E-Auto-Werk in Grünheide - Tesla will viele Fahrzeugteile selbst herstellen

Das Baugelände der Tesla Gigafactory östlich von Berlin. (Quelle: dpa/P. Pleul)
Audio: Antenne Brandenburg | 24.06.2021 | Philip Barnstorf | Bild: dpa/P. Pleul

Der Elektroauto-Hersteller Tesla will in seiner Grünheider Fabrik (Oder-Spree) viele Autoteile selbst herstellen. Das geht aus den derzeit ausgelegten Bauplänen für das im Bau befindliche Werk hervor. So plant Tesla etwa, Sitze und Kunststoffverkleidungen selbst zu produzieren. Die meisten anderen Autohersteller kauften solche Teile von Zulieferern ein, erklärte Stefan Bratzel, Leiter des "Center for Automotive Management", einem Institut für Automobil- und Mobilitätsforschung an der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach.

Tesla will effektiver und kostengünstiger produzieren

Auch andere wichtige Teile wolle Tesla selbst produzieren, so Bratzel weiter. "In der Regel werden Batteriezellen von meist asiatischen Herstellern eingekauft. Volkswagen zum Beispiel will längerfristig auch eigene Batteriezellen produzieren. Momentan kaufen sie sie zu 100 Prozent zu", sagte der Experte dem rbb. Bratzel erklärte, dass Tesla darauf setze, dass es die Teile selber effektiver und günstiger herstellen kann als Zuliefererbetriebe.

Aus den neuen Plänen geht hervor, dass Tesla bis zu 50 Gigawattstunden Strom jedes Jahr in Lithium-Ionen-Zellen-Batterien verpacken will. Das entspricht in etwa dem Jahresverbrauch von 25.000 Zwei-Personen-Haushalten. Laut Branchenkreisen wäre das die größte Batteriefabrik Europas, nicht aber der Welt, wie Elon Musk angekündigt hatte. Allerdings plant Tesla mutmaßlich, die Batteriefabrik in den kommenden Jahren noch auszubauen.

40 Akten-Ordner voll

Für den Bau fehlt die endgültige umweltrechtliche Genehmigung über das Bundesimmissionsschutzgesetz. Tesla baut deshalb mit vorzeitigen Zulassungen. Der Zeitpunkt der endgültigen Entscheidung ist unklar. Weil Tesla großflächig umgeplant hat, muss der US-Konzern seine Unterlagen erneut öffentlich auslegen. 40 Aktenordner mit vielen Seiten voller Erklärungen, Messreihen, Karten, Tabellen des Konzerns liegen seit vergangenem Freitag in Ostbrandenburger Amtsstuben und im Internet aus. Einen Monat sind die Unterlagen einsehbar, dann haben Bürger und Verbände wieder einen Monat Zeit, um Einwände zum Projekt einzureichen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 24.06.2021, 09:30 Uhr

33 Kommentare

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  1. 33.

    Herr 88, Ihre Kumpels fuhren damals allerdings durchaus auf Autos aus "Fremdlandbuden" wie Ford und GM ab wie auch Franzosen liefern durften.

    Sie unterschlagen zudem, dass die vorhandenen Werke nichtmals für BMW ausreichen und die deshalb aus China importieren und in Ungarn ein neues Werk bauen.

    Wenn allerdings niemand in Europa Tesla kaufen würde, Strafen Sie zig andere Kritiker wieder einmal Lügen, deren Dystopien von einem Werk weit über die Grenzen des Industriegebietes Freienbrink-Nord hinaus reichen.

    Der CarManiac hat ganz das mutmaßlich zweite Model Y in D. getestet und vorher auch Ioniq 5. In einem machen selbst die Koreaner Teska keinen vor: Effizienz! Mit dem "Schlurren" geht Ihr Traum in Erfüllung, nonstop an die Ostsee über die Autobahn rasen zu können. Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass Sie mit Ihrem Anspruch Werbung für einen bestimmten Hersteller gemacht hatten.

