindeutig dass alle Augen zugedrückt werden, im Namen von Klimaschutz und Umweltschutz und vernichten mit amtlichen Segen eine wertvolle naturlandschaft. Diese Tatsache ist natürlich nicht nachzuweisen und hat nicht's mit einer Genehmigung zu tun. Trotzdem all dem findet im gewissen Maße rechtsbeugung statt um ein Prestige Objekt der Regierung durchzusetzen. Dafür werden sogar neue Begriffe wie“Waldacker“ geprägt...unglaublich

  43. 36.

    Sie lesen meine Beiträge wirklich nicht oder? Diese Ordnungswidrigkeit wird nicht von der Genehmigungsbehörde noch von Tesla selbst begangen sondern von Personen auf der Baustelle. Diese sind Adressat der jeweiligen Verfehlungen. Aber eben nicht das Verfahren selbst. Das könnten auch die verstehen. Wenn auf der Baustelle der eine Arbeiter dem anderen „aufs Maul haut“ ist das eine Straftat. Hat aber wie der Öleintrag durch Arbeiter vor genauso wenig mit der Genehmigung selbst zu tun. Aber sie können gerne die Stelle im Gesetz zitieren die vorsieht das die Buße in vorn von Genehmigungversagen erfolgt.
    Schweinereien passieren auf jeder Baustelle. Soll nicht sein passier aber. Aber selbst wenn es die sauberste/beste Baustelle der Welt wäre. Wenn es im Genehmigungsverfahren Ausschlussgründe gibt, hilft das wenig.

  44. 35.

    Warum überrascht mich Ihr Kommentar angesichts der für Sie entlarvenden Berichterstattung des RBB nicht? Dass auch Sie frustriert auf die Realität reagieren, ist auch erwartbar.

  45. 34.

    Schön, dass Sie sich bzgl. meines Kommentars an Armin auch angesprochen fühlen, Herr Neumann.
    Ich habe gar nicht zu hoffen gewagt, auch ihrerseits eine derart eindeutige Zustimmung zu erfahren.

  46. 33.

    Wird gemacht Herr Professor.
    Danke für Deine liebenswerte Art und Weise die mir hilft meine Fehler zu erkennen.
    Es grüßt so Grün
    wenn Kieferwälder Grünen.
    Habt ihr auch so ein Schmuddelwetter bei Euch?
    Das kann ganz schön aufs Gemüt gehen, oder?
    Alles Liebe und Gute für Dich und vor allem Gesundheit.

  47. 32.

    Könnten sie wenigstens den Öleintrag in den Boden eines Trinkwasserschutzgebietes Ernst nehmen? Dagegen haben sie sonst wohl keine Argumente?

  48. 31.

    Verfehlungen die beim Bau passieren haben nichts mit dem Genehmigungsverfahren zu tun. Das sind zwei Baustellen. Will man den Bau verhindern, muss man sich mit dem Genehmigungsverfahren beschäftigen. Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten die beim Bau passieren ist wieder eine andere Baustelle. Die dort begangen worden sein sollen, habe keine Auswirkungen auf das Verfahren selbst. Sollten natürlich trotzdem geahndet werden. Dort ist dann aber der Verursacher der Adressat, also der, der z.b. die Öllache beim tanken verursacht hat.
    Die Bundespolizei (das es Bundesgrenzschutz hieß ist doch schon ein paar Tage her)kontrollier dort abseits von Bahnanlagen Spaziergänger? Die polnische Grenze ist ja auch ein wenig weiter.

  49. 30.

    Schon allein die Tatsache, dass Sie ungeniert auf die "Grünen" herumhacken, beweist wiederholt Ihre Uninformiertheit.
    Befassen Sie sich intensiv mit diesem Thema und lernen Sie zwischen den Zeilen zu lesen, dann klappt das auch mit der "Wissenschaft".

  50. 29.

