Landesumweltamt - Mehr als 200 Einwendungen gegen Tesla-Werk in Grünheide eingereicht

Do 19.08.21 | 17:50 Uhr
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Audio: Inforadio | 19.08.2021 | Lucia Heistercamp | Bild: ZB

Rund einen Monat hatten Anlieger die Möglichkeit, erneut gegen die Tesla-Baupläne Einspruch zu erheben. Am Donnerstag läuft diese Frist ab und das Landesumweltamt meldet mehr als 200 Einwendungen - auch, weil eine Bürgerinitiative mobilisiert hat.

Gegen den Bau der Fabrik des US-Elektroautobauers Tesla in Grünheide (Oder-Spree) sind nach der erneuten öffentlichen Auslegung der Pläne kurz vor Ablauf der Frist insgesamt 244 Einwendungen beim Brandenburger Landesamt für Umwelt (LFU) eingegangen.

Dies teilte ein Behördensprecher dem rbb am frühen Donnerstagabend mit. Diese Zahl sei innerhalb einer Woche rasant in die Höhe geschnellt, hieß es. Vor sieben Tagen meldete das Amt noch 44 Einsprüche. Um Mitternacht endet die Einspruchsfrist.

Einsprüche stammen zumeist aus dem direkten Werksumfeld

Wie das LfU weiter mitteilte, stammten die meisten Einwände aus Grünheide oder Erkner, also der unmittelbaren Umgebung der Tesla-Baustelle. Auch auffällig ist, dass 100 der Einwände auf Mustervorlagen der Bürgerinitiative Grünheide (BI) beruhten. Die BI hatte diese in großer Stückzahl an Anwohner verteilt.

Ähnliche Einwände vorgetragen

Laut Landesumweltamt wurden ähnliche Themen wie schon bei den beiden vorherigen Verfahren beanstandet. Zum einen hätten einige ein Problem mit der Wasserversorgung, weil das Werk inmitten eines Trinkwasserschutzgebietes errichtet wird. Zum anderen gehe es um den Immissionsschutz: Es werden erhebliche Lärmbelästigungen oder eine verschlechterte Luftqualität durch das Werk befürchtet. Neu seien Aspekte, die sich um die neugeplante Batteriefabrik ranken, hieß es. Im Kern werde eine Kontaminierung des Trinkwassers befürchtet, wenn es dort zu einem Störfall komme.

Schon die dritte Auslage

Es ist bereits das dritte Mal, dass Tesla seine Baupläne öffentlich ausgelegt hat, weil das Projekt erneut verändert wurde - beispielsweise um den Erweiterungsbau einer Batteriefabrik. Bei der letzten Auslegung meldete das Landesumweltamt sehr viel weniger Einsprüche.

Das Landesumweltamt prüfe jetzt alle Einwendungen und wolle nächste Woche bekanntgeben, ob es im September nochmal einen öffentlichen Erörterungstermin in der Stadthalle in Erkner gibt, wo alle gesammelten Einwände öffentlich diskutiert werden sollen, teilte es mit.

Erst am Mittwoch hatte der Umweltverband Nabu Brandenburg erklärt, dass er keine Beschwerde wegen der vorzeitigen Genehmigungen zum Bau der Tesla-Fabrik vor dem Bundesverfassungsgericht erheben will. Nach Abwägung von Kosten und Nutzen habe sich der Verband dagegen entschieden, sagte Geschäftsführerin Christiane Schröder am Mittwoch auf Anfrage.

Sendung: Antenne Brandenburg, 19.08.2021, 16:10 Uhr

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43 Kommentare

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  1. 43.

    Die WSE sprach explizit von Privatanschließern, an wenn Ihnen viele Aussagen des Verbandes missfallen, da nicht in Ihr Konstrukt aus Falschbehauptungen passen.

  2. 42.

