Das Baugelände der Tesla Gigafactory östlich von Berlin (Luftaufnahme mit einer Drohne). (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Bild: dpa/Patrick Pleul

Tesla-Ansiedlung in Brandenburg - Wie grün wird die Gigafactory in Grünheide?

Tesla verbraucht in Grünheide Wasser, fällt Bäume und verursacht jede Menge Verkehr. Gleichzeitig versprechen die Kalifornier, mit ihrer Gigafactory besonders umweltfreundlich zu produzieren. Geht das zusammen? Ein Faktencheck von Philip Barnstorf

Tesla-Chef Elon Musk hat für Grünheide die "umweltfreundlichste Fabrik der Welt" angekündigt. Aber einige Bürger und Umweltverbände hegen Zweifel: Sie fürchten, dass die Fabrik mit ihrem Wasserverbrauch die Region trocken legt, dass Tesla rücksichtslos die Lebensräume von Echsen, Schlangen und weiteren Tieren zerstört und dass bald jede Menge Pendler und Lkw zum Werk fahren - mit CO2-ausstoßenden Verbrennermotoren.

Wie grün wird also die Fabrik? Ein Faktencheck.

Wasser: Legt Tesla die Region trocken?

Klar ist: Die Fabrik wird zunächst bis zu 1,45 Millionen Kubikliter Wasser pro Jahr verbrauchen. Das ist in etwa soviel wie eine 30.000 Einwohnerstadt von der Größe Fürstenwaldes. Damit verbraucht Tesla pro hergestelltem E-Auto mehr Wasser als zum Beispiel VW oder BMW. Die Firma ist damit aber nicht der größte Verbraucher in der Region: Die Leipa-Papierfabrik in Schwedt zum Beispiel setzt in ihrer Produktion viel mehr Wasser ein.

Klar ist auch: Wasser ist in Ostbrandenburg gerade nach den vergangenen Dürresommern knapp. Der zuständige Wasserverband Strausberg-Erkner hat zwar zugesagt, die derzeit geplante Tesla-Fabrik zu beliefern. Aber wenn wie erwartet mehr Menschen und Unternehmen in die Gegend ziehen, und Tesla seine Fabrik noch ausbaut, wird es knapp. Deshalb soll unter anderem mit Landesmitteln in Hangelsberg mehr Wasser gefördert werden. Davor warnen Umweltschützer: "Mehr Grundwasserentnahme kann keine Lösung sein”, sagt Christiane Schröder vom NABU Brandenburg. Die studierte Biologin fürchtet, dass etwa Pflanzen und Tiere im nahen Naturschutzgebiet Löcknitztal leiden, wenn der Grundwasserspiegel wegen der zusätzlichen Förderung sinkt.

Industrie im Trinkwasserschutzgebiet?

Außerdem entsteht die Fabrik in einem Trinkwasserschutzgebiet, gut einen Kilometer entfernt steht ein Brunnen des regionalen Wasserverbands. Tesla muss deshalb spezielle Sicherheitsvorkehrungen treffen, um zu verhindern, dass Giftstoffe ins Grundwasser sickern. Einige Anwohner und auch die Grüne Liga fürchten, dass Tesla in seinem Bautempo nicht für ausreichend Sicherheit sorgt. Hier müssen die Genehmigungsbehörden sicherstellen, dass Tesla sorgfältig plant.

Tesla hat inzwischen seine Fabrikpläne überarbeitet: Regenwasser von den riesigen Dachflächen soll nicht mehr nur an einer Stelle, sondern in mehreren Becken auf dem Gelände versickern. So soll der Grundwasserfluss unter der Fabrik möglichst wenig gestört werden.

"Das Wasserproblem gäbe es auch ohne Tesla"

Ist Tesla also der Verbraucher, der den regionalen Wasserhaushalt endgültig zum Kippen bringt?

"Das Wasserproblem gab es schon vor fünf Jahren", sagt Irina Engelhardt, Hydrogeologin an der TU Berlin. "Das gäbe es auch ohne Tesla." Engelhardt plädiert dafür, Wasser aus wasserreichen Gebieten, etwa an der Oder, über Leitungen in trockene Regionen zu transportieren.

Tatsächlich war für Tesla zwischenzeitlich eine 80-Kilometer-Leitung aus Eisenhüttenstadt im Gespräch. Aber der Plan wurde verworfen. Nun bleibt noch die Förderung aus dem zehn Kilometer entfernten Hangelsberg. Wieviel Wasser dort genau im Boden liegt und ob es sich als Trinkwasser eignet, muss aber noch geprüft werden. Erst dann werden sich die Umweltfolgen verlässlich abschätzen lassen.

Wald: Kiefernforst oder Natur-Paradies?

Wo Tesla jetzt schon Montageroboter in die Fabrikhallen einbaut, standen vor gut einem Jahr noch Bäume. Die meisten waren Kiefern, gezielt angepflanzt um später etwa zu Möbeln verarbeitet zu werden. Grünheides Bürgermeister spricht daher von einem "Nutzwald" und auch Anton Hofreiter, Mitglied der grünen Bundestagsfraktion, nannte die Bäume eine "Kiefernplantage". Jedoch wurde der Wald nicht konsequent bewirtschaftet, sodass sich hier und da auch andere Pflanzen angesiedelt haben. Der Kiefernanteil liegt heute bei ungefähr 80 Prozent. Ist der Wald also entbehrlich aus Sicht des Umweltschutzes?

"In solchen Kiefernkulturen leben gemeinhin weniger verschiedene Tier- und Pflanzenarten als in Laub- oder Mischwäldern", sagt Jens Schröder, Professor für Waldökologie an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung in Eberswalde. Gleichzeitig böten die Kiefern aber mehr Tieren Lebensraum als etwa Weideland oder Agrarsteppen. Einige Arten bevorzugen sogar gerade die Kiefern: Etwa Zauneidechsen und Schlingnattern ist es in Laubwäldern zu schattig und kalt. Die wechselwarmen Reptilien schätzen die lichten Kiefernkronen, durch die viel Sonnenlicht dringt. Gleichzeitig schützen die schmal aufragenden Nadelbäume sie vor Greifvögeln.

"Man kann die Natur ersetzen - Wenn man sich Mühe gibt"

Christiane Schröder vom NABU sagt dennoch: "Die Rodung ist vertretbar, man kann die zerstörte Natur ersetzen. Aber nur wenn man sich Mühe gibt." Diese Mühe habe Tesla vermissen lassen, als das Unternehmen im vergangenen Jahr nicht ausreichend nach den Tieren gesucht habe, um sie umzusiedeln, bevor die Harvester die Bäume fällten. Deshalb versuchte der NABU die Rodungen per Eilantrag zu stoppen. Ein Gericht gab den Umweltschützern teilweise Recht: Einige Hektar Kiefernwalde darf Tesla erstmal nicht fällen, weil dort wahrscheinlich Eidechsen und Nattern überwintern.

Während Tesla hier anscheinend eher auf Tempo als auf Umweltschutz gesetzt hat, waren die Kalifornier an anderen Stellen empfänglich für Ratschläge von Naturschützern. So kündigte das Unternehmen etwa insektenfreundliche Beleuchtung für die Fabrik an. Sie soll nachts Insekten, die sich normalerweise nur am Sternenlicht orientieren, möglichst wenig irritieren. Auch will Tesla über das vorgeschriebene Maß hinaus Wald als Ausgleich für die gerodeten Kiefern anpflanzen.

Artenreiche Wälder für ganz Brandenburg?

