Aktion in Grünheide - So gratulieren Tesla-Fans Elon Musk zum 50. Geburtstag

Elon Musk Geburtstag
Audio: rbb|24 | 28.06.2021 | Material: Brandenburg aktuell | Bild: rbb

Unternehmer, Visionär, Größenwahnsinniger: Elon Musk wird am Montag 50. Zum runden Jubiläum haben dem Tesla-Chef rund 30 Anhänger aus ganz Europa in Grünheide eine besondere Aktion beschert.

Paypal, Space X, Tesla: Der US-Unternehmer Elon Musk feiert am Montag seinen 50. Geburtstag. Bereits am Sonntagnachmittag haben rund 30 Tesla-Fahrer aus ganz Europa, darunter auch Portugal und Finnland, ihrem Idol von Grünheide (Oder-Spree) aus per Video gratuliert. Sie versammelten sich auf dem Vorplatz der geplanten Tesla-Fabrik und formten mit ihren Elektroautos eine 50. Mit dabei war auch Lars Hendrichs vom Verein Tesla Fahrer und Freunde: "Wir sind elf Länder, um auch mal zu zeigen, das ist nicht nur eine Factory für Germany, sondern ganz Europa wartet darauf, dass hier Autos rausfallen."

Elon Musk wird 50
Simona und Hans Kurtzweg aus Trebbin gratulieren ihrem Idol Elon Musk in Grünheide zum 50. Geburtstag. | Bild: Michel Nowak/rbb

Begeisterung für Elon Musk

Alle Beteiligten des Tesla-Korsos hatten zwei Dinge gemeinsam: die Leidenschaft für Elektroautos und die Verehrung für Tesla-Chef Elon Musk. Dazu gehört auch Mikko Kurppa aus Finnland. Er ist fasziniert von dem Unternehmer: "Ich mag alles, was Elon macht. Ob das die Autos sind oder seine Gedanken über die Umwelt oder die Zukunft." Martin Wrobel aus Hamburg, der ebenfalls nach Gründheide angereist war, sieht das ganz ähnlich: "Er geht einfach seinen Weg, weil er davon überzeugt ist, dass der Weg richtig ist und das schätze ich an dem Mann sehr."

Die von den Elektroautos gebildete 50 wurde per Kameradrohne von oben aufgenommen. Im Hintergrund war passenderweise noch das neue Werk zu sehen. Dieses Bild, so Lars Hendrichs, wird am Montag direkt über Twitter und Youtube an Tesla-Chef Elon Musk geschickt: "Er wird es sehen, da bin ich mir sicher".

Erfolgreichster Autobauer an der Börse

Elon Musk wurde am 28. Juni 19721 in Pretoria (Südafrika) geboren. Er verdiente sein Startkapital einst als Mitgründer des Bezahldienstes Paypal, durch die Übernahme durch Ebay im Jahr 2002 machte er ein Vermögen. Bei der US-Solarfirma Solarcity, die 2016 von Tesla geschluckt wurde, leistete er ebenfalls Geburtshilfe. Mit Tesla expandiert er weltweit, in Grünheide soll das erste Werk in Europa entstehen. Nachdem Tesla vor wenigen Jahren noch am Rande der Pleite stand, ist Musks Konzern an der Börse mittlerweile der mit weitem Abstand wertvollste Autobauer der Welt.

Trotz vieler Höhen und Tiefen in den vergangenen Jahren, hat Musks heute mehr Geld und Einfluss als je zuvor. Zuletzt hatte das "Forbes"-Magazin sein Vermögen auf 154,7 Milliarden Dollar geschätzt. [forbes.com]. Damit ist er dem Magazin zufolge der zweitreichste Mann der Welt nach Jeff Bezos.

 

Antenne Brandenburg, 28.06.2021, 08.30 Uhr

Die Kommentarfunktion wurde am 29.06.2021 um 13:28 Uhr geschlossen

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48 Kommentare

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  1. 48.

    Was hier stattfindet ist Vernichtung von Natur im größten Maß. Nur der tagebau verschlingt mehr. Hier klingt eher der Neid durch. Verdichtung ist kein Umweltschutz oder Naturschutz. Steingärten und versiegelte Flächen bringen rein gar nichts. Das hat sich mittlerweile auch schon erwiesen. Ich verlange immer noch den ABRISS des illegalen Baus. Gehen sie mit der Fabrik in eine wirklich Struktur schwache Region und benutzen sie einen Acker mit wenig bodenpunktwn oder eine durch tagebau zerpflügte landschaft. Gibt es genug... auch an Autobahnen.

