Industrie-Ansiedlung in Grünheide - Tesla darf temporäre Autobahnabfahrt bauen

Mi 06.01.21 | 19:05 Uhr
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Tesla Baustelle
Bild: rbb / Philip Barnstorf

Tesla darf für sein in Grünheide entstehendes E-Auto-Werk eine temporäre Abfahrt von der Autobahn A10 bauen. Wie die seit Januar für Planung und Bau von Autobahnen zuständige bundeseigene Autobahn GmbH am Mittwoch dem rbb mitteilte, hat das Unternehmen dafür bis Ende Januar Zeit. Die Kosten trägt Tesla selbst. Zuerst hatte die "Märkische Oderzeitung" darüber berichtet. Florian Zettel von der Autobahn GmbH sagte dem rbb: "Wenn das Wetter dem Unternehmen keinen Strich durch die Rechnung macht, ist der Bau bis Ende Januar möglich."

Permanente Abfahrt kommt erst in mehreren Jahren

Die temporäre Abfahrt ist im Nordwesten des Geländes geplant und beinhaltet eine Ab- und eine Zufahrt von beziehungsweise zur östlichen Spur der A10, also der Spur, die von Süden nach Norden führt.

Später soll eine permanente Autobahnabfahrt samt neuer Landesstraße die temporäre ersetzen. Das dürfte aber noch mehrere Jahre dauern. Schneller soll es gehen bei einer neuen Asphaltdecke für die Landesstraße L38 südlich des Teslageländes. Die will der Landesbetrieb Straßenwesen noch in diesem Jahr verlegen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 06.01.2021, 18:30 Uhr.

43 Kommentare

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  1. 43.

    Ich kann ihnen nicht ganz folgen. Sie deuten an, dass Tesla sowieso mit Pfählen bauen wollte, weil man in China auch so gebaut hat. Das erst später festgestellt wurde, dass es nicht ohne geht, wurden diese nachträglich eingeplant, im weiteren Verlauf immer weiter reduziert, stattdessen die Fundamente noch größer dimensioniert. Das glauben sie natürlich nicht, weil China auch so gebaut wurde und Tesla das von Anfang an vor hatte. Allerdings baut Tesla in Texas ebenfalls parallel Werk, bisher ebenfalls ohne Pfähle, sondern wie der größte Teil hier mittels normaler Fundamente. Daher ist das China Argument Quatsch.
    Das man die Pfahlgründung nicht gut finden mag, da gehe ich mit. Aber das man es von Anfang an so geplant und nur verheimlicht hat, halte ich für aus der Luft gegriffen.

  2. 42.

    Da hier ja einige Kenntnis haben zu besagtem Verstoß, noch eine weitere Nachfrage. Im Bundesnaturschutzgesetz gibt es eine Abstufung zwischen Ordnungswidrigkeit und Straftat. Da ich ja schon gefragt habe, was besagte Genehmigung enthielt, ergeben sich auch unterschiedliche Möglichkeiten. Fährt der Bagger auf eine Echse, weil er den Hügel abträgt oder werden salop gesagt gezielt Trupps losgeschickt um die Tiere zu töten. Im ersten Fall handelt es sich um eine Owi, im zweiten um eine Straftat. Hinzu kommt, dass ja der Täter bestraft wird.
    Auf das Genehmigungsverfahren hat das aber kein Einfluss. Das sind unterschiedliche Baustellen.

  3. 41.

    Eine fast sachliche Antwort :-)

    Zu einer Sache hab ich trotzdem noch eine Frage. Der Schuttberg von dem wir hier sprechen, der als mögliches Habit gilt, soll schon vor der Genehmigung zum Töten vom 24.02.20 geräumt worden sein? Die Genehmigung zum Planieren wurde doch erst im März erteilt und auch auf den Drohnenaufnahmen existiert der Schuttberg ebenfalls noch im März und wurde dann allmählich abgetragen. Sind die Tiere dort jetzt also durch das abtragen ums leben gekommen? Dann fand es aber nicht vor der Genehmigung zum Töten. Oder ist man vorher gezielt hin und hat sie getötet? (Was aber kein Sinn macht)? Oder wie muss ich mir das vorstellen?
    Bzw. wie muss ich mir die Genehmigung vorstellen. Besagt diese, dass man die Tiere einfach direkt töten darf oder aber das durch die Arbeiten getötete Tiere in Kauf genommen werden dürfen?

