Streitthema Wasserverbrauch bleibt - Tesla-Investitionen in Grünheide bei fast sechs Milliarden Euro

Die Baustelle der Tesla Gigafactory (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Bild: dpa/Patrick Pleul

Die geplanten Investitionen des Elektroauto-Herstellers Tesla in Grünheide sind mittlerweile auf 5,8 Milliarden Euro angestiegen, das hat das ZDF-Magazin "Frontal 21" am Dienstag berichtet. Eine Sprecherin des Brandenburger Wirtschaftsministeriums habe die "Größenordnung" auf Anfrage bestätigt. Tesla selbst mache keine Angaben zur Höhe der Investitionen.

Das Werk in Grünheide soll im Juli die Produktion aufnehmen und pro Jahr bis zu 500.000 Fahrzeuge produzieren können. Tesla-Chef Elon Musk will auf dem Gelände zudem die weltgrößte Batteriefabrik errichten. In Branchenkreisen sei von den Investitionen im mittleren einstelligen Milliardenbereich noch ohne die Batteriefertigung die Rede, berichtet das ZDF-Magazin.

Wasser als Streitthema - Verbrauch und Grundwasserqualität

Streitpunkt sind seit Monaten die Auswirkungen der Fabrik auf das Grundwasser. Am Dienstag hatten zwei Vereine und eine Interessengemeinschaft aus dem Umfeld Grünheide einen offenen Brief an das Landesumweltamt geschickt. Sie fürchten, dass Giftstoffe der Fabrik ins Grundwasser gelangen würden. Auch den geplanten Wasserverbrauch sehen sie kritisch.

Der Chef des Wasserverbandes Strausberg-Erkner, André Bähler, teilt diese Kritik und sagt "Frontal 21", dass die Trinkwasserversorgung auf "dem Gabentisch der Wirtschaftspolitik geopfert werde." Er befürchte, dass es durch die Tesla Produktion zu Einschränkungen beim
Trinkwasser kommen werde.

Das Werk soll, bei voller Auslastung, einen maximalen Wasserverbrauch von 1,4 Millionen
Kubikmetern pro Jahr haben. Das sei der geschätzte Maximalbedarf unter ungünstigsten Konditionen. Im regulären Betrieb solle der Verbrauch deutlich niedriger sein.

"Frontal 21" lägen Unterlagen des Landesumweltministeriums vor, nach denen Brandenburg bei der Ressource Wasser schon heute zunehmend an "Kapazitätsgrenzen" gerate. Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel (Bündnis90/Die Grünen) betonte dagegen, dass für den
Produktionsbeginn genug Wasser da sei. Kapazitätsgrenze heiße nicht, dass aktuell schon die Kapazitätsgrenze überschritten sei, sagt er. Tesla-Chef Elon Musk bestritt in einer Stellungnahme mögliche Wasserprobleme.

Die Kommentarfunktion wurde am 18.03.2021, 20:20 Uhr geschlossen

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86 Kommentare

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  1. 86.

    Mit Ihrer "Geht-nicht"-Haltung sicherlich nicht. Dazu müsste man zur richtigen Zeit die richtige Idee haben und etwas unternehmen. Andreas von Bechtolsheim hattes deshalb Sun Systems in den USA gegründet. Hierzulande wird das Risiko gescheut. Dass die typisch deutschen Erbsenzähler die rd. 10 % Anteile von Daimler an Tesla bereits früh wieder verkauft hatten, war auch nur ein Pyrrhussieg der Buchhaltung für den Quartalsbericht.

  2. 84.

    Worauf die Summe der Sicherheitsleistung basiert ist nicht bekannt, denn sie ist nicht vorgeschrieben. Es ist eine Auflage seitens der Behörde. Zudem bezieht sich diese Auflage das aktuelle Genehmigungsverfahren dessen Investitionssumme eben die 1,1 Milliarden sein soll. Diese Summe geht wohl auch aus den Antragsunterlagen hervor.
    Worauf sich die nun knapp 6 Milliarden beziehen ist nicht bekannt, außer das die ZDF schreibt ohne die Batteriefertigung.
    Aufgrund eines unbekannten Faktors jetzt die nicht vorgeschriebene Sicherheitsleistung zu erhöhen...
    Zudem die Frage, was sie sich daraus versprechen. Also Abriss oder doch Verkauf?
    Wobei ein Verkauf an einen deutschen Hersteller den Vorteil hätte, dass kein Hahn mehr danach kräht :P

  3. 83.

    Oh, sie kennen den Nachnamen von Dominik? ;-)

    Waldumwandlungen sind gesetzlich geregelt und ggf. unter Auflagen zulässig, auch wenn es ihnen nicht gefällt. Dass das hier nicht der Hambi ist, hatten wir bereits im Spätherbst 2019.
    Die 30% Kiefern wurden nur deshalb in den Ausgleichswäldern gepflanzt, weil die schneller wachsen als die vor Eingriff den Menschen vorherrschenden Laubbäume. Im Industriegebiet Freienbrink-Nord ist im Wesentlichen lediglich ein kleiner Eichenhain angelegt gewesen, aber ohne begleitende Kiefern, andere Umbaumaßnahmen in Richtung Mischwald hatten nicht stattgefunden, wohl aber Experimente mit Fichten. 90% betrug der Anteil der Nadelbäume.

    Oder wollen sie wie beim nicht vorhandenen Unterholz behaupten, dass auch die Laubbäume vor Bekanntgabe der Standortentscheidung spurlos entfernt worden sind? Die Kartierung des Waldes haben sie ja auch schon in Zweifel gezogen, weil die nur belegen, dass das eine ihrer üblichen Falschbehauptungen gewesen ist.

  4. 82.

    Für Unsinn sind wohl eher Sie zuständig, s. gerade erst Ihre wundersame Vermehrung des Wassers auf dem Tesla-Gelände.

    Der Bahnsteig muss bekanntlich für die neuen ODEG-Züge des RE1 verlängert werden. Das ist aber an der Stelle nicht ohen weiteres möglich, da deren Länge durch die angrenzende Landstraße und die am anderen Ende anschließenden Ausweichgleise, die zudem zu kurz für heutige Ansprüche sind, limitiert ist. Einen großartigen Nachteil hat die Verlegung nicht, da es nur eine Handvoll direkter Anwohner gibt und der große Rest der Grünheider den Bahnhof nicht fußläufig erreichen kann.

  5. 81.

    Die Frage ist, worauf sich die fast 6 Milliarden beziehen.
    Denn die angepeilten 1.1 sind ja nur für die aktuelle Ausbaustufe. Da ist nichtmal die Lagerhalle dabei.
    Was es aber hilft es beim Verkauf, wenn der Bau teurer wird?
    Wobei sich Logik eines Verkaufs mir nicht erschließt. Shanghai wird permanent ausgebaut. In Texas entsteht ein weiteres Werk in hohem Tempo. Aber in Grünheide investiert man extra viel um es dann zu verkaufen? Klingt jedenfalls sehr plausibel...

