Grünheide - Tesla-Chef Musk trifft doch Politiker bei Baustellenbesuch

Elon Musk, Tesla-Chef, steht auf der Baustelle der Tesla Fabrik und winkt. (Quelle: dpa/Christophe Gateau)
Audio: Antenne Brandenburg | 19.05.2021 | Franziska Hoppen | Bild: dpa/Christophe Gateau

Tesla-Chef Elon Musk hat sich bei seinem Besuch in Grünheide noch mit deutschen Politikern getroffen. Das wurde am Dienstag in den sozialen Netzwerken bekannt.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte auf Instagram ein Foto seines Besuchs auf der Tesla-Baustelle gepostet [instagram.com]. Zu sehen ist er vertieft in ein Gespräch mit Musk, im Hintergrund die Fabrik. Darunter schreibt Scheuer wörtlich: "Baustellenbesuch am Montagabend bei Tesla. Was hier in Brandenburg entsteht, ist Zukunft."

Informelles Treffen zwischen Musk und Steinbach

Auch der Brandenburger Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) hat sich, anders als ursprünglich verkündet, nach eigener Aussage am Dienstagnachmittag mit Musk getroffen.

Auf Twitter teilte er gestern auf Englisch mit [twitter.com]: Entgegen seinen Erwartungen habe es doch eine Möglichkeit gegeben, kurz und informell Elon Musk auf der Baustelle zu treffen. Es habe ein kurzes Update in bester Stimmung gegeben. Da Steinbach seit Monaten nicht auf der Baustelle gewesen sei, sei er beeindruckt gewesen vom aktuellen Stand.

Zunächst hatte Steinbach getwittert, dass der Besuch des Tesla-Chefs rein technischer Natur sei und daher keine Treffen geplant wären. Am Mittwochmorgen twitterte Musk als Reaktion auf Steinbach seinen Dank gegenüber Brandenburg. Er hoffe, dass wenn alles abgeschlossen sei, es als Juwel Brandenburgs angesehen werden könnte.

Musk hatte am Montag die Autofabrik in Grünheide (Oder-Spree) besucht. Nachdem bekannt geworden war, dass Musk am Sonntagabend per Flugzeug am BER angekommen ist, hatten sich zahlreiche Musk-Bewunderer an der Autofabrik-Baustelle versammelt.

Sendung: Antenne Brandenburg, 19.05.2021, 08:30

Die Kommentarfunktion wurde am 19.05.2021 um 21:26 Uhr geschlossen

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53 Kommentare

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  1. 53.

    Bericht vom 27.04.21:

    Bundesverkehrsminister Scheuer will Konzept vorstellen, wie in Zehn Jahren die Städte fahrradfreundlich gestaltet werden können. Dafür sollen die Kommunen, eine noch dagewesene Summe erhalten.

    Tagesthema auf allen Programmen des NDR. Der ausführliche Bericht wurde in den Tagesthemen des gleichen
    Tages gesendet. Habe den Bericht schnell gefunden, da an diesem Tag das Thema auch hier im Forum besprochen wurde .

    Quelle: NDR Tagesthemen, NDR -aktuell

    Habe auch längere Zeit auf dem platten Land gelebt, einen PKW hatte ich nie, es gab einen Nachtbus und ein Ruftaxi, der Fahrer kannte mich und nahm mich manchmal kostenlos mit, grüßt mich noch heute.

  2. 52.

    Abnehmer des Holzes sollen laut MOZ ein Sägewerk in Baruth, die Spanplattenfabrik in Beeskow, aber auch ein Heizunternehmen sein.

    Sie kennen ja sicherlich die Fotos, wie die kleinen Äste und Wurzeln etc. kleingehäckselt worden sind. Dass Heizen mit Pellets als nachhaltig gilt, ist eigentlich auch allgemein bekannt.