  4. 40.

    "...Wen Sie als angeblicher Anwohner mal an der Baustelle vorbei geschaut hätten, wüssten Sie, dass die Fabrik anders als in China großteils eben nicht auf Pfählen errichtet wird...."

    Sehr dünn, Herr Neumann, sehr, sehr dünn...
    Hier geht es schlichtweg darum, dass überhaupt Pfähle in den Boden gerammt wurden.
    Wenn das so unproblematisch gewesen wäre, hätte doch Tesla von Anfang an mit offenen Karten spielen können.
    Dabei wurden gerade im Zulassungsbescheid Nr. 5 Teil A (Pfahlgründung) die Bedenken des WSE ausdrücklich und sehr deutlich beschrieben.
    Natürlich hat das niemanden interessiert, weder Tesla noch der genehmigenden Behörde. Vielleicht, weil das auf den hinteren Seiten geschrieben steht und niemand so weit zu lesen vermag.

  5. 39.

    https://t3n.de/news/bewerbung-tesla-deutschland-gruenheide-jobs-1347821/

    Das Desaster musste kommen. Aber was zählt meine Meinung schon...

  6. 38.

    Herr Robert, ich versuche mal eine ihrer Wissenslücken zu schließen. Der Staatliche Forstbetrieb hat Anfang 2020 beim Landkreis Oder-Spree beantragt, die auf dem Tesla-Gelände befindliche Altlast, die mittlerweile ein Lebensraum von Zauneidechsen und Schlingnattern geworden war, zu beseitigen. Die Untere Wasserbehörde hat im Schreiben vom 24.02.2020 dem zugestimmt und das Töten der dort lebenden Tiere nachdem schon alles erledig war, genehmigt. Tesla selbst musste sich für diese Tötungsaktion die Finger nicht schmutzig machen. Dafür hatte der "Visionär" seine Handlanger. Das Protokoll, wo meine obigen Aussagen nachzulesen sind, kann man bei der Unteren Wasserbehörde Oder-Spree einsehen. Wahrscheinlich wird eine diesbezügliche Anfrage mit der Begründung abgewiesen, dass gegen den Unterschriftsleistenden ein Strafverfahren eingeleitet wurde. Das hilft zwar nicht schützenswerte Tiere wiederzubeleben, aber vielleicht solchen verantwortungslosen Beamten das Handwerk zu legen.

  7. 37.

    "...Dass es so eine gäbe, hatte sogar nogfvier bestritten...."
    Wenn Sie mögen, kann Ihnen gern das Aktenzeichen vom Bescheid über die Ausnahmegenehmigung vom Tötungsverbot der unter Artenschutz stehenden Tiere Schlingnatter und Zauneidechse zukommen lassen.

  8. 36.

    Das ist wie bei Trump: Der akzeptiert das Wahlergebnis auch nicht.

  9. 35.

    Sie und Gerhard verbreiten hier ständig abstruse Halbwahrheiten, die sich bei genauerem Hinsehen immer wieder als Luftnummer entpuppten.

    Mal schauen was bei dem Verfahren heraus kommt.

    Der aktuelle Rodungsstopp aus Artenschutzgründen, den Sie hier zum Thema nichtmals richtig verorten konnten, wurde auch deshalb ausgesprochen, weil die Gutachter unterschiedlicher Meinung gewesen sind und es keine einschlägig anerkannte Vorgehensweise gibt. Schauen Sie sich mal den Beschluss an.

    Wen Sie als angeblicher Anwohner mal an der Baustelle vorbei geschaut hätten, wüssten Sie, dass die Fabrik anders als in China großteils eben nicht auf Pfählen errichtet wird.

  10. 34.

    Auf die Art und Weise kann man natürlich alles in Frage stellen. Wenn sie nicht an die Unabhängigkeit unserer Gerichte glauben, braucht man eigentlich nicht weiter diskutieren. Selbst wenn sie an allen Prozessen selbst beteiligt wären, würden sie wohl nichts glauben, dass nicht ihrer Meinung/Ansicht entspricht. Wer soll sie also überzeugen, wenn es nichtmal unsere Gerichte können.

  11. 33.

