Elektroauto-Fabrik Grünheide - Initiativen fordern erneutes Auslegen der Tesla-Baupläne

Archiv: Gigafactory Tesla Grünheide (Bild: dpa/ Sören Strache)
Bild: dpa/ Sören Strache

Zwei Vereine und eine Interessengemeinschaft aus Ostbrandenburg fordern mehr Transparenz bei der Genehmigung der Tesla-Fabrik in Grünheide (Oder-Spree). Das geht aus einem offenen Brief hervor, den die Organisationen am Montag an das Landesumweltamt geschickt haben.

Die Pläne für die Grünheider Tesla-Fabrik waren schon im vergangenen Jahr zweimal öffentlich ausgelegt worden. Nun hat Tesla bei der Versickerung von Regenwasser umgeplant. Deshalb sollten die Pläne abermals öffentlich zugänglich gemacht werden - so die Forderung des Ortsvereins Karutzhöhe, des Vereins für Natur und Landschaft und der Interessengemeinschaft Freienbrink. Die drei Initiativen vertreten nach eigenen Angaben rund 150 AnwohnerInnen.

Das Landesumweltamt teilte auf Nachfrage mit, dass das Amt prüfe, ob die Unterlagen ein drittes Mal ausgelegt werden müssten. Noch ist demnach nicht klar, wie lange diese Prüfung dauert.

Sendung: Antenne Brandenburg, 26.04.2021 um 18:30 Uhr

Die Kommentarfunktion wurde am 27.04.2021 um 20:54 Uhr geschlossen

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52 Kommentare

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  1. 52.

    Herr Werner, erstens würde ich zu gern durch Brandenburgische Kiefernforste wandern, aber eigentlich mache ich das um Bad Liebenwerda/Elsterwerda schon oft genug. Für mich als Biologe oft erschreckend diese artenarme Forstwirtschaft....

    Des weiteren: Woher ihre Information, dass Tesla 1,5 Mrd. Euro "in den Rachen geschmissen" bekommt?

    Wie finden Sie die Förderung für BASF Schwarzheide? Oder für VARTA? oder für BMW Forschung zu Batterien? Alle Subventionen streichen? sehr gerne...

    Bitte aber auch die Dieselsubventionen von 7-8 Mrd Euro jedes Jahr streichen. Diesel muss (genauso wie Trinkwasser) einen ordentlichen Preis haben, damit damit sparsam umgegangen wird. Am besten noch Dienstwagenprivileg gleich mit abschaffen. Das Geld könnte gut in die Bahn investiert werden für Steigerung der Leistungsfähigkeit des Güterverkehrs. Dazu noch Autofreie Innenstädte, das fände ich super. Was wäre eigentlich an der Idee ein Ebike für jeden Bundesbürger so verkehrt?


  2. 51.

    tatsächlich wäre für Konfliktregionen es gar nicht schlecht unabhängig von örtlicher Infrastruktur Zugang zum Internet zu haben. Stichwort Aufdeckung von Menschenrechtsverletzungen...Diktatoren versuchen meist Recht schnell das Internet zu kappen....

    Die Kolonie ist für das Jahr 2100, das erlebt Musk nichtmehr....wenn das überhaupt Sinn macht.

    Überteuerte E-SUV: Haben Sie das schon Mercedes BMW Porsche und Audi gesagt?

  3. 50.

    Nein ich bin nicht bei der Tesla Baustelle involviert.

    Bei manchen Kommentatoren hier denkt man auch die wären bei BMW oder VW angestellt, so sehr wie der I3 oder die zukünftigen VW Modelle gepriesen werden. Dabei ist der MEB Baukasten von VW mit z.B. ID4 nicht nur hinter Tesla sondern auch schlechter als Hyundai/Kia Modelle (Ioniq5/EV6) mit sehr viel höherer Ladeleistung zum gleichen Preis.

    Zurück zur Baustelle: Es gibt nie einen mängelfreien Bau, und auch, dass eine Firma schon loslegt bevor sie eigentlich dürften gehört einfach dazu. Soll nicht passieren, aber Fehler sind nun einmal menschlich. 1 einfaches Kommunikationsproblem und schon hat man den Salat. In Deutschland ist ja alles gleich illegal, selbst wenn es keine Straftat sondern "nur" Bußgeldbewährt ist....

    Schonmal überlegt warum deutsche Baustellen gerne mal ihren Zeitrahmen komplett sprengen?

