Hangelsberg Nord - Für Tesla soll neues Wasserwerk gebaut werden

Baustelle der Tesla-Fabrik
Bild: dpa/P. Pleul

Für die Wasserversorgung der neuen Tesla-E-Auto-Fabrik soll auf lange Sicht ein neues Wasserwerk in Hangelsberg Nord gebaut werden. Das sagte Anke Herrmann, zuständig im Umweltministerium für Wasser und Bodenschutz, am Donnerstag dem rbb. Für die Fabrik werden in der ersten Ausbaustufe voraussichtlich 1,4 Millionen Kubikmeter Wasser benötigt.

"Wir gehen davon aus, dass wir zwischen vier bis sechs Millionen Kubikmeter Wasser zusätzlich im Jahr in Hangelsberg Nord erschließen können", teilte Hermann mit. Durch vorherige Untersuchungen rechne man mit einem sicheren Wasserangebot. In fünf Jahren soll das neue Wasserwerk Wasser für die Tesla-Fabrik und das Gewerbegebiet Hangelsberg liefern.

Sendung: Antenne Brandenburg, 11.03.2021, 8:30 Uhr

Die Kommentarfunktion wurde am 12.03.2021 um 17:11 Uhr geschlossen

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30 Kommentare

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  1. 30.

    Ach dann, erinnern sie sich vielleicht an die dreifache Menge der Ersatzpflanzungen die sie als Argument genutzt haben um die Vernichtung eines über einhundert Jahre gewachsenen Waldes zu rechtfertigen. Leider war auch das nur eine beruhigungspille für die interessierte Bevölkerung. Tesla ruderte während der Einwendungen zurück und übernimmt gerade einmal den Pflicht Teil an Ersatzpflanzungen.

  2. 29.

    Sie zweifeln alles an, was Ihre Aussagen widerlegt. Ernst kann man Ihre Agitation schon lange nicht mehr nehmen. Gerade weil ich in Grünheide wohne und nicht in der Großstadt, kann ich einen Kiefernforst von naturbelasseneren Wäldern unterscheiden. Wann waren Sie zuletzt im Löcknitztal?

  3. 28.

    Sind sie sich da so sicher, dass die Pegel der beiden Flüsse stabil bleiben? Im übrigen wird gemunkelt (nein darüber habe ich keinen Link gefunden) dass Tesla mittlerweile einen eigenen Brunnen gebohrt hat. Haben sie denn ein Ergebnis der UVP? Aber bitte eines, welches sich auf den Zustand vor der waldvernichtung bezieht mit offiziellen Zählungen? Zahlen die nicht auf einer Schätzung beruhen! Bin gespannt wie das gehen soll. Wir erinnern uns an die zeitliche Abfolge. Bekanntgabe im November erste fällungen im Februar. Welchen Bestand können sie dort aufgenommen haben?Die sogenannte Bestätigung durch die Gerichte beruft sich allenfalls auf die Ausweisung als Industriegebiet jedoch wurde hierfür die UVP weggelassen. Deswegen ist die Ausweisung rechlich in einer Grauzone, um nicht zu sagen, illegal!

  4. 27.

    Habe schon so oft Waldmulden vorgeschlagen. Rieselfelder gab es hier früher an der A 10 Richtung Vogelsdorf. Abwasser aus Berlin. Es stank furchtbar und viel verdunstete. Der Rest lief in den Hohlen See. Hier gelangt Regenwasser von der Straße in den Kalkgraben. Sedimente werden abgeschieden. Aber Hochwasser am Rhein, Elbe und Oder brauchte es nicht zu geben. Da gibt es bessere Lösungen

  5. 26.

    Besseres haben sie nicht zu bieten? Haben sie einen “Link“ dafür dass in den kommenden Jahren sich das E Autos als klimaneutral beweisen kann? Dass Tesla der Heilsbringer unserer Erde ist? Sicherlich wird es verhindert, der Bevölkerung und den Menschen, die nicht wissen, wie es mittlerweile um die Natur in Grünheide bestellt ist, auf die Nase zu binden welche Zerstörung hier stattfindet. Aber sie können gerne in die touristischen Informationen für Grünheide schmökern, dort steht im Ansatz das geschrieben, was die Schätzung der UVP die sich auf einen mehr als zwanzig Jahre alten b Plan bezieht, versucht zu vertuschen. Das gilt übrigens auch für Herrn A. N. Der Mangel an Mitarbeitern ist allein schon durch die ständigen Wiederholungen in der Presse nicht zu übersehen. Ihrem geplapper über Hiebreifen Stangenwald dessen Alter teilweise mehr als hundert Jahre beträgt oder betrug, kann ich auch nur entnehmen, dass ihnen die Argumente fehlen.