    Trump wurde bei Twitter gesperrt, weil er haarstäubende Falschbehauptugnen verbreitet und Gerichtsentscheidungen nicht akzeptiert. Sie argumentieren in gleichem Stil. Gut für Sie, dass das beim RBB nicht passiert. Bitte belegen Sie endlich Ihre Aussage z.B zur Tötungsgenhmigung. Bei zig anderen Falschbehautptungen haben Sie sich in der vergangenen immer gewunden. Dass es so eine gäbe, hatte sogar nogvier bestritten.

  12. 32.

    1. Und solang dies nicht abgeschlossen ist, bleibt es nur eine Beschuldigung. Wenn darüber geurteilt wurde, können sie das gerne nochmal anführen.
    Trotzdem wäre mal eine Pressemitteilung oder dergleichen dazu hilfreich.
    2. Meinen Beitrag nicht richtig gelesen? Sie schrieben es gab und gibt Verstöße. Aber die Rodung der möglichen Lebensräume findet ja nicht statt. Erst wenn sie tatsächlich gerodet wird kann aber ein Verstoß eintreten. Die Erlaubnis Flächen zu Roden stellt ja nicht den Verstoß dar. Sondern die real durchgeführte Rodung könnte zur Tötung führen -> dann wäre es einer. Das OVG ist präventiv tätig geworden.

    3. Man wollte eben ohne Bauen und nachdem man festgestellt hat, das man welche braucht trotzdem auf das minimalste reduziert. Nur unter dem Presswerk sind rund 500 Pfähle.

  13. 31.

    Herr Neumann, wer sagt Ihnen nur, dass Sie solch einen Unsinn schreiben müssen.
    Ich denke schon, dass ich mich klar und deutlich ausgedrückt habe. Ebenso bin ich der Meinung, dass Sie durchaus in der Lage sind den Inhalt meiner Kommentare zu verstehen.

  14. 30.

    Wiederholen die Anhänger des Amerikanischen Investors, der sehr gute Geschäfte mit der Trump Regierung gemacht hat, immer wieder nur die vermutlich auf politischen Druck gefällten Urteile und ignorieren die offensichtlichen Fakten? Keine Reaktion auf die nachträgliche Genehmigung für das Töten geschützter Tierarten, keine Reaktion auf den gerade vor drei Wochen per Gemeinde Beschluss geplanten Autobahn Ausfahrt dessen im Weg stehender Wald schon längst vernichtet wurde, auf welcher Grundlage denn? Den zwanzig Jahre alten Bebauungsplan der mal eben mit dem Beschluss von vor drei Wochen (illegal?) Erneuert wurde? Wer beruft sich denn genau auf diese unter politischen Druck hergestellten Beschlüsse und schreit danach allen Gegnern das Wort zu verbieten? “ schluss endlich“und “basta“? Sehr demokratisch, dazu fällt mir noch das Theater Spiel ein welches für die Einwender aufgeführt wurden im Sinn eines demokratischen Vorgangs, der so geheim ist, das man keine Informationen bekommt?

  15. 29.

    Von der lese ich bis dato immer nur hier in den Kommentaren. Zum einen soll es eine Genehmigung geben und zum anderen rechtswidrig gewesen sein. Welches Gericht hat denn die Rechtswidrigkeit festgestellt?

    Von daher frage ich zum x mal nach belegen.
    Solang aber nicht ein Gericht festgestellt und ein Urteil dazu gesprochen hat, bleiben das nur Behauptungen.

    Aber im Endeffekt ist ihre Antwort klar. Statt sachlich auf eine einfache Frage zu antworten, weichen sie nur bockig aus. Wo würden wir denn hinkommen, wenn wir Behauptungen belegen würden. Das ist ja gerade in Mode.

  16. 28.

    1.) Es läuft bereits ein Verfahren wegen Verstoß gegen den Artenschutz

    2.) sind sehr wohl Reptilien-Lebensräume durch die aktuelle Tesla-Rodung betroffen - ohne den gerichtlich erwirkten Rodungsstopp wären die Tiere bereits tot.
    Infolge der blinden und inflationären Erteilung vorzeitiger Genehmigungen ist der Artenschutz sowohl bei Tesla als auch - oder vor allem auch - beim LfU sprichwörtlich unter die Räder gekommen.