Wie schnell diese Ausgleichswälder anwachsen, wird entscheidend sein für die Ökobilanz der Grünheider Fabrik, was Wald und Tiere angeht. Mindestens die Hälfte der neuen Bäume sollen Laubbäume sein. Damit könnten die entstehenden Wälder mehr Tieren ein Zuhause bieten und resistenter gegen den Klimawandel sein, denn sie brauchen weniger Wasser als Kiefern. Außerdem speichern Laubbäume auch mehr CO2 als Kiefern. Aber dafür müssen die neuen Wälder erstmal wachsen. Oft werden sie auf nährstoffarmen ehemaligen Äckern angepflanzt. Wenn die kommenden Sommer so trocken und heiß werden wie die vergangenen, werden die pflanzlichen Klimaschützer in spe es zusätzlich schwer haben. Wenn die neuen Wälder diese Herausforderungen überstehen, könnte Tesla hier gut abschneiden. "In fünf bis zehn Jahren kann man sicher sein, ob aus den jungen Bäumen auch wirklich Wälder werden", sagt Waldökologe Jens Schröder.

Strom: Aus Kohlegruben oder vom eigenen Solardach?

Jedoch braucht die Fabrik nicht nur Wasser und Bauflächen sondern auch Strom. "Wir sind wahrscheinlich das einzige Land, das garantieren kann, dass die Produktion in Zukunft mit erneuerbaren Energien stattfinden kann." So hatte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke Teslas Entscheidung für Grünheide erklärt. Die E-Autoproduktion mit komplett grünem Strom ist aber noch Zukunftsmusik. Brandenburg produziert zwar pro Kopf mehr Strom mit erneuerbaren Energien als die meisten anderen Bundesländer. Aber in den letzten Jahren stockt der Ausbau der Erneuerbaren und zwei Drittel des Brandenburger Stroms kommen immer noch aus der Braunkohle, sind also besonders schlecht fürs Klima. Experten halten komplett grünen Strom für Tesla in Grünheide frühestens 2030 für realistisch.

Tesla wird also erstmal unter anderem mit Kohlestrom produzieren. Ob das Unternehmen den Ausbau der Erneuerbaren fördern wird, indem es einen teureren Grünstromtarif wählt, hat Tesla bisher nicht beantwortet.

Einen Teil seines Stroms will das Unternehmen derweil selbst mit Erdgas vor Ort gewinnen. Auch dabei wird CO2 ausgestoßen, wenn auch weniger als bei Kohle. Schließlich will Tesla Solarpanele auf die riesigen Dachflächen seiner Fabrik montieren. So könnte das Unternehmen die Umweltbilanz seines Stroms weiter verbessern. Aber ganz ohne Kohlestrom wird es am Anfang nicht gehen.

Verkehr: Pendeln mit Auto oder Bahn

In der aktuell entstehenden Fabrik sollen bis zu 12.000 Jobs entstehen. Wenn Tesla sein Werk noch ausbaut, könnten dort bis zu 40.000 Menschen arbeiten. Wie viele von denen umweltschonend mit Bus und Bahn zur Arbeit kommen, hängt unter anderem von Tesla ab: So plant das Unternehmen angeblich einen eigenen Shuttle-Zug ab Erkner, der Endstation der Berliner S-Bahn. Außerdem könnte Tesla Mitarbeitern Bahntickets bezuschussen und Fahrgemeinschaften sowie Fahrradfahrer etwa mit jeweils speziellen Parkplätzen fördern. Klug getaktete Schichtwechsel könnten CO2-intensive Staus auf den Werksparkplätzen vermeiden.

Auch die Bahn ist gefragt: So ist schon geplant, den RE1 ab dem kommenden Jahr drei- statt zweimal pro Stunde fahren zu lassen. Mit einem zusätzlichen Halt in Treptow-Köpenick, könnten auch viele Tesla-Mitarbeiter aus Ostberlin mit der Bahn zur Arbeit fahren. Eine schon anvisierte Verlegung des Bahnhofs Fangschleuse näher ans geplante Werk, soll Shuttlebusse vom derzeitigen Bahnhofsstandort überflüssig machen. Das dürfte aber noch mehrere Jahre dauern.

Je näher desto umweltfreundlicher

Insgesamt sind die Chancen für den ÖPNV beim Tesla-Pendelverkehr begrenzt: Eine Verkehrsstudie aus dem Bebauungsplan fürs Umfeld der Fabrik geht davon aus, dass höchstens 40 Prozent der Belegschaft mit Bus und Bahn zur Arbeit kommen werden und das auch nur bei optimalen Bedingungen. Bei bis zu 40.000 Mitarbeitern dürfte also viel Pendelverkehr mit vielen Verbrenner-Autos entstehen.

Immerhin haben Land und Kommunen die Chance den dabei entstehenden CO2-Ausstoß zu begrenzen. Dafür müssen sie möglichst schnell Wohngebiete nahe am Teslawerk, etwa in Grünheide oder Spreenhagen, entwickeln. Dann könnten Tesla-Mitarbeiter dorthin ziehen und hätten nur einen kurzen Weg zur Arbeit, den sie vielleicht sogar mit dem Rad zurücklegen könnten.

Fast 1500 Lkw - jeden Tag

Schließlich ist da noch der Anlieferverkehr: Tesla Chef Elon Musk hat zwar gesagt, dass er möglichst viel Transport über die Schiene abwickeln will, aber das Verkehrskonzept aus dem Bebauungsplan geht davon, dass in der letzten Ausbaustufe der Fabrik fast 1500 Lkw täglich das Werk anfahren könnten. Die Zahl der Züge, die vornehmlich fertige Autos ausliefern dürften, bleibt dagegen bei unter 50. Angeblich gibt es bei Tesla Pläne, möglichst viele Elektro-Lkw aus dem eigenen Haus einzusetzen. Aber noch ist kein einziger dieser E-Laster ausgeliefert. Zunächst dürfte also auch durch An- und Abtransport viel CO2 entstehen.

Fazit: Vieles noch offen

Wie bei jeder großen Autofabrik wird die Natur vor Ort unter dem Tesla-Werk leiden. Der E-Auto-Hersteller verbraucht Wasser, fällt Kiefern, nutzt Kohlestrom und verursacht CO2-intensiven Pendelverkehr. Wie weit diese Schäden kompensiert werden können, hängt von mehreren Faktoren ab: Gibt der Boden in Hangelsberg genug Wasser für Tesla und die Natur her? Wie gut wachsen die Tesla-Ausgleichswälder an? Wie schnell kommt Brandenburg und der Rest der Bundesrepublik mit dem Ausbau der Erneuerbaren voran, sodass Tesla mit grünem Strom produzieren kann? Schließlich: Wieweit gelingt es Tesla, Land, Kommunen und Bahn, die Pendlerströme so zu organisieren, dass möglichst wenig CO2 ausgestoßen wird?

Was man Tesla dabei zugute halten muss: Teslas ersetzen Verbrenner-Autos - bisher im hochpreisigen Segment. Aber mit einem schon geplanten 20.000-Euro-Modell, das in Grünheide hergestellt werden könnte, will Tesla bald auch in der Mittelklasse Verbrenner-Motoren verdrängen. Außerdem will das Unternehmen laut Elon Musk in Grünheide bald besonders ressourcenschonend Batterien herstellen. Schließlich motivieren die Kalifornier schon jetzt durch ihre Vorreiterrolle andere Hersteller, mehr E-Modelle zu entwickeln. Wenn wie geplant der Strom nicht nur in Brandenburg grüner wird, wird im Verkehr unter anderem durch Tesla weniger CO2 ausgestoßen. Um den Klimawandel spürbar einzudämmen reicht das zwar nicht - dafür muss mehr Individualverkehr durch Bus und Bahn ersetzt werden - aber ein wichtiger Baustein ist es dennoch. Davon würde letztlich auch die Natur in Grünheide profitieren.

Die Kommentarfunktion wurde am 05.04.2021 um 8:18 Uhr geschlossen

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83 Kommentare

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  1. 83.

    Unter Ihrem Link wird doch gerade für Aufforstungen geworben. Dabei muss bei einer Ealdumwandlung nicht die Zahl der Bäume ausgeglichen werden, sondern die Fläche.

