Elektroauto-Fabrik Grünheide - Initiativen fordern erneutes Auslegen der Tesla-Baupläne

Archiv: Gigafactory Tesla Grünheide (Bild: dpa/ Sören Strache)
Bild: dpa/ Sören Strache

Zwei Vereine und eine Interessengemeinschaft aus Ostbrandenburg fordern mehr Transparenz bei der Genehmigung der Tesla-Fabrik in Grünheide (Oder-Spree). Das geht aus einem offenen Brief hervor, den die Organisationen am Montag an das Landesumweltamt geschickt haben.

Die Pläne für die Grünheider Tesla-Fabrik waren schon im vergangenen Jahr zweimal öffentlich ausgelegt worden. Nun hat Tesla bei der Versickerung von Regenwasser umgeplant. Deshalb sollten die Pläne abermals öffentlich zugänglich gemacht werden - so die Forderung des Ortsvereins Karutzhöhe, des Vereins für Natur und Landschaft und der Interessengemeinschaft Freienbrink. Die drei Initiativen vertreten nach eigenen Angaben rund 150 AnwohnerInnen.

Das Landesumweltamt teilte auf Nachfrage mit, dass das Amt prüfe, ob die Unterlagen ein drittes Mal ausgelegt werden müssten. Noch ist demnach nicht klar, wie lange diese Prüfung dauert.

Sendung: Antenne Brandenburg, 26.04.2021 um 18:30 Uhr

Die Kommentarfunktion wurde am 27.04.2021 um 20:54 Uhr geschlossen

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52 Kommentare

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  1. 52.

    Herr Werner, erstens würde ich zu gern durch Brandenburgische Kiefernforste wandern, aber eigentlich mache ich das um Bad Liebenwerda/Elsterwerda schon oft genug. Für mich als Biologe oft erschreckend diese artenarme Forstwirtschaft....

    Des weiteren: Woher ihre Information, dass Tesla 1,5 Mrd. Euro "in den Rachen geschmissen" bekommt?

    Wie finden Sie die Förderung für BASF Schwarzheide? Oder für VARTA? oder für BMW Forschung zu Batterien? Alle Subventionen streichen? sehr gerne...

    Bitte aber auch die Dieselsubventionen von 7-8 Mrd Euro jedes Jahr streichen. Diesel muss (genauso wie Trinkwasser) einen ordentlichen Preis haben, damit damit sparsam umgegangen wird. Am besten noch Dienstwagenprivileg gleich mit abschaffen. Das Geld könnte gut in die Bahn investiert werden für Steigerung der Leistungsfähigkeit des Güterverkehrs. Dazu noch Autofreie Innenstädte, das fände ich super. Was wäre eigentlich an der Idee ein Ebike für jeden Bundesbürger so verkehrt?


  2. 51.

    tatsächlich wäre für Konfliktregionen es gar nicht schlecht unabhängig von örtlicher Infrastruktur Zugang zum Internet zu haben. Stichwort Aufdeckung von Menschenrechtsverletzungen...Diktatoren versuchen meist Recht schnell das Internet zu kappen....

    Die Kolonie ist für das Jahr 2100, das erlebt Musk nichtmehr....wenn das überhaupt Sinn macht.

    Überteuerte E-SUV: Haben Sie das schon Mercedes BMW Porsche und Audi gesagt?

  3. 50.

    Nein ich bin nicht bei der Tesla Baustelle involviert.

    Bei manchen Kommentatoren hier denkt man auch die wären bei BMW oder VW angestellt, so sehr wie der I3 oder die zukünftigen VW Modelle gepriesen werden. Dabei ist der MEB Baukasten von VW mit z.B. ID4 nicht nur hinter Tesla sondern auch schlechter als Hyundai/Kia Modelle (Ioniq5/EV6) mit sehr viel höherer Ladeleistung zum gleichen Preis.

    Zurück zur Baustelle: Es gibt nie einen mängelfreien Bau, und auch, dass eine Firma schon loslegt bevor sie eigentlich dürften gehört einfach dazu. Soll nicht passieren, aber Fehler sind nun einmal menschlich. 1 einfaches Kommunikationsproblem und schon hat man den Salat. In Deutschland ist ja alles gleich illegal, selbst wenn es keine Straftat sondern "nur" Bußgeldbewährt ist....

    Schonmal überlegt warum deutsche Baustellen gerne mal ihren Zeitrahmen komplett sprengen?

  4. 49.

    Wie ich Ihrem Kommentar entnehme halten Sie die ausgelegten Unterlagen in Bezug auf die klimatischen Wirkungen der Fabrik für falsch. Hatten Sie den entsprechenden Einwand vorgebracht?

  5. 48.

    "...Dass die Bäume großteils hiebreif (gewesen)sind, ist hier seitdem ja bekannt. Die wäre deshalb eh nach und nach ihrer Bestimmung zugeführt worden."
    Richtig, dabei ist "nach und nach" mit anschließender Aufforstung an Ort und Stelle etwas anderes als eine komplette Waldrodung mit Abtragung von Oberboden und anschließender Bodenversiegelung, die sich im Grunde genauso negativ auf das Klimageschehen auswirkt wie die Emissionen von CO2 und anderen Gasen.