    3.) um die wasserrechtlichen Genehmigungen zu umgehen und schnellstmöglich vollendete Tatsachen zu schaffen, hat Tesla in den im Januar 2020 veröffentlichten Antragsunterlagen, der genehmigenden Behörde die Pfahlgründung wissentlich vorenthalten
    Da die GF3 in China komplett auf Pfählen gegründet ist, kann man m.E. nicht mehr von einem Kavaliersdelikt sprechen...

  17. 27.

    Als angeblicher Anwohnen ist Ihnen das nicht aufgefallen?
    https://www.rbb24.de/content/dam/rbb/rbb/rbb24/2020/2020_05/dpa-news/Tesla-Gel-nde-Gr-nheide.jpg

    Aus Artenschutzgründen darf lediglich ein schmaler Streifen entlang der Bahntrasse nicht gerodet werden, entlang der Autobahn hat das andere Gründen. Der RBB hat die PM des OVG nicht richtig gelesen. Hier können Sie sich stattdessen informieren:
    https://www.berlin.de/gerichte/oberverwaltungsgericht/presse/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.1033090.php

  18. 26.

    Das EBA untersteht dem Verkehrsministerium. Da muss Andi Scheuer ran und das Projekt priorisieren.

  19. 25.

    Es ist wie bei Trump.
    Es werden so lange rechtliche Unwahrheiten und Verschwörungstheorien verbreitet, solange dieser Unfug nicht als alternative Fakten angesehen werden.
    Deutschland ist bezüglich Recht und Gesetz nun mal keine Bananenrepublik.
    Dagegen hilft lautes Geschrei a la Trump auch nicht.

  20. 24.

    Nun tun sie doch nicht so, als ob sie nicht wüssten, dass es NACHTRÄGLICH eine Ausnahmegenehmigung zur “Tötung geschützter Tierarten“ von LFU gab. Soviel zum wirklich rechtswidrig entfernten Schuttberg während der Winterruhe, zum Artenschutz und dazu, dass bisher schon gegen den Artenschutz verstoßen wurde.

  21. 23.

    Ich verstehe dieses kleinkarierte Gehabe nicht. Wir haben 4 Gerichtsurteile, in denen klargestellt ist:
    1. Das Tesla-Gebiet ist als Industriegebiet anerkannt und darf entsprechend bebaut werden.
    2. Die vorläufigen Genehmigungen nach Emm.Schutzgesetz sind rechtens. D.H. auch Bäume dürfen unter Beachtung des Naturschutzes gefällt werden.
    Die Produktion wird im 3.Quartal anlaufen und das Industriegebiet braucht eine leistungsfähige Infrastruktur.
    So, jetzt können sich die Naturschützer an jeden einzelnen Baum ketten und diesen Ausbau verzögern. Dann müssen zuerst die Menschen und die wirklich schützenswerte Natur unter der Verkehrsbelastung leiden.

  22. 22.

    Sie haben es treffend ausgedrückt... “Naturschutzparadies“... Naturschutz scheint gegenüber dem Co2 Gespenst keine Rolle mehr zu spielen. Dafür dürfen komplette Wälder gerodet oder Windkraftanlagen im Wald errichtet werden...

  23. 21.

    Es wurde nicht der gesamte Antrag geprüft, weil das nicht Gegenstand des Verfahrens war. Da das Urteil auch ihnen zugänglich ist, hätten sie das selbst nachlesen können.

  24. 20.

    Noch ein Nachsatz zu geistigen Ergüsse des ???, der laut dpa sagte:

    "Wir sind gut beraten, die Geduld zu haben, die einzelnen Verfahrensschritte rechtlich sauber abzuarbeiten und vor allen Dingen eines nicht zu tun: in irgendeiner Weise politischen Druck auszuüben. Es gibt keine Lex Tesla. Das Verfahren muss rechtssicher sein." Die Behörden arbeiteten unter Hochdruck und machten einen "tollen Job“. Alle wissen, was an diesem Projekt für das Land, für die Region, für ganz Deutschland hängt." (Ende)

    Richtig, alle wissen, dass auf ihr Betreiben, ein amerikanischer Börsianer ein Landschaftsschutzgebiet, um Grünheide in eine Marslandschaft umwandeln wird, damit dieses in Zukunft der Gegend ähnelt, aus der sie einst aufgebrochen sind, um den hiesigen Menschen das Gruseln zu erlernen.
    Ich frage sie, wenn ihrerseits kein politischer Druck ausgeübt wird, warum arbeiten die Behörden, dann laut ihrer Worte unter Hochdruck? Es ist ihre Pflicht als Chef diesen Druck abzubauen.