  4. 49.

    Wie ich Ihrem Kommentar entnehme halten Sie die ausgelegten Unterlagen in Bezug auf die klimatischen Wirkungen der Fabrik für falsch. Hatten Sie den entsprechenden Einwand vorgebracht?

  5. 48.

    "...Dass die Bäume großteils hiebreif (gewesen)sind, ist hier seitdem ja bekannt. Die wäre deshalb eh nach und nach ihrer Bestimmung zugeführt worden."
    Richtig, dabei ist "nach und nach" mit anschließender Aufforstung an Ort und Stelle etwas anderes als eine komplette Waldrodung mit Abtragung von Oberboden und anschließender Bodenversiegelung, die sich im Grunde genauso negativ auf das Klimageschehen auswirkt wie die Emissionen von CO2 und anderen Gasen.

  6. 47.

    Es ging um den Bitcoin mit abstrusen Energieverbrauch . Und nicht um Banken, oder sonstige Serverräume von Behörden/ Ämtern. Eigentlich will Elon Musk u.a. mit Tesla die Welt vor dem Klimawandel retten. Daher plant Musk u.a. auch mit anderen Reichen auf dem Mars eine Kolonie zu aufzubauen. Oder einen Weltraumtourismus ebenfalls für Reiche Menschen. Neben sein Projekt von 40.000 Tausend Satelliten? Und Massenfertigung von überteuerten E- SUVs. In den entlegensten Orte der Welt wo Hungersnot Krieg oder Ausbeutung herrschen, braucht bestimmt keiner Zugang zu schnellem Internet. Worum geht es den Musk also wirklich? Mit Sicherheit nicht um Menschen oder das Klima zu retten. Wenn unsere Erde erst mal richtig zerstört ist, dann macht Musk auf den Mond weiter. Der Mond bietet einiges: Seltene Metalle wie Gold, Platin, Iridium und Rhenium und das Gas Helium-3 warten auf dem Mond auf Musk.

  7. 46.

    Haben Sie die Waldumwandlung samt Ausgleichsmaßnahmen als Einwand vorgebracht oder haben sie es angesichts der alten, bis zum Spätherbst 2019 reichenden Grundsatzdiskussionen gleich sein gelassen? Dass die Bäume großteils hiebreif (gewesen)sind, ist hier seitdem ja bekannt. Die wäre deshalb eh nach und nach ihrer Bestimmung zugeführt worden.

  8. 45.

    Aha, vom Sofa aus und Sie wohl vor Ort von der Teslabaustelle mit Bauhelm?
    Mal eben ein Abwasserrohr heimlich im Trinkwasserschutzgebiet gelegt - ist doch nicht so schlimm? Ich dachte immer schon das Pullern im Trinkwasserschutzgebiet ist verboten...Aber alles nicht so schlimm. Sagt mal, was kommt als Nächstes?
    Das ist wirklich reine Salamitaktik. Wo kein Kläger da kein Richter?

  9. 44.

    Sie wissen doch eigentlich selbst, dass Tesla keine Öffentlichkeitsarbeit macht. Und auch keine Werbung....

    Leider, ich könnte ja mal nachfragen ob die mich dafür bezahlen ;)

    Nein im Ernst, ich bin einfach nur ein durchaus in der Thematik bewanderter Bürger der den gequirlte Mist, der hier so geschrieben steht einfach nicht stehen lassen will....

  10. 43.

    Nein, wenn Sie das Original lesen ist in einer Fußnote erklärt wie diese Zahlen zusammenkommen.

    Eine aktuelle sehr renommierte Studie wird als Grundlage genommen die Einsparung von 500000 Teslas, die bei Verzug von 1 Jahr eben nicht gebaut werden könnten, über ihren Lebenszyklus (Annahme 10 Jahre 140000tkm Fahrleistung)zu berechnen. Vollkommen anerkannt und nachvollziehbar, man muss sich nur die Mühe machen es nachzulesen....

  11. 42.

    "Bei solch einem Bau geht mal was schief in der Organisation der Gewerke. Da fängt eben schonmal einer an zu buddeln...ohne Absprache mit dem Bauleiter..."
    Warum habe ich bei Ihnen immer das Gefühl, dass Sie die Situation vor Ort immer nur aus Tesla-Werbe-Prospekten und /-Unterlagen kennen...

  12. 41.