    Bei der ersten Rodung wurden 30.000 Festmeter Holz eingeschlagen. Zu Vergleich: Jährlich sind es in Brandenburg typischerweise um die 3.500.000 Festmeter. Als jemand, der in der Schule gelebt haben will, sich umfassend zu informieren, kennen Sie bestimmt auch die Situation auf den Holzmarkt:
    https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2021/05/mangelwirtschaft-material-engpass-holz-metall-kunststoff.html

    Ich bin auf Ihre nächste wilde Dystopie gespannt. Hoffentlich geben Sie sich endlich mal wieder etwas mehr Mühe, dass man die nicht so einfach entlarven kann.

  3. 51.

    Es ist wohl eher der Osterhase gewesen!

    Der Bundesverkehrsminister sagte den Kommunen eine noch nie dagewesene Summe zu, damit diese die Städte in den nächsten zehn Jahren fahrradfreundlich gestalten können. Der NDR berichtete in den Tagesnachrichten und in den Tagesthemen. Im Prinzip ist es dem Radfahrer egal, ob er von einem Elektroauto überfahren wird oder einem Verbrenner.

    Quelle: NDR aktuell, Tagesthemen

  4. 50.

    Herr Neumann, entfernen sie gefälligst das Brett vor ihrem Kopf. Schauen sie sich die B-Plan-Karte Freienbrink unter den von mir mehrfach beschriebenen Gesichtspunkten an. Wenn sie das nachweislich erledigt haben, dann können wir weitersprechen. Es ist sinnlos mit Jemanden einen Fakt zu erörtern , wenn der Gesprächspartner nicht im Bilde ist. Das beweisen sie leider immer wieder Herr Neumann. So wenig sie Ahnung haben von dem B-Plan-Thema genauso dürftig ist ihr übriges Wissen, mit dem sie nur ein müdes Abwinken ernten. Also B-Plan anschauen und dann, d.h. wenn sie noch Mut haben, wieder vorsprechen. Ich hoffe, dass ich mich verständlich ausgedrückt habe.

  5. 49.

    Danke für die Nachhilfe, dann ist VW mitsamt Wolfsburg wohl "dem Untergang geweiht" um ihre Endzeitdystopien zu befriedigen....

  6. 48.

    Wie gut, dass Sie die Fachkompetenz haben das zu beurteilen. Haben Sie sich auf die neuen Stellen im Landesamt für Umwelt beworben? Bei ihrer Expertise ist doch mindestens ne Abteilungsleiterstelle drin.....

  7. 47.

    Es gab vorläufige Rodungsstops bis zur endgültigen Entscheidung, die jeweils pro Tesla ausging. Bei einer Entscheidung wurde ein kleiner Teilbereich ausgeklammert wegen Schützenswerten Tieren. So und jetzt raten Sie mal welche Tierchen der Bahn am meisten Probleme macht. Aber Bahnausbau will ja keiner.....

    Fehlgeleiteter Naturschutz, wenn die Bahn bei jedem Projekt erst die ganzen Bahndamm von Eidechsen befreien muss, damit bloß kein Tier zu schaden kommt. Als Biologe sage ich solange die Population nicht gefährdet wird ist das einzelne Tier egal. Aber wie gut, dass es genügend Tierstreichler Biologen gibt.

  8. 46.

    Bin da kein Experte für, und selbst eher kritisch wann das wirklich funktioniert, aber Funkmasten brauchen Sie dafür nicht.

    Höchstens GPS, aber es gibt auch genügend Ansätze die ohne Kartenmaterial auskommen....dann noch Kameras, Radar, Ultraschall, Lidar....

    Ich glaube Sie kriegen bei den Begriffen gleich den nächsten Verschwörungstheorieanfall oder?

  9. 45.

    ich bin auch eher für die Förderung von Lastenrädern, E-Rollern (45 km/h) oder zur Not noch L7e Fahrzeugen. Komischerweise gibts dafür keine Bundesförderung, aber zum Glück ändert sich im Herbst vielleicht was....

  10. 44.

    Hier, was der Bundesverkehrsminister offensichtlich namensverpflichtend für bescheuerte Worte von sich gegeben haben soll:

    "Baustellenbesuch am Montagabend bei Tesla. Was hier in Brandenburg entsteht, ist Zukunft."