    Dort findet man übrigens auch :
    "2019 waren die CO2-Emissionen über den Lebenszyklus eines Elektrofahrzeuges dreimal niedriger im Vergleich zu den CO2 Emissionen eines herkömmlichen Fahrzeuges mit Verbrennungsmotor."
    https://www.carbon-connect.ch/de/co2-emissionen-autoproduktion/
    Danke, dass Sie meine Hinweise zu den Aussagen von Fachleuten jenseits derjenigen. die von Verbrennern leben, bestätigt haben. Doch ob Sie damit die Fabrikgegner-Gegner überzeugen können? Da hapert es oft schon mit der Prozentrechnung.

  2. 82.

    Woher kommt Ihr Meinungsumschwung, dass man als Selbstversorger sich einen in Brandenburg hergestellten e-PKW kaufen sollte? Bei Ihnen würde es doch gemäß dem von Ihnen hier kommunizierten Nutzingsprofil ganz ohne gehen.

    Warum haben Sie nicht vor den Kauf Ihrer CO2-Schleuder nachgedacht? Bereits 2018 war Globalisierung und Klimawandel im Mainstream angekommen. Supermärkte gibt es entlang der Strecke der Tram 88 zu genüge und auch zum Schuhe kaufen bedarf es keines PKWs. Und das nicht nur Amazon, sondern auch Baumärkte liefern ist keine neue Erkenntnis. Selbst Ihr Argument, dass man mit einem BEV nicht nonstop an die Ostsee über die Autobahn Rasen könne, haben Sie selber entkräftet, weil Sie angeblich mit den Bahn zum Bratkartoffelessen an die Küste fahren. Es geht also nur um Ihre Bequemlichkeit.

  3. 81.

    Erzählen Sie mir nichts von fehlenden Arbeitsplätzen! Unsere Berufsschule bildet Kaufleute aus, daher weiß ich genau, in welchen Berufen Stellen vakant sind, da wir mit vielen Firmen in Kontakt stehen. Ihren Bekannten fehlt entweder der Arbeitswille oder eine nötige Qualifikation, für eine höhere Position oder gar beides? Viele gut
    bezahlte Arbeitsplätze können in Brandenburg gar nicht besetzt werden.

  4. 80.

    Der Vergleich hinkt schon, weil täglich über 400km² Regenwald, oft durch Brandrodung, ohne jegliche Ersatzaufforstung vom Erdboden verschwinden. Also alle 2 Tage eine Fläche Berlins. Nicht mal mit all der Schwarzmalerei hier zum Fläschenverbrauch von Tesla und zugehöriger Infrastruktur/Wohnungsbau etc. kommt man auch nur in die nähe dieser Zahlen. In dem Tempo in dem man Regenwald abholzt, wäre Brandenburg in rund 74 Tagen dem Erdboden gleich.
    Dazu kommt nochmal die gleiche Menge anderer Waldarten.
    Das die Rodung bei Tesla das Mikroklima beeinflusst, sicher. Aber die Regenwaldabholzung auf eine Stufe mit der Fläche hier zu Stellen.
    Aber der ein oder andere würde sich hier wohl auf die Brust klopfen, wenn sie die 3km³ Hektar hier gerettet hätten, während er sein Stück Steak auf dem Grill wendet.

  5. 79.

    Als Biologe werde ich da fassungslos.

    Biodiversität ist Ihnen ein Begriff? Eine artenarme Monokultur mit Regenwald zu vergleichen....oh man. Es gibt auch mehr als CO2. Auch die giftigen Abgase endlich weg aus Städten zu bekommen. Die AU ist ein Witz, sonst würden Verbrenner ab 60-70tsd km allesamt ne neue Abgasreinigung brauchen. Dass die ersten 500 m im Winter einen exorbitanten Schadstoffausstoß haben interessiert ja auch keinen.

  6. 78.

    Warum haben Sie nicht vor den Kauf Ihrer CO2-Schleuder nachgedacht? Bereits 2018 war Globalisierung und Klimawandel im Mainstream angekommen. Supermärkte gibt es entlang der Strecke der Tram 88 zu genüge und auch zum Schuhe kaufen bedarf es keines PKWs. Und das nicht nur Amazon, sondern auch Baumärkte liefern ist keine neue Erkenntnis. Selbst Ihr Argument, dass man mit einem BEV nicht nonstop an die Ostsee über die Autobahn Rasen könne, haben Sie selber entkräftet, weil Sie angeblich mit den Bahn zum Bratkartoffelessen an die Küste fahren. Es geht also nur um Ihre Bequemlichkeit.

  7. 77.

    Vielen Dank an den Autor übrigens noch für diese klare Ansage:
    "... in den letzten Jahren stockt der Ausbau der Erneuerbaren und zwei Drittel des Brandenburger Stroms kommen immer noch aus der Braunkohle, sind also besonders schlecht fürs Klima. Experten halten komplett grünen Strom für Tesla in Grünheide frühestens 2030 für realistisch.
    Tesla wird also erstmal unter anderem mit Kohlestrom produzieren. Ob das Unternehmen den Ausbau der Erneuerbaren fördern wird, indem es einen teureren Grünstromtarif wählt, hat Tesla bisher nicht beantwortet."
    Das verdeutlicht nebenbei, dass es auch kaum Sinn macht, den zweiten Schritt (E-Autos) vor dem ersten (Regenerative Energiegewinnung) zu tun.

  8. 76.

    Dann reicht Ihnen doch ein City E Fahrzeug ala Zoe oder ECorsa, ESmart, Eup....

  9. 75.

    Wieviel der 8000 Braunkohlekumpels ist 2038 noch im erwerbsfähigen Alter? Auch die folgenden Arbeiten, die Sanierung und Abriss brauchen viele Arbeitskräfte. (Ob die LEAG das noch zahlt)

  10. 74.

    "Wenn schon kritisch, dann sollten Sie sich besser informieren."
    Stimmt, wenn Sie informiert wären, würden Sie nicht das Wahlergebnis der Brandenburger kritisieren und wüssten, dass die Lausitz zu Sachsen und Brandenburg gehört. Bis auf zwei Parteien (CDU und SPD) ist das Wahlergebnis nahe zu identisch, der Stimmenanteil AfD in Sachsen sogar deutlich höher. Wen wollen Sie etwas vormachen, sich selbst?

    Wahlergebnis Brandenburg: CDU 15,6%, SPD 26,2 %, AfD 23,5%, Grüne 10,8%, Linke 10,7%, FDP 4,1%.
    Wahlergebnis Sachsen: CDU 32,5%, SPD 7,9%, AfD 28,4%, Grüne 8,9%, Linke 12,3%, FDP 4,7%

    # 45: " Ich kenne schon 3 Brandenburger die sich über gut bezahlte Jobs freuen... ."
    Da wird wohl der Arbeitswille gefehlt haben, denn ich habe bei unseren Partnerfirmen gefragt und da
    haben sich keine drei Brandenburger gemeldet.

  11. 73.

    das ganze hier ist eine einzige hetzerei gegen tesla,
    wenn hier BMW, ehemals geplant ende 90iger, ihr werk gebaut hätten, hätte man nichts, was hier in dem bericht angesprochen wurde, davon gehört,
    rbb, recherchieren und schreiben sie mal zukunftsweisende berichte und nicht "was wäre wenn, oder hätte, vielleicht,"
    mfg

  12. 72.

    Ich erwarte von Musk, dass er für 3 fachen Ausgleich sorgt. Nicht mehr und nicht weniger.

    Alles andere sind hirngespinnste

  13. 71.

    Jetzt kostet der ab 39 000. Förderung nicht zu verachten. Man hat doch einiges verbessert. Akku ist groß genug für Bedarf.

  14. 70.