    "..."Das Märchen von der Null-CO2-Emission" wird vor allem von den E-Mobilitätsgegner erzählt..."
    Darf ich in diesem Zusammenhang an den "Brandbrief" von Herrn Musk an das OVG erinnern?
    Hier wird mit völlig absurden Zahlen und Vergleichen eine angeblich astronomische Einsparung an CO2-Emissionen suggeriert bzw. herbeigeredet.

  13. 40.

    "Die Politik betrachtet auch die realen CO2-Emissionen, die unter dem Strich bei einem BEV wie hier gebaut werden soll eben kleiner sind als sogar bei einem asiatischen Kleinstwagen..."
    Aber warum muss denn nun ausgerechnet ein Wald für solch eine Fabrik weichen?
    Ausgerechnet Wald, der durchaus imstande wäre, ein Teil der bisher angefallenen Mengen an CO2-Emissionen aus vergangenen Jahrzehnten zu binden.
    Die Art der Herangehensweise ist mit einem Kredit vergleichbar, für dessen Abzahlung ich einen weiteren Kredit mit einem noch schlechterem Zinssatz aufnehmen muss.

  14. 39.

    so ein Unsinn, allein in Deutschland gibt es ca. 1600 Bank die alle einen Serverraum mit Klimaanlage betreiben, was glauben Sie was das für Energiekosten verursacht, jetzt rechnen Sie das Weltweit! da sind die paar Server zum schürfen ein laues Lüftchen, außerdem stehen die meisten Farmen in Gegenden mit viel Energie Überschuss und geringen Kosten, abgesehen davon muß natürlich langfristig an besseren Lösungen gearbeitet werden um den Energieverbrauch zu senken

  15. 38.

    Das ist kein Hauswasseranschluss. Hier geht's um Industrie Abwässer die in großen Mengen in drei Metern tiefe durch die Grundwasserleiter illegal und offensichtlich nicht fachgerecht verlegt wurden. Wer spielt jetzt was herunter? Schon die illegalen pfählungen durch den Grundwasserleiter sind ein Skandal besonders ohne Baugenehmigung. Wer weiss was noch so angeleitet wird, wenn das Tor zu ist.

  16. 37.

    "Das Märchen von der Null-CO2-Emission" wird vor allem von den E-Mobilitätsgegner erzählt, die dafür Bäume mit Autos vergleichen anstelle ICE vs. BEV. Die Politik betrachtet auch die realen CO2-Emissionen, die unter dem Strich bei einem BEV wie hier gebaut werden soll eben kleiner sind als sogar bei einem asiatischen Kleinstwagen und schafft so Verkaufsanreize gegen den Verbrennen. Dabei wird aber anders als z.B. von Biden geplant, keine Rücksicht genommen, wo die Fahrzeuge gebaut werden. Die Asiaten, ganz vorne China, lachen sich darüber schlapp.

  17. 36.

    Soso, SUV wieder malm wenn nichts anderes hilft. Gebaut werden die eh, ob hier oder anderswo, weil die Kunden die kaufen. Dass in der Fahrzeugklasse bei den Reichweitenansprüchen der Kunden Hochbodenfahrzeuge das Akku kaschieren helfen, dass dort eingebaut ist, wo bei Verbrennern die Füße der Hinterbänkler zu finden sind, kommt Ihnen gar nicht in den Sinn, oder?

  18. 35.

    @ rbb:
    es ging mir vor allem darum in welcher Reihenfolge ihr das mit der Infrastruktur aufbaut. In meinen Augen sollte gleich zu Beginn gesagt werden, dass die Infrastruktur nun einmal staatliche Aufgabe ist. Dass andere Großunternehmen unter Umständen Schulen, Kitas und sonstige sozialen Einrichtungen unterstützen kann man mal erwähnen, ist aber kein MUSS. Ich würde es TESLA auch sehr empfehlen z. B. Schulen zu unterstützen, um eben auch gleich in den Kontakt mit den zukünftigen Arbeitnehmern zwecks Ausbildung zu kommen.

    Ihr könntet einfach mal Beispiele raussuchen wo Unternehmen Straßen bezahlt haben, die sie nicht hätten bezahlen müssen? (falls ihr jetzt mit Braunkohleunternehmen kommen solltet, die vorher die Straße weggebaggert haben, bitte nicht....DIE MÜSSEN)

    Meinungen ohne fundiertes Wissen könnt ihr thematisieren, aber Aufgabe wäre eher auf die Rechtslage hinzuweisen und gut ist es.