  2. 32.

    Kurz vor dem Schlafengehen lässt sich die Frage nicht wirklich umfassend beantworten. Aus dem Bauch heraus schlage ich vor:
    1 Die deutsche PKW-Flotte kurzfristig halbieren.
    2 Den LKW-Verkehr auf deutschen Straßen sofort halbieren.
    3. Weltweiten Kryptozahlungsverkehr sofort verbieten.
    4. Neuversiegelungen in Deutschland sofort einstellen.
    5. Wälder als Holzfabriken zu verwenden und die praktizierten Rodungskompensationsgeschäfte sofort verbieten. Kahlschläge nur dann, wenn an anderer Stelle ein mindestens gleichwertige Wald nachgewachsen ist.
    6. Großes Potential durch Neuausrichtung des Umgangs mit der Hydrosphäre.
    7. Neuausrichtung auf dem Energiesektor und Korrektur der publizierten Energiewende
    8. sämtliche Maßnahmen im Ausland negativer CO2-Belastungen mit deutscher Beteiligung sind kurzfristig zu reduzieren
    9. Förderung des ÖPNV, usw.

    Gute Nacht!!!

  3. 31.

    Was nützen die Gesetze wenn niemand die Teslaschlorren kauft ? Das so schöne Stück aus der Eiszeit so zu zermalmen ist nicht mein Ding.Es gibt reichlich Autowerke. Was könnte man da in Gh. besser machen als das Land an Tesla zu verscheuern. Ohne Garantie einer Ökologie ?

  4. 30.

    Ja Herr Neumann, und es gibt demokratisch verabschiedete Gesetze und Verordnungen, die spitzfindig von den Verantwortlich ausgehebelt werden, um den Neu- und Ausbau einer solcher Fabrik an der Öffentlichkeit vorbei durchzuwinken, wie auch hier in Freienbrink.

  5. 29.

    Was ist ihre Lösung gegen den Klimawandel?

    Sofortiges Verbot von Neuzulassungen? 10000 Euro Kfz Steuer im Jahr?

    Ich bin für EAutos, gerne aus Deutschland mit erneuerbaren Energien hergestellt.

    VW kriegt seine Batteriezellen aus Polen und labelt die natürlich als CO2 frei um. Wie das in Polen gehen soll ist mir ein Rätsel....

  6. 28.

    Marcel schreibt klar das die Zellfabrik außerhalb der WSG IIIA liegt. Damit hat er recht. Das die Zellfabrik in WSG IIIB liegt steht auf einem anderen Blatt :D

    Im übrigen ist das auch egal, weil es grundsätzlich möglich ist in einem WSG eine Zellfabrik zu errichten, weil das eben KEINE Chemiefabrik ist, auch wenn das scheinbar für Laien schwer zu verstehen ist.

    Ihnen sei das Detailkonzept Löschwasserrückhaltung ab Seite 1597 von Abschnitt 12 dringend empfohlen....das Gutachten zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen haben Sie natürlich schon gelesen oder?

  7. 27.

    Und es gibt demokratisch verabschiedete Gesetze und Verordnungen, die den Neu- und Ausbau einer solcher Fabrik grundsätzlich zulassen, so auch hier.

  8. 26.

    Herr Marcel zu ihrer Information, die Batteriefabrik liegt voll im Trinkwasserschutzgebiet wie auch der Rest des Industriemonsters. Ich gönne ihnen ja ihre Freude über jedes E-Auto, helfen sie aber bitte, dass auch ich mich freuen kann, dass dieses Gefährt nicht in Freienbrink gebaut wird. Es gibt fast 50 Standort in Deutschland, wo das möglich ist, weil dort die erforderlichen Produktionshallen schon vorhanden sind. Man braucht deshalb nicht ein halbwegs intaktes Landschaftsschutzgebiet zerstören. Dadurch wird entgegen der gegenwärtigen Propaganda der Klimawandel nicht gebremst sondern im Gegenteil weiter forciert.