  6. 80.

    Übrigens, die Sicherheitsleistung 100 Mill. basierte ja noch auf der Investitionssumme von 1,1 Mrd. Wenn die Investitionssumme auf das 6-fache steigt, müsste nicht auch die Sicherheitsleistung... ?
    Ist nur so ein Gedanke.

  7. 79.

    Nochmal zum Anlass des Berichtes, der immensen Steigerung der Investitionssumme.
    Noch am 16.1.2021, also vor nur 2 Monaten, wurde berichtet:
    "Das Unternehmen hatte die Errichtungskosten mit knapp 1,1 Milliarden Euro veranschlagt. Tesla-Chef Elon Musk sagte dem "Business Insider" allerdings im Dezember: "Leider werden wir das Budget überschreiten." "
    https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/wirtschaft/tesla/2021/01/brandenburg-gruenheide-tesla-hinterlegt-sicherheitsleistung.html
    Das ist aber eher ein Überfliegen statt Überschreiten.
    Was ist der Hintergrund dieser wundersamen Steigerung? Bevorstehender Verkauf?

  8. 78.

    Herr Dominik, ich muss ihnen leider mitteilen, dass ich mich nicht in ihrem Sinne darauf einigen kann, dass die Verlegung des Bahnhofs Fangschleuse notwendig ist, auch wenn es der Herr Neumann gebetsmühlenartig immer wieder behauptet, stimmt es nicht. Der behauptet übrigens jede Menge Unsinn.
    Die Forderung nach der Bahnhofsverlegung wurde übrigens von Tesla aufgestellt, Schauen sie dazu den Bericht von frontal 21 an. Ein gewisser Herr Riederer, Angestellter bei Tesla, hat das und noch mehr von den Landtagsabgeordneten in arroganter, herabwürdigender Weise, anmaßend, ohne Gegenleistungen zu erbringen. eingefordert Wäre ich der Vorsitzende dieses Vereins, ich hätte den Typ umgehend vor die Tür gesetzt. Leider hatte ich nicht Gelegenheit dies zu tun. Wer übrigens frontal21 nicht glauben sollte, findet die Aufzeichnung der öffentliche Sitzung des Landtages im Internet.

  9. 77.

    Da werden wir uns wohl hier auch alle umstellen müssen: Demnächst gehts dann zur Erholung nicht mehr in den Wald, sondern in den schönen neuen Chemiepark!

  10. 76.

    Totalrodungen sind nicht mehr zeitgemäß. Es werden seit einigen Jahren Bäume entnommen und durch Laubbäume ersetzt. Das ist auch auf dem Tesla Gelände schon seit einigen Jahren geschehen. @Herr N. Ich habe in keinster Weise behauptet, dass dort ein Urwald gerodet wurde. So etwas ist in De doch zu selten. Und sie verstehen anscheinend immer noch nicht, dass die Kiefer ein wichtiger erstbewuchs bedeutet um überhaupt einen Mischwald entstehen lassen zu können. Somit sind die meisten Wälder in DE vom Menschen verursachte Monotkulturen. Sie werden nicht annähernd den Charakter eines Urwald erreichen.

  11. 75.

    Ihre Aussage könnte stimmen, wenn es noch keine Fahrzeuge zur Fortbewegung gäbe und somit diese Art der Fortbewegung und dessen Ressourcenbedarf oben auf kommen würde. So ist es aber mehr eine Verlagerung. Sicher wachsen auch die Gesamtfahrzeugbestände. Doch insgesamt wird es eher ein Austauch werden, unabhängig von Tesla.
    Bei der Lebensdauer die heutige Fahrzeuge haben, ist der Punkt an dem BEV Verbrenner überlegen sind schon lange herausgefahren. Ob das nun beim Erst-,Zweit- oder Drittbesitzer passiert. Jemand der heute einen Tesla kauft hat vorher sicher keine Lupo gehabt haben.
    Wenn die hiesige Industrie bei alternativen Antrieben nicht solang geschlaffen hätte, hätte es Tesla vielleicht nie zu dieser größe gebracht. Lieber melkt man die Kuh solang es geht.

  12. 74.

    Herr Werner,

    könnten wir uns wenigstens auf ein Mindestmaß an Konstruktivität in Beiträgen einigen?

    Herr Neumann hat ausgeführt, dass hier mehrfach schon ausgeführt wurde, dass die Bahnhofsneubau/-verlegung sowieso notwendig ist. Dass jetzt natürlich mit Nachdruck daran gearbeitet werden muss und auch auf die Bedürfnisse von Tesla Arbeitnehmern Rücksicht genommen wird ist nur logisch.

    Haben Sie denn einen sinnvollen Kritikpunkt? Das mal etwas in DE vorangeht, es nicht 14 Jahre dauert? Sie arbeiten ja massiv daran den Eindruck zu erwecken, dass man in DE Investitionen lieber sein lässt.

  13. 73.

    Wer einmal eine Tagestour durch Chemie/Raffinerien-Werksgelände machen möchte, muss einfach nur nach Leuna/Merseburg/Schkopau ;) Endlose Chemiewerke direkt an mittelgroßen Städten.

    Ludwigshafen ist natürlich in Nord-Süd-Ausdehnung 6 km auch nicht schlecht, 1h Fußmarsch.

  14. 72.

    Ah, Sie haben endlich auch erkannt, dass die Faktenlage gegen Ihre Behauptungen spricht und fangen deshalb das Rumblödeln an.

  15. 71.

    „Dass der Bahnhof Fangschleuse am jetzigen Standort nur extrem aufwendig an schon vor Tesla geplante Anforderungen angepasst werden kann, hatten wir schon mehrfach wie auch den niveaufreien Bahnübergang. Das ist durch Tesla lediglich in der Priorität nach oben gerutscht.“
    Durch ihre obige Mitteilung, Herr Neumann, bin ich nun weiter beunruhigt. Ich habe gerade gelesen, dass Wissenschaftler durch Computerprogramme herausbekommen haben, dass in 1 Mrd. Jahre das Leben auf der nicht mehr möglich sein wird. Muss ich jetzt befürchten, dass diese vorausschauende Aussage durch Tesla schon früher eintreten wird und somit in ihrer Priorität nach vorn rutschen wird?

  16. 70.

    In der hier altbekannten Liste fehlen diverse Standorte aus der Automobilindustrie allein von den deutschen Konzernen, so z.B. VW Mosel in Zwickau mit knapp 3 km², Audi Ingolstadt (knapp 3 km²) oder BMW Leipzig mit rd. 2 km² etc.

  17. 69.