  2. 47.

    "Ja, der Forst ist weg. Aber es entsteht wirklicher Wald an anderer Stelle. Dieses Werk wird nach höchsten Umweltstandards errichtet. Davon kann sich jeder in den Antragsunterlagen überzeugen."
    Oha, schöne neue heile Welt, dank Tesla. Fast wie aus einem Tesla-Werbespot.
    Die Waldumwandlung nebst angeblicher Aufforstung in entsprechender Menge sind im Übrigen nicht mehr Bestandteil der Antragsunterlagen.

  3. 46.

    Oh, wollen auch Sie uns weiß machen, dass es Seen im Industriegebiet Freienbrink Nord gegeben hatte wie Sie ja auch an die Ahnungslosigkeit der Menschen appelliert hatten, als Sie das Werk hier mit den Braunkohletagebauen auf eine Stufe stellten. Wer so agitiert wie Sie, kann einfach nicht ernst genommen werden.

    In einem Punkt muss ich Gerhard aber Recht geben: Es gibt mehr Kryptozoologen, die sich mit Yeties und Coronella Phantastica beschäftigen als sich Menschen dort zum Posen eingefunden haben.

  4. 45.

    Ist doch bekannt, wenn man es wissen möchte:

    Behauptung: "Rohre für Industrieabwässer", falsch waren nur REGENWASSERrohre
    Behauptung: "monatelang", falsch war laut Behörden höchstens eine Woche/ein paar Tage, arbeiten wurden nach Aufklärung des Missverständnisses sofort eingestellt
    Behauptung: "Miese Bezahlung/ Arbeitszeitverstöße" - keine Hinweise dafür bei Zoll und Arbeitsschutzinspektion bekannt, trotz umfangreicher Kontrollen.
    Behauptung: "Verstoß gegen Corona Auflagen" bei der Unterbringung von Arbeitern - keine Beanstandungen durch Kontrollen

    Soll ich weiter machen?

  5. 44.

    Wenn Sie das Angebit mau fanden, warum dann Ihre Bedenken und gar Absage von Veranstaltungen?

  6. 43.

    Was macht eigentlich die RICHTIGE Chemiefabrik mitten in Erkner? Ist ganz Erkner verseuchtes Industriegebiet deswegen?

    Wie hoch ist eigentlich der Anteil der Einwohner von Grünheide und Umgebung, denen das Haus/Wohnung in denen Sie wohnen gehört? Die sind doch die richtigen Profiteure. Klar die Mieter müssen mit steigenden Mieten klarkommen. Aber wenn man sich in der Gegend so umschaut ist doch viele Einfamilienhäuser mit privatem See oder Flusszugang oder wenigstens idyllisch mitten im Wald oder Waldrand. Daran ändert sich doch gar nichts. Und wenn freie Flächen innerhalb der Ortsgrenzen bebaut werden ist das nur zu begrüßen, die Gegend hat durch lockere Bebauung einen viel zu hohen Flächenverbrauch. Verdichtung ist NATURSCHUTZ. Der Ausbau West von Fürstenwalde ist z.B. ein ungeheurer Frevel an der Natur! Aber klar die gleichen die so schön locker bebaut im Wald wohnen werden dann zu Waldschützern....wie beim Wasser...verlogen durch und durch!

  7. 42.

    Zehn Kilometer von Berlin entfernt nennen sie strukturschwach? Grünheide konnte sich schon vor Tesla kaum vor Zuzug retten. Nur gab es wenig Flächen für neue Baugebiete, da hauptsächlich Landschaftsschutzgebiete und Naturschutzgebiete der Gemeinde Grünheide genau das verhinderten was jetzt so locker gegen viel Profit Einzelner vernichtet wird.

  8. 41.