  9. 25.

    Soweit ich weiß, liegt die zukünftige Batteriefabrik außerhalb der Trinkwasserzone A. Ich freue mich jedenfalls schon auf die Fabrik und jedes e-Auto was einen stinkenden Verbrenner ersetzt.

  10. 24.

    Das glaube ich nicht, dass die Behörden lachen, besonders wenn man sie an ihre Pflichten erinnert. Außerdem verstehen sie mich falsch, ich bitte sie nicht um Hilfe. Ich möchte sie aus den Fängen ihres Auftraggebers befreien, auch wenn ich bei ihnen wenig Hoffnung habe. Das ist wie in Goethes Faust, wo der Doktor dem Teufel seine Seele verkauft hat. Der Typ war am Ende auch nicht mehr zu retten.

  11. 23.

    Ah, Stahl ist das neue Öl wie km² und ha ja auch vergleichbar sind. Wenn Sie sich die Antragsunterlagen angeschaut hätte, wüssten Sie übrigens, dass es technische Regelwerke für das Bauen in WSG gibt - sogar bei Kontakt zum Grundwasserleiter. Dass Sie die willkürlich außer Kraft gesetzt sehen wollen, weil in Grünheide Ihrer Meinung nach "E-Monster" gebaut werden sollen, glaube ich Ihnen aber gerne.

    Lachen nicht nur NABU und Co Sie aus, sondern auch die Behörden, dass Sie mich schon wieder um Hilfe anbetteln?

  12. 22.

    Zum Zeitpunkt als ich meinen Kommentar formuliert habe, war Kommentar #14 noch Kommentar #11. Wenn dann nach und nach die vorher geschriebenen Kommentare freigeschatet werden, verrutscht natürlich so manches.

  13. 21.

    Ich habe in meinem Kommentar 11 gar keine Frage gestellt....

    Was stinkt denn ihrer Meinung zum Himmel?

  14. 20.

    Herr Robert, ich habe den Kommentar Nummer 11 nicht verfasst. Der stammt von Herrn Dominik. Was der äußert, da gebe ich ihnen recht, das stinkt zum Himmel.

  15. 19.

    Machen Sie das doch einfach. Ansonsten kommen nur immer wieder ihre üblichen Verdächtigungen Politiker und Beamte wären korrupt und Tesla würde sowieso die ganze Gegend verseuchen.

    Ist Ihnen bewusst, dass auch die Baufirmen/Anlagenbauer in der Haftung wären, wenn Sie schmu treiben. Ich sehe auch in den Unterlagen eine ganze Reihe Sachverständiger und Gutachter mit ihren Unterschriften involviert. Alle bestochen?

  16. 18.

    Auf die Idee mit dem Stahlhandel bin ich mittlerweile auch gekommen. Auch die Truppen haben dort nichts zu suchen. Ich wiederhole mich noch einmal: im Wasserschutzgebiet, wo die Batteriebude errichtet wird, gelten besondere Vorschriften, die dem Bauherrn nicht schmecken und die Kontrollbehörde am liebsten außer Kraft setzen würde.
    So wurde in einer der mittlerweile 15 vorzeitigen Bauzulassungen festgelegt, dass sämtliche auf dem Baugelände agierenden Maschinen, Fahrzeuge, Aggregate täglich vor Arbeitsbeginn durch einen externen Fachmann auf austretende Flüssigkeiten zu überprüfen ist. Der Prüfungsvorgang und die Freigabe der Gerätschaften ist aktenkundig zu protokollieren und per Unterschrift durch den Prüfer zu bestätigen. Wöchentlich sind diese Protokolle bis spätestens Montag der nächsten Woche der unteren Wasserbehörde vorzulegen. Herr Neumann, was halten sie davon, wenn wir beide diesbezüglich bei der uWB Akteneinsicht beantragen?

  17. 17.