    Die WSE sprach explizit von Privatanschließern, an wenn Ihnen viele Aussagen der WSE nicht in Ihr Konstrukt aus Falschbehauptungen passen.

  3. 41.

    Die WSE sprach explizit von Privatanschließern, an wenn Ihnen das nicht ins Konzept passt.

  4. 40.

    Herr Josti, nicht so, 1,5 Jahre argumentieren Sie dafür, dass auf der Basis des BImSchG § 8a der Bau in Freienbrink vorangetrieben wird. In dem Paragraph steht nichts von Bestandsschutz. Danach trägt der Antragsteller, Tesla, das alleinige Risiko. In den Verträgen hat Tesla auch darauf verzichtet bei Nichtgenehmigung seines Monsterbaus, gerichtlich gegen diese Entscheidung vorzugehen. Ein Rückbau der Anlage dürfte doch Herrn Musk nicht sonderlich jucken. Vielleicht ist er dann nur noch drittreichster Mann der Welt. Er kann sich ja einen anderen Standort suchen, dumme gibt es ja auf der Erde genügend, die ihm helfen wieder den Spitzenplatz zurückzuerobern. Zur Zeit hat leider noch Brandenburg den „Schwarzen Peter“.

  5. 39.

    Richtig anspruchsvoll wird der Rest des Absatzes: "Auch auffällig ist, dass 100 der Einwände auf Mustervorlagen der Bürgerinitiative Grünheide (BI) beruhten. Die BI hatte diese in großer Stückzahl an Anwohner verteilt." Und dann noch als Transferaufgabe: Grünheide hat knapp 9.000 Einwohner. Wie hoch war bei angenommen drei Personen pro Haushalt der Anteil derjenigen, denen der Einwand 80 ct wert gewesen ist? Die Wassertafel Berlin-Brandenburg hatte ja auch Vorlagen zur Verfügung gestellt.

  6. 38.

    Die Einwände werden doch alle weg gewischt. Wenn es später dann Probleme mit dem Wasser gibt kann man einen Wettlauf von scheinheiligen Politikern erleben nach dem Motto " Wenn wir das gewußt hätten, hätten wir das nie durch gehen lassen"

  7. 37.

    Ihr Kommentar an mich, ist genauso armselig, wie das Wohnungs- und Verkehrskonzept. Wenn ich seit 30 Jahren weiß, dass ich irgendwann ein Industriegebiet bebauen will, schaffe ich erst eine Infrastruktur und baue Wohnungen. Spätestens nachdem BMW abgesprungen ist, hätte Infrastruktur geschaffen werden müssen.

    Das ist kein Konzept, sondern ein "Till-Eulenspiegel-Prinzip."

    Dass Sie meinem Einwand geschickt ausgewichen sind, lässt mal wieder Ihre völlige Ignoranz und Ahnungslosigkeit bereits bestehender Probleme erkennen.

    Habe keine Stellle gefunden, in der ich den B-Plan erwähnt hatte. Kommentare 26 und 30, sind reine
    Provokation, entstanden aus Unkenntnis der Sachlage und überflüssig!!!

  8. 36.

    Tut mir Leid Herr Neumann, das Gestammel in ihrem Kommentar Nr. 27 habe ich nicht verstanden. Ist das ihre neue Taktik nur noch wirres Zeug von sich zu geben?

  9. 35.

    Hier ein Ausschnitt aus der Urteilsbegründung des Verwaltungsgerichtes Frankfurt/Oder vom 29.06.21:
    " Weiter wurde berücksichtigt, dass Tesla bereits mehrfach Genehmigungen, insbesondere zu Errichtung und Bau der nunmehr im Test befindlichen Anlagen erteilt wurden, die durch die Umweltverbände nicht angegriffen wurden. Eine Anfechtung der nunmehr bestandskräftig gewordenen vorzeitigen Zulassungen haben die Umweltverbände unterlassen und stattdessen zugewartet, bis bereits große Teile des Vorhabens errichtet und die wesentlichen Anlagen und Geräte installiert wurden."- d.h. die bisherigen Zulassungen kann man nicht einfach wieder über den Haufen schmeißen!

