Grünheide (Oder-Spree) - IG Metall siedelt sich in der Nähe von Tesla an

Das Baugelände der Tesla-Autofabrik östlich von Berlin (Luftaufnahme mit einer Drohne) im Juli 2021. (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Bild: dpa/Patrick Pleul

Die Industriegewerkschaft (IG) Metall siedelt sich in der Nähe des Grünheider Tesla-Werks an. Dafür hat die Gewerkschaft ein Haus am Bahnhof Fangschleuse gemietet, wie Recherchen des rbb ergaben. Die IG Metall äußerte sich gegenüber dem rbb auf Nachfrage nicht direkt zu der geplanten Niederlassung. Eine Sprecherin sagte aber, man werde vor Ort präsent und ansprechbar sein, wenn die Produktion beginnt.

"Laufkundschaft" für die IG Metall

Das ehemalige Schrankenwärterhäuschen stand zuletzt lange leer und verfiel. Der Besitzer sanierte den Fachwerkbau und seit Juni mietet es die IG Metall - ist aber noch nicht eingezogen. Am Bahnhof Fangschleuse steigen jeden Tag mehrere dutzend Tesla-Mitarbeiter aus dem RE 1 in den Shuttle-Bus zum Werk um. Der neue Vermieter der IG Metall sagte gegenüber dem rbb: "Durch diese Laufkundschaft liegt das Haus für die IG Metall sehr gut."

Jörg Hoffmann von IG Metall hatte zuletzt im Mai betont, seine Gewerkschaft werde mit den Tesla-Beschäftigten einen Betriebsrat gründen und sie organisieren.

Sendung: Antenne Brandenburg, Regionalnachrichten, 23.07.2021, 16:30

88 Kommentare

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  1. 88.

    "Der Weg ist breit und gut gesichert- zumindest nach den allgemeinen anerkannten Regeln der Technik."
    Sagt wer? Sie oder Ihre Auftraggeber?

  2. 86.

    Och, Tesla unterhält schon länger eine Fabrik in D. Wie die auch seit Jahren hierzulande Auslieferungszentren haben.

    In welcher Höhe die fixen Entgelte hier liegen sollen, hatte schon vor Monaten die Arbeitsagentur kommuniziert wie auch die Begfelttabelle der älteren Fabrik in Prüm grundsätzlich bekannt ist. Soll ich für Sie den Link zum RBB-Bericht über die Bezahlung nochmals raussuchen?

    Die Rentenversicherung ist in D. ein Trauerspiel, weswegen der Staat zu eigener Vorsorge der Angestellten und Arbeiter aufruft.

  3. 85.

    Natürlich ging ich nicht von zwangsweise aus.

    Was die Praxis zeigt, bei Annahme solcher Option das fixe Gehalt niedriger ist.
    Außerdem ist diese Sache noch nicht aktuell, und das müssen die Beschäftigten zur gegebener Zeit selbst entscheiden.

    Hin zu kommt die Tatsache, dass nur vom Gehalt die monatlich fälligen Rentenversicherungsbeiträge abgezogen werden, und zwar mit einer hälftigen Beteiligung des Arbeitgebers Ergo, um so höher das Gehalt, um so höher die spätere Rente..

  4. 84.

    Wieso Gratwanderung? Der Weg ist breit und gut gesichert- zumindest nach den allgemeinen anerkannten Regeln der Technik. Sie dürfen nur nicht den gleichen Fehler wie Herr Klink machen, diese wegen eines in Ihren Augen sinnlosen Produktes zu unterschlagen.

  5. 83.

    Stimmt! Die Zeiten des FDGB sind glücklicherweise vorbei. Es gilt dabei auch die Niederlassungsfreiheit nicht nur für die IGM und eben auch deutsches Baurecht für alle.

    Wie hat eigentlich Ihre Jugend, die dem MIV abgeschworen hat, darauf reagiert, dass Sie geblitzt worden sind?

  6. 82.

    "Ich erinnere nur daran, dass Sie geflissentlich die technischen Regeln ignorieren, die das Bauen in WSG unter Auflagen zulassen..."
    Wäre es dann nicht klüger, gänzlich auf den Bau einer solchen Fabrik innerhalb eines Wasserschutzgebietes zu verzichten, als in einer Art Gratwanderung die Gesundheit der Bevölkerung aufs Spiel zu setzen?