    Sie haben sich ihre Frage #5 aus Kommentar 11 selbst beantwortet. In den blauen Behältern landet bisher das Niederschalgswasser. Sieht man auf den Drohnenaufnahmen sehr gut.
    Auf diesen sieht man u.a. beim DU-Gebäude die Behälter für das Brauchwasser (Toilette etc.)

    Das tiefe Loch das sie ansprechen ist weiterhin keine 6m sondern 3,4m tief. Auch ihre restlichen Aufzählungen scheinen den Umweltverbänden nicht bekannt zu sein.

  18. 16.

    Zusatz zu meinem letzten Kommentar:
    Auf dem oberen Bild ist ein leuchtend blauer Tankbehälter zu sehen, der schätzungsweise 10 m3 Flüssigkeiten aufnehmen kann. Die Farbe signalisiert, dass dort Brauchwasser zwischengelagert wird. Mich würde interessieren, wenn es sich um Wasser handelt, wofür das Wasser verwendet wird. Sollten dort andere Flüssigkeiten gespeichert sein, ist mein Wissensinteresse noch viel dringlicher. Ich gehe davon aus, dass die untere Wasserbehörde des Landkreises Oder-Spree darauf achtet, wo das genutzte Wasser abbleibt und umweltgerecht wieder entsorgt wird, was kontrollfähig zu protokollieren ist. Das benutzte Wasser darf auf keinen Fall auf dem Gelände versickert werden. Ich erinnere nur, dass der Platz sich im Wasserschutzgebiet befindet und dort entsprechende Vorschriften einzuhalten sind.

  19. 15.

    Sie sehen vieles, was es in der Realität nicht gibt. Auf der Bordwand des LKW steht z.B. "Stahlhandel".
    https://www.rbb24.de/content/dam/rbb/rbb/rbb24/2021/2021_06/dpa-account/tesla-bau.jpg

  20. 14.

    Ich schaue mir wieder einmal das obige Bild an und staune, welche Verstöße gegen die geltende WSVO zulässig sind, ohne dass die verantwortliche Kontrollbehörde, die uWB-LOS, dagegen vorgeht.
    1. Ein tiefes Loch bis in den Kontaktbereich des Grundwasser, in dem später Batterien hergestellt werden sollen, ist nicht akzeptabel. Allein darüber nachzudenken, ob solch eine Anlage dort platziert werden darf, ist schon abwegig.
    2. Das Aufstellen der vielen sichtbaren Baucontainern ist verboten.
    3. Gleiches gilt, wie zu sehen, für das Auftürmen von fremdem Schüttgut, dessen abschlämmbare Bestandteile beim nächsten Regen im Grundwasser landen.
    4. Maschinen und Fahrzeuge sind nur auf dichtem Untergrund abzustellen, wogegen überall auf dem Baugelände x-Mal verstoßen wird.
    5. Von zugelassenen dichten Stellflächen ist sämtliches Niederschlagswasser aufzufangen und umweltgerecht zu entsorgen. Auf dem Bild, wie auch auf dem gesamten Baugelände, sind keine entsprechenden Vorkehrungen zu erkennen.

  21. 13.

    Also 'durch' bin ich nicht, aber die ersten 'paar' Seiten hab ich sicher 3x gelesen.
    Wenn da einer tatsächlich einen Fehler gefunden hat, dann bitte die EXAKTE Stelle nennen,
    Sonst könnt man bei 11.000 Seiten 3 Jahre anneindaer vorbeireden.

  22. 12.

    Die Beurteilung ob etwas genehmigungsfähig ist liegt allein bei den zuständigen Behörden. Klar könnte man Dinge/Gutachten/Szenarien weglassen in der Hoffnung es fällt niemandem auf. Dafür gibt es die Beteiligung der Öffentlichkeit und die Behörden. Bei Tesla sind ja Dinge aufgefallen, die ersten Anträge waren ja nicht wirklich fertig, in der Behördendokumentation ist ja erkennbar, dass Tesla immer weiter an den Plänen gearbeitet hat und viele Dinge immer wieder von Behörden nachgefordert und von Tesla dann nachgereicht wurden. Bei manchen Gutachten ist das Datum doch schon sehr verwunderlich. Tesla kam eben nicht damit durch. Jetzt hatte man 1,5 Jahre Zeit und jetzt sind die Anträge wirklich gut.