  10. 34.

    Herr Neumann noch ein kleiner Nachtrag bezüglich des Wasserverbrauchs von Schwedt ganz speziell nur für sie, weil sie sich anscheinend in diesen Ort so verliebt haben:
    Wenn ich sie richtig verstanden habe, verschleudert man dort jährlich 26 Mill. m³ Wasser? Bei 33578 Einwohnern ergibt das pro Kopf einen täglichen Wasserverbrauch von 2121 l/d. Wenn Tesla in Vollproduktion ist, beträgt dann der Prokopfverbrauch der Grünheider an Wasser dagegen nur 2104 l/d. Das sind 17 l/d weniger als in Schwedt. Das darf nicht sein, Tesla die Spitzenposition streitig zu machen. Tesla ist doch Giga, obwohl manche auch Gaga sagen. Herr Neumann machen sie sich stark und helfen sie, dass Tesla noch 20 l/d zulegen kann. Notfalls hilft auch gefördertes Salzwasser, der Statistik ist das egal und Herrn Musk auch. Betrogen werden nur die Grünheider mittels solcher Statistiken. Das ist Herrn Musk und den Typen in Potsdam auch egal.

  11. 33.

    "Übrigens verbrauchen die Grpbheider Privatanschiesser nicht 110 l Wasser, sondern beianntlich 170 und scheren sich damit eine Teufel um Ihre Wassersorge."
    Diese Pseudobehauptung ist typisch Herr Neumann, denn es zeigt wie man Zahlen manipulieren kann. Herr Neumanns Zahlen sollen die Grünheider in ein schlechtes Licht rücken. In die Berechnung solcher Zahlen gehen nicht nur der Verbrauch der einzelnen Einwohner ein, sondern auch die der Gewerbe unterschiedlicher Größe. Die Summe der berücksichtigten Verbraucher geteilt durch die Einwohnerzahl ergibt dann den Prokopfverbrauch. Je mehr Gewerbe mit hohem Wasserverbrauch berücksichtigt werden, wie es in Grünheide gemacht wird, je höher ist der durchschnittliche Prokopfverbrauch. So kann man die Zahlen manipulieren. Wenn Tesla produziert wird sich übrigens der Prokopfverbrauch der Grünheider von 170 l/d zuerst um 451 l/d und später um 1934 l/h auf 621 l/d bzw. 2104 i/d erhöhen. Herr Neumann, das werden sie doch nicht wollen, oder?

  12. 32.

    Das Verfahren wird eh vor Gericht entschieden werden. Entweder klagen bei einem positiven Bescheid die Gegner oder bei einem negativen Tesla. Wie lautet eigentlich die Formulierung des OVG für den "Bestandsschutz"?

  13. 31.

    Ja, da sind wir wieder beim Begriff "Bestandsstatus" aus dem Urteil des Verwaltungsgerichtes. Der Bau wurde zugelassen, realisiert und die Anlagen und Maschinen werden getestet. Da steht ein Wert von rund 1 Mrd. €.
    Wir haben aber auch den verfassungsmäßig garantierten Schutz des Eigentums. Sollte die endgültige Genehmigung nicht kommen, was garantiert nicht zu erwarten ist, würde ich als Elon Musk das Land Brandenburg verklagen.

  14. 30.

    Haben Sie oder Ihre Ihre Bekannte Wolf, R. passend zum Thema des Artikels das als Einwand vorgetragen? Heute wäre es dafür ja gleich doppelt zu spät. Die Frist für Einwände gegen die Fabrik ist abgelaufen, Die von mir erwähnten Unterlagen lagen sogar anlässlich der Überarbeitung des B-Planes öffentlich aus. Die ist schon lange rechtskräftig.

