Tesla-Ansiedlung in Grünheide - Wasserverband treibt Pläne für neues Klärwerk voran

Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) von Außen.
Audio: Antenne Brandenburg | 20.05.2021 | Philip Barnstorf | Bild: rbb / Brandenburg Aktuell

Tesla, Zulieferer und neue Anwohner dürften in den kommenden Jahren in Grünheide immer mehr Abwasser produzieren. Der regionale Wasserverband will deshalb ein neues Klärwerk bauen. Jetzt sind Details zu Kosten und Zeitplan bekanntgeworden. Von Philip Barnstorf

Der Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) treibt die Pläne für ein Klärwerk voran, das Abwasser aus der Tesla-Fabrik und dem restlichen Gewerbegebiet Freienbrink reinigen soll. Das bestätigte Verbandsvorsteher André Bähler am Donnerstag gegenüber dem rbb. Der Verband sucht nun europaweit nach einem Planungsbüro, das ein baufertiges Konzept für das Klärwerk entwirft. Im kommenden Jahr soll der Bau beginnen. 2024 soll das Klärwerk in Betrieb gehen.

Bau mit Fördergeldern?

Bähler schätzt, dass das Klärwerk insgesamt 80 Millionen Euro kosten wird. "Wir hoffen auf Förderung von der EU und vom Land, wenn die Pläne konkreter werden", sagte der Verbandschef dem rbb. Das geplante Klärwerk soll laut Bähler "mehrere Millionen Kubikmeter Abwasser pro Jahr" aus dem Gewerbegebiet Freienbrink reinigen. Das meiste Abwasser dürfte aus der gerade entstehenden Tesla-Fabrik kommen. Die soll schon in der ersten Ausbaustufe maximal fast eine Million Kubikmeter Schmutzwasser im Jahr produzieren, das zunächst noch ins Klärwerk der Berliner Wasserbetriebe in Münchehofe gepumpt werden soll. Wenn Tesla seine Fabrik noch ausbaut, soll ihr Abwasser dann ab 2024 ins neue Klärwerk geleitet werden.

Wo das Klärwerk genau gebaut wird, konnte Verbandschef Bähler nicht sagen. In Frage kommen aber nur Standorte entweder an der Müggelspree oder am Oder-Spree-Kanal, damit das gereinigte Wasser abgeleitet werden kann.

Sorge der Anwohner

Einige Anwohner äußerten immer wieder Sorge um die Wasserqualität vor allem in der Müggelspree, wenn dort gereinigte Abwässer eingeleitet werden. "Wir kennen diese Sorge", sagte Verbandschef Bähler. "Die ausgeschriebenen Pläne müssen das sachlich entkräften. Solche Lösungen sind nicht ungewöhnlich." Anwohner fürchten außerdem Gestank durch das Klärwerk. "Standortwahl und Technik zielen darauf ab, das Ganze wirkungsarm zu halten." Ganz werde sich aber etwa Geruch nicht vermeiden lassen. Auch weil etwa chemische Stoffe angeliefert und Klärschlamm abtransportiert werden müsse.

Sendung: Antenne Brandenburg, 20.05.2021, 12:30 Uhr

Die Kommentarfunktion wurde am 21.05.2021 um 20:50 Uhr geschlossen

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113 Kommentare

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  1. 113.

    Soso, ein Teil des gebrauchten Prozesswassers muss also "verworfen werden" und kann nicht wiederaufbereitet werden. Aber Trinkwasser kann man im Wasserwerk Friedrichshagen immer noch draus machen? Was ist denn aus dem Wasser geworden, H3O statt H2O oder was?
    Komisch, dass andere Fahrzeughersteller, die sich für weniger innovativ halten, kein Problem mit einem geschlossenen Wasserkreislauf haben. Die Beispiele können Sie gern selbst googeln.

    Die WSE können gern die Aufbereitung des Abwassers von Tesla in einem geschlossenen Wasserkreislauf übernehmen. Dann lassen sich die entsprechenden Kosten auch besser zuordnen.

  2. 112.

    Laut aktuell rechtskräftigem Flächennutzungsplan im Geoportal Grünheide ist hier übrigens WALD.
    Also stoppen wir erstmal die Bauarbeiten?

  3. 111.

    Waren die Bedenken so schwerwiegend, dass das Klärwerk nicht gebaut werden darf oder hat das nur zu zusätzlichen Auflagen geführt?

  4. 110.

    Natürlich habe ich das Gutachten gelesen, welches die Gemeinde in Auftrag gegeben hat. Bei vielen anderen bemerkt man leider aber immer wieder ein Informationsdefizit. Die Fabrik wird z.B. nicht auf der Autobahn gebaut, sondern daneben.

  5. 109.

    Herr Neumann, wenn es ihnen um das angekündigte Klärwerk geht, dann bleiben sie gefälligst beim Thema und geistern nicht wieder sonstwo in anderen Sphären rum. Wenn sie so verliebt in Schönerlinde sind, dann begeben sie sich dort hin und versuchen nicht, die Leute im Raum Grünheide hinters Licht zu führen.
    Herr Neumann, es dürfte auch ihnen nicht entgangen sein, dass die Schadstoffbelastung der Spree schon jetzt inakzeptabel ist. Es widerspricht jeglicher Vernunft zusätzlichen Dreck in beide Gewässer (ob Fluss oder Kanal) einzuleiten. Klärwerke sind gegenwärtig nicht in der Lage, sämtliche schädlichen Inhaltsstoffe aus angelieferten Abwässern zu entfernen. Besonders problematisch sind Industrieabwässer. Ganz besonders risikoreich sind jene von Tesla einzustufen, deren Inhaltsstoffe wegen Wahrung des Betriebsgeheimnis nicht preisgegeben werden. Fordern auch sie von Tesla diesbezüglich Offenheit ein. Wie soll man ein Klärwerk planen, wenn man nicht weiß, was auf einen draufzukommt?

  6. 107.

    Der Werksleiter des Motorenwerkes hier in Marienfelde hat jedenfalls den goldenen Handschlag gern genommen und ist zu Tesla gegangen. Deren Abfindungsprogramm greift schon bei vergleichsweise jungen Ingenieuren ab 40. Auch VW will sozialverräglich Arbeitsplätze abbauen wie z.B. BMW die Verbrennungsmotorfertigung in München einstellen will und und noch schneller als Tesla über 400 ha in Ungarn planiert hatte, um dort ein Bruchteil an BEV zu bauen wie hier Tesla in der ersten Ausbaustufe auf der einem guten Drittel der Fläche plant. Dabei kommen bei denen viele Teile aus anderen Werken.

  7. 106.

    Schade, dass Sie nicht in die ausgelegten Unterlagen geschaut haben. Sonst wüssten Sie, dass Tesla Prozeßwasser intern aufbereitet und wiederverwendet, ein Teil jedoch auch verworfen werden muss. Das Sanitärwasser wird gleich indirekt eingeleitet.

    Mit Ihrer Idee würde übrigens die WSE den größten Kunden , der mindestens mit seinen Gebühren auch seien Teil zur Refinanzierung des Klärwerkes beitragen soll, verlieren.

    Smart wäre es allerdings, wenn man die Gartenwasseranschlüsse auslaufen lassen und prüfen würde, wer alles einen Hausbrunnen gebohrt hat. Dann könnten die Gebühren sogar für diejenigen sinken, die Trinkwasser nicht kubikmeterweise auf den Rasen kippen.-

  8. 105.

    äh ja bei Tesla ist natürlich DEUTSCH Pflicht....oh man

    Schonmal dran gedacht, das alles über Schichtleiter Englisch spricht?

    Ja das mit kein zurück hat VW ja verkündet, Daimler dagegen vergoldet Ingenieuren und Arbeitern den Wechsel auch noch mit Abfindungen.

  9. 104.

    Noch nachhaltiger wäre, wenn tesla hier komplett auf den Autobau verzichtet.

  10. 103.

    "Sie bauen erneut einen Popanz auf, der sich schon von weitem als Scheinriese entpuppt und versuchen es weiterhin nichtmals mit Scheinargumenten. Dass Sie an das Bauchgefühl appellieren und hoffen, dass anderen nicht den Kopf einschalten, scheint jetzt Ihre neue Strategie zu sein."

    Es ist Ihnen vielleicht entgangen, Herr Neumann, dass auch die Berliner Wasserbetriebe (BWB) im Rahmen der Arbeitsgruppe AG "Wasserperspektiven östliches Berliner Umland" am Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK)Brandenburg
    mehrfach Bedenken hinsichtlich einer Einleitung gereinigten Abwassers aus einem neu zu bauenden Klärwerk in die Spree im Zusammenhang mit dem Wasserwerk Friedrichshagen angemeldet haben.

  11. 102.