    Verzeihung Herr Neumann, jetzt muss ich mich korrigieren, auch wenn es mir wie ich zugeben muss schwer fällt. Ich habe mich wohl verrechnet oder vertippt. Meine Zahlen sind etwas zu hoch geraten. Das heißt aber nicht, dass dadurch Teslas Raffgier nach Wasser weniger verwerflich ist.
    Lege ich ihre Werte zu Grunde,
    19/550 entspricht 3,5 %
    40/550 entspricht 7,3 %
    dann stellt sich die zu erwartende Situation nicht viel günstiger dar. Dass ein Nutzer 3,5 bzw. 7,3 % der gesamten erneuerbaren Wasservorräte für sich beansprucht, ist ebenfalls nicht zu akzeptieren.
    Das ihnen der Vergleich von zwischen dem Herrscher von Brasilien und Grünheide nicht gefällt, ist klar. Unter Berücksichtigung der Flächengröße des Regierungsterritoriums stellt sich nun mal heraus, dass Herr Bolsonaro noch viel Luft hat bis er das Schadenslevel von Grünheide erreicht hat. Übrigens hier wie in Brasilien ist den Industrieländer ein Großteil der Umweltzerstörung und der damit verbundenen CO2-Zunahme anzulasten.

  15. 69.

    Kenne mich da nicht so aus; betr. polit. Einstellung dort. Lernte mal Umgebung formt den Menschen; was ist da schief gelaufen ? Warum fehlen da die Kinder ? Niedriglohn ?

  16. 68.

    Reserviert ist noch nicht gekauft. Der EV6 ist zig mal besser als ein ID4 oder Enyaq. Der I3 wird vor allem gegen Ende des Jahres billig verscherbelt. Hatte Angebote von 22000 Euro nach allem auf dem Tisch. Aber eben veraltete Technik.

  17. 67.

    "Durch Waldumwandlung und Ersatzaufforstung wächst in DE der Wald. Dass aktuelle die Monokulturen extrem leiden ist ein hausgemachtes Problem."
    Sie möchten doch keine "Waldumwandlung", Sie möchten ein Autowerk!
    Und noch weitere Gewerbeansiedlungen,
    noch ein Umspannwerk,
    noch ein Kraftwerk,
    weitere Infrastruktur,
    den Bahnhof in den Wald verlegen,
    zigtausende Menschen umsiedeln,
    ein Klärwerk in den Wald bauen,
    und, und, und.....

  18. 66.

    Kiefernwald speichert ca. 10-12 t CO2 pro Hektar und Jahr, Regenwald ca. 20. Was ist an dem Vergleich Wahnsinn? Sie können hier auch gern ersatzweise Regenwald aufforsten!
    Um einen 20 m hohen 100 Jahre alten Baum zu ersetzen, müssen Sie erstmal ca. 2000 neue, junge Bäume pflanzen (https://www.carbon-connect.ch). Durch eine 1:1-Ersatzaufforstung wächst der Wald also nicht, sondern nimmt erheblich ab.
    Waldumwandlung ist zumindest in Brandenburg die Umwandlung von Wald in andere Nutzungsarten. Auch dadurch wächst der Wald also nicht.
    Der abgeholzte Grünheider Wald war absolut gesund. Es war keine Monokultur, sondern Altersklassenbestände zwischen 25 und 120 Jahren, auch laut Tesla-Antragsunterlagen.

  19. 65.

    Langstrecke war gestern gut. Da nimmt man heute die Bahn. " Verbrenner; wenn das der Herr Neumann liest...oh-oh.

  20. 64.

    Lastenrad? Da gehen sogar 2 Bierkästen rein.

    Wird Zeit, dass Städte für die Giftgasschleudern gesperrt werden. Meine Tochter sagt zu den Autos immer "Papa warum stinken die so?", wenn wir mit dem Fahrrad unterwegs sind.

  21. 63.

    Kiefernwald speichert ca. 10-12 t CO2 pro Hektar, Regenwald ca. 20. Was ist an dem Vergleich Wahnsinn? Sie können hier auch gern ersatzweise Regenwald aufforsten!
    Um einen 20 hohen 100 Jahre alten Baum zu ersetzen, müssen Sie ca. 2000 neue pflanzen (https://www.carbon-connect.ch). Durch eine 1:1-Ersatzaufforstung wächst der Wald also nicht, sondern nimmt erheblich ab.
    Waldumwandlung ist zumindest in Brandenburg die Umwandlung von Wald in andere Nutzungsarten. Auch dadurch wächst der Wald also nicht.
    Der abgeholzte Grünheider Wald war absolut gesund. Es war keine Monokultur, sondern Altersklassenbestände zwischen 25 und 120 Jahren, auch laut Tesla-Antragsunterlagen.

  22. 62.

    Ohne viele Worte: Quatsch ! Neue Großwerke gehören in die Lausitz. Dort gibt es bald viele arbeitslose BK-Kumpels.

  23. 61.

    Carbonflieger sind auch leicht. Sohnemann bekommt bald seinen i3. Sie kaufen Kia ? Was sagt Herr Neumann dazu ? Ok; Kia ist preiswert.

  24. 60.

    Da kann wohl jemand nicht mit Konkurrenz umgehen.

    Schlechter Verlierer? Dann lieber Protektionismus? Zur Not in dem man gegen das neue Werk des Konkurrenten Stimmung macht?

  25. 59.

    Ich bzw. Wir fahre 2 in DE hergestellte Autos.

    Dank Ihnen werde ich das zukünftig vermeiden, zumindest von deutschen OEMs.

    Von außen finde ich nur das MS richtig schön. Von Innen sind Teslas genial. Und EAutofunktionen sind unerreicht...gerade VWs MEB blamiert sich auf Langstrecke...i3 ist erst gar nicht langstreckentauglich

  26. 58.

    Sehr richtig Herr "Manne". Aber; wir brauchen hier die polnischen Fachkräfte. Besonders im Baugewerbe und die sind Spitze. Kenne einige Objekte hier. Wenn diese Menschen eines Tages nicht mehr hier arbeiten wollen sieht es schlimm aus.

  27. 57.

    Ich bzw. Wir fahre 2 in DE hergestellte Autos.

    Dank Ihnen werde ich das zukünftig vermeiden, zumindest von deutschen OEMs.

    Von außen finde ich nur das MS richtig schön. Von Innen sind Teslas genial. Und EAutofunktionen sind unerreicht...gerade VWs MEB blamiert sich auf Langstrecke...i3 ist erst gar nicht langstreckentauglich

  28. 56.

    Wäre Tesla doch in den billigen Osten Ungarns gegangen so wie ein deutscher OEM gerade...

  29. 55.

    Was wollen Sie machen, wenn der grüne Investor die Braunkohlekraftwerke sieht und sich über die politischen Kräfte vor Ort informiert?

    Ich würde da auch reißaus nehmen. Und was Sie immer vergessen, bei solch einer Entscheidung schaut man auch vor allem auf die Demografie. Und da ist die Zukunft düster für die Lausitz. In 10 Jahren braucht die Lausitz eigentlich keine Arbeitsplätze mehr, weil es keine Arbeitskräfte mehr gibt.

  30. 52.

    Eben schrieb ichs noch, schon wieder i3 Werbung?

    Warum so ein überteuertes Carbongefährt? Allein was die Winterreifen zu dem Ding kosten.

    Auch wenn Tesla klar Technologieführer ist, so habe ich gerade den Kia EV6 reserviert. Ich habe gerne Auswahl und Tesla macht Druck, dass die anderen endlich aus dem Quark (mit Leinöl) kommen.

  31. 51.

    Aber wenig; der wird ja insbesondere für Einkaufstransporte benötigt. Geht doch nicht alles mit Rad oder TRAm. Ist das so schwer zu begreifen ? Soll ich den jetzt nach Afrika verschleudern ? Welch Großschlorren fahren Politiker oder Oligarchen ? Denken sie doch erst mal fertig ehe sie Stuss schreiben.

  32. 50.

    Regenwald mit Kieferforst vergleichen grenzt schon an Wahnsinn. Diese Berechnung dann auf Grünheide zu verengen ist endgültig sinnlos.
    Durch Waldumwandlung und Ersatzaufforstung wächst in DE der Wald. Dass aktuelle die Monokulturen extrem leiden ist ein hausgemachtes Problem.

  33. 49.