    Das muss man dem "guten" Mann bescheinigen, er spricht Klartext und macht den Leuten nichts vor. Bestimmt will er, dass die Leute in Massen nach Freienbrink pilgern, um auf das riesige monströse Giga-Gebilde zu blicken um endlich zu begreifen: "Schaut, so düster und grau wird eure Zukunft sein, Beton, Zement und Mörtel werden Euro Nahrung sein!!!" Statt eines Tesla besorgt euch lieber ein Kamel, das könnte nützlicher sein, dann könnt ihr beide über die eintretende Wasserknappheit lamentieren. bis dahin seid ihr meine Kamele, deren Arbeit ich versilbern und zu meinen Maud-Gewinnen gesellen werde.
    So unterschiedlich kann die Zukunft für alle Beteiligten sein. Das ist meine Schlussfolgerung aus Ministers abstrusen Verlautbarungen.

  11. 43.

    eher einfach nur noch 1mal die Woche Fleisch essen. Reicht vollkommen um unseren Körper mit allem zu versorgen und würde einige Zivilisationskrankheiten verschwinden lassen oder zumindest mildern (Zucker ist ja dummerweise Vegetarisch ;))

  12. 42.

    Muss gerade so an den Schutzzweck des LSG Löcknitz denken: Erhaltung der weitgehend unzerschnittenen Landschaftsräume vor allem als Lebensraum störungsempfindlicher Tierarten großer Arealansprüche wie Seeadler, Fischadler und Kranich,
    der Grundwasserneubildung und des naturnahen Abflussgeschehens im Gebiet,
    der ökologischen Funktionsfähigkeit der Böden,
    des Regionalklimas in seiner Ausgleichsfunktion für den Ballungsraum Berlin,
    eines landschaftsübergreifenden Biotopverbundes der Gewässer mit ihren Uferbereichen...
    unterzeichnet von Dr. Woidke 6.11.2006
    https://bravors.brandenburg.de/de/verordnungen-212852

  13. 41.

    „Sie konnten nichtmals hier glaubhaft darlegen, dass Sie Recht haben. Im Gegenteil! Ihre Halbwahrheiten, bewusste wiederholte Falschbehauptungen und unbelegte Dystopien hatten hier nie lange Bestand gehabt.“
    Ach, Herr Neumann, wie schön!
    Wissen Sie, was eine Projektion ist? Sie ist, vereinfacht gesagt, ein tiefenpsychologisches Konzept, in dem wir anderen Menschen Eigenschaften, Schwächen oder Probleme zuschreiben, die wir selbst offen oder versteckt in uns tragen.
    Und nun kommt für Sie, Herr Neumann, der wichtigste Teil.
    Wenn wir projizieren, übertragen wir unsere eigenen Themen, Ängste oder Sorgen auf andere Menschen. Und das Gemeine ist, dass wir es im Normalfall nicht merken.
    Im Übrigen nennt man das:
    Von sich auf andere schließen.

  14. 40.

    Stand nicht noch die Aufhebung des Sonntagsfahrverbotes für LKW auf dem Wunschzettel?
    Wieviele Millionen Tonnen CO2 pro Monat Verzögerung waren das doch gleich?

  15. 39.

    Sie hinken auch bei den China-Importen von Tesla der Zeit ahnungslos hinterher, diesmal aber nur ein paar Wochen: Die erste Fähre kam im vergangenen Winter an. Da müsste Ihnen doch gefallen, wie Sie ja als Freund von Import-Autos ja auch immer wieder BMW loben.

  16. 38.

    Können Sie Ihre aufgeschnappten Buzz-Wörter begründen? Das Problem liegt wohl eher in den ständigen Planungsänderungen von Tesla und daran, dass der Zeitplan in einigen Punkten zu ehrgeizig ist - vergl.
    https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/wirtschaft/tesla/2021/05/tesla-auto-gruenheide-verzoegerung-baustelle-produktion.html

  17. 37.

