Geplante Fabrik in Grünheide - Tesla beantragt weitere Vorabzulassungen

Archivbild: Die Baustelle der zukuenftigen Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg im maerkischen Gruenheide, Ende Februar 2021. (Quelle: dpa/T. Uhlemann)
Audio: Antenne Brandenburg | 19.03.2021 | Philip Barnstorf | Bild: dpa/T. Uhlemann

Das Unternehmen Tesla hat zwei weitere Vorabzulassungen für seinen Fabrikbau in Grünheide (Oder-Spree) beantragt. Das hat das Landesumweltamt dem rbb am Donnerstag mitgeteilt.

Per Vorabzulassung will Tesla den Mutterboden auf den jüngst gerodeten Waldflächen abtransportieren. Mit der zweiten Vorabzulassung will Tesla unterirdische Leitungen für die Fabrik verlegen. Das Landesumweltamt prüft derzeit beide Anträge.

Kompromiss um Autobahnabfahrt

Das Amt hatte Tesla vorher schon neun solcher Vorabzulassungen erteilt - ein in Brandenburg einmaliger Vorgang. Die endgültige Genehmigung für die Fabrik lässt nach wie vor auf sich warten.

Laut Christiane Schröder vom NABU haben derweil haben Tesla und Umweltverbände im Streit um eine Autobahnabfahrt zum Werk einen Kompromiss gefunden: Die Bauzeiten für die Abfahrt sollen so gelegt werden, dass Zauneidechsen und Schlingnattern möglichst nicht im Winterschlaf gestört werden.

Sendung: Antenne Brandenburg, 19.03.2021, 14:30

65 Kommentare

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  1. 65.

    Da sie ja erst spät, vermutlich als Unterstützung, eingestiegen sind, ist ihnen offenbar entgangen, dass anfangs auch eine Batterie Produktion geplant war. Dieses Vorhaben wurde aufgrund der wassersituation und auch dem im baugebiet vorhandenen Trinkwasserschutzgebiet verworfen um vermutlich vor Gericht die Entscheidung den weiterbau nach 8a nicht zu gefährden. Selbst bei den Anhörungen wurde vehement eine Batterie Produktion ausgeschlossen. Die Gedanken dazu teile ich an dieser Stelle nicht mit.

  2. 64.

    Dieser Beitrag von ihnen und der davor beweist, dass sie es nicht einmal geschafft haben, sich das Waldgebiet welches ein Landschaftsschutzgebiet und ein Naturschutzgebiet beherbergt wenigstens auf maps anzuschauen geschweige jemals den Wald um Grünheide gesehenen zu haben. Dann wüssten sie auch dass die Bahn und die Autobahn eine untergeordnete Rolle spielen. Schließlich muss die Verkehrsinfrastruktur in der verlassenen Waldgegend mit vielen Milliarden erstmal hergestellt werden. Wo sie doch von ihrem Kommentarpartner als ausreichend und perfekt für die Ansiedlung von Tesla bezeichnet wurde. Dafür wurde ein Abgesandter in den Landtag geschickt der die Milliarden schweren Tesla Wünsche ohne widerrede vortrug der auch die Versetzung des Bahnhof beinhaltet. Der nun von genau diesem Kommentarpartner als sowieso geplant verkauft wird. Davon war vor Tesla nie die Rede.

  3. 63.

    Ich kenne nur begeistert Efahrer, besonders Teslafahrer. Ist eie bei Apple. Was stört denn ihre angeblichen Bekannten an ihrem EAuto? Die Serienmäßige Standheizung, die geringen laufenden Kosten, die Ruhe und der fehlende Gestank?

    Die Endfertigung des MS und MX in tillburg wird aufgegeben. Die kommen in Zukunft fertig aus den USA. Man spricht gerade mit dem Betriebsrat! über Ersatzstellen. Tesla würde die wohl sofort nach Grünheide schicken, so werden die aber wohl auf SCs verteilt.

  4. 62.

    Also bei der grünen Liga BB war es andersherum. Da entdeckte der Geschäftsführer erst spät seine Liebe zur völkischen Politik...

  5. 61.

    Kurklinik zwischen Gewerbegebiet, Autobahn und viel befahrene Eisenbahnstrecke.

    Ganz ehrlich an Fantasie fehlr6es Ihnen nicht.

    Welches "normale gesellschaftliche Leben" wird den Menschen denn weggenommen? Der grüne Rasen während der Dürre, der 500m3 Privatpool?

    Dürfte doch als Privatier/Renter auf dem 1000qm Seegrundstück it EFH ertragbar sein...

  6. 60.

    Typische Taktik immer das gleiche immer und immer wieder behaupten. Zusammenhängendes Waldstück?
    Komplett zerschnitten!! Für alle anderen Tiere, außer den Menschen ist die Autobahn ein unüberwindbare Hindernis.

    Jemand mit "Gefühl" für die Natur weiß das. Aber wer glaubt schon noch hier ginge es um die Natur.

  7. 59.