    Stimmt! er Artikel hilft hilft, Ihren Sturm im Wasserglas als das einzuordnen, was er ist.

  51. 28.

    Na Herr Neumann , habe schon gemerkt Sie wissen immer viel leider auch einiges Unrichtige, aber mit Tatsachenverdrehung und Polemik hauen Sie immer drauf und Einige, die hier nicht sooft lesen glauben das dann auch noch. Kontrollen der Baustelle finden hier viel zu wenige statt. Die Polizei und BGS ist eher damit beschäftigt harmlose Spaziergänger zu kontrollieren.
    Hinweise oder gar Anzeigen werden nicht aufgenommen oder nicht bearbeitet( angeblich nicht zuständig wird nach 4 Wochen mitgeteilt) das Ordnungsamt ist auch nicht zuständig und die an das LfU weitergeleitete amtliche Anzeige wird seit Wochen nicht mal mit Eingangsbestätigung versehen geschweige denn bearbeitet. Die Weigerung der Behörden zur Prüfung und Kontrolle lässt doch deutlich erkennen, wie damit umgegangen wird. Damit wird der Anfangsverdacht nicht festgestellt und bestätigt und somit gibts natürlich wieder nichts Bewiesenes. Fotos mit GPS und Datum reichen dann ja wieder nicht.

  52. 27.

    90 % betrug Kiefernanteil in dem vom OVG bestätigtem Industriegebiet. Sie haben die Karten zum Bestand verdrängt. Fotos davon findet man zu Hauf nicht nur bei RBB, sondern insbesondere auch in den hier erneut erwähnten sozialen Medien. Kommen Sie bitte nicht wieder mit der Ausrede, dass das Unterholz in dem dichten Kiefernforst extra kurz vorher entfernt worden sein müsse, so dass es auf den Fotos und Videos nicht mehr sehen sei.

    Die Auflage, dass bei Ausgleichsmaßnahmen maximal 50% Kiefern gepflanzt werden, hatten Sie selber kundgetan. Dass der NfG lediglich 30 % Kiefern vorsieht, ist Ihnen bereits mitgeteilt worden. Das widerspricht Ihrer These, dass es 70 % Kiefern sein müssen, weil der Boden nicht anderes hergebe. Zudem würde das ja auch Ihrer These zur angeblich bereits erfolgten Naturverjüngung widersprechen.

    Falls Sie mich meinen: Ich habe immer geschrieben, dass die Kiefern Großteils hiebreif seien und den Zenit der CO2-Bindunng überschritten, Totalrodung aber nicht.

  53. 26.

    Gut das sich hier in unserem erlauchten Kreis von Wissenschaftlern wenigstens einer richtig gut informiert hat und dieses Wissen mit uns teilt.
    Dafür möchte ich mich bei Dir
    recht herzlich bedanken.
    Liebe grüne Grüße

  54. 25.

    Wenn Geld ins Spiel kommt, dann interessiert den Verantwortlichen doch nicht wirklich die Natur. Das sieht man ja ständig.

  55. 24.

    Klar wenn es den Grünen nicht in den Kram passt werden die ungezogen und unartig.
    Vielleicht können sie auch gar nicht anders?
    Ich wünsche Ihnen
    die/der als Einzige(r)
    hier die Wahrheit schreibt ein
    wirklich schönes und erholsames Wochenende.

  56. 23.

    Müll und Öl im WSG geht überhaupt nicht. Da haben sie recht. Man sollte augenblicklich u.a. KW, Eberswalde und Ludwigsfelde einebnen. Mercedes wollte ihr Werk ja sowieso schließen.

  57. 22.

