Zeitraffer-Video - So sieht der Bau der Tesla-Fabrik aus dem All aus

Gelände der Gigafactory (Quelle: Copernicus, sentinelhub)
Copernicus, sentinelhub
Video: rbb|24 | 20.04.2021 | Animation: Sophia Bernert | Bild: Copernicus, sentinelhub

Vor mehr als einem Jahr begann in Grünheide (Oder-Spree) die Rodung des Waldes für den Bau der Tesla-Fabrik für Elektro-Autos.

Weitere Vorbereitungen für den Bau des Gebäudes starteten im Mai. Seitdem ist die Fabrik rasend schnell gewachsen - anhand von Satellitenbildern lässt sich das gut verfolgen.

Wir haben dazu eine Animation mit Satelliten-Aufnahmen geschnitten. Sie können Sie sich anschauen, wenn Sie auf den Abspielknopf im Titelbild klicken.

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34 Kommentare

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  1. 34.

    Wenn dazu das Video läuft, wie BMW 400 ha für 150.000 PKW/a planiert und die Folgen der Erderwärmung auf den Verbrenner-Navus gezeugt werden - warum nicht?

  2. 33.

    Tesla wurde so oft tot gesagt, Nur gelten dort die klassischen Regeln deutscher Buchhalter nicht. Die Firma lebt immer noch als Start Up in den Köpfen der Aktionäre und Risikokapitalgeber. Deshalb sind schon früher viele lieber in die USA gegangen. Sun Microsystems hätte in D. nicht funktioniert. Das klassische Unternehmertum wurde hier schon lange von in Quartalsberichten denkenden Erbsenzählern abgeschafft. Dass BMW sich etwas mit dem i3 getraut hatte, hatte ich schon zigfach zu ähnlichen Beiträgen wie den Ihren angeführt. Doch dann kamen die Buchhalten. 'Ne vollelektrischer i8 und Sie hätten vielleicht weiterhin Kiefern zählen können. Doch auch die Chance wurde vertan. Das Beste oder nichts, also kommt der EQS 12 Jahre nach dem Model S auf den Markt. Dabei hatte Mercedes sich für heute lächerliche 50 Mio. bei Tesla eingekauft und die damals wohl wirklich vor der Pleite gerettet. Der Buchhalter war stolz, die 10 % später für 500 Mio. zu verkaufen.

  3. 32.

    "Tesla: 500.000 PKW,2 Mrd Gewinn - gut 1,5Mrd. CO2 Pooling -> rd. 1.000 Gewinn je Fahrzeug"
    Dennoch waren die Verluste 2019 höher als der Gewinn in 2020!
    Ohne die CO2-Milliarden vom Verkaufs-Erlös der Verbrenner anderer Konzerne, wäre uns mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Bau der GF4 und somit die Zerstörung eines zusammenhängenden Landschaftsschutzgebietes erspart geblieben.

  4. 30.

    Die 0 g C02 gelten nur für für Bilanz der Autohersteller. Die EU-Komnission denkt dabei an die Zukunft und trauert nicht der Vergangenheit nach. Man kann Strom einfacher klimaneutral herstellen als flüssige Kraftstoffe. Zudem benötigt man weniger Primärenergie. Was nicht verbrannt wird, muss nicht kompensiert werden.

    In der deutschen CO2-Bilanz taucht der tatsächlichen Stromverbrauch bzw. dessen Erzeugung auf. Dadurch haben die BEV bereits heute über die Lebensdauer eine bessere CO2-Bilanz. Hiebreife Kiefern haben zudem den Zenit der CO2-Bindung überschritten und werden durch neue Bäume ersetzt. Stöbern Sie dazu mal in den alten Grundsatzdiskussionen ab Spätherbst 2019. Da finden Sie auch Links zu Forstfachleuten etc.

  5. 29.

    Gut, dass die Rechtschreibregeln für Privatleute nicht verbindlich sind. Danke, dass Sie an meinen Beitrag inhaltlich nichts auszusetzen halten.

  6. 28.

    Sollte dieses wunderschöne Video nicht verpflichtend als Startvideo im Navi aller jemals hier hergestellten Teslas laufen - ähnlich dem Aufdruck "Rauchen gefährdet die Gesundheit" auf der Zigarettenschachtel?

  7. 27.