    Bitte nochmal die Alternativorte genau vorstellen. Gerne im gesamten Osten. Größe, Verkehrsanbindung Arbeitskräftepotential. Danke.

    Ich habe einen gut bezahlten Job. Insofern würde ich nur wechseln wenn meine Tochter dann nicht Schule wechseln müsste, meine Frau auch einen neuen Job. Zweitwohnung oder 1,5h pendelei sind da keine Option.

  8. 58.

    Eine "Herausnahme" einer Batteriezellfabrik kann es nicht gegeben haben, weil es noch keine Zellfertigung in dem Antrag gab.

    Dank Teslas revolutionären patentgeschützten Technologien dürfte Wasserverbrauch dort keine große Rolle spielen. Aber die Mitarbeiter müssen natürlich mal auf Toilette und sich die Hände waschen.

  9. 57.

    Auf welche Mitglieder trifft Ihre Behauptung, dass die Führungsetagen der Umweltverbände oft mit Politikern besetzt seien?

  10. 56.

    Tja, das Ziel hat Tesla aber nur sehr knapp verfehlt. Schauen Sie sich mal die Verkaufzahlen seit Anfang des vergangenen Jahrzehnts an - sowohl von Tesla wie auch von BEV im Allgemeinen. Warum folgten Sie nicht meinem Hinweis, mal über die Zukunftspläne vieler andere Konzerne zu recherchieren? Selbst Toyota steigt mit einer neuen Plattform in die batterieelektrische Mobilität ein. In die Akkutechnik hatten die, wie Sie sich vielleicht erinnern, bereits vor einiger Zeit investiert.

    Der "massive" Stellenabbau in NL betrifft knapp 100 Arbeitsplätze von insgesamt 540, die aus den USA angelieferte Bausätze des Model S und X endmontierten. Die sollen zukünftig im Rahmen der laufenden Überarbeitung bereits fertig wie das Model 3 importiert werden.

  11. 55.

    Tja, das Ziel hat Tesla aber nur sehr knapp verfehlt. Schauen Sie sich mal die Verkaufzahlen seit Anfang des vergangenen Jahrzehnts an - sowohl von Tesla wie auch von BEV im Allgemeinen. Warum folgten Sie nicht meinem Hinweis, mal über die Zukunftspläne vieler andere Konzerne zu recherchieren? Selbst Toyota steigt mit einer neuen Plattform in die batterieelektrische Mobilität ein. In die Akkutechnik hatten die, wie Sie sich vielleicht erinnern, bereits vor einiger Zeit investiert.

    Der "massive" Stellenabbau in NL betrifft knapp 100 Arbeitsplätze von insgesamt 540, die aus den USA angelieferte Bausätze des Model S und X endmontierten. Die sollen zukünftig im Rahmen der laufenden Überarbeitung bereits fertig wie das Model 3 importiert werden.

  12. 54.

    Am Anfang des vergangenen Jahrzehnts! Damals war die technische Entwicklung noch neu, die Begeisterung und die Neugierde groß. Kenne viele, die inzwischen festgestellt haben, dass Elektroautos
    so gar nicht ihren Erwartungen entsprochen haben und der Besitzerstolz, der Ablehnung gewichen ist. Auch wenn man eine wirtschaftliche Eindrübung schon erahnen konnte, Corona kannte man damals noch nicht. Man wird aber in weiterer Zukunft ganz andere Fortbewegungsmittel in Anspruch nehmen müssen.

    Baut nicht Tesla in den Niederlanden gerade massiv Stellen ab?

  13. 53.

    Sie hatte bei Ihrem späten Einstieg in die Diskussionen rund um die Tesla-Ansiedlung allerdings zunächst behauptet, dass es seitens Tesla keine Ausgleichsmaßnahmen gäbe, kurz darauf behaupteten Sie, dass die längst wieder eingegangen seien um sich danach dumm zu stellen, weil Sie angeblich nicht wüssten, wo die Ausgleichsmaßnahmen für diese Waldumwandlung hier stattfinden sollen.

  14. 52.

    "Sie demgegenüber leugneten ja sogar, dass trotz anderslautender Presseberichte überhaupt Ausgleichsmaßnahmen ergriffen worden sind. ..."
    Ich habe nie bestritten, dass im jetzigen Vorhaben-Gebiet Ausgleichspflanzungen für, z.B. Rodungen im GVZ, erbracht wurden.

  15. 51.

    "Auch hier ignorieren Sie z.B. die Stellungnahmen der grossen Umweltverbände, due eben keine grundsätzlichen Einwände gegen die Waldumeandlung haben...."
    Die Führungsetagen der Umweltverbände sind oft mit Politikern besetzt worden, meist SPD und CDU.
    Nun erinnern wir uns doch mal wer in Brandenburg die Landesregierung stellt...noch Fragen?

  16. 50.