    Womit wollen Sie in Zukunft Strom erzeugen?
    Glauben Sie ohne Kraftwerke wird alles so bleiben wie es ist?
    Die Zukunft wird mit Sicherheit für einige eine Goldene, nämlich für diejenigen mit einem dicken, prall gefüllten Geldbeutel.
    Die anderen, die eh nichts haben, zahlen für Grünen-Strom der teuer im Ausland eingekauft wird. Und das ist beileibe kein Öko-Strom.
    Ich freue mich schon auf diese neue grüne Welt. Endlich wird es dann blühende Landschaften ohne Ende geben.

  58. 21.

    Schade das der Kommentarbereich hier so beschränkt ist. Bei manchen fragt man sich, ob sie sich jemals auch nur einen Blick in irgendein Gesetz, Verordnung oder auch Urteil geworfen haben. Wenn dem der Fall wäre, würden solch Fragen wie: „ wonach hat denn nun das hohe Gericht entschieden, wenn die Unterlagen mehr als unvollständig waren?“ nicht auftauchen. Da werden u.a. die im Artikel genannten Verfahren als Grundlage aufgeführt, warum nicht genehmigt werden kann. Wie man die Brücke von einem Owi-Verfahren (sicher konstruiert hier einer fix den Vorsatz zusammen)zum Genehmigungsverfahren schlägt, bleibt aber geheim. „Hiermit wird die Genehmigungsbehörde dazu verurteilt, die endgültige Genehmigung nicht erteilen zu dürfen bzw. wird entzogen, weil Arbeiter X, der von Y beauftragte Firma Z, einen Verstoß gg. das BNatSchG begangen hat“
    Das OVG hat sich schlauer angestellt. Verhindert Präventiv bis Zeitpunkt X, aber nicht entgültig.

  59. 20.

    Die Polemik lassen wir mal. Auch sie haben schon vom Nutzwald profitiert. In unserem Wald hier war man schon vor so 100 Jahren klüger; man pflanzte hier mehrere Buchenflächen zwischen die Kiefern. Man kann es erkennen wenn man ein Luftbild mit dem frischen Grün der Buchen zur Verfügung hat. Oder einfach mal oberhalb des Kalksees durch den Wald wandern. Eine neue Eiszeit schließen sie aus ?

  60. 19.

    Das hätte so mancher Fabrikgegner sicherlich gerne, da er die Energiewende für "verkorkst" hält und deshalb unter dem Mandel des Umweltschutzes gegen dieses Symbol dafür agitiert.

  61. 18.

    Das sollten sie unbedingt ihrem Facharzt gegenüber wiederholen. Der Standort ist nun mal falsch gewählt. Nur weil mal schon die Stasi dort "Spezialaufgaben" bearbeitete ? Wer hat denn verpennt dort schon früher Laubbäume zwischen zu pflanzen ? Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel und wo man dies mit Brunnen fördert baut man keine Lithiumakkublechautofabrik. Diese Betonmengen bestehen neben Stahl zu 1/3 Zement und der war mal Kalkstein, CaCO3 ! Das CO2 ist nun klimawirksam und der verbrannte Brennstoff ebenfalls. Wollte es nur nochmals erwähnen und die TESLAS retten auch kein Klima.

  62. 17.

    Was verstehen Sie unter Wiederherstellung des "Naturzustandes"? Falls Sie den Zustand vor Baubeginn meinen, war das kein Naturzustand. Wir können natürlich versuchen, die in der Heide angelegte Holzbrettplantagen und andere für Bedürfnisse einer Industriegesellschaft geschaffene Monokulturen schnell wachsenden Rohstoffs "Wald" zu nennen. Jedem das Seine, ein Wald war es nicht. Die Heide war übrigens auch nicht natürlich, sie entstand durch großflächige Rodungen in der Zeit vor XIX JH, die nur ausgelaugten und ausgetrockneten Boden hinterlassen haben. Natürlich war ein Buchenurwald, allerdings vor Tausend Jahren. Oder Gletscher in der Zeit davor. Ich bezweifle allerdings ob es gelingen kann die Gletscher der letzten Eisperiode wieder zu beschaffen. Nicht mal Tesla kann das.