    Nochmal der Vergleich mit Brasilien: Um den deutschen CO2-Ausstoß zu kompensieren, brauchen wir ca. die 9-fache Fläche Deutschlands als Waldfläche. Kann das mal jemand für Brasilien aurechnen? Würde mich schon sehr wundern, wenn die Bilanz dort noch schlechter aussieht!
    Ein grundsätzliches Waldrodungsmoratorium würde daher in unserer CO2-Bilanz, um die es hier ja geht, recht gut aussehen. Aber ich weiß: diese Fläche hier ist die einzige weit und breit, die für eine Autofabrik geeignet ist...
    Die E-Autos, die hier mal hergestellt werden sollen, wandeln übrigens nicht CO2 in Sauerstoff um, ist mir zumindest so nicht bekannt. Sie haben lediglich einen geringeren CO2-Ausstoß, weil politisch auf 0 (Null) Gramm / km festgelegt.

  8. 26.

    Fehler sind menschlich und gerade bei Anwendung der alten und neuen Rechtschreibung, ist fast alles erlaubt.

    Dennoch hat und hatte "hahnebüchen " nichts mit Geflügel, sondern "hanebüchen " mit Hainbuchen zu tun.

  9. 25.

    Noch etwas zur Bilanz 2020, bei der Tesla pro Fahrzeug ähnlich gut wie VW da steht.
    VW: knapp 10 Mio. kfZ, knapp 10 Mrd. Gewinn -> rd. 1.000 € je Fahrzeug Gewinn
    Tesla: 500.000 PKW,2 Mrd Gewinn - gut 1,5Mrd. CO2 Pooling -> rd. 1.000 Gewinn je Fahrzeug
    Das nächste Märchen ist von der Realität widerlegt.

  10. 24.

    Sie ignorieren meine Hinweis, dass Sie die Wiederaufforstungen ignorieren. Desweiteren verschweigen Sie, daß Tesla auch ohne die Einnahmen aus dem Pooling schwarze Zahlen erreicht hatte, obwohl die an zwei neuen Werken bauen, ein weiteres erweitern und auch eine eigene Akkuzellproduktion errichtet haben etc.

    Sie können weiter gerne ekne Grundsatzdikussion führen. Andere hatten die aber schon in Bezug auf den Holzacker im Spätherbst 2019 verloren.

  11. 23.

    Ein kluger Schachzug vom RBB24 hier den abgenagten Knochen vom verschwundenen Wald auszulegen. Dann bleibt das Forum bei Podcast wenigstens beim Thema.
    Es wird Zeit für die abschließende Baugenehmigung und den Produktionsstart. Gespannt, ob die Umweltverbände dann klagen werden. Klagen kommt von Klarheit schaffen. Dann zieht endlich Ruhe ein.

  12. 22.

    "Hieß es nicht bisher immer, Tesla baue seine Fabrik in einem Industriegebiet?"
    Naja, es ist doch jetzt ein Industriegebiet, was wollen Sie denn? ;-)

  13. 21.

    "Dass Brasilien jetzt auch bei Ihnen herhalten muss, weil die realen Fakten auch gegen Sie sprechen, verwundert nicht. ..."
    Ach ja, dann bin ich begierig zu erfahren welche realen Fakten denn gegen mich sprechen?
    Wer eine Waldumwandlung mit Grundwasserneubildung, Artenarmut und Kiefern- oder Holzacker zu rechtfertigen versucht, der scheint tatsächlich am Ende seiner Argumentationskette angekommen zu sein.
    Denken Sie doch einmal kurz darüber nach, warum für die TESLA MANUFACTURING BRANDENBURG SE die endgültige Baugenehmigung noch nicht erteilt wurde.
    Was hat die GF4 bisher erreicht?
    Durch den Verkauf PS-Starker Verbrenner anderer Konzerne konnte unter Zuhilfenahme der hierfür erworbenen CO2-Zertifikate eine Fabrikhalle mit mind. 12 vorzeitigen Zulassungen in ein LSG auf ein WSG gesetzt werden.
    Diese Fabrik wurde mit CO2 erkauft, zuzüglich das CO2, das für den Bau der Fabrik benötigt wird und zuzüglich das CO2, das durch den fehlenden Wald nicht mehr gebunden wird.


  14. 20.

    Eigentlich hatte ich mich schon zur Nachtruhe begeben, doch solch einen Kommentar kann ich nicht unwidersprochen im Raum stehen lassen. Herr klinker, leider muss ich ihnen mitteilen, dass alle von ihnen aufgeführten Punkte nicht auf mich zutreffen, das was sie beschreiben, scheint ihr Level zu sein.
    Ich denke, alles was ich bisher in meinen bisherige Kommentaren aufgeführt habe beruht auf jahrelangen Erfahrungen und den Feststellungen und Erkenntnissen, die ich während des zurückliegenden Jahres gesammelt habe, wobei ich zugeben muss, dass ich manche abstrusen Gedanken von postulierten Visionären und deren Helfershelfer nicht nachvollziehen kann.
    Ach übrigens, ich kann mich nicht erinnern, dass wir per Du sind.