  15. 29.

    "Es sollen bewusst neue Arbeitsplätze geschaffen werden wie es dafür bekanntlich auch ein Wohnraum- und Verkehrskonzept gibt."

    Hm, wieder ein Kommentar eines völlig Ahnungslosen Theoretikers. Es ist es zwanzig Jahren nicht einmal vorgekommen, dass ich eine Wohnungsanfrage ablehnen musste, weil ich im gesamten Großraum Berlin-Brandenburg kein Angebot bekommen habe. Mein Vorschlag: "Kaufen Sie endlich eine Immobilie - Preise habe ich Ihnen genannt - und stellen Sie Ihre Mietwohnung denen zur Verfügung, die diese dringender benötigen. " Dann können Sie wieder Sprüche klopfen.
    Meine Wohnungen sind überbelegt, weil ich die Leute nicht auf der Straße stehen lassen will. Inzwischen kommen schon Anfragen aus dem Ausland (Indien).

  16. 28.

    " Die Anlagen wurden vom LfU genehmigt" Nein! Weiterhin nur vorläufig zugelassen! Endgültig genehmigt (nach LBO vom Kreis) ist einzig der Bau einer Lagerhalle, deren Umnutzung Bestandteil dieses Verfahrens ist.

  17. 27.

    Sie haben den gesamten Wasserverbrauch eines PKW für sich als Argument gegen die "E-Monster" entdeckt, da Sie gemerkt haben, dass der Wasserverbrauch des Werkes dank der diversen Klarstellungen der WSE gegenüber der Presse und anderer "Giga- und Terraverbraucher" im Land Sie nicht ans Ziel führt. Sie kommen damit auf 900 Mill. m3/a, Sie sind gleich mehrfach inkonsequent und setzen dem nur die Wasserförderung öffentlicher Unternehmen nur in D. gegenüber - blenden also eine Großteil des Wasseraufkommens bewusst aus - anstelle das Absatzgebiet zu betrachten. Bei Ansatz von 4 m³/d inkl. virtuellem Wasser wie z.B. von der Süddeutschen angegeben ergeben sich folgende Zahlen
    Deutschland: 121.180 Mil m³/a
    Europa: 1.089.744. Mil m³/a
    Haben Sie das eigentlich auch in ihren Einwand aufgeführt?

    Dabei musste ich Kritik einstecken, als ich den Wasserbedarf dem vom Kaffee gegenüberstellte.
    6,7 kg/a Kaffee *19 m³/kg Wasser *83 Mill. Einwohner = 10.565,9 Mill m³/a
    Der nächste Popanz bitte!

  18. 25.

    Eine Teslafabrik in der Wüste in den USA klappt, aber in Grünheide wird Wassermangel als Gegenargument ins Feld geführt... Ja, nee, ist klar... Ich kann nicht mehr LOL

  19. 24.

    Ihr Einwand wird schnell abgehandelt werden. Es sollen bewusst neue Arbeitsplätze geschaffen werden wie es dafür bekanntlich auch ein Wohnraum- und Verkehrskonzept gibt.

    Ihr hier schon oft vorgetragenen Einwand zum Parken hat nichts mit dem Bau der Fabrik zu tun. Gerade jetzt, wo die ersten Model Y-Importe aus China in die Läden gekommen sind, sollte auch Ihnen das einleuchten.

  20. 23.

    Da haben sich die Leute von der BI Grünheide ja mächtig ins Zeug gelegt. Nur ist nicht die Quantität sondern die Qualität der Einwendungen entscheidend.
    Zur PKW-Fertigung kann ich aus dem Text nichts Neues erkennen. Die Themen sind bei der letzten Anhörung alle schon besprochen worden. Die Anlagen wurden vom LfU genehmigt und sind realisiert.
    Bei der Batteriefertigung braucht man sich nur die Drohnenvideos anzuschauen. Der Boden wird in 2 Schalen ausgeführt. Zudem hat Tesla hier einen geschlossenen Wasserkreislauf geplant. Eine Verunreinigung des Grundwassers bei Havarie ist hier höchst unwahrscheinlich.
    Es ist das gute Recht der Anwohner Einwände zu formulieren und fundierte Antworten auf ihre Befürchtungen zu bekommen. Die Anhörung sollte stattfinden. Das LfU sollte diesmal die Veranstaltung straff organisieren, um jede Form von Trollerei von vorn herein zu unterbinden.