    Sie schrieben, dass "Laut hydrologischem Gutachten muss aufgepasst werden, dass durch den Bau der Fabrik der Grundwasserspeigel nicht so stark ansteigt, dass die Autobahn beeinträchtigt wird."
    Haben Sie das Gutachten gelesen?
    Können Sie uns das mal erklären?
    Besteht die Gefahr, dass die Fabrik im Sandboden versinkt und das Grundwasser beiseite drückt?
    Von wem ist denn das Gutachten?

  12. 101.

    Genau, schön im grünen mit großem Seegrundstück sollen nur wenige wohnen. Der Pöbel darf neben dem Braunkohleloch wohnen....

    Darum geht es hier meistens, UM EINZELINTERESSEN. Die Mehrheit scheint ja dafür zu sein und hat kein Problem mit weiteren Ansiedlungen. Gerade direkt in Grünheide wird es wohl keine weiteren Industrieansiedlungen groß geben. In Frankfurt ist doch noch gut Platz, und kleine Flächen auch in Eisenhüttenstadt. Größtenteils wird sich wohl Gewerbe bevorzugt an Autobahn oder Schiene ansiedeln.

    Aber klar wenn man am Ortsrand auf die Wiese schaut will man natürlich nicht, dass auf der Wiese weitere Häuser entstehen. Soll ich Ihnen was verraten...genau dafür kann man aber einen FNP anpassen, GEGEN Einzelinteressen FÜR die Interessen der Allgemeinheit.

  13. 100.

    Das gilt ganz besonders, wenn massenweise Bahnfahrer aufs Elektroauto umsteigen im Glauben, dann noch mehr CO2 einzusparen.

  14. 99.

    bin Hesse also noch besser....

    Was denn? Sie behaupten Tesla würde den Fluss trotz 2 Klärwerken vergiften, der Tesla eigenen Industriereinigung und des öffentlichen Klärwerks des WSE wenn es irgendwann benötigt wird.

    Für gewöhnlich wollen Firmen erstmal anfangen. Je nach Entfernung zu einem zu bauenden Klärwerk, kann es tatsächlich sinnvoll sein, dass Tesla geklärtes Wasser nochmal als Brauchwasser zurückgeführt bekommt. Das lohnt sich wahrscheinlich aber erst mit weiteren Ausbaustufen.

    Hier in Dresden wird wahrscheinlich zukünftig Uferfiltrat für die wachsenden Chipindustrie als Brauchwasser gefördert. Die meisten lehnen Tesla hier doch aus Prinzip ab, Gegen Energiewende, Gegen Eautos, Gegen einfach alles.....

  15. 98.

    Für die, die keine Ahnung, wo Wohnungen für die neuen Arbeitnehmer entstehen könnten und glauben, dass sich das meiste in Grünheide abspielen wird, hier mal eine Karte:
    https://www.tagesspiegel.de/images/neuer-inhalt/27062220/2-format1012.jpg

  16. 97.

    Herr Werner,
    Sie haben scheinbar keine Ahnung was andere Industriezweige recht legal in die Flüsse kippen dürfen. Da dürfte ein Autofabrik ihre geringste Sorge sein.
    Ist doch zb sehr nachhaltig, dass Tesla aufs verchromen verzichtet.

  17. 96.

    Wenn ich die Diskussion hier so überfliege, scheint ja nichts gegen einen "geschlossenen Wasserkreislauf" bei Tesla zu sprechen! Wie gesagt wäre dies bereits nach dem Grundsatz der Anwendung der "Besten verfügbaren Technik" für Industrieanlagen erforderlich. Kein Umweltschützer würde dem widersprechen wollen.
    Dann hätten wir ja einen weiteren Diskussionspunkt für die nächste Runde im Genehmigungsverfahren!
    Werde gleich dem WSE bescheid geben, dass mit den Planungen fürs Klärwerk noch nicht begonnen wird. Das wird auch die Kunden des WSE ganz besonders freuen, die ja die Kosten des Klärwerks mit zu tragen hätten...

  18. 95.

    Rhönsprudel? Das Zeugs wird noch weiter durch die Republik getruckt als der 11er-Träger Fernsehbier, die Sie gerne im Sonderangebot kaufen. Das bleibe ich doch lieber bei Hahnenwasser.

  19. 94.

    Das gute hat auch Probleme: Andere Firmenchefs sagen: Wenn du zu Tesla willst und hier kündigst bedenke: Ein Zurück gibt es nicht. Ich meine hier die erforderlichen Führungskräfte, die sich das genauestens überlegen sollten. Von 12 000 Arbeitskräften darf Musk nur träumen. Deutsch ist da gefordert; nicht fließend polnisch. Einige AK werden schon aus Berlin kommen. 3-schichtig-nicht jedermanns Sache. Die Arbeitslust hat in D abgenommen. Sagte mir kürzlich wieder ein Firmeninhaber.

  20. 93.

    Es geht in der Diskussion um den Standort im Speziellen, nicht um das MIVen an sich. Für letzteres ist es egal, wo die Autos gebaut. Wenn die Fabrik von Tesla den Betrieb nicht aufnimmt, verschwänden die Autos trotzdem nicht von den Straßen, sondern würden anderswo gebaut werden. Volvo, BMW und Mercedes sind dabei nur drei Firmen, die China als geeignete Alternative für europäische Werke ansehen.

  21. 92.

    Falsch! Es geht in diesem Diskussionstran um den Einfluss des hier thematisierten Klärwerkes auf WSG in Berlin, insbesondere das erste, welches folgt. Dass verärgert sind, dass ich den einzuordnen in der Lage bin ist nachvollziehbar. Das ist nämlich Ihre typische Reaktion, wenn Sie demaskiert werden.

  22. 91.

    Die Kiefer ist in vielerlei Hinsicht der letzte Mist, Selbst für den Wasserhaushalt ist diese Fabrik besser als der Nutzforst. Schauen Sie endlich mal in die Grundsatzdiskussionen vom Spätherbst 2019 oder in das Gutachten zum Grundwasser anlässlich der B-Plan-Änderung.

  23. 90.

    Ein wertvolles Naherholungsgebiet zeichnet sich allerdings dadurch aus, dass es von der Allgemeinheit zu Naherholung genutzt wird. Genau das Gegenteil sagte aber Gerhard aus. Stöbern Sie mal in den Stellungnahmen der Naturschutzverbände seit dem Spätherbst 2019. Die sind nicht er se gegen diesen Standort wie Tesla auch bereits vor Monaten veranlasst hatte, dass der Eingriff ausgeglichen wird. Vor ein paar Tagen wurde erst wieder erneut darüber berichtet.

    Ach ja, schauen Sie sich auch mal den Wikipedia-Artikel von Rüdersdorf an. Dort gibt es ein aufschlussreiches Luftbild zu dem "idyllischen" Dorf, in dem die Tram 88 vor der Haustür von Tram88 hält, während er eine Haufen Ausreden hat, warum er lieber seine CO2-Schleuder nutzt.

  24. 89.

    Etwas entfernt von der einen Tankstelle (nördlich ) waren doch Reste von Grundmauern. Wenn sie da RAF-Freunde hatten ist das ein böses Problem.

  25. 88.

    Sie folgten also immer noch nicht meiner Anregung und haben sich angeschaut, was sich stromabwärts hinter Schönerlinde befindet. Dann verrate ich es Ihnen, damit Sie nicht völlig ahnungslos sterben müssen: Das WSG Tegel! Denken Sie mal über die 220 Mio m³/a Abwasser nach, die die BWB reinigen und in die Vorfluter abgeben. Sie bauen erneut einen Popanz auf, der sich schon von weitem als Scheinriese entpuppt und versuchen es weiterhin nichtmals mit Scheinargumenten. Dass Sie an das Bauchgefühl appellieren und hoffen, dass anderen nicht den Kopf einschalten, scheint jetzt Ihre neue Strategie zu sein.

  26. 87.

    Ja, hatte die DDR auch. Die ganze Welt glaubte damals man packt es innerhalb von 20 Jahren. Hatte sich bald erledigt. Der riesige Rezipient hatte viel zu große Leckrate und der Herstelller in Wurzen hatte keinerlei Voraussetzung für UHV-Dichtungen. Parallel lief Stoßwellenforschung. Erfolgreicher.

  27. 86.

    Sie wissen genau wie das gemeint war. Das bisherige-eher kuschelige Grünheide wird es nach einigen Jahren nicht mehr geben. Die gesamte Infrastruktur wird nach den Anforderungen dieser Supergiga angepasst werden. Sei es durch Neuansiedlung von Gewerbe , Wohnungen, Schulen, Kindereinrichtungen. Sehen sie sich doch schnell noch das derzeitige Luftbild an.

  28. 85.

    Überdrehen sie nicht wie so oft der A.N. Ich wollte nur eine Vorstellung bekommen womit das Produktionsabwasser verunreinigt ist. Habe dabei an Mehrfachnutzung gedacht. Sind sie nicht so überheblich. Oder sind sie doch echter Sachse ?