  19. 34.

    natürlich Skandal...vom heimischen Wohnzimmer....

    Bei solch einem Bau geht mal was schief in der Organisation der Gewerke. Da fängt eben schonmal einer an zu buddeln...ohne Absprache mit dem Bauleiter...

    Baustopp hört sich im übrigen so hart an. Natürlich wurden die Arbeiten an der Abwasserleitung gestoppt bis die Genehmigung vorliegt. Der Rest der Baustelle hat ja nun ganz normal weitergearbeitet. Natürlich erreicht man mit "Baustopp Tesla" viel mehr klicks und damit Werbeeinnahmen. Das dies Erstens in der Vergangenheit lag und zweitens nur für Tätigkeiten galt, die eben noch nicht durch eine Vorabgenehmigung gedeckt sind, relativiert das doch....

  20. 33.

    also neue Fabriken brauchen nur neue Fahrzeughersteller, meist reine E-Autohersteller, in China gibt es dagegen auch viele neue Hersteller von Verbrennungsmotoren. Sonstige Logistikzentren usw usf. für unseren Konsum nicht mitgerechnet, alles Böse kommt durch EAuto-Investoren......Ach was ist nochmal mit dem flächenmäßig gigantischem neuen BMW-Werk in Ungarn?

    Man bekommt ja den Eindruck hier finden sich ganz viele Baumhausbewohner ein, die permanent Verzicht predigen...will gar nicht wissen wieviele von denen immer schön Fernreisen und Kreuzfahrten gemacht haben vor Corona...

    Wo werden denn Straßen rein für E-Fahrzeuge gebaut? Ladeinfrastruktur gehört auf bestehende Parkplatzanlagen.

    Fakt ist: EAutos sind lokal GIFTGAS-frei und haben über ihre Lebendauer aktuell schon rund 30-60% weniger CO2 Ausstoß wheel-to-wheel. Perspektivisch tatsächlich NULL CO2, wenn nicht jeder Hausbewohner gleich ne Anti-WKA-Initiative gründet, um das Windrad 1 km weiter zu verhindern.

  21. 32.

    passend zum Thema:

    https://www.focus.de/finanzen/boerse/baustopp-verfuegt-tesla-verlegte-abwasserrohre-ohne-genehmigung-umweltministerium-verfuegte-baustopp-in-gruenheide_id_13233824.html

  22. 31.

    der sagt eher:

    "Ist mir zu kompliziert und zu langsam mit euch...."

  23. 29.

    "Ja, klar, wir wollen alle den Klimaschutz, aber keiner will diesen direkt vor seiner Tür."
    In Hinblick auf die Bekämpfung des Klimawandels ist es zielführender die Natur so zu belassen, wie sie ist, denn bis Februar 2020 gab es in Grünheide wesentlich mehr vom "Klimaschutz vor der eigenen Haustür" als es jetzt der Fall ist oder im weiteren Verlauf sein wird.
    Gegenüber einem Wald, der tatsächlich CO2 und Schadstoffe bindet, punktet auch ein E-Fahrzeug mit nicht gerader überzeugender Umweltbilanz.
    Das Märchen von der Null-CO2-Emission entpuppt sich zunehmend als Verkaufsargument.
    Unabhängig vom CO2-Ausstoß werden zudem auch oder gerade für E-Fahrzeuge unzählige Flächen für neue Fabriken, Lade-Infrastruktur, Umspannwerke und zusätzliche Straßen neu versiegelt, was sich infolge der gestörten oder fehlenden Verdunstung am Ende zusätzlich kontraproduktiv auf den Wasserhaushalt und letztendlich auf die Bekämpfung des Klimawandels auswirken wird.

  24. 28.

    Und was ändert sich wenn Tesla hier E-SUVs baut? Jetzt mal abgesehen von die neuen Arbeitsplätze. Dann fragen Sie sich auch mal warum bezahlbare Wohnungen fehlen? Schauen Sie sich doch in Städte um, riesige Parkhäuser, Parkplätze, Parkflächen. Tiefgaragen. Jetzt werden in Städten noch Tausende Ladestationen aufgebaut. Parkplätze etc. den SUVs angepasst. Das Verkehrsproblem in Städten kennt jeder. Die Autos stehen fast den ganzen Tag unbewegt auf Parkplätzen und fressen damit einen Großteil der Verkehrsflächen des urbanen Raums. Das ändert auch nicht die Antriebswende von E-SUVs. Die E-Mobilität ist DAS neue Geschäftsfeld mit entsprechend großen Profiterwartungen. Tesla macht die Welt nicht wirklich grüner, sondern ist einzig und allein dazu da, mit Greenwashing dementsprechenden Leuten ein gutes Gefühl zu geben.