    Schöne Liste aber entspricht nicht ganz der Realität
    Das BASF Gelände in Ludwigshafen ist rund 10km² groß und rund 40.000 Mitarbeiter.
    Selbst das Gelände von PCK bei Schwedt ist größer als VW in Wolfsburg.
    Die zwar "größte" Raffinierie in Deutschland ist zwar in der Fläche nicht die größte. Allerdings kommt aus ihr jeder 4 Liter Treibstoff. Liegt direkt am Rhein und ist von mehreren WSG umgeben.

    Und weil Sindelfingen auf der Liste ist.
    Das Gelände ist ähnlich groß wie Tesla. Beschäftigt knapp 40.000. Produziert aber nichtmal 1/4 der Fahrzeuge die Tesla auf gleicher Fläche produzieren will. Und da fehlt ja noch die Fläche die die ganzen Zulieferer einnehmen.

  18. 68.

    es ging mir darum, dass wenn eine Gefahrguttransporter auf der Autobahn genau dort verunglückt, bleibt ihnen laut ihrer Beschreibung (2h bis ins Grundwasser) wohl nichts anderes übrig. Dann müssen Sie schnellstmöglich die ins Grundwasser eingedrungenen Schadstoffe aufhalten, um den Rest des Grundwasserreservoirs zu schützen.

    Ich gehe absolut nicht davon aus, dass eine theoretische Gefahr von Tesla für das Grundwasser wirksam wird, sollte das akzeptable Restrisiko wirksam werden müsste Tesla eben als Verursacher dafür löhnen, dass die Wasserbrunnen geschützt und die Verunreinigung saniert wird. Viele Chemiestandorte sind praktisch permanent noch für Jahrzehnte da dran die Böden und Grundwasserleiter zu sanieren. Die DDR ist für Westdeutsche Umweltbüros ja nun wirklich eine Goldgrube gewesen.

  19. 67.

    Ist die Totalrodung neuerdings verboten?

    Sie wollen uns den Wald doch immer als natürlichen Urwald verkaufen, da gibts dann auch keinen Holzeinschlag mehr, im Naturschutzgebiet ja nunmal auch nicht.

  20. 66.

    https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/rekorde/die-10-groessten-fabriken-der-welt/

  21. 65.

    der geringere Platzbedarf von Tesla für die Zellfertigung liegt an der modernen revolutionären Verarbeitungsmethoden wie der Trockenelektrode. Dazu spart man Wasser! und Energie.

    VW will das auch irgendwann auch können (siehe PowerDay) genauso sie PSA/Saft (Batterieforum Deutschland). Als erstes wird das TESLA können, und damit wohl die umweltschonenste Zellfertigung der Welt in Grünheide bauen.

    Aber hier heißt es IHHHHH Chemiefabrik geh weg....sollten sich mal darüber informieren was eine Chemiefabrik bedeutet. Das Verarbeiten von Chemikalien zu einem Erzeugnis ist eben keine.

  22. 64.

    Dass Sie keine Ahnung vom Unterschied zwischen einem monokulturellen Nutzforst und eine artenreichen Mischwald haben, ist hier lange bekannt. Warum folgen Sie nicht endlich mal meiner Anregung vom Anfang vorigen Jahres und vergleichen mal Wälder und Forste. Die Tage bei Frontal 21 konnte man einen solchen Mischwald mit idyllisch plätscherndem Bach sehen. Nur hat der wenig mit den ehemals 90igen Nadelbaumbestand im Industriegebiet Freienbrink-Nord gemein.

  23. 63.

    Wenn Sie auf die Karte schauen würden, würden Sie leicht erkennen, dass wegen der kompakten Bauweise des Werkes nur sehr wenige Verkehrswege ausgebaut werden müssen. Im beantragten Erstausbau beschränkt sich das auf die Landstraße zwischen Industriegebiet und GVZ sowie eine von Tesla selbst finanzierte temporäre Autobahnausfahrt. Später kommen noch eine neue Autobahnausfahrt samt kurzer Landstraße hinzu. Großräumige Ausbauüberlegungen zu den Autobahnen gab es auch schon lange vor Herbst 2019 wie auch Brandenburg immer iweder verkündet, dass es neue Radschnellwege geben soll etc.

    Dass der Bahnhof Fangschleuse am jetzigen Standort nur extrem aufwendig an schon vor Tesla geplante Anforderungen angepasst werden kann, hatten wir schon mehrfach wie auch den niveaufreien Bahnübergang. Das ist durch Tesla lediglich in der Priorität nach oben gerutscht.

  24. 62.

    „In der Vergangenheit lief wirklich (gerade in der DDR) extrem viel schief was die Umwelt angeht, aber es gibt für vieles Lösungen. Im Extremfall, müsste man den Grundwasserleiter bei der Autobahn "absperren". Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Sanierung, wenn wirklich etwas passieren sollte.“
    Welch irre Argumentation ihrerseits Herr Dominik. Als nächstes kommt bestimmt ihr Vorschlag, das gesamte Gebiet abzuriegeln und eine große Glocke über der Giga-Factory zu errichten und dort einen Schlachtbetrieb einzurichten, mit den Abgasen räuchert man gleichzeitig das Fleisch. Als zweite Lösung wird das Wasserwerk Hohenbinder Straße geschlossen und die Wasserversorgung erfolgt aus Richtung Arktis. Die Eisberge dort schmelzen ja sowieso gerade. Bei trotzdem auftretenden Wasserengpässen springen die Discounter der Umgebung in die Bresche, wo man vorgereinigtes Wasser vom Tesla-Gelände in Flaschen erwerben kann.
    Herr Dominik ihnen fallen sicher noch mehr solche Lösungsvorschläge ein.

  25. 61.

    Sind sie es denn jetzt? Arbeiten ab Sommer dort 40.000? Dauert es nicht noch Jahre bis dieser Punkt vielleicht mal erreicht wird? Fängt man erst dann mit der Planung an oder hat man damit nicht doch shon längst begonnen?
    Die Stadtautobahn ist ebenfalls 3 Spuren pro Fahrrichtung teils auch nur 2. Trotzdem fahren da Streckenweise 150.000 bis 200.000 Fahrzeuge pro tag lang. Freienbrink sind es aktuell irgendwo zwischen 50-60.000.
    Und dann kommen Vorschläge von machen, man hätte doch nach Tegel gehen können.
    Wenn aber ihre Kritik u.a. das die Infrastruktur dort nicht reicht, wird sie nirgends in Deutschland reichen. Dann muss überall ausgebaut werden, was überall zu Umwandlung von Natur führt.

  26. 60.

    Kennen sie den Unterschied zwischen Einschlag zur Ernte oder die Totalrodung? Diese können sie sich direkt in Freienbrink ansehen. Vielleicht verstehen sie dann ihren gerade geschriebenen Unsinn...