  29. 84.

    Herr Neumann ich weiß es ist nur eines ihrer vielen Schreibfehler. Ihr Unterbewusstsein hat aber mit dem Begriff "Grundwasser-spei-Gel" den Nagel auf dem Kopf getroffen. Teslas nicht voll aus den Abwässern abtrennbaren Inhaltsstoffe, die später in die Spree oder in den Oder-Spree-Kanal geleitet werden sollen, werden in Zukunft viele Menschen speien, spucken, würgen oder kotzen lassen. Ihr Unterbewusstsein Herr Neumann scheint schlauer wie sie selbst zu sein.

  30. 83.

    Sagen Sie:

    Werden die Dörfer in Grünheide mit Sprengstoff weggesprengt oder abgebaggert?

    Wenn schon "Grünheide zerstört wird"; dann richtig.

  31. 82.

    Ich schieß mich weg, die DDR hatte Kernfusionsforschung? Die waren bestimmt immer 10 Jahre weiter in der Entwicklung eines Fusionsreaktors als der kapitalistische Westen.

    Brauchten also nur 20 Jahre bis der Reaktor fertig gewesen wäre.....egal zu welchem Zeitpunkt man fragte....

  32. 81.

    Das gute ist, dass nicht nur Herr Neumann, ich und andere hier das für einen guten Standort halten.

    Vor allem hält die demokratisch gewählte Gemeindevertretung, die demokratisch gewählte Landesregierung und die öffentliche Verwaltung und abschließend TESLA dies für den geeignetsten Standort.

  33. 80.

    Ach Herr Trammi,

    https://www.gesetze-im-internet.de/abwv/

    Vor allem relevant Anhang 40 und Anhang 24 aber auch andere. Viel Spaß haben Sie eine schöne Wochenendlektüre.

    Nicht vergessen, Tesla wird Grenzwerte fürs einleiten bekommen, diese Abwässer werden dann mit anderen Abwässern verdünnt nochmal geklärt und dann erst in einem Fluss gegeben der Reste nochmals verdünnt und die biologische Wirkung eines Flusses den Rest erledigt.

    Bei dem was in der Braunkohleregion Lausitz stattfand ist fast jeder Industriebetrieb ein Umweltengel....

  34. 79.

    " - Der Wert eines Nutzforstes als Naherholungsgebiet mach Sie also weiterhin daran fest, dass Sie dort stundenlang mit dem Rad fahren konnten ohne jemand anderem zu begegnen. - "
    Da muss ich dem "Gerhard" beistehen, er hat recht, was soll denn daran schlecht sein? Ein Wald ist doch keine Spielwiese, Bolzplatz oder Park.
    Zudem ist ein Wald m.E. mehr als nur eine Ansammlung von Bäumen und CO2-Speicher, er ist auch Luftreiniger und ein Rückzugsgebiet für Tiere.
    Vielleicht wird das in Zukunft anders sein, wenn der Wald dort komplett weggenommen wird. Wieviel ist denn überhaupt schon weg?

  35. 78.

    Wann lernen die Menschen eigentlich den Unterschied zwischen einem Bauantrag und einem Genehmigungsantrag nach BImSchG?

  36. 77.

    Wieso Tesla? Die Kläranlage will die WSE bauen und sucht ein Planungsbüro, dass die Pläne erstellt, damit es irgendwann beantragt werden kann.

  37. 76.

    Herr Neumann noch einmal, es geht hier nicht um Schönerlinde, sondern um Grünheide, das zerstört wird. Wenn sie sich um Schönerlinde Sorgen machen, dann bitte an anderer Stelle. Hier sind sie an falscher Stelle. Verstanden???????

  38. 75.

    In Bezug auf die Stasi liegen Sie falsch. Die durchsuchte die Pakete dort, wo heute das GVZ ist. Man munkelt allerdings ja, dass in dem Kiefernforst noch mancher RAF-Angehöriger sich einige Zeit aufgehalten haben könnte. Vielleicht kommt daher ja der Eindruck, dass es sich um ein "wertvolles Naherholungsgebiet" handelt.

    Nach der Wende brach allerdings der Tourismusweiter nördlich in dem von Ihnen beschriebene Gebiet zusammen. Zig Gaststätten mussten schließen. Immerhin gibt es aber noch Spree-Curry samt Ladestation für das E-Bike. Beides ist aber noch weiter weg von der Fabrik als die Forellenfarm im NSG, bei der Sie wegen der Erfolgsgarantie Angeln gehen.

  39. 74.

    Herr Neumann ihre Borniertheit und Frechheit kennt keine Grenzen. Ihr Kommentar beginnt sofort mit einer Lüge, denn zur Jahrtausendwende und auch niemals zuvor war das Gebiet, um das es in Freienbrink geht, ein Industriegebiet. Inkompetente Politiker und deren Vasallen haben es erst dazu erklärt. Wenn sie wissen wollen, wie in früheren Zeiten das Gelände genutzt wurde, fragen sie den Bürgermeister von Grünheide, dessen ehemalige Kumpel haben hier ihr Unwesen getrieben.
    Im weiteren Herr Neumann, glänzen sie wieder mit ihrem Nichtwissen. Für mich ist völlig unverständlich, wie man darauf so stolz sein kann. Zum wiederholten Male von mir, die Kiefer gehört in diese Gegend. Es ist die Baumart, die mit den hiesigen Boden- und Klimaverhältnissen am besten auskommt. Ihr positiver Einfluss sowohl auf die Atmosphäre als auch Hydrosphäre ist, außer von ihnen, sonst unbestritten. Übertäter in Freienbrink ist die sinnlose Industrieansiedlung iniziiert durch noch inkompetentere Politiker.

  40. 73.

    300 ha "hiebreife Kiefern Monokultur" sind fürs Klima wahrscheinlich allemal besser als 2500 km Elektroschrott pro Jahr.

  41. 72.

    Ist das wirklich so, dass Brandenburg sein Wasserproblem lösen könnte, wenn noch mehr Autofabriken gebaut würden?

  42. 71.

    Grundlagenforschung betr. Kernfusion machte so 2 Jahre aus. War dennoch interessant. Man dachte geht wie Kuchen backen. Weltweit. Interessanter war Mikrostrukturierung, Elektronenstrahlbelichtung, Plasmaätzen und all die Sachen. Mit Rastermikroskop "spielen". Hochvakuum etc. Darf ich erinnern, dass auf dem Land viele Häuser leer stehen ? Eine zu eng bebaute Stadt ist natur- und menschenfeindlich. Alle brauchen Wasser und das kommt immer mehr aus Oberflächengewässern. Kosten sie endlich mal Rhönsprudel.

  43. 70.

    Genau, jedem Grünheider nach 100 Liter pro Tag das Wasser abstellen, dann gibt's kein Argument mehr gegen diese Autofabrik!

  44. 69.

    Der Herr aus Rüdersdorf, der seine importierte CO2-Schleuder der Tram 88 vor seiner Haustür vorzieht, hat eine Abneigung gegen Dinge aus den USA und gegen E-Autos. Das Löcknitztal ist erst in einiger Entfernung zur Fabrik zu finden. So sieht übrigens das idyllische Rüdersdorf aus, von der er schwärmte:
    https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCdersdorf_bei_Berlin#/media/Datei:R%C3%BCdersdorf_bei_Berlin_1.jpg

  45. 68.

    " - Kiefernmonokulturen weder ökologisch wertvoll noch nachhaltig sind. - "
    Was haben Sie nur gegen die Kiefer?
    Ein Kiefernwald ist doch immer noch besser als gar kein Wald, und zudem für die Luftreinhaltung und den Wasserhaushalt wertvoller als eine riesige versiegelte Fläche auf deren Mitte ein Betonklotz steht aus deren Scheinsteine zusätzliches CO2 und andere Abgase entweichen.

  46. 67.

    Sie haben offensichtlich den Zusammenhang nicht erfasst. Deshalb auch mein Tipp: Schauen Sie mal nach, was sich stromabwärts des Vorfluters kurz hinterm dem Abfluss der Kläranlage Schönerlinde befindet und lesen sich bitte auch den Kommentarstrang durch. Wenn sogar Tram 88 sich daran erinnert hatte, dass es Grenzwerte für Indirekteinleiter gibt, sollte Ihnen dass doch auch leicht fallen.

  47. 66.

    Der Wert eines Nutzforstes als Naherholungsgebiet mach Sie also weiterhin daran fest, dass Sie dort stundenlang mit dem Rad fahren konnten ohne jemand anderem zu begegnen. Da stellt sich mit die Frage, warum, wo Sie die Einsamkeit so lieben, in der größten Stadt Deutschlands wohnen.

  48. 65.