  21. 22.

    Fortsetzung: Busse, Räder und Geher kommen dann nicht mehr durch. Autos schädigen Umwelt, Klima und Natur viel mehr als Züge, auch mit Elektroantrieb,Das ist allgemein bekannt. Ich verweise auf die Veröffentlichungen zum Thema. Autos sind gefährlicher als Züge. Im Verhäkltnis zur Verkehrsleistung gibt es beim Auto 25 mal mehr TZote und 125 mal mehr Verletzte. Deshalb dürfen keine Autos mehr gebaut werden. Die Leute sollen Zug fahren.
    Mit verzweifelten Grüßen
    Enrico Pelocke
    9+11+12+13+14 stimme ich 100%ig zu. 1 = gute beschreibung des Istzustandes. 8+10 widerspreche ich.

  22. 21.

    An: bdp@lfu.brandenburg.de Verschickt: Do, 19. Aug. 2021 23:54 Betreff: Einwendung Bau der Teslafabrik in Grünheide Sehr geehrtes Landesumweltamt,
    die Teslafabrik darf nicht in Grünheide gebaut werden und auch nicht irgendwo anders. Gründe:
    In Grünheide und Umgebung gibt es keine freien Arbeitskräfte und auch keine Wohnungen für Zuzüge von Arbeitern. In dieser Gegend ist großer Wohnraummmangel. Die Arbeiter dürfen nicht für den Bau von Autos vergeudet werden. Denn sie werden gebraucht als Busfahrer, Triebfahrzeugführer, Zugbegleiter, U+Straßenbahnfahrer, Instandhalter für Bahnfahrzeuge und Busse und Gleise, Lehrer, im Gesundheitswesen und in der Pflege.
    Autos gibt es viel zu viele. Deshalb dürfen keine weiteren Autos gebaut werden. Wir wissen nicht mehr wohin damit. Autos sind Verkehrshindernisse. Sie behindern auf Busspuren, Geh+Radwegen den Verkehr. Aber auch normale Stra´ßen verstopfen Sie und behindern den Verkehr. Busse, Räder und Geher kommen dann nicht

  23. 20.

    Ja ja wir wissen ja dass die Presse gerne Lachende Menschen fotografiert... sieht halt schöner aus, als böse guckende destruktive Nachdenker.

  24. 19.

    Beschweren Sie sich bei Hrn. Woitke, der hat das Gelände verkauft. Schließlich ist das rechtlich geprüft worden.
    Und Grünheide hat ja nun mehr als genug Wasser. Wie gesagt, das ist einfach nur Aktionismus.

  25. 18.

    So kennt man gewisse Kreise: Wer andere Meinung ist und die auch noch mit Fakten belegen kann, soll gefälligst die Klappe halten und in der Presse ist auch nur Mist zu lesen.

  26. 17.

    Wo kommen Sie dich gleichzeitig? Und auch nogfvier ist ja nach eigenen Angaben Anwohner von irgendwas außerhalb der "Tesla-Region".

    Übrigens verbrauchen die Grpbheider Privatanschiesser nicht 110 l Wasser, sondern beianntlich 170 und scheren sich damit eine Teufel um Ihre Wassersorge.

  27. 16.