  27. 59.

    naja wenn viele LKW dann neuerdings von der Autobahn kommen und eben Links abbiegen wollen, kann das bei Gegenverkehr eben schon interessant werden und zurück stauen. Hängt dann aber eben an dem neuen Links abbiegen. Kenn das aus meiner Heimat und dem 2ten Amazon Lager in Deutschland nur zu gut. Und natürlich hat die Stadt die Infrastruktur für Amazon erheblich ausgebaut.

    Wenn Sie mir/uns jetzt noch verraten würden, wo Straßenprojekte wegen Tesla in einem Naturschutzgebiet gebaut werden wäre ich Ihnen sehr dankbar. Ich kenn jetzt nur den Bahnübergang als Brücke, die temporäre/ später finale direkte Autobahnzufahrt und die Ergänzung der Landstraße südlich um Abbiegespuren. (das Gewerbegebiet hat ja auch 2 Zufahrten von Norden mit jeweils Abbiegespuren)

    Warum eigentlich keine Kreisel?

    Wenn die Bahn noch woanders Bahnübergänge schrankenlos umbaut ist das doch auch immer gut. Sollen Züge Frankfurt/ Oder Berlin nicht auch beschleunigt werden wie Dresden Berlin?

  28. 58.

    So klein ist das GVZ dann doch nicht. Ja die gesamte Fläche ist nur rund 1/3 von Tesla aber allein die Grundfläche von Lidl und EDEKE sind zusammen fast 100.000m²
    36.000m² die von Microvast? Dann ist sie ja fast doppelt so groß, wenn die von Tesla tatsächlich in die jetzt geplante Lagerhalle kommt.
    Und wer sich die Dimensionen nicht vorstellen kann, hat wohl tatsächlich noch nie eine Fabrik gesehen. Wenn man bedenkt, dass es in Deutschland viele Industrieanlagen gibt die noch bedeutend größer sind aber schwer vorstellbar. Oder hat noch nie seine vier Wände verlassen ;-)

  29. 57.

    Dann vergleichen Sie dieses Werk mal mit anderen Werken. Tesla baut wesentlich kompakter als es bisher von den deutschen Konzernen üblich gewesen ist. Dabei unterhalten die auch Standorte ggf.in WSG. Bezugnehmend auf der Spekulation, dass die im Bau befindliche Lagerhalle ggf. zur zur Batteriefabrik umgenutzt werden könnte, wäre die dabei ähnlich groß wie die neben dem Mercedes Werk (knapp 2 km² Fläche) im WSG Ludwigsfelde.

  30. 56.

    Es bleibt aber dabei, wo was ihr Engagement, als das in ihren Augen "gewaltige" Industriegebiet ausgewiesen worden ist?

    Dafür bekommt Tesla auch ein mehr an Sicherheitstechnik deutlich über dem Stand der Technik. Praktisch überall mehrwandige geschlossene Anlagen, im Gegensatz zu einer Tankstelle (eigentlich gibts ja sogar 2) mit interessanten Besitzern in denen offen mit so sehr stark wassergefährdenden Stoffen umgegangen wird. Hören die BrumBrum-Freunde ja nicht gerne.
    Dafür hat Tesla dann jeweils mehrere Immissionschutzbeauftragte, Störfallbeauftragte, Gewässerschutzbeauftragte und Abfallbeauftragte. Die beiden Tankstellenbesitzer haben was?
    Meinen Sie in einem Brandfall an der Tankstelle (auf der Autobahn noch schlimmer), das da alles glatt geht mit Löschwasser-Rückhalte-Richtlinie und so? Es geht bei solchen Industrieanlagen IMMER um eine Risikobewertung.

    Wenn Sie IMMER vom schlimmsten anzunehmenden Unfall ausgehen, müssen Sie bitte sämtliche Industrieanlagen verbieten.

  31. 55.

    Am besten werden mindestens L23 & L 38 auch zurückgebaut, damit wirklich ein unberührter Wald entstehen kann. Aber auch die Waldwege müssen weg, man will ja sowieso nie Bäume einschlagen.

    und wenn man schon dabei ist kann die A10 doch auch weg, mindestens zwischen Dreieck und AS Erkner.

  32. 54.

    Nach einem Jahr Bauzeit scheinen die Dimensionen dieser Fabrik für viele noch immer nicht erfassbar zu sein, ansonsten würde hier nicht über kleine Tankstellen und Logistikzentren diskutiert werden.
    Das Betriebsgelände hat 300 ha = 3 Millionen m², allein die 1. Fabrikhalle ca. 21 ha = 210.000 m².
    Das Betriebsgelände der mehrfach erwähnten Mikrovast Batteriefabrik Ludwigsfelde hat dagegen lediglich 3,6 ha = 36.000 m².
    Bei den in Grünheide geplanten Mengen an einzusetzenden gefährdenden Betriebsstoffen ist die Tankstelle eine Peanut!

  33. 53.

    Sie haben doch selber vor einiger Zeit Ihr Coming-Out gehabt und zugegeben, dass Sie die Energiewende ablehnen, weil Sie die für "verkorkst" halten. Schon vergessen? Bei einem Waldgebiet von 100 km² und allein rd. 750 km² Kiefernmonokultur stelle ich mit unter großflächig etwas anderes vor als bei der Umwandlung von 3 km² monokultureller Nutzholzwald in einem Industriegebiet, der ersetzt werden muss.

  34. 52.

    Nur komisch, dass die Verkehrswege bis dato nicht überlastet waren. Und angeblich die “super“ Verkehrsanbindung ein Punkt zur Wahl des Standort für Tesla war. Nur jetzt mehrere Millionen Euro investiert werden müssen in mehrspurigen Strassen Ausbau wofür wieder Wald auch Flächen des Naturschutzgebiet geopfert werden müssen. Bei vernünftiger Planung, wäre es gar nicht so weit gekommen. Baugenehmigung per Handschlag ist eben schon lange nicht mehr zeitgemäß.

  35. 51.

    Sie schreiben die ganze Zeit davon, das ein zusammenhängendes Waldgebiet vernichtet wird. Aber ab wann wird der zusammenhang vernichtet? Das Tesla Werk wird auf allen Seiten durch von menschen geschaffener Infrastruktur und sogar auf einer Seite Bebauung begrenzt.
    Man kann vom Beginn des Waldes westlich der Autobahn, auch ohne das Tesla Werk, keine 2 Km laufen ohne auf menschliche Bebauung/Infrastruktur zu treffen. Das selbe wenn man direkt drauf steht. Wenn man sich in der Mitte des Tesla Grundstück befindet läuft man in keine Richtung länger als 10 Minuten um auf Unterbrechungen zu treffen.
    Für mich ist das kein zusammenhängender Wald.

  36. 50.

    Frage mich echt, was ihren Dystophien entsprungen ist dass sie alles als Energiewende Gegner in Verbindung bringen, haben sie noch etwas für für die Rechte Ecke? Wieder nur ein Ablenkungsmanöver von grossflächiger umweltzerstörung? Dabei ist das Werk noch nicht einmal in Betrieb gegangen...