    Als angeblicher Anwohner müssten Sie doch eigentlich wissen, dass die forstindustrielle Nutzung älter ist als der B-Plan, aufgestellt für die Errichtung einer Automobilfabrik. Da das offensichtlich nicht der Fall ist, stöbern Sie mal in den alten Grundsatzdiskussionen. Darin hatte die Kiefernorthopädin des Rüdersdorfers bestätigt, dass Alter der Kiefern und damit deren Hiebreife bestätigt.

  17. 49.

    "...Aus der Luft kann man in der leichter die idyllischen Wälder erkennen und noch viel leichter die "preußische korrekte" korrekte Aufstellung der Kiefern in Reih und Glied im Industriegebiet erkennen."
    Dann erklären Sie doch mir und dem interessierten Leser weshalb man Bäume - gern auch "preußisch korrekt" - in ein Industriegebiet pflanzt.

  18. 48.

    Selbst wenn die autonom nach Level 5 fahren könnten (bisher reicht es nur für Level 2+), fehlt es auch am Rechtsrahmen.

  19. 47.

    Bisher war Ihre Argumentationskette immer wieder so dünn, dass die sehr schnell gerissen ist. Auch hier ignorieren Sie z.B. die Stellungnahmen der grossen Umweltverbände, due eben keine grundsätzlichen Einwände gegen die Waldumeandlung haben. Die wissen um die geringe ökologische Bedeutung solch intensiv forstwirtschaftlich genutzter Monokulturen. Sie demgegenüber leugneten ja sogar, dass trotz anderslautender Presseberichte überhaupt Ausgleichsmaßnahmen ergriffen worden sind.

  20. 46.

    Vielleicht sollten sie auch mal eine Rundflug über Grünheide machen und sich Bilder andere Autofabriken anschauen. Die Fabrik ist zwar nicht gerade klein sondern ähnlich groß wie zig andere Werke, das gesamte Waldgebiete aber selbst laut nogfvier riesig. Daran ändern auch ihr Herausschreien von Werbesprüche nichts. Obwohl, ihr Waschmittel wäscht bestimmt auch weißer als weiß.

    Die maximale Gebäudehöhe ist übrigens auch im B-Plan festgelegt, den sie neulich erst wieder willkürlich für illegal erklärt haben. Dabei wurde berücksichtigt, dass die dann eben nicht das Landschaftsbild zu stark prägen, das die Kiefern höher sind. Zentrallager von Supermärkten haben übrigens oftmals mit knapp 30m eine ähnliche Höhe wie hier baurechtlich zulässig wäre. Auch das belegt belegt also nur wieder, dass sie schon lange nicht mehr in Freienbrink gewesen sind.

  21. 45.

    "Es gibt deshalb Gerüchte, dass die in UK ein weiteres Werk nur für Rechtslenker errichten wollen."
    Dachte immer, dass die automatisch fahren?

  22. 44.

    Blöd nur, dass der Herr Ministerpräsident im Bericht für die Wunderschöne Natur Brandenburgs wirbt. Offenbar hat er nicht verstanden, dass Herr Musk keine Kurklinik in den Wald bauen möchte, sondern den Wald vernichten und dafür mehrere stinkende betonklötzer hinstellt in GIGA Format und in einer Höhe über acht Etagen.... aufgrund der GIGA Ausdehnung sieht es von oben eben aus wie ein flachbau. Im Vergleich dazu wäre eine Kurklinik ein Bungalow...

  23. 43.

    ... weil den Menschen in der Bodenseeregion das normale gesellschaftliche Leben nicht aberkannt wird. Wenn das Wasser nicht vorhanden ist, kann man es eben auch nicht herstellen. Ich kann ihnen nur empfehlen, ziehen sie nach Shanghai, dort kommen Menschenrechte auch erst ganz zum Schluss. Dort können sie sich wohl fühlen, denn Besitz zählt nicht für den Normalbürger und kann einfach weggerissen und mit einer Giga Fabrik bebaut werden...

  24. 42.

    Dann schauen Sie sich an warum die Menschen sich in naher Zukunft kekn E-Auto kaufen wollen. Ganz oben auf der Liste steht u.a. Die Ladeinfrastruktur und die Reichweite. Könnte das mit eine Erklärung sein, warum Tesla so erfolgreich ist?

    Wenn Sie die aktuelle Berichterstattung auch in andere Hinsicht verfolgt hätten, wüssten Sie zudem, dass für viele Hersteller der Verbrenner ein Auslaufmodell ist, weswegen die Investionen bereits heute zurückgefahren worden sind. Dazu kommen regulatorische Eingriffe wie CO2-Grenzen, Abgasnormen, Einfahr- oder Neuzulassungsverbote. Erwähnte ich schon, dass ICE-Kleinwagen wegen damit verbunden Kosten vom Aussterben bedroht sind - s. Smart und Fiat 500? Der Up muss in naher Zukunft ebenfalls aus regulatorischen Gründen auslaufen. Als Nachfolger soll es den id.1 geben.

    Musk hatte Anfang des vergangenen Jahrzehnts eine halbe Million verkaufter Tesla angekündigt. Alle haben gelacht und er hat in der Tat sein Ziel verfehlt. Es waren "nur" 499.550.