    (das Ex-Schutz-Dokument nach Gefahrstoff-Verordnung für das Tanklager hat die Zeitangabe 1.6.2021, oh man Tesla war wohl eher nicht von der schnellen Sorte)

  23. 11.

    Sie wissen eben nicht worauf es bei sowas ankommt. Wollen Sie die vielen SDB lesen. Oder die Tabellenwerke der Rechnenprogramme mit den Immissionswerten bezüglich Lärm usw

    Bei den 12000 Seiten sind vielleicht 1000 wirklich relevant. UVP (Weitgehend bekannt), Störfallgutachten Nr. 1 & 2 von GfBU, und das Gutachten zum Gutachten Nr. 1 von Müller BBM, plus jeweils die Fassungen bezüglich der Sicherheitsabstände. Dazu noch Ex-Schutzdokument bezüglich Tanklager (auch da wieder hunderte Seiten unwichtige Infos über die Sicherheitskupplungen in Englisch und Deutsch, man nennt es auch Produktinformation der Hersteller) und die verschiedenen Brandschutzgutachten (Gelände, einzelne Gebäude).

    Die Behördenkommunikation ist recht interessant, aber weitestgehend immer das gleiche. LfU, untere Wasserbehörde machen Auflagen, WSE sagt "Nö, Tesla doof". Das geht sogar soweit, dass der WSE (in Person Herr Bähler als Unterschreibender) regelrecht vorgeführt wird von der unteren Wasserbehörde.

  24. 10.

    Ist doch normal das Firma die die Bewehrungsöle für das Ölbetonfundament liefert, auf dem LKW der dort entladen wird seinen Namen präsentiert.

    Gib es da mehr zu dem Vorfall? Wo ist denn diese 6m Grube? Der tiefste Punkt unterhalb des Fundaments der Batteriezellproduktion liegt ja bei 3,4m.

  25. 9.

    Na dann nennen Sie bitte die Seiten mit den eklatanten Fehlern. Ich bin extrem neugierig.

  26. 8.

    "Bin durch mit den Unterlagen."
    Alle Achtung!
    Das kann ich für meinen Fall noch lange nicht behaupten, denn über 11.000 Seiten möchten erst einmal gelesen sein.
    Allerdings ist mir bereits beim Sichten der ersten Seiten aufgefallen, dass sich seitens der Tesla Manufacturing Brandenburg SE nicht wenige eklatante Fehler eingeschlichen haben, die so die Antragsunterlagen zum wiederholten Male als nicht genehmigungsfähig erweisen lassen.

  27. 7.

    Wenn man nur liest, was in den Antragsunterlagen steht, wird man zu dem Ergebnis kommen, dass das ganze auch genehmigungsfähig ist. Das ist übrigens so gewollt, das ist Sinn und Zweck von Antragsunterlagen. Ansonsten bräuchte man die auch gar nicht erst auslegen. Niemand wird da reinschreiben, also ich beantrage jetzt dies und das, obwohl ich weiß, dass es eigentlich hier so nicht zulässig ist.
    Man muss halt auch das "lesen" können, was nicht drinsteht, mal abgesehen von den vielen, vielen geschwärzten Stellen. Wobei ich auch nicht dachte, dass da soviel geschwärzt ist, dass man da in ein paar Tagen durch sein kann ;-)

  28. 6.

    Ach Herr Werner, alle Dokumente sind doch online, auch die Baupläne. Dort sind auch die Fundamenttiefen eingetragen.

    Noch nicht gefunden? Kleiner Tipp die Sicherheitsdatenblätter sind eher unwichtig.....

  29. 5.

    So bin langsam durch mit den Antragsunterlagen....schlechte Nachrichten für Herrn Werner, Tram88 und nogfvier usw.