  37. 49.

    Das der Verkehr zunimmt, klar. Aber im Verhältnis zu anderen Streckenteilen ist auch dann dort das Aufkommen noch geringer.
    Zumal es sich durch die Schichten verteilt und daher auch auf Zeiten außerhalb des Berufsverkehr fällt.
    Aber da natürlich jedes Auto einzeln abtransportiert wird, auch wenn es per Bahn geschieht, kommt dadruch natürlich eine erhebliche Belastung dazu.
    Daher stimmte ich ihnen voll zu. Man hätte irgendwo weit weg einer Metropole bauen sollen. Denn üblicherweise sind Fernab von Zivilisationen die Autobahnen mehr als 3 Spuren pro Fahrtrichtung ausgebaut. Anschluss an eine Bahntrasse ist eh überall gegeben. Und wenn die Mitarbeiter dann von deutlich weiter herkommen müssen, entsteht natürlich auch keine zuästzliche Verkehrsbelastung. Denn wie jeder weiß, ist jede noch so kleine Gemeinde an den ÖPNV angebunden.
    Denn dann gibt es eh nicht genug Arbeitskräfte und somit auch keiner der die Straßen verstopfen kann.

  38. 48.

    Stimmt, das kleine Logistikzentrum, das nur mehr als doppelt so groß wie die von Tesla geplante Lagerhalle ist, wird sicher nur von wenigen LKW am Tag angesteuet. Die über 80 Laderampen sind bestimmt nur Show. Vielleicht darf jede auch nur einmal am Tag genutzt werden.
    Bei LIDL wird es nicht anders aussehen. Obwohl der Bau selbst kleiner ist, sind es dort rund 120 Laderampen.
    Mal vor Ort gewesen und den Verkehr gesehen der dort herrscht? Ich glaube nicht.
    Daher kann ich weiterhin nicht nachvollziehen. Wenn der Bodenverhärlnisse so extrem ungünstig sind. Wie konnte man dort solch eine Ansiedlung zulassen?
    Da fährt eben nicht nur mal ein LKW am Tag ein/aus. Das sie dann eine Tankstelle in einem so krittischen Bereich klein reden, passt irgendwie nicht zu dem, wie sie zur Teslaansiedlung stehen.



  39. 47.

    Wenn ich daran denke, dass da einfach mit Benzin und Diesel gefüllte Gefahrgutlaster in das WSG fahren dürfen, um 30 t Diesel oder Benzin an der Tankstelle abzuliefern.

    WIE KANN SOWAS NUR ERLAUBT SEIN?

    (wer Ironie findet darf sie behalten)

    Eigentlich hätte dort ein modernes Generation V Kernkraftwerk hingehört. (also in 30 Jahren oder so)

  40. 46.

    Bessere Ausreden haben die Tesla Befürworter nicht gefunden. Absolut nichtig. Ablenken von der brutalen Vernichtung von Wald und Natur. Ignorieren von Aussagen der Verantwortlichen Verursacher. Meinetwegen, wenn es ihnen besser geht, schließen sie das gesamte GVZ...

  41. 45.

    Sehr richtig Herr Neumann, in Salzgitter Rotor Stator, die gehen dann nach Baunatal, dort werden die dann mit den Gehäusen wiederum von woanders zum EMotor zusammengesetzt, dazu kommen bald (2025) die Zellen der neuen VW eigenen Zellfabrik Salzgitter (die nach genehmigten Bauantrag!!! gerade angefangen wird zu bauen), dass ganze wird dann nach Zwickau geliefert, und eventuell noch nach Dresden in die Innenstadt (gläserne Manufaktur). Ehrlicherweise hat VW schon eine hohe Fertigungstiefe für die OEM und auch viel in Hannover, Braunschweig, Salzgitter, Kassel, Wolfsburg regional recht konzentriert. Aber immer muss ein LKW losgeschickt werden, Scotti (MUSK) hat beamen noch nicht erfunden ;)

    Tesla möchte alles an einem Standort machen, ja sogar die Sitze (für die VW ja ne eigene Tochter mit Produktionsstätten in Polen hat). Ich kann nur befürworten möglichst alles was ein Unternehmen selbst herstellt für ein Endprodukt auch an einem Standort herzustellen.

  42. 44.

    Wo wird eigentlich die Kraftstoffe in der Tankstelle gelagert?

    Wer die Berichte zum Brand aufmerksamer gelesen hat, weiß auch, dass neben der Werksfeuerwehr die öffentliche Werk im Einsatz gewesen ist. Somit ist Ihr Geschreibe zur Geheimhaltung leicht als Ihre üblich Dystopie begründet in Ihrer Ablehnung der Energiewende zu entlarven.

  43. 43.

    Haben Sie bedacht, dass Tesla eine größere lokale Fertigungstiefe hat als VW oder BMW? Motoren und Getriebe werden von VW z.B. in Salzgitter und Baunatal gefertigt, das Auto aber u.a. in Zwickau.

  44. 42.

    Na klären Sie uns auf mit welchen Schwermetallen Sie bei Tesla rechnen.

    Natürlich handelt Edeka mit allem möglichen. Bis vor ein paar Jahren auch Blei. Ich habe bei Edeka auch schon Bleibatterien gesehen. Und natürlich Motoröle. Und Kühlflüssigkeit. Und massenweise Reinigungsmittel, mit allerlei anorganischen Säuren und Laugen.

    Wieso darf die Tankstelle im Gewerbegebiet eigentlich noch unterirdisch Mineralölprodukte lagern? SCHLIESSEN SOFORT!
    (Ich habe in einem Umweltbüro in der Schadstoffsanierung auch von Tankstellen gearbeitet)

    Ach das Feuerwehrtechnische Trainingszentrum ist doch hoffentlich nur noch theoretisch aktiv oder? mit FCK-Tensiden werden die dort hoffentlich nicht üben und auch keine Benzin/Dieselbrände einfach mal anzünden im Freien.

    Ist in der Region eigentlich das Kerosinablassen von Flugzeugen bei Notlandungen verboten?

  45. 41.

    DE ist allerdings die Abkürzung für Deutschland. Im ZDF war neulich nur wieder das altbekannte Kriterium zu hören, dass in Brandenburg die Berlin-Nähe wichtig gewesen ist. Allerdings ist in ganz Brandenburg eh auch kein Industriegebiet mit 3 km² freier zusammenhängender Fläche ausgewiesen.