  25. 41.

    Aus der Luft kann man in der leichter die idyllischen Wälder erkennen und noch viel leichter die "preußische korrekte" korrekte Aufstellung der Kiefern in Reih und Glied im Industriegebiet erkennen.

  26. 40.

    "Es ist dieses sture Besitzstandsdenken, was mich an dem ZDF-Bericht und an den Meinungen hier im Forum stört."
    Und das rechtfertigt Ihrer Meinung nach die nachhaltige Vernichtung von Natur- und Lebensraum, auch für unzählige Tiere?
    Ihre Argumentationskette ist mittlerweile so dünn, Sie sollten aufpassen, dass sie nicht reißt...

  27. 39.

    "Dass bei der Erarbeitung der Wasserverordnung in in mehreren Anhörungen seit 2014 öffentlichen Anhörungen dieses Industriegebiet berücksichtigt worden ist, ist seit Spätherbst 2019 hier breit bekannt."
    Ja, komisch was?
    Im Grunde ist in diesem Teil des WSG so ziemlich alles verboten, was mit einer Industrieansiedlung oder gar Bebauung in einem auch nur entferntesten Sinne zu tun hat. Es sei denn, es gibt einen (vermeintlich) rechtsgültigen B-Plan.
    Dieser Passus stimmt tatsächlich nachdenklich.

  28. 38.

    Es ist dieses sture Besitzstandsdenken, was mich an dem ZDF-Bericht und an den Meinungen hier im Forum stört.
    Wasser: Der Klimawandel ist eine Herausforderung. Nur wenn jeder WSE-Fürst seine Kontingente und jeder Anwohner seinen Hausbrunnen nebst Zierrasen und Swimming Pool verteidigt wird das nichts. In Stuttgart würde kein Porsche oder Mercedes vom Band laufen ohne das Wasser aus der Bodenseeregion. Warum kein Wasser für Ostbrandenburg aus der Oder- oder Havelregion?
    Verwaltung: Tesla zeigt auf, wie eine effiziente Verwaltung heutzutage arbeiten müsste. Wir sind ein Volk von Bedenkenträgern und Rückversicherern(siehe Corona).
    Unternehmenskultur: Vielleicht kann Herr Musk im Dialog mit den Gewerkschaften lernen, das Unternehmenserfolg nicht nur von Innovation und Geschwindigkeit, sondern auch von Wertschätzung der Mitarbeiterabhängt, anstatt ihn als Menschenschinder zu verteufeln.

  29. 37.

    Selbst der Herr Ministerpräsident spricht von "wunderbarer Natur und grünen Wäldern" am vermeintlichen und geplanten Industriestandort Grünheide.
    Dass während des Antonow-Rundflugs keinem der beteiligten Herren das riesige zusammenhängende Waldgebiet auffallen ist, ist lediglich ein Indiz dafür, dass es angesichts der Errichtung der GF4 weder um die Bekämpfung des Klimawandels noch um die Belange der hier lebenden Bevölkerung geht.
    Bei der schwindelerregenden Investitionssumme von 5,8Mrd. dürfen die ca. 20000 Bürger in und um Grünheide gern als Kollateralschaden hingenommen werden.
    Schließlich geht es um die Belieferung des Weltmarktes mit noch mehr Fahrzeugen.
    Die Tesla-Ansiedlung als die Lösung langjähriger Probleme zu stilisieren wird sich schnell als illusorisch erweisen. Kleinere Probleme werden lediglich mit viel größeren ausgetauscht.

  30. 36.

    Tesla wird sicherlich Marktanteile verlieren. Nur wächst der Markt so rasant, dass die trotz der zunehmenden Zahl an Anbietern weiterhin keine Absatz- wohl aber Kapazitätsprobleme bei der Fertigung haben. Es gibt deshalb Gerüchte, dass die in UK ein weiteres Werk nur für Rechtslenker errichten wollen.

    Tesla hat dabei einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil: Das seit 2012 stetig wachsenden Netz an Schnellladern entlang der Fernstrasse und zunehmend auch Destinationchargen in den Städten. Neben VW lässt kein anderer Konzern Ambitionen erkennen, die auch von Ihnen geschürte Reichweitenangst (bei-20 °C nonstop an die Ostsee) konsequent anzugehen. Sie hatten damit hier früh anderen BEV-Herstellern einen Bärendienst erwiesen, mögen Sie nicht so sehr schreien, dass Tesla bald aus dem Rennen sein werde. Vor dem Model 3 hatte nicht nur ich, sondern auch die meisten Konzernlenker und Aktionäre der Autoindustrie ähnlich gedacht. Fiat war das erste Nokia in der Branche.

  31. 35.

    Es hat hier niemand bestritten, dass es dort Mutterboden gibt. Der Humusneubildungsgrad und deshalb auch Wasserspeicherung ist jedoch in Laub- und Mischwälder höher.

  32. 34.

