Grünheide (Oder-Spree) - Neues Rettungszentrum südlich der Tesla-Fabrik geplant

Tesla Baustelle
Bild: rbb / Philip Barnstorf

Der Landkreis Oder-Spree und die Gemeinde Grünheide planen ein neues Rettungszentrum im Güter-Verkehrszentrum Freienbrink, südlich der Tesla-Fabrik. Das geht aus dem Geschäftsbericht des Landrates hervor, der am Mittwoch beim Kreistag vorgestellt wurde. Das Rettungszentrum soll Feuerwehr, Notarzt und Katastrophenschutz beherbergen. Zuerst hatte die "Märkische Oderzeitung" [€] darüber berichtet.

"Zu erwartende Schwerpunkt" hat sich verschoben

Hintergrund der Planung ist auch die geplante Tesla-Fabrik, die in diesem Sommer mit mehreren tausend Mitarbeitern an den Start gehen soll. "Der zu erwartende Schwerpunkt der Einsätze hat sich verschoben", begründete Sascha Gehm, Beigeordneter des Landkreises, dem rbb am Donnerstag auf Anfrage.

Laut Geschäftsbericht will der Landkreis nun der Gemeinde Grünheide 130.000 Euro überweisen, damit diese die Planung des Rettungszentrums beauftragen kann. Grünheides Bürgermeister Arne Christiani (parteilos) äußerte dem rbb gegenüber die Hoffnung, dass die Gemeinde die Anlage noch dieses Jahr fertig planen kann, sodass im kommenden Jahr gebaut werden kann.

Sendung: Antenne Brandenburg, 11.02.2021, 18:30 Uhr

Die Kommentarfunktion wurde am 13.02.2021 um 09:05 Uhr geschlossen

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50 Kommentare

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  1. 50.

    "Tesla wird sowieso eine eigene Werksfeuerwehr haben plus eigene Betriebsärzte und Betriebssanitäter." Herr Dominik sie haben eine Berufsgruppe vergessen, Es fehlen die Totengräber. Herr Neumann wird die Grabrede halte. Diese Ehre hat er sich vrdient nach so vielen rbb24-Kommentaren. Sie Herr Dominik dürfen in der ersten Reihe sitzen. Es wäre doch schade wenn sie das Schauspiel verpassen, wenn Tesla zu Grabe getragen wird. Der Ehrenplatz ist ihnen sicher. Ich halte ihn für sie frei, nicht dass sich einer der Tesla-Sekte vordrängelt.

  2. 49.

    Das was der Herr Ulf gerechnet hat gefällt mir. Das hat Hand und Fuß. Ich werde mir diesbezüglich in den nächsten Tagen auch ein paar Gedanken machen. Das überzeugt vielleicht mehr als der sinnlose Streit mit dem Herrn Neumann. Der scheint wirklich zu glauben, dass des Menschheit`s Träume Teslas Monsterfahrzeuge ala Tesla sind. So erklärt sich auch seine Überzeugung, dass Betonwüsten klimafreundlicher sind als Kiefernwälder. Keine Ahnung wie man dem Herrn Neumann helfen kann. Solche Blockaden im Gehirn können in der Regel nicht im Rahmen verbaler Kommunikation gelöst werden. Vielleicht kann ein guter Psychiater helfen? Ich wünsche es ihm. Wenn er geheilt ist, verspreche ich ihm, zusammen Bäume zu pflanzen. Er darf dann auch Erlen, Eichen und Birken pflanzen. Die Kiefern übernehme ich, damit er nicht gleich wieder rückfällig wird.

  3. 48.

    Hallo,

    Dann seien Sie doch lieber froh, dass Tesla möglichst schnell dort auch Sekundärzellen (umgangssprachlich Akkus genannt) und entsprechend Batteriespeichermodule zur Speicherung von Solarstrom baut. Tesla ist weltweit einer der größten Anbieter solcher Stromspeicher für erneuerbare Energien.

    Wenn nur die Hälfte der vorgestellten Technologien bezüglich Zellfertigung umgesetzt werden, dürfte dies wahrlich zu einem gewaltigen Schub für die Speichertechnologie werden.