    Wer sich wie Sie mit der Kernfusionsforschung der DDR und dem erfolgreichen Nachvollziehen von gefakten Experimenten auskennt, sollte sich auch im klaren sein, dass der wenige Regen in Brandenburg nur indirekt mit dem Wachstum von Städten zu tun hat. Die wären ökologisch sogar sinnvoller als das Dorfleben, da z.B. zum einen die Wege viel kürzer sind und zum andern pro Kopf weniger Fläche versiegelt wird.

  49. 64.

    Auch in Bezug auf den Wasserhaushalt empfehle ich Ihnen eine Blick in das B-Plan-Anderungsverfahren. Laut hydrologischem Gutachten muss aufgepasst werden, dass durch den Bau der Fabrik der Grundwasserspeigel nicht so stark ansteigt, dass die Autobahn beeinträchtigt wird.

    Stöbern Sie zudem auch erstmals in den alten Grundsatzdiskussionen vom Spätherbst 2019. Mittlerweile ist die Berichterstattung schon bei Detailfragen wie eben dieses Klärwerk für eine spätere Ausbaustufe angekommen. Dort finden Sie Belege, dass solche Kiefernmonokulturen weder ökologisch wertvoll noch nachhaltig sind. Auch Links zu den Umtriebszeiten verschiedene Baumarten finden Sie dort sowie zu den Vorteilen von Laub- und Mischwäldern etc.

  50. 63.

    Also dann doch der falsche Standort?
    Zumindest aus Ihrer Sicht?
    Das ist interessant, denn Herr Alfred Neumann aus Berlin sieht das komplett anders, glaube ich.

  51. 62.

    So viel Verkehr word eine Kläranlage nicht verursachen und für die Fabrik von Tesla empfehle ich das Verkehrsgutachten zur B-Plan-Änderung. Sie werden überrascht sein, wie viel Verkehr gleich auf die Autobahn geht.

  52. 61.

    Hat Tesla eigentlich schon eine Baugenehmigung? Oder sind sie immer noch mit den Bauanträgen beschäftigt?

  53. 60.

    " - Also das größte Problem an der Verkehrsinfrastruktur ist, dass deutsche Behörden natürlich nicht mit Tesla Tempo mitkommen.- "

    Das ist mit Sicherheit nicht der Hauptgrund. Wenn Sie einmal von "oben" auf die Topografie schauen, werden Sie neben der Spreeniederung und den dazugehörigen Feuchtwiesen auch eine Seenkette entdecken, die es zu überwinden gilt.
    Für die verantwortlichen Verkehrsplaner keine einfache Sache, denn am Ende wird das nur mit weiterer Vernichtung von Natur- und Lebensraum realisiert werden können.
    Deshalb ist der Standort weitaus weniger vorteilhaft, als von vielen zunächst angenommen wurde/wird.

  54. 59.

    Irrtum. Wo ist der unmessbare Grenzwert ? Wer wie ich in der Mikroelektronik beschäftigt war weiß was Reinheit bedeutet. Wer mit den "Kohlepustern" derartige Abgase zulässt ist eben der, der auch einen gesunden Wald mit Oberbodenentfernt und einen Betonklotz drauf setzt. Man beachte: Habe nix gegen Tesla. Wo blieb die Gesamtplanung vor BER-Bau ?

  55. 58.

    " - Dort gibt es große Waldflächen, die nicht des schnellen Geldes wegen ausschließlich mit Kiefern bepflanzt worden. - "

    Nutzen Sie etwa keine Holzprodukte, oder kommen für Sie edelste Tropenhölzer infrage?
    Apropos "schnelles Geld", sind Sie nicht auch der Meinung, dass, wenn Herr Musk seine Fabrik im Eiltempo in den märkischen Sand setzt, was mit "schnellem Geld" zu tun hat?
    Zudem werden Sie wohl kaum einen Kiefernwald finden, der sich auf den Wasserhaushalt nachteiliger auswirken wird, als diese Fabrik.

  56. 57.

    Nun sagen sie dem Waldemar auch, dass keiner mehr als Berlin von der Kiefer profitierte. Bauholz für Berlin und auch Heizmaterial; die wären ja erfroren. Dann Kalkstein und Zement aus Rüdersdorf und Tonziegel ebenfalls aus dem Umland. Großkotz Berlin sollte dankbar sein. !

  57. 56.

    warten Sie doch einfach auf die Genehmigung, dort werden die Einleitvorschriften bestimmt aufgeführt. Ansonsten können Sie sich die Mühe machen und die geltenden Einleitvorschriften einfach nachschauen. Ich gebe diesmal keinen Tipp....

    Im Gegensatz zu Braunkohlekraftwerken, die vollkommen legal Schwermetalle in riesigem Ausmaß in die Luft pusten dürfen, kann ich Ihnen versichern, dass für zb solche sehr problematischen Schwermetalle für Abwasser sehr niedrige Grenzwerte gelten.

    Die Grenzwerte können Sie im Labor praktisch nicht mehr messen, weil die so niedrig sind.

  58. 55.

    Also das größte Problem an der Verkehrsinfrastruktur ist, dass deutsche Behörden natürlich nicht mit Tesla Tempo mitkommen.

    Dass das GVZ gar kein GVZ war ist dabei ein großer Problempunkt, weil die Bahnanlagen dort überhaupt erst einmal ertüchtigt werden müssen. Das sollte schnellstmöglich geschehen. Dann ist weiterhin die zukünftige Baustelle auf der A10 erst einmal ein Problem. Sehr schlechtes Timing.

    Das Großstädte sowieso schon unter Pendlerverkehr ersticken ist jetzt nichts neues. Da wird sich Tesla auch versetzte Schichtzeiten einfallen lassen müssen.

    Wer außerdem nicht Bahn fährt muss sich im Stau stehend nicht beschweren.

    In Deutschland geht immer alles nur nicht....

  59. 54.

    Wir wohnen ganz nahe am Wald und Kalksee. Dieses große Waldgebiet ist nur durch Autobahn- und Bahnstrecke unterbrochen. Die anderen Straßen haben nicht diesen Einfluss auf das zusammenhängende Waldgebiet und Wasserschutzgebiet. Juwel ist das Löcknitztal, die Spree und die Seenkette ab Werlsee mit Insel. Ehem. Urstromtal. Als man mit der "Anuschka"- eine grüne AN-2 mit Musk über diesen letzten Joker flog war es passiert. So nach 1990 hat man davon geträumt dort Industrie anzusiedeln; mit BMW hatte es nicht geklappt. Obwohl man heute derartige Umwidmung nicht mehr macht hat man es wohl bewußt versäumt dieses Gebiet zu erhalten. Bei der BER-Planung wäre alles noch möglich gewesen. Der sollte ja auch ein bissel weiter weg. Nun wächst der Molloch Berlin und Umland und der Regen ( Grundwassernachschub ) bleibt aus. Andere Großstädte sollten eine Warnung sein.

  60. 53.

    In der Wüste von Nevada ist immerhin Reno in der Nähe, eine 250000 Einwohner Stadt. Das wäre eher noch mit Frankfurt Oder nach Berlin vergleichbar, wenn Frankfurt/Oder nicht Frankfurt/Oder wäre. Das gute ist doch, das Frankfurt UND Eisenhüttenstadt bestimmt von Tesla profitieren und ihre kleineren Gewerbe-Flächen bestimmt voll bekommen

    Ansonsten ist Kalifornien als High Tech Standort bekannt. Zusätzlich noch Austin in Texas als junge beliebte Boomstadt mit bestimmt bald 1 Mio Einwohner.

  61. 52.

    Meinen Sie das Gebiet östlich der Schienen zwischen Wiesenau und Ziltendorf? Da müssten aber mindestens 2 Leistungsfähige Brücken rüber zur Bundesstraße.....gibts da schon was konkretes? kommt das an 100 Hektar ran?

    In Eisenhüttenstadt sind gerade mal noch etwas mehr als 50 Hektar frei, das größte auch schon zerstückelte mehr oder weniger zusammenhängende Gebiet ist 44 Hektar groß, östlich des Kanals bei der von Ihnen erwähnten Sinteranlage...

    https://www.brandenburg-business-guide.de/de/#map/load?viewport=|1603546.3927|6816031.8499|1655700.4682|6837024.9285&locationFactorParams=|9214|6876&selectedBalloons=|node-30287

    wird als Gewerbegebiet geführt.

    Die 600 Hektar Stahlwerk sind eben nicht verfügbar.....

  62. 51.