    Mir ist keine Fläche bekannt auf der Tesla baut, "die 2001 unrechtmäßig aus dem LSG ausgegliedert wurde". Sonst hätte das OVG den Klagen stattgeben müssen.

    Dass bei der Erarbeitung der Wasserverordnung in in mehreren Anhörungen seit 2014 öffentlichen Anhörungen dieses Industriegebiet berücksichtigt worden ist, ist seit Spätherbst 2019 hier breit bekannt. Frau Schocht wusste dass, so mancher angebliche Anwohner stellt sich aber blöd.

    Es gibt keine Belege, dass die Bedenken der Naturschutzverbände bei der Standortsuche von BMW entscheidend gewesen sind, wohl aber die grosse Nähe zu den zwei Mercedes-Werken in der Region und andere weiche Faktoren wie das soziale Umfeld.

  33. 33.

    Einfach mal die Allensbach-Umfrage im FOCUS lesen. Die gestiegenen Verkaufszahlen blenden aber nicht die Tatsache aus, dass mehr als die Hälfte der Menschen, den Elektroautos skeptisch gegenübersteht.

    Woher sind Sie sich eigentlich so sicher, dass ein anderer Standort für den Teslabau nicht besser gewesen wäre? Wieviele der von uns vorgeschlagenen Standorte, haben Sie denn persönlich besucht?
    Ich vermute gar keinen!

    Auch Ihre Argumentation, wenn Tesla bei Ihnen gebaut werden würde, hätten Sie sich um eine Anstellung beworben, ist fadenscheinig. Suche ich Arbeit, bewerbe ich mich, egal wo! Arbeitgeber sind in der Regel sehr kooperativ, wenn sie gutes Personal bekommen können. In unserer Firma sind Freifahrscheine in ganz Deutschland Standard, damit auch Bewerber aus anderen Bundesländern, so mobil wie möglich sind.

  34. 32.

    "Soll ich ihnen die Stelle raussuchen wo die Sprecherin sagt, dass mindestens 1,4 Mio m3 Wasser verbraucht werden, statt richtig zu sagen, dass maximal 1,4 Mio m3 verbraucht werden."
    Einverstanden.
    Nehmen wir mal an es sind wirklich "nur" max. 1,4 Mill m³ - was im Übrigen den Wasserinhalt des halben Werlsees entspricht - so wie es in den Antragsunterlagen steht.
    Was ist dann mit dem Wasserverbrauch der "weltgrößten" Batteriefabrik, welche erst im Herbst 2020 von E.M. höchstpersönlich und unüberhörbar angekündigt wurde?
    In den im Juli 2020 ausgelegten modifizierten Antragsunterlagen war zu entnehmen, dass der Wasserverbrauch u.a. durch die Herausnahme der Batteriezellfertigung drastisch gesenkt werden konnte.
    Falls nun mit der "weltgrößten" Batteriefabrik nur ein Liter mehr als 1,4Mill m³ Wasser benötigt werden, sprechen wir von einem Wasserverbrauch von MINDESTENS 1,4Mill m³ und mehr je Jahr.

  35. 31.

    Ja, endlich sind auch die Kritiker zu einer wichtigen Sendezeit zu Wort gekommen. Nun fangen die Befürworter an zu schreien, ...von “Meinungssteuerung“ . Diese werfe ich den Befürwortern schon von Anfang an vor... “minderwertiger Wirtschaftswald“ “hiebreif“ “ideale Verkehrsanbindung“ “nur ein adultes Eidechsenmännchen gefunden“ ...und.... “es ist genug Wasser da schließlich wachsen hier ja Bäume“merken sie was? Und nun wird endlich mal der richtige Wald von Grünheide gezeigt am “plätschernden Bach“. Das Passt gar nicht in die Propaganda der Landschaftsschutzgebiet und Naturschutzgebiet Gegner. Glauben sie wirklich diese Titel sind nichts wert? Da wird ortskenntis vorgetäuscht und behauptet dass wäre nicht der Wald. Danke an Frontal 21 dass endlich die Schattenseite der ach so tollen Industrieansiedlung dargestellt wurde. Die Meinung der politischen Entscheider zeigt eindeutig die allein vorherrschenden wirtschaftlichen Interessen. Und wenn dafür der Wald stirbt...

  36. 30.

    Interessant Herr Josti, dass sie zugeben, dass der Mutterboden kostbar gewesen sein soll (bitte ihre Erkenntnis Herrn Neumann mitteilen). Zu ihrer Information, den Boden haben unter anderen die von den Tesla-Propagandisten so geächteten, als nutzlos verschrienen Kiefern produziert, jedoch nicht mit dem Ziel, dass der Boden von raffgierigen Industriefetischisten in die Lausitz verscherbelt wird. Die Kiefern wollten davon ihren Lebensunterhalt sichern und als Dank auch für sie Herr Josti Sauerstoff produzieren, damit sie atmen können und gleichzeitig wollten sie für saubere Luft und Wasser sorgen und letzteres in der Region zurückhalten. Die Bäume wollten helfen zu verhindern, dass Brandenburg sich nicht weiter zur Steppe entwickelt. Der Typ aus Texas wurde sich jedoch mit unseren Landespolitikern schnell einig, das Steppenstadium zu überspringen und das Gelände gleich zur Wüste umzugestalten, die Antragstellerin kennt ja von Haus aus nichts anderes. Dort ist das die Norm.