  63. 16.

    Bei einer wiederaufforstung werden wieder Kiefern gepflanzt werden (ich glaube zu einem Anteil von siebzig Prozent) weil auf Brandenburgs Boden nichts anderes wächst als solitärpflanze. Wenn ich es richtig gelesen habe, in den Stellungnahmen der Umweltverbände, war der nun abgeholzte Wald schon ziemlich dicht dran... von wegen ausschließlich Monokultur. Von mir aus können sie pflanzen was sie wollen, Hauptsache, die Natur kommt zurück! Und entgegen Aussage eines bestimmten Diskussionsteilnehmers, wird schon seit Jahren keine total Rodung zum Zwecke der industriellen Verwertung mehr vorgenommen!

  64. 15.

    Die bekannten Bilder zeigen leide etwas Anderes. Große Öllachen, Müll auf den Gelände und die Aufforderung an Firmen auch flüssige Abfälle am Rand des Geländes abzulassen. Problematisch ist doch hauptsächlich, dass der Dreck im Trinkwasserschutzgebiet verklappt wird und dannach die Flächen geebnet werden. Man sollte unabhängige Untersuchungen zulassen und die Mißstände sofort abstellen.

  65. 14.

    Leider lässt sich Ihre Uninformiertheit in diesem Fall uneingeschränkt der Desinformationskampagne durch Politik und Medien zuordnen.
    Der rbb scheint hier, infolge seines lokal bedingten Interesses und Wissen, eine Ausnahme zu bilden.

  66. 13.

    Wenn das alles so super ist, warum bleiben Sie nicht bei der Braunkohle. Da kann man wenigstens noch Seen draus machen.

  67. 12.

    Hier geht es nicht um Umweltschutz, hier geht es um die Fortsetzung des Bisherigen unter "Grünem Deckmäntelchen", alles für das "exponentielle Wachstum" an der Börse... unter immer mehr Ressourcenverbrauch.

    Würde es dem Investor wirklich um Umweltschutz gehen, dann hätte er nach eingehender Prüfung aller Randbedingungen diesen Standort inmitten des LSG, auf einem Trinkwasserschutzgebiet nicht gewählt und die "ausgewiesene Industriefläche" wäre weiter Ladenhüter geblieben.

  68. 11.

    Gerhard, ich Frage mich um was es bei Ihnen geht ?
    Der bis dato abgeholte Wald war ein Kiefernbestand, der als Nutzholz ausgewiesen war und somit für die Ernte vorgesehen. Ich kann nur hoffen, dass, wenn es zu einem Rückbau kommen sollte, die Fläche nicht (!) In den von Ihnen gewünschten "Ursprungszustand" zurück gebaut wird und durch einen Mischwald ersetzt.
    Bringt mehr CO² Emissionen und weniger Geschrei, wenn die Kieferminikultur wieder in 30-40 Jahren abgeholzt, geerntet, wird.

  69. 10.

    Im rbb-Text steht geschrieben:
    "...für den Wachdienst war es vermutlich das erste Mal, in einem Trinkwasserschutzgebiet zu arbeiten. ..."
    Nun frage ich mich, warum nicht explizit darauf hingewiesen wird, dass hier im Trinkwasserschutzgebiet gebaut wird.
    Am fehlenden Wissen kann das nicht liegen. Vom Leiter der unteren Wasserbehörde gab es nach Aufforderung lokaler Naturschützer das Versprechen, sich darum zu kümmern. Nichts. Auch ein Gespräch mit der Tesla-Bauleitung konnte nichts bewirken, logischerweise, die scheinen wenig interessiert zu sein. Zu guter Letzt wurden auch nicht der Wachdienst über ein Bau im TSG informiert.
    Auch wenn sämtliche Verfahren wegen angeblich fehlendem Anfangsverdachts oder Geringfügigkeit eingestellt wurden, wusste man umso mehr über dessen Brisanz.
    Was läuft hier falsch? Gehen Behörden und Bauleitung tatsächlich vorsätzlich, angesichts der zu erwartenden Investitionssumme in Milliardenhöhe, so nachlässig mit dem Schutzgut Wasser um?