  6. 25.

    Was hat die Phenolblase von Erkner, welche aus dem vergangenem Jahrhundert stammt, mit der Tesla-Investition in Grünheide zu tun? Damals gab es ganz andere Umweltstandards.
    Wer die Antragsunterlagen gelesen hat, kann erkennen, dass Tesla hier höchste Auflagen inklusive Monitoring zu erfüllen hat.
    Klar kann man hier Bedenken nachvollziehen. Es ist Sache des Landesumweltamtes und Tesla nun endlich auf die Einwände der Anhörung vom September zu reagieren.

  7. 24.

    Ach ja , neben den Akkuzellen werden auch vermehrt PKW aus China importiert. s. z.B. Volvo, Smart oder BMW. Selbst die Verbrennermotore für Mercedes sollen dort entwickelt und ggf. gefertigt werden. Damit ist nicht nur die angedachte Akkuzellproduktion in Grünheide doch eigentlich ganz in Ihrem Sinn, sondern auch die PKW-Fertigung. Nicht jeder möchte gerne so wie Sie mit Ihrer Kaufentscheidung auch die Autoindustrie-Arbeitsplätze nach Asien verlagert sehen.

  8. 23.

    Machen sie etwas anderes als Geplapper ? Niemand ist hier gegen die "Energiewende"; kann man Energie überhaupt wenden ? Die bisherige Nutzung fossiler "Energieträger" ist mit Veränderungen in Atmosphäre und letztlich des Klimas verbunden. Der direktere Weg der Sonnenenergienutzung bringt zwar auch Probleme aber die sind wohl geringer. Deutschlands Vorreiterrolle ist möglicherweise noch vorhanden. Auch wird es weltweit noch einige Jahrzehnte dauern bis die Secundärenergienutzung auf ein Minimalmaß geschrumpft ist. Letztlich wird der der beste sein, der das wichtigste Kapital-gebildete Menschen-gefördert hat. Mit einem weiteren Autowerk ist dieser Weg wohl nicht beschritten worden. Neben notwendiger Landwirtschaft wird es zu Insellösungen kommen müssen; Städte mit Industrie und Verbindungen untereinander wobei BERtLIN schon viel zuviel Mollloch und damit teuer geworden ist. ( Immer noch eine U-Bahn oder Autobahn in der Stadt...und die Kleingärten vernichten ).

  9. 22.

    Sie kennen offensichtlich nichtmals die Bedeutung von UVP. Die Worst-Case-Annahmen im UVP-*Gutachten* stellten sich bekanntlich bei Nachzählungen als vielfach deutlich zu hoch heraus wie diese Vorgehensweise bereits vergangenen Februar höchstrichterlich abgesegnet worden.

  10. 21.

    Das Recycling von Akkus sowohl von E-Bikes und BEV wird übrigens auch von der EU gefördert. Das technische Prnzip ist grundsätzlich bekannt, es mangelt aber für ein großindustrielles Recycling an Akkus. Kopfschmerzen sollten Ihnen besser die 10.000 - 20.000 Liter Kraftstoff bereiten, den die Verbrennerfahrer in einem Autoleben in klimaschädliches CO2 umwandeln, vom bekannten Ressourcenverbrauch bei der Erdölförderung erst gar nicht geschrieben.

    Wasser aus Russland ist smart. Vielleicht könnte man ja die Druschba-Pipeline verwenden. ;-) Die muss eh wegen Leckagen in Sibirien dringend saniert werden. Nebenbei würden auch in Leuna und Schwedt Wassergroßverbaucher entfallen, gegenüber denen Tesla ein bedeutend kleineres Licht ist. Sie könnten dann stattdessen wenigsten endlich mal umweltfreundlich mit der Tram 88 zum einkaufen fahren.

  11. 20.

    Nochmals für Sie: Die WSE wollte schon länger mehr Förderrechte, für das laufende Verfahren ist aber nach Aussagen derer Fachleute genügen Wasser vorhanden. Gerade durch die EFH ist der Wasserverbrauch der Privatanschließer bekanntlich besonders hoch, was die WSE auch immer wieder kritisiert. Mit Hygiene hat das aber abnders als von Ihnen neulich vermutet nichts zu tun. Sonst müssten proportional auch die Abwassermengen steigen. Es sind die Kultursteppen in den Gärten, die schön grün sein müssen.

    Es fehlt an vielen Dingen, so z.B. auch an einer europäischen Akkuzellfertigung ohne die Chinesen. Schön, dass Sie das Problem angesprochen haben. Halten Sie aber die Ansiedlung von Pharmaindustrie in diesem Industriegebiet für sinnvoller oder wollten Sie damit nur wieder einmal vom Thema ablenken?