  15. 19.

    Dass Brasilien jetzt auch bei Ihnen herhalten muss, weil die realen Fakten auch gegen Sie sprechen, verwundert nicht. Die Ausgleichsmaßnahmen, die zwar hierzulande selbst für so einen artenarmen Holzacker, aber nicht in fpr die Brandrodungen der Regenwälder in Brasilien gibt, hatten Sie ja auch schon trotz anderes lautender Berichte auch des RBB negieren. müssen. Dabei zeigt der krude Vergleich immer wieder auf, wie hahnebüchen Ihre Kommentare sind, wenn die selbst einfachsten Realitätschecks mit einfachsten Grundwissen über die Natur und die Rechtslage nicht standhalten.

  16. 18.

    "Die Bäume, die als Monokultur vielleicht noch 10-15 Jahre existieren, werden auf größeren Flächen als Mischwälder angepflanzt."
    Welche Mischwälder auf welchen größeren Flächen?
    Etwaige Beiträge aus Tesla-Werbeveranstaltungen direkt in die Kommentarlinie des rbb zu kopieren ist weder zielführend, noch tragen diese im ausreichenden Maße einer ausgewogenen Diskussion bei.

  17. 17.

    So wie du schreibst nehme ich mal an, dass du deinen Ort noch nie verlassen hast, da du Offensichtlich keine Idee davon hast, was in der großen weiten Welt passiert.
    Die Bäume, die als Monokultur vielleicht noch 10-15 Jahre existieren, werden auf größeren Flächen als Mischwälder angepflanzt.
    Zu deinen vergleich mit Brasilien: Dort wurden in wenigen Jahren 45 Millionen Hektar gefällt, das kann man schonmal vergleichen. Auf die Fläche eines gefällten Baumes in deinen Garten, bist du übrigends Flächenmäßig schlimmer als die gesamte Welt in den letzten 200 Jahren zusammen, "also du machst fast China konkurrenz"

  18. 16.

    "Tesla Bau in einem ausgewiesenen Indusrriegebiet, welches bis intensiv-forstwirtschaftlichen genutzt wurde."
    Ja, das lese ich auch immer.
    Aber sorry, wer pflanzt denn Kiefern in ein Industriegebiet?
    Wie alt waren denn dort die Kiefern?
    Warum hat man die alte Fabrik überhaupt abgerissen?

  19. 15.

    "...Über den schlechten Einfluss der Kiefern z.B. auf den Grundwasserhaushalt..."
    Es ist schon merkwürdig, wie manche Personen urteilen, um die Rodung von knapp 200ha Wald zu rechtfertigen.
    Anscheinend kommt denen jedes noch so fragwürdige Argument gerade recht.
    An der Stelle sollten Sie sich auch von Herrn Bolsonaro beraten lassen, er wird das genauso sehen.

  20. 14.

    Für mich ist es total unverständlich, wie man das Wort "umweltverträglich" in Verbindung mit den Vorgängen, die in Freienbrink ablaufen, in den Mund nehmen kann. Bei diesen Personen hat ganz eindeutig das Bildungssystem der Bundesrepublik total versagt. Bezogen auf die Einwohnerzahl und unter Berücksichtigung der Schäden, die Deutschland auf Grund seiner weltweiten, aggressiven Wirtschaftspolitik anzulasten sind, nimmt Deutschland in puncto Umweltzerstörung einen Spitzenplatz ein und wird nur noch von China übertroffen. Wie ich in einem meiner früheren Kommentare schon ausgeführt habe, trägt das Amt Grünheide von unseren Landespolitikern angetrieben kräftig dazu bei, China die Spitzenstellung in der Welt streitig zu machen. Bezogen auf die Gebietsgröße wurden 2020 und auch 2021 im Amt Grünheide mehrere hundert Mal mehr Bäume gefällt als in Brasilien. Der dortige Präsident ist damit im Vergleich zum hiesigen Bürgermeister der reinste Umweltengel.

  21. 13.

    Das zeigt wieder einmal mehr und überdeutlich, dass es, wenn es um die Wahrung der monetären Interessen einiger Weniger geht, die nachhaltige Zerstörung von Natur- und Lebensraum billigend in Kauf genommen wird.
    Geht man der Frage nach dem Warum? auf den Grund, fällt das Urteil noch eindeutiger aus, Cui bono?