  25. 19.

    Ich gebe Ihnen Recht Herr Neumann, seit einem Jahr und länger wird im Zusammenhang mit dem Bau der Giga-Factory in Freienbrink trotz gegenteiliger Behauptung der Brandenburger Führungsspitze gegen geltende Gesetzesvorgaben verstoßen. Das begann schon damit, dass sowohl der amtierende Wirtschaftsminister von Brandenburg und der Bürgermeister von Grünheide, beide fachlich inkompetent, stolz darauf sind, dass sie bis zum 12.11.2019 sowohl das mitregierende Parlament noch die gewählten Gemeindevertreter von der Entscheidungsfindung ausgeschlossen haben. Die Geheimverhandlungen lassen unrechtmäßiges Handeln vermuten. Das ist die Vorgehensweise von Despoten, bei denen die Demokratie im Allgemeinen und im Konkreten der Bevölkerungswille zur Entwicklung in Freienbrink auf der Strecke bleibt. Eine Beteiligung am Entscheidungsprozess der Öffentlichkeit fand nicht und findet gegenteiliger Behauptungen nicht statt. Sämtliche Maßnahmen sind gegen die Öffentlichkeit gerichtet.

  26. 18.

    Können die zum rechtswidrig entfernten Schuttberg Quellen bzw. ein Urteil verlinken?

    Können sie zu den Verstößen gegen den Artenschutz eine Quelle bzw. ein Urteil verlinken?

    Im Urteil vom OVG wurde ja ein Rodungsstopp ausgesprochen, weil es zu Verstößen kommen KÖNNTE. Das betreffend aber mögliche Lebensräume die durch Tesla festgestellt wurden und diese bisher noch nicht gerodet wurden.
    Da sie aber offensichtlich von der Vergangenheit sprechen, werden sie da sicher was zu haben.

  27. 17.

    Wollen sie behaupten, dass ihre Kommentare rechtssicher sind? Und wenn es so einfach wäre... dafür wurde schon gesorgt, dass es nicht so einfach geht. Beispiel ist das erste Urteil des OVG im Februar. Die Herren haben innerhalb weniger Stunden mehrere Bauantragsordner durchforstet (deren Aussagekraft so unvollständig war, dass es zu einem erneuten Einreichen der Bauanträge kam)und beschieden, dass weiter gerodet werden darf. Und das LFU noch Ende des letzten Jahres mitteilte, dass sie Aufgrund der Unvollständigkeit von Unterlagen keine Genehmigung beurteilen können, DAS NENNEN SIE RECHTSSICHER?

  28. 16.

    Es sind immer wieder diejenigen, die keinen Arbeitsplatz heutzutage brauchen und anscheinend finanziell unabhängig sind, die hier immer wieder Pseudoargumente finden um ihre so geliebtes Naturschutzparadis zu bewahren.

  29. 15.

    Vermutlich illegal? Gleich zusammen mit der Rodung der ersten neunzig Hektar im Februar. Dann fällt es niemanden auf, denn das Umweltamt hat nicht kontrolliert welche Flächen wirklich genehmigt wurden und gerodet wurden. Denn der b Plan, der die Autobahnauffahrt enthält, wurde bekanntlich erst im letzten Dezember entschieden. Also doch alles schon beschlossen bevor überhaupt der “Plan“ einer Giga Fabrik veröffentlicht wurde?

  30. 14.

    Sie versuchen wiederholt diese Umweltzerstörung im gigantischen Ausmaß unter dem Denkmantel des Klimaschutzes klein zureden.
    Weder befindet sich am direkten Rand zur Autobahn ein Nutzforst noch wurde an dieser Stelle im vergangenen Winter gerodet.
    Einzige Ausnahme bildet der als Reptilienhabitat dienende ehemalige Schuttberg, welcher im Frühjahr 2020 rechtswidrig entfernt wurde und einige Meter nördlich der Autobahnbrücke "Alte Poststraße". Letztgenannter Abschnitt wurde im Dezember mit Erteilung des 6. Zulassungsbescheides Teil B gerodet.
    Da die Tesla Manufacturing Brandenburg SE wiederholt gegen den Artenschutz verstoßen hat, konnte hier ein neuerlicher Rodungsstopp erwirkt werden.