  70. 9.

    Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Das trifft gerade auf diese Baustelle zu. So mancher Aufreger entpuppte sich deshalb als Popanz.

  71. 8.

    Am besten in (Ost) Deutschland wird überhaupt nichts Neues mehr gebaut und wir ziehen uns mit Eichenknüppeln oder Kieferlatten in Erdhöhlen zurück.
    Dort können wir ja als Sammler und Jäger weiter rumwurschteln.
    Vielleicht kommt ja mal ein Mammut vorbei daß wir dann mit Genehmigung eines Oberhäuptlings jagen dürfen.
    Ansonsten bleiben ja immer noch glutenfreie Heidelbeeren und Preiselbeeren gemischt mit ein wenig Heidekraut als Salat.
    Aber bitte verzehrt nur keine Eidechsen oder Insekten, die stehen unter einen besonderen Schutz.

  72. 7.

    Hier wird bestimmt vorschriftmäßiger und sauberer als beim Schönefelder Flughafen gebaut. Der steht jetzt im Wasser und unter Strom. Wer hat den denn gebaut und sogar noch abgenommen. Deutsche Bauingenieurskunst.

  73. 6.

    Die Naturschutzgesetze und andere Regelwerke lassen auch nach den Beschlüssen des OVG den Bau dieser Fabrik Industriegebiet Freienbrink grundsätzlich zu. Nennenswerte Verstöße wie von anderen immer wieder wieder behauptet, wurden hiernach eben nicht vorgefunden.

    Haben Sie Belege, dass auf anderen Baustellen anders entschieden wurde? Sie können gerne gegen die Einstellung der Verfahren vorgehen oder hätten Einwände vorbringen können, müssten diese aber besser begründen als Sie dies hier beim RBB immer wieder tun oder trotz wiederholter Nachfragen unterlassen hatten.

  74. 5.

    Gerhard, ich Frage mich um was es bei Ihnen geht ?
    Der bis dato abgeholte Wald war ein Kiefernbestand, der als Nutzholz ausgewiesen war und somit für die Ernte vorgesehen. Ich kann nur hoffen, dass, wenn es zu einem Rückbau kommen sollte, die Fläche nicht (!) In den von Ihnen gewünschten "Ursprungszustand" zurück gebaut wird und durch einen Mischwald ersetzt.
    Bringt mehr CO² Emissionen und weniger Geschrei, wenn die Kieferminikultur wieder in 30-40 Jahren abgeholzt, geerntet, wird.

  75. 4.

    grünheide ist anscheinend nicht schönefeld - tesla ist nicht der ber
    man kann sich auch totkontrollieren

  76. 3.

    "Der Wille ist da" und "Tesla sei bemüht" - Wenn so etwas in einem Zeugnis steht, würde ich mir meine Gedanken machen. Ich kaufe kein Auto von Tesla.

  77. 2.

    Offenbar sind die Naturschutzgesetzte nicht's mehr wert oder werden genauso ignoriert wie das Baugesetz. LEX TESLA fällt mir dazu nur noch ein. Dafür kann man nur noch den Rückbau verlangen. Bin gespannt, wie der Ursprungszustand wieder hergestellt werden soll der immer wie ein Mantra zur Beruhigung des Volkes vorgebetet wurde.

  78. 1.

    Offenbar sind die Naturschutzgesetzte nicht's mehr wert oder werden genauso ignoriert wie das Baugesetz. LEX TESLA fällt mir dazu nur noch ein. Dafür kann man nur noch den Rückbau verlangen. Bin gespannt, wie der Ursprungszustand wieder hergestellt werden soll.

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