  6. 47.

    Es ging um den Bitcoin mit abstrusen Energieverbrauch . Und nicht um Banken, oder sonstige Serverräume von Behörden/ Ämtern. Eigentlich will Elon Musk u.a. mit Tesla die Welt vor dem Klimawandel retten. Daher plant Musk u.a. auch mit anderen Reichen auf dem Mars eine Kolonie zu aufzubauen. Oder einen Weltraumtourismus ebenfalls für Reiche Menschen. Neben sein Projekt von 40.000 Tausend Satelliten? Und Massenfertigung von überteuerten E- SUVs. In den entlegensten Orte der Welt wo Hungersnot Krieg oder Ausbeutung herrschen, braucht bestimmt keiner Zugang zu schnellem Internet. Worum geht es den Musk also wirklich? Mit Sicherheit nicht um Menschen oder das Klima zu retten. Wenn unsere Erde erst mal richtig zerstört ist, dann macht Musk auf den Mond weiter. Der Mond bietet einiges: Seltene Metalle wie Gold, Platin, Iridium und Rhenium und das Gas Helium-3 warten auf dem Mond auf Musk.

  7. 46.

    Haben Sie die Waldumwandlung samt Ausgleichsmaßnahmen als Einwand vorgebracht oder haben sie es angesichts der alten, bis zum Spätherbst 2019 reichenden Grundsatzdiskussionen gleich sein gelassen? Dass die Bäume großteils hiebreif (gewesen)sind, ist hier seitdem ja bekannt. Die wäre deshalb eh nach und nach ihrer Bestimmung zugeführt worden.

  8. 45.

    Aha, vom Sofa aus und Sie wohl vor Ort von der Teslabaustelle mit Bauhelm?
    Mal eben ein Abwasserrohr heimlich im Trinkwasserschutzgebiet gelegt - ist doch nicht so schlimm? Ich dachte immer schon das Pullern im Trinkwasserschutzgebiet ist verboten...Aber alles nicht so schlimm. Sagt mal, was kommt als Nächstes?
    Das ist wirklich reine Salamitaktik. Wo kein Kläger da kein Richter?

  9. 44.

    Sie wissen doch eigentlich selbst, dass Tesla keine Öffentlichkeitsarbeit macht. Und auch keine Werbung....

    Leider, ich könnte ja mal nachfragen ob die mich dafür bezahlen ;)

    Nein im Ernst, ich bin einfach nur ein durchaus in der Thematik bewanderter Bürger der den gequirlte Mist, der hier so geschrieben steht einfach nicht stehen lassen will....

  10. 43.

    Nein, wenn Sie das Original lesen ist in einer Fußnote erklärt wie diese Zahlen zusammenkommen.

    Eine aktuelle sehr renommierte Studie wird als Grundlage genommen die Einsparung von 500000 Teslas, die bei Verzug von 1 Jahr eben nicht gebaut werden könnten, über ihren Lebenszyklus (Annahme 10 Jahre 140000tkm Fahrleistung)zu berechnen. Vollkommen anerkannt und nachvollziehbar, man muss sich nur die Mühe machen es nachzulesen....

  11. 42.

    "Bei solch einem Bau geht mal was schief in der Organisation der Gewerke. Da fängt eben schonmal einer an zu buddeln...ohne Absprache mit dem Bauleiter..."
    Warum habe ich bei Ihnen immer das Gefühl, dass Sie die Situation vor Ort immer nur aus Tesla-Werbe-Prospekten und /-Unterlagen kennen...

  12. 41.

    "..."Das Märchen von der Null-CO2-Emission" wird vor allem von den E-Mobilitätsgegner erzählt..."
    Darf ich in diesem Zusammenhang an den "Brandbrief" von Herrn Musk an das OVG erinnern?
    Hier wird mit völlig absurden Zahlen und Vergleichen eine angeblich astronomische Einsparung an CO2-Emissionen suggeriert bzw. herbeigeredet.

  13. 40.

    "Die Politik betrachtet auch die realen CO2-Emissionen, die unter dem Strich bei einem BEV wie hier gebaut werden soll eben kleiner sind als sogar bei einem asiatischen Kleinstwagen..."
    Aber warum muss denn nun ausgerechnet ein Wald für solch eine Fabrik weichen?
    Ausgerechnet Wald, der durchaus imstande wäre, ein Teil der bisher angefallenen Mengen an CO2-Emissionen aus vergangenen Jahrzehnten zu binden.
    Die Art der Herangehensweise ist mit einem Kredit vergleichbar, für dessen Abzahlung ich einen weiteren Kredit mit einem noch schlechterem Zinssatz aufnehmen muss.

  14. 39.

    so ein Unsinn, allein in Deutschland gibt es ca. 1600 Bank die alle einen Serverraum mit Klimaanlage betreiben, was glauben Sie was das für Energiekosten verursacht, jetzt rechnen Sie das Weltweit! da sind die paar Server zum schürfen ein laues Lüftchen, außerdem stehen die meisten Farmen in Gegenden mit viel Energie Überschuss und geringen Kosten, abgesehen davon muß natürlich langfristig an besseren Lösungen gearbeitet werden um den Energieverbrauch zu senken

  15. 38.