  25. 27.

    Hier wird über die 3. Auslegung spekuliert und das passiert so nebenbei:

    https://www.focus.de/finanzen/boerse/baustopp-verfuegt-tesla-verlegte-abwasserrohre-ohne-genehmigung-umweltministerium-verfuegte-baustopp-in-gruenheide_id_13233824.html

    Deshalb also schnell den Sakopharg gebaut, damit keiner von außen draufschauen kann, was innen heimlich gemacht wird.
    Man will gar nicht wissen, was da sonst noch gemacht wird...

  26. 26.

    In Ihrer Heimat ist der Anteil des MIV bedeutend höher als hier. Glauben Sie wirklich, dass sich das ändern würde, wenn Tesla hier keine PKW baut? In Rüdersdorf benötigt so mancher Rentner ein Auto, weil er keine Lust auf Unsteigeverbindungen hat. Seine Tochter hat die Region längst gen Westen verlassen, benötigt aber in einer Großstadt mit Tram zwei Autos.

    Damit sind wir wieder beim kleineren Übel aus den Grundsatzdiskussionen vom Spätherbst 2019. Sie können ruhig weiter von der Taube auf dem Dach träumen. Ich steige nachher in eine 320 PS-Diesel und erfreue mich dabei am Spatz in der Hand. Immerhin haben Sie erkannt, warum so manche ÖPNV-Betreiber Mühe hat, ausreichend Personal zu finden. Das liegt nicht an der Bezahlung unter Tarif oder der begrenzten Vertragslaufzeit der Verträge mit dem Aufgabenträger. Es fehlen die Wohnungen.

  27. 25.

    Und am ende knicken die eh wieder ein. Musk wird weiterhin gefeiert. Der Musk der den den Bitcoin pusht, der ein reines Spekulationsobjekt ist, außer abstrusen Energieverbrauch bei Erzeugung und Zahlungsvorgang keinerlei Vorteile hat außer den Anonymität im Darknet für Erpressung, Waffenerwerb und Drogenhandel. Und Elon Musk stellt sich als ökologischer Heilsbringer hin, investiert aber selbst in Bitcoins und bietet auch die Bezahlung der Fahrzeuge mit Bitcoins an. Diese Währung verschlingt aber unfassbar viel Server- und Rechnerleistungen und damit Energie im TWh-Bereich. Wer glaubt, dass E.Musk dem Gemeinwohl dient und die Welt retten will, der ist auch überzeugt, dass der Klapperstorch die Babys bringt und der Osterhase Eier legt. Die 15 Millionen Tonnen CO2 die Elon Murks da einsparen will hat er mit der Emission durch Bitcoin Berechnungen locker wieder wieder drin.... So um den Faktor 10.

  28. 24.

    .. ich denke wie das dort läuft, war das auch von Anfang an geplant,. Brandenburg hat ja ausreichend Erfahrungen sich mit Interessenkonflikten der betroffenen Bürger auseinanderzusetzen.

  29. 23.

    Das ist doch nur der Versuch, hier das ganze Bauprojekt in die Länge zu ziehen. Da wird sich erhofft, dass der Investor sich irgendwann entnervt zurück zieht - das wäre ein Armutszeugnis für den Industriestandort Deutschland. Ja, klar, wir wollen alle den Klimaschutz, aber keiner will diesen direkt vor seiner Tür.

  30. 22.

    ...Ich würde mich nicht wundern wenn der Herr Musk spontan sagt..."es war schön mit Euch aber das wars's...
    Dann ist das Geheul groß und Keiner war es gewesen.

  31. 21.