    Herr Josti nachfolgend ihr Text etwas umformuliert und richtig gestellet:
    Da kommt ein Unternehmer in eine halbwegs naturbelassene Region nach Grünheide, um Milliarden durch Finanztransaktionen zu verdienen und gleichzeitig dabei sein persönliches Ego zu befriedigen. Das schafft tausende zukunftsfeindliche Arbeitsplätze nicht nur in der Monsterfactory, sondern auch langfristig in Forschung und Entwicklung, um die katastrophalen Schäden wieder in den Griff zu bekommen.
    Ja, der Forst ist weg. Aber es entsteht virtueller Wald an anderer Stelle, der in 100 Jahren vielleicht sich Wald nennen darf. Dieses fiktive Werk wird mittels zweifelhafter Propaganda beworben. Davon kann sich jeder in den Antragsunterlagen überzeugen. Die Praxis sieht anders aus.
    Deshalb wird die Natur betrauert, welche exakt an dieser Stelle aus reiner Profitgier unwiederbringlich vernichtet wurde. Das ist nicht nur armselig sondern in höchstem Maße verabscheuenswürdig und perfide.

  9. 40.

    "Ist Ihnen aufgefallen, dass einige Anschuldigungen von Frontal 21 sich als schlampig recherchierte Falschbehauptung entpuppt hatten..."
    Ich bin begierig zu erfahren auf welche konkreten "Anschuldigungen" bzw. "Falschbehauptungen" Sie in ihrer Behauptung anspielen.

  10. 39.

    Herr Neumann, sie haben recht, mit Tesla kann man Urlauber nicht in die Gegend locken, Da kommen nur Dummys, die nicht verstehen wie unsere Umwelt funktioniert. Borniertheit kennt halt keine Grenzen. Nur Brett vorm Kopf reicht den Leuten nicht mehr. Es muss von Tesla sein.

  11. 38.

    Einem Umweltzerstörer mit grünem Mäntelchen gratuliere ich nicht zum Geburtstag! Er hat mir schließlich auch nicht zum 50. gratuliert. Außerdem hätte ich sämtliche Geburtstagsgrüsse von diesem Menschen , aus tiefstem Herzen abgelehnt.

    @ Maris: Eine Ablehnung bringt immer etwas, sie befreit! Auch von mir: Daumen runter!!!

  12. 37.

    "Ist Ihnen ls Ortsfremder aufgefallen, dass die Gemeinde weiterhin mit den an anderer Stelle gelegenen Attraktionen wirbt?"

    Nee! Ihnen?

    Welche "Attraktionen" sollen das denn noch sein? Vorher mau, jetzt mau-mau?

    "Die See sind dort, wo die Menschen wohnen."

    Seen gibt es in anderen Bundesländern auch! Größer , weiter und viel schöner!

  13. 36.

    Sie bestehen also immer noch darauf, dass es lediglich die Tesla Flächen von dreihundert Hektar betrifft? Vergessen sie dabei die Erweiterung des Industriegebiet? Hat Herr M. Schon angekündigt, weitere Flächen über die dreihundert Hektar zu beanspruchen? Was ist mit dem Flächen Verbrauch von weiteren hunderten Hektar für Zuzug, Infrastruktur und weitere Industrie Ansiedlung? Siehe Hangelsberg... nur betrifft es dort mindestens dreißig Hektar Laubwald größtenteils mit Eichen... soviel zu GRÜNheide. Vielleicht sehen sie dann vom See aus die rauchenden Schornsteine des “Industriegebiet Grünheide“

  14. 35.

    Da kommt ein Unternehmer in eine strukturschwache Region und ist dabei Milliarden in modernste Technologien zu investieren. Dabei geht er persönlich ein hohes Risiko ein. Das schafft tausende moderne Arbeitsplätze nicht nur in der Produktion, sondern auch langfristig in Forschung und Entwicklung.
    Ja, der Forst ist weg. Aber es entsteht wirklicher Wald an anderer Stelle. Dieses Werk wird nach höchsten Umweltstandards errichtet. Davon kann sich jeder in den Antragsunterlagen überzeugen.
    Trotzdem wird eine Natur betrauert, welche es so exakt an dieser Stelle nie gegeben hat. Einfach nur armselig.

  15. 34.