    Herr Neumann, hören sie auf, sie wissen es doch auch nicht, was in Schönerlinde abläuft. Wenn sie der Meinung sind, dass dort Misswirtschaft getrieben wird, dann setzen sie sich dafür ein, dass dort eine Besserung eintritt. Im Grunde interessiert sie das ne Bohne. Es dient ihnen nur dazu, immer wieder die gleiche Masche zur Ablenkung von den Machenschaften in Freienbrink abzuziehen. Thema ist das geplante neue Klärwerk Freienbrink. Es gibt Leute, die etwas dagegen haben, dass die Spree oder der Oder-Spree-Kanal mit zusätzlichen Abwässern belastet wird. Diese Gewässer führen schon genug Schadstoffe mit. Sämtliche Anrainer werden ihnen das bestätigen wie z.B. im Spreewald oder den Wasserwerken Briesen, Fürstenwalde, Erkner und Berlin-Friedrichshagen. Dass dem zukünftigen Klärwerk mindestens weitere 10 ha Naturfläche geopfert werden, ist auch nicht zu akzeptieren. Außerdem ist vor Etablierung des Schadstoffverursachers zu prüfen, ob die Gegend ein zusätzliches Klärwerk verkraften kann.

  63. 50.

    Was für eine Masche ist das mit der sie hier Argumententiren? Die gleiche mit der ein Landschaftsschutzgebiet in ein Industriegebiet umgebaut wird? Noch mehr Flächenfrass durch Strassen Ausbau, klärwerkbau... Zuzug der zehntausenden Mitarbeiter? Waldemar hat es erfasst. Der Wald war so weitläufig, dass man auch Erholung gefunden hat. Im übrigen ist die Region alles andere als Struktur schwach. Es gäbe wesentlich bessere Standorte die genug Infrastruktur haben und auch Arbeitskräfte. Das in Grünheide ist lediglich ein Prestigeobjekt für den hohen Herrn M und andere hohe Herren, die eben nicht in eine Struktur schwache Region ziehen oder zur Arbeit fahren möchten. Dafür kann auch hektarweise Natur geopfert werden. Die Herrschaften erholen sich doch nicht im Wald? Sie fliegen dann lieber in den Urlaub...Und nochmal Herr Neumann, den schönen Wald mit dem plätschernden Bach finden sie direkt hinter dem angeblichen Industriegebiet!

  64. 48.

    Im Raum Grünheide benötigen die Privatanschließer aber um die 170 l/d , während es in Neu-Zitau nur gut 100 l/d sind.

  65. 47.

    Deshalb meine Anspielung auf Schönerlinde. Allein in Berlin fallen 220 Mio. m³/a Abwasser aus Gewerbebetrieben, Industrie und Haushalten an.

  66. 46.

    Das Industriegebiet wurde um die Jahrtausendwende für den Bau einer Automobilfabrik überplant.
    In Brandenburg gibt es noch über 700.000 ha artenarme Kiefermonokulturen, die zwar gut brennen, aber u.a. schlecht für das Grundwasser sind. Geben Sie Ihren Bekannten mal den Tipp, in die Schorfheide zu fahren. Dort gibt es große Waldflächen, die nicht des schnellen Geldes wegen ausschließlich mit Kiefern bepflanzt worden sind, sondern als Jahrreviere der Brandenburger Könige etc. von einer massiven Kommerzialisierung verschont geblieben sind.
    Die zwei, die ich meine gehören zu der Handvoll Fabrik-Gegner, die hier fortlaufend Scheinargumente gegen den Bau von Tesla anzubringen versuchen, sich dabei aber ständig in Widersprüche verwickeln, obwohl die sich angeblich auskennen.
    Stöbern Sie mal in den alten Grundsatzdiskussionen seit Spätherbst 2019. Mittlerweile geht es um Detailfragen wie den Bau einer neuen Kläranlage, die aber erst dann benötigt wird, wenn das Werk weiter ausgebaut wird.

  67. 45.

    Keine Industrieanlage ! Garantiert. Nach 1945 zuerst die Sowjetarmee. Danach einige Kleinhallen in den wurden Westpakete von Stasi etc durchschnüffelt. Grünheide hat die gleiche PLZ wie Erkner gehabt und auch gleiche Straßennahmen. Lässt auf Stasivertusche schließen.

  68. 44.

    Dann mache ich es ganz kurz: Ein versautes Trinkwassergebiet reicht ! Außerdem: Alles was der WSE dann in Hangelsberg-Noprd an Grundwasser abpumpt wird sich nicht erneuern. Welche Schadstoffe werden im Prozessabwasser von Tesla enthalten sein ?

  69. 43.

    " - Nicht ganz beschränkte Menschen könnte in den Sinn kommen, dass es MEHRERE Gründe für die Standortwahl gibt.
    1.)Erstklassige Verkehrsanbindung.
    2.)Fertiger B-Plan
    3.)Standort mit Fachkräftepotential (auch Anziehungskraft für Top-Leute) - "

    zu1.) selbst einige Tesla-Fans und Mitarbeiter befürchten, dass aufgrund fehlender oder schlechter verkehrlicher Anbindung die Produktion nicht stattfinden oder zum Erliegen kommen könnte.
    Sie können dazu auch gern die Sitzungen im Landtag verfolgen, dort werden diese Probleme in jeder Sitzung thematisiert.
    zu2.)hier fehlt immer noch ein gültiger FNP
    zu3.)am 18.05. gab es eine Pressemitteilung der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Brandenburger Landtag, dort hat man sich neben der SPD und CDU für die Anwerbung ausländischer Fachkräfte eingesetzt, um den Fachkräftemangel zu kompensieren.

  70. 42.

    "Grünheide hat in einiger Entfernung zur Eisenbahn nördlich schönere Stellen als einen beliebigen Kiefernforst."
    Ich weiß nicht, ob Sie schon mal in der Gegend um Weimar waren, hier gibt es nicht so viele Wälder - dafür mehr Felder.
    Kiefernwald hin, Kiefernwald her, hier gibt es so einige, die die Brandenburger um ihre Kiefernwälder beneiden und u.a. wegen des Kiefernduftes regelmäßig nach Brandenburg reisen.

  71. 41.

    Wenn Ihre Bekannten, wie Anwohner? und/oder Gerhard? nicht in der Tesla-Region wohnen, fehlt denen sicherlich der Heimvorteil, leuchtet mir ein.
    Sorry, dass ich noch einmal nachfrage, Sie hatten vergessen auf die Frage zu antworten, was zu DDR-Zeiten oder davor auf dem Industriegebiet stand.
    Ich nahm an, Sie wissen es, denn auf Google-Maps sehe ich nur Wald und eine skizzierte Fabrikhalle.

  72. 40.

    man versucht doch aber unsere Gewässer sauberer zu bekommen und sagt nicht, die sind sowieso schon verschmutzt, da kommt es auf etwas mehr oder weniger auch nicht an?
    Deshalb besteht z. B. für große Industrieanlagen eine Verpflichtung zum Einsatz der "besten verfügbaren Technik". Dies gilt auch für den Umgang mit Wasser.
    Für neu gebaute Anlagen nach Industrieemissions-Richtlinie wie hier bedeutet dies, dass hier ein geschlossener Wasserkreislauf zum Einsatz kommen sollte.
    Was passiert statt dessen? Vom Land oder der Kommune wird ein Klärwerk gebaut und eine Großindustrieanlage darf dann ihr Abwasser wie jeder x-beliebige Kleinverbraucher entsorgen.

  73. 39.

    Das ist doch auch wieder Nimby-Denken : Berlin wird ja nun gewiss nicht komplett von Köpenick aus mit Wasser versorgt. Und auch die Berliner Klärwerke müssen Abwässer in weitaus größerem Umfang als die von Tesla erzeugten ableiten. Die werden dann vermutlich weiter westlich abgeleitet und beeinträchtigen dann weitere Wasserwerke z.B. mit Hormonen und anderem Zeugs...

  74. 38.

    Hier hat sich herumgesprochen, dass ein Anwohner von irgendwas jenseits der "Tesla-Region" einem Irrtum unterlegen ist, als er immer wieder von wertvollem Naherholungsgebiet sprach. Sogar u.a. Gerhard als erklärter Fabrikgegner hatte bestätigt, dass sich dort kaum jemand erholt, so dass er dort stundenlang mit dem Rad fahren konnte ohne jemandem zu begegnen. Einzig die immer selben Pilzsammler verirren sich in das Industriegebiet. Grünheide hat in einiger Entfernung zur Eisenbahn nördlich schönere Stellen als einen beliebigen Kiefernforst.

    Für die Infrastruktur der beantragten Fabrik gibt es längst Lösungen: Die Straße von der Autobahnabfahrt, die zwischen zwischen GVZ und Industriegebiet entlang führt, wird verbreitert werden wie auch Tesla bereits mit dem Bau einer eigenen Autobahnausfahrt begonnen hat. Strom und (Ab-)Wasser lagen in dem unerschlossenen Industriegebiet noch nicht, sind aber n Realisierung.

    Daneben gibt es kein überplantes Industriegebiet.

  75. 37.