    Für das Verschaukelb sind Sie doch immer wieder zuständig, so auch hier:
    19/550 entspricht 3,5 %
    40/550 entspricht 7,3 %

    Und dann vergleichen Sie auch noch Brasilien nicht wie neulich mit Deutschland, sondern müssen mit Grünheide Ihre fadenscheinige Argumentation kläglich zu retten versuchen. Vielleicht findet sich ja jemand, der früher mit Kerosin duschte und Ihnen desgalb glaubt.

  34. 48.

    Sie essen doch auch das Brot und so vieles andere von hier bzw. aus der EU. Oder kommt alles per Luftfracht aus Übersee ? Der i3 ist so gefragt; den baut man noch bis 2024 so. Was ist an einem Tesla schön ? Skoda haben wir auch noch zu bieten; abwarten-der große Sprung ist in Vorbereitung. Es ist eine Schande, dass so viel Elektronik aus China kommt. China war mal Entwicklungsland-bald ist D eines ! Macht nur so weiter. Warum sind D-Kinder im IQ-Test nicht mit Spitze ? Ich bewundere oft das kleine NL und DK. Ob die teslageil sind ?

  35. 47.

    Was soll denn immer dieses KITA- Tam Tam? "....der hat das aber auch gemacht....". Nichts Neues von Herrn N.

  36. 46.

    Für die Kommentatoren, die der Meinung sind, Brandenburg wäre ein deindustrialisiertes Agrarland - eine Liste Brandenburger Industriebetriebe finden Sie unter:
    https://www.wfbb.de/de/Standort-Brandenburg/Industrieland-Brandenburg.
    Für viele der Betrieb stellt sich gerade eher die Frage, woher gute Fachkräfte zu bekommen sind.
    Ein Bedarf an Tausenden Fließband-Arbeitsplätzen dürfte tatsächlich eher noch ein paar km weiter östlich (oder südlich?) vorhanden sein.

  37. 45.

    Wie gut, dass Sie nur eine laute Minderheit sind.

    Ich kenne schon 3 Brandenburger die sich über gut bezahlte Jobs freuen bzw. mit Familien sind das noch mehr. Endlich nicht mehr schuften für nen Hungerlohn.

  38. 44.

    Sie verbrennen in Ihrer koreanischen CO2-Schleuder sibirischen Öl und reden davon, dass Europa Selbstversorger sein könne. Der war mal wieder gut.

  39. 43.

    Man darf in Europa und gerade in Deutschland davon ausgehen, dass der größte Niederschlagsanteil vom Atlantik kommt. Man hat nämlich ermittelt, dass viel Regen im Karibikbereich hier den Mangel verursacht. Strömungsmäßig hat sich da etwas verändert. Das spüren wir eben hier. Der Wasserbedarf von Nadelgehölz ist leider auch etwas höher als bei Laubbäumen. Hier war ja mal viel Buchenwald. Allerdings sind Fichte und Kiefer gängige Bauhölzer. Das Teslawerk gehört in das ehemalige Braunkohlegebiet. Wenn man es dann wirklich braucht. Wieviel Leutchen sitzen denn in einem Groß-PKW ? So ein BMW i3 reicht allemal und das Werk ist fertig gebaut.

  40. 42.

    Fortsetzung

    Jetzt noch ein Wort zum Vergleich mit Brasilien (Landesfläche: B1=8.515.770 km² Rodungsfläche: B2~11.000 km²/a bzw. 0,00129172 %/a). Sie wollen es so, Herr Neumann. Da steht Grünheide (Gemeindefläche G1=126,9 km² Rodungsfläche 2020: G2~0,9 km² bzw. 0,0070921985 %/a) noch schlechter da. Setzt man die jährlichen Holzeinschlagrate von Brasilien und Grünheide so war 2020 und ist auch bereits jetzt 2021 die Rate in Grünheide 55 Mal höher als die in Brasilien. Der Bürgermeister von Grünheide ist damit ein viel viel viel größerer Umweltfrevler wie Bolsonaro.
    Was lernt man daraus Herr Neumann? Ich rate erst nachdenken und dann rumtönen. Brasilien können sie so vielleicht in die Mottenkiste stecken, weil ihnen das Thema missfällt, aber mit ihren abwegigen Kommentaren zur Giga-Factory werde ich sie weiter konfrontieren, d.h. wenn rbb24 es gestattet.

  41. 41.

    Wie gut, dass nicht sie entscheiden welche Arbeitsplätze man in DE braucht. Wenn man ihr Aussagen so liest bekomme ich spontan den Drang garantiert nie wieder ein deutsches Auto zu kaufen. Diese Arroganz des "Selbstversorgers" mit Autos. Zum Glück haben Sie auch nicht zu entscheiden welche Autos die Menschen kaufen, trotz ihrer wiederholten Werbung für den veralteten I3.

    Das neuste Werk von BMW wird nochmal wo gebaut? Wieviel ha? Und warum dort? Was soll dort gebaut werden? Viel Spaß, dann doch lieber Arbeitsplätze in DE.

  42. 40.

    Tut mir Leid Herr Neumann, ich muss ihre Zahlen etwas näher beleuchten. Ich habe mich zwar nicht vergewissert, ob das WSE-Einzugsgebiet 550 km² beträgt. Unter Zugrundelegung dieses Wertes nimmt Tesla dann für sich in der 1. Ausbaustufe 7,6 % der Grundwasserneubildung in Anspruch und giert später diesen Wert auf 15,6 % hochzufahren. Unberücksichtigt blieben bei diesen Überlegungen alle nicht bekannten Nachfolgevorhaben. Mit der Batteriefabrik hält Tesla immer noch hinter dem Berg. Da fragt man sich, warum die Landesregierung Teslas Geheimniskrämerei akzeptiert. Oder damit nur die Bevölkerung verschaukelt werden? Das wie auch alle anderen mit der Ansiedlung der Giga-Factory verbundenen Schäden findet alles zu Lasten der Bevölkerung statt.

    2.Teil der Erwiderung soll anschließend noch folgen.

  43. 39.

    Na immerhin 40% der Pendler mit der Bahn. Schonmal gefragt wieviele es bei BMW, Audi Mercedes sind? Nö bestimmt nicht oder?

    Manche hören bei Industrieansiedlungen erst auf zu meckern, wenn der letzte Betrieb schließt. Erst dann merken die die immer dagegen sind, dass H4 und Rente nicht vom Himmel fällt.

  44. 38.

    "Hier gab es bekanntlich lediglich einen kleinen Eichenhain fast ohne Kiefern."
    Das ist schon mal mehr als das was Tesla geschafft hat und die Bäume sind, wie Sie bereits bestätigt haben, angewachsen, was man eben von den "Tesla-Bäumen" nicht sagen kann.

  45. 37.

    Wenn schon kritisch, dann sollten Sie sich besser informieren. Graphitabbau ist nicht viel anders als Kohleabbau.

    Lithium Abbau in Peru? Meinen Sie Argentinien als Hauptförderland oder Chile als weiteres? In Peru ist kein relevanter Abbau. BOLIVIEN ist noch im Gespräch, baut aber noch nix ab.

    Immernoch nicht mitbekommen was seltene Erden sind? Kobalt gehört nicht dazu. Kobalt spielt bei Tesla keine Rolle mehr in Zukunft.
    Das Gewicht eines MY kann man googeln. Das eines Audi Q8 mit V6 Motor auch ;)

  46. 36.

    Es ist ein Irrweg die Stadt Berlin auszuweiten ins Umland. Wer soll die Menschen alle ernähren-mit BIO, denn nichts anderes wird immer mehr benötigt. Kleinere Städte mit Umland zur Versorgung und mit Leichtindustrie-Mittelstand. Bedarfsgerecht angepasst an Klimaveränderung. Eigenstromversorgung. Molloch Berlin ist jetzt schon schlecht regierbar. Noch mehr Verwaltung-noch mehr Feuerwehr und Polizei ? Clanfreie Stadt ist gefragt-spart so vieles ein. Hat denn nur die Politik zu bestimmen was gut für die Menschen ist ? 500 000 - 2000 000 Teslas muss man erst mal verkaufen und dafür die Energie bereitstellen.