    Das ist kein Hauswasseranschluss. Hier geht's um Industrie Abwässer die in großen Mengen in drei Metern tiefe durch die Grundwasserleiter illegal und offensichtlich nicht fachgerecht verlegt wurden. Wer spielt jetzt was herunter? Schon die illegalen pfählungen durch den Grundwasserleiter sind ein Skandal besonders ohne Baugenehmigung. Wer weiss was noch so angeleitet wird, wenn das Tor zu ist.

  16. 37.

    "Das Märchen von der Null-CO2-Emission" wird vor allem von den E-Mobilitätsgegner erzählt, die dafür Bäume mit Autos vergleichen anstelle ICE vs. BEV. Die Politik betrachtet auch die realen CO2-Emissionen, die unter dem Strich bei einem BEV wie hier gebaut werden soll eben kleiner sind als sogar bei einem asiatischen Kleinstwagen und schafft so Verkaufsanreize gegen den Verbrennen. Dabei wird aber anders als z.B. von Biden geplant, keine Rücksicht genommen, wo die Fahrzeuge gebaut werden. Die Asiaten, ganz vorne China, lachen sich darüber schlapp.

  17. 36.

    Soso, SUV wieder malm wenn nichts anderes hilft. Gebaut werden die eh, ob hier oder anderswo, weil die Kunden die kaufen. Dass in der Fahrzeugklasse bei den Reichweitenansprüchen der Kunden Hochbodenfahrzeuge das Akku kaschieren helfen, dass dort eingebaut ist, wo bei Verbrennern die Füße der Hinterbänkler zu finden sind, kommt Ihnen gar nicht in den Sinn, oder?

  18. 35.

    @ rbb:
    es ging mir vor allem darum in welcher Reihenfolge ihr das mit der Infrastruktur aufbaut. In meinen Augen sollte gleich zu Beginn gesagt werden, dass die Infrastruktur nun einmal staatliche Aufgabe ist. Dass andere Großunternehmen unter Umständen Schulen, Kitas und sonstige sozialen Einrichtungen unterstützen kann man mal erwähnen, ist aber kein MUSS. Ich würde es TESLA auch sehr empfehlen z. B. Schulen zu unterstützen, um eben auch gleich in den Kontakt mit den zukünftigen Arbeitnehmern zwecks Ausbildung zu kommen.

    Ihr könntet einfach mal Beispiele raussuchen wo Unternehmen Straßen bezahlt haben, die sie nicht hätten bezahlen müssen? (falls ihr jetzt mit Braunkohleunternehmen kommen solltet, die vorher die Straße weggebaggert haben, bitte nicht....DIE MÜSSEN)

    Meinungen ohne fundiertes Wissen könnt ihr thematisieren, aber Aufgabe wäre eher auf die Rechtslage hinzuweisen und gut ist es.

  19. 34.

    natürlich Skandal...vom heimischen Wohnzimmer....

    Bei solch einem Bau geht mal was schief in der Organisation der Gewerke. Da fängt eben schonmal einer an zu buddeln...ohne Absprache mit dem Bauleiter...

    Baustopp hört sich im übrigen so hart an. Natürlich wurden die Arbeiten an der Abwasserleitung gestoppt bis die Genehmigung vorliegt. Der Rest der Baustelle hat ja nun ganz normal weitergearbeitet. Natürlich erreicht man mit "Baustopp Tesla" viel mehr klicks und damit Werbeeinnahmen. Das dies Erstens in der Vergangenheit lag und zweitens nur für Tätigkeiten galt, die eben noch nicht durch eine Vorabgenehmigung gedeckt sind, relativiert das doch....

  20. 33.

    also neue Fabriken brauchen nur neue Fahrzeughersteller, meist reine E-Autohersteller, in China gibt es dagegen auch viele neue Hersteller von Verbrennungsmotoren. Sonstige Logistikzentren usw usf. für unseren Konsum nicht mitgerechnet, alles Böse kommt durch EAuto-Investoren......Ach was ist nochmal mit dem flächenmäßig gigantischem neuen BMW-Werk in Ungarn?

    Man bekommt ja den Eindruck hier finden sich ganz viele Baumhausbewohner ein, die permanent Verzicht predigen...will gar nicht wissen wieviele von denen immer schön Fernreisen und Kreuzfahrten gemacht haben vor Corona...

    Wo werden denn Straßen rein für E-Fahrzeuge gebaut? Ladeinfrastruktur gehört auf bestehende Parkplatzanlagen.

    Fakt ist: EAutos sind lokal GIFTGAS-frei und haben über ihre Lebendauer aktuell schon rund 30-60% weniger CO2 Ausstoß wheel-to-wheel. Perspektivisch tatsächlich NULL CO2, wenn nicht jeder Hausbewohner gleich ne Anti-WKA-Initiative gründet, um das Windrad 1 km weiter zu verhindern.

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