  7. 81.

    Richtig so! Wir sind doch nicht in Wildwest oder China. Freienbrink liegt immer noch D und hier gelten entsprechende Gesetze!

  8. 80.

    Wenn Sie tiefer in das Gebehmugungsrecht einsteigen würden, würden vielleicht Sie sogar merken, dass Sue als Geisterfahrer unterwegs sind. Ich erinnere nur daran, dass Sie geflissentlich die technischen Regeln ignorieren, die das Bauen in WSG unter Auflagen zulassen, während Sie die Fabrik für "E-Monster" per se für unzulässig erklären - und das seit rd. 1 3/4 Jahren mit wechselnden Falschbehauptungen, die jedoch bisher immer fadenscheinig gewesen sind. . Wer anderer Meinung ist, muss natürlich gekauft sein.

  9. 79.

    Wenn Sie Ihrer Karte richtig rum halten würden, könnten Sie allerdings ausnahmsweise auch mal auf der richtige Seite fahren und bräuchten nicht ständig eigene Regeln erfinden.

  10. 78.

    Wie kommen Sie auf die Idee, dass es statt Geld zwangsweise Aktien gibt. Tesla handhabt das gemäß den Infos aus dem Neuland ähnlich wie andere Betriebe der freien Wirtschaft auch: Es gibt ein fixes Entgelt, ggf. je nach Position einen variablen Anteil und Aktienoptionen, die aber mit Auflagen verbunden sind. Letzteres war bei einem meiner Arbeitgeber ebenfalls der Fall. Unterschreiben muss man solche Verträge nicht. Schliesslich herrscht innerhalb der gesetzlichen Grenzen Vertragsfreiheit.

  11. 77.

    Herr Dominik, was bringt es, wenn ich tiefer in das Genehmigungsrecht eintauche. Am Ende siegt der Stärkere, der Moneyman, der hat Brandenburgs Führungsspitze voll im Griff. Ich hoffe das die irgendwann abgestraft wird, für das was sie in Freienbrink zu verantworten haben. Man soll halt die Hoffnung nicht aufgeben.

  12. 75.

    Wenn diese Gewinnbeteiligungen als anteiliger Lohnersatz dienen sollten, dann wäre es wohl nicht so einfach zu akteptieren.

  13. 74.

    Selbst die Mitarbeiter in den Auslieferung-Center bekommen Aktienoptionen. Warum sollten die so etwas ablehnen?

  14. 73.

    Wie konnte ich vergessen, dass nur Sie Recht haben und anderen grundsätzlich falsch liegen müssen?
    https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/heizen-bauen/pelletofen

    Fährt en Mann auf der Autobahn und hört im RBB die Warnung: "Achtung! Ein Geisterfahrer auf der A12." Und der Mann schüttelt den Kopf und murmelt: "Einer? Hunderte!"

  15. 72.

    Es macht schon einen Unterschied, ob man ein rechtssicheres Gutachten erstellt oder eine Studie ohne eine solch hiohen Anssruch. Wussten Sie nicht, dass das zwei paar verschiedene Schuhe sind?

  16. 71.

    darauf habe ich gewartet! Hat Ihr Stammtisch Sie darüber informiert, wie große die Tanks in Leverkusen gewesen sind und was mit dem Löschwasser passiert ist? Falls nein:
    https://www1.wdr.de/nachrichten/explosion-erschuettert-leverkusen-100.html

    Die IGM hat gar keinen Mietvertrag mit dem Eigentümer des Bahnhofgebäudes geschlossen.

  17. 70.

    Lesen Sie mal im Genehmigungsrecht nach.....ohne Gründe keine Ablehnung. Das heißt es muss genehmigt werden, wenn Sie und Ihre Mitstreiter dem LfU nicht helfen.....

    Oder Sie beeilen sich mit ihrer Lex Klink...

  18. 69.

    Eine Sondermüllverbrennungsanlage eines der größten deutschen Chemiestandorte mit einem Autowerk zu vergleichen, zeugt mal wieder von absolutem Sachverstand....

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