  47. 35.

    Wenn schon kritisch, dann sollten Sie sich besser informieren. Graphitabbau ist nicht viel anders als Kohleabbau.

    Lithium Abbau in Peru? Meinen Sie Argentinien als Hauptförderland oder Chile als weiteres? In Peru ist kein relevanter Abbau. BOLIVIEN ist noch im Gespräch, baut aber noch nix ab.

    Immernoch nicht mitbekommen was seltene Erden sind? Kobalt gehört nicht dazu. Kobalt spielt bei Tesla keine Rolle mehr in Zukunft.
    Das Gewicht eines MY kann man googeln. Das eines Audi Q8 mit V6 Motor auch ;)

  48. 34.

    OK Herr Neumann-wir machen Das Werk in Schwedt alsbald zu. Welch Folgen hätte dies ? Meine Meinung kennen sie; Tesla ist überbewertet und Tesla braucht man nicht in Europa. Europa ist da Selbstversorger; in E-Autos hält man mit der Ökostrommehrerzeugung und Ladestationen auch mit. Kohlestrom wäre ein Verbrechen. Was könnte man in Brandenburg produzieren; ökonomisch, rohstoffsparend, weltmarktgefragt-arbeitsplätzeschaffend. Wo sollte man produzieren-in Brandenburg ? Ohne Waldschlachtung und Grundwasserentnahmekriminalität. ? Noch plätschert es im Löcknitztal.

  49. 33.

    Der RBB-Beitrag ist recht ausgewogen, im Gegensatz zu vielen bisherigen. Auch viele Kommentare sind nachdenkenswert. Mich bewegt noch die Frage, warum die sogenannten "Ausgleichsflächen" nicht schon lange bewaldet worden sind und warum man damit wartet, bis ein Investor irgendwo Wald abholzen will. Moderner Ablasshandel?
    Am fehlenden Geld für Wiederbewaldungsmaßnahmen kann es ja wohl nicht liegen, wenn man sich das Fördergeld anschaut, das für diese Fabrik zur Verfügung gestellt wird.
    Um den CO2-Ausstoß Deutschlands zu kompensieren, müsste etwa die 10-fache Fläche Deutschlands bewaldet werden, derzeit ist (noch) ein Drittel bewaldet. Grund genug eigentlich, das Abholzen von Wäldern weitestgehend zu unterbinden, abgesehen vielleicht für wichtige Infrastrukturprojekte, zu denen ich diese Luxus-E-Auto-Fabrik aber nicht zählen würde.

  50. 32.

    "Auf die Wasserprobleme kann man mit simpler Physik reagieren: Wenn die Temperaturen steigen, kann die Atmosphäre auch mehr Feuchtigkeit aufnehmen..."
    Sie dürfen zwar die physikalischen Gesetze gern für sich nutzen, aber bitte nicht neu erfinden.
    Denn, je mehr Flächen versiegelt werden, umso nachhaltiger wird sich das auf den natürlichen Wasserkreislauf auswirken. Das geht sogar so weit, dass es kaum noch eine nennenswerte bzw. niederschlagsrelevante Verdunstung geben kann.
    Da wo die Temperaturen steigen, fehlt es zudem an die für die Kondensation notwendige Höhenkälte, bzw. ist jene erst in viel höheren Luftschichten anzutreffen. Das bedeutet nichts anderes als das fallender Niederschlag aus höheren Luftschichten einen längeren Weg zurücklegen muss, immer seltener den Erdboden erreicht oder anders ausgedrückt, vorher zu verdunsten droht.

  51. 31.

    Für den ODEG gilt der große Fahrplanwechsel bei der Bahn, als erster Einsatztag des Unternehmens, in diesem Jahr der 12.12.2021. Es ist immer der zweite Sonntag im Dezember, an diesem Tag , werden die Bahnpreise angepasst, hat mit Preiserhöhungen der Verkehrsverbünde absolut nichts zu tun.

    Sie können schon Ihren Weihnachtsausflug ganz fest mit er ODEG einplanen.

  52. 30.

    Herr Josti, es ist erschreckend, welche Parolen sie wieder raushauen. Wieso muss die Region um Berlin wie ein Geschwür weiter wuchern. Ich glaube nicht, dass viele Grünheider Einwohner wünschen, in einigen Jahren in einer Industriestadt am Rand von Berlin wohnen müssen. Wenn das ihr großes Ziel ist, dann ziehen sie doch gefälligst in solche Gegend. Es gibt genug Plätze in Deutschland, wo sie ihre Begierden befriedigen können. Ich habe gelesen, dass Orte auf der Welt existieren, wo 2 m² Grundfläche pro Person zur Verfügung stehen.
    Auch ihre simple These von der Physik muss ich leider korrigieren. Ich denke statt wie sie empfehlen blind in Rückhaltebecken und Staustufen massiv zu investieren sollte die naturwissenschaftliche Weiterbildung gefördert werden, um so Verständnis für Vorgänge des Wasser- oder auch CO2-Kreislaufs der Erde zu entwickeln. Ihre Idee vom Wassersparen ist schon eine gute Idee, deshalb sollten auch sie fordern, dass das Tesla-Gelände wieder beräumt wird.

  53. 29.

    "...ein Faktencheck..." ab da kann man das Geschreibsel nicht mehr ernstnehmen.

  54. 28.

    Es geht wohl eher darum jungen Menschen attraktive Arbeitsplätze zu bieten. Mit Studium arbeitet man grundsätzlich eher nicht Brandenburg und zieht weg.

  55. 27.

    Den vielen Spargel, den man statt dieser Blechbüchsen hätte anbauen können! Ganz ehrlich Milliardäre sind mir unheimlich!

  56. 26.

    Arbeitsplätze fehlen ?
    Sie machen sich ja lächerlich !
    Kaum ein Handwerker findet genügend Lehrlinge, kaum eine Pflegeeinrichtung findet Mitarbeiter, Polizei - Armee - Feuerwehr u.s.w. finden keine Fachkräfte, selbst Reinigungskräfte fehlen .
    Sie sind echt lustig.

  57. 25.

    Gar nichts glaube ich! Außerdem garantiert der Ausbau des Werkes keinen dauerhaften Erfolg. Wenn
    die Produktion eine Weile läuft, braucht das Werk nicht zurückgebaut werden.

  58. 24.

    Wasser pro Auto? Bei BMW und VW beliefert andere Werke die Standorte Mosel und Leipzig mit Motoren, Getriebe etc.

    Gemäß RBB TV müssen neue Bäume durch den Auftragnehmer für die Pflanzungen in den kritischen ersten Jahren gepflegt werden. Laut BNatSchG darf gar kein hochwertiges Ackerland umgewandelt werden.

    40% ÖPNV-Pendler wären herausragend im Vergleich. Das liegt auch an der Nähe zu Berlin. Für den RE1 ist der VBB als Aufgabenträger gefragt, nicht "die Bahn" wie ab 2022 die ODEG. Nur wenige Rad-Pendler werden erwartet.

    Angetwittert ist ein 25k $ Auto - netto war beim 35k Auto gemeint. e208 und id.3 lassen grüßen. Die Politik setzt auf E-Autos. Tesla ist nur die medial gehypte Stammtisch-Kirsche auf dem Kuchen. Das spart Werbekosten. Kaum ein Mainstream-Journalist schreibt aber über die Zoe.

    Eidechsen mögen Bahndämme u.ä. Mittendrin im Forst leben keine. Am Waldrand wachsen wild Laubbäume.

    Ökostrom kaufen ist greenwashing, andere bekommen dafür mehr Graustrom.

  59. 23.

    Moment! Sie hatten neulich doch vorgerechnet, dass Tesla nur so viel Wasser benötigt, wie sich auf 19 km² für den Erstausbau neu bilden können bzw. 40 km² im Endausbau. Dabei umfasst das WSE-Gebiet 550 km². Sie müssen sich schon entscheiden.