    Ich widerspreche dir. Fast alle Arbeiter dieser Fabrik müssen zuziehen oder haben relativ weite Tagespendelfahrten. Fast niemand wohnt vorort. Deshalb müssen erst viele Wohnungen gebaut werden. Die sind keinesfalls fertig mit Produktionsbeginn, sondern erst viele Jahre spräter. Die bei Tesla eingestellten Arbeiter fehlen bei Bus+Bahn als Triebfahrzeugführer, Busfahrer, Fahrdienstleiter, Zugbegleiter, Instandhalter für Gleise und Fahrzeuge uva. Bzgl. Arbeitskräfen macht Tesla mehr Schaden als Nutzen. Auch den Klimanutzen bezweifle ich, weil die Rohstoffgewinnung für die Akkus sehr klimaschädlich ist und Autos im Durchschnitt nur 1 h/Tag fahren, sonst rumstehen. Viel besser ist der Akkueinsatz bei Bus+Bahn, weil die den ganzen Tag fahren und Reisende befördern. Außerem sind Autos zu oft Verkehrshindernisse, die auf Busspuren, Rad+Gehwegen rumstehen und den Verkehr behindern.

  32. 20.

    Ich würde an Teslas Stelle die Zellfabrik woanders bauen, vielleicht 150 km südlich, wo es genügend Fachleute für Arbeiten im Reinraum gibt.

    Brandenburg braucht keine Investitionen und Arbeitsplätze (zumindest die Rentner, Pensionäre und sonstigen Privatiers mit schickem Seegrundstück und parkähnlichem Garten)

  33. 19.

    Der RBB berichtet doch gerade, dass in dem offenen Brief die Neuauslegung gerade wegen der dezentralen Versickerung gefordert wird....eine zentrale Einwendung der zweiten Auslegung der Umweltverbände, die man bei der BI Grünheide noch runterladen kann.

    Könnten Sie das mit der Störfallproblematik genauer erklären? Der Umweltanwalt redet auf jeden Fall Unsinn. Flusssäure ist die wässrige Säure von Fluorwasserstoff....da muss nix unter Druck....

    Tesla wird wohl Beize mit x% Flussäure benutzen, die Gigacastings für die Lackierung anzuätzen....wobei ich mir nicht sicher wäre ob das Tesla überhaupt noch so macht. Bis 5 Tonnen bleibt Tesla trotzdem in der unteren Klasse...

  34. 18.

    Und trotz der über 40 Autofabriken (inkl. ausgelagerter Komponentenwerke und ausländischer Konzerne, sonst wäre die Zahl weniger beeindruckend) lässt BMW BEV aus China importieren wie auch Mercedes und VW das angekündigt haben.

    Bzgl. der Grundsatzdiskussion zum Standort stöbern Sie endlich mal in den Artikeln vom Spätherbst 2019. Sie haben vieles verpasst oder schnell wieder vergessen.

  35. 17.

    Oh, Tesla hat bereits den Bau einer Akkuzell-Fabrik beantragt? Die Tage hatte der RBB noch berichtet, dass der noch gar spruchreif sei, da es noch Klärungsbedarf mit dem BMWi gäbe.

  36. 16.

    Den für der Industriegebiet Freienbrink- Nord, aufgestellt für den Bau einer Automobilfabrik, dessen letzte Änderung nach Beteiligung der Öffentlichkeit mit Veröffentlichung im Amtsblatt der Gemeinde Grünheide am 24.02.2021 rechtskräftig geworden ist.

  37. 15.

    Dann können Sie, um den Schein zu wahren, bestimmt meine Frage aus #5 beantworten. Die Forderung nach einer Neuauslage ist ja schließlich nichts neues, die Argumente bisher aber wohl eher schwach. Sonst hätte es des offenen Briefes nicht bedurft. Eine erfolgreiche Klage nach Genehmigung wäre viel wirkungsvoller.

    Die Deutschen tun sich allerdings in der Mittelklasse noch schwer. BMW versucht es mit elektrifizierten China-Importen anstelle ein idyllisch an einem bayrischen Waldsee gelegene Werk auszulasten, Mercedes hat nur elektrifizierte Verbrenner im Angebot und VW dürfte mit dem MEB etwas zu früh bei der Ladetechnik zu entwickeln aufgehört haben. Mal schauen, was der PPE kann, der aber auch eine Klasse höher angesiedelt ist. Die Konkurrenz kommt eher zur Freude aller Asien-Liebhaben und Globalisierungsfreunde aus Korea. Mit den Ioniq 5 kann man durchaus nonstop an die Ostsee fahren und während einer Portion Bratkartoffeln am Schnellimbiss den Strom für die Rückfahrt nachladen.

  38. 14.

    Das muske anders sehen ... der Dreck fällt ja nicht hier runter ;-).
    Wenn's allerdings, global gesehen, real eine Nullnummer sein sollte, liegt er damit ziemlich weit vorn was die Minderung industrieller Verdauungsgase angeht.