    „ Auch auffällig ist, dass 100 der Einwände auf Mustervorlagen der Bürgerinitiative Grünheide (BI) beruhten. Die BI hatte diese in großer Stückzahl an Anwohner verteilt.“
    Vielleicht wurde auch noch ein Fuffie draufgelegt. Das nennt man gekaufte Stimmen - lächerlicher kann sich die Initiative wohl kaum machen.

  28. 15.

    Und wieder ein Öl-Lobbiest, ....
    Nur je mehr die Öl-Lobby versucht zu stänkern, umso tiefer Ihr Loch.
    Oder war es doch die Kohle Lobby, die hat doch die viel schöneren und
    grösseren gruben, HURRA!

  29. 14.

    Frau Gerdi, vielen Dank, auf das Zitat von Armin Laschet habe ich gewartet:

    „Es ist nicht akzeptabel, dass jemand, der nicht als Anwohner hier betroffen ist, sondern an der Nordsee oder den Bayerischen Alpen lebt, eine Klage einreichen kann, um solche Projekte zu stoppen."

    Diesen Typen antworte ich in seinem Stil, damit er es versteht:

    „Es ist nicht akzeptabel, dass jemand, der nicht als Anwohner hier betroffen ist, sondern aus Nordrhein-Westfalen stammt und sich herausnimmt, den Betroffenen in und um Grünheide, solch ein den Lebensraum und die Umwelt zerstörendes, die Luft verpestendes, das Wasser abgrabendes und kontaminierendes Projekt vor die Nase zu setzen."

  30. 13.

    "Und wer wohnt von den 200 in Grünheide?"
    Hier steht doch alles:
    Wie das LfU weiter mitteilte, stammten die meisten Einwände aus Grünheide oder Erkner, also der unmittelbaren Umgebung der Tesla-Baustelle.
    Also, dann die etwas anspruchsvolleren Textabschnitte doch lieber 2x lesen.

  31. 12.

    Ökoautos entsorgen sich so schnell selbst, dass man es gerade so schafft nicht mit zu verbrennen. Habe den Schock einer niederländischen Mutti mit Kleinkind bis hier gespürt.

  32. 11.

    Hoffentlich wurden die Einwânde von KK Lascheet und Commandante Elon mit gezählt.
    Herr Lascheet zeigt sich ja bekanntlich im Wahlkampf gern in Katastrophengebieten und lächelt dabei gern. Das Auftreten von den Beiden in Freienbrink darf man nicht ungelesen durchgehen lassen. Wir besorgten Anwohner wurden einfach ausgelacht und das von beiden Reichen. Unsere Besorgnisse werden einfach weggelacht. Also Büro N. und Chefbiologe aus DD Psst. und Klappe halten, ihr seid keine Brandenburger und sollt nicht klagen. So versteh ich den KK.
    Und der Reiche hat uns jetzt nochmal klargestellt - Kein Wasseproplem, ha, ha, ha....
    Worüber wollen wir noch diskutieren, weiter so mit Wasserverbrauch + Industrie. Vergleiche von Wasserverbräuchen in Umlandkommunen sind somit sinnlos.
    Eine weitere Anhörung hat keinen Sinn, da die Politik ohnehin schon alles intern genehmigt hat. Bitte den Aufwand sparen und Geld in sinnvolle Projekt, wie Kita, Schule, Familie, Natur, Gesundheit, Altenpflege etc. geben.

  33. 10.

    Man sollte solche Einwendungen nur von wirklich betroffenen annehmen und nur neue Einwände bearbeiten. Es sollte ein klares Signal gegen Verzögerungstaktiken von Berufsquerulanten gesendet werden! Ist wie bei Kindern, die ihre Grenzen austesten und von Eltern eine klare Vorgabe benötigen, sonst tanzen die einem ewig auf der Nase herum! Ich wünsche mir mehr Arbeitsplätze für Grünheide, weil wir es verdient haben!

  34. 8.