    Die Antragsunterlagen räumen eigentlich mit allen Einwendungen auf. Und auch wenn man bedenkt welche Dokumente alles veröffentlicht wurden, spricht das eigentlich für maximale Offenheit. Klar bleiben Betriebsgeheimnisse geschwärzt, das ist nunmal so, aber die Behörden/Gutachter haben eben selbstverständlich ungeschwärzte Unterlagen.

    Auch das Gutachten von Müller BBM ist eigentlich überhaupt nicht so dramatisch wie teilweise dargestellt. Die haben nur dazu aufgefordert, gewisse Dinge nochmal neu durchzurechnen und weitere Angaben nachzuliefern, z. B. zur Ausführung der Leckagedetektion.

  30. 4.

    Dass Tesla ein große Fertigungstiefe plant, konnte man bereits den im Januar 2020 ausgelegten Unterlagen entnehmen. Markantester Unterschied ist in der Hinsicht die Akkuzellfertigung. Die sollten damals noch zugeliefert werden. Die Produktionskapazität bietet dabei kaum Reserven für mehr als die im Erstausbau vorgesehenen 500.000 PKW/a.

  31. 3.

    Was sehen meiner verwunderten Augen, wirbt auf der Sohle des Batteriekellers eine Handelsfirma für Ölprodukte (s. Bild oben). Der Platz ist günstig. Unmittelbar unterhalb der Standfläche steht das Grundwasser an. Wenn eine bisschen oder auch mehr Mineralöl mal daneben gehen sollte, wird es schnell durch das Grundwasser weggespült.
    Mir wurde übrigens zugetragen, dass vor kurzen ein Kipper beim Rangieren in die 6 m tiefe Grube gestürzt sein soll. Ich kann nicht sagen, ob diese Information richtig ist. Die untere Wasserbehörde, die wie behauptet so oft Kontrollen durchführt, müsste Bescheid wissen und könnte Auskunft geben. Am besten mal dort nachfragen. Unbekannt ist, ob bei diesem Unfall Flüssigkeiten ausgelaufen sind?. Wobei auch in diesem Fall dürfte die Entsorgung unproblematisch gewesen sein.

  32. 2.

    Bin durch mit den Unterlagen. Erheblich besser geworden. Extreme Offenheit, wobei klar ist das Geschäftsgeheimnisse geschützt werden müssen. Trotzdem ist zb klar wie die trockene Fertigung der Elektroden funktioniert. Leider ist nicht klar welcher Elektrolyt eingesetzt wird, ich hab ja einen Verdacht (aufgrund des Reinigungslösungsmittel) aber naja ist eben Geschäftsgeheimnis. Jeder Batteriezellhersteller der Welt wird sich wohl direkt solch eine Teslazelle besorgen

    Das Störfallgutachten von Müller BBM ist auch nicht allzu dramatisch, Tesla musste eben genauere Angaben nachliefern z.B zur obligatorischen Leckagedetektion. Das neue aktualisierte Störfallgutachten dürfte jetzt wohl locker für die Genehigung reichen.

  33. 1.

    Eine hohe Eigenfertigungstiefe ist gut für die Region - das schafft viele Arbeitsplätze vor Ort - und gut für die Umwelt - das spart unnötige Transportwege. Auf der anderen Seite wird dadurch Wettbewerb unter Zulieferern ausgeschaltet.

    Hoffentlich kommt bald die finale Genehmigung für das PKW-Werk. Da ist auch nichts mehr, was die Genehmigungsfähigkeit in Frage stellt. Für die Pfähle im Presswerk gibt es Gutachten und es spielt keine Rolle, ob das Regenwasser nun zentral oder dezentral versickert oder als Prozesswasser aufbereitet wird. Die im Störfallgutachten genannten Risiken sind durch die neuen Unterlagen ausgeschlossen.
    Die Batteriefertigung ist gesondert zu betrachten und wichtig für die Region.

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