    Wenn Sie in den altern Grundsatzdiskussionen stöbern, finden Sie auch Hinweise, dass sich nicht nur in Deutschland sich zig potentielle Standorte beworben hatten. Ebenfalls finden Sie dort Hinweise zu den bis vor kurzem laufenden Vermarktungsversuchen der Gemeinde Grünheide, da generell in Brandenburg größere zusammenhängende Grundstücke ab 6 ha knapp sind. Auch ohne Tesla hätten sich deshalb nach Meinung der IHK bald andere Interessenten gefunden. Die sieht auch den Trend, dass Firmen sich vor allem im Speckgürtel ansiedeln wollen. Kleinere Ansiedlungen hätten aber wohl kaum diese mediale Aufmerksamkeit bekommen.

    Wenn für Sie schon 3 km² groß sind, was wären dann erst 100 km"?

  46. 40.

    Setzen Sie sich bitte umgehend dafür ein, dass die Autobahn gesperrt wird.

    Die Autobahn ist dort ja auch schon länger und nicht nach den Vorschriften zum Bau einer Autobahn in WSG gebaut worden. Ein Unfall, ein Brand dort, ja sogar ein Motoröl verlierendes Auto hat dort ja verheerende Auswirkungen, bei keinerlei Abdichtung an der Autobahn.

    Ich verstehe ja schon worum es Ihnen geht, nur leben wir in DE eben in einem Hochindustrialisierten Land. In der Vergangenheit lief wirklich (gerade in der DDR) extrem viel schief was die Umwelt angeht, aber es gibt für vieles Lösungen. Im Extremfall, müsste man den Grundwasserleiter bei der Autobahn "absperren". Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Sanierung, wenn wirklich etwas passieren sollte. Die Gefahr der Autobahn ist extrem höher als die einer Autofabrik. Meines WIssens ist die Autobahn nicht einmal für Gefahrguttransporte gesperrt.

  47. 39.

    Ach so Edeka handelt also auch mit giftigen Schwermetallen, und die Lagerhalle wurde auf Zwanzig Meter tiefen Pfählen gegründet? Im Gegensatz zu Tesla ist das was sie hier an der Tankstelle befürchten peanuts. Zumal die Tankstelle öffentlich begehbar ist. Schauen sie was vor wenigen Tagen in Freemont passiert ist. Wäre auch geheim geblieben, wenn die weithin sichtbare Rauchwolke nicht gewesen wäre.

  48. 38.

    Also doch das GVZ entfernen? Oder ist es mit über 1 km² Fläche zu klein um das zusammenhängende Waldgebiet zu vernichten? Die Straßen und Bahnstrecke die das Areal von Tesla umschließen scheinen zumindest nicht den Zusamemnhang zu stören.

  49. 37.

    Irrtum, das einzige ausschlaggebende Kriterium ist Berlin. Das können sie auch gerne den Interview mit Minister Steinbach entnehmen. Eine so großes zusammenhängendes Waldgebiet zu vernichten, das ist ökologischer Irrsinn!

  50. 36.

    Sehr richtig Robert,

    da drüben ist eine Tankstelle, da wird standardmäßig offen mit extrem wassergefährdenden Stoffen "rumgepantscht". Aber klar da ist natürlich die Abdichtfläche dicht ;) - ist klar oder? die Tankstellenbetreiber prüfen natürlich ihre Dichtungen regelmäßig. (gerade so eine eher ranzige Tankstelle).

    Und die Lagerflächen, was wird da wohl alles so gelagert und umgeschlagen? Interessiert doch keine sau. Nichts gegen Edeka, aber die können das gar nicht, wenn da nunmal auf ner Palette Motoröle sind und da geht eben mal was kaputt, dank ner verirrten Gapelstapler Gabel....

  51. 35.

    @Klaus S:
    die Standortfrage ist ganz zentral. Einfach weil es in DE sonst wenige so große ausgewiesene Industriegebiete gibt.
    min. 100 ha (es macht auch ökologisch Sinn möglichst viele Bestandteile nicht durch halb Europa zu Karren und die LKW auf der Autobahn als billige Lagerfläche zu verwenden)
    Autobahnanschlus (man will den Verkehr ja nicht über Bundes-/Landstraßen abwickeln)
    Eisenbahnanschluss
    Fachkräftepotential
    Schnell (unmittelbar) bebaubar

    Ich kenne nicht einen besseren Standort. WSG ist ein Nachteil, der es teurer macht das Projekt dort zu realisieren, aber scheinbar konnten andere Standorte trotz des Nachteils sich nicht durchsetzen.

  52. 34.

    Hallo Herr Werner,

    ich antworte Ihnen mal hier:
    Haben Sie Beweise, dass Tesla vorhat schadstoffbelastetes Wasser von Versiegelungsflächen auf dem Werksgelände versickern zu lassen? Dann sollten Sie sofort zur Polizei und dies Anzeigen.
    Ansonsten gilt, das Niederschlagswasser von potentiell belasteten Flächen aufgefangen, kontrolliert und nach Bedarf weiterbehandelt wird.

    89 Schornsteine? Sie meinen Abluftanlagen. Ihnen ist schon bewusst, dass der Staat niedrige Immissionsgrenzwerte vorgibt, die natürlich auch Tesla einhält? Ganz anders z. B. die von Brandenburgern geliebte Braunkohleindustrie. Die Schwermetalle, die ganz legal aus den Lausitzer Braunkohlekühltürmen kommen dürfen verseuchen tatsächlich im Umkreis von hunderten KM um die Kraftwerke die Landschaft.
    Aus einem modernen Autowerk wird praktisch kaum etwas nach draußen dringen. Außerdem gibts für den Rest Verdünnung und Westwind. Demnach dürfte eigentlich alles östlich von Berlin unbewohnbar sein wegen Schadstoffen.

  53. 33.

    Womit würden Sie um die Ecke kommen, wenn Ihre Forderung, die Sie bestimmt als Einwand vorgebracht haben, erfüllt werden würde? Zur Erinnerung: Anfang hatten Siebehauptet, dass Tesla überhaupt den Boden habe untersuchen lassen. Nachdem sich das als Unwahrheit heraus gestellt hatte, sprachen Sie der Fa. Fugro die Expertise ab. etc.

  54. 32.

    Das WSG hier und das in Ludwigsfelde haben verschiedene Gemeinsamkeiten: Es darf entsprechend den Bebauungsplänen gebaut werden, Verbote gibt es z.B. für chemische Fabriken. Zu den Auflagen für die Betreiber verweise ich auf ältere Kommentare. Dass die Gemeinde Grünheide, die das Industriegebiet bis vor ein paar Monaten auf deren Internetseite noch beworben, sich bereits Jahre vor auch in öffentlichen Anhörungen dafür stark gemacht hat, dass hier weiterhin Industrie angesiedelt werden darf, ist hier altbekannt wie auch z.B. Frau Schocht sich dessen bewusst gewesen ist.

  55. 31.

    Was meinen sie übrigens mit“regen LKW Verkehr“? Das ist verschwindend gering im Verhältnis zu Tesla mit geplanten 2 Millionen Fahrzeuge und 40000 Mitarbeitern. Da wird selbst der eigene Autobahn Anschluss nicht reichen. Der ist deswegen wahrscheinlich schon mehrspurig geplant.