  37. 29.

    "...Der Wohlstand wird in Zukunft in China oder den USA erwirtschaftet, weil es uns hier zu gut geht. ..."
    Wenn das, das Einzige ist was Sie aus der Reserve lockt bzw. interessiert, wundert es mich auch nicht, dass Ihnen die Natur und die Menschen in und um Grünheide am Allerwertesten vorbeigehen...

  38. 28.

    Welche Chinesen denn? Hyundai hat keine eigene Zellkompetenz.

    Was sollen Trockenakkus sein? Interessiert mich als Chemiker? Die trockene Verarbeitung der Elektroden wie bei Tesla, worauf Tesla auch einige Patente hat, wird ja interessant wie VW und PSA die Patente umgehen wollen.
    Oder diese Festkörperakkus, die Möhre die man dem Esel hinhängt. Kauft noch keine Eautos, wir sind kurz vor dem Durchbruch bei Festkörperakkus. Wartet noch.

    Tesla ist Weltmarktführer was EAutos angeht. Einfach mal die Verkaufszahlen von letzten Jahr anschauen, dann könnte auch sie das nicht leugnen.

  39. 27.

    "Ach so die Naturschutzverbände haben also jetzt die Entscheidungsbefugniss über Genehmigungen zu entscheiden. ..."
    Nein, auch damals hatten die Umweltverbände keine Entscheidungsbefugnis, jedoch mit Ablehnung geurteilt.

  40. 26.

    Soll ich ihnen die Stelle raussuchen wo die Sprecherin sagt, dass mindestens 1,4 Mio m3 Wasser verbraucht werden, statt richtig zu sagen, dass maximal 1,4 Mio m3 verbraucht werden.

    Natürlich nur ein Versehen. Das mit dem idyllischen Bach statt in der artenarmen Kiefern Monokultur ist da nur ein weiterer Trick.

  41. 25.

    Ach so die Naturschutzverbände haben also jetzt die Entscheidungsbefugniss über Genehmigungen zu entscheiden.

    Merken Sie selbst oder?

  42. 24.

    "...bitte sagen Sie doch den Anlegern an der Börse Ihre Erkenntnis der baldigen Tesla pleite. Die werden bestimmt wissen wollen, dass das wertvollste Automobilunternehmen bald pleite ist. ..."
    Es wäre in der Tat an der Zeit und zudem äußerst hilfreich, wenn Sie sich informieren würden, welche fragilen Mechanismen dazu führen, um ihr sogenanntes "wertvollste Automobilunternehmen" zum Selbigen zu machen.
    Wie wir alle wissen, liegt es weder am Gewinn noch an den Umsatzzahlen.

  43. 23.

    In dem ZDF Bericht sind Ü50-Anwohner, Beamte und Gewerkschafter zu Wort gekommen, welche um ihre Besitzstände und ihr angenehmes Leben fürchten, anstatt sich Herausforderungen zu stellen. Junge Menschen, um deren Zukunft es hier geht , sind nicht zu Wort gekommen.
    Der Wohlstand wird in Zukunft in China oder den USA erwirtschaftet, weil es uns hier zu gut geht. Warum mit einem Investor, der hier 6 Mrd € investieren will, nach Lösungen suchen. Geld zahlt doch die Rentenkasse und die Infrastruktur der Länderfinanzausgleich.

  44. 22.

    Welches Industriegebiet?
    Meinen Sie etwa die Fläche, die 2001 unrechtmäßig aus dem LSG ausgegliedert wurde?
    Oder die Fläche, für die es 2001 zwar eine UVS für die gescheiterte BMW-Ansiedlung gab, die jedoch von den Naturschutzverbänden als nicht genehmigungsfähig abgewiesen wurde?
    Oder die Fläche, in der unzählige Ausgleichspflanzungen und Tierumsiedlungen für andere Gebiete vorgenommen wurden?
    Oder die Fläche, in der erst im März 2019 ein Wasserschutzgebiet festgesetzt wurde?
    Oder die Fläche, in der viele Menschen zu Fuß, zu Ross oder per Rad ihren Ausgleich zum stressigen Alltag suchten?

  45. 21.

    Gerhard, Sie haben Recht. Der Mutterboden ist viel zu kostbar um in einem Industriegebiet darauf Straßen, Gleise und Hallen zu bauen. Der wird in den Ersatzpflanzungen in der Lausitz eingesetzt. Gut so.

  46. 20.

    Was sie aber so zusammendichten hat doch keine reale Basis. Andere E-Autos sind schon heute gefragter als die von Tesla. Chinesen und Hyundai werden tolle Akkus haben und der eine mit Wechselsystem und Trockenakkus. Tesla ist bald aus dem RENNEN.