    "Es ist erstaunlich, was in den Kommentaren 1-9 so an Frust, Wut und Hass rüberkommt."
    Dieser ihr Kommentar Herr Josti zeigt, dass sie überhaupt nicht begreifen, was sich gegenwärtig in Freienbrink abspielt. Die Fortführung ihres Kommentars mit "Einfach nur armselig" haben sie sicher, wie ich annehme, auf sich gemünzt. Da wird ihnen kaum jemand widersprechen. Nehmen sie gefälligst ihr Brett vom Kopf, Herr Musk persönlich oder einer seiner Helfer kann sie dabei unterstützen. Die Leute sind Spitzenkräfte auf dem Gebiet der Holzvernichtung. Die liefern das Holz dann teilweise in eine Verbrennungsanlage, wo dann zusammen mit Müll, da gehören ihre Gedanken ja auch hin, zu Asche umgewandelt werden. Sie Herr Josti können sich dann auf die Fahnen, dass aus ihrem Sondermüll sogenannter Ökostrom erzeugt wurde. Dem nächsten Tesla, dem sie begegnen, können sie nun freudig zuwinken, da sie dazu beigetragen haben, dass er sich bewegt.

  18. 36.

    Natürlich wollen Sie nicht darüber diskutieren, weil Ihnen zig-fach auch hier wieder einmal nachgewiesen worden ist, dass Sie im Unrecht sind. Da können Sie sich noch so sehr winden. Der offizielle B-Pan ist auch im Geoportal zu finden. Die Kopie an der Wand des Büros des Bürgermeisters ist dafür immer noch nicht von Belang, auch wenn Sie das gerne hätten.

  19. 35.

    Tram 88 kann nichtmals einen 11er-Träger seines geliebten, quer durch die Republik getruckten Fernsehbiers ohne sein Auto transportieren.

    Wenn Sie die Diskussionen rund um den ÖPNV hier in Berlin verfolgt hätten, wüssten Sie, dass ich mich mit ähnlich viel Elan für dessen Ausbau einsetze und die dienstwagenpendelnde Dame für deren Hinhaltetaktik ebenso kritisiere wie die Linke, die nur in Fünf-Jahres-Plänen denken will, sich aber Lösungen verweigert, die weiter in der Zukunft wirken. Auch das 365€-Ticket zäumt das Pferd vom falschen Ende auf.

    Sie ignorieren aber dennoch die Fläche wie Ihnen entgangen ist, dass moderne BEV eher deshalb neue Bremsen brauchen weil die nur selten benutzt werden. Da aber für viele der MIV in der Realität absehbar unverzichtbar ist, das das BEV eben das kleinere Übel. Man kann natürlich auch wie Tina Vela beim Yoga über "neuartige Sammeltransportsysteme" fabulieren.

    Ein Auto hält übrigens länger als nur ein zehntausend Kilometer.

  20. 34.

    Ich habe auch nochmal etwas recherchiert und folgendes gefunden: laut https://www.amt-gruenheide.de/tigenerator/ti-1/listen/Beleg_e202079BD7BE3E59E7DB864026F7EA72C59ECAN18_g.pdf,
    zu finden über die Stichworte Grünheide - Flächennutzungsplan - Gemeindevertretersitzung 27.2.2020, findet sich folgende Aussage: "Die 3. Änderung des Flächennutzungsplans (FNP) ist mit Bekanntmachung am 06.10.2001 in Kraft getreten."
    Warum sollte denn auch ein Entwurf erstellt worden sein, wenn der FNP gar nicht erforderlich wäre?
    Sicher gibt es Ausnahmefälle wo B-Pläne auch ohne entsprechenden FNP zulässig sind, aber die Umwandlung von 300 Hektar Wald in ein Industriegebiet OHNE entsprechenden rechtskräftigen Flächennutzungsplan?
    Wozu dann überhaupt FNP?
    Um Landschaftsplaner zu beschäftigen?
    Die Frage ist doch nun, wo ist dieser FNP geblieben, wenn er nicht im Geoportal auffindbar ist?

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