  56. 30.

    Beschäftigen sie sich doch endlich mal mit den Ausmaße allein der fabrikhallen. Und es ist ein Unterschied zwischen Gewerbegebiet und indusriegebiet. Oder glauben sie Edeka handelt mit Schwermetallen?

  57. 29.

    Wenn die Verhältnisse dort so extrem ungünstig ist, frage ich mich, wie dort überhaupt jemals was gebaut werden konnte. Mal die Wohnbebauung bei Seite gestellt, liegt nun mal ggü. ein Gewerbegebiet. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass dort weder beim Tanken noch bei dem regen LKW Verkehr alles sauber bleibt.

  58. 28.

    PCK Schwedt 12 mio qm Frischwasser plus 8 mio qm Brauchwasser pro Jahr. Geht oder?

  59. 26.

    Wer wirklich glaubt das Tesla an der gegenwärtigen Wassersituation im Land Brandenburg entscheidend was verschlimmert sollte nach "Bergbaubedingte Wirkungen auf den Wasserhaushalt in Brandenburg" beim "Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK)" mit einer Suchmaschine seiner Wahl suchen ! Eigentlich sollte jedem klar sein woher der Wind weht.

  60. 25.

    Ist richtig, man muss sich die Bodenverhältnisse genau anschauen. Wo liegt der Grundwasserleiter in Ludwigsfelde? Ist er geschützt?
    Die Verhältnisse in Grünheide sind extrem ungünstig, kf unter 10-4, keine Deckschicht, 6m Flurabstand.
    Eigentlich müsste das WSG geschlossen werden, wenn diese Fabrik in Betrieb geht. Laut Isochronenkarte hat man dafür ca. 10 Jahre Zeit...

  61. 24.

    Dann darf aber bei Mercedes nichts passieren :P
    Denn das liegt zum teil auf:
    "Windablagerungen (Dünen und Flugsandfelder): Fein- bis Mittelsand"
    und
    "Ablagerungen durch Gletscherschmelzwasser (Vorschüttphase): Sand bis Kiessand, z.T. gering lagerungsgestört"
    dagegen Tesla:
    "Ablagerungen der Urstromtäler einschließlich der Nebentäler (Niederterrasse der Urstromtäler, "Talsand"): verschiedenkörnige Sande, z.T. schwach kiesig; in oberen Profilabschnitten meist fein- und mittelkörnig

  62. 23.

    Ich bin immer wieder fassungslos wie sie Herr Neumann mit Fachbegriffen um sich werfen, ohne den Inhalt zu verstehen. Ziel des Grundwassermonitorings sind unter Beachtung der Vorgaben der WRRL laut UBA
    - Nachteilige Veränderungen der Beschaffenheit rechtzeitig zu erkennen,
    - Ursachen der Verunreinigungen zu identifizieren, zielgerichtet Sanierungs- und Vermeidungsstrategien zu entwickeln und
    - die Wirksamkeit dieser Schutzmaßnahmen zu beurteilen.
    Dazu müssen der geologische Untergrund und die hydrogeologischen Verhältnisse ausreichend genau erkundet werden und bis zur Einflusstiefe der Giga-Factory von schätzungsweise 200 m ist ein geeignetes Messstellennetz einzurichten. Diese Forderungen werden durch Tesla nicht ansatzweise erfüllt. Im Bereich des Tesla-Geländes kennt man weder die Unterkante des 1. Grundwasserleiters geschweige den Aufbau tieferer Grundwasserhorizonte und wie sie miteinander verbunden sind. Störfällen oder Salzwasseraufstiegen ist man hoffnungslos ausgeliefert.

  63. 22.

    Genau! Wo es doch so schön idyllisch im Laubwald am sanft dahin plättschernden Bach ist.

  64. 21.

    Interessante Frage! Schauen wir mal auf die Bodenverhältnisse: Im Geoportal Brandenburg finden sie an der Stelle, wo die Microvast-Fabrik steht, folgenden Boden: "Grundmoränenbildungen ( Geschiebemergel und -lehm): Schluff, sandig, schwach kiesig bis kiesig, mit Steinen"
    Lehm ist so gut wie wasserundurchlässig. Möglicherweise befindet sich das Grundwasserreservoir unterhalb der schützenden Lehmschicht. Die genauen Bodenverhältnisse dort sind mir nicht bekannt.
    In Grünheide haben wir nur Sandboden mit extrem hoher Durchlässigkeit. Der zur Trinkwassergewinnung genutzte und ungeschützte Grundwasserleiter befindet sich nur 6 m unterhalb der Erdoberfläche. Jede Leckage würde hier innerhalb von nur ca, 2 Stunden ins Grundwasser eindringen!

  65. 20.

    Lieber Herr N., ich bewundere Ihre genaue Erkenntnis, dass Sie mit "Selbstversorger" nicht den Tesla- Fahrer meinen. Der hat nämlich keinen Pool und keinen Rasen, sondern eine Alpacawiese.

  66. 19.

    Richtig Herr N., der Tesla-Fahrer sprengt seinen Rasen nicht oder kennen Sie einen der einen grünen Rasen hat.

  67. 18.

    ...darauf hat Tesla aber keinen Bock! Die wollen Trinkwasser. Schonmal einen Tesla gesehen, der 3000 Liter Wasser drin hat? Das wird für Kühlung, Reinigung und vor allem Lackiererei gebraucht und ließe sich zu einem Großteil mit ein wenig Aufbereitung auch mehrfach nutzen, der id3 oder die ix Modelle kommen mit etwa 1.200 Litern aus. Hätte Hr. Woidke aber drauf bestehen müssen! So wurde verkauft, ihr kriegt alles, es ist alles geregelt ohne nachzudenken. OTon Woidke hierzu: Wasser ist kommunale Aufgabe, dass müssen die vor Ort regeln.
    Übrigens, kleines Schmankerl- die geplante Batteriefabrik braucht ca. 2 bis 2,5 Mio. Kubikmeter

  68. 16.


    https://www.zdf.de/politik/frontal-21/dokumentation-turbo-tempo-tesla-elon-musk-in-brandenburg-100.html

    einfach mal anschauen, ich musste danach fast kotzen. So eine Schmierenwirtschaft.

  69. 15.

    Hier ist nichts mehr zu löten. Tesla wird alles durchsetzen und die Brandenburger Regierung freut sich wie wild. Ob es nun regnet oder nicht, ob in Grünheide nur noch Pullerwasser aus dem Gartenschlauch kommt, ob über 500 Baupfähle in die Grundwasserschicht gerammt wurden oder Herr Bähler Bedenken anmeldet: Es wird keinen interessieren, weil unsere Brandenburger Regierung kein Format hat. Deshalb Herrn Vogel wählen, der hat Ahnung und Herr Steinbach hält das Willkommensschild für E. M. hoch......