  47. 19.

    Es sind lediglich Anwohner, Politiker und der WSE zu Wort gekommen
    Die Aussagen der Anwohner und des WSE wurden zudem durch die befragten Politiker bestätigt, wem möchten Sie hier was unterstellen oder gar des Lügens bezichtigen?

  48. 18.

    Man braucht weder Befürworter noch Gegner jener unsäglichen Gigantomanie namens GF4 zu sein, um zu spüren, dass sich unsere Landesregierung und Behörden von Herrn Musks Hirngespinsten treiben lassen. Mal ist die Leine etwas kürzer, dann wieder ein klein wenig länger, aber nie so lang, dass die Behörden unbefangen entscheiden könnten, jedoch auch nie zu kurz, um es noch einigermaßen demokratisch aussehen zu lassen.
    Alles was nicht passt wird durch das "a" im §8 BImSchG gerechtfertigt und passend gemacht.
    Hinter dem Rücken der hier lebenden Menschen wird in finstersten politischen Hinterzimmern die Umwandlung eines Naherholungsgebietes zum gigantischen Industriegebiet geebnet.
    Zudem wird für die Wahrung monetärer Interessen neben der Zerstörung von Natur- und Lebensraum auch die Gefährdung der Wasserversorgung billigend in Kauf genommen.

  49. 17.

    Der kennt halt due Tricks der Branche, um irgendwie bei der Wahrheit zu bleiben und trotzdem eine gesteuerte Meinung zu erzeugen. Das war auch wieder eine Lehrstück für suggestiven Journalismus. Exemplarisch der idyllisch plätschernde Bach in eine Laubmischwald und dad Vogelgezwitscher. Wer die Gegend nicht kennt, wird so in eine bestimmte Richtung gelenkt

    Immerhin erinnerte sich aber Frau Schocht sofort an das Industriegebiet Freienbrink Nord.

  50. 16.

    Als wäre der Frontal21 Beitrag auch nur ein Stückchen über Bild Niveau. Hätte Tesla ne Presseabteilung und Juristen die sich um sowas kümmern, müsste Frontal21 nächste Woche direkt eine Gegendarstellung bringen. Allein, dass die einen Maximalverbrauch aus dem Minimalverbrauch gemacht haben. Statt schön am Bächlein hätte man auch schön in der Monokultur filmen und Leute interviewen können.

  51. 15.

    "Hier mal ein sehr schöner Kommentar zur ZDF-Sendung..."
    Dass Sie sich hier auf einen Autor beziehen, welcher bezeichnenderweise in der Bild-Chefredaktion sitzt, verweist lediglich darauf, woher Sie ihr Wissen beziehen.


  52. 14.

    Hallo Tram88,

    bitte sagen Sie doch den Anlegern an der Börse Ihre Erkenntnis der baldigen Tesla pleite. Die werden bestimmt wissen wollen, dass das wertvollste Automobilunternehmen bald pleite ist.

    Ansonsten warte ich gerne auf das MY (nicht Ypsilon ausgesprochen) als mein nächstes Auto. Tesla ist VW einfach um Jahre voraus. Und Ausstattungsbereinigt deutlich günstiger als ein ID4.

    Aber sie interessieren sich ja gar nicht für Autos weil natürlich ÖPNV viel ökologischer ist.

  53. 13.

    Gruß zurück! Sue haben also neulich meine stark verkürzte Aufzählung gelesen? Dich Obacht! Denken Sie an Nokia und die Buchhalter von Daimler, die stolz eine Verzehnfachnung des eingesetzten Kapitals beim Verkauf der 10% der Tesla Anteile verbuchen konnten. Beides ist aber schon länger her.

  54. 12.

    Anstatt sich auf Kommentare beim Lokalradio zu beschränken, könnten sie ja diesmal endlich im Zulassungsfall klagen. Bedenken sie aber, dass sie vor Gericht belastbare Argumente vertragen müssen und sich nicht wie hier immer wieder nur irgendwelche unglaubwürdige Märchen.

  55. 11.

    Ich kenn das brandenburgische Bauordnung nicht wirklich, aber für gewöhnlich kann man sehr viel ohne Baugenehmigung bauen, garantiert auch größere Hühnerställe. Ich zb habe eine Terassenüberdachung 5m mal 3 M, einen Carport 8m mal 6m und ein 10 qm Gartenhaus plus noch einen Spielturm für meine Tochter mit eigenem Häuschen mit 2,50m x 2,50 m.....

    Und selbst wenn man mal einen Bauantrag stellen muss, darf nicht jeder Nachbar seine Meinung dazu kundtun.

  56. 10.

    Nur die Genehmigung um den wertvollen waldboden abzutragen ist ein Verbrechen. Davon ist schon genug geschehen. Es sollte beendet werden und der Nachweis erbracht werden, wie der durch das Gericht zugesagte Urspungszustand wieder hergestellt wird.

  57. 9.