  12. 19.

    Woher kennen Sie die Interna aus dem LfU? Schon bei Ihren Aussagen zur Batteriefabrik ließen Sie ja Insiderwissen durchblicken, dass sich aber dann doch bei nach kurzem Hinsehen als Ihr übliches faktenbedfreites Geplapper aus Ärger über die angestrebte Energiewende herausstellte.

    Das die Natur in diesem Industriegebiet nicht besonders wertvoll ist, konnte man im Herbst 2019 lernen. Bei der Infrastruktur wurde nach der Wende oft der Fehler gemacht, Industriegebiete voll zu erschließen. Leider erfolgte das nicht bedarfsgerecht, so dass die restlichen Kunden dafür bluten und der Rechnungshof rügen musste.

    Wie hoch Brandenburg andere Arbeitsplätze fördert ist bekannt, ebenso, dass bei kleineren Maßnahmen der Fördergrad höher ist. Umgelegt auf den Arbeitsplatz ist hier die Summe unterdurchschnittlich.

    Lesen Sie die Berichte zur Stellenbesetzung genauer. Länger online sind die zu absoluten Spezialisten in Führungspositionen.

  13. 18.

    Es müßte hier nur mehr Niederschlag erfolgen. Aber; es gibt in Sibirien riesige Flüsse, die Unmengen Wasser ins Nordmeer leiten. LENA , OB , Jennisej. ( o.ä. ) Ist zwar ein bissel länger als die Gasleitungen aber ob die USA uns das genehmigen ? Erkennen sie unsere Probleme ? Bissel Unsinn mute ich ihnen auch mal zu.

  14. 17.

    Hallo Gerhard,
    haben Sie einen Link zu den Ergebnissen der Umwelttechnischen Prüfung. Wer hat die durchgeführt. Mir ist da was entgangen.
    Weiterhin sei daran erinnert, dass in 4 Gerichtsurteilen die Rechtmäßigkeit des Fabrikbaus bestätigt worden ist.
    Ja auch Ostbrandenburg wird sich nicht nur durch Tesla verändern. Keine Sorge, die Spree und die Löcknitz werden nicht austrocknen und für den gerodeten Wald finden Ersatzpflanzungen statt.

  15. 16.

    Alles sehr richtig. Durch den Phenoleinbruch sind viele Brunnen vergiftet worden. Es war damals Sommer und Erkner , Woltersdorf und Rüdersdorf hatten plötzlich stinkendes Wasser. Nach der Absperrung gab es hier überall Wassermangel. Strausberg lieferte das saubere Trinkwasser. Nun kommt ja noch ein Problem; nach Einstellung der Kohleförderung entfällt das abgepumpte Wasser , dass durch die Grundwasserabsenkung in die Spree gelangte. Hat man das alles im Kontext gesehen ? Die vielen anfallenden ALT- Akkus der E-Räder machen schon Probleme. Teslaakkus werden Kopfschmerzen bereiten.

  16. 15.

    Warum wohnen Sie in Grünheide, wenn ihnen die Anbindung und das naturnahe Wohnen nicht gefällt? Weder eins noch Millionen E Fahrzeuge rechtfertigen die Umwandlung eines Landschaftsschutzgebiet und Naturschutzgebiet in ein Industriegebiet. Und damit meine ich nicht nur die Dreihundert Hektar die Tesla annektiert hat. Und ob ihre Art der Fortbewegung klimaneutral sein wird wage ich zu bezweifeln. Abgesehen von dem “geplanten“ Grundwassermonitoring (wie sie es bezeichnen) gehen ich auch davon aus, dass es genauso geschätzt wird wie die nicht durchgeführte UVP.

  17. 14.

    Es geht hier mitnichten nur um die Wasserversorgung von Tesla, sondern auch um die Deckung zukünftiger Bedarfe durch Zuzug und Investitionen in den nächsten Jahren. Und natürlich sind auch die Eigenheimbesitzer aufgerufen mit Wasser sparsam umzugehen.
    Hier mal einige konstruktive Vorschläge zu Ihrer lautstarke Polemik: Das Niederschlagswasser nicht mehr in die Kanalisation ableiten, sondern als Brauchwasser auffangen oder in Mulden versickern lassen. Das im Klärwerk aufbereitete Wasser nicht in die Spree ableiten, sondern in speziellen Rieselfeldern versickern lassen.
    Mir sind tausende Industriearbeitsplätze wichtiger als der Swimming Pool und der gut gewässerte Zierrasen.