  70. 14.

    Dann führen Sie doch bitte mal aus, warum in Grünheide anderes Recht gelten soll wie for die neue Batteriefabrik in Ludwigsfelde.

  71. 13.

    Die großverbauchenden "Selbstversorger" konnte man neulich in einer RBB-Reportage über die Wassersituation bewundern. Der Pool war voll und der kurzgeschnittenen Rasen schön grün. Auch verweise ich auf due Dargebote, die im Verfahren zu B-Plan-Änderung aufgeführt worden sind etc. Eine mögliche Ferneasserversirgung wie es sie in anderen Regionen gibt, wurde hier von der Regierung auch schon früh für deb späteren Ausbau zur Prüfung gestellt - und damit meine ich nicht nur von gleich nebenan.

    Zudem erinnere gerne auch wieder einmal an die aktive Grundwasserhaltung der BWB ein paar Kilometer westlich. Das so geförderte Wasser wird derzeit nicht genutzt. Aus Kostengründen soll die Maßnahme eingestellt werden, wogegen die betroffenen Anwohner Sturm laufen.

  72. 12.

    Die zugesagte Förderung ist bestimmt nicht spekulativ. Spekulativ ist wann, wo, wie und mit welchen spitzfindigen gesetzeslücken die Batterie Fabrik gebaut wird.

  73. 11.

    Ich sehe hier vor allem ein Glaubwürdigkeitsproblem bei den Anwohner, die selber exorbitant viel Trinkwasser verbrauchen ohne dass der Abwasseranfall analog steigt, aber jetzt bei Tesla diese Ressource entdeckt haben.

  74. 10.

    Die Verwaltung etc. ist hier auch schon Thema gewesen. Deshalb soll es ein intensives Grundwassermonitoring geben.

    Auch mögliche Schadstoffeinträge sind Bestandteil der Prüfung. Wie bereits früher in älteren Kommentaren ausgeführt worden ist, gibt es technische Regelwerke als Bestandteil der rechtlichen Grundlagen etc.

  75. 9.

    In älteren Medienberichten wurden die Investitionen schon immer im mittleren einstelligen Milliardenbereich abgeschätzt. Könnte es sein, dass Sie das mit der spekulativen Förderung der Batteriefabrik verwechseln?

    Ansonsten besser beim ZDF als beim RBB nachfragen.

  76. 8.

    Wie kommt die plötzliche Steigerung der Investitionssumme zustande?
    Noch vor wenigen Wochen war von 1 Mrd. € die Rede.

  77. 7.

    Es geht hier nicht um 10% mehr oder weniger Wasser, sondern darum, dass das gesamte Grundwasserreservoir durch den Bau dieser riesigen Fabrik unbrauchbar werden könnte, sei durch Versalzung oder Schadstoffeintrag.
    Desweiteren besteht ein erhebliches Risiko für das benachbarte Berliner Wasserschutzgebiet Müggelseeregion.

  78. 6.

    Vielleicht könnte man das Grauwasser, bevor es in der Kanalisation verschwindet, aus der Umgebung auffangen und TESLA zur Verfügung stellen. Da kommt einiges zusammen - nur so als Idee ;-)

  79. 5.

    Herr A.Neumann, Sie wissen? und schreiben ja immer viel. Wo sollen denn Ihre anderen Dargebote herkommen? Ohne ausreichend Niederschläge kann sich auch nicht wirklich neues Grundwasser bilden und demzufolge wird der Grundwassersspiegel sehr schnell rapide sinken, von wo wollen Sie denn Eimerweise das Wasser herholen? Alle lehnen ab, Eisenhüttenstadt kann max. 500.000 cm p.a. abgeben, Andere sind nicht in der Lage hier auszuhelfen??? Wollen Sie die Spree trockenlegen oder weitere Seen??? Und nun sagen Sie bitte nicht die Kleingärtner sollen dies einsparen, viele bauen in ihren Gärten Obst, Gemüse( Nahrungsmittel )für die Selbstversorgung an. Ohne Wasser siehst da auch schlecht aus, Regen gibts ja zu wenig. Also wo haben Sie Wasser in ausreichender Menge gefunden?

  80. 4.

    Ihre Argumentationskette lässt das Schlimmste vermuten: Fernwasserleitung vom Steuerzahler, Zuteilung von Trinkwasser nach gr. moralischen Ideologen, Brunnenverbot, Brunnensteuer usw. Schlimmer, Reglementativer, Spaltender geht es nicht...Verteilungskämpfe nach gescheiterter linksgrüner Politik?

  81. 3.

    Wer laut schreit hat nicht immer Recht. Herr Bäsler sollte doch darüber nachdenken wie man den Bedarf vom Golfpark Wilkendorf und die Fördermenge vom Wasserwerk Spitzmühle reduzieren kann.
    Das würde vielleicht dem Straussee zu Gute kommen und Tesla könnte bedarfsgerecht versorgt werden.

  82. 2.

    Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, die permanenten Demos und Einsprüche beim Bau des Tesla-Werkes in Gründheide.
    Vor ca. 20 Jahren wollte dort BMW ein Werk bauen und der Bau des Werkes war schon bewilligt worden und die Bewilligung einer Industrieansiedlung wurde auch nie mehr zurückgezogen, als BMW diese Errichtung aus firmeninternen Gründen wieder zurückzog.
    Was soll dann das ganze? Die sollen froh sein, daß neue und vernünftige Arbeitsplätze dort geschaffen werden und nicht Schweinemastbetriebe aus den Niederlanden sich dort niederlassen, wie es woanders gar nicht so weit weg schon vorgekommen ist.

  83. 1.

    "Er befürchte, dass es durch die Tesla Produktion zu Einschränkungen beim Trinkwasser kommen werde." Das träfe aber nur zu, wenn das Werk erweitert wird und bis dahin keine Lösung wie z.B. eine Fernwasserleitung gefunden wird oder neue Dargebote erschlossen werden dürfen. Insofern ist das nichts neues. Dargelegt wurde in der Sendung auch, dass Tesla 10 %der Wassermenge benötige, wie die WSE bisher für die 170.000 Einwohner im Versorgungsgebiet bereit stelle. Das entspräche bei einem durchschnittlichen privatem Verbrauch sogar 40.000 Einwohnergleichwerten + unzählige private *Trink*wasserbrunnen. Dass es für Brandenburg ein langfristiges Konzept zur zur Wasserversorgung geben soll, konnte man vor kurzen schon beim RBB nachlesen.

    Auch hatte die WSE ja Anfang vergangenen Jahres in einer Pressemitteilung bestätigt, dass selbst für den damals noch höheren erwarteten Verbrauch im Erstausbau genügend Wasser vorhanden sei und sah Probleme vor allem bei Zeitplan und der Finanzierung.

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