    Neulich hatten Sie ja auch wieder mal Brasilien aus der Mottenkiste geholt und Deutschland mit Bolsonaro verglichen. Dort wurden zwischen Sommer 19 und Sommer 20 ca. 11.000 km² Regenwald innerhalb eines Jahres ersatzlos vernichtet. Dem gegenüber bleibt der Waldbestand in Deutschland (rd. 106.000 km²)konstant mit leicht zunehmender Tendenz ganz banal auch weil Waldumwandlungen ausgeglichen werden müssen.

  60. 22.

    Unsere Region wird auch ohne Tesla in den nächsten 10 Jahren einen massiven Zuzug erleben. Berlin wird die Schwelle von 4 Mio Einwohner überschreiten und eben so viele Menschen werden ins Umland ziehen.
    Auf die Wasserprobleme kann man mit simpler Physik reagieren: Wenn die Temperaturen steigen, kann die Atmosphäre auch mehr Feuchtigkeit aufnehmen, welche irgendwann als Regen zur Erde fällt. Nur fällt der Regen nicht zur Zeit und Ort wo wir ihn brauchen.
    Um das Wasser in der Region zu halten muss massiv investiert werden, in Rückhaltebecken, Staustufen, in eine bessere Grundwasserbildung, in einen sparsamen Verbrauch und die Erschließung neuer Wasserquellen. Kein Porsche oder Mercedes würde in Stuttgart vom Band laufen ohne Wasser aus der Bodenseeregion.
    Woher soll das Geld dafür herkommen, wenn nicht durch moderne Arbeitsplätze?

  61. 21.

    Also echt jetzt, was soll das Aufregen und Diskutieren und das Spalten? Das einzige was bei Giga Berlin so Giga ist, ist die PR die, wie bei vielen Startups, nur so bombastisch ist um den Aktienkurs oben zu halten.
    Also jetzt echt. Man kann ja mal die Kennzahlen mit anderen Vollwerken in der Automobilindustrie vergleichen: BMW Dingolfing (größtes BMW Werk Europas) 253ha groß, 17.000 Angestellte und ca. 240.000 Fahrzeuge im Jahr. Demgegenüber ist Giga Berlin gerade mal 53ha groß, soll angeblich am Ende bis zu 40.000 Mitarbeiter beschäftigten und 500.000 Fahrzeuge ausspucken. Wer glaubt denn diesen Zahlen? Jedenfalls kein Teslafahrer der Jahr für Jahr um das Autopilotupdate vertröstet wird. Alles ganz entspannt angehen. Bei Tesla ist sowieso alles nur aufgebauscht.
    P.S. Ich glaube das Werk in Dingolfing liegt zum Teil auch in nem Grundwasserschutzgebiet. Wohnbaugebiete findet man auch nicht und der ÖPNV ist praktisch nicht vorhanden. Funktioniert aber nun schon seit 50 Jahren

  62. 20.

    Oh, Sie haben erkannt, dass die Schließung der Endmontagestrasse in Tillburg doch nichts über die Zukunft von Tesla aussagt und glauben jetzt sogar daran, dass wegen der anhaltenden Nachfrage weitere Ausbaustufen in Grünheide folgen werden.

  63. 19.

    Mehr als 30 Jahre wird gejammert, dass keine Arbeitsplätze gibt. Nun wird in einem kulturschwachen Gebiet gebaut, nun wird um Stangen- Monokultur gejammert. Der Verkehr
    kann in die Stadt, aber nur nicht dahin wo ich wohne und arbeite. Infrastruktur ist mehr als eine Produktionsstätte, nur sind wir Ländler es nicht gewohnt, dass so etwas geht. Das braune Dreckwasser leiten wir ja sowieso in den Spreewald und dann in die Havel, d
    Das ist ja weit weg und berührt uns nicht. Ganz saubere Industrie gibt es nicht, aber bessere als sie vor 30 Jahren war! Mist und Schrott
    Schaffen wir nach Afrika, wir wollen Kindergärten, Schulen - irgendeiner wird es schon bezahlen! MG Horst Wolffram, frohe Ostern

  64. 18.

    Tesla ist hier genau so grün, wie man es sich mit Pseudo-Klimaneutralität schon heute schön grün redet.

    Tesla ist so grün, wie man sich heute die E-Mobilität umweltfreundlich schön redet.

  65. 17.

    Das Recycling-System für die Verwertbarkeit steckt noch in den Kinderschuhen. Für Otto Normalverbraucher sind diese Luxuslimousinen unwirtschaftlich. Da wird weiterer Elektroschrott produziert ohne Ende gedacht zu haben. Hauptsache der Rubel rollt. Letztendlich wird auch mit E-Mobilität die Natur belastet und zerstört!

  66. 16.

    Watt denn nu? E-Mobiltät soll doch die Zukunft sein, aber bitte nicht vor unserer Haustür! Die Umweltbilanz wird schöngerechnet und Umweltschäden nicht einbezogen. Hier wacht man anscheinend auf, das die E-Mobilität nicht die goldene Zukunft ist. E-Roller sind jetzt schon eine Plage und verbessern kein Deut die Umwelt. Ich könnt mich richtig beömmeln, wenn sich Leute darüber aufregen, dass eine Plantage abgeholzt wird... also bitte keine nachwachsenden Rohstoffe mehr!

  67. 15.

    Bedenklich ist, dass ein zukünftig in Hangelsberg geplantes Wasserwerk genau neben einem verseuchten ehemaligen NVA-Gelände liegt. Der Wald in der Gegend ist schon jetzt extrem trocken. Hangelsberg ist so wasserarm, dass wir z.Z. unser Trickwasser aus Fürstenwalde erhalten.

  68. 14.

    Diese Firma greift massiv in das Grundwasserreservoir ein. Ich bin dann mal gespannt wenn mehrere dieser E- Mobile im Stau stehen. Auch sind diese Vehikel nicht so umweltfreundlich wie einige verkünden. Muss eben jeder für sich entscheiden, nachdenken lohnt sich.

  69. 13.

    Legt Tesla die Region trocken? Diese Frage kann eindeutig mit „Ja“ beantwortet werden, zumindest wird der Konzern helfen, die Wasserknappheit in der Region voranzutreiben. Ganz Europa klagt mittlerweile, dass die Wasserversorgung immer größere Schwierigkeiten bereitet. Auch in Brandenburg besteht seit vielen Jahrzehnten die Tendenz zur Versteppung der Region. Dazu haben in der Vergangenheit sowohl Industrie und Landwirtschaft maßgeblich mit beigetragen. Statt diese schädliche Entwicklung zu stoppen, locken Brandenburger Politiker einen profitgierigen Gigakonzern ins Land und erlauben ihm, die Wasservorräte weiter zu schröpfen. Die Folgen werden die Menschen zu spüren bekommen.
    - Das Wasser wird teurer werden.
    - Einschränkungen und Verbote bei der Wassernutzung sind vorprogrammiert.
    - Wasser mehrmals zu trinken wird zur Normalität.
    - Trinkwasser gibt`s beim Discounter.
    - Die Landschaft trocknet aus, Oberflächengewässer werden verschwinden.
    - Die Niederschläge werden weniger.

  70. 12.

    Der Vergleich mit anderen Autobauern hinkt etwas, da diese ja viele Produktionen ausgelagert haben.Beispiel VW: Batterieteile aus Polen werden nach Braunschweig transportiert, dort werden Akkus gefertigt und nach Mosel gefahren.
    Was ist mit den globalen Umweltschäden, die die Produktion von Verbrennerautos und deren Kraftstoff verursachen?
    Verschiedene Studien beschreiben das ein E-Auto nach ca. 30000 bis 80000 km den CO2-Rucksack der Herstellung abgeworfen hat.Und je nachhaltiger der Energiemix wird, desto größer wird die CO2-Einsparung.



  71. 11.

    Wasser aus Schwedt wäre naheliegenden. E-Autos machen die Raffinerie dort obsolet und damit einen der größten Wassereinzelverbraucher Brandenburgs, an dem sich jedoch kaum jemand stört.