    Und bitte nicht mit Chemiefabrik anfangen. Dies ist definiert, dazu müssen Chemikalien in einer ein- oder mehrstufigen Synthese hergestellt werden. Das Zusammenbauen von Materialien zu Batteriezellen ist keine Synthese.

  4. 47.

    Sie meinen also, dass das gesamte Industriegebiet abgeholzt wird? Dann informieren Sie sich am besten noch einmal. Dazu gibt es nämlich eine Vorgabe.

    Da EAutos eh eine Sackgasse sind und Tesla bald Pleite oder weiterzieht, dürfte es ja gar nicht zu weiteren Ausbausstufen kommen.

    Ich bewundere Herrn Neumann, dass er geduldig und äußerst fachkundig ihre (und der anderen Fabrikgegner) Falschbehauptungen widerlegt und richtigstellt. Eigentlich könnte man das auch von RBB erwarten.

  5. 46.

    Es ist schon interessant, wie selbst eine Rettungswache die Tesla Gegner auf die Barrikaden bringt.

    Tesla wird sowieso eine eigene Werksfeuerwehr haben plus eigene Betriebsärzte und Betriebssanitäter. Das verlangen schon Berufgenossenschaft und internationale Sachversicherer wie FM Global.

    Welche Gefahren sollen denn für die hunderte Meter entfernten Anwohner bestehen? Atomexplosionen?

    Bleibt mal realistisch! Das schlimmste wäre wohl ein Großbrand, der noch nicht einmal von Tesla kommen müsste sondern den ausgetrockneten Kiefer Wäldern.

  6. 45.

    Auch wenns nicht mehr ganz zum Ausgangsthema passt:
    Aus der - zugegeben - schnell gestrickten Vergleichsrechnung CO2-Einsparung Solaranlage - E-Auto kann man auch die Aussage ableiten, dass jeder Förder-Euro für Solarenergie eine mindestens 10-fach höhere CO2-Einsparung nach sich zieht als eine Förderung für E-Autos.
    Was passiert aber in der Praxis? Die EEG-Umlage auf den Strompreis von ca. 6 ct / kWh, also ca. 180 € pro Familie und Jahr, wird gedeckelt. Der weitere Zubau von Solar- und Windenergie wird damit fast ausgebremst.
    Statt dessen gibt es satte Förderungen für Elektroautos von bis zu 9000 €, das ist der Betrag, den eine Familie in 50 Jahren für die EEG-Umlage aufbringt.
    Dazu kommt noch, dass die Großindustrie von dieser Umlage komplett ausgenommen wurde, auch die, die sich besonders gern mit dem Einsatz regenerativer Energie schmückt.
    Ist für mich nicht mehr nachvollziehbar.

  7. 44.

    Tesla baut auch Solaranlagen. Mit zunehmenden Anteil erneuerbarer Energien kommen E-Auto den 0 g CO2 immer näher.

  8. 43.

    Stöbern sie mal in den alten Grundsatzdiskussion seit Spätherbst 2019 zur Vorhaben von Tesla. Viele der hier rege kommentierenden Fabrik-Gegner sind nach eigener Aussage eben doch vor allem Gegner der Energiewende. und erfinden deshalb immer wieder haarsträubende Geschichten fern der Realität.

    Darin finden Sie übrigens auch Berechnungen zum realen CO2-Ausstoß Well-to-Wheel bei ICE und BEV und weitere Betrachtungen zur Umwelt- und Klimafreundlichkeit.

    Niemand muss sein altes Auto sofort verschrotten. Beim Neukauf ist das BEV aber vielfach - das ist weniger als immer - die bessre Alternative zum ICE. Noch besser wäre ein MIV-Verzicht, doch das will selbst so mancher Fabrik-Gegner nicht und hält sich trotzdem für eine Umweltengel, weil er mit dem PKW zum Einkaufen fährt statt mit der vor der Haustür und dem Supermarkt haltenden Tram.

  9. 42.