    Und wer wohnt von den 200 in Grünheide? Wenn Mega-Fabriken selbst in der Wüste von Nevada laufen, ist WASSER in/um Grünheide tatsächlich nur ein vorgetäuschtes Argument. Ich glaube hier klagt man ums Prinzip weil man erfolgreiche US-Amerikaner hierzulande hasst.

    Zitat CDU-Laschet:
    „Es ist nicht akzeptabel, dass jemand, der nicht als Anwohner hier betroffen ist, sondern an der Nordsee oder den Bayerischen Alpen lebt, eine Klage einreichen kann, um solche Projekte zu stoppen."

  35. 7.

    "Zack, weg das Häuschen. Her Wirtschaft, Jobs, Steuereinnahmen, Wohltaten für alle, Klimarettung für alle."

    Juchuu, endlich mal jemand mit Durchblick. Man sollte die Wirtschaft und den Profit über alles stellen, find ich auch. Dann sprudeln die Steuereinnahmen - oder aber wie hier, erst einmal nicht so richtig? Aber egal, aus diesen nicht vorhandenen Steuereinnahmen kann man dann zum Wohle aller etwas machen - Kitas, Bildung etc. Moment, dafür hätte man aber auch gut die 8 Mio, die dem Weltklimaretter für die Aufforstung geschenket wurden, nehmen können. Also zahlt die Gemeinschaft die Aufforstung. Toll. Sind wir wieder bei Wirtschaft über allem.

    Herr Musk wird mt nichten das Klima retten, wer das denkt, ist der gelackten Fassade aufgesessen.

    Herr Neumann haut sicher gleich in die Tasten und zieht den Karren wieder aus dem Dreck ...

  36. 6.

    Das macht zusammen 573 Einwendungen bei ca. 80 Mio Einwohner. Das ist Demokratie aus dem Leben gegriffen. LOL

  37. 5.

    Bei dpa wird von gut 600 Einwendern berichtet, davon 63, die ihre Stellungnahme aktualisiert haben.

  38. 4.

    Gezählt werden hier nur die "Neu-EinwenderInnen", d. h. die, die bisher noch keine Einwendungen eingereicht haben.
    Es ist davon auszugehen, dass die 373 "Alt-EinwenderInnen", die sich bisher mit der Thematik befasst haben, auch in dieser 3. Runde Einwendungen eingereicht haben. Diese werden aber nicht extra gezählt.
    Gezählt werden außerdem mehrere Einwendungen pro Person nur als eine Einwendung.
    373 "Alt-EinwenderInnen" und mehr als 200 "Neu-EinwenderInnen" macht knapp 600 EinwenderInnen.
    Pro Person im Durchschnitt 2-3 Themenbereiche macht dann schon an die 2000 EinwendUNGEN.

  39. 3.

    Welche Naturschutzgesetze werden Ihrer Meinung nach bisher unzureichend beachtet? Kassiert wurde vom OVG bisher bekanntlich nur die Rodung eines schmalen Streifens entlang der Bahntrasse.

  40. 2.

    In Berlin redet man von Enteignung zum Wohle der Allgemeinheit. In Berlin sind es wenige Begünstigte Mieter zum Schaden der Allgemeinheit. In Grünheide ist es die Allgemeinheit die Schaden durch wenige Anwohner nimmt.
    Also sollte man diese Anwohner dort zum Wohle der Allgemeinheit enteignen. Und auch gleich die mit, die gegen Windräder oder Trassen sind.
    Zack, weg das Häuschen. Her Wirtschaft, Jobs, Steuereinnahmen, Wohltaten für alle, Klimarettung für alle.

  41. 1.

    Aber das Werk steht und produziert Öko-Autos.
    Was zählt da Naturerhaltung oder Naturschutz ?
    Der Rubel rollt, die Kasse schwappt über. Wenn Brandenburg murrt, wird es gekauft. - Kleiner Finger gereicht, die Schulter ist ab. Das neue Herrscherhaus heißt Tesla,.lang lebe Tesla.

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