    Nun ja, wenn man sich die Planungszeiten für Stück Autobahn anschaut - Tesla wollte jetzt nicht 30 Jahre warten. Verkehrstechnisch liegt das Gelände recht günstig : Autobahn, Eisenbahn, Flughafen und auch der Oder-Spree-Kanal in der Nähe. Passt schon...

  76. 36.

    Nicht ganz beschränkte Menschen könnte in den Sinn kommen, dass es MEHRERE Gründe für die Standortwahl gibt.

    Erstklassige Verkehrsanbindung.
    Fertiger B-Plan
    Standort mit Fachkräftepotential (auch Anziehungskraft für Top-Leute)

    Es tut mir ja Leid aber der Ruf von Brandenburg ist einfach beschissen, und das sage ich obwohl ich meine Schwiegereltern in BaLi sehr gerne hab. Es tut mir um die 80% vernünftigen Leute echt Leid (die Linken Wähler netterweise mal mitgezählt, auch wenn ich bei denen immer mal ins Zweifeln komme)

    Ich kenne VW Mitarbeiter mit Migrationshintergrund die waren mal von Kassel nach Zwickau abbeordert...VW hat dann eingesehen, dass man nach Zwickau eher nur Mitarbeiter mit weißer Haut schicken darf, zur Not noch Russlanddeutsche.....

  77. 35.

    Das alte Plattenwerk, das benachbarte Areal zwischen Sinteranlage und schließlich noch ein riesiges Gebiet zwischen alter B112 und Bahnstrecke. Vor ein paar Jahren einem Waldbrand zum Opfer gefallen und nun auch offiziell potentielles Erschließungsgebiet.
    Die Überheblichkeit in Ihren Worten, schreit zum Himmel. Welcher Topmanager wollte wohl in die Wüste von Nevada?
    Die B112 in Brieskow-Finkenheerd ist eine kreuzungsfreie 3spurige Umgehungsstraße gebaut als Teil der Oder-Lausitz-Trasse für Lastenverkehr und von der die Anwohner wenig zusätzlich belästigt werden weil parallel zur Bahnlinie und schallgeschützt. Nutzen Sie mal aktualisierte Karten es gibt eine direkte Zubringerstraße von der B112 zur Papierfabrik und der Bahn- und Hafenanschluss hätte doch sein übriges getan.
    Was hatte denn der FNP in Grünheide vorher anzubieten?
    Die einzige interessante Aussage wären die Reserveflächen, aber ob genau das jemals hinterfragt wurde, war meine Frage, die Sie nicht beantworten konnten.

  78. 34.

    "Wenn selbst Fabrikgegner wie Gerhard bestätigt haben, dass die dort stundenlang einsam unterwegs gewesen sind, scheint das mit dem Nahreherholung nur für Otto Suhrbier interessant zu sein."

    Kann man so oder so sehen. Es muss nicht immer nachteilig sein, wenn man mal niemanden antrifft. Nun kenne ich den Wald nicht, aber spricht das nicht auch für den Wald oder für dessen Weitläufigkeit?
    Stand dort, auf diesem Gebiet schon einmal eine Fabrik oder Ähnliches, zu Zeiten der DDR oder noch davor?
    Ich frage deshalb, weil ich selbst in den Medien nichts darüber finden konnte.

  79. 33.

    Lieber Waldemar,

    das ist einfach müßig darüber zu diskutieren, weil DIE GEMEINDE sich auf diesen Standort festgelegt hat. Vergleichbar große Industriegebiete sind ziemlich selten, sogar in ganz Deutschland, weil einfach solche neuen Industrieansiedlungen es in DE seit der Wende nicht mehr gegeben hat, insofern hat man solche Standorte kaum in die Raumplanung mit einbezogen.
    BMW, Porsche in Leipzig und hier in Dresden GF und Infineon sind da wenige Beispiele, die aber auch schon 20 Jahre her sind. Dabei sind Porsche/BMW in Leipzig jeweils nur etwa halb so groß und die großen Chipfabriken ca 1/4.

    Statt sich über die Chancen zu freuen, wird lieber wieder nur rumgemeckert und nach Folgeindustrien für die Braunkohle gerufen *kopfschüttel*

  80. 32.

    " - Ich hätte ja das Kraftwerk Jänschwalde, die olle Dreckschleuder, gerne für Tesla abgerissen, aber Tesla braucht einfach Berlin. Kein internationaler Topmanager will ich die braunblau verseuchte Lausitz. - "

    Ach darum geht es, und ich dachte bisher, dass die angeblich so supergünstige Verkehrsanbindung der Hauptgrund für die Industrieansiedlung mitten im Wald ist.

  81. 31.

    "Naherholungsgebiet? Ich kann es echt nicht mehr hören."

    Ja, sorry, ich habe nur das wiedergegeben, was die Einwohner behaupten.
    Allerdings sieht man bei Google-Maps immer noch den Urzustand - zumindest ohne Teslafabrik - und ich sehe dort größtenteils nur Wald, auch ringsherum und für deutsche Verhältnisse relativ zusammenhängend.
    Naja, bis auf Straßen und Bahnschienen, aber die kommen im dicht besiedelten Deutschland auch sehr häufig und vor allem überall vor. Das wäre für mich zunächst keine Hauptkriterium, die für eine Industrie-Ansiedlung in dieser Größe spricht.
    Dass es dort neben der Wasserversorgung/Entsorgung auch Probleme mit der Infrastruktur gibt, hat sich bereits bis nach Thüringen herumgesprochen.
    Nun stellt sich Einem tatsächlich die Frage, ob man das Werk wirklich statt in den Wald, nicht auch ein Stückel daneben hätte bauen können?

  82. 30.

    Der genaue Standort des Klärwerks ist hierbei nicht entscheidend, sondern in welches Gewässer, auch "Vorfluter" genannt, das "gereinigte Abwasser" eingeleitet wird.
    "...Standorte entweder an der Müggelspree oder am Oder-Spree-Kanal, damit das gereinigte Wasser abgeleitet werden kann."
    Liegt der Standort des Klärwerks am Oder-Spree-Kanal, werden die Wasserschutzgebiete der Berliner Wasserbetriebe am Langen See (Dahme) durch die "geklärten Abwässer" beeinträchtigt, liegt der Standort des Klärwerks an der Müggelspree, sind die Wasserschutzgebiete am Müggelsee betroffen.
    Bitte auf die Karte schauen: Suchbegriffe Klassewasser.de und Wasserschutzgebiete eingeben bzw.
    https://klassewasser.de/content/language1/downloads/berlins-wasserschutzgebiete.pdf

  83. 29.

    Tesla muss muss sein Vorhaben Störfallkonzepte erarbeiten, damit es keine größeren Probleme für den Betrieb des hier thematisierten Vorhabens gibt. Das ist bei Neuansiedlungen allgemein üblich. Gerade bei kleinen Altbetrieben mangelte es aber daran. Stöber Sie dazu mal in den alten Diskussionen.

  84. 28.

    Wenn selbst Fabrikgegner wie Gerhard bestätigt haben, dass die dort stundenlang einsam unterwegs gewesen sind, scheint das mit dem Nahreherholung nur für Otto Suhrbier interessant zu sein. Stöbern Sie dazu mal in den Grundsatzdiskussion vom Spätherbst 2019. Der Kas is bissn würde der Bayer sagen.

  85. 27.

    Haben Sie eine Ahnung, was sich z.B. hinter dem Klärwerk Schönerlinde befindet?

  86. 26.

    Warum hier so viele immer der Meinung sind, bestimmen zu können wo ein geeigneter Standort für Industrie bzw. eben Tesla liegt.

    Wissen Sie wer wirklich dafür zuständig ist? DIE GEMEINDE und sonst gar niemand. Zu der GEMEINDE zählen dann Bürgermeister (demokratisch gewählt) und Gemeinderat (demokratisch gewählt). Da muss die BI Grünheide wohl einfach nur bei den nächsten Wahlen einen BürgermeisterInnenkanditatInnen aufstellen und gleichzeitig eine Liste für den Gemeinderat, dann können die NonStop gegen Tesla agieren!

    Ich hoffe sehr, dass die das auch wirklich machen, dann sieht man zukünftig ja die DEMOKRATISCHEN Machtverhältnisse vor ORT.

  87. 25.

    Jetzt mal ernsthaft:
    Wo in Eisenhüttenstadt ist denn noch ein freies Industriegebiet? Im Flächennutzungsplan finde ich nix..... bzw. die Flächen des Riesigen Industriegebietes sind eben weitestgehend belegt/schon bebaut, bzw Erweiterungs-Reserve für die schon ansässigen Industrieunternehmen.

    Noch dazu dürften die Anwohner der B112 in Brieskow sich sehr über ihren Vorschlag freuen, Anwohner einer Zubringerstraße für ein riesiges Autowerk zu werden. Da sind 2 direkte A10 Abfahrten doch sinnvoller.