    Nochmal zum Thema Energiewende der Vergleich CO2-Einsparung E-Auto - Solaranlage:
    Für 60.000 € bekommt man ca. eine 100-kW-Solaranlage. Erzeugt pro Jahr 100.000 kWh. CO2-Ausstoß für Herstellung Solarzellen ca. 50 g CO2 / kWh. CO2-Ausstoß pro kWh aus dem Stromnetz ca. 450 g. Einsparung ca. 400 g CO2 / kWh. Sind 40.000 kg CO2-Einsparung pro Jahr.
    Ein 60.000-€-Elektroauto verbraucht bei 20.000 km / Jahr mit 20 kWh / 100 km ca. 4.000 kWh / Jahr. Macht 1.800 kg CO2 / Jahr. CO2-Ausstoß für Produktion unberücksichtigt.
    Das alte 6-Liter-Auto hat ca. 15 kg CO2-Ausstoß pro 100 km, für 20.000 km 3.000 kg CO2 / Jahr.
    Demnach: E-Auto spart 1.200 kg CO2 / Jahr, Solaranlage spart 40.000 kg CO2 / Jahr.

  10. 41.

    Noch zwei Anmerkungen zu der Behauptung, die Kritiker dieses Vorhabens wären Gegner einer Energiewende.
    1. Es ist keine Energiewende, wenn das CO2 nicht aus dem Auspuff, sondern aus dem Kraftwerk kommt. Dies wird noch auf absehbare Zeit der Fall sein, da die Entwicklung der regenerativen Energiegewinnung keineswegs Schritt hält mit der geplanten Entwicklung des Lieblingsspielzeugs unserer Politiker, des E-Autos.
    Die pauschale Angabe 0 g CO2 / km für Elektroautos stellt wohl das Geschummel beim "Dieselskandal" wohl in den Schatten.
    2. Wer wirklich etwas für die "Energiewende" tun will, investiere 60.000 € in eine Solaranlage anstelle eines Elektroautos und fahre sein altes Auto weiter, wenn es denn unbedingt sein muss und sich gerade mal keine Alternative zum Auto anbietet. Die CO2-Einsparung dürfte ungleich höher sein!

  11. 40.

    Von null ha auf 8 ha nenne ich eine bedeutende Steigerung! Das ist mehr als eine Vervielfachung, wie wir alle noch aus dem Matheunterricht wissen!
    Und kein Gericht der Welt würde wohl seine vorherige (...)Entscheidung komplett negieren.

  12. 39.

    Herr Neumann, möchten Sie etwa behaupten, dass das OVG im Februar 2020 davon ausgegangen ist, dass es bei 91,6ha Waldrodung innerhalb eines 300ha großen Grundstücks bleibt?
    Ich würde dem OVG sicherlich so einiges unterstellen, aber Dummheit und Naivität bestimmt nicht.

  13. 38.

    Von 83 Hektar dürfen 8 nicht gefällt werden. Bedeutend würde ich das nicht nennen. Zudem sind dies nur Flächen die durch Tesla beauftragte Unternehmen als möglicher Lebenesraum festgestellt wurden. Die Flächen die durch die Klagenden als möglichen Lebensraum angegeben wurden, wurden so nicht von den Richtern übernommen. Auch kann man dem Urteil entnehmen, das wenn man 1-2 Monate früher mit dem fangen angefängen hätte, man auch die 8 Hektar hätte fällen können. Von 3 jahren ist man da weit entfernt.

    Aber vielleicht findet man auch auf dem Gelände des geplanten Rettungszentrum ein paar Zauneidechsen oder Schlingnattern. Dann kann man da ja gern 3 Jahre gucken ob nicht von nebenan wieder eine rüberläuft.

  14. 37.

    Das OVG führt Kommentare an, die Ihre Aussage in einem wie üblich anderem Licht einscheinen lassen.

    Ich bitte um Aufschlüsselung der 300 ha + x, deren Rodung nach 8a genehmigt worden sein soll.

  15. 36.

    Lügen werden nicht wahr, in dem man die wie Sie monatelang weiderholt. Das hier thematisierte Rettungszentrum ist schon lange in dem überplanten Gewerbegebiet geplant wie auch schon lange nördlich des GVZ ein Industriegebiet ausgewiesen ist.