  31. 13.

    Seit einem Jahr hat es hier niemand in den Kommentaren geschafft, rechtssichere Argumente gegen den Bau dieser Fabrik im Industriegebiet Freienbrink vorzubringen. Sie verzichten deshalb gleich ganz darauf.

  32. 12.

    Vermutlich illegal? Gleich zusammen mit der Rodung der ersten neunzig Hektar im Februar. Dann fällt es niemanden auf, denn das Umweltamt hat nicht kontrolliert welche Flächen wirklich genehmigt wurden und gerodet wurden. Denn der b Plan, der die Autobahnauffahrt enthält, wurde bekanntlich erst im letzten Dezember entschieden. Also doch alles schon beschlossen bevor überhaupt der “Plan“ einer Giga Fabrik veröffentlicht wurde? Es st... zum Himmel!!!

  33. 11.

    Warum nicht gleich zugeben, dass "Tesla" sowieso alles darf? Da wird echt gekrochen ohne Beispiel.

  34. 10.

    Ich tippe mal auf null ha, da bekanntlich bereits im vergangenen Winter der Nutzforst an einer Stelle bis direkt an die Autobahn gerodet worden ist.

  35. 9.

    Wie muss man sich so einen Vorhang vorstellen?
    Wie ein Baustrom- oder Bauwasseranschluß beim Medienversorger?
    Ich beantrage einen direkten zeitweisen oder dauerhaften Anschluss an das Autobahnnetz der Bundesrepublik Deutschand.
    Dann mahlen die Mühlen und man bekommt irgendwann die Genehmigung vom Betreiber mit den entsprechenden Auflagen.
    Ich weiß es nicht.
    Das Zeitfenster kann technische oder naturschutzrechtliche Gründe haben. Zeiten außerhalb der Vegetationsperiode etc.

  36. 8.

    Glaubt man einigen Kritikern hier, wird die dauerhafte Ausfahrt eh nicht gebraucht, dass Tesla floppen wird und damit die späteren Ausbaustufen, für die die Maßnahme bestimmt ist, nicht gebaut werden würden.

  37. 7.

    Die Bahn wird sicherlioch gerne für Tesla aktiv werden und dass in Rechnung stellen. Der größere Knackpunkt ist wohl eher das EBA. Die DB Netz hat ja auch schon ein Konzept für den Gleisplan entwickelt.

  38. 6.

    Wie viel Hektar Wald werden dafür gefällt? Davon steht nichts geschrieben... Hoffentlich bleibt es ein Provisorium. Und wenn alles schon so klar sein soll, auf welchen gesetzlichen Grundlagen auch immer, warum wird so ein Kult um die letztliche Genehmigung betrieben? Tragt doch endlich das Datum ein, nicht dass das Papier noch gelb wird!!!

  39. 5.

    Eben weil es ein Provisorium ist, vom Investor bezahlt wird und notwendig ist, um den drohenden Verkehrskollaps zu verhindern.

    Sollte Tesla auch den Bau der Bahngleise übernehmen, wünsche ich mir die gleiche Flexibilität auch von der Bahn.

  40. 4.

    Weil die Fristen leichter zu setzen sind, wenn es andere einhalten müssen. Man selbst setzt sich natürlich großzügigere Zieltermine ...

  41. 3.

    Schon in meiner Jugend(vor einem halben Jahrhundert) galt: Provisorien halten am Längsten. Der Bauherr ist gut beraten, wenn er Keine Sollbruchstellen einplant. Ob dieser Bau nun schon nach 10 Jahren obsolet ist oder erst nach 20 wird erst der Rückblick zeigen.Wenn aber etwas 10Jahre+ halten soll, wird aber nach 30 noch nicht unnutzbar sein. Wäre doch spannend den Vergleich zu sehen, davor ist mein Lebensalter.

  42. 2.

    Wollten sie nen provisorischen Flughafen haben oder nur noch provisorien anstatt fertige Dinge? Wenn ja, dann geht das. Viel Spaß dann, wenn sie in einem Provisorium einziehen, dass nur eine begrenzte Lebensdauer hat.

  43. 1.

    Für den Bau der provisorischen Abfahrt hat Tesla Zeit bis Ende Januar bekommen? Warum werden solch kurze Fristen nicht für normale Autobahnbaustellen gesetzt, oder sind beim BER gesetzt worden?

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