    Ich hätte ja das Kraftwerk Jänschwalde, die olle Dreckschleuder, gerne für Tesla abgerissen, aber Tesla braucht einfach Berlin. Kein internationaler Topmanager will ich die braunblau verseuchte Lausitz. Hier in Dresden hat man wenigstens noch die Neustadt.....

  88. 24.

    Da der Standort des Klärwerks noch gar nicht bekannt ist, sind Ihre Argumente Spekulation...

  89. 23.

    Naherholungsgebiet? Ich kann es echt nicht mehr hören. Direkt an der Autobahn und dem schon lange bestehenden Güterverkehrszentrum Freienbrink und einer hoch frequentierten Bahnlinie auf der alle paar Minuten chinesische Güterzüge und der RE1 langbrettern? Auch vor Tesla habe ich das ganze Gebiet gemieden wie die Pest, da die Aufenthaltsqualität gleich Null ist. Es ist ein idealer Standort für ein Industriegebiet. Punkt.

    Und nochmal zum Thema Eisenhüttenstadt: Erst letztens gab es bspw. in der MOZ einen Artikel darüber, dass auch in Eisenhüttenstadt die Gewerbe- und Industriegebiete weitestgehend voll sind. Potentiale betragen ca. 25 Hektar auf einzelnen Kleinflächen. Schauen Sie sich doch mal eine Karte an mit den naturschutzrechtlichen Restriktionen in und um Eisenhüttenstadt. Trinkwasserschutzgebiete, NSG, LSG, Überschwemmungsgebiete und Richtung Westen eine deutlich komplexere Topographie. Da ist absolut kein Platz für eine derartige Ansiedlung.

  90. 22.

    Bei manchen Beiträgen zum Thema Tesla frage ich mich, wie manche Leute hier überhaupt ihren Lebensunterhalt verdienen...
    Mal davon abgesehen, gilt es beim Thema Abwasser ja wohl nur eine Frage zu klären : Wer stellt sicher, dass die Abwässer ordentlich geklärt werden. Dass der WSE die Verantwortung trägt, nimmt Tesla aus der Schusslinie.
    Gestern gab es ja auch wieder eine Diskussion über den Wasserverbrauch von Tesla (ca. 1,4 Mio m³ pro Jahr) Ein Riesenaufstand der Nimbys. Wo ist denn aber der Aufschrei, wenn hier Leute in die Region ziehen. Wenn ich mal den durchschnittlichen Wasserverbrauch eines Einwohners mit 110l/Tag ansetze, entsprechen die 1,4 Mio m³ dem jahresverbrauch von 35000 Einwohnern. Boulettenstadt zieht jährllich ca. 40000 Unglückselige an, die da wohnen wollen. Da regt sich hier keiner auf, als ob Balin unendlich viel Wasser in seinem Gebiet hätte !!!

  91. 21.

    Noch ne Frage: Was passiert im Falle einer Havarie? Gibts nicht?
    Nach dem kürzlichen Brand eines metallverarbeitenden Betriebes in Marienfelde gelangte massenhaft Löschwasser ins Abwasser und zerstörte die Bakterienkulturen im Klärwerk: https://www.tagesspiegel.de/berlin/tote-fische-warnung-fuer-hundebesitzer-chemikalien-nach-grossbrand-in-berliner-fabrik-in-kanalisation-gelangt/26914282.html

    Aber sicher wird hier auch schon an einem "Störfallkonzept" gebastelt?

    Dass der Wasserverband Strausberg-Erkner bisher kein eigenes Klärwerk betreibt, sondern über das Klärwerk der Berliner Wasserbetriebe und die Erpe in die Spree in Köpenick HINTER den Wasserschutzgebieten der BWB einleitet, hatte sehr gute Gründe: Das gereinigte Abwasser fließt dann eben NICHT durch die Wasserschutzgebiete, wo das Trinkwasser gefördert wird. Dieses bewährte Konzept wird nun über den Haufen geworfen.

    Das ganze ist an Verantwortungslosigkeit nicht mehr zu toppen.

  92. 20.

    "...Standorte entweder an der Müggelspree oder am Oder-Spree-Kanal, damit das gereinigte Wasser abgeleitet werden kann."
    Bitte mal auf der Karte anschauen: Das "gereinigte Abwasser" fließt auf kürzestem Wege direkt in die Berliner Wasserschutzgebiete rund um den Müggelsee:
    Klassewasser.de / Wasserschutzgebiete bzw. https://klassewasser.de/content/language1/downloads/berlins-wasserschutzgebiete.pdf

    Rechts unten auf der Karte: Müggelspree und Oder-Spree-Kanal - die geplanten Standorte des Klärwerks. Fließrichtung: Langer See / Müggelsee, dort befinden sich die Wasserschutzgebiete der Berliner Wasserbetriebe Friedrichshagen!
    Gehts noch???

    Warum wird das gereingte Abwasser nicht für industrielle Prozesse wiederverwendet sondern statt dessen zu "Trinkwasser" für die Berliner Bevölkerung aufbereitet?

  93. 19.

    Es sind die selben Stimmen die lauthals nach einer Nachfolgeindustrie gerufen haben die heute jeden noch so kleinen Fortschritt in ihrer Region negieren.
    Am besten ihr macht es wie einige Politiker, ihr erzeugt genug heiße Luft um damit Betriebe zu betreiben oder ihr verlagert alle jetzigen und künftigen Betriebe nach Asien um dann irgendwann das Wörtchen -warum- zu hinterfragen.

  94. 18.

    Die Abwasserrohre bezahlt Tesla. Konnte man lesen wenn man nicht alles in den Medien für Lüge hält....

    Tesla hat die Planungsvorgaben vom WSE bekommen und dazu eine darauf spezialisierte Baufirma beauftragt. Wer dann noch glaubt, dass der WSE zahlt wenn Tesla ein Unternehmen beauftragt muss echt....

    Zu den Wassergebühren des WSE: ICH HOFFE dringend, dass sich die Wasserpreise in dieser Wüstenregion MINDESTENS verdoppeln. Einfach damit Wasser, ja sogar TRINKwasser aus der Leitung einen Wert darstellt. Aktuell ist das Wasser in Grünheide so billig, dass man es eben ordentlich verschwenden kann und das machen laut Daten über den Wasserverbrauch pro Person die Grünheidener in rauhen Mengen.

    Warum zahle ich für meinen jährlichen Wasserverbrauch, obwohl ich nur die Hälfte des Verbrauches eines Grünheideners habe sogar noch mehr?

    Vielleicht ist Tesla ja in die Region gegangen weil es dort so außergewöhnlich billiges Wasser gibt.....

  95. 17.

    Was gefehlt hat? Vor allem gültiges Planungsrecht für ein 300 Hektar großes Industriegebiet. Das Planungsverfahren mit ggfs. FNP-Änderung, Aufstellung des Bebauungsplans, Strategischer Umweltprüfung etc. für ein derartiges Gebiet dauert mehrere Jahre und kostet sehr viel Geld. Die Zeit nimmt sich KEIN Unternehmen, weder TESLA noch BMW oder sonst wer und das Geld dafür hat Eisenhüttenstadt auch nicht auf der hohen Kante liegen. Vor allem weil solche Gebiete üblicherweise "auf Vorrat" geplant werden und, wie am Beispiel Freienbrink, auch mal 20 Jahre rumliegen bis sich jemand ansiedelt. Das hat man in den 1990ern und frühen 2000ern gemacht, weil es dafür reichlich Fördergelder gab. Und dann kam halt niemand...

    Mal ganz abgesehen davon, dass die Nähe zu Berlin auch ein gewisser Faktor ist, wenn es um studierte Fachkräfte geht.

  96. 16.

    "Wo das Klärwerk genau gebaut wird, konnte Verbandschef Bähler nicht sagen."

    Man möchte ein Klärwerk bauen und weiß noch nicht wohin? Also bitte!
    Frage mich schon den ganzen Tag, mit welcher Kneifzange ich mir heute die Hosen anziehen soll.
    Da dieses Klärwerk wohl für den Betreib und Ausbau der Tesla-Fabrik essenziell zu sein scheint, wäre es da nicht sinnvoll, dass man bis zur endgültigen Klärung einen generellen Baustopp verhängt?

  97. 15.

    Hier, in den rbb24-Kommentarlinien wurde schon oft erwähnt, dass die Region um Grünheide ein Naherholungsgebiet ist und wenig als Industriegebiet geeignet zu sein scheint.
    Auch wenn die Tesla- oder eine andere Industrie-Ansiedlung durchaus vorteilhaft sein kann, wäre z.B. Eisenhüttenstadt die bessere Wahl, da hier schon ein Industriegebiet vorhanden ist.
    Dass Grünheide die falsche Standortwahl ist, steht auch auf der Grünheider BI-Homepage geschrieben.
    https://www.bi-gruenheide.de/
    Zudem sollte man die Aussagen der Politiker und Elon Musk- oder Tesla-Fans nicht überwerten, da hier auch ein persönliches Interesse besteht, während sich die Einwohner oft mit den negativen Folgen einer Industrieansiedlung abfinden müssen.