  18. 13.

    Ihre Logik gehört in den Müll. Natürlich machte der WSE schon lange vor Tesla auf das Problem des Wassermangels bei weiter Neubebaung mit Wohnungen / Eigenheimen aufmerksam. Nun ist aber mit Tesla ein Großverbraucher der Gegend aufgezwungen worden, dass schnellsten weiteres Grundwasser aus der Nähe gefördert werden muss. Nochmals: Ohne Tesla wären die Probleme nie so groß. Autos baut man genug in Deutschland u. der EU. Was fehlt sind intelligente Produkte, mikroelektronische Bausteine-ohne die es keine Digitalisierung gibt. Alles wird da importiert-viel aus China und wir liefern Schweinehälften. Gerade erleben wir auch die Mangelerscheinungen durch zu wenig Pharmaindustrie. Sehen sie sich mal die GELBE LISTE an !

  19. 12.

    .. mal abgesehen von den Politischen muscheleien um Tesla herum, finde ich, dass es in keinster Weise zu einer Erteilung der Genehmigung kommen kann, da das Ergebnis der Umweltrechtlichen Prüfung einen Bau einer Giga Fabrik an dieser Stelle ausschließt. Hinzu kommen Fördergelder (Steuergelder) in Milliardenhöhe, Herstellung der Infrastruktur (deren angebliches Vorhandensein die Standortentscheidung begründete) ebenfalls in Milliardenhöhe. Fehlende umspannwerke, Wasserwerke, Wasserversorgung, sowie fehlende Versorgungstrassen. Ich kann nicht verstehen, wie in heutiger Zeit so eine Vernichtung von Natur und Landschaft zugelassen ja sogar in Turbo Zeit forciert wird. Arbeitsplätze können es nicht sein... werden offensichtlich nicht benötigt. So dass in der Presse ordentlich die Werbetrommel gerührt werden muss und Artikel zu angeblichen “Giga Gehälter“ mehrfach hervorgehoben werden.

  20. 11.

    Die Phenolblase und der von einigen befürchtete Salzwasseraufstieg sind auch hier wohlbekannt. Ist Ihnen nicht bekannt, dass deswegen ein Grundwassermonitoring geplant ist? Gut, dass sie den menschgemachten Klimawandel eingestehen. Deshalb werden unter anderem auch mehr Elektroautos benötigt. Außerhalb des Speckgürtels ist Brandenburg zu dünn für einen flächendeckenden eng getakteten ÖPNV besiedelt. Wie oft fahren bei Ihnen in Storkow Bus oder Bahn? Hier freuen sich viele für den Halbstundentakt des RE1.

  21. 10.

    Wer sich an die alten Grundsatzdiskussionen mit den hier von Ihnen zum x-ten mal wiederholten Aussagen rund um das Wasser erinnert, kennt die Thematik, die wesentlich älter als die Tesla-Ansiedlung ist. Die Fabrik ist nur der Katalysator für lange von der WSE geforderte Maßnahmen. Ihre Einwände werden aber bestimmt in den kommenden Genehmigungsunterlagen zu finden sein, sofern Sie nicht auf den Erfahrungen aus den diversen Diskussionen hier darauf verzichtet hatten, Ihre Einwände offiziell zu machen.

    Da Tesla weder Wasser verschwendet (kostet Geld) noch Wasser gefährdet, spricht somit in Summe nichts gegen die Ansiedlung.

  22. 9.

    Baustopp und Rückbau...sofort. Die Vernichtung von Natur und Umwelt nimmt mit der Ansiedlung kein Ende. Zum Schluss sind auch noch die Bewohner des Einzug Gebiets Teslas dafür verantwortlich, dass die Tesla Industrie kein Wasser hat. Und jetzt kommt genau das auf die Wunschliste der Industriealisierer was von den Tesla Gegnern befürchtet wurde. Die Wasserpreise sollen steigen. Sauberes Trinkwasser ist dann bald Mangelware und unbezahlbar!

  23. 8.

    Schade, dass Sie sich nicht die ausgelegten Unterlagen angeschaut haben. Auch die Verwendung des Wasser ist darin beschrieben. Ein Teil des Wassers wird im Kreis innerhalb der Fabrik wiederverwendet. Stand der Technik ist dabei sicherlich zur Ihrer Überraschung das unverzügliche Verwerfen der Sanitärabwässer ohne Aufbereitung vor Ort (die machen z.B. bei BMW in Leipzig laut deren Nachhaltigkeitsbericht einen erklärlichen Anteil aus) wie auch bei der internen Aufbereitung von Prozeßwasser die Reste indirekt eingeleitet werden müssen, ein Teil des Wassers verdunstet etc.