    Ihre Ausflucht, dass Ihnen das Geld für eine Klage fehlt ist so alt wie meine Frage, warum Sie nicht klagen. Sie ignorieren dabei immer wieder geflissentlich meinen Hinweis, dass Sie ja die BI oder die Umweltverbände beraten könnten. Mehr als nur eine politische Forderung, wegen Energiewendegegner wie dem damals klagenden VLAB das verbandsklagerecht zu ändern, ist bisher nicht passiert. Sie könnten also noch handeln, beschränken sich aber weiterhin nur auf die Kommentarfunktion des RBB. Dass man auch als Privatperson klageberechtigt ist, beweisen die Verfahren z.B. zum Ausbau des Flughafens Schönefeld. Das hatte ich Ihnen aber schon mit auf dem Weg gegeben. Sie ignoriere das aber bewusst.

  16. 35.

    Der Bundestag hat das Gesetz erlassen, welches z B. auch bei der BASF oder zig anderen Maßnahmen angewendet wird. Das mag Ihnen gefallen oder auch nicht. Nur sollten Sie trotzdem bei der Wahrheit bleiben und nicht permanent Halbwahrheiten und Lügen verbreiten wie z.B. zur angeblichen Nicht-Förderung des Mittelstandes oder Ihren Cornelia Phantastica, die selbst der NABU nicht kennt, verbreiten oder sich wie hier in Bezug auf das schon lange geplante Rettungszentrum bewusst dumm stellen.

  17. 34.

    "...Es waren die Antragsteller, die die Meinung vertraten, dass eine Rückgängigmachung nicht möglich sei...."
    Das würde ich auch niemals abstreiten.
    Allerdings sind Errichtungsmaßnahmen, die mit der Rodung von Wald verbunden sind, in Bezug auf die Zulassung des vorzeitigen Beginns nach § 8a BImSchG in diesem Umfang ein Novum in der Rechtsprechung.
    Immerhin reden wir im Fall der Tesla-Ansiedlung über die Rodung von über 300ha Wald, plus X für die Maßnahmen zum Ausbau der Infrastruktur, zusätzliche Ansiedlung, und, und, und...
    Wie Sie bereits einsehen mussten, hat das für unsere Region weitreichende Konsequenzen zur Folge, die nicht durchweg positiv sind...

  18. 33.

    Welchen erhöhten Rettungsbedarf sehen Sie z.B.in Bezug auf die DLRG, dass die wegen Tesla die Tauchergruppe und die Bootsgruppe auf der schon lange für ein Rettungszentrum reservierte Fläche zusammenlegen? Stellen Sie sich bewusst dumm?

  19. 32.

    Ohne Tesla wäre das wahrscheinlich dem RBB24 keine Nachricht wert gewesen wie die ja schon nicht über die Pläne für die DLRG berichtet hatten.

    Das ist wie mit der Förderung von neuen Arbeitsplätzen. Der Mittelstand wird unterhalb des Aufmerksamkeitshorizontes des Regionalradios gefördert, so dass Fabrikgegner wie Sie glauben, vermeintlich leichtes Spiel damit zu haben, wiederholt wegen der Förderung von Tesla plump zu agitieren. Dass z.B. das Land Brandenburg in 2019 1 Mrd. Zuschüsse und 800 Mio. rückzahlbarer Fördergelder ausgegeben hatte, um 1.800 neue Arbeitsplätze zu schaffen, ignorieren Menschen wie Sie geflissentlich. Ebenso ignorieren Sie bewusst, dass auch kleine Firme aus dem gleichen Topf gefördert werden sollen wie die kommenden Batteriefabrik von Tesla. Dass aber eine Firma wie Liofit (10 Mitarbeiter) keine vier Milliarden investieren kann, um im Nachgang eine Mrd. an Förderung zu bekommen, wollen Sie bewusst nicht verstehen.

  20. 31.

    Der Standort der Werksfeuerwehr von Tesla konnte in den Plänen angeschaut werden. Die Fahrzeuge sind auf dem Fabrikgelände stationiert.

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