    Tesla hat so viele Konkurenten auf der Welt und wenn man jetzt 5-10 Jahre weiterdenkt wird man in den Teslahallen vielleicht Champignons züchten aber keine Teslas ( mehr ) bauen. Gruß an den Herrn Neumann.

  58. 8.

    Bauen Sie einfach eine größeren Hühnerstall, der unter das BImSchG fällt und nicht mehr nach der LBO genehmigt werden kann. Dann können auch Sie Anträge nach §8a stellen.

  59. 7.

    Normalerweise würde der Verband bauen, hat aber evtl. wg. des engen Zeitplanes mit Tesla vereinbart, dass die selber die Arbeiten vergeben. Laut Tagesspiegel ist die Leitung zwar fertig projektiert (vom WSE?), harrt aber noch der Genehmigung u.a. vom EBA und FBA wie auch die anderen Grundstückbesitzen dem Bau der Leitung zustimmen müssen. Dazu kommen noch Kampfmittelsondierungen etc.

  60. 6.

    Ich verwette meine Nase darauf, dass auch diese Vorabgenehmigungen durchgewunken werden. Es ist eine Schande. Jeder Bürger, der einen 1,5 qm großen fahrbaren Hühnerstall in seinen Garten stellen möchte, muss eine Genehmigung haben. Wenn es nicht so ein Riesenschaden für die Umwelt wäre, würde man Herrn Musk seinen Laden mit Vorabgenehmigungen zu Ende bauen lassen und dann die Genehmigung des Gesamtprojektes versagen. Sprich rückbauen lassen.

  61. 5.

    gestern wollte ich die Konfusion bezüglich Investitionssumme noch richtig stellen.
    Niemand hat jemals geschätz, dass die Investitionssumme NUR 1 Mrd Euro wäre. Genügend Medien haben im Frühjahr 2020 rund 4 Mrd geschätzt und deswegen auch die mögliche Förderung von rund 300 Mio Euro berichtet. Größtenteil nicht im duktus, "oh jemand investiert in DE Milliarden für ein neues Autowerk", was es seit 25 Jahren nicht mehr gab, sondern eher Tesla greift 300 Millionen Euro Steuergeld ab. (Quelle zb "Tesla: Der Staat hilft kräftig mit")

    Gleichzeitig wird einfach mal 1 Mrd Förderung für die Batteriefabrik genannt, obwohl überhaupt nichts feststeht. Und selbst wenn das stimmt dürfte die Investitionssumme bei rund 3-4 Mrd Euro liegen. Woher Diess das wissen will, weiß wohl auch nur er, wahrscheinlich hat er es bei BI gelesen. Seine Northvolt Fabrik hat ja auch umfangreiche Förderung erhalten und zusätzlich sogar noch deutsche Staatbürgschaften - für eine Fabrik in Schweden eines StartUp

  62. 4.

    Sehr geehrter Herr Neumann,

    so wie ich es verstanden habe, ist die gesamte Leitung projektiert, es kann doch also eigentlich gleich losgehen oder? Weiß jemand, ob die Anträge bei Bahn und co nicht schon längst eingereicht sind?

    Es baut nicht der Wasserverband sondern Tesla in Eigenregie, bzw. also ein von Tesla beauftragtes Unternehmen. Irgendwie kann ich mir durchaus vorstellen, dass es Tesla hinbekommt, was beim Wasserverband wohl unmöglich wäre.

    Wir werden aber wohl auch nicht lange warten müssen, bis uns besonders Schlaue erzählen, dass man unterirdische Leitung doch vor der Fabrik baut....

  63. 3.

    Ich freue mich, dass die Umweltverbände und Tesla aufeinander zugehen.

    Hinsichtlich der unterirdischen Leitungen habe ich Zweifel, ob der Termin im Juli überhaupt zu halten ist.

  64. 2.

    Hier mal ein sehr schöner Kommentar zur ZDF-Sendung in dieser Woche:
    https://www.stern.de/wirtschaft/news/kolumne--erklaeren-sie-uns-ihren-coronavirus-plan--frau-merkel--30440602.html

  65. 1.

    Wenn ich mich recht erinnere, war das auch schon länger in der FAQ des Landes zur Tesla-Baustelle zu lesen.

    Tesla könnte aber ein anderes Problem bekommen: Während die RBB-Journalisten sich im ZDF über den historischen Ablauf bei der Standort-Akquise und dem Antragsverfahren informierten, hat der Tagesspiegel vor Ort recherchiert und berichtete über Zeitverzug beim Bau der Abwasserleitung. Die ist zwingend für die Inbetriebnahme der Fabrik erforderlich. Mindestens einen Teil des ggf, daraus resultierenden Verzuges hätte Tesla sich selber zum Teil zuzuschreiben, da der Abschluss des entsprechenden Anschlußvertrages mit der WSE sich sehr lange hingezogen hatte. Dabei hatte der sehr früh darauf hingewiesen, dass der Terminplan das größere Problem sei, während zumindest für den Erstausbau genügend Wasser zur Verfügung stehe.

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