    Bei Flug zum Mars sind andere Randbedingungen gegeben als in einer Autofabrik. Der Stammtisch-Vergleich hinkt.

  24. 7.

    Ohne Investitionen werden die Bedarfe, auch in einem so wasserreichen Land, nicht gedeckt werden können. Dafür braucht es Macher und keine Wasser-(Um)Verteiler! Wir wissen ja, worin die Schreibtisch-Kern(regulierungs)kompetenz bestimmter Ideologen besteht. Die sitzen dann in Talkshows und moralisieren darüber, warum der Teenager zweimal am Tag duschen darf und der Spargelbauer gefälligst weniger anbauen soll - und als "Schiedsrichter" gibt es dann den "Poolneider". Wir warten ja hier noch auf Herrn Vogel sein neues Wasserkonzept (hoffentlich ein echter Plan statt Ideenkonzept zur Regulierung oder Zuteilung (!)).

  25. 6.

    „Für die Wasserversorgung der neuen Tesla-E-Auto-Fabrik soll auf lange Sicht ein neues Wasserwerk in Hangelsberg Nord gebaut werden“, so die Hiobsbotschaft aus Potsdam. Hat man dort immer noch nicht begriffen, dass Wasser ein kostbares Gut ist, das nicht einem umweltzerstörenden und ressourcenvernichtenden Unternehmen geopfert werden darf? Unter dem Motto „Nach mir die Sintflut“ betreibt die Brandenburger Landesregierung ein verantwortungsloses Vabanquespiel, indem sie die letzten noch unberührten Wasserreserven in der Region anzapft, um einer wasserverschwendenden und wassergefährdenden Industrie den Weg zu bahnen, was zukünftig zu Engpässen in der Wasserversorgung der Bevölkerung führen wird. Infolge des menschengemachten Klimawandels, der anthropogenen Belastung der Spree, der großräumigen "Phenolblase" im Raum Erkner und zu erwartende Salzwasserstiege aus tieferem Untergrund und Auswirkung der Giga-Factory wird sich die Wassersituation weiter verschlechtern.

  26. 5.

    Der Bau eines weiteren Wasserwerkes ist ein richtiger Schritt auf dem Weg zur Re-Industrialisierung Ostbrandenburgs.
    Trotzdem sind Konzepte zum sparsamen Wasserverbrauch und für eine Grundwasserhaltung notwendig.
    Heißt, die Kosten für Wasser und Abwasser müssen steigen.

  27. 4.

    Stand der Technik für Fahrzeugfabriken sind heute geschlossene Wasserkreisläufe.
    Es erschließt mir nicht, warum es ausgerechnet bei einer angeblich so innovativen Fahrzeugfabrik nicht möglich sein soll, das Wasser nach der Verwendung im Produktionsprozess soweit aufzubereiten, dass es erneut verwendet werden kann.
    Beim Flug zum Mars muss das Wasser ja auch wieder aufbereitet werden.

  28. 3.

    Die die hier im Artikel erwähnte Ausbaustufe ist genügend Wasser vorhanden. Dies hatte die WSE bei sogar von der Journaille errechnetem höherem Bedarf Anfang vergangenen Jahres bestätigt. Das Land muss sich aber generel über die Verteilung des Trinkwassers Gedanken mach und darf dabei auch nicht nur innerhalb der Landesgrenzen denken,. Gleich nebenan holt der örtlich Versorger ein Vielfaches der von der WSE geförderten Menge aus dem Boden und betreibt zudem aktive Grundwasserhaltung. Andererseits sollte mit zunehmender Dekarbonisierung des Straßenverkehrs auch der Bedarf des Großverbraucher PCK(20 Mio m³/a) sinken. Fernwasserleitungen kannten schon die alten Römer wie auch in Deutschland z.B. von Harz aus auch Bremen mit versorgt wird.

  29. 1.

    Ein Wasserwerk wird nur gebaut, wenn ausreichend Dargebote erkundet sind. Das MLUK hat nur gesagt, dass Erkundungen angeschoben werden sollen, d.h. aber nicht automatisch, dass in 5 Jahren ein Wasserwerk in Betrieb geht. Nur wenn die alten DDR-Werte bestätigt werden können, könnte wohl das letzte große Dargebot im Osten Berlins angezapft werden - und zwar nicht für Tesla sondern zur Absicherung des gesamten Trinkwasserbedarfs in der unmittelbaren Region. Damit wird die Wassersituation aber nicht entschärft, sondern spitzt sich weiter zu. Denn wenn man etwas entnimmt, fehlt es an anderer Stelle im Naturhaushalt.

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