    Angesichts dieser Bilder sollte sich die brandenburgische Landesregierung inklusive aller Entscheidungsträger, die sich für die Art dieser Umweltzerstörung - die seines Gleichen sucht - hergeben, in Grund und Boden schämen.

  22. 12.

    Uh, da wäre ich mir nicht so sicher. So mancher hat sein EFH nach Waldumwandlung errichtet und stört sich daran, wenn er später neue Nachbarn bekommt.

  23. 11.

    Tesla Bau in einem ausgewiesenen Indusrriegebiet, welches bis intensiv-forstwirtschaftlichen genutzt wurde. Zu 90 % wurden dort Nadelbäume kultiviert. Über den schlechten Einfluss der Kiefern z.B. auf den Grundwasserhaushalt konnte man gerade erst etwas beim RBB lesen wie die vorläufige Zulassung der Rodung dank zwei Verfahren bis hin zum OVG auch bundesweit jedes Mal ein grosses mediales Echo hatten.

  24. 10.

    Trifft auf jeden Siedlung mit EFH zu. Da stört es doch auch keinem.

  25. 9.

    In diesem Zusammenhang von "positiver Auswirkung auf den Kampf gegen den Klimawandel" zu sprechen entbehrt angesichts dieser Umweltzerstörung jeglicher Vernunft.

  26. 8.

    Habe mir mal die Mühe gemacht diesen Kartenausschnitt zu googeln und konnte es kaum fassen.
    Da war doch zuvor noch sehr viel Wald.
    Hieß es nicht bisher immer, Tesla baue seine Fabrik in einem Industriegebiet?
    Oder irre ich mich?

  27. 7.

    ... ach wie Weihnachten, so freuet Euch! Oh Gott, der Heiland ist in Grünheide niedergegangen. Macht die Augen auf, hier wird die Umwelt zerstört. Wenn man denkt Beton oder Geld ist genießbar, der träumt einen schlechten Traum. Sollte mit diesem Zeitraffer der Stinkefinger an Skeptiker gezeigt werden? Motto: Ihr kleinen Aufmucker, wir machen doch was wir wollen. (Grün, als Klimaretter ganz vorn mit dabei)

  28. 6.

    Was freue ich mich, dass mit dieser Fabrik in Deutschland für den riesigen Kontinent Europa eine an sich gewaltige Fabrik gebaut wird. Was Tesla gegenüber den etablierten Herstellern so anders macht, ist das sie in einem Bruchteil der Fläche und des Volumens in höchster Effizienz und Umweltverträglichkeit Fahrzeuge für die Umstellung des Individualverkehrs herstellen werden!
    Ich freue mich ebenso, das unsere Regierungsvertreter und Interessenvertreter der Naturschutzverbände mit dem daraus resultierenden Steuereinnahmen gemeinsam die Umgestaltung des öffentlichen und privaten Verkehrs vorantreiben können um unseren Beitrag auf der Welt zu leisten.
    Viele Grüße!

  29. 5.

    Kann nur den ersten beiden Kommentatoren recht geben. Grausam und interessiert keinen. Der, der dies eingestellt hat, spielt mit Zynismus.
    Die hellen Flecke werden sich weiter vergrößern. Die Holzhacker haben ja schon Idee vorgetragen. Brandenburg das Brasilien des Ostens. Dank an die Landesregierung.

  30. 4.

    Herrlich. Endlich mit dem Tesla in die Sushibar! Und dann zum Laden auf die Autobahn. Das gefällt.

  31. 3.
    Antwort auf [Berlin] vom 20.04.2021 um 16:56

    .... doch einige schon. Wann hat man schon mal einen Blick von oben darauf...
    Danke rbb 24,
    Freue mich schon auf das Gekeife aus der Meckerecke.... grins

  32. 2.

    ...na wieder was für Meckerköpfe gefunden....Fortschritt lässt sich nicht aufhalten.... auch wenn Beton die Landschaft versiegelt....auf jeden Fall werfen Gelder in die Gemeinde-, Landes- und Staatskasse fließen.... das Umland um Grünheide wird gewinnen, regionale Arbeitsplätze geschaffen,.... auch wenn sie mit Unken, Kröten und Fledermäusen nicht gestoppt werden konnten. Aber totale Ablehnung gibt es immer für Neues....

  33. 1.

    Einfach nur grausam, diese Betonwüste!!!

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