    Ob vielen Kraftfahrern, die gegenüber dem Industriegebiet die Zapfsäulen der Tankstellen benutzen, bewusst ist, dass die das im gleichen WSG tun? Ist Ihnen bekannt, wo überall WSG in Ihrer Heimatstadt sind und dass andere Automobilwerke und Batteriefabriken auf Grund ähnlicher Rechtslage ebenfalls in WSG errichtet oder erweitert werden durften? Ist Ihnen aufgefallen, dass einige Anschuldigungen von Frontal 21 sich als schlampig recherchierte Falschbehauptung entpuppt hatten und die vielfach übertrieben hatten? Kennen Sie das Wasseraufkommen von Berlin/Brandenburg und wissen Sie, dass direkt westlich neben der WSE der lokale Wasserversorger neulich an gut 1 1/2 Tagen mehr Wasser gefördert hatte als Tesla im ganzen Jahr benötigt? Gauben Sie, dass das Industiregebiet Freienbrink-Nord vor allem wie in F21 suggeriert aus Laubmischwäldern mit idylisch plätschernden Bächen bestehen? Kennen Sie den Unterschied zwischen Buch- und Barvermögen? Fragen über Fragen.

  16. 33.

    Es ist kein großes Geheimnis, dass erst kürzlich Herr Steinbach einem Anwohner versprochen hatte, dass hier nichts so bleiben wird wie es war, mehr noch, die Region wird sich komplett verändern.
    Einzig der Grünheider Bürgermeister versucht abzuwiegeln und möchte nach Möglichkeit den dörflichen Charakter beibehalten. Dass das illusorisch ist musste selbst der brandenburgische Wirtschaftsminister zugeben.
    Selten wurde die Transformation eines Naherholungsgebietes in ein Industriegebiet von der Politik und dem größten Teil der Medien derart bejubelt.
    Die hier lebenden Menschen werden sich schon in wenigen Jahren - ohne Umzug - in einer ganz anderen Gegend wiederfinden, sozialen Zündstoff, der nicht unbemerkt an der Politik vorbeigehen wird, gibt es inklusive.
    Zugegebenermaßen wird es angesichts der Industrieansiedlung auch wenige Gewinner geben, zu denen jedoch der Großteil der Einwohner in und um Grünheide nicht gehören wird.

  17. 32.

    Glückwünsche? Wofür? Dafür dass dieser technokratische Spinner unsere Gegend zerstört?

  18. 31.

    Ihnen ist bewusst, dass es WSG in 3 (oder 4 wenn man IIIA und IIIB getrennt betrachtet) unterschiedlichen Zonen gibt?

    Überlegen Sie mal wer so alles Heizöltanks im WSG III (oder sogar WSG II hat. Diese werden mit Heizöl, höchste WGK3, betankt. Ohne große Sicherheitsvorkehrungen. Also ich fordere sofortiges Verbot von Ölheizungen im WSG. (sind eh Klimaschädlich, gerne also Förderung für Betroffene)
    Dazu führt eine Autobahn und eine Zugstrecke durchs WSG. keinerlei Einschränkungen für Gefahrguttransporter! Ich fordere die sofortige Sperrung der Autobahn (nicht ernstgemeint). Oder zumindest die Ertüchtigung sämtlicher Straßen für die Lage im WSG. (wie man Straßen in einem WSG bauen muss können Sie dem Tesla Antrag entnehmen, nämlich extra abgedichtet). Ist die Straße (L30) zwischen Erkner und Gosen eigentlich schon gesperrt? wegen WSG II....

  19. 30.

    Ach hätten Sie doch neulich nur eine Karte dabei gehabt, als Sie nach eigener Aussage stundenlang im Industriegebiet Freienbrink-Nord einsam unterwegs gewesen sind. Die See sind dort, wo die Menschen wohnen. Die Fabrik ist weit davon weg. Wissen Sie eigentlich warum Grünheide Grünheide und nicht Grünkiefer heisst? Ist Ihnen ls Ortsfremder aufgefallen, dass die Gemeinde weiterhin mit den an anderer Stelle gelegenen Attraktionen wirbt?

  20. 29.

    Angesichts des meistverkauften Auto in den USA, dem Ford F150, relativiert sich allerdings die Grösse des Cypertruck. Dass das vergleichsweise zierliche Mid-Size [sic!] - SUV Model X schon zu groß für Berliner Strassen ist, war Musk gemäß der Tesla-Presseabteilung - die feierte gerade 50. Geburtstag - auch bei seinem ersten Besuch des Industriegebietes Freienbrink-Nord aufgefallen. Bei seinem letzten Besuch saß er deshalb konsequenterweise in einem Model 3.

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