  98. 14.

    Bei meinem letzten Besuch in Eisenhüttenstadt kam mir wieder die Frage ob man jemals über diesen Standort für Tesla nachgedacht hat.
    Industriegebiet vorhanden,
    Flugplatz vorhanden wenn auch kein BER,
    Hafen vorhanden,
    Bahnanschluss und Rangierbahnhof vorhanden,
    Industriekläranlage vorhanden und wahrscheinlich auch ausbaufähig,
    Wasser vorhanden,
    Personal aus näherer Umgebung und Lausitz verfügbar,
    Stahlwerk als Lieferant vorhanden,
    Platz für neue Wohnungen vorhanden,
    Quasi kreuzungsfreie Autobahnanbindung vorhanden,
    Was hätte noch gefehlt?
    Ist jetzt zu spät, würde aber gern mal wissen ob das überlegt wurde.

  99. 13.

    Zugegeben, Altgriechisch gehört nicht zu meinen Stärken, aber zu Ihren auch nicht! Schlagen Sie "Dystopierer " nach, dieses Wort gibt es nicht.

    Dystopie zusammengesetzt aus Dys = miss, un, übel Topos = Ort Ein übler, missliebiger Ort

    Dystopist = Protagonist der gesellschaftliche Verhältnisse hinterfragt und spürt, dass etwas im Argen liegt.

    So verkehrt liegt Herr Klink doch damit gar nicht!

    Mit Fremdsprachen kann man nur glänzen, wenn man ihre Bedeutung kennt! Bin auf Ihre Erklärung gespannt.

  100. 12.

    Also wenn sie geschrieben hätten, das die Polizei im Rahmen der Drogenberatung einen Schnupperkurs zum Thema Kokain anbietet, hätte ich es fast geglaubt.

  101. 11.

    Zur Zeit werden plötzlich Abwasserrohre in Erkner verlegt. Für Tesla? Wer bezahlt denn das alles? Bei Fördergelder natürlich der Steuerzahler, auch alfneu. Mal sehen, ob die Wasser/Abwasserpreise im Gebiet WSE gleich bleiben. Wie groß soll denn das Klärwerk von der Fläche her werden? Zusätzlicher Flächenverbrauch läßt grüßen. Mal schaun, was noch alles dem Landfraß zum Opfer fällt?

  102. 10.

    Mit dem WSE haben viele aus Strausberg und Umgebung, wie auch ich, je nach Bereich, viele eigene gemischte Erfahrungen gemacht. Fakt ist, der WSE ist kein Wohltätigkeitsverein, sondern ein gewinnorientierter juristisch jeden Spielraum ausnutzender Verband mit öffentlichen Versorgungsauftrag der Bevölkerung auf Versorgung mit Wasser und Entsorgung des Abwassers. Schlagworte als Beispiele hierfür sind Altanschließergebühr, Förderung Grundwasser für Trinkwasser Wasserwerk Spitzmühle 1 und 2, Straussee fallender Pegel. Da aber speziell Ostbrandenburg seit mindestens 6 Jahren ein Regendefizit aufweist, sollte meiner Meinung nach, das geklärte Abwasser insgesamt nicht mehr in Flüsse und Kanäle geleitet werden, sondern vor Ort in der Nähe als Brauchwasser genutzt bzw. verrieselt werden. Das Wasser sollte also vor Ort weiter genutzt werden können. Es muss generell ein Umdenken und Handeln der Politik in Sachen Wasserkreislauf und Abwasserableitung gefunden werden, sonst haben wir hier bald keine blühende Wald- und Seenlandschaft mehr, sondern nur noch Savannen und Wüsten...! Da wäre das Sorgen der Anwohner wegen Geruchsbelästigungen nur eines der geringsten Probleme!

  103. 9.

    Da gibt es doch was in Rüdersdorf., allerdings um ein vielfaches kleiner als die Tagebaue in der Lausitz und erst recht ein Fliegenschieß im Vergleich zu den kanadischen Öksandgruben in den dortigen borealen Wäldern.

  104. 8.

    Es ist wie immer: Not in my backyard.

    Strom will jeder, nur bitte keine Stromerzeugung oder Stromfreileitungen in Sichtweite.
    Autofahren will (fast) jeder, nur keine Bundesstraße und Verkehrslärm vor der Haustür.
    Trinkwasser aber keine Trinkwasserförderung und natürlich Abwasser muss irgendwohin, aber bitte kein Klärwerk in der Nähe. Wobei die Grünheidener beim vergeuden von Trinkwasser im Garten auf die Abwasserentsorgung verzichten können. ;)

    Was fällt uns noch ein? Fliegen aber bitte kein Flughafen in der Nähe und die ältere Bevölkerung mag natürlich auch keine Sport-& Spielplätze, Kitas, Schulen....

  105. 7.

    Ah, der Dystopierer wieder einmal! Man merkt, dass Sie es aufgegeben haben, zumindest dem Anschein nach pseudo-sachliche Geschichten zu erfinden. Wer nicht völlig mit dem Klammerbeutel gepudert wurde oder in seiner Jugend mit Kerosin geduscht hatte, geht Ihnen bei denen schon lange nicht mehr auf dem Leim. Deshalb versuchen Sie nichtmals mehr, irgendwelche Scheinargumente zu erfinden, die hier immer wieder schnell widerlegt worden sind. Oder erwarten Sie etwa ernsthaft, dass jemand völlig ahnungslos ist und nicht weiß, dass Industrie und Klärwerke an deutschen Flüssen weit verbreitet sind?

  106. 6.

    In Ergänzung meines letzten Kommentars, .liebe Berliner für die zukünftige "Aufwertung" Eures Trinkwassers könnt d.h. Solltet Ihr Euch natürlich beim regionalen Wasser- und Abwasserbetreiber bedanken. Vergesst aber nicht den Initiatoren in Potsdam und den Hauptsponsor aus Übersee in Eure Dankesbekundungen einzubeziehen. An diese beiden Adressen sollte hauptsächlich Eure Danksagung gerichtet sein. Was haltet Ihr davon ihnen zu Ehren Lieder, Sprüche, Gedichte, Grafiken, Bilder, Fotos Videos und andere Lobhudeleien zu widmen? Das haben sie doch verdient, oder?

  107. 5.

    Ähnliches gilt für zig andere Produktionsstätten. Fragen Sie mal Tram 88. Der hat BMW und VW bereits gelobt wie er auch als Alternativstandort das Industriegebiet in einem anderen WSG vorgeschlagen hat, im dem u.a. bereits Kleintransporter und Batterien für E-Autos produziert werden.

  108. 4.

    Hallo Berlin, freut Ihr Euch? Ab 2024 wird euer fades Trinkwasser aufgewertet. In Freienbrink wird es veredelt. Völlig gratis werden wir für Euch die Stammwürze des Spreewassers erhöhen. Ihr braucht nichts dafür leisten. Ihr müsst nur weiter Eure Brunnen im Einflussbereich der Spree betreiben, um unsere kostbaren Wasser Zugaben völlig umsonst zu konsumieren zu können. Über geschmackliche Wunschvorstellungen der Berliner Bevölkerung kann noch verhandelt werden. Sonderwünsche können natürlich nicht mehr völlig kostenfrei erfüllt werden. Dafür wird ein Aufschlag fällig. Ihr Berliner werdet, das sicher verstehen, zumal Ihr auch jede Menge Geld sparen könnt. Die Ausgaben für teure Speisegewürze, Reinigungsmittel und Toilettenartikel sind nicht mehr notwendig, da die erforderlichen Beigaben schon im Wasser enthalten sein werden.

  109. 3.

    Man produziert kein Abwasser, man verunreinigt nur kostbares Trinkwasser inmitten eines Trinkwasserschutzgebietes. Es ist genauso falsch wie die Behauptung, Bürger würden Verpackungsmüll produzieren.

  110. 2.

    Die Brandenburger Lösung: Grünheide und Umgebung wird zum "Tagebaugebiet umgewidmet. Dann können die Fördermilliarden von uns allen für ein Klärwerk verwendet werden..." Kann man das Klärwerk nicht in einer "Grube" bauen oder wenigstens auf dem Papier dort ansiedeln? Diese Ironie ist durchaus ernst gemeint...wenn man dies verstehen will...aber nur dann.

  111. 1.

    Warum trennt man nicht das eigentliche "Produktionsabwasser" vom "gewöhnlichen" Abwasser aus Kantine(n) und Sanitärtrakten ? Welche Stoffe werden in dem "Produktionsabwasser" enthalten sein ? Meint man etwa die Müggelspree zwischen Müggelsee und Dämmeritzsee ? Ich muss mal so konkret fragen.

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