  39. 13.

    Genau so wenig wie der Anlass der zweiten Auslegung die Senkung des Wasserverbrauchs, sondern die Pfahlgründung im Wasserschutzgebiet war, wird der Hauptanlass einer dritten Auslegung nicht die erwähnte Versickerung, sondern vielleicht die Störfallproblematik, vielleicht die Batteriefabrik sein? Und wenn man eh nochmal ran muss, warum nicht die Versickerungsanlagen mit auslegen?

  40. 11.

    "Was genau soll den da bei dritten Mal anderes rauskommen als beim ersten und zweiten Mal?"
    Sie sagen es, heraus kommt dabei genau das Gleiche.
    Diese Fabrik ist an diesem Standort nun mal nicht genehmigungsfähig, und so wird es auch bleiben.

  41. 10.

    Mit der mittlerweile 44. Fahrzeugfabrik (inkl. GF4) sind wir bereits Spitzenreiter in Europa, es folgen Frankreich mit 37 und GB mit 23 Fahrzeugfabriken.
    "Außerdem wollen doch alle die Klimatisierung erreichen"
    Wenn Sie z.B. mich mit "alle" dazuzählen möchten, sollten wir zuvor klären, was genau Sie unter "Klimatisierung" in Bezug auf Waldumwandlung in einem Wasserschutzgebiet verstehen.

  42. 9.

    Ich gehe davon aus, bis die Initiatoren offiziell ein Grillfest aus Freude über die dritte Auslegung feiern dürfen, ist die Fabrik schon in der Produktion...

    Was genau soll den da bei dritten Mal anderes rauskommen als beim ersten und zweiten Mal? Die Anwohner werden wieder groß und breit erzählen warum sie Tesla in der Nachbarschaft blöd finden, ohne zu verstehen, dass sie 20 Jahre Zeit hatten so etwas zu verhindern.

  43. 8.

    Hey, lasst uns froh sein, um jeden Arbeitsplatz, den wir in der Region dazu bekommen. Außerdem wollen doch alle die Klimatisierung erreichen und dann müssen auch wir Brandenburger einen Teil leisten. Besser als wenn wir nur noch vom Ausland kaufen ist die Produktion in Deutschland. Grüße aus der Landeshauptstadt

  44. 7.

    Es scheint so, dass der Vorhabenträger mit uns Bürgern machen kann was er will. Wir sollten uns schämen! Sagte das nicht ein lieber Herr M. Rückbau Yes! Sind denn eigentlich die 100 Millionen für den Rückbau noch in Deutschland? Die Lücke bei der E-Mobilität schließen dann wohl unsere deutschen Autopioniere mit Bravour. Schaun ma mal.

  45. 6.

    ... welche Klimaziele?

    Mit hunderten Raketenstarts für seine beantragten rund 12.000 Satelliten macht Herr M. alles zunichte, was er mit seinem E-Autos versucht einzusparen.

  46. 5.

    Inwieweit weicht Tesla von den Vorgaben des B-Planes ab?

  47. 4.

    Auch wenn es im Artikel nicht eindeutig geschrieben steht, anstatt der endgültigen Genehmigung nachzutrauern sollte sich die Brandenburger Landesregierung endgültig damit abfinden, auf das falsche Grundstück gesetzt zu haben und - bevor es zu spät ist - den Rückbau einläuten.

  48. 3.

    Irgendwann ist TESLA weg und dann haben wir die Sch.. /Hinterlassenschaften. Dann wird erneut bezahlt, diesmal dann vom Steuerzahler.
    Da hat sich Brandenburg meiner Meinung nach aber eine gewaltige Laus ins Nest gesetzt.
    Die Taktik ist doch schon jetzt erkennbar, scheibchenwesise, .... Ich hoffe Umweltvereine wie auch Ämter passen hier auf und halten den politisch/wirtschaftlichen Druck stand.

  49. 2.

    Was soll der Quatsch. Tesla ist mit der dezentralen Versickerung auf die Umweltverbände zugegangen. Also dürfte dies eine Verbesserung der alten Lösung sein.
    Hier wird ganz klar versucht die abschließende Genehmigung zu hintertreiben.

  50. 1.

    Langsam nervt es, auf der einen Seite wollen wir die Klimaziele erreichen aber nur nicht vor der eigenen Haustür ....

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