  72. 10.

    Mal abgesehen davon, dass eine Model Y "nur" 2 t wiegt, scheinen Sie die Umweltfolgen durch die Rohölföderung und -verbrennung nicht zu stören.

    Lithium kann auch bergmännisch gewonnen (s. Nevada und Australien als Lieferländee von Tesla, vielleicht demnächst auch Sachsen) werden wie Tesla mit vergleichsweise wenig Kobalt aus den Kongo auskommt.

    Wie würden Sie den Verkehr insbesondere in der Fläche umweltfreundlicher gestalten, wenn selbst Menschen wie der Invalidenstrassenaktivist ( 2t-Vebrenner ersetzte das Lastenrad) oder der Rüdersdorfer trotz Tram 88 vor der Haustür unbedingt MIVen wollen?

    Sie ziehen die Energiewende an sich in Zweifel. Wie würden Sie die gestalten wollen? Dabei kann der Landverkehr vergleichsweise einfach mit grüner Primärenergie versorgt werden.

  73. 9.

    In den USA haben die in vielen Regionen schon kein Grundwasser mehr. Die Brunnen werden immer tiefer gebohrt, damit die Agrarwirtschaft weiter das Grundwasser verdampfen kann. Auch die Industrie in USA ist nur auf Raubbau von Resourcen weltweit eingestellt, jetzt halt in Europa (bei uns).

  74. 8.

    Ein Blick in das Wasserhaushaltsgesetz WHG insbesondere schon in Kapitel 1 könnte helfen hier zu intervenieren. Da ist die untere Wasserbehörde in der Pflicht unsere Interessen zu vertreten. Einfach nur TW Reserven ausbeuten ist nicht im Sinne des WHG. Es muss auch wieder aufgefüllt werden. Ich hoffe die Betriebsgenehmigung ist zeitlich begrenzt, wie bei anderen Firmen auch, dann könnte in 10 Jahren alles nochmal überprüft werden. Wenn dann die Betriebsgenehmigung entzogen würde, weil doch Mensch, Pflanzen und Natur leiden, könnte M. auf Sand gebaut haben. In 10 Jahren wird in unserer Region der Druck auf die Politik in Bezug auf den Wasserhaushalt so stark werden, dass wir nicht nur unsere Gärten nicht mehr mit TW giessen dürfen sondern vielleicht auch die Industrie mit mehr Innovation Wasser sparen muss. Prozesswasserecycling, Toiletten ohne Wasser oder ohne Trinkwasser. Es gibt sehr viele Ansätze Wasser effizienter einzusetzen. Ich hoffe da kommt noch was aus der "Klimaautofabrik".
    Schöne Ostern 2021

  75. 7.

    Bitte einen Blick auf den Dürremonitor Deutschland werfen:
    https://www.ufz.de/index.php?de=37937

    Die Lage ist auch ohne Tesla ernst genug. Solches "Greenwashing" können wir uns nicht leisten!

  76. 6.

    Hier gab es bekanntlich lediglich einen kleinen Eichenhain fast ohne Kiefern. Nur an den Waldbrände wuchsen ansonsten wild Laubbäume. Bei den Neupflanzungen wird gleich zu Beginn auf Mischwald gesetzt, nicht Jahre später. Max 50% Kiefern ist dabei die Auflage, beim NfG sind es nur 30%.

    Zur Erinnerung: Sie hatten anfangs auch in Abrede gestellt, dass Tesla überhaupt Wald anpflanzen lässt, danach behaupteten Sie, dass die jungen Bäume schon vertrocknet seien und danach fragten Sie, wo überhaupt die Maßnahmen ergriffen wurden.

  77. 5.

    "Jedoch wurde der Wald nicht konsequent bewirtschaftet, sodass sich hier und da auch andere Pflanzen angesiedelt haben."
    Lieber rbb, Ihre Darstellung ist nicht ganz richtig.
    Die "anderen Pflanzen" - meist Eichen, aber auch andere Laub- und Nadelbäume - haben sich nicht einfach "angesiedelt", sie wurden bewusst gepflanzt, um den Nadelwald nach und nach durch einen nachhaltigeren Mischwald zu ersetzen.
    Es ist kein großes Geheimnis, dass solch ein Vorhaben oft Jahrzehnte in Anspruch nimmt.
    Nach wie vor ist es völlig absurd zu glauben, dass für die Tesla-Ausgleichsmaßnahmen ein Misch- oder gar Laubwald gepflanzt wird.
    Dass derartige Maßnahmen Bestandteil der Planungen sind, möchte ich gar nicht in Abrede stellen. Jedoch sollte man Bedenken, dass wir für die Realisierung dieses Vorhabens über einen Zeitraum von Jahrzehnten sprechen und dies ohnehin, ohne zuvor eine Pionierbaumart - wie z.B. eine "Kiefernplantage" - zu pflanzen, kaum funktionieren wird.

  78. 4.

    Hmm, alles sehr umweltfreundlich! 1500 LKW täglich, nur 40% der Pendler reisen mit der Bahn an, unter 50 % der tollen umweltschonenden Autos werden mit der Bahn transportiert und der Strom wird noch mindestens 10 Jahre zu zwei Drittel aus Braunkohle gewonnen. Eine hervorragende Umweltbilanz und ein weiterer Halt auf einer ohnehin verspäteten Regionalbahn, die schon jetzt den Namen "Express" nicht mehr verdient. Meine Begeisterung ist kaum zu bremsen. Etwas entschädigt werde ich nur noch durch die amüsanten geografischen Fehlleistungen einiger Kommentatoren.

    Und, nein Grünheide gehört nicht zu Berlin und zu Mecklenburg-Vorpommern , auch in fernerer Zukunft nicht.

  79. 3.

    Was ist mit den globalen Umweltschäden, die die extensive Produktion von E-Autos verursachen?
    Graphitminen in China führen zu Verunreinigungen der Agrarflächen, die damit für die Landwirtschaft nicht mehr nutzbar sind, welche gesundheitlichen Schäden der massive Graphitstaub beim Menschen hervorruft, kann sich wohl jeder vorstellen. Der Lithiumabbau in Peru führt zur Verunreinigungen des Grundwassers, vom Abbau seltener Erden im Kongo ganz zu schweigen (Bürgerkrieg, Kinderarbeit,...).
    Was ist mit der Ladeinfrastruktur? Wie ökologisch ist es, in Grünheide Autos mit fast 2,5t zu bauen, von dem der Batterieblock über 0,5t wiegt? Woher kommt der gesamte Strom, den Millionen von E-Autos benötigen, ohne eigenen Atom - und Kohlestrom? Können wir den enormen Bedarf mit regenerativen Energiequellen decken oder kaufen wir Kohlestrom aus Polen und Atomstrom aus Frankreich dazu? Was kostet das Recycling der massiven Akkublöcke an Energie und Umweltressourcen??
    Sind wir etwa alle einem politisch alimentierten grünen Umwelthype aufgesessen, der kein einziges globales Umweltproblem lösen wird!
    Was nützt es global, wenn RRG in Berlin die Verbrenner aus der Innenstadt verbannt, die Produktion der dann dort fahrenden E-Autos den eingesparten Schadstoffausstoß aber um ein Vielfaches übersteigt?

  80. 2.

    Wie wäre es mit Wasser aus Amerika? Das Ding ist das gegenteil von einer "grünen Idee".

  81. 1.

    Wieviel Treibhausgase werden für die Errichtung diesem goldene Kalbe des angeblichen Klimaschutzes emittiert? Angefangen beim Fällen der Bäume, die nachweislich Treibhausgase senken, es sind wirklich alle Emittenten zu benennen, bis hin zur Infrastruktur, die noch in Planung sind.
    Das Werk ist mit eine der größten Lebenslügen des Herrn M.; beachtet man auch alle anderen umweltzerstörenden Projekte wie SpaceX und seinen Satellitenirrsinn. Was an alledem senkt Treibhausgase?

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